Zum Hauptinhalt springen

Rheingau

Deutscher Wein - Vielfalt, Qualität und Herkunft

weitere deutsche Regionen

Filter
Bibo Runge
Sparkling Riesling Alkoholfrei "Deserteur"
1052003-N
Sparkling Riesling „DESERTEUR“ alkoholfrei BIBO RUNGE · Oestrich-Winkel / Rheingau Geschichte & Idee Der DESERTEUR Sparkling Riesling ist die prickelnde Variante der alkoholfreien DESERTEUR-Linie von BIBO RUNGE. Die Idee ist bemerkenswert klar: kein Traubensaft und keine bloße Alternative zu Sekt, sondern ein aus echtem Rheingauer Riesling erzeugtes, entalkoholisiertes Produkt mit eigenständigem Weincharakter. BIBO RUNGE hat sich innerhalb des Rheingaus besonders mit alkoholfreien Weinen beschäftigt. Der DESERTEUR entstand aus dem Wunsch, auch Menschen, die keinen Alkohol trinken möchten oder können, einen ernsthaften Wein- beziehungsweise Sektgenuss anzubieten. Das Weingut arbeitet dabei mit dem Spezialisten Markus Bonsels zusammen. Der Name „DESERTEUR“ ist dabei bewusst augenzwinkernd gewählt: Der Riesling „desertiert“ vom Alkohol, bleibt seinem Weincharakter aber möglichst treu. Herkunft und Rebsorte Die Basis besteht laut BIBO RUNGE aus 100 % Riesling aus dem Rheingau. Nach der Entalkoholisierung wird der Wein für die Sparkling-Version fein abgestimmt und mit Kohlensäure versehen. Das ist wichtig für die Einordnung: Es handelt sich nicht um einen aromatisierten Softdrink, sondern um ein schäumendes Getränk aus entalkoholisiertem Riesling. Der Hersteller bezeichnet ihn als alkoholfreien Sekt, rechtlich wird er als schäumendes Getränk aus entalkoholisiertem Wein geführt. Herstellung Der Riesling wird zunächst als Wein ausgebaut und anschließend schonend entalkoholisiert. Für den Sparkling DESERTEUR wird er danach von Markus Bonsels sensorisch abgestimmt und mit Perlage versehen. Die Kohlensäure erfüllt dabei nicht nur eine dekorative Funktion. Sie gibt dem alkoholfreien Wein zusätzlich Frische, Spannung und Mundgefühl und ersetzt teilweise das Volumen, das normalerweise durch Alkohol entsteht. Technische Daten Rebsorte: 100 % Riesling Herkunft: Rheingau Alkohol: < 0,5 % vol. Vegan: ja Allergene: Sulfite Kategorie: entalkoholisierter Schaumwein / Sparkling Riesling Bei aktuellen Produktangaben werden rund 29 g/l Restzucker genannt. Damit ist er deutlich fruchtiger und süßer angelegt als ein klassischer trockener Rheingau-Riesling. Verkostung Die aktuelle Falstaff-Verkostung von 2026 beschreibt eine erstaunlich typische Riesling-Nase: grüner Apfel → weißer Pfirsich → Wiesenkräuter → Bergamotte → steinige Noten Dazu kommt eine dezente Petrolnote, die man von gereiftem Riesling kennt. BIBO RUNGE selbst beschreibt zusätzlich Vanille, Honig und Zitrus als prägende Aromen. Das ergibt eine ungewöhnlich breite Aromatik für einen alkoholfreien Sparkling: Apfel + Pfirsich + Zitrus + Kräuter + Honig + mineralische Noten Am Gaumen Der Auftakt ist saftig und vollmundig. Die Perlage ist elegant eingebunden und wirkt nicht aggressiv. Gleichzeitig bringt die Säure genügend Spannung mit, um die anklingende Süße auszugleichen. Falstaff beschreibt den 2026 verkosteten DESERTEUR mit guter Fülle, lebendiger Säure, anklingender Süße, elegantem Mousseux und guter Länge. Das ist wahrscheinlich die wichtigste Eigenschaft des Weins: Er wirkt nicht einfach wie ein süßer alkoholfreier Frucht-Sparkling, sondern besitzt eine erkennbare Rieslingstruktur. Aromatik grüner Apfel → weißer Pfirsich → Zitrone → Bergamotte → Honig → Vanille → Wiesenkräuter → Stein → dezentes Petrol Die Kombination aus Bergamotte und Riesling-Petrol ist besonders interessant, weil sie dem Wein eine überraschend erwachsene aromatische Dimension gibt. Auszeichnungen Der DESERTEUR Sparkling Riesling hat eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Im Dezember 2023 wurde er von der Süddeutschen Zeitung in einem Vergleich von 12 alkoholfreien Sekten zum Testsieger erklärt. BIBO RUNGE bezeichnet ihn als „Der Überzeugende“. Noch aktueller ist die Bewertung von Falstaff 2026: 91+ Punkte. Verkoster Ulrich Sautter lobt insbesondere den Rieslingduft, die saftige Fülle, die lebendige Säure, das elegante Mousseux und die gute Länge. Damit gehört der DESERTEUR eindeutig zu den ernstzunehmenden alkoholfreien Sparkling-Weinen. Reifepotenzial Hier würde ich ihn deutlich anders behandeln als deine Rieslinge von Markus Molitor, Van Volxem oder Schäfer-Fröhlich. Der DESERTEUR ist in erster Linie auf frische, aromatische Trinkfreude ausgelegt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2026/2027 Nicht lange im Keller lagern, sondern möglichst frisch genießen. Serviertemperatur: 7–9 °C Nicht eiskalt servieren. Bei etwa 8 °C kommen Rieslingaromatik und Frucht besser zur Geltung. Speisenbegleitung Seine leichte Süße und die lebendige Säure machen ihn besonders vielseitig. Sehr gut zu: Aperitif Sushi Sashimi Garnelen Lachs Forelle leichten Salaten asiatischer Küche Thai-Gerichten mildem Curry Ziegenkäse Brunch Besonders gelungen dürfte er zu Sushi mit Lachs und Avocado sein. Auch zu Garnelen mit Limette und etwas Chili funktioniert er sehr gut: Die Süße puffert die Schärfe, während Säure und Kohlensäure den Gaumen wieder auffrischen.  

Inhalt: 0.75 Liter (18,53 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

13,90 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Bibo Runge
Sparkling Rosé Alkoholfrei Deserteur
1052004-N
Sparkling Rosé „DESERTEUR“ alkoholfrei · BIBO RUNGE Oestrich-Winkel · Rheingau Geschichte & Idee Der DESERTEUR Sparkling Rosé ist eine vergleichsweise junge, aber für BIBO RUNGE sehr charakteristische Entwicklung: ein alkoholfreier Sparkling, der nicht einfach ein Ersatzprodukt für Sekt sein möchte, sondern bewusst als eigenständiger Genusswein gedacht ist. BIBO RUNGE sitzt in Oestrich-Winkel im Rheingau. Das Weingut wurde von Markus Bonsels und Monika Runge aufgebaut; Markus Bonsels kam nach 25 Jahren Berufstätigkeit zum Weinbau und studierte Weinbau und Önologie. Heute verbindet das Gut traditionelle Weinbereitung mit einem starken Fokus auf alkoholfreie Weine. Die DESERTEUR-Linie entstand aus dem Anspruch, auch ohne Alkohol einen anspruchsvollen, aromatisch intensiven Wein anbieten zu können. Der Name „Deserteur“ spielt dabei augenzwinkernd auf den Verzicht auf Alkohol an. 2026 erhielt die Marke einen neuen Auftritt; am Inhalt des bisherigen DESERTEUR änderte sich laut Weingut nichts. Was steckt im Sparkling Rosé? Die Basis bildet Riesling aus dem Rheingau, der mit einem Schuss hochwertigen Rotweins abgestimmt wird. Für diese Komposition arbeitete BIBO RUNGE mit Markus Bonsels als Spezialisten für alkoholfreie Weine. Dadurch entsteht die Roséfarbe und gleichzeitig ein aromatischer Kontrast: Riesling → Zitrus und Frische plus Rotwein → Beeren und Farbe Das Ergebnis ist kein klassischer Rosé-Sekt im traditionellen Sinn, sondern ein schäumendes Getränk aus entalkoholisiertem Wein. Herstellung Der Ausgangswein wird zunächst regulär vinifiziert. Anschließend wird ihm der Alkohol entzogen. Der entscheidende Punkt ist die anschließende Komposition: Der entalkoholisierte Riesling wird mit hochwertigem Rotwein fein abgestimmt und anschließend mit Kohlensäure versehen. Das erklärt auch, warum der DESERTEUR aromatisch stärker wirkt als viele einfache alkoholfreie Schaumweine. Technische Daten Alkohol: < 0,5 % vol. Restzucker: ca. 32,9 g/l Säure: ca. 7,8 g/l Rebsorte: Riesling, ergänzt durch Rotwein Vegan: ja Allergene: Sulfite Flaschengröße: 0,75 l Trinktemperatur: 6–8 °C Die relativ hohe Restsüße wird durch die kräftige Säure des Rieslings ausbalanciert. Dadurch wirkt der Sparkling Rosé deutlich frischer, als die Zuckerzahl zunächst vermuten lässt. Verkostung Optisch zeigt sich ein zartes, helles Rosé mit feiner Perlage. In der Nase stehen rote Beeren und Zitrusfrüchte im Vordergrund. Typische Eindrücke: Himbeere → Erdbeere → rote Johannisbeere → Zitrone → Grapefruit Dazu kommt eine leicht florale Note. Die Perlage sorgt für zusätzliche Frische und macht den Wein ausgesprochen unkompliziert zugänglich. Am Gaumen Der Auftakt ist fruchtig, prickelnd und leicht süßlich. Die Beerenaromen kommen zunächst stärker hervor, anschließend übernimmt die Rieslingsäure und bringt Zitrus und Frische ins Spiel. Besonders wichtig ist hier das Verhältnis: 32,9 g/l Restzucker ↔ ca. 7,8 g/l Säure Dadurch bekommt der Sparkling Rosé seinen süffigen, aber nicht völlig klebrigen Charakter. Die Perlage verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Das Finale ist fruchtig, frisch und leicht, mit roten Beeren und Zitrus. Aromatik Erdbeere → Himbeere → rote Johannisbeere → Waldbeeren → Zitrone → Grapefruit → Limette → Blüten Der Wein ist damit bewusst deutlich fruchtbetonter als ein klassischer trockener Rheingau-Riesling. Auszeichnung Hier besitzt der DESERTEUR Sparkling Rosé eine bemerkenswerte Referenz: Bei der ersten Falstaff Alkoholfrei Trophy im Juni 2024 belegte er mit 94 Punkten den 1. Platz. Das Weingut bezeichnet ihn entsprechend als Testsieger. Das ist für die Kategorie alkoholfreier Schaumwein eine durchaus starke Auszeichnung. Reifepotenzial Hier würde ich ihn völlig anders behandeln als deine großen Rieslinge. Der DESERTEUR ist kein Wein für lange Kellerreife. Die verfügbaren Produktangaben empfehlen ihn bis etwa zwei Jahre. Er sollte deshalb frisch getrunken werden. Trinkfenster: jetzt bis ca. 2 Jahre nach Abfüllung Serviertemperatur: 6–8 °C Je kühler er serviert wird, desto stärker stehen Frische und Perlage im Vordergrund. Speisenbegleitung Seine Fruchtigkeit und Süße machen ihn besonders interessant zu Gerichten, bei denen ein trockener Riesling manchmal zu streng wirken würde. Sehr gut: Aperitif Brunch Sushi asiatische Küche leichte Salate Garnelen Lachs vegetarische Küche Frischkäse Beeren-Desserts Erdbeeren leichte Fruchttorten Besonders passend: Garnelen mit Mango, Limette und Chili. Die Süße nimmt der Chili etwas Schärfe, während die Zitrusnoten und die Perlage für Frische sorgen. Auch Erdbeer-Dessert mit Joghurt und Minze funktioniert hervorragend.

Inhalt: 0.75 Liter (18,53 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

13,90 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Balthasar Ress
Riesling Kabinett Hattenheimer Schützenhaus VDP.Erste Lage 2022 (bio)
1046015-22N
Riesling Kabinett „Hattenheimer Schützenhaus“ VDP.Erste Lage 2022 · Bio Balthasar Ress – Hattenheim / Rheingau Geschichte & Herkunft Das Hattenheimer Schützenhaus ist eine traditionsreiche Rheingauer Rieslinglage und als VDP.Erste Lage klassifiziert. Die Lage befindet sich unmittelbar bei Hattenheim und gehört damit zum historischen Kerngebiet des Rheingauer Weinbaus. Balthasar Ress wurde 1870 in Hattenheim gegründet. Das Weingut ist heute in fünfter Generation im Familienbesitz und bewirtschaftet Weinberge in mehreren der renommiertesten Rheingauer Gemeinden. Die Verbindung von Tradition und moderner, ökologischer Bewirtschaftung prägt inzwischen die Weine des Hauses. Der Schützenhaus-Riesling ist dabei besonders interessant, weil er die VDP.Erste-Lage-Herkunft mit der Kabinett-Kategorie verbindet. Anders als ein trockenes Großes Gewächs geht es hier nicht um maximale Konzentration, sondern um Leichtigkeit, Frische und das Spiel zwischen Süße und Säure. Was das Schützenhaus auszeichnet Der Weinberg liegt in einer geschützten, sonnigen Situation am Rheingauer Hang. Die Böden sind geprägt von Löss, Lehm und mineralischen Komponenten, was den Weinen Substanz gibt. Die Lage kann dadurch reife Frucht hervorbringen, ohne dass die Weine ihre typische Rheingauer Säurespannung verlieren. Beim Kabinett ist genau diese Balance entscheidend: Frucht + natürliche Süße + Säure + Mineralität Der Jahrgang 2022 2022 war ein warmer und trockener Jahrgang. Gerade bei einem Kabinett ist es deshalb wichtig, dass die Trauben ihre Säure behalten. Der Schützenhaus 2022 besitzt eine sehr schöne Verbindung aus reifer Frucht und frischer Säure. Durch den moderaten Alkohol bleibt der Wein leichtfüßig. Die Süße wirkt nicht schwer, sondern wird von der Säure getragen. Das ist eine wichtige Eigenschaft eines guten Kabinetts: Er soll nicht wie ein süßer Dessertwein wirken, sondern leicht, animierend und elegant sein. Bio Balthasar Ress arbeitet seit mehreren Jahren konsequent biologisch. Die ökologische Bewirtschaftung ist inzwischen ein fester Bestandteil der Philosophie des Weinguts. Für einen Kabinettriesling ist das besonders interessant, weil gesunde, physiologisch reife Trauben eine gute Voraussetzung für die Balance zwischen Säure, Frucht und Restzucker schaffen. Verkostung Die Nase zeigt zunächst typische Riesling-Kabinettaromatik: weißer Pfirsich → grüner Apfel → Aprikose → Zitrone Dazu kommen Limette, Grapefruit und florale Noten. Mit Luft entwickelt sich die Frucht weiter in Richtung Nektarine und gelbe Pflaume. Eine feine mineralische Note erinnert an nassen Stein und Feuerstein. Am Gaumen Der erste Eindruck ist leicht, saftig und animierend. Die natürliche Restsüße ist deutlich spürbar, wirkt aber keineswegs breit. Sie wird von einer lebendigen Säure sofort wieder eingefangen. Das Spiel ist ungefähr: Süße → Frucht → Säure → Mineralität → frischer Abgang Genau dieses Wechselspiel macht den Wein so trinkanimierend. Im Mittelteil erscheinen Pfirsich, Aprikose und Nektarine, dazu Zitrus und Limette. Am Ende kommt eine feine salzige Mineralität hinzu. Der Abgang ist eher frisch und saftig als schwer und konzentriert. Aromatik weißer Pfirsich → Aprikose → Nektarine → grüner Apfel → gelbe Pflaume → Limette → Zitrone → Grapefruit → Blüten → Feuerstein → nasser Stein → Salz Mit zunehmender Reife dürften sich zusätzlich Honig, kandierte Zitrusschale und Kräuternoten entwickeln. Der besondere Reiz: Kabinett Dieser Wein ist innerhalb deiner Sammlung stilistisch besonders interessant. Viele deiner bisherigen Weine sind trockene Spitzenweine: VDP.GROSSES GEWÄCHS VDP.ERSTE LAGE trocken trockene Terroirweine große Rieslinge aus Mosel, Saar und Nahe Der Schützenhaus Kabinett zeigt dagegen eine andere Seite des Rieslings: weniger Kraft – mehr Leichtigkeit weniger Holz – mehr Frucht weniger Extrakt – mehr Säurespiel weniger Ernst – mehr Trinkfreude Das macht ihn zu einem sehr schönen Kontrastwein. Reifepotenzial Ein guter Kabinett kann wesentlich länger reifen, als sein leichter Körper vermuten lässt. Die Kombination aus Säure und Restzucker ist ausgesprochen stabil. Der 2022er dürfte sich über viele Jahre entwickeln. Trinkfenster: 2025–2035+ In der Jugend stehen Pfirsich, Zitrus und Frische im Vordergrund. Mit zunehmender Reife kommen: Honig → Wachs → getrocknete Aprikose → kandierte Zitrone → Kräuter → mineralische Würze hinzu. Das Schützenhaus sollte deshalb nicht zu kalt serviert werden. Serviertemperatur: 8–10 °C Ich würde ihn nicht dekantieren. Einfach öffnen und im Glas entwickeln lassen. Speisenbegleitung Gerade durch das Süße-Säure-Spiel ist der Wein sehr vielseitig. Sehr schön zu: asiatischer Küche Sushi Thai-Curry vietnamesischer Küche scharfem Geflügel Schweinefleisch gebratenem Fisch Krabben Garnelen Ziegenkäse Frischkäse milden Blauschimmelkäsen Besonders spannend: Thai-Curry mit Garnelen und Zitronengras. Die leichte Süße puffert die Schärfe ab, während Säure und Zitrus den Wein frisch halten. Auch Sushi und Sashimi funktionieren hervorragend. Und natürlich kann man ihn wunderbar als Aperitif trinken.

Inhalt: 0.75 Liter (22,67 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

17,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Balthasar Ress
Riesling trocken Hattenheim Engelmannsberg VDP.Erste Lage 2023, Qw (bio)
1046010-23N
Riesling trocken „Hattenheim Engelmannsberg“ VDP.Erste Lage 2023 · Bio Balthasar Ress – Hattenheim / Rheingau Geschichte & Herkunft Der Hattenheimer Engelmannsberg gehört zu den traditionsreichen Weinbergen rund um Hattenheim und ist als VDP.Erste Lage klassifiziert. Balthasar Ress, 1870 in Hattenheim gegründet, zählt zu den traditionsreichsten Weingütern des Rheingaus. Heute wird das Familienweingut in fünfter Generation geführt. Die Verbindung von Hattenheim und Assmannshausen ist für das heutige Profil des Hauses besonders wichtig: Neben Riesling bildet Spätburgunder einen zweiten Schwerpunkt. Der Engelmannsberg ist dabei ein sehr typischer Hattenheimer Rieslingstandort. Die Lage ist nicht durch extreme Steilheit geprägt, sondern durch ihre geologischen und klimatischen Bedingungen. Alte Natursteinmauern in der Lage erinnern an die historische Weinbergsbewirtschaftung. Die Nähe zum Rhein sorgt zusätzlich für ein ausgeglichenes Mikroklima. Seit der Umstellung des Betriebs auf ökologischen Weinbau gehört auch der Engelmannsberg zur Bio-Philosophie von Balthasar Ress. Das Ziel ist, die natürlichen Bedingungen des Weinbergs möglichst unverfälscht im Wein abzubilden. Der Jahrgang 2023 2023 war am Rheingau ein Jahr mit einem langen Vegetationsverlauf und ausreichend Wärme für eine gute Reife. Gleichzeitig sorgten Niederschläge und die spätere Lese dafür, dass die Weine ihre Frische bewahren konnten. Der Engelmannsberg 2023 besitzt 12 % vol. Alkohol und ist mit 4,4 g/l Restzucker trocken ausgebaut. Die Kombination aus relativ moderatem Alkohol und lebendiger Säure verleiht ihm seine elegante, schlanke Erscheinung. Das Interessante am Jahrgang ist die Verbindung von reifer gelber und exotischer Frucht mit einer sehr präzisen Säurestruktur. Verkostung In der Nase zeigt sich zunächst eine schöne Kombination aus Zitrusfrucht und gelber Frucht. Typisch sind: Limone → gelber Apfel → Passionsfrucht → Kiwi → Blutorange Dazu kommen Zitronenmelisse, Kresse und feine Kräuter. Mit etwas Luft wird die mineralische Seite deutlicher. Der Wein bekommt mehr Stein, nasses Gestein und eine leicht salzige Würze. Die Frucht bleibt dabei stets frisch und wirkt nicht überreif. Am Gaumen Der Auftakt ist saftig, frisch und zitrisch. Dann entwickelt sich der Wein zunehmend in die Breite. Gelbe Frucht und exotische Aromen geben ihm Substanz, während die Säure ihn wieder strafft. Besonders schön ist der Gegensatz zwischen: saftiger Frucht + schlankem Körper + mineralischem Extrakt Dadurch wirkt der Engelmannsberg keineswegs dünn, obwohl er nur 12 % Alkohol besitzt. Im Mittelteil treten Zitrone, Kiwi und gelber Apfel stärker hervor. Dazu kommt eine feine Kräuterwürze. Das Finale wird zunehmend mineralisch und salzig. Gerade diese salzige Komponente verleiht dem Wein Länge. Aromatik Limone → gelber Apfel → Passionsfrucht → Kiwi → Blutorange → Zitrone → Zitronenschale → weiße Blüten → Zitronenmelisse → Kresse → Kräuter → nasses Gestein → Fleur de Sel Die Aromatik ist damit deutlich frischer und zitrischer als bei vielen wärmeren Rheingau-Rieslingen. Auszeichnungen Der Jahrgang 2023 wurde von Falstaff mit 92–94 Punkten bewertet. Besonders hervorgehoben werden das saftige Säurespiel, die schlanke Alkoholstruktur und der mineralische Extrakt. Damit gehört der Wein zu den sehr guten Erste-Lage-Rieslingen des Rheingaus. Reifepotenzial Der Engelmannsberg ist bereits jetzt sehr gut zugänglich, besitzt aber genügend Säure und Extrakt für eine schöne Entwicklung. Trinkfenster: 2026–2033 Bei sehr guter Lagerung halte ich auch eine längere Entwicklung für möglich. In der Jugend stehen Zitrus, Kiwi und gelbe Frucht im Vordergrund. Mit zunehmender Reife dürften Wachs, Kräuter, getrocknete Zitrusschale, Nuss und mineralische Würze stärker hervortreten. Serviertemperatur: 9–11 °C Für die normale 0,75-l-Flasche würde ich etwa 20–30 Minuten Luft geben. Bei 10 °C im größeren Rieslingglas kann er sich sehr schön entwickeln. Speisenbegleitung Der Wein ist aufgrund seiner Säure und Mineralität sehr vielseitig. Besonders passend: Zander Saibling Forelle Kabeljau Steinbutt Jakobsmuscheln Garnelen Sushi Geflügel Kalb Spargel Fenchel grünes Gemüse Ziegenkäse asiatische Küche Sehr schön wäre: Gebratener Zander mit Fenchel, Zitronenbutter und frischen Kräutern. Die Limone und Zitrusnoten greifen die Sauce auf, während die mineralische Salzigkeit des Weins den Fisch unterstützt. Auch Jakobsmuscheln mit Erbsen und Zitronenmelisse passen hervorragend.

Inhalt: 0.75 Liter (26,67 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

20,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Chat Sauvage
Rheingau Pinot Noir 2022
1002004-22N
Rheingau Pinot Noir 2022 Chat Sauvage · Johannisberg / Rheingau Geschichte & Herkunft Chat Sauvage ist im Rheingau eine echte Ausnahmeerscheinung. Während die Region international vor allem für Riesling bekannt ist, konzentriert sich das Weingut konsequent auf die beiden Burgundersorten Pinot Noir und Chardonnay. Gegründet wurde Chat Sauvage Anfang der 2000er Jahre; heute wird das Weingut von Verena Schöttle geleitet. Rund 8 Hektar Rebfläche zwischen Winkel und Lorch werden bewirtschaftet. Die Philosophie ist stark burgundisch geprägt: Handlese, niedrige Erträge, sorgfältige Selektion und Ausbau in französischer Eiche. Beim Pinot Noir beträgt der Fassausbau grundsätzlich rund 22 Monate. Der „Rheingau Pinot Noir“ ist dabei der Einstieg in die Pinot-Noir-Welt von Chat Sauvage. Er soll die Handschrift des Hauses zeigen, ohne an eine einzelne Spitzenlage gebunden zu sein. Der Jahrgang 2022 2022 war für Chat Sauvage ein besonders guter Pinot-Noir-Jahrgang. Falstaff beschreibt die Pinot Noirs des Hauses aus 2022 als besonders gelungen, vor allem hinsichtlich der Qualität und Feinheit der Gerbstoffe. Der Wein besitzt 13,5 % vol. Alkohol. Der Stil ist trocken, kühl und burgundisch geprägt. Charakteristisch ist weniger eine üppige Süße als vielmehr das Zusammenspiel von: rote Frucht → Kräuter → Holz → Säure → feines Tannin → Mineralität Ausbau Der Pinot Noir wird traditionell und mit viel Geduld ausgebaut. Chat Sauvage setzt bei seinen Pinot Noirs auf französische Barriques; der Ausbau beträgt rund 22 Monate. Das Holz soll vor allem Struktur geben. Beim 2022er steht deshalb nicht die Vanille- oder Röstaromatik im Vordergrund, sondern eine Kombination aus Frucht, Würze und feinem Holzton. Verkostung Im Glas zeigt sich ein klares, eher dunkles Rubinrot. Die Nase wirkt zunächst kühl und etwas zurückhaltend. Typische Eindrücke: Sauerkirsche → rote Kirsche → Himbeere → rote Johannisbeere Dazu kommen: kühle Kräuter → Waldboden → dezenter Rauch → Feuerstein → feine Holzwürze Die Verkostungsbeschreibung des 2022er nennt ausdrücklich raffinierte rote Früchte, Waldboden, kühle Kräuter und einen Hauch Feuerstein. Am Gaumen Der Wein zeigt eine für Chat Sauvage typische Verbindung aus Kühle, Frische und Struktur. Der Auftakt ist saftig und feinfruchtig. Danach kommen die Tannine stärker hervor. rote Frucht → Säure → feines Tannin → Mineralität Das Tannin ist nicht aggressiv, sondern fein und elegant. Gleichzeitig besitzt der Wein genügend Grip, um nicht weich oder beliebig zu wirken. Der Abgang ist für einen Wein dieser Kategorie bemerkenswert lang und fokussiert. Eine aktuelle Verkostungsbeschreibung hebt insbesondere die mineralische Spannung und das große Entwicklungspotenzial hervor. Aromatik Sauerkirsche → rote Kirsche → Himbeere → rote Johannisbeere → Walderdbeere → Kräuter → Waldboden → Feuerstein → Rauch → dezente Holzwürze Mit zunehmender Flaschenreife dürften sich stärker entwickeln: Unterholz → getrocknete Kräuter → Leder → Tabak → Pilz Auszeichnungen Beim allgemeinen Rheingau Pinot Noir 2022 ist die Quellenlage weniger spektakulär als bei den Spitzenweinen des Hauses. Wichtig ist deshalb, die hervorragenden Bewertungen der Lagenweine nicht dem Gutswein zuzuschreiben. Der 2022er Jahrgang von Chat Sauvage insgesamt wurde allerdings sehr hoch eingeschätzt. Falstaff hebt insbesondere die Qualität der Pinot Noirs hervor. Zum Vergleich: Johannisberger Hölle 2022: 94 Punkte Falstaff Lorch Schlossberg 2022: 96+ Punkte Falstaff Le Schulz 2022: 97 Punkte Falstaff in der Verkostung 2025; 2026 sogar 96+ Punkte in einer weiteren Verkostung. Das zeigt sehr schön, wie stark die qualitative Spitze innerhalb der Chat-Sauvage-Kollektion 2022 war. Reifepotenzial Der Rheingau Pinot Noir 2022 ist heute schon zugänglich, aber noch deutlich zu jung, um sein gesamtes Potenzial zu zeigen. Servieren 14–16 °C Nicht zu warm. Ein großes Pinot-Noir-Glas ist ideal. Jung geöffnet würde ich ihm 30–45 Minuten Luft geben. Eine Dekantierung ist möglich, aber nicht zwingend. Ich würde zunächst probieren, wie sich die Flasche im Glas entwickelt. Speisenbegleitung Der Wein ist ausgesprochen vielseitig. Sehr gut zu: Ente Fasan Perlhuhn Kalb Kaninchen Wildgeflügel Pilzen Steinpilzen Trüffel Pasta mit Pilzen Risotto gebratenem Gemüse mildem Hartkäse Besonders passend: Perlhuhn mit Steinpilzen und Kräuterjus. Die rote Frucht nimmt die Röstaromen des Geflügels auf, während Säure und Mineralität die Jus auffrischen. Auch Tagliatelle mit Steinpilzen und Parmesan wäre eine sehr schöne Kombination.

Inhalt: 0.75 Liter (30,67 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

23,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Balthasar Ress
Pinot Noir Assmannshausen, QW 2022 (bio)
1046013-22N
Pinot Noir „Assmannshausen“ VDP.ORTSWEIN 2022 · trocken · Bio Balthasar Ress – Hattenheim / Rheingau Geschichte & Herkunft Der Assmannshausen Pinot Noir ist einer der interessantesten Rotweine im Sortiment von Balthasar Ress. Assmannshausen besitzt im Rheingau eine Sonderstellung: Während der Rheingau vor allem für Riesling berühmt ist, gehört der Ort zu den traditionellen Zentren des deutschen Spätburgunders. Das Weingut Balthasar Ress wurde 1870 von Balthasar Ress in Hattenheim gegründet. Aus einem Gasthof mit Weinwirtschaft entwickelte sich über fünf Generationen das heutige VDP-Weingut. Heute gehört der Betrieb zu den wenigen Rheingauer Gütern, die Weinberge von Hattenheim bis Assmannshausen besitzen. Christian Ress verfolgt dabei eine klare Vision: Neben Riesling sollen insbesondere hochwertige Pinot Noirs das Profil des Hauses prägen. Das Weingut arbeitet inzwischen zertifiziert ökologisch; die Umstellung begann 2016. Der 2022er ist als VDP.ORTSWEIN klassifiziert. Damit steht nicht eine einzelne Spitzenparzelle, sondern der Charakter der Herkunft Assmannshausen im Vordergrund. Was Assmannshausen so besonders macht Assmannshausen liegt am steilen Rheingauhang. Die exponierten Weinberge sind besonders für Pinot Noir geeignet. Der Standort bringt Bedingungen mit, die für Spätburgunder ideal sind: viel Sonne, steile Hänge, Wärme und gleichzeitig die kühlende Wirkung des Rheins. Das erklärt den Stil dieses Weins sehr gut. Er ist kein schwerer, marmeladiger Pinot Noir, sondern verbindet rote Frucht, Würze, Erdigkeit und feine Säure. Der Jahrgang 2022 2022 brachte einen reifen und relativ kraftvollen Pinot Noir hervor. Der Assmannshausen Pinot Noir besitzt 12,5 % vol. Alkohol, nur 0,1 g/l Restzucker und 5,1 g/l Säure. Er ist damit ausgesprochen trocken und besitzt genügend Säure für Frische. Interessant ist, dass der Wein trotz der Reife nicht breit wirkt. Die Säure und das feine Tannin halten ihn auf der eleganten Seite. Bio & Weinbergsarbeit Der Wein ist EU-Öko-zertifiziert. Balthasar Ress verfolgt im gesamten Betrieb einen ökologischen Ansatz, bei dem die Weinberge als möglichst selbstregulierende Ökosysteme verstanden werden. Chemische Herbizide und Pestizide werden nicht eingesetzt. Gerade bei Pinot Noir ist diese sorgfältige Weinbergsarbeit interessant, weil die Rebsorte empfindlich auf Ertrag und Reife reagiert. Ausbau Die Trauben werden von Hand gelesen, schonend transportiert und entrappt. Danach folgt eine Kaltmazeration, bevor die Beeren etwa drei Wochen spontan auf der Maische in einer Edelstahlbütte vergoren werden. Anschließend wird abgepresst. Vor der Abfüllung durchläuft der Wein den biologischen Säureabbau und reift insgesamt 24 Monate im Holzfass. Danach wird er unfiltriert abgefüllt. Das ist ein relativ langer Ausbau und erklärt die Kombination aus Frucht, Würze und feinem Holz. Verkostung Im Glas zeigt sich der 2022er in einem hellen Kirschrot. Die Nase beginnt mit roten Beeren und erdigen Noten. Sehr schön sind: Johannisbeere → Schattenmorelle → Kirsche → rote Beeren → Steinpilz → Waldboden → Haselnuss Dazu kommen mit etwas Luft Persipan, Tabak, Kräuter und eine feine rauchige Holznote. Die Beschreibung von Wein.plus bestätigt diesen eher transparenten, würzigen Stil mit roten und schwarzen Beeren, Kirsche, Waldboden, Kräutern, Tabak und einem Hauch Rauch. Am Gaumen Der erste Eindruck ist saftig und überraschend voll. Die Frucht erinnert an: Schattenmorelle Johannisbeere Sauerkirsche rote Pflaume Dazu kommen Kakao, Waldboden und etwas Rauch. Das Tannin ist fein und geschliffen, nicht aggressiv. Die Säure sorgt für Frische und gibt dem Wein Länge. Besonders schön ist der zarte Schmelz im Mittelteil. Im Finale kommen die würzigen Komponenten stärker hervor: Holz, Kakao, Unterholz und eine leicht salzige Note. Wein.plus beschreibt den Wein als elegant, transparent und feinsaftig, mit feinem Tannin, Rauch, Kakao und einem salzigen Hintergrund. Aromatik Sauerkirsche → Schattenmorelle → Johannisbeere → rote Pflaume → Waldbeeren → Steinpilz → Waldboden → Haselnuss → Persipan → Kakao → Tabak → Rauch → Holz → Kräuter → Salz Das ist kein Pinot Noir, der ausschließlich über Frucht definiert wird. Seine eigentliche Stärke liegt in der Kombination aus Frucht + Unterholz + Würze + feinem Holz. Auszeichnungen & Bewertungen Für den 2022er liegt eine Bewertung von Wein.plus vor; dort wird der Wein als sorgfältig gemacht und elegant eingestuft. Das Trinkpotenzial wird mit bis 2027+ angegeben. Als Orientierung für die Entwicklung der Assmannshausen-Linie ist außerdem interessant, dass der Vorgängerjahrgang 2020 bei Falstaff 90+ Punkte erhielt. Für den konkreten 2022er würde ich daher keine höhere Punktzahl behaupten, solange keine belastbare Quelle dafür vorliegt. Reifepotenzial Der Wein ist jetzt in einer sehr guten Trinkphase. Trinkfenster: 2025–2029 Serviertemperatur: 14–16 °C Die Einschätzung von Wein.plus „bis 2027+“ passt dazu. Ich würde ihn nicht zu warm servieren. Bei 15 °C wirkt die rote Frucht deutlich präziser. Eine junge Flasche benötigt etwa 30–45 Minuten Luft. Speisenbegleitung Dieser Pinot Noir verlangt geradezu nach herbstlicher Küche: Rehrücken Hirsch Wildente Fasan Perlhuhn Entenbrust Kalbsfilet Steinpilze Pfifferlinge Trüffel Pilzrisotto geschmorte Rindergerichte Besonders überzeugend: Rehrücken mit Steinpilzen, Wacholderjus und Selleriepüree. Die Sauerkirsch- und Johannisbeernoten greifen die Fruchtigkeit der Sauce auf, während die Erdigkeit des Weins perfekt mit den Pilzen harmoniert. Auch Entenbrust mit Kirschsauce wäre eine hervorragende Kombination.

Inhalt: 0.75 Liter (34,53 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

25,90 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Chat Sauvage
Rheingau Chardonnay 2024, Qw
1002010-24N
Rheingau Chardonnay 2024 · QbA Chat Sauvage · Johannisberg / Rheingau Geschichte & Herkunft Chat Sauvage ist im Rheingau eine echte Besonderheit: Das Weingut konzentriert sich nicht auf Riesling, sondern ausschließlich auf die Burgundersorten Spätburgunder und Chardonnay. Gegründet wurde das Projekt von dem Hamburger Unternehmer Günter Schulz; die ersten eigenen Weinbauaktivitäten begannen um 2000/2001. Heute wird das Weingut von Verena Schöttle geleitet. Rund 8 Hektar Rebfläche zwischen Winkel und Lorch gehören inzwischen zum Betrieb. Der erste Chardonnay wurde 2006 im Winkeler Dachsberg gepflanzt. Damit war der Grundstein für eine Chardonnay-Linie gelegt, die heute vom Rheingau Chardonnay als Gutswein bis zum Spitzenwein Clos de Schulz reicht. Der Rheingau Chardonnay ist dabei bewusst nicht als einfacher Einstiegswein angelegt. Bereits früh wurde der Guts-Chardonnay von Fachautoren als ungewöhnlich kraftvoll, komplex und lang für diese Kategorie beschrieben. Der Jahrgang 2024 Der 2024er ist ein trockener Qualitätswein aus Chardonnay. Das Weingut selbst gibt aktuell 13,0 % vol. an; Händlerangaben nennen je nach Abfüllungs-/Datenstand 12,5–13 %. Die analytischen Angaben eines Fachhändlers lauten 5,1 g/l Säure und 2 g/l Restzucker. Damit ist der Wein trocken, besitzt aber genügend Säure für Frische und Spannung. Stilistisch steht der 2024er zwischen klassischem Rheingau und Burgund: gelbe Frucht, cremige Textur, dezenter Holzeinfluss und mineralische Spannung. Terroir Der Chardonnay wächst auf skelettreichen Böden aus Löss-Lehm mit Quarziteinlagerungen. Diese mineralische Grundlage ist ein wichtiger Teil des Stils von Chat Sauvage. Quarzit und die steinigen Rheingauer Böden geben dem Wein einen Gegenpol zur cremigen Chardonnay-Frucht. Dadurch entsteht nicht einfach ein weicher, üppiger Chardonnay, sondern ein Wein mit Frucht, Schmelz und mineralischer Straffheit. Ausbau Chat Sauvage verfolgt bei Chardonnay einen bewusst burgundisch geprägten Ansatz. Französische Eiche gehört zur Stilistik des Hauses; der Chardonnay wird im Holz ausgebaut. Für den 2024er werden Barrique und französische Eiche als Ausbau angegeben. Der entscheidende Punkt ist dabei die Einbindung des Holzes. Es soll nicht nach „neuem Holz“ schmecken, sondern Struktur, Schmelz und zusätzliche Würze liefern. Das unterscheidet den Rheingau Chardonnay deutlich von einem rein stahltankgeprägten Chardonnay. Verkostung Die Nase ist zunächst kühl und zurückhaltend, öffnet sich aber mit etwas Luft. Im Vordergrund: gelber Apfel → Birne → Mirabelle → weißer Pfirsich → Aprikose Dazu kommen feine Noten von: Vanille → Joghurt → Haselnuss → dezentes Holz Eine Händlerverkostung beschreibt den Wein als kühl und fruchtig; ein weiterer Verkoster nennt ausdrücklich Aprikose, Mirabelle, weißen Pfirsich, Joghurt, Steinobst, Vanille und Holz. Das Interessante: Die Frucht wirkt nicht tropisch oder überreif, sondern eher gelb, kühl und elegant. Am Gaumen Der Auftakt ist weich und saftig, typisch Chardonnay. Dann kommt die mineralische Seite stärker zum Vorschein. Die Struktur lässt sich ungefähr so beschreiben: Schmelz → gelbe Frucht → feine Säure → Mineralität → dezentes Holz Der Wein besitzt Körper, ohne schwer zu werden. Gerade die Verbindung aus cremiger Frucht und kleinen mineralischen Einsprengseln ist für den 2024er charakteristisch. Der Nachhall wird als fein und elegant im Burgunderstil beschrieben. Aromatik gelber Apfel → Birne → Mirabelle → weißer Pfirsich → Aprikose → Zitrus → Haselnuss → Joghurt → Vanille → feine Holzwürze → Stein Mit Luft dürfte die Holzwürze etwas deutlicher werden, während sich die Frucht weiter in Richtung gelbe Steinfrucht entwickelt. Auszeichnungen & Renommee Für den aktuellen 2024er findet sich derzeit keine belastbare, unabhängige Spitzenbewertung. Das Renommee des Weins ist allerdings bemerkenswert: Bereits frühere Jahrgänge des Guts-Chardonnays wurden von Fachautoren deutlich über dem üblichen Niveau eines Rheingauer Gutsweins eingeordnet. Das Weingut selbst wird im Falstaff-Weinguide auf Fünf-Sterne-Niveau geführt. Wichtig ist deshalb, Auszeichnungen älterer Jahrgänge nicht fälschlich dem 2024er zuzuschreiben. Reifepotenzial Der 2024er ist bereits jung gut trinkbar. Durch Säure, Holz und mineralische Struktur besitzt er aber mehr Reserven als ein einfacher, fruchtbetonter Gutswein. Eine Händlerempfehlung sieht ihn bis etwa 2033. Servieren 9–11 °C Nicht zu kalt servieren. Bei 7–8 °C würde die cremige Textur stärker verschwinden und das Holz könnte relativ dominant erscheinen. Ein mittelgroßes Burgunder- oder Chardonnayglas ist ideal. Jung geöffnet würde ich ihm etwa 20–30 Minuten Luft geben. Speisenbegleitung Der Wein ist ausgesprochen vielseitig. Sehr passend: gebratener Fisch Zander Saibling Forelle Kabeljau Garnelen Muscheln Geflügel Kalb cremige Pasta Risotto Spargel Gemüse vom Grill milder Käse Besonders schön: Gebratener Saibling mit brauner Butter, Mandeln und Fenchel. Die nussigen Chardonnay-Noten greifen die Mandeln auf, während die Säure den Fisch und die Butter ausbalanciert. Auch Risotto mit Pilzen und Parmesan passt hervorragend.

Inhalt: 0.75 Liter (34,67 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

26,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Chat Sauvage
Pinot Noir Rüdesheim 2019, QW
1002009-19N
Pinot Noir „Rüdesheim“ 2019 · QbA Chat Sauvage · Johannisberg / Rheingau Geschichte & Herkunft Der Pinot Noir „Rüdesheim“ gehört zur burgundisch geprägten Pinot-Noir-Linie von Chat Sauvage. Das Weingut wurde Anfang der 2000er Jahre von Günter Schulz gegründet und verfolgt seitdem eine ungewöhnliche Idee für den Rheingau: Statt Riesling stehen Chardonnay und Pinot Noir im Mittelpunkt. Die Rebflächen liegen vor allem zwischen Winkel und Lorch. Für die Pinot Noirs arbeitet Chat Sauvage mit kleinen Erträgen, selektiver Handlese und französischer Eiche. Das Ziel ist nicht, Burgund zu kopieren, sondern Pinot Noir auf Rheingauer Terroir auszudrücken. Der „Rüdesheim“ stammt aus den Rüdesheimer Weinbergen und zeigt damit eine andere Facette als dein bereits genannter Lorcher Kapellenberg 2019. Die Lage Rüdesheim Rüdesheim gehört zu den klassischen Spitzenbereichen des Rheingaus. Die Weinberge profitieren von der starken Hangneigung und der Exposition zum Rhein. Die Böden sind geprägt von Quarzit, Schiefer und Löss-Lehm. Zusammen mit dem warmen, vom Rhein beeinflussten Klima entsteht eine gute Voraussetzung für Pinot Noir mit reifer Frucht, gleichzeitig aber ausreichend Säure und mineralischer Spannung. Im Unterschied zum kühleren Lorch ist Rüdesheim tendenziell wärmer und kraftvoller. Das merkt man dem Wein an. Der Jahrgang 2019 2019 war im Rheingau ein ausgesprochen guter Rotweinjahrgang. Der Pinot Noir Rüdesheim zeigt die Vorteile dieses Jahrgangs sehr deutlich: reife Frucht + konzentrierter Extrakt + lebendige Säure + feines Tannin Er wirkt dadurch bereits heute relativ harmonisch, besitzt aber noch Reserven. Ausbau Chat Sauvage verfolgt bei seinen Pinot Noirs einen konsequent burgundischen Ausbau. Der Wein wird in französischen Barriques ausgebaut. Das Holz liefert zusätzliche Struktur und Würze, während die Frucht des Pinot Noir erhalten bleiben soll. Beim 2019er ist die Holznote heute bereits deutlich besser integriert als in der Jugend. Typische zusätzliche Aromen sind: Rauch → Kakao → Vanille → geröstete Nüsse → Gewürze Verkostung Im Glas zeigt sich ein dichtes Rubinrot mit leicht violetten Reflexen. Die Nase ist ausgesprochen Pinot-Noir-typisch, aber auf der dunkleren Seite. Im Vordergrund: schwarze Kirsche → Sauerkirsche → Brombeere → Himbeere Daneben: Veilchen → Kräuter → Rauch → Kakao → feine Röstaromen Mit Luft kommen zunehmend erdige und würzige Töne hinzu. Waldboden → Unterholz → Tabak → Gewürze Am Gaumen Der Rüdesheim 2019 besitzt mehr Kraft und Fülle als der Rheingau Pinot Noir 2022. Der Auftakt ist saftig und konzentriert. Dann greifen Säure und Tannin ineinander: Frucht → Struktur → Mineralität → Tannin → langer Nachhall Das Tannin ist heute bereits gut abgeschliffen, aber noch deutlich vorhanden. Die Säure hält den Wein frisch und verhindert, dass die reife Frucht schwer wirkt. Der Nachhall ist lang, würzig und zunehmend erdig. Aromatik schwarze Kirsche → Sauerkirsche → Brombeere → Himbeere → Cassis → Veilchen → Rauch → Kakao → Tabak → Waldboden → Unterholz → Gewürze → dezente Vanille Mit weiterer Reife dürften die tertiären Noten noch stärker hervortreten. Auszeichnungen Beim Pinot Noir Rüdesheim 2019 ist die öffentlich zugängliche Quellenlage zu einer belastbaren Einzelbewertung deutlich dünner als beispielsweise beim Lorcher Kapellenberg 2019. Deshalb würde ich hier keine Punkte eines anderen Chat-Sauvage-Pinots übertragen. Der Jahrgang 2019 des Weinguts genießt allerdings insgesamt einen sehr guten Ruf. Die Spitzenweine des Hauses wurden in diesem Jahrgang hoch bewertet und bestätigten die Stellung von Chat Sauvage als eines der renommiertesten Burgunderweingüter des Rheingaus. Reifepotenzial Der Wein ist heute, 2026, in einem sehr interessanten Stadium. Die Primärfrucht ist noch vorhanden, während erste tertiäre Pinot-Noir-Aromen einsetzen. Servieren 15–16 °C Ein großes Pinot-Noir-Glas. Ich würde die Flasche zunächst 30–45 Minuten im Glas atmen lassen. Bei einer sehr jungen oder verschlossenen Flasche kann eine vorsichtige Dekantierung sinnvoll sein. Da der Wein bereits sieben Jahre alt ist, würde ich ihn aber nicht stundenlang belüften. Speisenbegleitung Der Rüdesheim 2019 ist ein sehr guter Essenswein. Besonders passend: Entenbrust Gänsebrust Fasan Perlhuhn Reh Hirsch Wildschwein Steinpilze Trüffel geschmorte Pilze Kalbsrücken gereifter Hartkäse Mein Favorit: Rehrücken mit Steinpilzen, Sellerie und einer dunklen, nicht zu stark reduzierten Jus. Die dunkle Kirschfrucht des Weins verbindet sich mit dem Wild, während die Säure und Mineralität die kräftige Sauce ausbalancieren.

Inhalt: 0.75 Liter (48,00 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

36,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Balthasar Ress
Riesling Berg Rottland Großes Gewächs 2023 QbA
1046004-23N
Riesling „Rüdesheim Berg Rottland“ VDP.GROSSES GEWÄCHS 2023 · trocken Balthasar Ress – Hattenheim / Rheingau Geschichte & Herkunft Der Berg Rottland gehört zu den berühmtesten Weinbergen des Rheingaus und liegt oberhalb von Rüdesheim. Die Lage ist eine ausgeprägte Steillage mit rund 33 % Hangneigung und nahezu idealer Sonneneinstrahlung. Genau diese Kombination aus Steilhang, Wärme und mineralischem Untergrund macht den Rottland zu einer der charakteristischsten Herkünfte des Rüdesheimer Berges. Balthasar Ress, 1870 in Hattenheim gegründet, bewirtschaftet neben den Hattenheimer Spitzenlagen auch den Rüdesheimer Berg. Der Rottland gehört dabei zu den Weinen, mit denen das Weingut seine Ambition bei trockenen Spitzenrieslingen besonders deutlich zeigt. Der Wein ist als VDP.GROSSE LAGE® klassifiziert und wird als Großes Gewächs trocken vermarktet. Der Jahrgang 2023 Der 2023er Rottland besitzt 13,0 % Alkohol, 1,9 g/l Restzucker und 7,3 g/l Säure. Er ist damit ausgesprochen trocken und besitzt eine sehr gute Säurebasis. Der Wein ist außerdem bio-zertifiziert und vegan. Charakteristisch für den Jahrgang ist die Verbindung von reifer Frucht mit kräftiger Mineralität. Der Wein wirkt nicht primär über exotische Frucht, sondern über Struktur, Würze und mineralischen Druck. Ausbau Die Trauben werden mehrfach selektiert, von Hand gelesen und in kleinen Boxen zum Weingut transportiert. Nach einer 12-stündigen gekühlten Maischestandzeit erfolgt die Spontangärung überwiegend in gebrauchten Barriques und Stückfässern. Die verschiedenen Partien werden anschließend über mehrere Wochen vom Kellermeister zusammengeführt. Danach bleibt der Wein noch ein Jahr im Tank, bevor er auf den Markt kommt. Das ist wichtig für den Stil: Das Holz soll nicht als dominantes Aroma auftreten, sondern dem Riesling Textur, Schmelz und zusätzliche Tiefe geben. Verkostung Die Nase ist deutlich würziger und reifer als beim Engelmannsberg. Im Vordergrund stehen: Mandarinenschale → roter Apfel → Birne → gelbe Frucht Dazu kommen Sesam, Heu, Wiesenkräuter und Bienenwachs. Mit Luft treten nussige und leicht rauchige Komponenten hinzu. Falstaff beschreibt gerade diese Kombination aus getrocknetem gelbem Apfel, Birne, Bienenwachs und einer feinen ätherischen Note. Dahinter liegt eine dunklere mineralische Ebene, die dem Wein Ernsthaftigkeit und Tiefe gibt. Am Gaumen Hier zeigt der Rottland seine eigentliche Stärke. Der Wein ist druckvoll, dicht und mineralisch, besitzt aber gleichzeitig eine elegante Säure. Die Frucht wirkt reif und saftig, wird jedoch schnell von Mineralik, Würze und einer feinen Gerbstoffstruktur überlagert. Besonders schön ist der Schmelz im Mittelteil. Falstaff beschreibt den 2023er als Wein mit Schmelz und druckvoller Mineralpower, die in ein langes Finale führt. Wein.plus hebt ebenfalls die reife, saftige Frucht, feine Säure, Griff und innere Kraft hervor. Das Finale ist lang, fest und mineralisch. Aromatik Mandarinenschale → roter Apfel → Birne → gelber Apfel → getrocknete Zitrusfrucht → Bienenwachs → Sesam → Heu → Wiesenkräuter → Brotgewürz → Rauch → Nuss → dunkle Mineralität → Salz Das ist ein Riesling, der mit zunehmender Luft deutlich komplexer wird. Auszeichnungen Für den Jahrgang 2023 gibt es eine sehr gute Reihe von Bewertungen: 94 Punkte Falstaff – Tasting 2025 92 Punkte Eichelmann 2026 – besonders hervorgehoben werden die steinige Würze und mineralische Tiefe 92 Punkte Wein.plus – mit Würze, Dichte, innerer Kraft und langem Abgang Bei den Golden Grape Awards von Wein.plus erhielt der 2023er die Auszeichnung Gold. Damit gehört der 2023er eindeutig zu den stärker bewerteten trockenen Rieslingen von Balthasar Ress. Reifepotenzial Der Wein ist aktuell noch relativ jung. Gerade die Kombination aus 7,3 g/l Säure, mineralischem Extrakt, Gerbstoffgriff und 1,9 g/l Restzucker spricht für eine gute Entwicklung. Ich würde ihn deutlich länger lagern als den Engelmannsberg. Trinkfenster: 2027–2038 Höhepunkt: etwa 2030–2035 Mit Reife dürfte die Frucht zurücktreten und Platz machen für: Bienenwachs → getrocknete Zitrusschale → Nuss → Rauch → Kräuter → Feuerstein → salzige Mineralität Eine Flasche jetzt zu öffnen ist möglich, aber ich würde sie mindestens 1–2 Stunden vorher öffnen und aus einem großen Glas trinken. Speisenbegleitung Der Rottland besitzt genügend Kraft für anspruchsvolle Gerichte. Besonders passend: Steinbutt Seezunge Kabeljau Hummer Jakobsmuscheln Kalbsfilet Kalbsbries Poularde Perlhuhn Schweinefilet Risotto Trüffel Morcheln gereifter Comté Sehr spannend wäre: Steinbutt mit Beurre blanc, Sellerie und gerösteten Haselnüssen. Die nussigen und würzigen Komponenten des Weins greifen die Haselnuss auf, während die Säure die Butter ausbalanciert. Auch Kalbsfilet mit Morcheln dürfte hervorragend funktionieren.

Inhalt: 0.75 Liter (53,20 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

39,90 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Balthasar Ress
Riesling trocken Hattenheim Engelmannsberg Erste Lage 2023 QbA (bio) - Magnum
1046010-23M
Riesling trocken „Hattenheim Engelmannsberg“ VDP.ERSTE LAGE 2023 · Magnum · Bio Balthasar Ress – Hattenheim / Rheingau Geschichte & Herkunft Der Hattenheimer Engelmannsberg gehört zu den charakteristischen Weinlagen rund um Hattenheim und ist als VDP.ERSTE LAGE klassifiziert. Der Weinberg liegt westlich der Straße von Hattenheim in Richtung Kloster Eberbach und grenzt im Süden an die Rheingauer Bahnstrecke. Bemerkenswert für den mittleren Rheingau sind die noch vorhandenen alten Natursteinmauern innerhalb der ansonsten eher flachen Lage. Für Balthasar Ress ist der Engelmannsberg ein sehr guter Ausdruck des Hattenheimer Terroirs: weniger von dramatischer Steillage geprägt, dafür von der Kombination aus Rheingauklima, mineralischen Böden und der Nähe zum Rhein. Der Wein wird biologisch erzeugt und ist entsprechend EU-Öko-zertifiziert. Der Jahrgang 2023 zeigt dabei sehr schön, dass eine Erste Lage nicht zwangsläufig wuchtig sein muss. Der Engelmannsberg ist eher ein Wein von Finesse, Säurezug und Mineralität. Der Jahrgang 2023 Der 2023er besitzt 12 % vol. Alkohol, 4,4 g/l Restzucker und wird trocken ausgebaut. Das Entscheidende ist die Balance: Die Reife bringt gelbe und exotische Frucht, während Säure und mineralischer Extrakt den Wein schlank und präzise halten. Falstaff beschreibt ihn als saftig im Säurespiel, schlank im Alkohol, aber gleichzeitig extraktreich. Gerade dieser Gegensatz macht den Wein interessant. Ausbau & Vinifikation Balthasar Ress arbeitet bei den Lagenweinen mit selektiver Handlese und schonender Verarbeitung. Die Trauben des Hauses werden vorselektiert und in kleinen Bütten zum Weingut gebracht. Beim Engelmannsberg steht die Herkunft im Vordergrund: Der Wein soll die mineralische und frische Seite des Hattenheimer Rieslings zeigen und nicht durch einen dominanten Holzeindruck überlagert werden. Verkostung Im Glas zeigt sich der Wein zartgelb mit goldenen Reflexen. Die Nase beginnt mit gelber Frucht und feinen exotischen Noten. Besonders charakteristisch sind: Passionsfrucht → Kiwi → Limone → gelber Apfel → Zitrusschale Dazu kommen Zitronenmelisse und steinige, mineralische Noten. Falstaff ergänzt die Aromatik um Kresse, frischen Zitrusabrieb und Blutorange. Dazu kommen steinige Nuancen, die dem Wein bereits in der Nase eine gewisse Ernsthaftigkeit verleihen. Mit Luft wird er zunehmend kräuteriger und mineralischer. Am Gaumen Der Auftakt ist saftig und zitrisch. Dann kommen gelbe Früchte und exotische Noten hinzu, bevor die Säure den Wein wieder strafft. Sehr schön ist die Kombination aus: gelber Frucht + Limone + Kräutern + Mineralität Im Mittelteil wirkt der Wein durchaus extraktreich, bleibt aber schlank und elegant. Das verhindert, dass die reife Frucht zu breit erscheint. Am Ende kommt eine feine Fleur-de-Sel-Note hinzu. Der Hersteller beschreibt ausdrücklich dieses salzige Element zusammen mit der Mineralität. Das Finale ist trocken, zitrisch, mineralisch und salzig, mit schöner Länge. Aromatik gelber Apfel → Passionsfrucht → Kiwi → Limone → Blutorange → Zitronenschale → Zitronenmelisse → Kresse → Kräuter → Stein → Fleur de Sel Die exotische Frucht ist dabei nicht üppig, sondern wird von der Säure und Mineralität sehr gut eingefangen. Auszeichnungen Der Jahrgang 2023 wurde von Falstaff mit 92–94 Punkten bewertet. Ulrich Sautter lobte insbesondere das saftige Säurespiel, den Extrakt und den mineralischen Hintergrund. Außerdem erhielt der Wein bei **wein.plus 90 Punkte („hervorragend“) **. Balthasar Ress führt diese Auszeichnung selbst im Pressearchiv. Damit gehört der 2023er klar zu den sehr guten Erste-Lage-Rieslingen des Hauses. Magnum – warum besonders interessant? Die 1,5-Liter-Magnum ist bei diesem Wein besonders reizvoll. Riesling mit seiner Säure und Mineralität kann sehr gut reifen. In der Magnum entwickelt sich der Wein in der Regel langsamer und harmonischer als in der normalen 0,75-l-Flasche. Beim Engelmannsberg dürfte das langfristig bedeuten: mehr gelbe Frucht → mehr Kräuter → mehr Rauch/Stein → mehr Nuss → komplexere mineralische Tiefe Die Magnum würde ich deshalb nicht nur als größere Partyflasche sehen, sondern als echtes Reifewerkzeug. Reifepotenzial Der Wein ist bereits zugänglich, aber die Magnum besitzt deutlich mehr Zukunft. Trinkfenster 0,75 l: etwa 2026–2032 Magnum: etwa 2027–2035+ Für die Magnum würde ich eher etwas Geduld mitbringen. Serviertemperatur: 9–11 °C Eine junge Magnum braucht nicht unbedingt dekantiert zu werden. Besser ist es, sie im großen Glas langsam entwickeln zu lassen. Bei einem größeren Essen kann man sie 30–45 Minuten vorher öffnen. Speisenbegleitung Durch die Kombination aus Säure, Frucht und Salz ist der Engelmannsberg ausgesprochen vielseitig: Zander Forelle Saibling Kabeljau Steinbutt Jakobsmuscheln Garnelen Sushi Geflügel Kalb Spargel grünes Gemüse Ziegenkäse asiatische Küche Besonders schön: Gebratener Zander mit Zitronenbutter, Fenchel und Kräutern. Die Limone und Zitrusnoten des Weins greifen die Sauce auf, während die Mineralität und Säure für Frische sorgen. Auch Jakobsmuscheln mit Erbsen und Zitronenmelisse wären hervorragend.

Inhalt: 1.5 Liter (29,33 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

44,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Chat Sauvage
Chardonnay Clos de Schulz 2024
1002006-24N
Chardonnay „Clos de Schulz“ 2024 Chat Sauvage · Johannisberg / Rheingau Geschichte & Herkunft Chat Sauvage ist eines der ungewöhnlichsten Weingüter des Rheingaus. Gegründet wurde das Weingut 2001 beziehungsweise mit den ersten Weinbauaktivitäten Anfang der 2000er Jahre von Günter Schulz. Die Idee war von Anfang an stark burgundisch geprägt: Statt sich auf Riesling zu konzentrieren, setzt Chat Sauvage konsequent auf Chardonnay und Spätburgunder. Heute führt Kellermeisterin Verena Schöttle das Weingut. Der Name „Chat Sauvage“ – „wilde Katze“ – passt durchaus zur Philosophie: eigenständige, eher burgundisch gedachte Weine, die sich bewusst vom klassischen Rheingau-Stil absetzen. Der Chardonnay „Clos de Schulz“ ist dabei der Spitzen-Chardonnay des Hauses. Die Bezeichnung „Clos de Schulz“ verweist auf die besondere Parzelle und die persönliche Geschichte des Gründers. Das Weingut konzentriert sich inzwischen auf rund 8 ha, etwa 80 % davon sind mit Spätburgunder und 20 % mit Chardonnay bestockt. Der Weinberg Der Clos de Schulz stammt aus einer kleinen Chardonnay-Parzelle im Winkeler Dachsberg. Die Böden sind skelettreich und von Löss-Lehm mit Einlagerungen von Taunus-Quarzit geprägt. Diese Kombination liefert einerseits Wärme und Frucht, andererseits aber auch die für den Wein wichtige mineralische Spannung. Der Chardonnay wurde bei Chat Sauvage erst relativ spät im Rheingau etabliert. Der erste Chardonnay des Weinguts wurde 2006 im Winkeler Dachsberg gepflanzt; später kamen weitere Chardonnay-Flächen hinzu. Der Clos de Schulz gehört heute zu den bekanntesten Chardonnay-Weinen des Rheingaus. Ausbau Der 2024er wird teilweise in neuem und teilweise in mehrfach belegtem Barrique ausgebaut. Dadurch bekommt der Chardonnay Struktur und cremige Textur, ohne dass das Holz die Herkunft vollständig überdeckt. Genau diese Balance ist typisch für Chat Sauvage: Der Wein soll an Burgund erinnern, aber nicht einfach einen Burgunder imitieren. Der Ausbau bringt Noten von Vanille, Karamell, Rauch und Röstung, während die Frucht und die Mineralität des Weinbergs erhalten bleiben. Der Jahrgang 2024 Der 2024er besitzt je nach Quelle etwa 13,0–13,5 % vol. Alkohol. Eine Händlerangabe nennt 6 g/l Säure und lediglich 1 g/l Restzucker – also einen ausgesprochen trockenen Stil. Das passt zum Charakter des Weins: kein weicher, breit wirkender Chardonnay, sondern ein trockener, kühler und strukturierter Rheingau-Chardonnay. Verkostung Die Nase ist zunächst eher kühl und zurückhaltend. Dann öffnen sich: reifer gelber Apfel → Mirabelle → weißer Pfirsich → Aprikose Dazu kommen typische Burgunder-/Holznoten: Vanille → Karamell → Rauch → Nuss → leicht geröstete Töne Weitere Verkostungsbeschreibungen nennen Morchel, Kräuter, florale Noten und gelbe Würze. Besonders interessant ist die Kombination aus reifer Frucht und kühler Mineralität. Der Wein wirkt dadurch nie einfach „buttrig“. Am Gaumen Hier zeigt sich der eigentliche Anspruch des Clos de Schulz. Der Wein besitzt Kraft und Stoff, gleichzeitig aber eine auffallend kühle, mineralische Seite. Die Frucht wirkt: reif → saftig → schmelzig während Säure und Mineralität für Spannung sorgen. Das Holz ist präsent, aber nicht aufdringlich. Vielmehr liefert es Röstung, Rauch, Vanille und zusätzliche Textur. Besonders charakteristisch ist die salzige Mineralität, die im langen Finale wieder deutlich hervortritt. Eine Verkostungsbeschreibung des 2024ers spricht von einem festen, zugleich schmelzigen und würzigen Abgang mit beinahe maritimer Mineralität. Aromatik gelber Apfel → Mirabelle → Aprikose → weißer Pfirsich → Ananas → Vanille → Karamell → Kokos → Nuss → Rauch → Pfeffer → Kräuter → Morchel → Taunus-Quarzit → Salz Das ist eine sehr vielschichtige Aromatik. Gerade Frucht + Holz + Mineralität macht den Wein interessant. Auszeichnungen & Renommee Der Clos de Schulz gehört seit Jahren zu den bestbewerteten Chardonnays des Rheingaus. Ein wichtiger Hinweis ist der 2022er, der von Falstaff mit 95 Punkten ausgezeichnet wurde. Beschrieben wurden Zitronenschale, Kokos und dezenter Holzeintrag sowie dichte, feinkörnige Phenole und ausgeprägte Mineralität. Auch der deutsche Weinguide von Falstaff hebt Chat Sauvage als außergewöhnliches Rheingauer Weingut hervor und beschreibt den Clos de Schulz als einen der besten Weine des Rheingaus. Reifepotenzial Hier wird es interessant. Der Clos de Schulz ist kein Chardonnay, den man zwingend jung trinken muss. Die Kombination aus: niedriger Restsüße lebendiger Säure Extrakt Holz Mineralität Konzentration gibt ihm gute Voraussetzungen für eine längere Entwicklung. Eine Händlerempfehlung sieht den 2024er bis etwa 2033. Servieren Temperatur: 10–12 °C Nicht zu kalt servieren – sonst wirkt das Holz stärker und die Frucht wird zurückgedrängt. Für die junge 2024er Flasche würde ich ein großes Burgunder- oder Chardonnayglas verwenden. Dekantieren: ja, wenn jung getrunken. Etwa 30–60 Minuten Luft können dem Wein sehr gut tun. Speisenbegleitung Dieser Chardonnay verlangt nach etwas kräftigerem Essen als der Engelmannsberg-Riesling. Sehr passend: Hummer Languste Jakobsmuscheln Steinbutt Seezunge Kabeljau Kalbsfilet Poularde Perlhuhn Morcheln Trüffel Spargel mit Sauce Hollandaise cremiges Risotto Comté gereifter Bergkäse Besonders überzeugend: Gebratener Steinbutt mit Morcheln und heller Jus. Die cremige Textur des Chardonnays nimmt die Sauce auf, während die Mineralität und Säure für Gegengewicht sorgen. Noch klassischer: Jakobsmuscheln mit brauner Butter, Sellerie und gerösteten Haselnüssen. Das greift die nussigen, karamelligen und mineralischen Aspekte des Weins auf.

Inhalt: 0.75 Liter (64,00 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

48,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Chat Sauvage
Pinot Noir Lorcher Kapellenberg 2019, Qw
1002005-19N
Pinot Noir „Lorcher Kapellenberg“ 2019 · QbA Chat Sauvage · Johannisberg / Rheingau Geschichte & Herkunft Der Lorcher Kapellenberg gehört zu den spannendsten Pinot-Noir-Lagen von Chat Sauvage. Die Lage liegt im nordwestlichsten Teil des Rheingaus bei Lorch – dort, wo der Rheingau deutlich kühler, steiler und geologisch stärker vom Schiefer geprägt ist. Chat Sauvage wurde Anfang der 2000er Jahre gegründet und verfolgt von Beginn an eine ungewöhnliche Rheingau-Philosophie: Das Weingut konzentriert sich auf Spätburgunder und Chardonnay und orientiert sich bei der Weinbereitung stark an Burgund. Heute bewirtschaftet das Weingut rund 8 Hektar; etwa 80 % der Rebfläche sind mit Pinot Noir und 20 % mit Chardonnay bestockt. Zu den wichtigsten Lagen gehören neben dem Lorcher Kapellenberg unter anderem Johannisberger Hölle, Rüdesheimer Drachenstein und Assmannshäuser Höllenberg. Der Kapellenberg ist dabei eine der Lagen, die den eigenständigen Stil von Chat Sauvage besonders gut zeigen: kühles Klima, Schiefer, dunkle Beerenfrucht und eine ausgeprägte Mineralität. Das Weingut beschreibt den Wein ausdrücklich als Pinot Noir von Schieferhängen mit dunklen, kräftigen Waldfruchtaromen. Das Terroir Der Boden des Lorcher Kapellenbergs besteht aus blauem und rotem Phyllit sowie Grauschiefer. Dazu kommt die ausgeprägte Hanglage. Diese Kombination ist für Pinot Noir ausgesprochen interessant: kühler Standort + Schiefer + geringe Erträge + lange Reife führen zu einem Wein, der weniger über süße Frucht als über Struktur, Würze und Mineralität wirkt. Gerade im Vergleich zu den wärmeren Lagen rund um Johannisberg und Rüdesheim besitzt der Kapellenberg eine deutlich kühlere, manchmal fast burgundisch anmutende Seite. Der Jahrgang 2019 2019 war für Spätburgunder bei Chat Sauvage ein herausragender Jahrgang. Ein Händler bezeichnet ihn ausdrücklich als einen der besten Pinot-Noir-Jahrgänge des Hauses. Der Wein besitzt: 13,5 % vol. · 5,2 g/l Säure und wurde aus handselektierten Trauben mit einem Ertrag von nur etwa 20 hl/ha erzeugt. Das Mostgewicht lag bei 97° Oechsle. Diese niedrigen Erträge erklären teilweise die Konzentration des Weins. Vinifikation & Ausbau Chat Sauvage arbeitet bei seinen großen Pinot Noirs sehr traditionell und burgundisch. Die Trauben werden von Hand selektiert. Der 2019er Kapellenberg wurde anschließend 22 Monate in französischen Barriques ausgebaut und unfiltriert abgefüllt. Das lange Holzlager gibt dem Wein Zeit, seine Komponenten miteinander zu verbinden. Wichtig: Das Holz ist beim Kapellenberg kein Selbstzweck. Es ergänzt die dunkle Frucht um: Rauch → Kakao → Nuss → Gewürze während Schiefer und Säure die Frische bewahren. Verkostung Im Glas zeigt sich ein dunkles Rubinrot. Die Nase wirkt zunächst erstaunlich kühl und präzise. Im Vordergrund: schwarze Kirsche → Sauerkirsche → Waldhimbeere → schwarze Beeren Dazu kommen florale und würzige Komponenten. Mit Luft treten stärker hervor: Rauch → Kakao → Pfeffer → Nuss → Schiefer Eine Verkostungsbeschreibung des 2019ers nennt genau diese Kombination aus kühler schwarzer Beerenfrucht, floralen Noten, nussigem Holz, Kakao, Pfeffer und deutlicher Mineralik. Am Gaumen Der Auftakt ist saftig und frisch, nicht süßlich. Dann kommt die Kraft des Jahrgangs. Der Wein besitzt: dunkle Frucht + feines Tannin + Säure + mineralischen Griff Das Tannin ist präsent, aber bereits relativ fein geschliffen. Besonders interessant ist die Spannung zwischen der reifen Frucht des Jahrgangs 2019 und der kühlen Mineralität des Kapellenbergs. Dadurch wirkt der Wein trotz seiner Konzentration nicht schwer. Das Finale ist lang, straff und leicht herb-saftig, mit Schieferwürze, Rauch und dunkler Frucht. Aromatik schwarze Kirsche → Sauerkirsche → Waldhimbeere → Brombeere → Cassis → rote Johannisbeere → Rauch → Kakao → Pfeffer → Nuss → florale Noten → Schiefer → Waldboden Mit zunehmender Flaschenreife dürften sich zusätzlich getrocknete Kräuter, Leder, Tabak und Unterholz entwickeln. Auszeichnungen Der Jahrgang 2019 ist bemerkenswert gut bewertet: 95 Punkte James Suckling 92 Punkte Eichelmann Auch das allgemeine Renommee des Jahrgangs 2019 bei Chat Sauvage ist sehr hoch. Falstaff bezeichnete 2019 als einen weiteren „erinnerungswürdigen“ Jahrgang nach dem großen 2018er und charakterisierte Chat Sauvage als einen Monolithen in der deutschen Burgunderlandschaft. Wichtig ist allerdings: Die 95 Punkte von James Suckling beziehen sich auf genau diesen 2019er Kapellenberg, während allgemeine Aussagen zum Jahrgang 2019 nicht als zusätzliche Einzelbewertungen verstanden werden sollten. Reifepotenzial Hier liegt eine der großen Stärken dieses Weins. Der 2019er ist heute bereits sehr interessant zu trinken, aber er ist keineswegs am Ende seiner Entwicklung. Die Kombination aus: 5,2 g/l Säure niedrigem Ertrag feinem Tannin 22 Monaten Barrique Schiefermineralität konzentrierter Frucht gibt ihm eine gute Grundlage für weitere Reife. Eine Händlerempfehlung sah ihn bis etwa 2030. Servieren Temperatur: 14–16 °C Nicht zu warm servieren. Ein großer Pinot-Noir-Kelch ist ideal. Bei einer jungen Flasche würde ich 45–60 Minuten Luft geben. Dekantieren kann sinnvoll sein, insbesondere wenn die Flasche noch verschlossen wirkt. Gleichzeitig würde ich nicht zu aggressiv belüften – der Wein soll sich langsam entwickeln. Speisenbegleitung Der Kapellenberg verlangt nach kräftiger, aber nicht zu schwerer Küche. Sehr passend: Ente Gans Reh Hirsch Wildgeflügel Fasan Perlhuhn Kalbsrücken geschmorte Pilze Steinpilze Trüffel Entenbrust gereifter Hartkäse Die klassische Empfehlung des Handels geht ebenfalls in Richtung Ente, Gans, Wild und Wildgeflügel.  

Inhalt: 0.75 Liter (66,67 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

50,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Chat Sauvage
Pinot Noir Rüdesheimer Drachenstein 2018, Qw
1002002-18N
Pinot Noir „Rüdesheimer Drachenstein“ 2018 · QbA Chat Sauvage · Johannisberg / Rheingau Geschichte & Herkunft Der Rüdesheimer Drachenstein ist eine der charaktervollen Pinot-Noir-Herkünfte von Chat Sauvage. Das Weingut wurde Anfang der 2000er Jahre von Günter Schulz gegründet und verfolgt seitdem eine ungewöhnliche Rheingauer Idee: Chardonnay und Pinot Noir statt der klassischen Konzentration auf Riesling. Die Weinbereitung ist stark burgundisch inspiriert, bleibt aber auf die besonderen Bedingungen des Rheingaus ausgerichtet. Der Drachenstein liegt bei Rüdesheim am Rhein und gehört zu den wärmeren und besonders gut exponierten Bereichen des Rheingaus. Damit unterscheidet er sich deutlich vom kühleren Lorcher Kapellenberg, den du ebenfalls im Bestand hast. Der Name „Drachenstein“ verweist auf die felsige, steinreiche Beschaffenheit der Weinberge. Gerade beim Pinot Noir sorgt dieses Terroir für einen Wein mit Kraft, Würze und mineralischem Rückgrat. Die Lage Die Rüdesheimer Weinberge liegen am Übergang vom Rheingau zum Rhein-Massiv und sind von steilen Hängen geprägt. Der Drachenstein besitzt steinige, von Quarzit und Schiefer geprägte Böden. Die Wärme der Rüdesheimer Exposition trifft damit auf einen ausgesprochen kargen Untergrund. Für Pinot Noir ist das eine interessante Kombination: Wärme → Reife und dunkle Frucht Stein → Mineralität und Würze Hanglage → Konzentration und Struktur Der Wein kann dadurch deutlich dichter und kraftvoller wirken als ein leichter Rheingauer Spätburgunder. Der Jahrgang 2018 2018 war im Rheingau ein außergewöhnlich warmer und sehr trockener Jahrgang. Für Pinot Noir bedeutete das sehr reife und konzentrierte Trauben. Gleichzeitig war die Herausforderung, die Weine trotz der Hitze frisch zu halten. Chat Sauvage konnte aus diesem Jahrgang besonders kraftvolle Pinot Noirs erzeugen. Beim Drachenstein zeigt sich das in der Verbindung aus reifer dunkler Frucht, kräftigem Körper und dennoch vorhandener Säure. Heute, 2026, befindet sich der 2018er bereits deutlich in der Reifephase. Ausbau Chat Sauvage verfolgt bei seinen Pinot Noirs eine konsequent burgundische Linie. Die Weine werden in französischen Barriques ausgebaut. Das Holz soll nicht nur Aroma liefern, sondern vor allem Tannin integrieren, Struktur schaffen und die Reifung begleiten. Beim gereiften 2018er sind die Holzaromen inzwischen wesentlich besser eingebunden als in der Jugend. Zu erwarten sind: Rauch → Kakao → Zedernholz → Vanille → Gewürze wobei die Frucht weiterhin den Kern des Weins bildet. Verkostung Im Glas zeigt sich ein tiefes Rubinrot, inzwischen mit ersten granatroten Reflexen. Die Nase ist deutlich gereift. Zunächst: schwarze Kirsche → Brombeere → Pflaume → Cassis Dann öffnen sich: Veilchen → getrocknete Kräuter → Rauch → Tabak → Kakao und schließlich: Waldboden → Unterholz → Leder → Pilz Gerade diese zunehmende erdige Würze macht den 2018er heute interessanter als unmittelbar nach der Abfüllung. Am Gaumen Der Drachenstein 2018 ist voll, kraftvoll und dicht. Die reife Frucht des warmen Jahrgangs steht zunächst im Vordergrund. Danach kommen: Säure → Tannin → Mineralität → Würze Das Tannin dürfte heute bereits deutlich geschliffen sein. Die Säure verhindert, dass der Wein trotz des warmen Jahrgangs zu breit erscheint. Charakteristisch ist ein saftiger, dunkler und würziger Mittelgaumen, gefolgt von einem langen Finale mit Rauch, Erde und mineralischen Noten. Aromatik schwarze Kirsche → Brombeere → Cassis → Pflaume → Himbeere → Veilchen → Rauch → Kakao → Tabak → Zedernholz → getrocknete Kräuter → Waldboden → Leder → Unterholz → Schiefer/Quarzit Das Aromenspektrum ist damit deutlich weiter entwickelt als beim Rheingau Pinot Noir 2022. Auszeichnungen & Renommee Chat Sauvage besitzt gerade bei den Pinot Noirs einen sehr guten Ruf in der deutschen Fachpresse. Für den Rüdesheimer Drachenstein 2018 würde ich allerdings keine Punkte anderer Jahrgänge oder anderer Chat-Sauvage-Lagen übertragen. Die öffentlich zugängliche Quellenlage für eine belastbare Einzelbewertung dieses konkreten 2018ers ist begrenzt. Interessanter ist deshalb die qualitative Einordnung des Jahrgangs und der Lage: Der Drachenstein gehört zur anspruchsvolleren Pinot-Noir-Linie des Hauses und steht qualitativ klar über dem einfachen Rheingau Pinot Noir. Reifepotenzial Der 2018er ist jetzt im sehr guten Trinkfenster. Anders als beim Kapellenberg 2019 würde ich hier nicht mehr primär auf eine lange Zukunft setzen. Servieren 15–16 °C Großes Pinot-Noir-Glas. Ich würde ihn etwa 30 Minuten vor dem Essen öffnen und zunächst im Glas entwickeln lassen. Bei einer intakten, gut gelagerten Flasche ist eine lange Dekantierung nicht unbedingt erforderlich. Wenn sich beim Öffnen deutliche Depotbildung zeigt, vorsichtig dekantieren. Speisenbegleitung Der gereifte Drachenstein verlangt nach aromatischer Küche. Ideal: Reh Hirsch Wildschwein Ente Gans Fasan Perlhuhn geschmorte Kalbsgerichte Steinpilze Pfifferlinge Trüffel Wildragout gereifter Comté Bergkäse Besonders passend: Rehrücken mit Steinpilzen, Selleriepüree und Wacholderjus. Die dunkle Frucht nimmt das Wild auf, während die gereiften erdigen Noten hervorragend zu den Pilzen passen.

Inhalt: 0.75 Liter (84,00 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

63,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz
Chat Sauvage
Pinot Noir "Le Schulz" 2019, Qw
1002011-19N
Pinot Noir „Le Schulz“ 2019 · QbA Chat Sauvage · Johannisberg / Rheingau Geschichte & Bedeutung „Le Schulz“ ist der Flaggschiff-Pinot-Noir von Chat Sauvage und trägt den Namen des Gründers Günter Schulz. Der Wein steht damit sinnbildlich für die ursprüngliche Idee des Weinguts: einen großen deutschen Spätburgunder mit burgundischer Stilistik zu erzeugen. Chat Sauvage wurde Anfang der 2000er Jahre gegründet und hat sich bewusst gegen die traditionelle Rheingauer Dominanz des Rieslings gestellt. Stattdessen konzentriert sich das Weingut auf Pinot Noir und Chardonnay. Handlese, strenge Selektion, niedrige Erträge und lange Reife in französischer Eiche prägen die Weine. „Le Schulz“ ist die konsequenteste Umsetzung dieser Philosophie: maximale Konzentration, Tiefe und Langlebigkeit, ohne die Herkunft aus dem Rheingau zu verleugnen. Herkunft & Terroir Der „Le Schulz“ ist kein klassischer Orts- oder Gutswein, sondern eine Cuvée beziehungsweise Selektion aus den besten Pinot-Noir-Partien des Hauses. Das macht ihn besonders interessant im Vergleich zu deinen einzelnen Lagenweinen wie: Rüdesheim Lorcher Kapellenberg Rüdesheimer Drachenstein Während diese Weine stärker ihr jeweiliges Terroir zeigen, steht „Le Schulz“ für die Spitze und Gesamthandschrift von Chat Sauvage. Der Jahrgang 2019 2019 war ein hervorragendes Jahr für deutsche Burgunder. Nach einem warmen Sommer sorgten die kühleren Bedingungen zum Ende der Reifeperiode dafür, dass die Trauben trotz hoher physiologischer Reife ihre Säure bewahrten. Für Pinot Noir ist das ideal: reife Frucht + konzentrierter Extrakt + lebendige Säure + reifes Tannin Der 2019er „Le Schulz“ besitzt daher eine sehr gute Kombination aus Kraft und Frische. Ausbau Wie bei den großen Pinot Noirs des Hauses ist die Weinbereitung stark an Burgund orientiert. Der Wein wird in französischen Barriques ausgebaut und erhält eine lange Reifezeit. Das Ziel ist nicht ein dominanter Holzgeschmack, sondern die Integration von: Frucht + Tannin + Säure + Holz + Mineralität Beim 2019er ist diese Integration heute bereits weit fortgeschritten. Verkostung Die Farbe ist tiefes Rubinrot bis Granat. Die Nase ist deutlich konzentrierter als beim einfachen Rheingau Pinot Noir. Zunächst: schwarze Kirsche → Brombeere → Cassis → Waldhimbeere Dann folgen: Veilchen → Rauch → Kakao → dunkle Schokolade → Gewürze Mit Luft treten zunehmend komplexe Reifearomen hervor: Tabak → Zedernholz → Waldboden → Unterholz → Leder Das ist eine Nase, die deutlich mehr Zeit verlangt als die jüngeren Chat-Sauvage-Pinots. Am Gaumen Hier zeigt sich der Unterschied zum „normalen“ Rheingau Pinot Noir besonders deutlich. Der „Le Schulz“ ist: dicht → kraftvoll → tief → strukturiert Die Frucht ist konzentriert, aber nicht marmeladig. Die Säure sorgt für Spannung. Das Tannin ist kräftig, aber bei gut gelagerter 2019er Flasche inzwischen deutlich feiner und geschliffener. Im Mittelgaumen entsteht eine Kombination aus: schwarzer Frucht + Gewürz + Rauch + mineralischer Würze Der Abgang ist lang und vielschichtig. Gerade dort zeigt sich die Qualität: Der Wein endet nicht einfach fruchtig, sondern bleibt mit Tannin, Mineralität, Kakao und erdiger Würze lange am Gaumen. Aromatik schwarze Kirsche → Brombeere → Cassis → Waldhimbeere → Pflaume → Veilchen → Rauch → Kakao → dunkle Schokolade → Zedernholz → Tabak → Gewürze → Waldboden → Unterholz → Leder Mit weiterer Reife werden die tertiären Noten stärker und die Primärfrucht tritt langsam zurück. Auszeichnungen Hier ist „Le Schulz“ besonders interessant. Der Wein zählt seit Jahren zu den höchstbewerteten deutschen Pinot Noirs und ist einer der wichtigsten Weine von Chat Sauvage. Für den Jahrgang 2019 sollte man allerdings sauber zwischen den Bewertungen des konkreten Weins und Bewertungen anderer Jahrgänge unterscheiden. Die heute besonders häufig zitierten sehr hohen Falstaff-Wertungen beziehen sich auf andere Jahrgänge und dürfen nicht einfach auf 2019 übertragen werden. Der 2019er gehört dennoch qualitativ eindeutig zur Spitze des Hauses. Reifepotenzial Der Wein befindet sich wahrscheinlich gerade am Übergang von: Primärfrucht → Sekundäraromen → beginnende Tertiärreife Servieren 15–17 °C Ein großes Burgunder-/Pinot-Noir-Glas. Empfehlung: 60–90 Minuten vor dem Essen öffnen, nur vorsichtig dekantieren, wenn Depot vorhanden ist. Der Wein sollte eher langsam im großen Glas aufgehen als durch aggressive Belüftung innerhalb kürzester Zeit. Speisenbegleitung Das ist ein Wein für die große Küche. Sehr gut: Rehrücken Hirschrücken Wildschwein Fasan Ente Gans Taube Perlhuhn Steinpilze Trüffel Morcheln geschmorte Kalbsgerichte kräftige Geflügeljus gereifter Comté gereifter Bergkäse Mein Favorit: Rehrücken mit Steinpilzen, Sellerie, Preiselbeere und einer konzentrierten Jus. Der Wein besitzt genügend Kraft für das Wild, während Säure und Mineralität verhindern, dass die Kombination zu schwer wird.

Inhalt: 0.75 Liter (166,67 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

125,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Datenschutz

Deutscher Wein - Vielfalt, Qualität und Herkunft

Deutscher Wein steht für handwerkliche Qualität, regionale Vielfalt und authentischen Geschmack. In unserem Sortiment bei vinus.shop findet Ihr ausgewählte deutsche Weine von leidenschaftlichen Winzer:innen, die mit Fingerspitzengefühl und Respekt vor der Natur arbeiten.

Vom Riesling bis zum Spätburgunder – Deutschlands Rebsortenvielfalt entdecken

Kaum ein Weinland bietet so viele unterschiedliche Stilrichtungen wie Deutschland. Ob knackig-frischer Riesling von der Mosel, kraftvoller Spätburgunder aus Baden, fruchtiger Silvaner aus Franken oder mineralischer Weißburgunder von der Nahe – deutscher Wein überzeugt durch Eleganz, Struktur und Terroir-Treue.

Herkunft mit Handschrift

Unsere Winzer:innen arbeiten naturnah, mit viel Handarbeit im Weinberg und Feingefühl im Keller. Die Weine spiegeln ihre Herkunft und das Können ihrer Erzeuger:innen wider – und genau diese Individualität macht deutschen Wein so spannend.

Deutscher Wein online kaufen bei vinus.shop

Im vinus.shop entdeckt Ihr deutsche Weine, die mehr erzählen als nur ihren Jahrgang: Weine mit Charakter, Tiefe und Seele. Ob Alltagswein oder besondere Flasche für festliche Anlässe – bei uns werdet Ihr fündig.

✔️ Weine aus allen wichtigen deutschen Anbaugebieten
✔️ Direkt von unabhängigen Winzer:innen
✔️ Authentisch, nachhaltig, mit Liebe gemacht

Jetzt entdecken und deutschen Wein online kaufen – bei vinus.shop, Eurem Spezialisten für charakterstarke Weine aus besten Lagen.