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KTCN - Katharina Tinnacher & Christoph Neumeister
"Meer & Vulkan" Steiermark Blanc 2025 (bio)
2013025-25N
Verkostungsnotiz Der Meer & Vulkan 2025 zeigt sich in hellem Strohgelb mit klarer, animierender Aromatik. In der Nase verbinden sich Limette und Zitruszeste mit hellen Blüten, feinen Kräutern und zarten Mandelanklängen. Dahinter liegt eine sehr feine, kaum wahrnehmbare reduktive Note, die dem Wein zusätzliche Spannung verleiht, ohne seine Frische zu überdecken. Am Gaumen wirkt die Cuvée ausgesprochen klar, präzise und leichtfüßig. Der Sauvignon Blanc bringt die steirische Würze, Zitrusfrische und aromatische Spannung ein, bleibt dabei aber bewusst zurückgenommen. Weißburgunder sorgt für Finesse, Körper und eine feine Cremigkeit, während der Müller-Thurgau einen dezenten aromatischen Akzent beisteuert. Die sechsmonatige Reife auf der Hefe gibt dem Wein zusätzliche innere Ruhe und Textur. Besonders charakteristisch ist der saline Eindruck, der im Mittelteil des Gaumens hervortritt. Mit etwas Luft entwickelt der Wein einen feinen phenolischen Grip, der die zunächst sehr geschmeidige Textur strafft und für zusätzliche Spannung sorgt. Die 5,7 g/l Säure wirken bei lediglich 2 g/l Restsüße ausgesprochen frisch und präzise; der moderate Alkohol von 12 % vol. unterstreicht den trinkanimierenden Charakter. Der Jahrgang 2025 steht dabei weniger für Opulenz als für Klarheit, Frische und Finesse. Die Kombination aus Sauvignon Blanc, Weißburgunder und Müller-Thurgau funktioniert gerade deshalb so gut, weil keine Sorte versucht, den Wein zu dominieren. Der Sauvignon gibt die Richtung vor, die Burgundersorte bringt Balance und Substanz, der Müller-Thurgau ergänzt eine kleine aromatische Facette. Im langen, sauberen Nachhall bleiben Zitrusfrische, feine Kräuterwürze und eine angenehm salzige Mineralität zurück. Ein Wein mit ausgesprochen hohem Trinkfluss, der seine Qualität nicht über Konzentration, sondern über Balance, Herkunftsausdruck und Präzision zeigt. Die Geschichte des Weins Meer & Vulkan ist eine besondere Gemeinschaftscuvée von Katharina Tinnacher und Christoph Neumeister, die mit KTCN zwei Weinregionen und zwei eigenständige Winzerpersönlichkeiten zusammenführt. Katharina Tinnacher führt das Weingut Lackner-Tinnacher in Gamlitz in der Südsteiermark, Christoph Neumeister das Weingut Neumeister in Straden im Vulkanland. Beide arbeiten biologisch und stehen für präzise, handwerklich geprägte Weine. Für Meer & Vulkan werden die Trauben je zur Hälfte aus der Südsteiermark und dem Vulkanland Steiermark zusammengeführt. Damit ist der Name Programm: Auf der einen Seite stehen die von marinen Sedimenten geprägten Böden der Südsteiermark, auf der anderen die vulkanisch geprägten Landschaften des südöstlichen Steiermarks. Die Region um Straden ist geologisch tatsächlich von einer außergewöhnlichen Mischung aus kalkhaltigen Meeressedimenten, Schottern sowie Basalt- und Tuffverwitterungsböden geprägt. Das Klima verbindet alpine Frische mit südlichen Einflüssen. Die KTCN-Weine profitieren von kühlen, regenreichen Bedingungen und den warmen Luftströmungen aus dem Süden. Gerade diese Kombination ermöglicht eine langsame Reife und bewahrt gleichzeitig die charakteristische steirische Frische. Der 2025er ist eine neue KTCN-Kreation und wurde in Anlehnung an die klassische steirische Cuvée-Idee entwickelt. Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen. Rund die Hälfte erhält eine sechsstündige Maischestandzeit, während die andere Hälfte als Ganztrauben gepresst wird. Anschließend vergärt der Wein spontan und reift sechs Monate auf der Hefe in Edelstahl, bevor die Grundweine zur finalen Cuvée assembliert werden. Vor der Füllung erfolgt lediglich eine leichte Filtration. Das Ergebnis ist bewusst kein schwerer Prestigewein, sondern eine hochwertige, unkomplizierte und zugleich charaktervolle steirische Cuvée, die laut Projektidee vor allem Trinkfreude und gastronomische Vielseitigkeit verbinden soll. Speisenempfehlung Die Kombination aus Zitrusfrische, feiner Sauvignon-Würze, saliner Spannung und moderater Alkoholstruktur macht Meer & Vulkan zu einem ausgesprochen vielseitigen Speisenwein. Sehr überzeugend ist er zu gebratenem Zander mit Fenchel, Zitronenbutter und Kräuteröl. Die Säure greift die Zitruskomponente des Gerichts auf, während die salzige Mineralität des Weins hervorragend mit dem Fisch harmoniert. Auch zu Jakobsmuscheln mit Blumenkohl, gerösteten Mandeln und einer leichten Beurre blanc funktioniert die Cuvée hervorragend. Die feinen Mandelnoten des Weins finden hier eine direkte aromatische Brücke, während seine Frische verhindert, dass die Buttersauce zu schwer wirkt. Eine besonders schöne vegetarische Kombination ist gegrillter grüner Spargel mit Kräutervinaigrette, gerösteten Haselnüssen und jungem Ziegenkäse. Die kräuterige Sauvignon-Komponente verbindet sich mit dem Spargel, die Säure sorgt für Spannung und der leicht phenolische Grip nimmt die Röstaromen auf. Auch zur asiatischen Küche bietet sich der Wein an: etwa zu gedämpftem Wolfsbarsch mit Ingwer, Limette, Koriander und etwas Chili. Die Limettenaromatik des Weins und seine Frische greifen die Würze des Gerichts auf, ohne mit der Schärfe zu konkurrieren. Für die österreichische Küche empfehle ich Backhendl mit Petersiliensalat und Kürbiskernöl. Die Frische des Weins schafft einen hervorragenden Kontrast zur knusprigen Panade und zum nussigen Öl. Und tatsächlich funktioniert Meer & Vulkan auch als Aperitif: Seine 12 % vol., die trockene Stilistik und der lebhafte Trinkfluss machen ihn zu einem Wein, der problemlos mehrere Gläser lang Freude bereitet.

Inhalt: 0.75 Liter (20,00 €* / 1 Liter)

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KTCN - Katharina Tinnacher & Christoph Neumeister
Pinot Blow 2024 (bio)
2013024-24N
Verkostungsnotiz Der Pinot BLOW 2024 ist ein ungewöhnlicher Weissburgunder, denn hinter dem bewusst unkomplizierten Namen steckt ein sehr sorgfältig gemachter, naturbelassener Biowein aus der Zusammenarbeit von Katharina Tinnacher und Christoph Neumeister. Die Trauben stammen zu gleichen Teilen aus der Südsteiermark und dem Vulkanland Steiermark. Damit verbindet die Cuvée zwei unterschiedliche steirische Weinlandschaften und zugleich die Handschriften zweier eigenständig arbeitender Spitzenweingüter. Im Duft zeigt sich der 2024er ausgesprochen frisch und animierend. Weingartenpfirsich, weißer Pfirsich und gelbe Birne bilden den fruchtigen Kern, dazu kommen feine Zitrusnoten und eine ausgesprochen interessante pflanzlich-würzige Seite. Minze, junge Kräuter und ein Hauch Hibiskus geben dem Wein einen ungewöhnlichen aromatischen Akzent. Die Frucht wirkt dabei nicht üppig oder exotisch, sondern saftig, kühl und präzise. Die von Vinorama beschriebene Verbindung aus Weingartenpfirsich, Minze und Hibiskus trifft den eigenständigen Charakter des Weins sehr gut. Am Gaumen ist der Pinot BLOW saftig, geradlinig und ausgesprochen trinkanimierend. Die 2024er Ausführung besitzt eine pointierte Säurestruktur, die trotz der späten Lese für Frische sorgt. Gleichzeitig bringt der sechsmonatige Ausbau auf der Vollhefe und weitere sechs Monate auf der Feinhefe eine feine Rundung und etwas mehr Textur. Der Wein wirkt dadurch nicht dünn oder schlicht, sondern besitzt einen angenehm weichen, leicht cremigen Kern. Typisch für Weissburgunder ist die Kombination aus gelber Frucht, dezenter Würze und eher geschmeidiger Textur. Beim Pinot BLOW wird diese Rebsortentypizität allerdings durch die steirische Herkunft deutlich aufgefrischt. Die mineralische Komponente und die Kräuterwürze verleihen ihm Spannung. Am Gaumen folgt auf Pfirsich und Birne eine feine Zitrusnote, dazu etwas nasser Stein und eine dezente salzige Anmutung. Die beiden Herkünfte ergänzen sich dabei sehr gut. Die Südsteiermark steht für die kühlere, aromatische und frische Seite, während das Vulkanland Steiermark mit seinen steilen, luftigen Weinbergen eine eigenständige mineralische und würzige Komponente einbringt. Die Reben wachsen in steilen, kühlen Lagen, die von frischen Winden beeinflusst werden. Dadurch reifen die Trauben langsam und können trotz später Lese eine ausgeprägte Säure bewahren. Auch die Vinifikation ist ungewöhnlich. Nach der Handlese bleiben die Trauben zunächst zwölf Stunden auf der Maische. Anschließend werden sie schonend gepresst und spontan vergoren. Der Wein verbringt sechs Monate auf der Vollhefe und anschließend sechs Monate auf der Feinhefe in den jeweiligen Kellern von Tinnacher und Neumeister, bevor die beiden Partien miteinander vermählt werden. Danach kommt der Wein naturbelassen und unfiltriert auf die Flasche; vor der Abfüllung erfolgt lediglich eine kleine Schwefelgabe. Diese lange Hefelagerung erklärt die überraschend geschmeidige Textur des ansonsten sehr frischen Weins. Zugleich verhindert die fehlende Filtration, dass er zu glatt und standardisiert wirkt. Der Pinot BLOW bleibt lebendig, leichtfüßig und charaktervoll. Die beiden Winzer verbinden mit der KTCN Collection bewusst zwei Persönlichkeiten und zwei Regionen. Katharina Tinnacher arbeitet in der Südsteiermark, Christoph Neumeister im Vulkanland. Beide setzen auf biologische Bewirtschaftung, sorgfältige Handarbeit und einen respektvollen Umgang mit den Böden. Die Weinberge werden seit 2013 zertifiziert biologisch bewirtschaftet. Der Nachhall ist nicht auf maximale Länge ausgelegt, sondern auf Frische und Trinkfluss: Pfirsich, Kräuter, etwas Zitrus und eine zarte mineralische Note bleiben zurück. Gerade dadurch besitzt der Wein einen hohen „Noch-einen-Schluck“-Faktor. Der Pinot BLOW ist damit kein klassischer, schwerer Burgunder, sondern ein moderner steirischer Weissburgunder: saftig, mineralisch, würzig, naturbelassen und ausgesprochen trinkfreudig. Die Geschichte des Weins   Der Pinot BLOW gehört zur gemeinsamen KTCN Collection von Katharina Tinnacher und Christoph Neumeister. Die Idee dahinter ist besonders reizvoll: Zwei eigenständige Weingüter, zwei Regionen und zwei Persönlichkeiten werden in einer gemeinsamen Weinlinie zusammengeführt. Katharina Tinnacher führt das Weingut Lackner-Tinnacher in der Südsteiermark, Christoph Neumeister das gleichnamige Weingut im Vulkanland Steiermark.   Für den Pinot BLOW werden die beiden Regionen bewusst miteinander verbunden. 50 % der Trauben stammen aus der Südsteiermark, 50 % aus dem Vulkanland Steiermark. Die Weinberge liegen in steilen, kühlen Lagen mit guter Luftzirkulation. Die langsame Reifeentwicklung ermöglicht aromatische und physiologisch reife Trauben bei gleichzeitig moderatem Zuckergehalt und pointierter Säure.   Die Böden werden für den Wein als Sand, Schotter und Kalk angegeben. Diese geologische Vielfalt passt zum Konzept des Weins: Er soll nicht die monumentale Interpretation einer einzelnen Ried darstellen, sondern die steirische Landschaft in einer lebendigen, unkomplizierten Form widerspiegeln.   Besonders spannend ist die Inspiration hinter dem Wein: Der Pinot BLOW soll geschmacklich an die Steiermark zu Beginn der 1980er-Jahre erinnern – allerdings mit den Möglichkeiten und dem Qualitätsverständnis eines modernen Naturweins. Die Winzer beschreiben ihn selbst als frisch, saftig, geradlinig, mineralisch und trinkanimierend.   Die biologische Bewirtschaftung ist dabei kein Marketingzusatz. Beide Weingüter setzen auf Handarbeit, organisch-biologische Bewirtschaftung und einen möglichst nachhaltigen Umgang mit den Böden. Bei der Ernte werden die Trauben ausschließlich von Hand in kleine Kisten gelesen; Ertragsreduktion und der optimale Lesezeitpunkt gehören ebenfalls zum Konzept.   Im Keller wird diese Philosophie konsequent fortgesetzt. Zwölf Stunden Maischekontakt, spontane Gärung, insgesamt zwölf Monate Hefelager und eine anschließende Cuvetierung ergeben einen Wein, der bewusst etwas außerhalb klassischer Weissburgunder-Konventionen steht. Die Abfüllung erfolgt unfiltriert und mit nur einer kleinen Schwefelgabe.   4. Speisenempfehlung   Der Pinot BLOW ist aufgrund seiner saftigen Frucht, frischen Säure und moderaten Struktur ein hervorragender gastronomischer Allrounder. Er sollte nicht mit zu schweren oder stark reduzierten Saucen überfordert werden. Besonders überzeugend ist er zu leichten Fischgerichten, Gemüse, Geflügel und moderat gewürzten asiatischen Speisen.   Besonders passende Gerichte   Saibling mit Gurke, Dill und Buttermilch – die Kräuterfrische des Weins verbindet sich wunderbar mit Dill und der leichten Säure der Buttermilch. Zander mit Petersilienwurzel, Zitronenbutter und Kapern – Frische und mineralische Struktur schaffen einen schönen Kontrast zur Butter. Jakobsmuscheln mit Fenchel, Apfel und Yuzu – Pfirsich- und Zitrusnoten des Weins greifen die Frucht und Säure des Gerichts auf. Forelle mit Kräutern, jungen Erbsen und Zitronenöl – eine sehr stimmige Kombination zur grünen, frischen Aromatik. Spargel mit neuen Kartoffeln, Kerbel und leichter Hollandaise – die Säure des Pinot BLOW hält die cremige Sauce lebendig. Risotto mit grünem Spargel und Zitrone – die saftige Frische des Weins passt hervorragend zu Spargel und Zitruszesten. Gebratene Kräuterseitlinge mit Petersilie und Polenta – die mineralisch-würzige Seite des Weins funktioniert sehr gut mit Pilzen. Maispoularde mit Kräutern und Frühlingsgemüse – genügend Substanz für Geflügel, ohne dessen feine Aromatik zu überdecken. Sommerrollen mit Garnelen, Kräutern und Limetten-Dip – besonders passend zu Minze, Zitrus und der lebendigen Säure. Thai-Gemüsecurry mit Kokosmilch und Limette, mild gewürzt – die Frische des Weins bringt Spannung zur cremigen Kokosnote.  

Inhalt: 0.75 Liter (21,20 €* / 1 Liter)

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Leon Gold
Pur Blanc 2022 (bio)
1069010-22N
Pur Blanc 2022 (Bio), LEON GOLD, Weinstadt-Gundelsbach/Remstal – Württemberg Geschichte & Herkunft Das Weingut Leon Gold wurde 2015 in Gundelsbach im Remstal gegründet. Leon Gold arbeitet von Beginn an ökologisch und seit 2016 biologisch-dynamisch nach Demeter-Richtlinien. Der Betrieb bewirtschaftet heute rund 18 Hektar und verbindet konsequente Handarbeit im Weinberg mit einer naturnahen, wenig interventionistischen Kellerarbeit. Die Weine werden bewusst lebendig, eigenständig und möglichst unverfälscht ausgebaut.Der „Pur Blanc“ ist ein eigenständiger, puristisch angelegter Weißwein aus Weißburgunder und Chardonnay. Er wird als trockener Schwäbischer Landwein geführt und steht exemplarisch für den natürlichen, charaktervollen Stil des Weinguts. Lage & Terroir Die Trauben stammen aus den besten Gundelsbacher Lagen. Geologisch prägen Gipskeuper und Kieselsandstein die Weinberge von Leon Gold; im weiteren Umfeld finden sich außerdem Schilfsandstein und bunte Mergel. Diese unterschiedlichen Keuperformationen bilden die Grundlage für die mineralische und eigenständige Stilistik des Weinguts.Beim Pur Blanc steht nicht die klassische Einzellage, sondern die Verbindung von Rebsorte, Boden und natürlicher Vinifikation im Mittelpunkt. Der Kieselsandstein und die Keuperböden vermitteln dem Wein eine kühle, steinige Grundstruktur. Jahrgang 2022 Der 2022er wurde mit 13 % vol. Alkohol, 6,1 g/l Säure und 1 g/l Restzucker ausgebaut. Damit präsentiert er sich klar trocken, aber mit genügend Säure für Frische und Spannung. Vinifikation & Ausbau Die Trauben bleiben längere Zeit auf der Maische und werden anschließend spontan angegoren. Die weitere Gärung erfolgt in 500-Liter-Fässern. Danach liegt der Wein einerseits den biologischen Säureabbau durch, andererseits reift er weitere zehn Monate auf der Vollhefe. Die Abfüllung erfolgt unfiltriert. Der Wein wird vegan erzeugt.Diese ungewöhnliche Kombination aus Maischekontakt, Spontangärung, großem Holzfass und langem Hefelager verleiht dem Pur Blanc mehr Textur und Eigenständigkeit als einem klassisch im Edelstahl ausgebauten Weißwein. Verkostung Optisch zeigt sich der Wein leicht trüb in einem natürlichen Sonnengelb. Bereits die Erscheinung verweist auf den wenig interventionistischen Ausbau. In der Nase dominieren frische, grüne und gelbfruchtige Komponenten, verbunden mit einer leicht kräuterigen und vegetabilen Würze.Deutlich wahrnehmbar sind grüne Kiwi, Honigmelone, frisches Gras und Zitronenverbene. Die Frucht wirkt eher frisch und herb als üppig, mit einer eigenständigen, leicht naturweinartigen Anmutung. Am Gaumen Straff, mineralisch und animierend. Die Säure sorgt für Frische und Zug, während die lange Hefereife für einen feinen Schmelz und zusätzliche Textur sorgt. Die Frucht bleibt eher schlank und präzise, begleitet von grünen, kräuterigen und leicht phenolischen Noten. Die Maischezeit und der unfiltrierte Ausbau verleihen dem Wein zusätzlichen Grip und eine leicht herbe Komponente. Im Finale bleibt ein feiner mineralischer und sanft würziger Nachhall zurück. Aromatik grüne Kiwi Honigmelone gelber Apfel Zitrus Zitronenverbene frisches Gras Kräuter feine mineralische Noten dezente phenolische Würze Auszeichnungen Für den exakt genannten Jahrgang 2022 ist derzeit keine belastbare externe Punktbewertung von Falstaff, VINUM oder Eichelmann eindeutig dokumentiert. Der Wein wird in den verfügbaren Quellen vor allem über seine eigenständige Machart und den naturnahen Ausbau beschrieben. Reifepotenzial Die Händlerangabe nennt ein Trinkfenster bis etwa 2030. Durch die 10-monatige Vollhefelagerung, die Säure und den unfiltrierten Ausbau besitzt der Wein mehr Substanz für Flaschenreife, als die unkomplizierte äußere Stilistik zunächst vermuten lässt. Mit weiterer Reife können sich die grünen Fruchtaromen stärker in Richtung reifer Kernfrucht, Kräuter, Nussigkeit und mineralisch-würzige Töne entwickeln. Servieren Optimal bei etwa 10–12 °C. Ein etwas großzügigeres Weißweinglas ist sinnvoll, damit sich die kräuterigen, mineralischen und leicht phenolischen Nuancen entfalten können. Aufgrund des natürlichen Ausbaus darf der Wein vor dem Trinken etwas Luft bekommen. Speisenbegleitung Sehr passend zu: gebratenem Zander und Saibling Forelle Muscheln und Meeresfrüchten sommerlichen Gemüsegerichten Spargel Kräutersalaten Geflügel leichten asiatischen Gerichten vegetarischer Küche mildem Ziegen- oder Weichkäse

Inhalt: 0.75 Liter (22,67 €* / 1 Liter)

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