VerkostungsnotizGlänzendes, helles Goldgelb, in der Nase verführerischer Duft nach Stachelbeere, Ananas und Mango, Anklänge von Zitrusfrüchten. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit animierender, pikanter Säure, ein frischer, leichtfüssiger Wein, der viel Trinkfreude bereitet. Weingut Karl Pfaffmann - Walsheim, PfalzGegründet wurde das Weingut von Karl Pfaffmann, der 1955 seinen ersten wein auf die Flasche zog und im Jahr 1964 das anfangs als landwirtschaftlicher Mischbetrieb geführte Gut komplett auf Weinbau umgestellte.Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, Karl Pfaffmanns Nachkomme. Dessen Sohn Markus, ein Geisenheim-Absolvent ist seit 1998 verantortlicher Kellermeister.Die Weinberge umfassen 40 Hektar Rebfläche in den Einzellagen Bischofskreuz und Herrenberg (Nußdorf), Hohenrain (Knöringen), sowie Silberberg (Walsheim).Die Spezialität von Markus Pfaffmann sind neben den Rieslingen vor allem die weissen Burgundersorten.Sein Ziel ist es, eine hohe Traubenqualität durch entsprechende ertragsreduzierende Maßnahmen mit entsprechendem Rebschnitt, Laubarbeit und Grünschnitt zu erreichen. Die gesamte Ernte wird in Edelstahltanks temperaturkontrolliert vergoren. Der Ausbau erfolgt ebenfalls in Tanks sowie zu einem kleinen Teil in Barriques. Neben den größtenteils trocken ausgebauten Weinen produziert das Weingut in geeigneten Jahren auch edelsüße Prädikatsweine sowie Sekte und Perlwein.
VerkostungsnotizVerkostungsnotizHelles, glänzendes Strohgelb, in der Nase delikater, vielschichtiger Duft nach roter und weisser Johannisbeere, Stachelbeere und Holunderblüte, Anklänge von rotem Paprika. Am Gaumen frisch, mit lebhafter, feingliedriger Säure, feine Kräuterwürze begleitet die üppige Frucht. Ein wunderbarer Sommer- und Terrassenwein. Weingut Karl May - Osthofen (Wonnegau), RheinhessenDas traditionsreiche Weingut Karl May, auch Liebenauer Hof genannt, wurde bereits im Jahre 1309 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1815 wurde das weingut, im Zuge der Napoleonischen Säkularisation, von den Vorfahren der heutigen Besitzerfamilie erworben.Heute wird der Betrieb in sechster Generation von Karl und Irmgard May geführt, die von ihren Kindern Carolin, Fritz und Peter unterstützt werden. Die Weinberge des Weingutes, das Mitglied in der Winzervereinigung Message in a Bottle ist, umfassen 20 Hektar Rebfläche in den Einzellagen Geyersberg (Bechtheim), sowie Goldberg und Liebenberg (Osthofen).Seit 2007 werden die Weine nach ökologischen Richtlinien, mit Verzicht auf Herbizide und chemisch-synthetische Mittel, erzeugt.Qualitätsbewußtsein:Im Keller Ruhe bewahren und so wenig wie möglich in den natürlichen Gärungsprozess eingreifen. Mit viel Geduld lassen Fritz und Peter die Weine sich zu dem entwickeln, was sie werden wollen. Das Ergebnis sind lagen- und sortentypische Spitzenweine mit hohem Reifepotenzial.
Verkostungsnotiz:In der Nase findet man zart rauchig-würzige Aromen und Anklänge von weißer Tropenfrucht, Cassis und reifen Stachelbeeren. Der saftige, elegante Gaumen verbindet mineralische Noten mit eleganter Frucht, zeigt eine feine Säurestruktur, ist finessenreich und lange anhaltend. Ein vielschichtiger Parade-Sauvignon Blanc. Das Weinjahr 2021 begeistert durch vielschichtige, dichte Weine mit feiner Säure und harmonischem Trinkvergnügen.Weingut Lackner-Tinnacher - Gamlitz-Steinbach, SüdsteiermarkUrkundlich erwähnt wurde das Weingut bereits im Jahre 1787. Heute wird der Betrieb von Fritz, Wilma und deren Tochter Katharina Tinnacher bewirtschaftet.Die Weingärten, die zu 90% mit Weissweinrebsorten bestockt sind, umfassen einundzwanzig Hektar Steilhänge in den Lagen Eckberg, Flamberg und Steinbach. Weißburgunder, Muskateller, Welschriesling, Grauburgunder, Morillon, Riesling, Sauvignon Blanc und Roter Traminer dominieren den Rebsortenspiegel, St. Laurent und Zweigelt machen die restlichen 10% aus.Qualitätsphilosophie:Niedrige Erträge, mehrmaliges Ausdünnen, Stahltank oder großes Holzfass statt Barrique, Jahrgangs- und Lagen-Charakteristik sind im Mittelpunkt.
Verkostungsnotiz:Helles, strahlendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase vielschichtiger, intensiver Duft nach exotischen Früchten (Passionsfrucht), Stachelbeere, nach deutlich vegetabilen Noten sowie Fenchel und Zitrusfrüchten (hier v.a. Grapefruit), das Ganze von feiner Mineralität umspielt. Am Gaumen setzt sich die Frucht in mineralischer Begleitung wunderbar fort, viel Extrakt, lebhafterfrischende Säure und pikante Paprikanoten, schön saftig, mit cremiger Textur. Ein eleganter und harmonischer Wein mit anhaltendem, fruchtig-animierendem Finale. Bodega José Pariente - La Seca - Valladolid, RuedaVictoria Pariente fing 1998 mit eigenem Weinbau an und gleich mit diesem ersten Jahrgang gelang ihr ein vielbeachteter Wein. Den Grundstock für den Erfolg legte Ihr Vater José Pariente, als er 20 Jahre zuvor die ersten Reben auf dem Hochplateau des Duero pflanzte. Das extreme KOntinentalklima mit großen Schwankungen zwischen Tag- und Nachttemperatur bietet optimale Voraussetzungen für die Produktion solch exzellenter Weisswein, die vor Frucht strotzen und eine animierende Säure aufweisen.Von der Federación Española de Cofradías Vínicas y Gastronómicas zur besten Kellerei Spaniens gekürt.
Verkostungsnotiz:Kräftiges, leuchtendes Strohgelb mit hellgoldenen Reflexen. In der Nase elegante Noten von Ananasmarmelade, Konfekt und weißen Mandelblüten, daneben Assoziationen tropischer Früchte, sowie von in Sirup eingelegten Äpfeln und Birnen. Am Gaumen vollmundig und frisch, abgerundet mit einer wohl ausbalancierten, lebendigen Säure. Im lang anhaltenden Abgang zart süßliche Noten.Finca El Ternero, Ternero, La Rioja, SpanienDie 250 Hektar große Hacienda El Ternero liegt mit 60 Hektar Ertragsweingärten (weitere 60 Hektar Neuanlagen), Olivenbäumen (3 ha) und bewaldetem Hügel-land sehr idyllisch im Herzen des Rioja Alta auf einer Höhe von 650 m über dem Meeresspiegel. Innerhalb der Rioja-Gemeinden von Sajazarra, Anguciana, Galbárruli und Villalba, in der Nähe der Obarenesberge, befinden sich die Weinberge von El Ternero. Verwaltungstechnisch gehört das Gut allerdings, als Enklave in Burgos, zu Castilla y Leon.Die Anfänge der Hacienda El Ternero gehen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die Ländereien zum Zisterzienzerkloster Santa María de Herrera gehörten. Der Name „El Ternero“ (deutsch: Kalb) geht auf die Tätigkeit der mittelalterlichen Mönche zurück, die u.a. mit der Aufzucht von Kälbern ihren Unterhalt bestritten. Mit den feinen Kalbsleder-Erzeugnissen wurden die Schreibstuben der umliegenden Klöster für kostbare Manuskriptarbeiten beliefert. Um Wein für kirchliche Zeremonien zu keltern, betrieben schon die Mönche Weinbau, was zahlreiche Dokumente aus dieser Zeit bezeugen. Als 1835 die Säkularisation spanischer Klöster begann, wurde auch der ursprüngliche Klosterbesitz in das Eigentum eines adligen Lords überführt, und das Dorf Ternero begründet. Vier wohlhabende, baskische Familien erwarben Ende des 19. Jahrhunderts das Gut mit seinen Ländereien, um dort an den Wochenenden dem Jagdvergnügen nachgehen zu können.Der heutige Besitzer ist Fernando García Alcubilla, Spross einer Familie aus dem Rioja (Logroño), der sich 2009 seinen langgehegten Traum vom eigenen Weingut verwirklichte. Inspiriert durch seinen Großvater, der als Manager bekannter Rioja-Weingüter arbeitete, vergingen mehr als 10 Jahre bis Fernando García Alcubilla auf der Suche nach einem geeigneten Weingut sein Herz an die Hacienda El Ternero verlor.Von den umliegenden Bergen vor extremer, winterlicher Kälte geschützt, gedeihen hier u.a. die Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Viura. In dem günstigen Mikroklima entwickelt sich auf lehmigen und Kalkstein haltigen Böden ein eher atlantischer Stil von Riojaweinen, der durch eine attraktive Aromatik, ein geschmeidiges Mundgefühl und durch eine angenehme Säure charakterisiert wird. El Ternero-Weine bestechen zudem mit ihrer zurückhaltend-eleganten Art, die durch feinkörnige Tannine und nur leichtes Toasten der Barriquefässer harmonisch ergänzt und vollendet werden.Die Hacienda El Ternero nutzt für kellerwirtschaftliche und administrative Zwecke auch heute noch viele der historische Klostergebäude, eine alte Schule, ein Hospital und eine Herberge für Pilger des Jakobwegs, sowie eine Eremitage. In diesen alten Gemäuern reifen die Erzeugnisse von El Ternero, wie in alten Zeiten, in französischen Barriques zu einem der besten Weine des Rioja.Der D.O.Ca. Rioja Control Board hat das Weinjahr 2015 offiziell als “sehr gut” eingestuft. 2015 war der früheste Lesebeginn in der Geschichte des Rioja. Die zügige Lese der durchwegs gesunden und vollreifen Trauben brachte hervorragende Ergebnisse, sowohl in Menge als auch in Qualität! Die Weine dieses Jahrgangs sind durch eine außergewöhnliche Frische und Eleganz geprägt, ergänzt durch ein ausgezeichnetes Reifungspotential.
Verkostungsnotiz:Sattes, funkelndes Gelb. In der Nase animierender Duft nach heimischen, weißen und tropischen Früchten, daneben Anklänge von Zitrusfrucht, weißen Blüten sowie etwas Kräuterwürze. Am Gaumen wieder äußerst saftig, fruchtig, körperreich und gut strukturiert, Frischeeindrücke mit milder Säure harmonisch balanciert. Im langen Abgang finden sich nochmals zitrische und exotische Anklänge. Ein Sauvignon Blanc mit interessantem, vielschichtigem Finale, von feinen Hefenuancen untermalt. Domaine Domaine de l'Aumonier, Couffy, TouraineDas Weingut l'Aumonier liegt im Ort Couffy an den südlichen Hängen von Cher im Herzen der Appellation Touraine. Es umfasst rund 43 Hektar und wurde 1996 von Sophie und Thierry Chardon gegründet. Benannt wurde die Domaine nach den Großeltern Sophies. Die Rebflächen werden seit 2003 ökologisch bewirtschaftet, seit 2010 ist das Weingut Bio-zertifiziert. Die Unterböden bestehen aus Kalk, Lehm und Feuerstein und bringen sehr feine, duftige und langlebige Weine hervor.
Verkostungsnotiz:In der Nase duftet der Sauvignon Blanc intensiv nach exotischen Früchten, Granatapfel, Johannisbeere und Wacholder. Hinzu kommen Nuancen von grünem Tee, Fenchel, Tannenwipfel und weißem Pfeffer. Am Gaumen zeigt sich der Wein erfrischend saftig und druckvoll, gut strukturiert und ausbalanciert mit feiner Säure und Mineralität. Dieser Sauvignon imponiert mit saftiger Fruchttiefe und wunderbarem Extrakt sowie mit einem langen, würzig-fruchtigem Nachklang.Weingut Lackner-Tinnacher - Gamlitz-Steinbach, SüdsteiermarkUrkundlich erwähnt wurde das Weingut bereits im Jahre 1787. Heute wird der Betrieb von Fritz, Wilma und deren Tochter Katharina Tinnacher bewirtschaftet.Die Weingärten, die zu 90% mit Weissweinrebsorten bestockt sind, umfassen einundzwanzig Hektar Steilhänge in den Lagen Eckberg, Flamberg und Steinbach. Weißburgunder, Muskateller, Welschriesling, Grauburgunder, Morillon, Riesling, Sauvignon Blanc und Roter Traminer dominieren den Rebsortenspiegel, St. Laurent und Zweigelt machen die restlichen 10% aus.Qualitätsphilosophie:Niedrige Erträge, mehrmaliges Ausdünnen, Stahltank oder großes Holzfass statt Barrique, Jahrgangs- und Lagen-Charakteristik sind im Mittelpunkt.
Verkostungsnotiz: 2023 Sauvignon Blanc Vulkanland Steiermark DAC, Genussgut Krispel, Steiermark Vulkanland
Farbestrahlend klar, helles strohgelb mit grünen Reflexen. Ein wunderschöner Anblick, der bereits auf Frische und Lebendigkeit hindeutet. In der Nase entfaltet sich zunächst ein intensiver Duft nach jungen Brennnesseln, der an den Frühling und die Kraft der Natur erinnert. Im weiteren Verlauf gesellen sich fruchtige Noten von Stachelbeere und Johannisbeere hinzu, die dem Wein eine spritzige und zugleich aromatische Komplexität verleihen.
Am Gaumen setzt sich die fruchtige Sinfonie fort. Ausgeprägte Frucht und Eleganz gehen hier Hand in Hand. Von grasigen Nuancen, die an den Duft der Brennnesseln erinnern, bis hin zu den spritzigen Aromen von Stachelbeere und Johannisbeere, bietet dieser Wein ein breites Spektrum an Geschmackserlebnissen. Die gut balancierte Säure sorgt für einen frischen und animierenden Abgang, der Lust auf mehr macht.
Verkostungsnotiz:Leuchtendes Karmin-Rosé. In der Nase feiner Duft nach frischen roten Beeren (Himbeeren, Erdbeeren). Am Gaumen sehr saftig und harmonisch, erfrischend, wieder viel Frucht. Feine, salzig-mineralische Note im schönen Abgang.Azienda Agricola Il Colombaio di Santachiara, San Gimignano, ToscanaDas Weingut Il Colombaio di Santachiara liegt unweit der malerischen Stadt San Gimignano. Seit einigen Jahren setzt Weingutsbesitzer Alessio Logi, der den Betrieb von seinem Vater Mario übernommen hat, auf biologischen Anbau der Trauben, selektive, manuelle Lese und den schonenden Ausbau im Keller. So entstehen charaktervolle Weine insbesondere aus der Rebsorte Vernaccia , die das besondere Terroir rund um San Gimignano wunderbar zum Ausdruck bringen.
VerkostungsnotizFeine Johannisbeere mit Minze, kühl, ätherisch, würzig-steinig und salzig. Große Eleganz mit mineralischem Charakter und animierendem Trinkfluss. Zitrische Aromen werden von einem zarten Schmelz umhüllt und von einer subtil exotischen Fruchtigkeit begleitet, dabei stets frisch und wunderbar ausbalanciert. Weingut Jülg, Schweigen-Rechtenbach (Südliche Weinstrasse), PfalzDas Weingut Jülg ist in Schweigen-Rechtenbach daheim, das rund 38 km westlich von Karlsruhe, direkt an der deutsch-französischen Grenze liegt. Ein Teil der Rebgärten befinden sich sogar auf französischem Hoheitsgebiet. Das 1961 gegründete Weingut ist ein klassischer Familienbetrieb, bei dem Johannes Jülg seit 2010 das Zepter seines Vaters Werner übernommen hat, ohne auf dessen Know-how zu verzichten, insbesondere die Schaumwein werden noch vom Senior vinifiziert. Das gut 20ha große Weingut konzentriert sich mit 40% Riesling, 35% Grau-und Weißburgunder und 10% Spätburgunder auf klassische Rebsort-en, dazu kommt ein Mix aus St. Laurent, Schwarzriesling, Cab-ernet Sauvignon, Dornfelder, Merlot, Portugieser bei den Roten und Sauvignon Blanc, Silvaner, Chardonnay, Muskateller, Scheurebe und Gewürztraminer bei den Weißen. Spannend sind die verschiedenen Terroirs die man besitzt wie Buntsandstein, Muschelkalk, Kalkmergel, Ton und Löss. Wie mittlerweile bei Spitzenweingütern üblich, ist das Portfolio in eine Qualitäts-Pyramide aufgeteilt, die mit Gutsweinen beginnt, und über die Terroirweine zu den Lagenweinen geht. Apropos Lage, die Jülgs besitzen mit Parzellen auf dem Sonnenberg, Springberg, St.Paul und Pfarrwingert einige der Filetstücke in Schweigen. Stilistisch orientiert man sich deutlich am Nachbarn und Johannes Jülg „…geht konsequent den Weg, seinen Weinen einen französischen Touch mitzugeben.“ (Gault&Millau). Doch man spricht auch Deutsch, insbesondere die urige Weinstube, die mit deftigen, hausgemachten Spezialitäten glänzt, gilt bei Gourmets als echter Geheimtipp. Man darf gespannt sein, wie sich dieses vielversprechende Weingut weiterentwickelt. Hier einige Pressestimmen zu dem Ausnahmeweingut: Falstaff-Wein Guide 2018: „Johannes Jülg – letztes Jahr als Falstaff Newcomer des Jahres nominiert – setzt seinen Triumphzug fort...“Vinum-Wein Guide 2018: „Die Spätburgunder sind komplett auf den Punkt ...“ (3/5 Sterne)Gault&Millau 2018: „Jülg’s Weine sind straff, von fester Struktur und gutem Reifepotenzial.“ (Weingut: 3,5/5 Trauben),(2015 Pinot Noir: 95/100 Punkte)Eichelmann 2018: „...schon der Gutsriesling ist sehr animierend, der Sonnenberg besitzt Druck, ist salzig und nachhaltig...“ (3/5 Sterne)Pinard-de-Picard: „Deutschlands Rotweinmärchen trägt einen neuen beerenstarken Namen: Johannes Jülg.“tip Berlin: „...Weine, zumal die Spätburgunder, mit einer charakterstarken Handschrift.“Decanter Wine Magazine: „Youthful vitality.“
VerkostungsnotizFunkelndes, kräftiges Strohgelb, in der Nase betörender Duft nach reifen Äpfeln, Akazienblüte und Birne, kräutrig-würzige Anklänge. Am Gaumen saftig und harmonisch, mit animierender, feinnervige Säure, ein charaktervoller Wein mit fruchtigem Nachhall. Azienda Agricola Oskar Sturm, Cormòns, Collio, Friaul Die Wurzeln des Weingutes reichen zurück bis ins Jahr 1850. Die Familie Sturm, ursprünglich aus dem österreichischen Dorf Andritz kommend, hatte sich bereits um 1800 in den Hügeln des Collio niedergelassen. Das Familienweingut, das heute von Oskar Sturm und seinen beiden Söhnen Denis und Patrick in dritter und vierter Generation bewirtschaftet wird, umfasst rund 10 Hektar. Einige der mergelhaltigen Lagen steigen vom Collio Friulano nach Slowenien hin an. Die Böden und das Mikroklima sind ideal für die Produktion aromatischer und herzhafter Weisswein.
Verkostungsnotiz:In der Nase findet man zart rauchig-würzige Aromen und Anklänge von weißer Tropenfrucht, Cassis und reifen Stachelbeeren. Der saftige, elegante Gaumen verbindet mineralische Noten mit eleganter Frucht, zeigt eine feine Säurestruktur, ist finessenreich und lange anhaltend. Ein vielschichtiger Parade-Sauvignon Blanc. Das Weinjahr 2021 begeistert durch vielschichtige, dichte Weine mit feiner Säure und harmonischem Trinkvergnügen.Weingut Lackner-Tinnacher - Gamlitz-Steinbach, SüdsteiermarkUrkundlich erwähnt wurde das Weingut bereits im Jahre 1787. Heute wird der Betrieb von Fritz, Wilma und deren Tochter Katharina Tinnacher bewirtschaftet.Die Weingärten, die zu 90% mit Weissweinrebsorten bestockt sind, umfassen einundzwanzig Hektar Steilhänge in den Lagen Eckberg, Flamberg und Steinbach. Weißburgunder, Muskateller, Welschriesling, Grauburgunder, Morillon, Riesling, Sauvignon Blanc und Roter Traminer dominieren den Rebsortenspiegel, St. Laurent und Zweigelt machen die restlichen 10% aus.Qualitätsphilosophie:Niedrige Erträge, mehrmaliges Ausdünnen, Stahltank oder großes Holzfass statt Barrique, Jahrgangs- und Lagen-Charakteristik sind im Mittelpunkt.
Verkostungsnotiz:Dichtes, funkelndes Strohgelb, in der Nase betörend-würziger Duft nach Kräutern, grünem Apfeln und Holunderblüte, Anklänge von Mineralität. Am Gaumen konzentriert und dicht, mit feinnerviger Säure, ein eleganter Wein, der seine Herkunft wiederspiegelt, ausdrucksstark jedoch nicht zu laut und vordergründig, sehr harmoisch und mit pikantem Nachklang.Franz Gojer, Glögglhof, Bozen, SüdtirolDas Weingut Glögglhof der Familie Gojer liegt inmitten des traditionellen St. Magdalener-Weinbaugebietes. Die Wurzeln dieses Weingutes reichen zurück bis ins 13. Jahrhundert. Dem Familienoberhaupt Franz Gojer und seinem Sohn Florian liegen die klassischen, autochthonen Rebsorten Vernatsch und Lagrein besonders am Herzen. Die Weinberge umfassen etwa 5 Hektar Eigenbesitz und rund 2,5 Hektar Pachtland. Die Reben wachsen zumeist direkt hinter dem Weingut, auf dem sogenannten Glögglhügel. Auf gut drainagierten und luftigen Moränenschuttböden entstehen die charaktervollen St. Magdalener Weine des Gutes. Von den mit Kieseln durchsetzten Schwemmlandböden hingegen, kommt der ausdrucksvolle und langlebige Lagrein "Furggl". Auch fruchtig-frische Weisswein gehören zum Sortiment der Familie Gojer. Neben Kerner und Sauvignon Blanc wächst auf den 600 Meter hohen Lagen auch Weissburgunder. Die kühle Bergluft und die exponierten Lagen bringen elegante, fruchtbetonte Weine hervor. Bei der Bewirtschaftung der Rebflächen verzichten die Gojers komplett auf den Einsatz von Herbiziden und synthetischer Düngemittel. Bei den Weissweinn erfolgt die Vergärung meist spontan mit Maischekontakt. Das jährliche Produktionsvolumen liegt bei etwa 60.000 Flaschen. Der Glögglhof ist Mitglied beim Verband "Freie Weinbauern Südtirol". />
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Strohgelb. In der Nase offenbart sich eine sehr klare, komplexe Duftpalette: Zunächst attraktive Aromen von Jostabeere, Buchsbaum und Geißblatt, danach entwickeln sich Noten von Zitrusfrüchten und exotische Nuancen, von Würznoten wie Curry und Safran untermalt, die eine gewisse Tiefe beitragen. Am Gaumen klar und frisch, Zitrus-Fruchtnoten (Pomelo) wiederholen sich, von exotischen Assoziationen (Mango, Passionsfrucht) und Birnenfrucht bereichert, vollmundig und tief, sehr schön ausbalanciert. Zitrus-Zesten Noten von weißem Pfeffer und kühle Mineralität prägen das delikate, anhaltende Finale. Ein sehr eleganter, facettenreicher Wein, mit spannendem Nachhall! Château de Tracy, Tracy sur Loire, FrankreichDie Loire ist nicht gerade arm an schönen Schlössern, mit zu den illustresten Adelssitzen gehört dabei sicherlich das Château de Tracy, das mit seinem mittelalterlichen Donjon auf einer Anhöhe des rechten Loireufers, in der Appellation Pouilly Fumé, gegenüber von Sancerre, erbaut ist. Château de Tracy kann auf eine über 600 Jahre alte Geschichte zurückblicken, in der das Weingut stets von der gleichen Familie geleitet wurde.Die Stutts waren ein Adelsgeschlecht schottischen Ursprungs, das an der Seite des späteren, französischen Königs, Karl VII „den Siegreichen“, gegen die Engländer in den Krieg gezogen war. Als Belohnung für seine militärischen Leistungen wurde den Stutts neben der französischen Nationalität auch die Grafschaft Assay mit dem dazugehörigen Titel zugesprochen. 1586 heiratete François Stutt die Erbin von Château de Tracy und brachte so das Château in den Besitz der Familie d'Estutt (oder Destutt). Die Familie d'Estutt unterhielt familiäre und freundschaftliche Verbindungen zu Größen ihrer Zeit. So zählten General Lafayette, Newton und Thomas Jefferson zu Ihrem engeren Kreis. Es entwickelten sich zwei geschwisterliche Linien innerhalb der Familie, die zunächst getrennte Wege gingen, bis 1950 Jacqueline de Tracy den Comte Alain d'Assay heiratete und sie so wieder zusammenführten. Heute wird das Château de Tracy von den drei Geschwistern Henry, Juliette und Nathalie d'Assay geführt. Der Pouilly Fumé von Château de Tracy wird von ihnen erfolgreich in über 22 Länder weltweit exportiert.Wie bei anderen Weingütern wurden die Reben des Château de Tracy von der aus Amerika eingeschleppten Reblaus in den 40er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts existentiell bedroht. Der Graf Alain d'Estutt d'Assay ließ daraufhin gut 32 Hektar Weinberge sukzessive mit Reblaus resistenten Reben neu anlegen. Seitdem existiert das Château de Tracy in seiner heutigen Form und Ausdehnung. Die Weinberge des Châteaus liegen eingebettet zwischen dem Hügel von Tracy und dem Plateau des Champ de Cris.Bei der Weinbergs-Neuanlage hat man sich zu 100 Prozent für die Rebsorte Sauvignon Blanc entschieden. Die Sauvignon-Reben des Châteaus de Tracy profitieren dabei von einem wahrhaften Mosaik verschiedener Böden, die aus Feuerstein, Ton, Kiesel, versteinerten Austern und Kalk bestehen. Diese einzigartige Diversität bietet den zunächst parzellenrein ausgebauten Weinen eine unglaubliche Originalität und die charakteristische Mineralität des jeweiligen Terroirs. Bei der Assemblage werden teilweise die verschiedenen Parzellen verschnitten, um die Aromenvielfalt und Komplexizität noch zu steigern.
Verkostungsnotiz: 2023 Sauvignon Blanc "Kalk & Kreide" Südsteiermark DAC, Weingut Tement, Südsteiermark Mit dem „Kalk und Kreide“ von Tement erlebt man den österreichischen Sauvignon Blanc in seiner schönsten Form. Dieser Gebietswein bringt alle Vorzüge der südsteirischen Kalksteinböden zur Geltung und präsentiert sich kraftvoll und aromatisch. Ein Duftspektrum von Stachelbeeren, Holunder und Fenchel, untermalt von Heu und floralen Nuancen, steigt aus dem Glas. Am Gaumen zeigt er sich kristallklar, mit einer belebenden Frische und einer salzig-kreidigen Mineralität, die dem Wein eine unverwechselbare Spannung verleiht. Der intensive Abgang, geprägt von einer ätherischen Kräutrigkeit, rundet das Erlebnis ab. Ein herausragender Herkunftswein mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis – Jahr für Jahr eine Klasse für sich!
Verkostungsnotiz:Strahlendes, kräftiges Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase ausdruckstarkes, intensiv würziges Bukett nach weißer Nektarine, Apfel und Birne, von Hagebutten sowie feinen Zitrusnoten, begleitet von kräutrigen und erdigen Nuancen, von rosa Pfeffer, und zarter Paprika-Würze. Am Gaumen angenehme, weiße Fruchtanklänge, feine Cassisnoten und eine dezente Ingwerschärfe, rauchig-mineralisch, filigran und schwebend, dabei mit elegantem Säurebogen. Ein spannender, puristischer Sauvignon, mit einem belebenden, von Mineralik geprägten Abgang. Domaine Ciringa, Stajerska Slovenija, SlowenienDie Domaine Ciringa (slowenischer Begriff für Zieregg) gehört der bekannten südsteirischen Winzerfamilie Tement. In den letzten Jahren konnte das Familienweingut seine Top-Lage Zieregg auch im benachbarten Slowenien mit neuen Weingärten auspflanzen. Diese Top-Lage ist geprägt durch Muschelkalk- und Braunerdeböden, die sehr mineralische, einzigartige und langlebige Weine hervorbringen. Der "Fosilni Breg" zu Deutsch Fossilienberg wird seit 2009 vertrieben. Erkennungsmerkmal ist das auf dem Etikett abgebildete Fossil, das aus dem Weinberg Ciringa stammt.
Verkostungsnotiz: 2021 Sauvignon Blanc Ried Neusetzberg Erste Lage, Weingut Krispel, Vulkanland Steiermark
Im Glas blasses Strohgelb mit grünen Reflexen. Ein frisches und sommerliches Erscheinungsbild, das auf eine fruchtige und spritzige Aromatik hindeutet.
In der Nase entfaltet sich ein exotisches Potpourri aus reifer Mango und süßer Litschi. Die fruchtigen Aromen erinnern an einen tropischen Garten und wecken die Sehnsucht nach Sonne und Wärme.
Am Gaumen zeigt sich der Wein dicht und aromatisch. Die exotischen Früchte, die bereits im Duft wahrgenommen wurden, dominieren auch den Geschmack. Ein salziger Anklang sorgt für zusätzliche Komplexität und Tiefe. Die lebendige Säure ist perfekt eingebunden und sorgt für Frische und Balance. Der Abgang ist lang und mineralisch, mit einem anhaltenden Nachgeschmack von exotischen Früchten.
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