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Rote Rebsorten

Rote Rebsorten - Tiefe, Struktuer

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Karl Pfaffmann
Secco Carlo rosé, Deutscher Perlwein
1011022-N
Secco Carlo rosé, Deutscher Perlwein, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann ist fest in Walsheim in der Südpfalz verwurzelt. Die Familie betreibt dort seit Generationen Weinbau; heute führt Markus Pfaffmann das Weingut gemeinsam mit seiner Familie. Die Weinberge liegen in und um Walsheim sowie in den angrenzenden Gemeinden der Südlichen Weinstraße. Traditionelle Lagen wie Walsheimer Silberberg, Nussdorfer Kirchenstück und Knöringer Hohenrain bilden die Grundlage des Sortiments. Der Carlo Rosé gehört zur unkomplizierten, feinperligen Secco-Linie des Hauses. Der Wein ist offiziell als „Deutscher Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure“ ausgewiesen und wird trocken angeboten. Stil & Herkunftscharakter Der Carlo Rosé steht weniger für einen bestimmten Einzellagencharakter als für den fruchtbetonten, leichten Stil der Südpfalz. Die sonnenverwöhnten Weinberge bringen reife rote Frucht hervor, während die Kohlensäure für Frische und Leichtigkeit sorgt. Als Rebsorten werden Spätburgunder und Blauer Portugieser angegeben. Vinifikation Der Perlwein wird trocken ausgebaut und anschließend mit Kohlensäure versetzt. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, wodurch die Primärfrucht erhalten bleibt. Je nach aktueller Abfüllung liegen Alkohol und analytische Werte leicht unterschiedlich; die aktuelle Weingutsexpertise nennt 11 % vol., während Händlerangaben teilweise 11,5 % vol. ausweisen. Verkostung Im Glas zeigt sich ein helles, frisches Rosé. Die Perlage ist fein und unkompliziert, der Duft ausgesprochen fruchtbetont. Im Vordergrund stehen junge Erdbeeren und saftiger Apfel, begleitet von Limette und einer zarten Kräuterwürze. Die Frucht wirkt frisch und saftig, nicht marmeladig oder schwer. Am Gaumen Leicht, lebendig und erfrischend. Die feine Kohlensäure verstärkt den fruchtigen Eindruck und macht den Wein ausgesprochen trinkanimierend. Erdbeere und Apfel werden von frischer Limette begleitet; im Nachhall kommt eine dezente Kräuterwürze hinzu. Trotz der Bezeichnung trocken besitzt der Carlo Rosé eine deutlich fruchtige, weiche Wirkung. Die aktuelle Expertise beschreibt ihn ausdrücklich als leichten Rosé mit frischem Limetten- und Kräuternachhall. Aromatik junge Erdbeere roter Apfel Limette rote Beeren dezente Kräuterwürze frische, sommerliche Frucht Reifepotenzial Der Carlo Rosé ist eindeutig für den jungen Trinkgenuss konzipiert. Die aktuelle Weingutsexpertise nennt ein Trinkfenster von jetzt bis 2027. Die Stärke liegt in Frische, Frucht und Perlage – eine längere Lagerung ist nicht vorgesehen. Servieren Sehr kalt bei 6–8 °C servieren. Ideal als Aperitif, auf der Terrasse oder zu unkomplizierten sommerlichen Gerichten. Speisenbegleitung Besonders passend zu: Bruschetta Mozzarella mit Tomaten und Pesto Antipasti mediterranen Salaten Meeresfrüchtesalat Garnelen leichten Fischgerichten sommerlichen Gemüsegerichten Geflügel Erdbeer- und Beerenvorspeisen Das Weingut empfiehlt insbesondere mediterrane Antipasti sowie Salat mit Meeresfrüchten.

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Cavazza
Merlot Veneto IGT 2023 - Liter
6181002-23L
Merlot Veneto IGT 2023 – 1 Liter Cavazza – Vicenza, Venetien Der Merlot Veneto IGT 2023 von Cavazza ist ein unkomplizierter, klassisch-venetischer Merlot: saftig, weich, rotfruchtig und angenehm würzig. Die Literflasche passt perfekt zu seinem Charakter als unkomplizierter Haus- und Speisenwein. Der Wein stammt von den Colli Berici rund um Vicenza, wo Merlot bei Cavazza bereits seit Jahrzehnten kultiviert wird. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein mittleres, leuchtendes Rubinrot. In der Nase stehen Kirsche, Pflaume und rote Johannisbeere im Vordergrund. Dazu kommt eine dezente Pfefferwürze und eine leicht kräuterige Note. Am Gaumen ist er trocken, weich und saftig, mit sanftem Tannin, mittlerem Körper und einer gut eingebundenen Säure. Die rote Frucht bleibt im Mittelpunkt; im Nachhall kommen nochmals Erdbeere und Kirsche zum Vorschein. Ein unkomplizierter Merlot mit viel Trinkfluss – fruchtig, weich und angenehm frisch. Herkunft & Terroir Die Merlot-Reben wachsen auf den Colli Berici in der Provinz Vicenza, unter anderem in den Gemeinden Alonte und Orgiano. Die Böden sind ton- und kalkhaltig, was dem Wein neben der Frucht eine gewisse Struktur verleiht. Cavazza baut Merlot dort bereits seit den 1980er-Jahren an; die Reben werden im Guyot erzogen und sind etwa 20 Jahre alt. Ausbau Die Trauben werden vollständig entrappt und etwa acht Tage auf den Schalen vergoren. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahl. Anschließend reift der Wein für einige Monate in Betontanks bzw. Edelstahl, ohne einen dominanten Holzeindruck. Das ist für diesen Stil genau richtig: Frucht und Frische statt Vanille und Röstaromen. Jahrgang 2023 Der 2023er ist ein Wein für den jungen, unkomplizierten Genuss. Er besitzt genügend Säure und Tannin, um zum Essen zu funktionieren, ist aber nicht auf lange Kellerreife ausgelegt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2026/27 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Cavazza nennt für den aktuellen technischen Stil 12,5 % vol.; Händlerangaben für die 2023er Literabfüllung führen 12 % vol. auf. Perfekt zu Hier ist der Merlot ausgesprochen vielseitig: Antipasti und Salumi Pizza Pasta mit Ragù Lasagne Pasta mit Fleischsauce Salsiccia Schweinefleisch Kalb Braten Kaninchen einfache Grillgerichte milde bis mittelkräftige Käse Cavazza empfiehlt ihn insbesondere zu Ofen-Pasta mit Fleischsauce sowie Schweinefleisch, Braten und Kaninchen. Mein Favorit: Pasta al forno mit Ragù. Die saftige rote Frucht des Merlot harmoniert mit Tomate und Fleisch, während die Säure für Frische sorgt.

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Pago de Larrainzar
Angel de Larrainzar Tinto D.O. Navarra 2020
4033001-20N
Verkostungsnotiz:Dichtes strahlendes Kirschrot mit violetten Reflexen. In der Nase intensive Aromen von Zwetschgen, Brombeer- und Himbeerkom-pott, Spuren von Kakao, Toffee und Tabak, umrahmt von leichten Unterholztönen sowie unterschwellige Noten getoasteten Brotes. Am Gaumen wieder herausragende, komplexe Frucht- und feine Holznuancen, mit vibrierender Frische und cremiger Extraktsüße gesegnet. Ein eleganter und harmonischer Wein mit langanhaltendem Nachhall und animierenden, charmant-süßen Nuancen. Bodega Pago de Larrainzar - Ayegui, NavarraPago de Larrainzar ist ein modernes Familienweingut, das seinen Sitz auf einem schönen, historischen Gelände in der Nähe eines Klosters hat. Vor 150 Jahren hat der Ururgroßvater des heutigen Eigentümers in Ayegui - einem Örtchen, das am Jakobsweg gelegen ist - erste Reben gepflanzt und damit den Grundstock für dieses Traditionshaus gelegt. Die Goldmedaille für einen hervorragenden Tempranillo-Wein, der 1929 auf der Weltausstellung in Barcelona geehrt wurde, bezeugt das weinbauliche Können der Familie. Einige Jahre war das Gut allerdings in einen „Dornröschenschlaf“ gefallen, bis Miguel Canalejo - damals ein erfolgreicher Unternehmer in Pamplona - einen passionierten Traum verwirklichte, nämlich das alte Weingut wieder zum Leben zu erwecken.2001 war die Zeit reif, die unterbrochene Familientradition des Weinbaus fortzusetzen. So begann man 2002 mit dem Bau eines modernen Kellereigebäudes, das nach den Plänen des lokalen Architekten, Fernando Redón Huici, Gewinner des 2003 Principe de Viana Award for Arts, konzipiert wurde. Zwei von Miguels Kindern, Miguel Canalejo Lasarte (Technischer Direktor) und Irene Canalejo Lasarte (Marketing und Verkauf) stehen ihm zur Seite. Zu ihrer Unterstützung holten sie Alberto Alcantarilla Morales als Außenbetriebsleiter und den bekannten Önologen, Ignacio de Miguel Poch, mit ins Team.Heute gehören 17 Hektar Weinberge zum Besitz, mit den Sorten Tempranillo, Garnacha, Merlot und Cabernet Sauvignon bepflanzt. Das Weingut hat verschiedene Klone der französischen und spanischen Sorten selektioniert und arbeitet versuchsweise mit unterschiedlichsten Erziehungsmethoden, um die Ergebnisse im Weinberg zu optimieren. Neueste Erkenntnisse werden dabei in Einklang mit den Erfahrungen über das Land selbst gebracht. Können, Sorgfalt und intensive Arbeit im Weinberg sind eine solide Basis für beste Trauben.Die sortenrein ausgebauten Weine des Weinguts werden letztlich nach vielfältigen Verkostungsversuchen zu drei unnachahmlichen Cuvées komponiert: Pago de Larrainzar, Raso de Larrainzar und Angel de Larrainzar. Sie sind allesamt exklusiv in ihrer Zusammenstellung, elegant und ausgewogen balanciert.Zum 10-jährigen Wiederbestehen des Weinguts wurde 2013 die Cuvée „Angel de Larraizar“ kreiert. Sie ist eine Hommage an den Gründer des Weinguts, an „Angel“ Larrainzar, den Urgroßvater der Familie. Die Familie Larrainzar ist überzeugt, dass sich in dieser Cuvée Tradition und Moderne perfekt verbunden haben, und so zum Ausdruck einer lebendigen Vergangenheit werden. Der „Angel de Larrainzar ist ein körperreicher Wein mit außerordentlicher Frische, der großes Trinkvergnügen bereitet. 

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Cavazza
Cabernet Veneto IGT 2023
6181005-23N
Cabernet Veneto IGT 2023 Cavazza – Vicenza, Venetien Der Cabernet Veneto IGT 2023 von Cavazza ist ein klassisch-venetischer Cabernet Sauvignon mit roter und dunkler Frucht, feiner Kräuterwürze und balsamischer Frische. Kein schwerer, internationaler Cabernet, sondern ein eher schlanker, unkomplizierter und gastronomischer Rotwein. Die Kellerei baut ihn auf den Colli Berici bei Vicenza an. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein leuchtendes Rubinrot. Die Nase ist typisch Cabernet, aber angenehm zugänglich: Waldbeeren, Brombeere und Heidelbeere, dazu Unterholz, etwas Minze und feine krautige Noten. Die aktuelle technische Beschreibung von Cavazza nennt außerdem balsamische Nuancen und Marasca-Kirsche. Am Gaumen ist der 2023er trocken, frisch und mittelkräftig, mit einer guten Säure und griffigem, aber nicht übermäßig schwerem Tannin. Dunkle Beeren und Kirsche werden von einer angenehm balsamischen Kräuterfrische begleitet. Das Finale ist saftig, würzig und von guter Länge, mit schwarzer Frucht und einem Hauch Minze. Ein geradliniger Cabernet mit italienischer Leichtigkeit: fruchtig, kräuterwürzig, frisch und angenehm tanninbetont. Herkunft & Terroir Die Cabernet-Reben wachsen auf den Colli Berici in der Provinz Vicenza, konkret in den Hügellagen der Gemeinde Alonte. Cavazza kultiviert Cabernet Sauvignon dort bereits seit den 1980er-Jahren. Die Böden sind kalkhaltig und eisenreich. Diese geologische Grundlage ist typisch für die Hügel rund um Vicenza und unterstützt die Verbindung aus Frucht, Würze und mineralischer Frische. Rebsorte & Ausbau Der Wein besteht aus 100 % Cabernet Sauvignon. Die Reben werden im Guyot erzogen und sind durchschnittlich etwa 20 Jahre alt. Die Lese erfolgt in der zweiten Oktoberhälfte. Die Trauben werden vollständig entrappt und verbringen etwa acht Tage auf der Maische. Die Gärung erfolgt bei rund 24 °C im Edelstahl, anschließend wird die Reife für einige Monate in Betontanks fortgesetzt. Der bewusste Verzicht auf einen dominanten Holzausbau ist hier ein Vorteil: Cabernet-Frucht, Kräuter und Frische bleiben im Vordergrund. Jahrgang 2023 Der 2023er ist als junger Cabernet jetzt sehr zugänglich. Er besitzt genügend Säure und Tannin, um nicht flach zu wirken, ist aber nicht auf jahrzehntelange Lagerung ausgelegt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 16–18 °C Dekantieren: nicht notwendig; 20–30 Minuten Luft im Glas reichen. Die aktuelle technische Angabe nennt 12,5 % vol., 5,3 g/l Gesamtsäure und 4 g/l Restzucker. Perfekt zu Sein größter Trumpf ist die unkomplizierte Kombination mit italienischer Küche: Salumi Salsiccia gegrilltes Fleisch Rind Kalb Pasta mit Fleischsauce Lasagne Ravioli mit kräftiger Füllung Polenta mit Ragù Ofengerichte Besonders passend: Tagliatelle mit Ragù alla bolognese. Die Säure hält die Kombination frisch, während Cabernet-Frucht und Kräuterwürze mit Fleisch und Tomate harmonieren. Auch gegrillte Salsiccia mit Polenta ist eine sehr stimmige Kombination.

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Seehof
Pinot Noir Rosé trocken 2025
1013011-25N
Pinot Noir Rosé trocken 2025, SEEHOF / FLORIAN FAUTH, Westhofen/Wonnegau – Rheinhessen Geschichte & Herkunft Das Weingut Seehof der Familie Fauth in Westhofen gehört zu den profilierten Familienbetrieben Rheinhessens. Florian Fauth prägt den Stil des Hauses mit klaren, geradlinigen Weinen und einem ausgeprägten Fokus auf die kalkreichen Böden der Westhofener Weinberge. Neben Riesling bilden die Burgundersorten einen wichtigen Schwerpunkt des Sortiments. Der Pinot Noir Rosé wird bewusst als eigenständiger Wein erzeugt und nicht als Nebenprodukt der Rotweinbereitung. Bereits im Weinberg werden die Spätburgunderreben gezielt für die Roséproduktion bewirtschaftet. Die einzelnen Partien werden separat vinifiziert und erst anschließend nach den Vorstellungen des Kellermeisters assembliert. Lage & Terroir Der Wein stammt aus der kalkreichen Westhofener Umgebung. Als Boden wird kalkhaltiger Lehm angegeben. Diese Böden verleihen dem Rosé neben Frische auch eine feine steinige und salzige Spannung. Jahrgang 2025 Der 2025er wurde mit 12,0 % vol. Alkohol, 6,1 g/l Säure und rund 2,8 g/l Restzucker ausgebaut. Damit präsentiert er sich klar trocken, frisch und leichtfüßig. Vinifikation & Ausbau Verwendet wird zu 100 % Spätburgunder. Die Trauben werden früh gelesen und ohne längere Maischestandzeit direkt abgepresst. Die einzelnen Partien werden zunächst separat ausgebaut und anschließend zur endgültigen Cuvée zusammengeführt. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank; abgefüllt wird mit Schraubverschluss. Der Wein ist vegan erzeugt. Die direkte Pressung bewahrt die helle Farbe und sorgt dafür, dass Frische und feine Pinot-Frucht im Mittelpunkt stehen. Verkostung Im Glas zeigt sich ein helles, leuchtendes Apricot bis Lachsrosa. Die Nase verbindet nicht zu reifen Pfirsich mit Grapefruit und Blutorange. Dazu kommen Nektarine, etwas Rhabarber und zarte rote Beeren. Eine feine Würze hält die Frucht bewusst zurück und lenkt den Fokus stärker auf Mineralität und Frische. Am Gaumen Trocken, saftig und ausgesprochen animierend. Die Säure wirkt fein und lebendig, ohne spitz zu werden. Der Wein besitzt für einen Rosé eine bemerkenswerte Struktur und zeigt dadurch mehr Griff und Spannung als ein rein fruchtbetonter Sommerwein.Grapefruit, Blutorange und Nektarine verbinden sich mit einer zarten Beerenfrucht und einer klaren kalkig-mineralischen Komponente. Das Finale bleibt frisch, leicht salzig und erstaunlich nachhaltig. Aromatik Pfirsich Nektarine Grapefruit Blutorange Erdbeere und Himbeere rote Beeren Rhabarber feine Kräuterwürze kalkige Mineralität Auszeichnungen Für den Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare Bewertung eines großen unabhängigen Weinführers für genau diesen Wein dokumentiert. Das Fachpublikum beschreibt den Wein jedoch ausdrücklich als strukturierten, intensiven und sehr animierenden Rosé. Reifepotenzial Der Pinot Noir Rosé ist auf Frische und frühen Trinkgenuss ausgelegt. Als Trinkfenster werden etwa 2026 bis 2028 angegeben. Seine Stärke liegt klar in der jugendlichen Frucht, der lebendigen Säure und dem mineralischen Zug. Servieren Am besten gut gekühlt bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißwein- oder Roséglas ist ideal. Eine längere Belüftung ist nicht notwendig. Speisenbegleitung Sehr passend zu: gegrilltem Lachs Garnelen und Meeresfrüchten sommerlichen Salaten Antipasti gegrilltem Geflügel mediterranem Gemüse leichten Pastagerichten mildem Weichkäse Auch als Aperitif und zu einer sommerlichen Küche funktioniert er hervorragend.

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Cavazza
Merlot Veneto IGT 2024
6181004-24N
Merlot Veneto IGT 2024 Cavazza – Vicenza, Venetien Der Merlot Veneto IGT 2024 von Cavazza ist ein frischer, saftiger und unkomplizierter Merlot von den Colli Berici. Ein klassischer venezianischer Speisenwein, bei dem rote Frucht, Frische und weiches Tannin im Vordergrund stehen – ohne dominanten Holzeinfluss. Der Jahrgang 2024 wurde von Falstaff mit 90 Punkten bewertet. Charakter & Verkostung Im Glas leuchtet er rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase ist ausgesprochen fruchtbetont: Kirsche, rote Johannisbeere und dunklere Beerenfrucht, ergänzt durch eine feine Pfeffernote. Beim 2024er kommen laut Falstaff besonders schwarze Johannisbeere, Amarena-Kirsche und ein Hauch Lavendel zur Geltung. Am Gaumen präsentiert er sich trocken, saftig und weich, mit mittlerem Körper und sanften, eleganten Tanninen. Die gute Säure hält den Wein frisch und trinkanimierend. Das Finale ist fruchtig und harmonisch, mit wiederkehrenden Noten von Kirsche und Beeren. Ein unkomplizierter Merlot mit viel Trinkfluss: saftig, weich, fruchtbetont und angenehm würzig. Herkunft & Terroir Cavazza kultiviert Merlot auf den Colli Berici in der Provinz Vicenza, insbesondere in den Hügellagen von Alonte. Die Familie baut die Sorte dort bereits seit den 1980er-Jahren an.Die Böden sind ton- und kalkhaltig und geben dem Wein neben der Frucht eine gewisse Struktur. Die Reben sind im Durchschnitt etwa 20 Jahre alt und werden im Guyot erzogen. Ausbau Der Merlot wird bewusst frucht- und terroirbetont ausgebaut. Die vollständig entrappten Trauben vergären etwa acht Tage bei rund 24 °C im Edelstahl. Anschließend reift der Wein einige Monate in Betontanks. Dominanter Holzeinfluss ist damit kein Bestandteil des Stils. Das Ergebnis ist ein Wein, bei dem Kirsche, Beeren, Frische und weiches Tannin klar im Mittelpunkt stehen. Jahrgang 2024 Der 2024er ist jetzt bereits sehr schön zugänglich. Mit 12,5 % vol. bleibt er angenehm leichtfüßig und eignet sich hervorragend als unkomplizierter Speisenwein. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027/28 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Für einen jungen Merlot dieser Stilistik darf die Temperatur ruhig etwas niedriger sein als bei einem kräftigen, holzgereiften Rotwein. Perfekt zu Seine Stärke liegt in der unkomplizierten Kombination mit italienischer Küche: Pasta mit Ragù Lasagne Pasta al forno Pizza Salumi Salsiccia Schweinefleisch Kalb Braten Kaninchen gegrilltes Fleisch mittelkräftiger Käse Cavazza empfiehlt ihn ausdrücklich zu überbackenen ersten Gängen mit Fleischsauce sowie Schweinefleisch, Braten und Kaninchen. Mein Favorit: Tagliatelle mit Ragù alla bolognese. Die saftige Kirsch- und Beerenfrucht nimmt die Tomate auf, während Säure und Tannin genügend Struktur für das Fleisch liefern.

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Artuke
Artuke tinto Joven 2021, Rioja D.O.Ca
4042001-21N
Verkostungsnotiz:Funkelndes, dichtes Rubinrot mit purpurnen Reflexen. In der Nase verführerischer, frischer Duft nach Kirschen, reifen dunklen und roten Waldbeeren sowie Preiselbeeren, Anklänge würziger Kräuter. Am Gaumen sehr saftig und fruchtbetont, vollmundig, mit feingliedriger Säure und mildem Tannin.Bodegas y Viñedos Artuke, Rioja Alavesa, SpanienDer kleine Familienbetrieb Bodegas y Viñedos Artuke liegt nahe dem Dorf Baños de Ebro in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Rioja und umfasst etwa 22 Hektar an Rebfläche. Gegründet wurde das Weingut von Miguel Blanco im Jahr 1991, als er sich entschied, statt einfachem Bulk-Wein (Fass-, bzw. Tankware) Qualitätswein zu produzieren und flaschenweise abzufüllen. Heute leiten seine beiden Söhne Arturo und Kike, die beiden Namensgeber, die Geschicke des Unternehmens. Beide sind Mitglieder der Vereinigung "Rioja'n'Roll, einem Zusammenschluss junger Produzenten, die sich zum Ziel gesetzt haben, einzigartige Weine zu machen, die Ausdruck ihres jeweilgen, individuellen Terroirs sind. Beseelt von dieser Vision führten die Beiden eine akribische Untersuchung der Böden in ihren 32 Parzellen durch, die sich in Baños de Ebro, Ábalos and San Vicente de la Sonsierra befinden. Die Rebgärten liegen meist in einer Höhe zwische 500 - 630 Metern und sind im Schnitt 30 Jahre alt. Jüngste Herausforderung jedoch ist eine kürzlich erworbene Rebanlage namens "El Cerro de las Mulas" (Berg der Maulpferde), an den Ausläufern des Cantabrischen Gebirges. Hier in etwa 730 Metern über dem Meeresspiegel, auf felsigen, kargen Böden kultivieren die Blancos nach biodynamischen Grundsätzen Tempranillo. Auch hier verzichten die Beiden auf drahtrahmengestütze Erziehungssysteme. Alle Rebstöcke auch in den Junganlagen, werden als Buschweine kultiviert. Wir sind gespannt auf die daraus resultierenden Weine. Die aktuelle Kollektion dieser talentierten, leidenschaftlichen Winzer jedenfalls, hat uns voll überzeugt.

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Wagentristl
Blaufränkisch 2020, QW
2030006-20N
VerkostungsnotizIntensives, strahlendes Rubingranat, in der Nase betörender Duft nach Brombeeren und Schwarzkirsche, leicht erdig-würzige Noten, Anklänge von Mineralität. Am Gaumen vollmundig und saftig, mit delikater Fruchtsüße und animierender Säure, ein von kühler Mineralik geprägter, ausdrucksvoller Wein, elegant und von großer Nachhaltigkeit.  Weingut Wagentristl, Großhöflein, Leithagebirge, NeusiedlerseeSeit 5 Generationen ist das Weingut Wagentristl, gegründet 1988, im Familienbesitz. 70% der Gesamtrebfläche, die rund 12 Hektar umfasst, sind mit Rotweinsorten bestockt. Besonders angetan haben es Rudi Wagentristl, der den elterlichen Betrieb 2014 übernahm, die Burgundersorten Pinot Noir und Chardonnay, obgleich er auch auf die autochthonen Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und Welschriesling setzt. Die Weingärten liegen an den Hängen und Ausläufern des Leithagebirges. Diese Region ist gekennzeichnet durch ein spezielles Mikroklima und eine besondere Zusammensetzung der Böden. Der Neusiedlersee liegt doch rund 20 Kilometer entfernt und so ist es deutlich kühler als in dessen unmittelbarer Nähe. Zudem ist Großhöflein und dessen Umland nach Westen hin geöffnet und so kann sich warme Luft dort nicht stauen. Die Folge: Das Traubenmaterial kann langsam ausreifen, Aromen prägen sich deutlicher heraus und die natürliche Säure in den Trauben läßt sich besser erhalten. Auch die von Muschelkalk dominierten Böden unterstützen eine langsame Ausreifung und sind so ein wesentlicher Faktor für aussergewöhnliche, mineralische und langlebige Weine. Zu den unterschiedlichen Lagen der Familie Wagentristl zählen Föllikberg, Leithaberg (DAC-Status), Kreideberg, Setzen und Reisbühl. Das Weinsortiment umfasst Lagen- und Gutsweine, sowie Prädikats- und Perlwein. Die Qualitätsphilosophie der Familie Wagentristl ist sorten- und gebietstypische Weine zu erzeugen, die mit Struktur, Tiefgang und Charakter überzeugen.

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Cantine Risveglio
Primitivo Salento IGP "Simposio" 2023
6132001-23N
Primitivo Salento IGP „Simposio“ 2023 Cantine Risveglio – Brindisi, Apulien Der Simposio 2023 ist ein klassischer, unkomplizierter Primitivo aus dem Salento: vollmundig, weich und ausgesprochen fruchtbetont. Der Wein wird aus Primitivo erzeugt und bringt 14 % vol. Alkohol sowie etwa 4 g/l Restzucker mit. Der Ausbau erfolgt rund vier Monate in gebrauchten Barriques, wodurch zusätzliche Würze und Cremigkeit entstehen. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich der 2023er in einem dunklen, leuchtenden Rubinrot. In der Nase dominieren reife Pflaume, Brombeergelee und Schwarzkirsche. Dazu kommen würzige Nuancen sowie Anklänge von dunkler Schokolade und Lakritz. Die Aromatik ist großzügig und unmittelbar zugänglich. Am Gaumen präsentiert sich der Simposio vollmundig, weich und rund. Die dunkle Frucht ist saftig und konzentriert, während das mürbe Tannin für Struktur sorgt. Eine begleitende Säure hält die Fruchtsüße und den warmen Charakter angenehm in Balance. Der Ausbau im gebrauchten Barrique gibt dem Wein eine zusätzliche würzige und leicht schokoladige Dimension, ohne die typische Primitivo-Frucht zu überdecken. Das Finale ist lang, warm und fruchtig-würzig, mit Pflaume, Brombeere, Lakritz und dunkler Schokolade. Ein sonnenverwöhnter Primitivo mit viel Frucht, weichem Schmelz und ausgesprochen unkompliziertem Trinkfluss.Brindisi ist die Heimat von Cantine Risveglio. Die Genossenschaft wurde 1958 von Winzern aus Brindisi gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Zusammenschluss der örtlichen Weinbauern. Heute verbindet die Kellerei traditionelle apulische Rebsorten mit moderner Kellertechnik. Der Primitivo ist eine der charakteristischen Rebsorten Apuliens. Das warme, trockene Klima des Salento ermöglicht eine sehr gute Reife und erklärt die für die Region typische Kombination aus dunkler, reifer Frucht, Wärme und weicher Textur. Beim Simposio 2023 wird dieser Stil bewusst zugänglich umgesetzt. Die viermonatige Reife in gebrauchten Barriques rundet die Frucht ab und bringt zusätzliche Würze, während die Säure für Balance sorgt. Mit seiner Kombination aus reifer Frucht, 14 % Alkohol, weichem Tannin und moderater Restsüße ist der Simposio vor allem ein Wein für unkomplizierten Genuss und die große italienische Tafel. Perfekt zu Pasta mit Fleischragout, Lasagne, Salsiccia, gegrilltem oder geschmortem Rind, Lamm, Geflügel, Salumi und gereiftem Hartkäse. Auch dunkle Schokolade passt hervorragend. Serviertemperatur: etwa 16–18 °C. 

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Cantine Risveglio
Primitivo Salento IGP "Simposio" 2024
6132001-24N
Verkostungsnotiz Der Primitivo „Simposio“ 2024 bringt die sonnenverwöhnte Rotweinstilistik Apuliens ins Glas. Die Rebsorte Primitivo ist bekannt für ihre intensive dunkle Frucht, ihre würzige Aromatik und ihren weichen, vollmundigen Charakter. Typisch sind Noten von reifen Kirschen, Pflaumen und dunklen Beeren, ergänzt durch Anklänge von Gewürzen und mediterranen Kräutern. Am Gaumen präsentiert sich ein Primitivo dieser Stilistik meist rund und saftig, mit geschmeidigen Tanninen und einem warmen, fruchtbetonten Nachhall. Der Wein eignet sich besonders für alle, die kräftige, zugängliche Rotweine mit südlichem Charakter schätzen. Speiseempfehlungen Rind: Rinderschmorbraten, Steak oder geschmorte Rinderbäckchen Lamm: Lammkoteletts mit Rosmarin und Knoblauch Pasta: Lasagne, Pasta mit kräftigem Fleischragout oder gefüllte Cannelloni Wild: Wildragout mit dunkler Sauce Käse: gereifter Pecorino oder würziger Hartkäse Dessert: dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil Rinderschmorbraten mit dunkler Sauce. Die reife Frucht und die weichen Tannine harmonieren mit den kräftigen Röstaromen und der würzigen Sauce.  

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Gober & Freinbichler
Hausmarke rot 2019, Qw
2040002-19N
Hausmarke Rot 2019, QW GOBER & FREINBICHLER · Horitschon · Mittelburgenland, Österreich · In Bio-Konversion 1. Einleitung Der Hausmarke Rot 2019 von Gober & Freinbichler steht für den unkomplizierten, zugänglichen Einstieg in die Rotweinstilistik des Mittelburgenlands. Während die großen Blaufränkisch-Lagenweine des Hauses vor allem durch Herkunftstiefe und feine Tanninstruktur überzeugen, liegt der Reiz einer Hausmarke in der Verbindung von saftiger Frucht, harmonischer Struktur und vielseitiger Einsetzbarkeit. Das Mittelburgenland ist vor allem für Blaufränkisch bekannt. Die Rebsorte bringt dunkle Kirschen, Beerenfrucht, eine lebendige Säure und würzige Akzente mit. Welche Rebsorten den Hausmarke Rot 2019 konkret bilden, ist allerdings nicht ausreichend gesichert. Deshalb sollte der Wein nicht ohne bestätigte Angaben als reinsortiger Blaufränkisch oder als bestimmte Cuvée beschrieben werden. Der Jahrgang 2019 ist inzwischen gereift. Bei guter Lagerung können sich die ursprünglichen Fruchtaromen mit würzigen und erdigen Noten verbinden. Eine aktuelle Verkostung wäre nötig, um den heutigen Reifezustand und die genaue sensorische Ausprägung dieser Abfüllung zuverlässig zu beurteilen. 2. Die Geschichte dieses Weins und seiner Herkunft Gober & Freinbichler ist in Horitschon beheimatet, einem der traditionsreichen Weinbauorte des Mittelburgenlands. Die Region hat sich besonders mit Blaufränkisch einen Namen gemacht: Die Weine verbinden dunkle Frucht mit würziger Tiefe und einer Säurestruktur, die ihnen Frische und Reifepotenzial verleihen kann. Die Böden rund um Horitschon sind vielfältig. Tiefgründige Lehm- und Tonböden spielen ebenso eine Rolle wie andere geologische Formationen in den benachbarten Weinorten. Ohne genaue Angaben zur Herkunft der Trauben lässt sich der Hausmarke Rot jedoch keinem bestimmten Boden oder einer einzelnen Lage zuordnen. Der Name „Hausmarke“ deutet auf einen Wein hin, der die Handschrift des Betriebs in einer zugänglichen Form vermitteln soll. Anders als bei einem ausdrücklich ausgewiesenen Riedenwein steht dabei nicht zwingend die Interpretation einer einzelnen Parzelle im Mittelpunkt, sondern der eigenständige Stil des Weinguts. Bei Gober & Freinbichler ist die regionale Rotweinkultur dafür ein naheliegender Bezugspunkt. Der Hinweis „in Konversion bio“ beschreibt die Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung. Er ist nicht mit einer bereits abgeschlossenen Bio-Zertifizierung gleichzusetzen. Für die genaue Kennzeichnung des Jahrgangs 2019 sollte daher die damalige Produkt- oder Etikettenangabe maßgeblich sein. 3. Ausführliche Verkostungsnotiz Stilistische Einordnung; keine unabhängig bestätigte aktuelle Verkostung dieser konkreten Abfüllung. Farbe Zu erwarten ist ein kräftiges Rubinrot mit dunklerem Kern. Mit zunehmender Flaschenreife können granatrote Reflexe hinzukommen. Eine genaue Beurteilung der Farbe ist ohne Sichtprobe nicht möglich. Nase Die regionale Rotweinstilistik lässt an dunkle Kirschen und reife Beeren denken, ergänzt durch dezente Kräuterwürze und möglicherweise erdige Nuancen. Bei einem zugänglichen Hauswein sollte die Frucht im Vordergrund stehen, ohne von dominanten Holz- oder Röstaromen überlagert zu werden. Diese Beschreibung ist eine stilistische Erwartung und kein gesicherter Aromabefund des Jahrgangs. Gaumen Im Idealfall zeigt sich der Wein saftig und ausgewogen, mit einer klaren Frucht, angenehmer Säure und einer unkomplizierten Tanninstruktur. Ein solcher Stil macht einen Rotwein vielseitig einsetzbar: Er kann genügend Substanz für herzhafte Gerichte mitbringen, sollte aber auch ohne aufwendige Speisenbegleitung Freude bereiten. Welche Rebsorten, welcher Ausbau und welches Verhältnis von Frucht zu Tannin den Hausmarke Rot 2019 tatsächlich prägen, lässt sich ohne verifizierte Produktdaten nicht genauer festlegen. Eine detaillierte Verkostungsbeschreibung sollte diese Angaben nicht durch bloße Vermutungen ersetzen. Abgang und Reifepotenzial Für einen regional geprägten Hauswein stehen Harmonie und Trinkfluss im Vordergrund. Ein ausgewogener Nachhall mit Frucht und dezenter Würze wäre stilistisch passend. Da der Jahrgang 2019 bereits einige Jahre Flaschenreife hinter sich hat, ist der aktuelle Zustand besonders von Lagerung und Verschluss abhängig. Ob die Frucht noch frisch wirkt oder sich bereits gereifte Noten entwickelt haben, lässt sich ohne Flaschenprobe nicht zuverlässig sagen. 4. Technische Daten     Weingut Gober & Freinbichler Wein Hausmarke Rot Jahrgang 2019 Herkunft Mittelburgenland, Österreich Weingutsstandort Horitschon Rebsorte(n) Nicht verlässlich bestätigt Qualitätsstufe Qualitätswein (QW) Geschmacksrichtung Nicht analytisch bestätigt Alkohol 12,5 % Restzucker 1,0 g/lt Gesamtsäure 5,5 g/lt Boden Top Riede: Dürrau, Hochäcker und Kirchholz. Tiefgründige, eisenhaltige Böden aus Lehm und Ton mit enormer Wasserspeicherfähigkeit. 40-45 Jahre alte Reben. In Konversion zu ökologischem Weinbau (Bio Austria: AT-BIO-302). Gärung und Ausbau 15 Monate Ausbau ohne Schönung im Großen Holz. Nur grob filtriert Verschluss Drehverschluss Flaschengröße 0,75 l Bewirtschaftung In Konversion zum ökologischen Weinbau; abgeschlossene Bio-Zertifizierung für den Jahrgang nicht bestätigt Empfohlene Trinktemperatur Etwa 15–17 °C als allgemeine Empfehlung für ausgewogene Rotweine Trinkreife Abhängig von Lagerung und Flaschenzustand     5. Speiseempfehlungen   Wiener Schnitzel mit Petersilienkartoffeln Gebratene Schweinemedaillons mit Kräutern Pasta mit Sugo aus Rindfleisch Faschierte Laibchen mit Erdäpfelpüree Gegrillte Bratwürste mit Senf Ofengemüse mit Rosmarin Pilzrisotto Mittelgereifter Bergkäse

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Leon Gold
Weiss Gold 2024 (bio)
1069002-24N
Weiss Gold 2024 (Bio), LEON GOLD, Weinstadt-Gundelsbach/Remstal – Württemberg Geschichte & Herkunft Leon Gold gründete sein Weingut 2015 in Gundelsbach im Remstal. Der Betrieb ist inzwischen auf gut zwölf Hektar angewachsen und arbeitet seit 2016 vollständig biologisch-dynamisch; aktuell ist das Weingut Demeter-zertifiziert. Leon Gold absolvierte seine Ausbildung zum Techniker für Weinbau und Oenologie in Weinsberg und sammelte zuvor Erfahrungen unter anderem bei Leiner und Beurer. Der „Weiss Gold“ gehört zu den bekanntesten Basisweinen des Hauses. Die Cuvée war bereits mit dem Premierenjahrgang ein großer Erfolg und steht für einen bewusst unkomplizierten, fruchtbetonten und sehr trinkanimierenden Stil. Lage & Terroir Die Weinberge rund um Gundelsbach stehen auf den für das Remstal typischen Keuperformationen. Genannt werden Gipskeuper, Schilfsandstein, Kieselsandstein und Mergel. Der Standort verbindet warme, sonnenexponierte Weinberge mit einer geologisch vielfältigen Unterlage.Beim „Weiss Gold“ steht allerdings nicht die Präzision einer einzelnen Lage im Mittelpunkt, sondern die aromatische und unkomplizierte Interpretation verschiedener regionaler Trauben. Jahrgang 2024 Der 2024er ist trocken ausgebaut und besitzt 11,5 % vol. Alkohol. Damit bleibt er leichtfüßig und unkompliziert. Die verfügbare technische Angabe nennt 6,7 g/l Säure und 6 g/l Restzucker. Das Verhältnis aus moderatem Alkohol, lebendiger Säure und etwas Fruchtsüße unterstützt den ausgesprochen animierenden Trinkfluss. Vinifikation & Ausbau Die Cuvée besteht aus Kerner, Müller-Thurgau, Muskateller und Riesling. Die Trauben stammen aus biodynamisch bewirtschafteten Weinbergen. Für den Jahrgang 2024 wird eine längere Kaltmazeration nach der Lese, schonendes Pressen über 24 Stunden und eine längere Spontangärung beschrieben. Der Wein bleibt anschließend auf der Hefe und wird mit sehr geringer Schwefelmenge stabilisiert. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, wodurch die ausgeprägte Primärfrucht und die Frische der aromatischen Rebsorten erhalten bleiben. Verkostung Bereits in der Nase zeigt der 2024er seine aromatische Seite. Weiße Blüten und gelbe Früchte stehen im Vordergrund, dazu kommen Nektarine und Ananas. Muskateller und Kerner verleihen der Cuvée eine florale und leicht exotische Duftigkeit.Weitere Verkostungsnotizen beschreiben besonders intensive Muskatnoten, Birne und reife Mirabelle sowie florale Rosenanklänge und einen Hauch weißen Pfeffers. Am Gaumen Saftig, leicht und verspielt. Birne und Zitrusfrucht werden von einer feinfruchtigen Säure getragen. Limette bringt Frische, während der moderate Alkohol den Wein schlank und unkompliziert hält. Eine zarte Mineralität sorgt für etwas zusätzlichen Griff.Der Nachhall bleibt fruchtig, frisch und animierend. Der Wein ist weniger auf Tiefe und Länge als auf unmittelbare Zugänglichkeit und hohen Trinkfluss ausgelegt. Aromatik Muskat und Muskatblüte weiße Blüten Rose Birne Mirabelle Nektarine Ananas Limette feine Kräuter- und Gewürznoten dezente Mineralität Auszeichnungen Für den Jahrgang 2024 ist derzeit keine belastbare externe Punktbewertung eines großen Weinführers eindeutig dokumentiert. Die Quellen stellen vielmehr den unkomplizierten, fruchtigen Charakter und den hohen Trinkfluss in den Vordergrund. Reifepotenzial Der „Weiss Gold“ ist klar auf den jungen Trinkgenuss ausgerichtet. Die aktuelle Händlerangabe sieht das Trinkfenster bei 2026 bis 2029. Seine Stärke liegt in der frischen Frucht, der floralen Aromatik und der unmittelbaren Trinkfreude. Eine längere Lagerung ist möglich, bringt aber keinen wesentlichen qualitativen Mehrwert. Servieren Am besten bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas ist vollkommen ausreichend. Karaffieren ist nicht notwendig. Speisenbegleitung Sehr passend zu: sommerlichen Salaten Sushi leichten Fischgerichten Garnelen und Meeresfrüchten asiatischer Küche Gemüsegerichten mild gewürztem Geflügel Spargel Ziegenfrischkäse leichten Vorspeisen Durch die aromatische und frische Art funktioniert der Wein ebenso gut als unkomplizierter Aperitif.

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Figuière
Méditerranée rosé IGP Var 2025
3030001-25N
Grenache, Cinsault, Syrah, Cabernet Sauvignon & Carignan. Zitrusfrüchte, reife Nektarinen und frische Feigen, floral; im Mund klar, saftig und belebend, mit weißfruchtigem Finish. Die Provence läßt grüßen.

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Wolfgang Seher
Cabernet & Zweigelt Rosé 2022, Qw
2023017-22N
Cabernet & Zweigelt Rosé 2022, QW SEHER, Platt/Zellerndorf – Weinviertel Geschichte & Herkunft Das Weingut Wolfgang Seher hat seinen Sitz in Platt im Retzer Land im Weinviertel und wurde 1968 gegründet. Heute werden rund 14 Hektar bewirtschaftet, davon etwa 9 Hektar in Platt und 5 Hektar in Obermarkersdorf. Neben den klassischen Weinviertler Weißweinsorten gehören auch Zweigelt, Pinot Noir, Cabernet Sauvignon, Merlot und Barbera zum Sortiment. Der Betrieb arbeitet naturnah und setzt auf Begrünung, Kompost und möglichst schonende Bewirtschaftung der Weinberge.Der „Cabernet & Zweigelt Rosé“ ist eine trocken ausgebaute Rosé-Cuvée aus den roten Sorten Zweigelt und Cabernet. Der Wein gehört zur fruchtbetonten, unkomplizierten Seite des Hauses und verbindet die saftige Beerenfrucht des Zweigelt mit der würzigeren Cabernet-Komponente. Lage & Terroir Die Weinberge in Platt liegen in einer geschützten Kessellage. Vorherrschend sind kalkhaltige Lehm- und Lössböden, die sowohl für die Burgundersorten als auch für die Rotweinsorten des Weinguts gute Bedingungen bieten. Das eher kühle Weinviertler Klima unterstützt bei den Rotweinen und Rosés eine frische, elegante Frucht und bewahrt die Weine vor übermäßiger Schwere. Jahrgang 2022 Der 2022er wurde trocken mit 11,7 % vol. Alkohol, 5,3 g/l Säure und 1,0 g/l Restzucker ausgebaut. Damit ist er leichtfüßig, trocken und auf Frische und Trinkfluss ausgerichtet. Vinifikation & Ausbau Die Rosé-Cuvée wird aus Zweigelt und Cabernet erzeugt. Die allgemein beschriebene Kellerarbeit des Weinguts setzt bei den Rotweinsorten auf eine schonende Verarbeitung sowie Gärung in Edelstahltanks beziehungsweise offenen Bottichen; anschließend werden die Rotweine nach dem biologischen Säureabbau im Tank oder Barrique ausgebaut. Für den 2022er Rosé selbst ist ein Ausbau im Edelstahl die naheliegende und stilistisch passende Einordnung, eine konkrete technische Angabe zum exakten Ausbau ist in den verfügbaren Quellen jedoch nicht eindeutig dokumentiert. Verkostung Im Duft zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtbetont. Zarte rote Farbe begleitet Aromen von weißer und schwarzer Johannisbeere sowie Himbeere. Die Beerenfrucht wirkt frisch, klar und saftig, ohne in eine marmeladige Richtung zu gehen. Am Gaumen Frisch, fruchtig und saftig mit leichtem Körper. Die lebendige Säure sorgt für Spannung und Trinkfluss, während die Beerenaromen den Wein weich und zugänglich wirken lassen. Die trockene Ausrichtung bleibt klar erkennbar; der geringe Restzucker unterstützt lediglich die Fruchtwirkung. Der Nachhall ist unkompliziert, frisch und animierend. Aromatik Himbeere weiße Johannisbeere schwarze Johannisbeere rote Beeren zarte Kräuterwürze frische, saftige Frucht dezente mineralische Anklänge Auszeichnungen Für den exakt genannten Jahrgang 2022 ist keine belastbare externe Punktbewertung von Falstaff, VINUM oder Gault&Millau dokumentiert. Der Händler führt den Wein entsprechend ohne externe Bewertung.Das Weingut selbst ist allerdings im Falstaff Weinguide vertreten und wird dort mit drei Sternen geführt; diese Auszeichnung bezieht sich auf den Betrieb und nicht auf den konkreten Rosé-Jahrgang. Reifepotenzial Der Wein ist klar auf den jungen Trinkgenuss ausgerichtet. Seine Stärke liegt in der frischen Beerenfrucht und der lebendigen Säure. Für eine längere Flaschenlagerung ist er nicht konzipiert; der 2022er sollte daher vor allem aufgrund seiner Frische und Saftigkeit genossen werden. Servieren Ideal bei 7–9 °C. Ein mittelgroßes Weißwein- oder Roséglas bringt die Fruchtaromatik am besten zur Geltung. Eine Belüftung ist nicht erforderlich. Speisenbegleitung Sehr passend zu: leichten Blattsalaten Salaten mit Garnelen oder Krabben gegrilltem Lachs Forelle und anderen leichten Fischgerichten Kalbsgerichten sommerlichem Gemüse mediterranen Vorspeisen leichten Pasta-Gerichten

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Artner
Cuvée Carnuntum DAC Klassik 2022 (bio)
2001010-22N
VerkostungsnotizLeuchtendes, dunkles Rubinrot. In der Nase verführerischer Duft von Kirschen und viel Beerenaroma. Am Gaumen angenehm frisch und fruchtig, wieder elegante Kirschnoten, schmeichlerisch-beschwingt, mit sehr milder Säure. Die traditionelle, fruchtig-milde Rotweincuvée aus den beiden Leitsorten des Carnuntums: Unglaublich süffig! Weingut Artner - Höflein, CarnuntumAuf einer Fläche von 30 Hektar bewirtschaftet das Weingut Artner in Höflein im Herzen des Weinbaugebietes Carnuntum, Weingärten, die vorwiegend auf steinigen Kalk- und Lössböden liegen. Die Lagen genießen den klimatischen Einfluss des Neusiedler Sees sowie der nahe gelegenen Donau. Das Weingut Artner hat sich insbesondere auf die heimischen Rebsorten, wie Zweigelt und Blaufränkisch spezialisiert. Jedoch auch internationale Rebsorten wie Syrah, Cabernet Sauvignon und Merlot werden angebaut und vinifiziert.Als perfekte Ergänzung betreibt die Familie in Wien ein Hauben-Restaurant mit Schwerpunkt traditionellen heimischen Gerichten. Beim Heurigen im alten Bauernhof in Höflein kann man auch die Weine und Ziegenkäsespezialitäten der Familie genießen.

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Leon Gold
Muskat Rosé 2025
1069011-25N
Muskat Rosé 2025, LEON GOLD, Weinstadt-Gundelsbach/Remstal – Württemberg Geschichte & Herkunft Das Weingut Leon Gold liegt in Weinstadt-Gundelsbach im Remstal und wurde 2015 gegründet. Leon Gold bewirtschaftet die Weinberge konsequent biologisch-dynamisch und ist seit 2016 Demeter-zertifiziert. Inzwischen umfasst die Rebfläche rund 18 Hektar. Die Weine entstehen mit besonderem Augenmerk auf Biodiversität, Handarbeit und einer klaren, eigenständigen Herkunftscharakteristik.Der Muskat Rosé gehört zu den eigenständigen, unverwechselbaren Weinen des Hauses. Grundlage ist Muskat-Trollinger, eine traditionelle württembergische Spezialität mit ausgeprägter aromatischer Muskatnote. Der Wein verbindet diese alte schwäbische Rebsorte mit einer modernen, bewusst unkomplizierten Rosé-Stilistik. Lage & Terroir Die Weinberge von Leon Gold liegen in den Steillagen rund um Gundelsbach. Geologisch prägen Keuperschichten mit Gipskeuper, Schilfsandstein, Kieselsandstein und buntem Mergel die Rebflächen. Das Zusammenspiel aus Kleinklima, exponierten Weinbergen und biologisch-dynamischer Bewirtschaftung bildet die Grundlage für charaktervolle Weine mit eigenständiger Mineralität. Beim Muskat Rosé steht allerdings weniger eine einzelne Lage als die typische Sortenaromatik des Muskat-Trollingers im Mittelpunkt. Jahrgang 2025 Der Jahrgang 2025 wurde mit 11,5 % vol. Alkohol, 6,9 g/l Säure und 9 g/l Restzucker abgefüllt. Damit bewegt sich der Wein im feinherben Bereich: Die Säure sorgt für Frische und Zug, während die moderate Restsüße die intensive Muskat- und Fruchtaromatik abrundet. Vinifikation & Ausbau Der Wein wird biologisch erzeugt und als Gutswein geführt. Die vorhandenen technischen Angaben weisen einen Schraubverschluss aus. Der Ausbau ist klar auf Frische, Frucht und die unverwechselbare Aromatik des Muskat-Trollingers ausgerichtet. Verkostung Bereits die Farbe unterstreicht den eigenständigen Charakter: zartes Altrosa mit pinken Reflexen. In der Nase steht unmittelbar die typische Muskatnote im Vordergrund. Dazu gesellen sich Muskatblüte, Granatapfel, Piment d’Espelette und eine sehr feine, fast ölige Anmutung, die an Himbeerkernöl erinnert. Die Aromatik ist intensiv, aber nicht schwer. Gerade die Verbindung aus floraler Würze, roten Früchten und pikanten Gewürzanklängen macht den Wein ungewöhnlich charaktervoll. Am Gaumen Saftig und fruchtbetont mit einer angenehm würzig-herben Kontur. Die Frucht steht unmittelbar im Mittelpunkt, wird aber von der frischen Säure und einer dezenten phenolischen Struktur ausbalanciert. Der feinherbe Charakter sorgt für Rundung, ohne den Wein breit erscheinen zu lassen. Im Finale bleibt eine Kombination aus roten Früchten, Muskatwürze und leicht pikanter Kräuter- beziehungsweise Gewürzprägung zurück. Der Nachhall ist fruchtfüllig und animierend. Aromatik Muskatblüte Granatapfel Himbeere rote Beeren feine florale Noten Piment d’Espelette würzige Kräuter dezente pikante Nuancen leicht ölige, nussig-fruchtige Anklänge Auszeichnungen Der Muskat Rosé 2025 erhielt 89 Punkte bei VINUM. Damit ist für den exakt genannten Jahrgang eine belastbare externe Bewertung dokumentiert. Bemerkenswert ist außerdem der Erfolg des Weinguts bei der Württemberger Weinmeisterschaft „Edition Rosé 2025“: Leon Gold gewann die Abstimmung zum Rosé-Meister 2025. Im dafür zusammengestellten Verkostungspaket war der Muskat Rosé des Weinguts allerdings der Jahrgang 2024; die Auszeichnung darf daher nicht als direkte Jahrgangsprämierung des 2025ers verstanden werden. Reifepotenzial Der Wein ist in erster Linie auf Frische und unmittelbaren Trinkgenuss ausgelegt. Die Kombination aus lebendiger Säure und moderater Restsüße hält ihn für einige Jahre stabil; aktuell wird ein Trinkfenster bis etwa 2031 angegeben. Seine größte Stärke liegt jedoch in der jugendlichen Muskat-, Beeren- und Blütenaromatik. Servieren Ideal bei etwa 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißwein- oder Roséglas bringt die aromatische Muskatnote besonders schön zur Geltung. Speisenbegleitung Sehr passend zu: sommerlichen Salaten leichten asiatischen Gerichten Thai-Küche vietnamesischer Küche würzigem Geflügel Grillgemüse orientalisch gewürzten Vorspeisen milden Currys fruchtig-pikanten Gerichten als Aperitif

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Leon Gold
Riesling vom Keuper 2025 (bio)
1069001-25N
  Riesling „Vom Keuper“ 2025 (Bio), LEON GOLD, Weinstadt-Gundelsbach/Remstal – Württemberg Geschichte & Herkunft Das Weingut Leon Gold wurde 2015 von Leon Gold in Weinstadt-Gundelsbach gegründet. Der Betrieb liegt in einem Seitental des Remstals, umgeben von Weinbergen, Streuobstwiesen und Wald. Heute werden rund 18 Hektar Rebfläche biologisch-dynamisch nach Demeter-Richtlinien bewirtschaftet. Im Mittelpunkt stehen lebendige, möglichst unverfälschte Weine mit ausgeprägtem Herkunftscharakter. Der Riesling „Vom Keuper“ bildet die Basis der Qualitätspyramide und zeigt bereits auf dieser Stufe die geologische Handschrift des Weinguts: Keuperböden, spontane Vergärung und ein bewusst reduzierter Ausbau stehen im Vordergrund. Lage & Terroir Die Trauben stammen aus verschiedenen Weinbergen auf Keuperformationen in etwa 280 bis 450 Metern Höhe. Die Reben sind zwischen 10 und 40 Jahre alt. Im Remstal finden sich unterschiedliche Keupergesteine wie Gipskeuper, Schilfsandstein und bunte Mergel; sie prägen die Weine mit einer markanten, würzig-mineralischen Grundierung. Gerade beim Riesling tritt dieser mineralisch-würzige Untergrund deutlich hervor. Der Wein verbindet die kühle Höhenlage mit einer saftigen, reifen Frucht und einem festen mineralischen Griff. Jahrgang 2025 Der 2025er besitzt 12 % vol. Alkohol, rund 7 g/l Säure und 6 g/l Restzucker. Trotz des Restzuckers wirkt der Wein im Gesamteindruck trocken bis feinfruchtig, da die Säure für ausreichend Spannung sorgt. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden biodynamisch erzeugt und spontan auf der Maische einige Stunden angegoren. Anschließend erfolgt die Vergärung im Edelstahltank. Der weitere Ausbau dauert etwa fünf Monate im Stahl. Der Wein wird mit Schraubverschluss gefüllt.Die kurze Maischestandzeit verleiht dem Riesling zusätzlichen Griff und Substanz, ohne seine Frische zu verlieren. Der Edelstahl bewahrt die klare Frucht und die präzise mineralische Stilistik. Verkostung Im Duft zeigt sich der 2025er ausgesprochen offen und aromatisch. Muskat und Williams-Christ-Birne prägen den ersten Eindruck, begleitet von floralen Nuancen. Die Aromatik wirkt lebendig, klar und unmittelbar. Falstaff beschreibt den Wein als sehr blumig und aromatisch präsent.Dazu kommen mineralische und kräuterwürzige Anklänge, die den Riesling eindeutig in seiner württembergischen Herkunft verankern. Die mineralische Charakteristik vom Keuper beziehungsweise Sandstein bleibt dabei ein wichtiger Gegenpol zur Frucht. Am Gaumen Saftig, geradlinig und erstaunlich fest für einen Wein dieser Preisklasse. Straffe Frucht trifft auf saftigen Extrakt und eine lebendige Säure. Die einige Stunden dauernde Maischevergärung sorgt für feinen Grip und eine leicht phenolische Struktur.Der Abgang wirkt mineralisch, würzig und animierend. Die 12 % vol. Alkohol tragen zusätzlich zur Leichtigkeit bei, ohne dass dem Wein Substanz fehlt. Aromatik Williams-Christ-Birne weißfleischige Birne Muskat florale Noten Zitrusanklänge feine Kräuterwürze Keuper- und Gesteinsmineralität leicht erdige Nuancen saftige gelbe Frucht Auszeichnungen Der Jahrgang 2025 erhielt bei Falstaff im Tasting vom 10. Juli 2026 insgesamt 90 Punkte. Ulrich Sautter beschreibt den Wein als federleicht und filigran mit Muskat- und Williams-Christ-Aromen sowie einem saftigen, geradlinigen Gaumen.Darüber hinaus wurde der Wein in der Falstaff-Liste der besten Württemberger 2025 bis 10 Euro mit 90 Punkten geführt. Reifepotenzial Der Riesling ist in erster Linie auf Frische, aromatische Direktheit und Trinkfluss ausgerichtet. Die gute Säurestruktur ermöglicht dennoch eine Entwicklung über mehrere Jahre. Als Trinkempfehlung werden derzeit etwa bis 2030 angegeben.Mit etwas Reife kann die ausgeprägte Primärfrucht stärker von Kräuterwürze, nussigen Nuancen und mineralisch-erdigen Tönen ergänzt werden. Servieren Ideal bei 9–11 °C. Ein klassisches Rieslingglas unterstützt sowohl die florale Frucht als auch die mineralisch-würzige Seite. Eine kurze Belüftung kann dem Wein zusätzliche Tiefe geben; der Händler empfiehlt ausdrücklich auch eine Dekantierung. Speisenbegleitung Sehr passend zu: frischen Salaten Gemüsegerichten Spargel gegrilltem oder gedünstetem Seefisch Forelle und Saibling leichter asiatischer Küche Brotzeit und Abendbrot Geflügel mit leichten Saucen vegetarischer Küche Die Kombination mit frischen Salaten, Biogemüse und leichtem Seefisch wird auch vom Fachhandel ausdrücklich empfohlen. 

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Domaine Semper
Côtes du Roussillon Village AOC rouge "Squerda"
3176001-24N
Côtes du Roussillon Village AOC rouge "Squerda"

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Steininger
Cabernet Sauvignon Rosé 2025
2022003-25N
Verkostungsnotiz  In der Nase sehr aromatisch: Filigranes Gitterwerk aus reifen Waldfrüchten, Kirschen, Himbeeren, bei appetitanregender Frische, etwas Limette und Rhabarber. Ein sehr frischer, klarer und eleganter Rosé! Frisch, ausgewogen und von eleganter Kühle – ein Rosé mit Charakter und großem Trinkvergnügen

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Funaro
Nero d'Avola Sicilia DOC 2025 (bio)
6139001-25N
Nero d’Avola Sicilia DOC 2025 Funaro – Santa Ninfa/Trapani | Sizilien | bio Der Nero d’Avola 2025 von Funaro ist ein reinsortiger, biologisch erzeugter Sicilia DOC und zeigt die sizilianische Leitrebsorte in ihrer fruchtbetonten, saftigen und unkomplizierten Art. Die Trauben stammen aus dem Gebiet von Salemi, rund 140 Meter über dem Meeresspiegel. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er sich in leuchtendem Rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase ist ausgesprochen fruchtig mit Kirsche, Brombeere und roten Beeren, begleitet von feinen Kräuteranklängen. Der Wein wirkt nicht marmeladig, sondern frisch und klar in seiner Frucht. Am Gaumen ist er reich und saftig, mit einer für Nero d’Avola typischen, lebendigen Säure. Das Tannin bleibt weich und angenehm eingebunden, wodurch der Wein bereits jung sehr zugänglich ist. Das Finale ist fruchtbetont und besitzt eine schöne, anhaltende Frische. Ein unkomplizierter, moderner Nero d’Avola: dunkel-fruchtig, saftig und frisch mit schönem mediterranem Charakter. Die Trauben stammen aus dem Funaro-Weinberg bei Salemi auf etwa 140 Metern Höhe. Der Boden ist reich an organischer Substanz und besitzt eine schluffig-tonige Struktur mit kiesigem Skelett. Die Lese erfolgt zwischen der ersten und zweiten Septemberdekade in den kühleren Morgenstunden.Nach sorgfältiger Selektion werden die Trauben etwa zehn Tage auf den Schalen mazeriert und bei konstant etwa 20 °C im Edelstahl vergoren. Nach der natürlichen malolaktischen Gärung reift der Wein weiter im Edelstahl, bevor er abgefüllt wird und noch auf der Flasche nachreifen darf. Holz spielt keine prägende Rolle – entsprechend klar und saftig bleibt die Frucht.Der Jahrgang 2025 wird mit 14,5 % vol. und rund 5,9 g/l Säure angegeben.  Perfekt zu Der Wein ist ein ausgesprochen vielseitiger Begleiter zu italienischer Küche: Pizza Pasta mit Tomatensauce Pasta al Ragù Lasagne Salsiccia gegrilltes Fleisch Burger Antipasti und Salumi gegrilltes Gemüse Auberginen- und Tomatengerichte mittelkräftiger Käse Besonders stimmig ist Pasta al Ragù: Die saftige Kirsch- und Beerenfrucht nimmt die Tomate auf, während die Säure für Frische sorgt. Auch zu einer Pizza mit Salsiccia oder würziger Salami ist er ideal. Serviertemperatur: etwa 16–18 °C. 

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Funaro
Syrah Terre Siciliane IGP 2024 (bio)
6139002-24N
Syrah Terre Siciliane IGP 2024 Funaro – Santa Ninfa/Trapani | Sizilien | bio Der Syrah 2024 von Funaro ist ein reinsortiger, biologisch erzeugter Syrah aus den Weinbergen der Tenuta di Salemi. Er steht für einen unkomplizierten, mediterranen Stil: viel rote Frucht, schwarzer Pfeffer und Lakritz, getragen von weichen Tanninen und einer angenehmen Frische. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein intensives Rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase ist ausgesprochen fruchtig mit roten Beeren und reifen Kirschen, dazu kommen die für Syrah charakteristischen Noten von schwarzem Pfeffer und Lakritz. Am Gaumen präsentiert er sich weich, ausgewogen und saftig. Die Frucht steht im Vordergrund, während die harmonischen, gut eingebundenen Tannine für Struktur sorgen. Eine feine Würze begleitet den Wein bis ins Finale. Der Nachhall ist fruchtig, würzig und angenehm frisch. Ein unkomplizierter, mediterraner Syrah mit viel Frucht, Pfefferwürze und weichem Tannin.Die Syrah-Trauben stammen aus der Tenuta di Salemi auf etwa 140 Metern Höhe. Der Boden ist reich an organischer Substanz und besitzt eine schluffig-tonige Struktur, die den Reben eine gute Wasserversorgung ermöglicht.Die Lese findet gewöhnlich Ende August bis Anfang September statt – bewusst in den kühleren Stunden des Tages. Nach sorgfältiger Selektion werden die Trauben etwa zehn Tage auf den Schalen mazeriert und bei rund 20 °C im Edelstahl vergoren. Anschließend folgt die natürliche malolaktische Gärung.Der weitere Ausbau erfolgt im Edelstahl, bevor der Wein auf der Flasche verfeinert wird. Holz spielt bei diesem Wein keine Rolle. Dadurch bleibt die charakteristische Frucht- und Pfefferaromatik des Syrah klar und unverfälscht erhalten. Der Jahrgang 2024 wird mit 14 % vol. angegeben. Perfekt zu Der Syrah ist ein sehr vielseitiger Begleiter: Salsiccia vom Grill gegrilltes Hähnchen Schweinefleisch Lamm Pasta mit Ragù Pizza mit Salami Couscous mit Fleisch oder Gemüse mediterrane Gemüsegerichte Salumi mittelkräftige und gereifte Käse Besonders schön ist die Kombination mit sizilianischem Couscous mit Gemüse und würziger Salsiccia: Die Pfeffernoten des Syrah greifen die Würze des Gerichts auf, während die saftige rote Frucht für einen schönen Kontrast sorgt. Auch zu gegrillter Salsiccia ist er ausgesprochen stimmig. Serviertemperatur: etwa 16–18 °C.

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Gober & Freinbichler
Blaufränkisch Vielfalt 2019, Qw
2040004-19N
Blaufränkisch Vielfalt 2019, QW GOBER & FREINBICHLER · Horitschon · Mittelburgenland, Österreich · In Bio-Konversion 1. Einleitung Der Blaufränkisch Vielfalt 2019 von Gober & Freinbichler steht für einen zugänglichen, zugleich herkunftsbetonten Zugang zur wichtigsten Rotweinsorte des Mittelburgenlands. Blaufränkisch verbindet hier dunkle und rote Beerenfrucht mit pfeffriger Würze, lebendiger Säure und einer markanten, aber idealerweise gut eingebundenen Tanninstruktur. Schon der Name „Vielfalt“ legt den Schwerpunkt auf die facettenreiche Ausdruckskraft der Rebsorte. Im Unterschied zu einem ausdrücklich als Riedenwein bezeichneten Blaufränkisch lässt sich daraus allerdings nicht ableiten, dass der Wein aus einer bestimmten Einzellage stammt oder mehrere konkrete Lagen vereint. Eine genaue Herkunfts- und Ausbauzuordnung sollte deshalb auf gesicherten Produktangaben beruhen. Der Jahrgang 2019 bietet einen passenden Rahmen für einen Blaufränkisch, bei dem Frucht und Struktur zusammenfinden. Nach mehreren Jahren Flaschenreife können sich die anfänglich fruchtigen Aromen zunehmend mit würzigen und erdigen Nuancen verbinden. Wie ausgeprägt diese Entwicklung bei der konkreten Flasche ist, hängt von ihrer Lagerung ab. 3. Ausführliche Verkostungsnotiz Farbe Dunkles Kirschrot mit rubinroten Reflexen. Die Farbe wirkt konzentriert, bleibt dabei jedoch typisch für einen Blaufränkisch, dessen Ausdruck nicht allein auf Dichte, sondern auch auf Frische und Klarheit beruht. Nase Im Duft dominieren saftige, dunkle Kirschen. Die Frucht ist eher herb und kühl als süß oder marmeladig. Dazu kommen dezente Holztöne und eine zurückhaltende Würze, die an Kräuter und grünen Pfeffer denken lässt. Die Aromatik ist bewusst geradlinig: Statt einer Vielzahl übereinanderliegender Duftnoten steht die präzise Interpretation der Kirschfrucht im Vordergrund. Gaumen Am Gaumen setzt sich dieser Eindruck konsequent fort. Die dunkle Kirsche wirkt saftig, herb und klar umrissen. Eine frische, kühlende Säure verleiht dem Wein Zug und verhindert, dass die Frucht breit oder schwer erscheint. Zugleich sorgt die Extraktdichte für genügend Substanz, sodass die straffe Säure nicht karg wirkt. Das Holz bleibt dezent im Hintergrund. Es prägt den Wein nicht mit dominanten Röstaromen, sondern fügt sich in die Gesamtstruktur ein. Die Tannine wirken im stilistischen Gesamtbild eher griffig als üppig; entscheidend ist die Balance zwischen Fruchtextrakt, Säure und einer angenehm trockenen Anmutung. Abgang und Reifepotenzial Der Nachhall ist für diesen Wein besonders charakteristisch: Die kühle Kirschfrucht bleibt lange präsent, begleitet von einer feinen pfeffrigen Würze. Der Eindruck ist geradlinig und nachhaltig, ohne unnötige Schwere. Gerade diese Konzentration auf wenige, klar erkennbare Elemente macht den Wein reizvoll. Der Jahrgang 2019 ist inzwischen gereift. Die frische Säure und die klare Fruchtstruktur sprechen grundsätzlich für eine gewisse Entwicklungsfähigkeit. Ob die Flasche aktuell noch jugendliche Kirschfrucht zeigt oder bereits stärker gereifte Noten entwickelt hat, hängt von der Lagerung ab. Bei guter Aufbewahrung dürfte die Balance aus Frucht, Säure und Tannin weiterhin den Kern des Weins bilden. 4. Technische Daten     Weingut Gober & Freinbichler Wein Blaufränkisch Vielfalt Jahrgang 2019 Herkunft Mittelburgenland, Österreich Weingutsstandort Horitschon Herkunft der Trauben Horitschon und Neckenmarkt Rebsorte Blaufränkisch Qualitätsstufe Qualitätswein (QW) Geschmacksrichtung Trocken Alkohol 12,5 % vol.  Restzucker 1,0 g/l Gesamtsäure 5,6 g/l Boden   Gärung   Ausbau Großes Holzfass laut Produktangabe Verschluss Drehverschluss laut Produktangabe Flaschengröße 0,75 l Bewirtschaftung   Trinktemperatur 14–16 °C Trinkreife Gereift; Zustand abhängig von Lagerung und Flaschenentwicklung     5. Speiseempfehlungen   Gegrillte Schweinefiletmedaillons mit Kräutern Rindersteak mit Pfefferjus Geschmorte Rinderbrust Entenkeule mit Rotkraut Lammkoteletts mit Rosmarin Gebratene Kräuterseitlinge mit Polenta Kartoffelgratin mit Bergkäse Mittelgereifter Bergkäse

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Epifanio Rivera
Epifanio Tinto Roble Ribera del Duero D.O. 2023
4030001-23N
Epifanio Tinto Roble Ribera del Duero D.O. 2023 Bodegas Epifanio Rivera · Pesquera de Duero · Spanien Der Epifanio Tinto Roble 2023 ist ein fruchtbetonter, zugänglicher Rotwein aus der spanischen Region Ribera del Duero. Aus 100 % Tempranillo – hier traditionell Tinto Fino genannt – gekeltert, verbindet er saftige Schwarzkirsche und Brombeere mit feiner Würze und dezenten Röstaromen. Der sechsmonatige Ausbau im französischen und amerikanischen Eichenholz gibt ihm zusätzliche Tiefe, ohne die Frucht in den Hintergrund zu drängen. Am Gaumen wirkt er rund und konzentriert, mit reifen Tanninen und einer angenehmen Frische.Verkostungsnotiz Im Glas zeigt sich der Wein in einem kräftigen Rubinrot. In der Nase dominieren Schwarzkirschen, Brombeeren und Holunder, begleitet von Lakritz, einer feinen Kräuterwürze und dezenten Röstnoten. Am Gaumen präsentiert sich der Tempranillo saftig und ausgewogen. Die dunkle Frucht wird von fein eingebundenen Tanninen getragen, während Anklänge von Vanille und gerösteten Gewürzen den Ausbau im Holz erkennen lassen. Die Säure sorgt für Frische und Balance, der Nachhall bleibt fruchtig und angenehm würzig. Der Epifanio Tinto Roble ist ein unkomplizierter, charaktervoller Ribera del Duero, der sich besonders für den Genuss in seiner Jugend eignet. Die Geschichte des Weins Bodegas Epifanio Rivera ist ein Familienweingut in Pesquera de Duero, im Herzen der renommierten Weinregion Ribera del Duero. Die Familie Rivera-Aparicio baute lange Zeit Trauben für andere renommierte Weingüter der Region an, bevor sie 2004 begann, eigene Weine unter dem Namen Epifanio Rivera abzufüllen. Die Weinberge umfassen rund 20 Hektar und beherbergen Reben unterschiedlichen Alters. Der Tinto Roble wird aus 100 % Tempranillo hergestellt. Die Trauben werden von Hand gelesen und schonend verarbeitet. Nach der Gärung reift der Wein sechs Monate in französischen und amerikanischen Eichenfässern. Dieser vergleichsweise kurze Ausbau bewahrt die Frucht und ergänzt sie um feine Holz- und Gewürznoten. Speisenempfehlung Seine dunkle Frucht, die dezente Holzwürze und die ausgewogene Tanninstruktur machen den Epifanio Tinto Roble zu einem vielseitigen Begleiter der mediterranen Küche. Fleisch: gegrilltes Rind, Kalbsbraten oder Schweinefilet Spanische Küche: Serrano-Schinken, Chorizo und Tapas Pasta: würzige Pasta mit Tomatensauce oder Ragù Grillgerichte: gegrilltes Gemüse und marinierte Fleischspieße Käse: Manchego und andere mittelkräftige Hartkäse  

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Wagentristl
Pinot Noir 2023
2030004-23N
VerkostungsnotizBrilliantes, kräftiges Rubinrot. In der Nase herzhafte Noten von Waldhimbeeren, Kirschen und Blutorangen, Anklänge von feuchtem Unterholz und Schwarzbrot, umspielt von heller Würze. Am Gaumen feinduftig und elegant, viel helle Fruchtnuancen gesellen sich zur gut balancierten Säure und zu feinkörnigem Tannin. Ein Wein wie aus einem Guss (!), mit seidiger Textur und angenehmem Nachhall.Die größtenteils alten Reben bringen einen dunklen und würzigen Pinot-Stil hervorWeingut Wagentristl, Großhöflein, Leithagebirge, NeusiedlerseeSeit 5 Generationen ist das Weingut Wagentristl, gegründet 1988, im Familienbesitz. 70% der Gesamtrebfläche, die rund 12 Hektar umfasst, sind mit Rotweinsorten bestockt. Besonders angetan haben es Rudi Wagentristl, der den elterlichen Betrieb 2014 übernahm, die Burgundersorten Pinot Noir und Chardonnay, obgleich er auch auf die autochthonen Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und Welschriesling setzt. Die Weingärten liegen an den Hängen und Ausläufern des Leithagebirges. Diese Region ist gekennzeichnet durch ein spezielles Mikroklima und eine besondere Zusammensetzung der Böden. Der Neusiedlersee liegt doch rund 20 Kilometer entfernt und so ist es deutlich kühler als in dessen unmittelbarer Nähe. Zudem ist Großhöflein und dessen Umland nach Westen hin geöffnet und so kann sich warme Luft dort nicht stauen. Die Folge: Das Traubenmaterial kann langsam ausreifen, Aromen prägen sich deutlicher heraus und die natürliche Säure in den Trauben läßt sich besser erhalten. Auch die von Muschelkalk dominierten Böden unterstützen eine langsame Ausreifung und sind so ein wesentlicher Faktor für aussergewöhnliche, mineralische und langlebige Weine. Zu den unterschiedlichen Lagen der Familie Wagentristl zählen Föllikberg, Leithaberg (DAC-Status), Kreideberg, Setzen und Reisbühl. Das Weinsortiment umfasst Lagen- und Gutsweine, sowie Prädikats- und Perlwein. Die Qualitätsphilosophie der Familie Wagentristl ist sorten- und gebietstypische Weine zu erzeugen, die mit Struktur, Tiefgang und Charakter überzeugen.

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