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Ecker Eckhof
Gemischter Satz 2025 (bio)
2036008-25N
Gemischter Satz 2025 (Bio), ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Niederösterreich Geschichte & Herkunft Das Weingut Ecker-Eckhof liegt in Mitterstockstall am Wagram, unweit von Kirchberg am Wagram. Der Familienbetrieb kann auf mehr als 400 Jahre Weinbautradition zurückblicken und wird heute von Bernhard Ecker geprägt. Die Weine stehen für klare Herkunft, Präzision, Finesse und Langlebigkeit; bereits die Gutsweine sollen den Charakter des Wagrams über Boden, Seehöhe und Rebsorten klar vermitteln. Der Betrieb arbeitet biologisch. Der Gemischte Satz 2025 ist ein klassischer österreichischer Gemischter Satz und damit ausdrücklich keine Cuvée. Mehrere Rebsorten wachsen gemeinsam im Weingarten, werden gemeinsam gelesen und in einem gemeinsamen Arbeitsgang verarbeitet und vinifiziert. Beim Ecker-Eckhof sind es im Jahrgang 2025 Grüner Veltliner, Roter Veltliner, Müller-Thurgau, Riesling, Roter Traminer, Sauvignon Blanc und Frühroter Veltliner. Lage & Terroir Die Trauben stammen aus den Wagramer Weingärten Bromberg und Wasn. Die Gutsweine des Hauses werden rund um den Höhenzug Wagram erzeugt und sind stark von den typischen Lössböden der Region geprägt. Die Höhenlage und das vom Wagram geprägte Mikroklima bilden die Grundlage für Weine mit reifer Frucht, feiner Würze und lebendiger Säure. Der Löss verleiht dem Gemischten Satz eine saftige, weiche Fruchtfülle, während die verschiedenen Rebsorten für zusätzliche aromatische Vielschichtigkeit sorgen. Jahrgang 2025 Der Gemischte Satz 2025 wird mit 11,5 % vol. Alkohol angeboten. Der Wein ist damit bewusst leichtfüßig und sehr trinkanimierend angelegt. Das Weingut beschreibt den neuen Jahrgang als geprägt von klarer Frucht, feiner Würze, animierender Säure, moderatem Alkohol und lebendigem Trinkfluss. Vinifikation & Ausbau Die sieben Rebsorten werden bereits im Weingarten als traditioneller Gemischter Satz gemeinsam kultiviert und gemeinsam geerntet. Anschließend werden sie gemeinsam verarbeitet und vinifiziert. Für den 2025er erfolgt der Ausbau klassisch im Edelstahltank, wodurch Frische, Frucht und die Sortenvielfalt klar erhalten bleiben. Der Wein wird mit Schraubverschluss abgefüllt. Der Ausbau ist damit ganz auf Frische und Trinkfluss ausgerichtet und verzichtet auf zusätzliche Holzaromen. Verkostung Im Duft präsentiert sich der 2025er frisch und ausgesprochen zugänglich. Tropische Frucht steht im Mittelpunkt, begleitet von kräuterigen und würzigen Nuancen. Durch die Kombination verschiedener Sorten entsteht ein vielseitiges Bouquet, das zwischen gelber Frucht, Zitrus, Kräutern und einer feinen floralen Würze pendelt. Die Aromatik wirkt klar und saftig, ohne übermäßig exotisch oder schwer zu werden. Am Gaumen Herzhaft fruchtig, frisch und saftig. Die feingliedrige Säure sorgt für Spannung und einen animierenden Trinkfluss, während der Fruchtextrakt dem Wein genügend Substanz gibt. Feiner Schmelz rundet das Mundgefühl ab. Der Nachhall bleibt frisch und lebendig, mit gelbfruchtigen, kräuterigen und leicht würzigen Eindrücken. Die offizielle Beschreibung des Jahrgangs betont genau diese Verbindung aus klarer Frucht, Würze, Säure und moderatem Alkohol. Aromatik tropische Früchte gelbe Frucht Apfel und Birne Zitrus feine Kräuter würzige Nuancen dezente florale Anklänge leicht mineralische Eindrücke Auszeichnungen Für den exakt genannten Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare externe Punktebewertung eines großen Weinführers auffindbar. Der 2025er ist als aktueller Jahrgang auf der Weingutsseite gelistet; Bewertungen für ältere Jahrgänge sollten nicht auf die 2025er Abfüllung übertragen werden. Bemerkenswert ist allerdings die mehrfach dokumentierte qualitative Positionierung des Weinguts Ecker-Eckhof im Wagram und die wiederholte Auszeichnung seiner Weine auf nationaler und internationaler Ebene. Reifepotenzial Der Gemischte Satz ist in erster Linie auf jungen Trinkgenuss und Frische ausgerichtet. Seine Stärke liegt in der klaren Frucht, der lebendigen Säure und dem unkomplizierten Trinkfluss. Am besten kommt der Wein in den ersten Jahren nach der Abfüllung zur Geltung. Servieren Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas bringt die Frucht und die Kräuterwürze gut zur Geltung. Eine Belüftung ist nicht erforderlich. Speisenbegleitung Sehr vielseitig einsetzbar zu: kalten Vorspeisen Aufstrichen und leichten Jausen Rindfleischsalat Schinken und milden Wurstwaren Spargel sommerlichen Salaten gegrilltem Gemüse leichten Fischgerichten Sushi asiatisch gewürzten Gerichten

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Ecker Eckhof
Burgundercuvée vom Eckhof Wagram DAC 2023, Qw
2036012-23N
Verkostungsnotiz:Von der Toplage Schlossberg, Helles Gelb, typisch mit zart nussigen Aromen, Bukett nach Blütenhonig, herzhaft und geschliffen, fein abgestimmt am Gaumen, ausgewogen und vollmundig im Abgang Weingut Ecker (Eckhof), Kirchberg am Wagram, Wagram Das Weingut "Ecker - Eckhof", mit Sitz im idyllischen Weinort Mitterstockstall, liegt eingebettet in den Lösshängen des Wagrams. Der Name des seit mehr als 400 Jahren bestehenden Familienbetriebs leitet sich von der Lage des Weingutes an einer Wegkreuzung und dem Familiennamen "Ecker" ab.Dass der heutige Betriebsleiter Bernhard Ecker großen Wert auf Tradition legt, spiegelt sich schon im Logo des Weinguts wieder. Der Großvater, Johann Ecker, war einer der letzten Weingartenhüter von Stockstall, deren Aufgabe es war, die Trauben zu bewachen. Der „Hüterstern“, das gemeinsame Erkennungsmerkmal, ist fester Bestandteil des "Ecker-Logos".24 Hektar Weinreben stehen Bernhard Ecker zur Verfügung. Dabei ist der Grüne Veltliner Feder führend im umfangreichen Sortiment, im Weißweinbereich ergänzt durch Riesling, Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Roter Veltliner, Frühroter Veltliner und Gelber Muskateller. Auf 30% der Anbaufläche stehen für die Rotwein St. Laurent, Zweigelt und Blauer Burgunder im Ertrag. Top-Lagen des Betriebs sind Mordthal, Steinberg, Schlossberg, und Hundsberg.Die Erhaltung der Natur ist ein besonderes Anliegen von Bernhard Ecker. Daher werden die Weinberge naturnah und umweltschonend bewirtschaftet. Sein ehrgeiziges Ziel ist es , mit möglichst geringen Eingriffen, neben leichteren, fruchtigen Sommerweinen, für die Region typische Weisswein und dichte, harmonische Rotwein von internationaler Spitzenqualität zu erzeugen.

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Ecker Eckhof
Grüner Veltliner Schlossberg 2022, QW (bio)
2036005-22N
Grüner Veltliner „Schlossberg“ 2022, QW (Bio), ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Wagram Geschichte & Herkunft Das Weingut Ecker-Eckhof in Mitterstockstall bei Kirchberg am Wagram blickt auf eine Weinbautradition zurück, die bis ins Jahr 1580 nachweisbar ist. Bernhard Ecker führt den Familienbetrieb in dritter Generation und übernahm 2005 die Verantwortung für das Weingut. Die Rebflächen umfassen rund 24 Hektar. Seit 2019 wird biologisch-organisch gearbeitet; der Jahrgang 2022 ist der erste offiziell biozertifizierte Jahrgang des Betriebes. Der Schlossberg gehört zu den wichtigen Wagramer Herkünften des Hauses. Der Grüner Veltliner wird als Wagram DAC Ried Schlossberg geführt und steht exemplarisch für die Verbindung von kraftvoller Veltliner-Frucht mit dem charakteristischen Lössboden des Wagrams. Lage & Terroir Die Ried Schlossberg liegt auf rund 240 Metern Seehöhe in einer sanft nach Süden geneigten Hanglage. Charakteristisch ist ein mächtiger Lössboden, wie er für den Wagram prägend ist. Löss ermöglicht eine gute Wasserversorgung und begünstigt körperreiche, zugleich fein strukturierte Weine. Beim Schlossberg verbindet sich diese Bodenstruktur mit dem südlich ausgerichteten Standort. Das erklärt die reife Frucht und die cremige Textur, während die natürliche Säure für Frische und Spannung sorgt. Jahrgang 2022 Der 2022er wurde trocken ausgebaut und besitzt 13 % vol. Alkohol, 6,0 g/l Säure und etwa 1,5 g/l Restzucker. Damit präsentiert er sich klar trocken, aber mit genügend Reife und Substanz. Vinifikation & Ausbau Der Wein wird im Edelstahltank ausgebaut. Dadurch bleiben Frucht, Würze und die typische Veltliner-Frische klar erhalten. Der Schraubverschluss unterstützt den frischen, präzisen Charakter. Trotz des reduzierten Ausbaus besitzt der Wein durch das reife Lesegut und den Lössboden eine bemerkenswerte Dichte und Cremigkeit. Verkostung Im Duft zeigt der 2022er eine reife, gelbfruchtige Aromatik. Gelbes Kernobst trifft auf feine tropische Nuancen, insbesondere Mango und einen Hauch Papaya. Dazu kommen Blütenhonig und kandierte Orangenzesten. Eine dezente Würze gibt dem Bouquet zusätzliche Tiefe, ohne die klare Frucht zu überdecken. Am Gaumen Saftig, kraftvoll und zugleich elegant. Die gelbe Apfelfrucht wird von einer fein eingebundenen Säure getragen. Die Textur wirkt cremig und geschmeidig, bleibt aber durch die Mineralität klar konturiert. Im Nachhall treten würzige und leicht salzige Nuancen hervor. Besonders gelungen ist das Verhältnis zwischen Fruchtfülle und Frische: Der Wein wirkt substanzreich, ohne schwer zu werden. Das Finale ist mineralisch, zart salzig und nachhaltig. Aromatik gelber Apfel reife gelbe Kernfrucht Mango Papaya kandierte Orangenzeste Blütenhonig feine Kräuter- und Würznoten mineralische Anklänge zart salziger Nachhall Auszeichnungen Der Jahrgang 2022 erhielt bei Falstaff 93 Punkte. Peter Moser beschrieb ihn als saftig und elegant, mit cremiger Textur, feiner Säurestruktur, mineralischem Nachhall und sicherem Reifepotenzial. Bei einer früheren Verkostung wurde der Wein bereits mit 92 Punkten bewertet. Vinoterra führt den Wein ebenfalls mit 92 Punkten Falstaff; für die aktuelle Beschreibung ist die spätere Verkostung mit 93 Punkten maßgeblich. Reifepotenzial Der Wein ist bereits sehr zugänglich, besitzt aber genügend Substanz für einige weitere Jahre. Vinoterra nennt ein Trinkfenster bis etwa 2028; Falstaff bestätigt ausdrücklich ein sicheres Reifepotenzial. Mit weiterer Flaschenreife können sich die gelben Fruchtaromen stärker in Richtung reifer Apfel, Quitte, kandierte Zitrusfrucht und würzig-mineralische Noten entwickeln. Servieren Optimal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas bringt die Frucht und die cremige Textur gut zur Geltung. Eine kurze Belüftung ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Wiener Schnitzel gebratenem Kalb Kalbsbries Tafelspitz Backhendl gebratenem oder gegrilltem Fisch Forelle und Saibling Spargel Gemüsegerichten österreichischer Hausmannskost asiatischer Küche mit moderater Würze Besonders interessant ist die Kombination mit Kalbsbries, die auch ausdrücklich als Speiseempfehlung für diesen Wein genannt wird

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Roter Veltliner Mordthal 2023, QW (bio)
2036010-23N
Roter Veltliner „Mordthal“ 2023, QW (Bio), ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Wagram Geschichte & Herkunft Das Weingut Ecker-Eckhof in Mitterstockstall bei Kirchberg am Wagram blickt auf eine lange Weinbautradition zurück: Die Familie ist nachweislich seit 1580 im Weinbau tätig. Bernhard Ecker übernahm 2005 das Familienweingut und entwickelte den Betrieb konsequent weiter. Zwischen 2010 und 2018 wurde die Rebfläche auf rund 24 Hektar erweitert. Seit 2019 erfolgt die Bewirtschaftung biologisch-organisch; die Weine ab dem Jahrgang 2022 sind offiziell biozertifiziert. Roter Veltliner besitzt bei Ecker-Eckhof einen besonderen Stellenwert. Das Weingut bezeichnet die Sorte ausdrücklich als eine seiner wichtigsten Wagramer Spezialitäten. Trotz der rötlichen Beerenhaut handelt es sich um eine Weißweinsorte, da die Schalen keine Anthocyane enthalten. Lage & Terroir Das Mordthal liegt in der Gemeinde Ruppersthal auf etwa 290 Metern Seehöhe. Historisch wird die Riede mit einer steinzeitlichen Jägersiedlung in Verbindung gebracht. Die Reben stehen auf mächtigen Lössböden mit hohem Kalkanteil. Diese Kombination ist charakteristisch für den Wagram und verleiht dem Roter Veltliner eine ausgeprägte Fruchtfülle, gleichzeitig aber auch Struktur und mineralische Spannung. Gerade beim Roter Veltliner ist der kalkreiche Lössboden von großer Bedeutung: Er unterstützt die natürliche Fülle der Sorte, ohne dass der Wein schwer oder breit wirken muss. Jahrgang 2023 Der 2023er wurde mit 13,5 % vol. Alkohol, rund 6,5 g/l Säure und 2,5 g/l Restzucker ausgebaut. Damit ist er trocken und besitzt gleichzeitig genügend Säure für Frische und einen lebendigen Trinkfluss. Vinifikation & Ausbau Der Wein wurde im Edelstahltank ausgebaut. Damit bleibt die sortentypische Frucht klar erhalten, während der Einfluss von Holz vollständig zurücktritt. Die biologische Bewirtschaftung und der zurückhaltende Ausbau unterstützen einen klaren, präzisen Ausdruck von Rebsorte und Herkunft. Verkostung Im Duft zeigt der 2023er eine ausgesprochen attraktive, reife Frucht. Melone und Maracuja verbinden sich mit kandierter Orangenschale und einem feinen Hauch Blütenhonig. Dazu kommt eine dezente Anisnote, die dem Bouquet eine interessante würzige Facette verleiht. Weitere Verkostungsnotizen nennen Kumquat und gelben Pfirsich sowie Pomelo und Mandarine. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Aromenspiel zwischen gelber Frucht, Zitrus, exotischen Nuancen und feiner Würze. Am Gaumen Saftig, elegant und körperreich, ohne schwer zu wirken. Die reife Tropenfrucht wird von einer gut integrierten Säure getragen. Eine feine Phenolik beziehungsweise Gerbstoffstruktur sorgt für zusätzlichen Griff und macht den Wein besonders spannend. Der Fruchtschmelz wirkt weich und harmonisch, während die kalkige Herkunft für einen festen mineralischen Unterbau sorgt. Im langen Finale kommen kandierte Orange, Kumquat und Mandarine nochmals deutlich zum Ausdruck. Aromatik Melone Maracuja gelber Pfirsich kandierte Orangenschale Kumquat Mandarine und Pomelo Blütenhonig Anis feine Kräuterwürze kalkig-mineralische Anklänge Auszeichnungen Der Jahrgang 2023 erhielt von Falstaff 93 Punkte. Die Verkostung vom 24. Juni 2024 hebt insbesondere Melone, Maracuja, Blütenhonig, kandierte Orangenschale und Anis sowie die saftige, elegante und komplexe Art hervor. Auch bei einer Verkostung von „schauvorbei“ wurde der Wein mit 93 Punkten geführt; dort stehen kandierte Orange, Kumquat und gelber Pfirsich sowie die körperreiche, balancierte Struktur im Vordergrund. Reifepotenzial Der 2023er ist bereits sehr zugänglich, besitzt durch Säure, Extrakt und kalkgeprägte Struktur aber auch ein gutes Entwicklungspotenzial. Bei entsprechender Lagerung kann er sich über mehrere Jahre weiterentwickeln. Die Frucht dürfte dabei zunehmend von kandierten Zitrusnoten, Nussigkeit, Kräuterwürze und mineralischen Komponenten ergänzt werden. Servieren Ideal bei etwa 10–12 °C. Ein etwas größeres Weißweinglas bringt die komplexe Frucht und die würzigen Nuancen besonders gut zur Geltung. Eine längere Belüftung ist nicht erforderlich. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Meeresfrüchten gegrillten Garnelen gebratenem Fisch Jakobsmuscheln Gerichten mit Trüffel Geflügel mit hellen Saucen cremigem Risotto Spargel asiatisch gewürzten Fisch- und Gemüsegerichten Weichkäse

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Roter Veltliner Steinberg 2024 (bio)
2036003-24N
Roter Veltliner „Steinberg“ 2024, Bio, ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Wagram, Österreich Geschichte & Herkunft Das Weingut Ecker-Eckhof in Kirchberg am Wagram wird in dritter Generation geführt. Bernhard Ecker übernahm den Betrieb 2006 und hat ihn kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2022 wird biologisch bewirtschaftet. Ein besonderes Augenmerk des Hauses gilt dem Roten Veltliner, der mit rund sieben Hektar Rebfläche zu den wichtigsten Rebsorten des Weinguts zählt. Der Betrieb versteht diese Sorte als eine seiner wesentlichen Wagramer Spezialitäten. Der Rote Veltliner „Steinberg“ stammt aus der gleichnamigen Riede und gehört zu den charaktervollsten Weinen des Hauses. Die Riede gilt als Hausberg beziehungsweise zentrale Herkunft für den Roten Veltliner und bringt durch Boden, warme Exposition und die späte Reife der Sorte besonders konzentrierte Weine hervor. Lage & Terroir Die Riede Steinberg liegt auf etwa 320 Metern Seehöhe zwischen Ruppersthal und Großweikersdorf und ist südöstlich ausgerichtet. Der Name ist Programm: Der Untergrund besteht aus Ur- beziehungsweise Gesteinsverwitterungsboden, der die Weine mit einer markanten mineralischen Komponente ausstattet. Der warme, luftige Standort entspricht den besonderen Ansprüchen des Roten Veltliners. Die Rebsorte benötigt einen gut durchlüfteten, warmen Platz und dankt die lange Vegetationsperiode mit einer ausgeprägten aromatischen und extraktreichen Struktur. Jahrgang 2024 Der 2024er wurde trocken mit 13,5 % vol. Alkohol, 6,0 g/l Säure und 4,5 g/l Restzucker ausgebaut. Die Kombination aus reifer Frucht, markanter Säure und moderatem Restzucker ergibt einen saftigen, aber klar strukturierten Wein. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden schonend verarbeitet und als ganze Trauben gepresst. Die Vergärung erfolgt kontrolliert im Edelstahltank. Anschließend reift der Wein sechs Monate auf der Hefe in einem großen, neutralen Akazienfass. Der Holzeinsatz bleibt dadurch aromatisch zurückhaltend und dient vor allem der Textur und zusätzlichen Komplexität. Der Ausbau verbindet die Präzision des Edelstahls mit der cremigeren, strukturierenden Wirkung des großen Holzfasses. Der Wein wird mit Schraubverschluss abgefüllt. Verkostung Im Duft zeigt sich der 2024er sehr vielschichtig. Frische Williamsbirne, gelber Apfel und reife Reineclauden treffen auf Wiesenkräuter und feinen Blütenhonig. Dazu kommen exotische Anklänge von Ananas und eine dezente Tabak- und Würzkomponente. Die aktuelle Falstaff-Verkostung beschreibt zusätzlich eine fein floral unterlegte Birnenfrucht, etwas Mango und mineralische Nuancen. Das Bukett wirkt dadurch zugleich frisch, reif und ausgesprochen einladend. Am Gaumen Saftig und kraftvoll, mit einer ausgeprägt stoffigen Textur. Die reife gelbe Frucht wird von einer gut integrierten Säure getragen. Besonders charakteristisch ist die Verbindung von Extraktfülle und mineralisch-salzigem Zug. Der Wein besitzt genügend Dichte, um gastronomisch ernst genommen zu werden, bleibt durch seine Säure aber frisch und animierend. Im Finale treten feine Zitrusnoten, Mineralität und ein angenehm salziger Nachhall hervor. Falstaff beschreibt den Wein als bereits gut antrinkbar und hebt die extraktsüße Textur, die integrierte Säure und den salzigen Abgang hervor. Aromatik Williamsbirne gelber Apfel Reineclauden Mango Ananas Grapefruit Blütenhonig Wiesenkräuter feine Tabak- und Würznoten mineralische und salzige Nuancen Auszeichnungen Der Jahrgang 2024 erhielt im Falstaff-Tasting vom 13. Februar 2026 93 Punkte. Peter Moser beschreibt ihn als floral, fruchtig und mineralisch mit stoffiger Textur, integriertem Säurebogen und salzigem Nachhall. Bereits bei der Vorverkostung am 30. Juni 2025 wurde der Wein mit 92–94 Punkten geführt. Auch Vinaria hebt die Qualität des 2024ers hervor und beschreibt ihn mit kaltem Rauch, gerösteter Walnuss, Ananas, Melone, wachsiger Textur und langem Abgang. Reifepotenzial Der Wein ist bereits jung sehr zugänglich, besitzt aber durch Säure, Extrakt und seine mineralische Herkunft ein gutes Entwicklungspotenzial. Für den 2024er wird eine Trinkfähigkeit bis etwa 2030 angegeben. Mit zunehmender Reife dürften sich die Fruchtaromen stärker in Richtung reifer gelber Früchte, Honig, Nuss und würziger, leicht wachsiger Komponenten entwickeln. Gerade die Kombination aus Säure und Extrakt ist für die weitere Entwicklung günstig. Servieren Ideal bei 9–11 °C. Ein mittelgroßes bis größeres Weißweinglas unterstützt die vielschichtige Frucht- und Würzaromatik. Eine kurze Belüftung kann dem Wein zusätzliche Tiefe verleihen. Speisenbegleitung Besonders passend zu: Zander und anderem Edelfisch Krustentieren und Meeresfrüchten gebratenem oder gegrilltem Fisch kräftigen Spargelgerichten asiatischer Küche Gemüsegerichten mit hellen, würzigen Saucen Pilzgerichten Kalbsschnitzel mit Zitronenjus gereiftem Weichkäse würzigem Hart- und Schnittkäse Für den Wein werden insbesondere asiatische Gerichte, Edelfisch, Meeresfrüchte, Krustentiere, Spargel, Pilze und würziger Käse empfohlen. 

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Roter Veltliner Steinberg Grosse Reserve 2024 (bio)
2036004-24N
Roter Veltliner „Steinberg“ Große Reserve 2024 (Bio), ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Wagram Geschichte & Herkunft Das Weingut Ecker-Eckhof in Mitterstockstall bei Kirchberg am Wagram wird in dritter Generation von Bernhard Ecker geführt. Der Familienbetrieb besteht seit mehr als 400 Jahren und bewirtschaftet heute rund 24 Hektar. Bernhard Ecker übernahm das Weingut 2006 und hat den Betrieb kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2022 wird biologisch gearbeitet. Eine besondere Bedeutung besitzt der Rote Veltliner, der rund sieben Hektar der Rebfläche einnimmt und zu den wichtigsten Spezialitäten des Hauses zählt. Die „Steinberg Große Reserve“ bildet eine der anspruchsvollsten Interpretationen dieser für den Wagram charakteristischen Rebsorte. Die Riede Steinberg gehört zu den wichtigsten Spitzenlagen des Weinguts. Lage & Terroir Die Riede Steinberg liegt am Wagram auf einer warmen, südöstlich ausgerichteten Hanglage. Die Reben stehen auf mächtigen Lössböden mit sandigen Anteilen, teils hohem Kalkgehalt und darunter beziehungsweise eingelagertem Urgesteinsverwitterungsmaterial. Die Lage befindet sich auf etwa 320 bis 340 Metern Seehöhe und profitiert von einem warmen bis heißen Mikroklima. Der Löss verleiht dem Roten Veltliner Substanz und eine charakteristische, fast cremige Textur, während Kalk und mineralische Komponenten für Spannung und einen langen, steinigen Nachhall sorgen. Der warme Standort ermöglicht eine vollständige Ausreifung der spät reifenden Rebsorte. Jahrgang 2024 Der 2024er besitzt 13,5 % vol. Alkohol und 3,5 g/l Restzucker. Er präsentiert sich trocken, kraftvoll und zugleich von einer fein ausbalancierten Säure getragen. Falstaff beschreibt den Jahrgang als saftig, elegant und engmaschig mit guter Länge und weiterem Reifepotenzial. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden schonend als ganze Trauben gepresst. Der Wein wird zunächst im Edelstahl vinifiziert und anschließend über einen langen Zeitraum im großen Holzfass ausgebaut. Für den Jahrgang 2024 werden 16 Monate Reife im großen Holzfass angegeben; andere Produktunterlagen konkretisieren den Ausbau als Akazienholzfass auf der Feinhefe. Die Abfüllung erfolgt mit Naturkork. Der lange Ausbau verleiht dem Wein zusätzliche Tiefe, Schmelz und Würze. Akazienholz eignet sich besonders gut für den Roten Veltliner, weil es Struktur und cremige Textur unterstützt, ohne eine so dominante Holzprägung wie kleinere neue Barriques zu erzeugen. Verkostung Im Duft zeigt sich der 2024er ausgesprochen vielschichtig. Reife gelbe Birne verbindet sich mit feinen floralen Anklängen und einem Hauch Mango. Dazu kommen mineralische Nuancen, Akazienhonig und, mit zunehmender Belüftung, geröstete Nüsse und eine zart wachsige Komponente. Vinaria ergänzt die Aromatik um gekochte Apfelschale und feine Würze. Am Gaumen Saftig, dicht und elegant, dabei engmaschig strukturiert. Weißes Kernobst und gelbe Frucht treffen auf eine finessenreiche Säure, die den kraftvollen Körper präzise ausbalanciert. Die Textur wirkt konzentriert und geschmeidig, ohne breit zu werden. Besonders charakteristisch ist die Verbindung aus natürlicher Extraktsüße, feiner Säure und mineralischem Zug. Im Finale bleibt der Wein lange präsent, mit gelber Frucht, Würze und einem leicht salzigen, steinigen Eindruck. Falstaff bescheinigt ihm ausdrücklich gute Länge und weiteres Reifepotenzial. Aromatik reife gelbe Birne gekochte Apfelschale Pfirsich Mango Akazienhonig feine Blütennoten geröstete Nüsse dezente wachsige Anklänge feine Würze mineralisch-steinige Noten Auszeichnungen Der Jahrgang 2024 erhielt bei Falstaff 94 Punkte. Peter Moser beschreibt einen Wein mit reifer gelber Birnenfrucht, Mango, floralen und mineralischen Nuancen sowie saftiger, eleganter und engmaschiger Struktur. Bei A la Carte wird der 2024er mit 96 Punkten geführt. Reifepotenzial Der Wein besitzt ein sehr gutes Lagerpotenzial. Falstaff hebt ausdrücklich die weitere Entwicklungsfähigkeit hervor; im Fachhandel wird ein Trinkfenster bis etwa 2038 angegeben. Mit zunehmender Reife dürften sich die Primärfruchtaromen stärker mit nussigen, honigartigen, würzigen und mineralischen Komponenten verbinden. Gerade die Kombination aus Extrakt, Säure, Kalk und langem Holzaufenthalt bietet hierfür ein stabiles Fundament. Servieren Ideal bei 10–12 °C. Aufgrund seiner Dichte und aromatischen Tiefe empfiehlt sich ein großzügiges Weißweinglas. Nach dem Öffnen profitiert der Wein von etwas Luft, besonders um die nussigen, honigartigen und mineralischen Nuancen vollständig zu entfalten. Speisenbegleitung Hervorragend zu: kräftigen Spargelgerichten Edelfisch und Steinbutt Hummer und Krustentieren asiatischer Küche aromatischen Fischgerichten mit Gewürzen Pilzgerichten Trüffelgerichten Wildgeflügel Kalbfleisch würzigem Hartkäse Auch zu kräftigerem Rindfleisch kann dieser substanzreiche Rote Veltliner bestehen und damit eine ungewöhnliche Alternative zu Rotwein bilden.

Inhalt: 0.75 Liter (39,87 €* / 1 Liter)

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