Verkostungsnotiz:Strahlendes Strohgelb, in der Nase delikater Duft nach reifem Apfel, Pfirsich und Akazienblüte. Am Gaumen weich und sehr aromatisch, frisch-fruchtige Anmutung mit einer dezenten Würze, sehr gut balanciert und harmonisch, ein verspielter, animierender Frizzante in toller Ausstattung.Marsuret Farm, Guia di Valdobbiadene, Treviso, Venetien, ItalienAls Agostino Marsura 1936 das Weingut Marsuret begründete, bewies er ein feines Gespür für die Standortwahl. Das Weingut liegt, malerisch in eigenen Weinbergen eingebettet, mitten im Herzen des traditionellen Prosecco-Anbaugebiets im Val de Cune in Guia di Valdobbiadene. Die Rebflächen erstrecken sich über die DOCG-Zonen Cartizze, Col San Martino, Guia, Premaor, Rolle, Zuel und Le Serre.Während andere Erzeuger mit der neuen amtlichen Ursprungsbezeichnung des Prosecco Superiore, wodurch die gesamte Proseccowelt neu geordnet wurde, die Berechtigung verloren, ihre Weine mit der Bezeichnung Prosecco zu vermarkten, gehört Marsuret zu den Gewinnern der Neuordnung. Durch die Klassifikation der besten Lagen im historischen Anbaugebiet um die Städte Conegliano und Valdobbiadene, wo der Prosecco als schäumender Weißwein vor hundert Jahren geboren wurde, dürfen sich nur noch jene Qualitätserzeugnisse Prosecco nennnen, deren Gleratrauben von dort stammen.Die Rebflächen von Marsuret liegen in diesen ausgezeichneten Lagen, die durch steiles Hügelland und hoch gelegene Weinberge charakterisiert sind, die Weinbergsarbeit wegen dieser besonderen Bedingungen noch über-wiegend traditionell von Hand durchgeführt wird. Die Ausrichtung der Weinberge, ihr Mikroklima, welches sich durch hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auszeichnet, sowie die Zusammensetzung der Böden mit steinigem Untergrund ergeben ein jeweils spezielles Terroir, das sich wiederum in der spezifischen Charakteristik der einzelnen Prosecci wiederspiegelt. Die ursprünglichen Gebäude des Familienguts wurden sukzessive über die Jahre erweitert und mit neuester Technologie modernisiert, so dass bei Marsuret Prosecci von höchster Qualität erzeugt werden. Es entstehen ausdrucksstarke und nervige Weine, die zu Recht zu den besten der Region gezählt werden.
Marsuret Farm, Guia di Valdobbiadene, Treviso, Venetien, ItalienAls Agostino Marsura 1936 das Weingut Marsuret begründete, bewies er ein feines Gespür für die Standortwahl. Das Weingut liegt, malerisch in eigenen Weinbergen eingebettet, mitten im Herzen des traditionellen Prosecco-Anbaugebiets im Val de Cune in Guia di Valdobbiadene. Die Rebflächen erstrecken sich über die DOCG-Zonen Cartizze, Col San Martino, Guia, Premaor, Rolle, Zuel und Le Serre.Während andere Erzeuger mit der neuen amtlichen Ursprungsbezeichnung des Prosecco Superiore, wodurch die gesamte Proseccowelt neu geordnet wurde, die Berechtigung verloren, ihre Weine mit der Bezeichnung Prosecco zu vermarkten, gehört Marsuret zu den Gewinnern der Neuordnung. Durch die Klassifikation der besten Lagen im historischen Anbaugebiet um die Städte Conegliano und Valdobbiadene, wo der Prosecco als schäumender Weißwein vor hundert Jahren geboren wurde, dürfen sich nur noch jene Qualitätserzeugnisse Prosecco nennnen, deren Gleratrauben von dort stammen.Die Rebflächen von Marsuret liegen in diesen ausgezeichneten Lagen, die durch steiles Hügelland und hoch gelegene Weinberge charakterisiert sind, die Weinbergsarbeit wegen dieser besonderen Bedingungen noch über-wiegend traditionell von Hand durchgeführt wird. Die Ausrichtung der Weinberge, ihr Mikroklima, welches sich durch hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auszeichnet, sowie die Zusammensetzung der Böden mit steinigem Untergrund ergeben ein jeweils spezielles Terroir, das sich wiederum in der spezifischen Charakteristik der einzelnen Prosecci wiederspiegelt. Die ursprünglichen Gebäude des Familienguts wurden sukzessive über die Jahre erweitert und mit neuester Technologie modernisiert, so dass bei Marsuret Prosecci von höchster Qualität erzeugt werden. Es entstehen ausdrucksstarke und nervige Weine, die zu Recht zu den besten der Region gezählt werden.
Sekt Cuvée brut „Haus Klosterberg“
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein eleganter, feinperliger Mosel-Sekt brut, der mit seiner klaren Frucht, frischen Säure und cremigen Perlage sehr vielseitig einsetzbar ist. Die Cuvée verbindet Zitrusfrische, grünen Apfel und feine Briochearomen mit einer angenehm trockenen, animierenden Stilistik.
Charakter & Verkostung
In der Nase grüner Apfel, Zitrone und Limette, dazu weiße Blüten und feine Hefenoten. Mit etwas Luft kommen Brioche, Gebäck und dezente Nussnoten hinzu. Am Gaumen trocken, frisch und feinperlig, mit lebendiger Säure und klarer Zitrusfrucht. Die Perlage wirkt fein und gut eingebunden. Ein leichter cremiger Schmelz sorgt für Balance. Im Finale frisch, trocken und animierend, mit Zitrone, grünem Apfel und feinen Hefenoten.
Ein unkomplizierter, eleganter Sekt mit schöner Frische und klassischem Brut-Charakter.
Aromatik
grüner Apfel → Zitrone → Limette → weiße Blüten → Hefeteig → Brioche → feine Nuss → mineralische Frische
Passt besonders gut zu
Austern
Garnelen
Sushi
Jakobsmuscheln
Räucherlachs
Forelle
Ziegenkäse
leichten Vorspeisen
Canapés
frittierten Speisen
Besonders schön als Aperitif mit kleinen salzigen Häppchen. Auch zu Austern und Meeresfrüchten funktioniert die frische Säure hervorragend.
Servieren
Temperatur: 6–8 °C
Die Flasche erst kurz vor dem Servieren öffnen. Für die beste Aromatik nicht eiskalt halten, sondern nach dem Einschenken leicht wärmer werden lassen.
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Strohgelb. Sehr feine, ausdauernde Perlage. In der Nase frische, delikate Aromen reifer Früchte mit deutlichen Apfelnoten, daneben Assoziationen von Zitrus und Akazienblüten. Am Gaumen einladend, vollmundig und würzig, geprägt von einem eleganten Aromaspiel und hindergründigen, mineralischen Noten, die sich mit einer harmonisch-frischen Säure, einer sehr guten Struktur und einem anregenden Mousseux verbindet. Lang anhaltend im fruchtbetonten Abgang.Marsuret Farm, Guia di Valdobbiadene, Treviso, Venetien, ItalienAls Agostino Marsura 1936 das Weingut Marsuret begründete, bewies er ein feines Gespür für die Standortwahl. Das Weingut liegt, malerisch in eigenen Weinbergen eingebettet, mitten im Herzen des traditionellen Prosecco-Anbaugebiets im Val de Cune in Guia di Valdobbiadene. Die Rebflächen erstrecken sich über die DOCG-Zonen Cartizze, Col San Martino, Guia, Premaor, Rolle, Zuel und Le Serre.Während andere Erzeuger mit der neuen amtlichen Ursprungsbezeichnung des Prosecco Superiore, wodurch die gesamte Proseccowelt neu geordnet wurde, die Berechtigung verloren, ihre Weine mit der Bezeichnung Prosecco zu vermarkten, gehört Marsuret zu den Gewinnern der Neuordnung. Durch die Klassifikation der besten Lagen im historischen Anbaugebiet um die Städte Conegliano und Valdobbiadene, wo der Prosecco als schäumender Weißwein vor hundert Jahren geboren wurde, dürfen sich nur noch jene Qualitätserzeugnisse Prosecco nennnen, deren Gleratrauben von dort stammen.Die Rebflächen von Marsuret liegen in diesen ausgezeichneten Lagen, die durch steiles Hügelland und hoch gelegene Weinberge charakterisiert sind, die Weinbergsarbeit wegen dieser besonderen Bedingungen noch über-wiegend traditionell von Hand durchgeführt wird. Die Ausrichtung der Weinberge, ihr Mikroklima, welches sich durch hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auszeichnet, sowie die Zusammensetzung der Böden mit steinigem Untergrund ergeben ein jeweils spezielles Terroir, das sich wiederum in der spezifischen Charakteristik der einzelnen Prosecci wiederspiegelt. Die ursprünglichen Gebäude des Familienguts wurden sukzessive über die Jahre erweitert und mit neuester Technologie modernisiert, so dass bei Marsuret Prosecci von höchster Qualität erzeugt werden. Es entstehen ausdrucksstarke und nervige Weine, die zu Recht zu den besten der Region gezählt werden.
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Strohgelb. Feine, ausdauernde Perlage. In der Nase frische, delikate Aromen von gelben Äpfeln, daneben Assoziationen eines Wildblumenstraußes. Am Gaumen intensiv und frisch, von einem eleganten Aromaspiel und hindergründigen, mineralischen Noten geprägt, die sich mit einer erfrischenden Säure und einem anregenden Mousseux verbindet. Lang anhaltend im fruchtbetonten Abgang.Marsuret Farm, Guia di Valdobbiadene, Treviso, Venetien, ItalienAls Agostino Marsura 1936 das Weingut Marsuret begründete, bewies er ein feines Gespür für die Standortwahl. Das Weingut liegt, malerisch in eigenen Weinbergen eingebettet, mitten im Herzen des traditionellen Prosecco-Anbaugebiets im Val de Cune in Guia di Valdobbiadene. Die Rebflächen erstrecken sich über die DOCG-Zonen Cartizze, Col San Martino, Guia, Premaor, Rolle, Zuel und Le Serre.Während andere Erzeuger mit der neuen amtlichen Ursprungsbezeichnung des Prosecco Superiore, wodurch die gesamte Proseccowelt neu geordnet wurde, die Berechtigung verloren, ihre Weine mit der Bezeichnung Prosecco zu vermarkten, gehört Marsuret zu den Gewinnern der Neuordnung. Durch die Klassifikation der besten Lagen im historischen Anbaugebiet um die Städte Conegliano und Valdobbiadene, wo der Prosecco als schäumender Weißwein vor hundert Jahren geboren wurde, dürfen sich nur noch jene Qualitätserzeugnisse Prosecco nennnen, deren Gleratrauben von dort stammen.Die Rebflächen von Marsuret liegen in diesen ausgezeichneten Lagen, die durch steiles Hügelland und hoch gelegene Weinberge charakterisiert sind, die Weinbergsarbeit wegen dieser besonderen Bedingungen noch über-wiegend traditionell von Hand durchgeführt wird. Die Ausrichtung der Weinberge, ihr Mikroklima, welches sich durch hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auszeichnet, sowie die Zusammensetzung der Böden mit steinigem Untergrund ergeben ein jeweils spezielles Terroir, das sich wiederum in der spezifischen Charakteristik der einzelnen Prosecci wiederspiegelt. Die ursprünglichen Gebäude des Familienguts wurden sukzessive über die Jahre erweitert und mit neuester Technologie modernisiert, so dass bei Marsuret Prosecci von höchster Qualität erzeugt werden. Es entstehen ausdrucksstarke und nervige Weine, die zu Recht zu den besten der Region gezählt werden.
Verkostungsnotiz:Glänzende strohgelbe Farbe. Fülliges, anhaltendes und elegantes Mousseux. In der Nase Aromen von reifen Früchten, wie Kernobst, Grapefruit, Pfirsich und Quitte, zart weißpfeffrige Assoziation, mit mineralischen Anklängen, Toast- und feine blumige Noten. Am Gaumen, von Mineralität geprägte Struktur, mit einer frischen ausgewogenen Säure. Ein eleganter, gut strukturierter Crémant mit schöner Länge und einem Hauch von Honig im Abgang.Domaine Eugène MeyerDie Domaine Eugène Meyer befindet sich in Bergholtz, auf halbem Weg zwischen Mulhouse und Colmar, ein Weinbaubetrieb, dessen Wurzeln sich bis 1620 zurück verfolgen lassen. Bereits seit 1969 betreibt die Domaine biodynamischen Weinbau nach Demeter Richtlinien. Auslöser für die Umstellung auf die ökologische Bewirtschaftung der Weinberge war eine vorübergehende Erblindung von Eugène Meyer auf Grund eines Insektizideinsatzes gegen die rote Spinne. Durch eine homöopathische Behandlung gewann er seine Sehkraft zurück. Seit dieser einschneidenden Erfahrung kommen zur Stärkung und zum Schutz der Trauben ausschließlich Naturpräparate wie Kuhmistkompost und Hornkiesel, ein Pflanzentee aus Schachtelhalm, Brennnessel, Schafgarbe und Farn sowie geringen Dosen von Kupfer und Schwefel zum Einsatz. “Damit haben wir nicht nur die Rebkrankheiten gut im Griff, sondern zusammen mit einer Dauerbegrünung im Rebberg auch eine ausreichende Nährstoffversorgung sowie eine gute Grundlage für mehr Biodiversität”, erklärt François Meyer. Während sie vor 40 Jahren in der Region noch als “BrennnesselMeyer” und “Spinner” verspottet wurden, sind sie heute im Elsass als Biowinzer bestens akzeptiert. Eugène Meyer gehört zweifellos zu den biodynamischen Pionieren im Elsass. Die biodynamische Bewirtschaftung der Domaine wird mittlerweile in der zweiten und dritten Generation fortgeführt. François und Sylvie Meyer sowie deren Sohn Xavier kultivieren typische Elsässer Sorten, wie Riesling, Pinot Gris und Gewürztraminer. Deren Trauben dienen als Grundlage sowohl rassig trockener Weine, als auch edelsüßer “Vendanges tardives” (Spätlesen) - elegante Vertreter der Anbauregion Alsace. Vom sonnreichen Südhang "Schwarzberg" oder der Grand-Cru-Lage "Spiegel" stammen gehaltvolle, filigrane Weine von begeisternder Komplexität. Eine besondere Spezialität sind die ausgezeichneten Crémants - eine moussierende Versuchung der besonderen Art. Der aromatische Gewürztraminer mit dem feinem Duft nach exotischen Früchten passt hervorragend zu kräftigen und pikanten Gerichten oder zum Dessert.
Crémant Rosé Brut · Sekt b.A. Pfalz
Weingut Jülg · Schweigen-Rechtenbach · Südliche Weinstraße · Pfalz
Herkunft & Stil
Der Crémant Rosé Brut von Jülg trägt heute den Namen „Jean-Fritz“. Der Name steht für die deutsch-französische Identität des Weinguts: Die Cuvée stammt zu 50 % aus Deutschland und zu 50 % aus Frankreich. Das Weingut bewirtschaftet Weinberge beiderseits der Grenze rund um Schweigen und Wissembourg. Die aktuelle Cuvée besteht aus Spätburgunder und Pinot Meunier. Die Trauben werden von Hand gelesen und ausschließlich aus gesundem Lesegut verarbeitet. Die zweite Gärung erfolgt traditionell auf der Flasche, anschließend liegt der Crémant mindestens 12 Monate auf der Hefe.
Rebsorten
Spätburgunder → feine rote Frucht, Struktur und Würze Pinot Meunier → saftige Frucht, florale Noten und Geschmeidigkeit
Die Kombination verleiht dem Rosé sowohl Frische als auch eine gewisse burgundische Fülle.
Sensorik
Im Glas zeigt sich ein helles, elegantes Lachsrosa mit feiner Perlage.
Die Nase ist ausgesprochen fruchtbetont: Himbeere → Erdbeere → rote Johannisbeere → Cranberry
Dazu kommen florale und würzige Nuancen: Rosenblüte → Lavendel → feine Kräuter
Die aktuelle Expertise des Weinguts beschreibt insbesondere frische Himbeere und Erdbeere sowie herbere Noten von roter Johannisbeere und Cranberry.
Am Gaumen
Der Auftakt ist saftig und animierend.
Rote Beeren → Johannisbeere → Cranberry
Die Säure sorgt für Frische, während die feine Perlage den Wein elegant über den Gaumen führt.
Bemerkenswert ist der energetische Druck, den das Weingut für die aktuelle Cuvée hervorhebt. Gleichzeitig bleibt das Mousseux fein und tänzelnd. Florale Noten von Rosenblüte und Lavendel begleiten den Abgang.
Der Nachhall ist trocken, fruchtig und leicht würzig.
Aromatik
Himbeere → Erdbeere → rote Johannisbeere → Cranberry → Hagebutte → Rosenblüte → Lavendel → feine Kräuter → Brioche → dezente Würze
Technische Daten
Alkohol: 12,5 % vol. Säure: 5,7 g/l Restzucker: 4,1 g/l Geschmack: brut Hefelager: mindestens 12 Monate Herkunft der Trauben: 50 % Deutschland / 50 % Frankreich
Auszeichnungen
Die aktuelle Cuvée „Jean-Fritz Crémant Rosé brut“ erhielt bei der Falstaff Crémant Trophy 90 Punkte. Auch frühere Jahrgänge wurden bei Falstaff sehr gut bewertet: Der Jahrgang 2016 erhielt 92 Punkte, mit besonderem Lob für Erdbeere, roten Apfel, Hefezopf, Zitrone, Frische und Eleganz.
Reifepotenzial
Der Crémant ist in erster Linie auf Frische, Frucht und feine Hefearomatik ausgelegt.
Jung: Erdbeere → Himbeere → Johannisbeere → florale Noten
Mit etwas Flaschenreife: Hagebutte → rote Apfelschale → Brioche → getrocknete Beeren → feinere Würze
Die aktuelle Cuvée sollte idealerweise jung bis mittelfristig getrunken werden.
Servieren
Serviertemperatur:
8–10 °C
Ein hochwertiges Sektglas oder ein schlankes Weißweinglas ist ideal. Ein etwas größeres Glas lässt die roten Beeren- und Blütenaromen deutlich besser zur Geltung kommen als eine sehr enge Flöte.
Speisenbegleitung
Der Rosé-Crémant funktioniert sowohl als Aperitif als auch als Begleiter zu leichten Speisen.
Besonders passend:
Lachs
Forelle
Thunfisch
Garnelen
Sushi
Entenbrust
Geflügel
Kalbfleisch
Spargel
Erdbeer- oder Himbeerdesserts
Ziegenkäse
Besonders schön ist die Kombination mit leicht geräuchertem Lachs, da die rote Frucht und die feine Perlage die Raucharomen auffrischen.
Crémant Brut · Sekt b.A. Pfalz
Weingut Jülg · Schweigen-Rechtenbach · Südliche Weinstraße · Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Jülg wurde 1961 von Oskar und Erika Jülg in Schweigen-Rechtenbach gegründet. Die Familie ist unmittelbar mit der deutsch-französischen Grenzregion verbunden: Ein Teil der Weinberge liegt auf französischem Staatsgebiet rund um Wissembourg. Diese besondere Lage prägt bis heute den Stil des Hauses. Werner Jülg übernahm später das Familienweingut, heute wird es gemeinsam mit Johannes Jülg geführt. Johannes bringt internationale Erfahrung, insbesondere aus Burgund, in die Weinbereitung ein. Seit 2021 ist Jülg Mitglied im VDP. Das Weingut bewirtschaftet rund 25,9 Hektar und arbeitet biologisch zertifiziert. Die Familie verbindet französische Eleganz mit deutscher Präzision – ein Leitmotiv, das gerade beim Crémant sehr passend erscheint.
Der Crémant
Der Crémant Brut ist eine Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay. Die Trauben stammen aus der deutsch-französischen Grenzregion; bei der klassischen Cuvée kommen die Partien aus Deutschland und Frankreich zusammen. Damit verkörpert der Wein gewissermaßen die Herkunft des Hauses: zwei Länder, eine Weinlandschaft und ein gemeinsamer Stil. Die Trauben werden von Hand gelesen und schonend verarbeitet. Ein Teil des Weins wird im Holzfass vergoren beziehungsweise ausgebaut, bevor die traditionelle Flaschengärung folgt.
Terroir
Die Weinberge rund um Schweigen und Wissembourg sind geologisch ausgesprochen vielfältig.
Buntsandstein → Würze und mineralische Spannung Kalkmergel → Frische und Präzision Kalkstein → salzige Mineralität und feine Textur
Gerade die kalkreichen Böden sind für die Burgunderweine von Jülg von großer Bedeutung. Der VDP beschreibt Kalkstein, Kalkmergel und Buntsandstein als prägende Geologien des Weinguts.
Herstellung
Der Crémant wird nach der méthode traditionnelle hergestellt.
Handlese → schonende Verarbeitung → teilweise Holzfassausbau → zweite Gärung auf der Flasche → Hefelager → Degorgieren
Für die aktuelle Cuvée werden mindestens 12 Monate Hefelager angegeben. Die traditionelle Flaschengärung sorgt für die feine Perlage und die cremige Textur.
Verkostung
Im Glas zeigt sich ein helles, leuchtendes Goldgelb mit feinem Mousseux.
In der Nase: reifer Apfel → grüner Apfel → Stachelbeere → Zitrone
dazu: weiße Blüten → Mirabelle → getrocknete Aprikose → dezente Brioche
Die Frucht bleibt klar und frisch, während die Hefereife für einen feinen, cremigen Unterton sorgt.
Am Gaumen
Der Auftakt ist ausgesprochen animierend und feinperlig.
Apfel → Zitrus → Stachelbeere
Die Säure sorgt für Frische und Spannung, während das Mousseux weich und gut integriert wirkt.
Im Mittelteil kommen cremigere und mineralische Nuancen hinzu: Brioche → Mandel → Kalkstein → feine Würze
Das Finale ist lang, trocken und erfrischend, mit einer zarten mineralischen Note.
Aromatik
Grüner Apfel → reifer Apfel → Stachelbeere → Zitrone → Mirabelle → Aprikose → weiße Blüten → Brioche → Mandel → feine Würze → Kalkstein → Mineralität
Auszeichnungen
Der Crémant Brut „Jean-Fritz“ wurde bei der Falstaff Crémant Trophy mit 91 Punkten ausgezeichnet.
Die Bewertung bestätigt insbesondere die Qualität von Frische, Perlage und aromatischer Präzision.
Reifepotenzial
Der Crémant ist in erster Linie als frischer, bereits entwickelter Schaumwein gedacht.
Jung: Apfel → Zitrus → Stachelbeere → weiße Blüten
Mit weiterer Reife: Brioche → Mandel → getrocknete Aprikose → Nuss → mineralische Würze
Das optimale Trinkfenster liegt etwa bei 2026–2028, wobei gut gelagerte Flaschen auch darüber hinaus interessant bleiben können.
Servieren
Serviertemperatur:
8–10 °C
Am besten nicht in einer extrem schmalen Flöte servieren. Ein schlankes Weißwein- oder hochwertiges Sektglas lässt die Frucht- und Hefearomatik besser zur Geltung kommen.
Speisenbegleitung
Der Crémant eignet sich hervorragend als Aperitif, besitzt aber genug Struktur für die Begleitung eines gesamten Ganges.
Besonders passend:
Austern
Garnelen
Jakobsmuscheln
Räucherforelle
Sushi
Sashimi
gebratener Fisch
Ziegenkäse
Spargel
Geflügel
leichte mediterrane Küche
Sehr passend: Jakobsmuscheln mit Apfel, Sellerie und Zitronenbutter. Auch Austern funktionieren hervorragend: Die feine Perlage, die Säure und die mineralische Note greifen die salzige Meeresaromatik auf.
Herrlich glänzendes Kirschrosé. Feine, samtige, ausdauernde Perlage. In der Nase überschwängliche Waldfruchtaromen, Pfirsich und Roter Apfel, Zitrus-, nussige und balsamische Noten ergänzen. Am Gaumen gute Struktur, fruchtige Noten nach Himbeeren und Wildkirschen, flankiert von harmonischer Frische, etwas Hefe und fein gewobenen Gerbstoffen, schöne harmonische Balance, die bis ins Finale getragen wird.
Dieser elegante Rosé-Schaumwein ist die pure Versuchung.
Pink & Pure PetNat Brut Nature Rosé 2022 · bio
Weingut am Stein – Würzburg, Franken
Der Pink & Pure PetNat Brut Nature Rosé 2022 vom Weingut am Stein ist ein naturbelassener, trocken ausgebauter Rosé-PetNat mit feiner Perlage, frischer Beerenfrucht und lebendiger, animierender Art. Der Jahrgang 2022 bringt dabei bereits etwas mehr Reife und aromatische Tiefe mit.
Charakter & Verkostung
In der Nase Himbeere, Erdbeere und rote Johannisbeere, dazu Hagebutte, Zitrus und feine florale Noten. Eine dezente Hefewürze erinnert an frisch gebackenes Brot und verleiht dem PetNat zusätzliche Tiefe.Am Gaumen trocken, saftig und frisch, mit feiner, lebendiger Perlage. Die rote Beerenfrucht bleibt klar und eher herb als süß. Dazu kommen Zitrus, Kräuter und eine feine mineralische Würze. Als Brut Nature wirkt er ausgesprochen trocken und geradlinig. Der Abgang ist frisch, leicht salzig und beerig, mit einer angenehmen herben Note.
Ein charaktervoller Rosé-PetNat mit frischer Beerenfrucht, feiner Perlage und trockenem, mineralischem Finish.
Aromatik
Himbeere → Erdbeere → rote Johannisbeere → Hagebutte → Zitrus → Hefe → Mineralität
Die Frucht ist bewusst nicht marmeladig, sondern frisch, saftig und leicht herb.
Jahrgang 2022
Durch das Alter zeigt der PetNat neben seiner Frische bereits mehr Hefewürze und reifere Fruchtaromen. Gerade bei Brut Nature kann diese zusätzliche Entwicklung sehr reizvoll sein.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027–2029 Serviertemperatur: 7–9 °C
Als Aperitif gut gekühlt servieren. Vor dem Öffnen vorsichtig behandeln, da PetNat einen vergleichsweise hohen Flaschendruck haben kann.
Passt besonders gut zu
Sushi
Lachs
Garnelen
Thunfisch
mediterranen Vorspeisen
Antipasti
gegrilltem Gemüse
Ziegenkäse
leichter asiatischer Küche
Geflügel
Besonders schön zu Lachs-Tatar mit Zitrus und Kräutern. Auch zu Ziegenkäse mit roten Beeren funktioniert die Kombination hervorragend.
Pure & Naked PetNat Brut Nature · bio
Weingut am Stein – Würzburg, Franken
Der Pure & Naked PetNat Brut Nature vom Weingut am Stein ist ein naturbelassener, ungeschönter und trocken ausgebauter Petillant Naturel, der mit minimaler Intervention die ursprüngliche Frische und Eigenart des Weins in den Vordergrund stellt.
Charakter & Verkostung
In der Nase frische Zitrusfrüchte, grüner Apfel und Birne, dazu weiße Blüten, Kräuter und feine Hefenoten. Eine leicht wilde, lebendige Aromatik verleiht dem PetNat zusätzlichen Charakter. Am Gaumen trocken, frisch und saftig, mit feiner, lebendiger Perlage. Zitrus und grüner Apfel sorgen für Spannung, während Hefe, Kräuter und eine leicht mineralische Note Tiefe geben. Als Brut Nature wirkt er sehr trocken und geradlinig. Im Finale bleibt eine frische, zitrische und leicht salzige Spur zurück.
Ein lebendiger, naturbelassener PetNat mit viel Frische, feiner Hefewürze und animierendem Trinkfluss.
Stil
Der Reiz liegt in der Kombination aus:
Zitrus → grüner Apfel → Birne → Kräuter → Hefe → Mineralität → Salz
„Pure & Naked“ passt dabei sehr gut zum Stil: wenig Eingriff, viel Eigencharakter und ein bewusst ungeschliffener Ausdruck.
Servieren
Serviertemperatur: 7–9 °C
Gut gekühlt servieren, aber nicht eiskalt. Vor dem Öffnen vorsichtig behandeln, da PetNat-Flaschen je nach Flaschengärung einen höheren Druck aufweisen können. Ideal als Aperitif, aber ebenso spannend als Begleiter zum Essen.
Passt besonders gut zu
Austern
Sushi
Ceviche
Garnelen
Ziegenkäse
leichten Vorspeisen
Gemüsegerichten
Salaten
Fisch
frittierten Speisen
Besonders schön zu Austern oder knusprig frittiertem Gemüse, da die trockene Perlage und die Zitrusfrische den Gaumen auffrischen.
Spumante Brut Metodo Classico V.S.Q. 2022
Funaro – Santa Ninfa/Trapani | Sizilien | bio
Der Metodo Classico Brut 2022 von Funaro ist ein Jahrgangs-Schaumwein aus 100 % Chardonnay und stammt aus biologischem Anbau. Der aktuelle Produzentenauftritt bestätigt den Jahrgang 2022 und führt ihn mit 24 Monaten Hefelager; in der Guida Bio 2026 erhielt er 4 von 5 Blättern.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der Brut hell strohgelb mit grünlichen Reflexen, dazu ein sehr feines und anhaltendes Perlage und eine elegante Schaumkrone. In der Nase dominieren Hefe und Brotkruste, ergänzt von einer frischen, zitrischen Chardonnay-Aromatik. Die lange Reife auf der Hefe gibt dem Wein zusätzliche Tiefe und eine angenehm cremige Anmutung. Am Gaumen wirkt er voll, ausgewogen und trocken, mit feiner Perlage und einer klaren, lebendigen Säure. Die Frische hält den Wein schlank und animierend. Das Finale ist frisch, leicht säuerlich und mineralisch, mit feiner Hefewürze und einem langen, sauberen Nachhall.
Ein eleganter sizilianischer Metodo Classico: feinperlig, cremig und frisch – mit deutlich klassischer Hefewürze.Funaro erzeugt seine Metodo-Classico-Schaumweine bereits seit 2010 und verwendet dafür biologisch angebaute Trauben aus den familieneigenen Weinbergen im Raum Santa Ninfa und Salemi.Für den Brut stammt der Chardonnay aus der Tenuta di Salemi, rund 170 Meter über dem Meeresspiegel. Die Böden besitzen eine mergelig-kalkige Struktur, die dem Wein Frische und mineralische Spannung verleiht. Die Lese erfolgt bereits Anfang August, nach sorgfältiger Auswahl der geeigneten Parzellen.Die Trauben werden schonend gepresst und der Grundwein bei etwa 15 °C im Edelstahl vergoren. Anschließend reift er zunächst auf der Hefe. Im Frühjahr nach der Ernte erfolgt die zweite Gärung in der Flasche. Danach bleibt der Wein mindestens 24 Monate auf der Hefe, bevor Rütteln, Degorgieren und Dosage folgen.Gerade diese lange Flaschenreife erklärt die Kombination aus feiner Perlage, Brotkruste und Hefearomen. Gleichzeitig bewahrt der Chardonnay durch die kalkig-mergeligen Böden und das kühle Ausbauverfahren seine Frische.
Der 2022er wurde von der Guida Bio 2026 mit 4 von 5 Foglie ausgezeichnet.
Perfekt zu
Seine Frische und Hefewürze machen ihn sehr vielseitig:
Austern
Garnelen und Krustentiere
Fisch-Carpaccio
Sushi und Sashimi
Meeresfrüchte
frittierter Fisch
Risotto mit Meeresfrüchten
Pasta mit Muscheln
Vitello tonnato
leichte Antipasti
Focaccia
Parmigiano Reggiano
frische und mittelkräftige Käse
Besonders schön ist er zu Fritto misto di mare: Die feine Perlage und Säure schneiden durch die knusprige Textur, während die Hefenoten genügend Substanz für den Teig und die Meeresaromen mitbringen.
Auch als Aperitif funktioniert der Brut hervorragend.
Serviertemperatur: etwa 6–8 °C.
Spumante Brut Metodo Classico V.S.Q. 2021
Funaro – Santa Ninfa/Trapani | Sizilien | bio
Der Metodo Classico Brut 2021 von Funaro ist ein 100 % Chardonnay und ein biologisch erzeugter Jahrgangs-Schaumwein. Die Trauben stammen aus dem Weingut in Salemi, auf rund 170 Metern Höhe und auf mergelig-kalkhaltigen Böden. Der Wein wird nach traditioneller Methode in der Flasche vergoren und reift anschließend mindestens 24 Monate auf der Hefe.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt er sich hell strohgelb mit grünlichen Reflexen, begleitet von einem sehr feinen, anhaltenden Perlage und einer eleganten Schaumkrone. In der Nase verbinden sich feine Hefearomen und Brotkruste mit frischen Zitrusnoten und weißfleischiger Frucht. Die lange Hefelagerung sorgt für zusätzliche Tiefe, ohne dass der Wein schwer wirkt. Am Gaumen ist er voll, ausgewogen und klar, mit feiner Perlage, frischer Säure und einer ausgeprägten mineralischen Spannung. Der Chardonnay bringt eine schöne Kombination aus Frische und cremiger Textur. Das Finale ist trocken, frisch und leicht säuerlich, mit Zitrus, Hefe und einem angenehm mineralischen Nachhall.
Ein eleganter sizilianischer Metodo Classico: feinperlig, frisch und mineralisch mit schöner Hefewürze.Funaro hat sich in den vergangenen Jahren intensiv der Herstellung von Metodo Classico verschrieben. Die biologisch bewirtschafteten Weinberge liegen im Gebiet von Santa Ninfa und Salemi im Westen Siziliens.Für den Brut stammen die Chardonnay-Trauben aus der Tenuta di Salemi auf etwa 170 Metern Höhe. Die dortigen mergelig-kalkhaltigen Böden bringen Frische und mineralische Spannung in die Trauben. Die Lese erfolgt bereits Anfang August, nachdem die geeignetsten Parzellen sorgfältig ausgewählt wurden.Nach schonender Pressung wird der Grundwein im Edelstahl bei etwa 15 °C vergoren. Anschließend bleibt er zunächst auf der Hefe. Im darauffolgenden Frühjahr erfolgt die zweite Gärung in der Flasche. Danach reift der Spumante mindestens 24 Monate in der Flasche auf der Hefe.Anschließend werden die Flaschen gerüttelt (remuage) und nach der Klärung degorgiert und dosiert. Dieses klassische Verfahren erklärt die feine Perlage sowie die für den Wein charakteristischen Hefe- und Brotkrustenaromen.
Der Jahrgang 2021 wurde zudem von der Guida Bio 2025 mit 5 von 5 Foglie ausgezeichnet.
Perfekt zu
Seine Kombination aus Frische, Mineralität und feiner Hefewürze macht ihn sehr vielseitig:
Austern und Meeresfrüchte
Garnelen und Krustentiere
Fisch-Carpaccio
Sushi und Sashimi
Austern
frittierter Fisch
Risotto mit Meeresfrüchten
Pasta mit Muscheln
leichte Antipasti
Focaccia
Parmigiano Reggiano
frische und mittelkräftige Käse
Besonders schön ist er zu rohen oder leicht marinierten Meeresfrüchten: Die feine Perlage und die mineralische Frische reinigen den Gaumen, während die Hefenoten zusätzliche Tiefe geben.
Auch als Aperitif funktioniert er hervorragend.
Serviertemperatur: etwa 6–8 °C.
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Goldgelb. Elegantes, feinperliges Mousseux. In der Nase komplexe Aromen von gerösteten Nüssen, Honig- und Briochenoten, leicht angebackene, frische Äpfel, etwas weiße Johannisbeere und ein Hauch rauchiger Nuancen. Am Gaumen gut strukturiert und vollmundig, von cremiger Struktur und einer perfekten Süße-Frische-Balance, zarte Mandarinenbegleitung. Von ausdauerndem, charaktervollem Finish und einem aparten Campari-Bitterchen im Finale.Einer von wenigen Llopart – das ist einer von elf. Denn nur elf hochrangige Schaumweinerzeuger aus dem Penedès haben sich seit 2019 zusammengetan, um unter dem Mar-kennamen Corpinnat die spanische Schaumweinszene aufzumischen. Wa-rum? Weil den Erzeugern hohe Hürden auferlegt werden, wenn Sie Corpinnat abfüllen wollen (mehr dazu finden Sie in unserem Newsletter-Text „Beyond Cava“). Dass Llopart noch familiengeführt wird, nur über eigene Weinberge verfügt und sich schon immer besonders hohen Qualitäten – sei es bei Still- oder Schaumweinen – verschrieben hat, macht die ganze Sache natürlich einfacher. Bis ins 14. Jahrhundert reicht die Wein-Geschichte der Familie, seit über 130 Jahren liegt der Hauptfokus auf der Schaumweinproduktion. Inzwi-schen werden auf etwa 95 Hektar Rebfläche in hoch gelegenen Lagen im Penedès ausschließlich organisch erzeugte Trauben angebaut – immer mit dem Anspruch, naturnah, natürlich und in bester Qualität zu arbeiten. Die Corpinnats von Llopart sind lange auf der Flasche gereift, was ihre Perlage fein und fast cremig werden lässt, sie umschmeicheln mit Eleganz und bringen dennoch Druck an den Gaumen. Die sehr trockenen Schaumweine sind geradezu perfekte Speisenbegleiter, sei es zu gegrillten Fischen, feinen Gemü-segerichten oder auch zum Serrano-Schinken. Probieren Sie es aus, wir freuen uns auf Ihr FeedbackCorpinnat - Beyond CavaHaben Sie schon einmal was von „Corpinnat“ gehört? Falls nicht: kein Grund, sich zu schämen. Dieser Begriff bezeichnet nämlich keine Appellation oder eine spezielle Rebsorte, sondern ist ein Kunstwort, das sich zusammensetzt aus den Begriffen Cor und Pinnat und so viel bedeutet wie: „Herz des Penedès“. Unter der europäischen Kollektivmarke Corpinnat schlossen sich 2019 einige wenige CavaErzeuger mit dem Ziel zusammen, hochwertige und ursprüngliche spanische Schaumweine zu produzieren, die sich deutlich von der größeren – ebenfalls im Penedès gelegenen – Appellation DO Cava absetzen sollen. Innerhalb der Cava-Region haben sich diese Erzeuger eini-ges auferlegt, um neue spannende Impulse für die spanische Schaumweinwelt zu geben: Die Lese darf ausschließlich manuell und nur von biologisch erzeugten Trauben erfolgen. Die Trauben müssen direkt am jeweiligen Weingut vergoren und versektet werden. Die Lagerzeit auf der Flasche muss mindestens 18 Monate betragen (zum Vergleich: bei Cava reichen bereits 9 Monate). Dass man dazu auch noch strenge Regelungen zu den erlaubten Rebsorten, den Erträgen pro Hektar und naturnahes Arbeiten im Weinberg befolgt, klingt bei dieser Aufzählung eigentlich nur konsequent. Das Beste daran: diese Anstrengungen sind schmeck- und fühlbar. Corpinnat-Schaumweine strotzen nur so vor Eleganz und Kraft und sind dabei lagerfä-hig. Wenn wir Ihre Neugier geweckt haben: stöbern Sie in unserem Sortiment, unser Corpinnat-Neuzugang „Llopart“ will entdeckt werden.
Riesling brut „36“ 2020 · Sekt b.A. Pfalz · bio · biodynamisch
Frank John · Hirschhorner Hof · Neustadt-Königsbach · Pfalz
Geschichte & Herkunft
Der Hirschhorner Hof in Königsbach ist ein historischer, etwa 400 Jahre alter Hof. Frank und Gerlinde John übernahmen das Anwesen 2002 und entwickelten daraus ein kleines, eigenständiges Weingut mit historischem Gewölbekeller. Frank John bringt seine Ausbildung und Erfahrung als Önologe und ehemaliger Kellermeister von Reichsrat von Buhl in die eigene Weinbereitung ein. Das Weingut steht für einen bewusst traditionellen Stil mit langen Reifezeiten und möglichst wenigen Eingriffen. Seit 2012 arbeitet der Betrieb Demeter-zertifiziert biodynamisch. Die Weinberge werden mit großer Handarbeit bewirtschaftet, die Weine überwiegend spontan vergoren.
Was bedeutet „36“?
Die Bezeichnung „36“ steht für 36 Monate Hefelager nach der zweiten Gärung auf der Flasche. Damit gehört der Sekt stilistisch zu den gereifteren deutschen Riesling-Sekten. Die lange Hefereife bringt zusätzliche Cremigkeit, Feinperligkeit und Aromen von Brioche, Gebäck und Nüssen, während der Riesling seine charakteristische Säure und Frische bewahrt. Der Jahrgang 2020 verbindet diese lange Reife mit einem sehr guten Rieslingjahr.
Rebsorte & Terroir
100 % Riesling. Die Weinberge rund um Königsbach sind wesentlich von Buntsandstein geprägt. Dieser Untergrund bringt würzige und mineralische Nuancen in den Riesling und unterstützt seine elegante, eher kühle Stilistik.
Buntsandstein → Würze und Mineralität Riesling → Säure und Spannung 36 Monate Hefelager → Cremigkeit und Tiefe Biodynamie → Eigenständigkeit und Herkunft
Jahrgang 2020
Der Jahrgang 2020 war in der Pfalz warm und trocken, gleichzeitig konnten die Rieslingtrauben eine bemerkenswert gute Säurestruktur bewahren. Für einen Sektgrundwein ist diese Kombination besonders wertvoll: Reife bringt Substanz, während die Säure für Spannung und Frische sorgt. Der 2020er besitzt dadurch gute Voraussetzungen für die lange Hefereife und die anschließende Flaschenentwicklung.
Herstellung
Frank John arbeitet bewusst nach traditionellen Methoden. Die Grundweine werden spontan vergoren. Anschließend erfolgt die zweite Gärung auf der Flasche nach traditioneller Methode. Danach verbleibt der Sekt 36 Monate auf der Hefe.
Grundwein → Flaschengärung → 36 Monate Hefelager → Degorgierung → Brut
Der Ausbau ist auf möglichst geringe Intervention ausgerichtet. Die lange Hefelagerung ist dabei kein bloßes technisches Detail, sondern ein zentraler Bestandteil des Stils.
Verkostung
Im Glas zeigt der Sekt ein helles Goldgelb mit feiner, anhaltender Perlage.
Die Nase verbindet frische Rieslingaromen mit den charakteristischen Noten der langen Hefereife.
Zitrone → Limette → grüner Apfel → gelber Apfel
dazu: Brioche → Hefeteig → geröstetes Brot → Mandel → Haselnuss
Im Hintergrund: Feuerstein → Kräuter → nasse Steine → dezente Rauchigkeit
Mit Luft wird der Wein zunehmend würziger und komplexer.
Am Gaumen
Der erste Eindruck ist trocken, frisch und feinperlig.
Zitrone → Grapefruit → grüner Apfel
Die lebendige Rieslingsäure sorgt für Spannung.
Danach folgen die gereifteren Komponenten: Brioche → Hefeteig → Mandel → geröstete Nüsse
Die Perlage ist fein integriert und unterstützt die cremige Textur.
Besonders charakteristisch ist die Verbindung von Frische und Reife: Rieslingsäure → Cremigkeit → Mineralität → Würze
Das Finale ist trocken, mineralisch und leicht salzig, mit langem Nachhall.
Aromatik
Zitrone → Limette → Grapefruit → grüner Apfel → gelber Apfel → weißer Pfirsich → Brioche → Hefeteig → Mandel → Haselnuss → geröstetes Brot → Feuerstein → Kräuter → Salz
Mit zunehmender Flaschenreife: getrocknete Zitruszeste → Apfelschale → Honig → Walnuss → Kräutertee → Feuerstein
Auszeichnungen & Renommee
Frank John besitzt insbesondere im Bereich traditionell erzeugter Riesling-Sekte einen ausgezeichneten Ruf. Das Weingut wird von Eichelmann mit vier Sternen geführt und zählt zu den renommierten biodynamisch arbeitenden Betrieben der Pfalz. Für den konkreten Riesling brut „36“ 2020 sind keine ausreichend belastbaren internationalen Spitzenbewertungen dokumentiert. Deshalb sollten hierfür keine Punktzahlen ergänzt werden.
Reifepotenzial
Durch die 36-monatige Hefereife besitzt der Sekt bereits bei seiner Freigabe eine ausgeprägte aromatische Reife.
Die Säure des Rieslings und die trockene Stilistik ermöglichen jedoch eine weitere Entwicklung.
2026–2028 → Zitrus, Apfel, Brioche und Feuerstein
2028–2031 → getrocknete Zitrusfrucht, Mandel, Walnuss und Kräuter
ab 2031 → zunehmende Reife mit Honig, Tee, Nuss und mineralisch-würzigen Noten
Die Flasche kann daher durchaus noch einige Jahre interessant bleiben.
Servieren
Serviertemperatur:
8–10 °C
Ein hochwertiges Sektglas oder ein schlankes Weißweinglas ist empfehlenswert. Ein zu kleines, enges Sektglas würde die komplexe Hefearomatik unnötig zurückhalten. Nach dem Öffnen sollte der Sekt nicht sofort vollständig getrunken werden. Mit etwas Luft kommen Brioche, Nuss und mineralische Würze stärker zur Geltung.
Speisenbegleitung
Der gereifte, trockene Rieslingsekt eignet sich hervorragend als Speisenbegleiter.
Passend sind:
Austern
Kaviar
Jakobsmuscheln
Hummer
Langoustinen
Räucherforelle
Sushi
Sashimi
gebratener Fisch
Spargel
Geflügel
Ziegenkäse
gereifter Hartkäse
Besonders gelungen:
Jakobsmuscheln mit Apfel, Sellerie und Zitronenbutter. Auch gebratener Zander mit Kräutern und einer leichten Buttersauce passt sehr gut zur Kombination aus Rieslingsäure, Perlage und Hefewürze.
Verkostungsnotiz:Helles, glänzendes Strohgelb. In der Nase ein Duftfächer, gelbe Steinobstfrüchte unterlegt von floralen Noten, feine gleichmäßige Perlage. Am Gaumen saftig und lebhaft, Anklänge von Marille, seidiges Mousseux, eindrucksvoller Nachhall. Domaine Billecart-Salmon - Mareuil-sur-Ay, ChampagneGegründet im Jahr 1818 von Nicolas François Billecart und seiner Frau Elisabeth Salmon, ist die Domaine bis heute immer in der Hand der gleichen Familie geblieben. Seit 1992 leitet François Roland Billecart mittlerweile in der siebten Generation das prestige-trächtige Haus und sein Credo ist: Finesse, Balance und Eleganz. Und genau nach diesen Kriterien sind die Champagner auch heute noch gestaltet und verbreiten somit einen besonderen Charme.Das Weingut besitzt 30 Hektar an Weinbergen und es werden noch weitere Trauben zugekauft, um die jährliche Produktionsmenge von 1,5 Millionen Flaschen zu erreichen. Dabei hat Billecart-Salmon unglaubliche Qualitätsstandards geschaffen, die sich in allen Cuvées niederschlagen. Die Qualität fängt bei der Frucht an, so François Domi, Kellermeister von Billecart:„Die besten Trauben in den besten Weinbergen sind teuer, das hat aber Priorität.“
Verkostungsnotiz:Orangegelbe, rosige Frabe. In der Nase verführerische rote Beerenfrucht, zarte, gleichmäßige Perlage. Am Gaumen weich und füllig, elegant, mit feiner Textur und seidigem Mousseux, großartige Länge. Domaine Billecart-Salmon - Mareuil-sur-Ay, ChampagneGegründet im Jahr 1818 von Nicolas François Billecart und seiner Frau Elisabeth Salmon, ist die Domaine bis heute immer in der Hand der gleichen Familie geblieben. Seit 1992 leitet François Roland Billecart mittlerweile in der siebten Generation das prestige-trächtige Haus und sein Credo ist: Finesse, Balance und Eleganz. Und genau nach diesen Kriterien sind die Champagner auch heute noch gestaltet und verbreiten somit einen besonderen Charme.Das Weingut besitzt 30 Hektar an Weinbergen und es werden noch weitere Trauben zugekauft, um die jährliche Produktionsmenge von 1,5 Millionen Flaschen zu erreichen. Dabei hat Billecart-Salmon unglaubliche Qualitätsstandards geschaffen, die sich in allen Cuvées niederschlagen. Die Qualität fängt bei der Frucht an, so François Domi, Kellermeister von Billecart:„Die besten Trauben in den besten Weinbergen sind teuer, das hat aber Priorität.“
Schaumweine stehen für Lebensfreude, Handwerk und feine Balance. Bei vinus.shop findet Ihr ein hochwertiges Sortiment aus Winzersekt, Crémant, Cava, Pet Nat und anderen prickelnden Spezialitäten – handgemacht, teils in traditioneller Flaschengärung.
Von Crémant bis Pet Nat – prickelnde Vielfalt entdecken
Ob zart moussierender Sekt, natürlicher Petillant Naturel oder klassischer Cava – jeder Schaumweinstil bietet eigene Reize. Trocken, frisch, elegant oder wild und ungefiltert – bei uns ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Feinperlig & charaktervoll
Unsere Winzer:innen arbeiten mit viel Fingerspitzengefühl, kontrollieren Gärung und Reife sorgfältig – für präzise Struktur und langanhaltende Perlage.
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