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Domaine de l'Aumonier
Sauvignon Blanc Touraine AOC 2025 (Bio)
3068001-25N
Verkostungsnotiz:Sattes, funkelndes Gelb. In der Nase animierender Duft nach heimischen, weißen und tropischen Früchten, daneben Anklänge von Zitrusfrucht, weißen Blüten sowie etwas Kräuterwürze. Am Gaumen wieder äußerst saftig, fruchtig, körperreich und gut strukturiert, Frischeeindrücke mit milder Säure harmonisch balanciert. Im langen Abgang finden sich nochmals zitrische und exotische Anklänge. Ein Sauvignon Blanc mit interessantem, vielschichtigem Finale, von feinen Hefenuancen untermalt. Domaine Domaine de l'Aumonier, Couffy, TouraineDas Weingut l'Aumonier liegt im Ort Couffy an den südlichen Hängen von Cher im Herzen der Appellation Touraine. Es umfasst rund 43 Hektar und wurde 1996 von Sophie und Thierry Chardon gegründet. Benannt wurde die Domaine nach den Großeltern Sophies. Die Rebflächen werden seit 2003 ökologisch bewirtschaftet, seit 2010 ist das Weingut Bio-zertifiziert. Die Unterböden bestehen aus Kalk, Lehm und Feuerstein und bringen sehr feine, duftige und langlebige Weine hervor.

Inhalt: 0.75 Liter (15,93 €* / 1 Liter)

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Domaine de la Pépière
Muscadet Sèvre et Maine AOC sur lie 2023 (bio)
3083005-23N
Muscadet Sèvre et Maine AOC sur lie 2023 (bio)

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Domaine de la Pépière
Muscadet Sèvre et Maine AOC sur lie 2025 (bio)
3083005-25N
Muscadet Sèvre et Maine AOC sur lie 2025 (bio)

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Bouvet-Ladubay
Cuvée Excellence brut Crémant de Loire AOC
3016001-N
Verkostungsnotiz:Zartes,glänzendes Strohgelb mit goldenen Reflexen. Feine, ausgewogene Perlage. Aromatischer Duft nach gelbgrünen Äpfeln, Aprikosen, Kiwi und Orangenblüten, neben Sauerteigwürze auch ein Hauch von Limettenzesten und Trockenfrüchten. Am Gaumen vielschichtig, sehr klar und fein, angenehm schäumend, mit knackiger Frische, rauchigen Nuancen und unaufdringlicher Süßestruktur. Ein äußerst sympathisches, unkompliziertes Schaumweinerlebnis mit einem Hauch Banane und kräutrig-pfeffrigen Noten im saftig-frischen Abgang. Ein Schaumwein zum Träumen! Bouvet Ladubay - Saint-Hilaire - Saint-Florent, SaumurDas Weingut wurde im Jahre 1851 von Etienne Bouvet gegründet. Die bis dahin in Familienbesitz befindliche Firma wurde im Jahre 1974 vom Champagnerhaus Taittinger übernommen. Sehenswert sind die in den Tuffstein gehauenen Keller, mit fünf Meilen langen Gängen. Sie gehörten einst zur bereits im 11. Jahrhundert erbauten Abtei „La Belle d’Anjou“. Betriebsleiter seit 1970 ist Patrice Monmousseau. Unter seiner Ägide werden sehr moderne und seriöse Schaumwein produziert.Die große Produktpalette des Erzeugers umfasst die Schaumwein „Bouvet Brut“, die Jahrgangscuvée „Saphir“, den roten „Rubis“, „Trésor“, Trésor Rosé“, „Grand Vin de Dessert“ und „Instinct Cuvée du Millénaire“. Jährlich werden über drei Millionen Flaschen produziert. 

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Domaine du Closel
Cabernet Sauvignon Rosalia Vin de France 2019, (bio)
3076007-19N
Verkostungsnotiz:Mittleres, mattes Rubinrot mit granatroten Reflexen. In der Nase elegante, rote Fruchtaromen von Kirschen, Cassis und Brombeeren, feine Minznote, auch an frischen Trester erinnernd. Am Gaumen frisch und sehr geschmeidig, lebendige Kohlensäure (aus Mac.carbonique und BSA) und mit einer außerordentlich weichen Tanninstruktur. Schönes, langes Finish.Einfach lecker! Les vins Domaine du Closel, Château des Vaults, SavennièresDer Urgroßvater der heutigen Besitzerin Michèle de Jessey war einst Kammerherr und Memorialist von Kaiser Napoleon Bonaparte. Sie erbte das Anwesen im Jahr 1961 von ihrer Tante Madame du Closel aufgrund ihrer Leidenschaft für Wein, ihrem Respekt vor der Natur, sowie ihrem Eintreten für die Traditionen in der Region Savennières. Sie schaffte es auch als erste Frau, Präsidentin einer Appellation Contrôlée zu werden. Das Weingut umfasst 12 Hektar, die alle mit der Rebsorte Chenin Blanc bestockt sind. Die Böden bestehen zumeist aus einem sandigen Oberboden, der Schiefer und vulkanisches Gestein bedeckt. Michèle de Jessey erntet niedrige Erträge, die zwischen 20 und 40 hl/ha liegen. Das Ergebnis sind intensive, vollmundige Weine, die Chenin Blanc Fans weltweit verzücken.

Inhalt: 0.75 Liter (20,53 €* / 1 Liter)

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Château de Tracy
Pouilly Fumé Château de Tracy 2025 AOC halbe Flasche
3077001-25HF
Pouilly Fumé Château de Tracy 2025 AOC halbe Flasche

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Bouvet-Ladubay
Saumur brut rosé "Trésor" AOP
3016005-N
Verkostungsnotiz:Strahlendes, zartes Rosa mit orangen Reflexen. Feine, gleichmäßige Perlage. In der Nase ausgeprägt fruchtige Aromatik nach Himbeere, Erdbeere und Chassis. Am Gaumen frische und feine Kohlensäure, feines Mousseux. Intensive Beerenfrucht, Himbeere und Chassis setzen sich fort. Brioche und etwas Vanille im Abgang. Cremige Textur. Lang anhaltendes, animierendes Finale. Bouvet Ladubay - Saint-Hilaire - Saint-Florent, SaumurDas Weingut wurde im Jahre 1851 von Etienne Bouvet gegründet. Die bis dahin in Familienbesitz befindliche Firma wurde im Jahre 1974 vom Champagnerhaus Taittinger übernommen. Sehenswert sind die in den Tuffstein gehauenen Keller, mit fünf Meilen langen Gängen. Sie gehörten einst zur bereits im 11. Jahrhundert erbauten Abtei „La Belle d’Anjou“. Betriebsleiter seit 1970 ist Patrice Monmousseau. Unter seiner Ägide werden sehr moderne und seriöse Schaumwein produziert.Die große Produktpalette des Erzeugers umfasst die Schaumwein „Bouvet Brut“, die Jahrgangscuvée „Saphir“, den roten „Rubis“, „Trésor“, Trésor Rosé“, „Grand Vin de Dessert“ und „Instinct Cuvée du Millénaire“. Jährlich werden über drei Millionen Flaschen produziert. 

Inhalt: 0.75 Liter (23,87 €* / 1 Liter)

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Bouvet-Ladubay
Saumur brut blanc "Trésor" AOP 2022
3016003-22N
Saumur brut blanc "Trésor" AOP 2022

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Domaine de la Pépière
Muscadet Sèvre et Maine AOC Château Thébaud 2022 (bio)
3083006-22N
Muscadet Sèvre et Maine AOC Château Thébaud 2022 (bio)

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Domaine Filliatreau
Saumur Champigny Vielles Vignes 2021 (bio)
3162002-21N
Der Saumur-Champigny Vieilles Vignes 2021 ist ein Paradebeispiel dafür, warum Cabernet Franc an der Loire zu den elegantesten Rotweinen Frankreichs zählt. Der kühle Jahrgang verleiht dem Wein eine außergewöhnliche Präzision und Frische, während die alten Reben auf den kalkreichen Tuffsteinböden von Saumur für Tiefe und Ausdruck sorgen. Hier steht nicht Kraft im Mittelpunkt, sondern die Feinheit eines großen Terroirs. Schon im Duft wirkt der Wein klar und vielschichtig. Frische Sauerkirschen, rote Johannisbeeren und wilde Himbeeren verbinden sich mit Veilchen, einem Hauch Lorbeer und feinen Anklängen von Graphit. Mit etwas Luft treten zarte Noten von schwarzem Tee und getrockneten Kräutern hervor – typisch für Cabernet Franc aus kühlen Jahren und Ausdruck seiner Herkunft. Am Gaumen zeigt sich der 2021er straff, lebendig und bemerkenswert präzise. Die Frucht bleibt kühl und transparent, getragen von einer feinen, animierenden Säure und seidigen Tanninen. Die kalkreichen Tuffeau-Böden verleihen dem Wein eine kreidige Mineralität, die sich wie ein roter Faden durch den gesamten Verlauf zieht. Trotz seiner Eleganz besitzt er genügend Substanz, um über viele Jahre hinweg an Komplexität zu gewinnen. Der Nachhall ist lang, frisch und feinwürzig. Kein Cabernet Franc, der auf Opulenz setzt, sondern einer, der mit seiner Balance, seiner Herkunft und seiner stillen Eleganz überzeugt. Ein Wein, der Zeit im Glas ebenso schätzt wie einige Jahre Reife in der Flasche. Viele Rotweine beeindrucken durch Konzentration. Der Vieilles Vignes von Filliatreau beeindruckt durch Ruhe. Alte Cabernet-Franc-Reben auf den berühmten Tuffeau-Kalkböden verleihen ihm eine außergewöhnliche Feinheit und Tiefe. Er entfaltet seine Größe nicht im ersten Schluck, sondern mit jeder Minute im Glas. Genau diese stille Eleganz macht große Loire-Rotweine so einzigartig – und diesen Wein zu einem der besten Botschafter seiner Herkunft.

Inhalt: 0.75 Liter (30,53 €* / 1 Liter)

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22,90 €*
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Domaine Filliatreau
Saumur Champigny Vielles Vignes 2022 (bio)
3162002-22N
Der Saumur-Champigny Vieilles Vignes 2022 von der Domaine Filliatreau zeigt eindrucksvoll, warum Cabernet Franc an der Loire zu den elegantesten Rotweinen Frankreichs zählt. Die Trauben stammen von alten Rebstöcken, deren Wurzeln tief in die kalkreichen Tuffsteinböden eindringen und dem Wein eine außergewöhnliche Präzision und mineralische Tiefe verleihen. Statt Kraft in den Vordergrund zu stellen, setzt dieser Wein auf Finesse und Herkunft. In der Nase entfaltet sich eine vielschichtige Aromatik von Schwarzkirsche, roten Johannisbeeren und reifen Waldhimbeeren. Dazu gesellen sich Veilchen, feine Graphitnoten und ein Hauch getrockneter Kräuter. Mit etwas Luft treten dezente Anklänge von Zedernholz und schwarzem Pfeffer hinzu – alles wirkt harmonisch verwoben und niemals laut. Am Gaumen präsentiert sich der Wein seidig und zugleich erstaunlich geradlinig. Die reife Frucht wird von einer lebendigen Säure getragen, während die feinkörnigen Tannine dem Wein Struktur verleihen, ohne ihn zu beschweren. Die kalkgeprägte Mineralität sorgt für eine kühle Spannung, die den Cabernet Franc bis in den langen Nachhall begleitet. Gerade diese Balance aus Frische, Eleganz und Tiefe macht den Wein so faszinierend. Der Abgang ist lang, präzise und feinwürzig. Ein Cabernet Franc, der nicht beeindrucken möchte, sondern berührt. Mit jeder Minute im Glas gewinnt er an Komplexität und zeigt eindrucksvoll, weshalb Saumur-Champigny zu den großen Rotwein-Appellationen der Loire gehört.Viele Rotweine beeindrucken durch Konzentration. Der Vieilles Vignes von Filliatreau beeindruckt durch Ruhe. Alte Cabernet-Franc-Reben auf den berühmten Tuffeau-Kalkböden verleihen ihm eine außergewöhnliche Feinheit und Tiefe. Er entfaltet seine Größe nicht im ersten Schluck, sondern mit jeder Minute im Glas. Genau diese stille Eleganz macht große Loire-Rotweine so einzigartig – und diesen Wein zu einem der besten Botschafter seiner Herkunft.

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Domaine Filliatreau
Château Fouquet Saumur blanc AOC 2025 (bio)
3162001-25N
Der Château Fouquet Saumur Blanc 2025 von der Domaine Filliatreau ist ein Wein, der seine Herkunft mit beeindruckender Klarheit widerspiegelt. Auf den kalkreichen Tuffsteinböden rund um Saumur findet Chenin Blanc ideale Bedingungen, um Frische, Präzision und mineralische Tiefe miteinander zu verbinden. Das biologisch arbeitende Familienweingut versteht es seit Generationen, genau diesen Charakter unverfälscht ins Glas zu bringen. Bereits das Bouquet wirkt kühl und fein gezeichnet. Weiße Blüten, reife Quitte und gelber Apfel verbinden sich mit Zitronenzeste und einem Hauch Honigwabe. Dahinter entwickelt sich eine feine kreidige Mineralität, die den Wein vom ersten Moment an prägt und ihm eine bemerkenswerte Eleganz verleiht. Am Gaumen zeigt sich der Chenin Blanc straff und gleichzeitig überraschend geschmeidig. Die Reifung auf der Feinhefe schenkt ihm eine feine Cremigkeit, ohne seine präzise Linienführung zu verändern. Reife Zitrusfrüchte, Kernobst und eine dezente Kräuterwürze werden von einer lebendigen Säure getragen, die den Wein förmlich über den Gaumen zieht. Die kalkgeprägten Böden verleihen ihm eine salzige, fast kreidige Spannung, die bis weit in den Nachhall präsent bleibt. Der Abgang ist lang, trocken und ausgesprochen präzise. Hier geht es nicht um opulente Frucht, sondern um Balance, Herkunft und Finesse. Ein Chenin Blanc, der die Eleganz der Loire eindrucksvoll verkörpert und mit jeder Minute im Glas an Ausdruck gewinnt.Die Besonderheit dieses Weins ist nicht Chenin Blanc allein, sondern der Tuffstein von Saumur. Diese kalkreichen Böden verleihen dem Wein seine unverwechselbare kreidige Mineralität und seine fast schwebende Eleganz. Während viele Weißweine über ihre Frucht definiert werden, lebt der Château Fouquet von seiner Herkunft. Er wirkt zunächst eher leise – gewinnt aber mit Luft stetig an Tiefe und Komplexität. Genau diese ruhige Größe macht ihn zu einem Wein für Genießer und zu einem der spannendsten Chenin Blancs der Loire.

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Matthias et Emile Roblin
Sancerre blanc AOC Origine 2024
3001002-24N
Verkostungsnotiz Der Sancerre Blanc „Origine“ 2024 zeigt sehr schön, warum die Weine der Brüder Matthias und Émile Roblin zu den interessanten Stimmen der Appellation gehören: Er verbindet die unverkennbare Sauvignon-Blanc-Aromatik mit der kühlen Präzision der kalkgeprägten Terroirs rund um Sury-en-Vaux. Im Glas präsentiert er sich hellgelb mit grünlichen Reflexen. Das Bouquet ist zunächst ausgesprochen frisch und klar. Zitrone, Grapefruit und Limettenschale treffen auf weißen Pfirsich, Birne und dezente florale Noten. Dazu kommen die für Sauvignon Blanc typischen grünen Nuancen – eher als frische Kräuter und zarte pflanzliche Würze denn als plakative grüne Aromatik. Eine feine steinige Mineralität bildet den Untergrund. Die Jahrgangsverkostungen des 2024ers beschreiben ihn entsprechend als fruchtig, floral, frisch und mineralisch. Am Gaumen ist der Wein geradlinig, lebendig und präzise. Die Säure sorgt für Spannung und einen ausgesprochen frischen Trinkfluss, ohne spitz zu wirken. Zitrusfrucht und weiße Früchte bestimmen den Mittelgaumen, während eine feine salzige Mineralität zunehmend hervortritt. Die Textur ist für einen Sancerre dieser Kategorie erstaunlich substanzvoll: nicht schwer, aber mit genügend Schmelz, um den Wein über den reinen Frischeeffekt hinaus interessant zu machen. Die Kombination aus Kimmeridgium und Portlandien prägt dabei den Charakter. Das Domaine arbeitet mit einem überwiegend argilo-kalkigen Terroir des Oberjura, wobei etwa ein Drittel Kimmeridgium und zwei Drittel Portlandien ausmachen. Gerade diese kalkig-mergelige Grundlage verleiht dem Wein seine Spannung und die typische steinige, salzige Dimension. Die Sauvignon-Blanc-Typizität ist klar erkennbar, bleibt aber elegant. Statt einer überbordenden exotischen Aromatik steht die Balance aus Zitrusfrucht, weißer Frucht, floralen Nuancen, Kräuterwürze und Mineralität im Vordergrund. Das macht den Origine zu einem sehr vielseitigen Sancerre und zu einem Wein, der sowohl als Aperitif als auch am Tisch funktioniert. Der 2024er Jahrgang zeigt dabei eine schöne Verbindung aus Reife und Frische. Eine aktuelle Verkostungsbeschreibung hebt ausdrücklich die Reife und Intensität des warmen Jahrgangs hervor, gleichzeitig aber die klassische Sancerre-Struktur aus knackiger Säure, definierter Mineralität und Eleganz. Der Ausbau ist bewusst auf Frische und Terroirausdruck ausgerichtet: Nach der pneumatischen Pressung und statischen Vorklärung vergärt der Wein 3 bis 4 Wochen temperaturkontrolliert in Edelstahl. Anschließend bleibt er 6 bis 9 Monate auf der Feinhefe, wobei die Hefe je nach Jahrgang bewegt wird. Nur eine leichte Schönung und Filtration erfolgen vor der Abfüllung. Dadurch bleibt die Frucht präzise und der Wein erhält gleichzeitig etwas zusätzliche Textur. Das Finale ist zitrisch, mineralisch und leicht salzig, mit einem sauberen, animierenden Nachhall. Gerade diese Kombination aus Frucht, Säure und Mineralität macht den Origine zu einem Sancerre, der nicht auf Lautstärke setzt, sondern auf Klarheit, Herkunft und Trinkfluss. Die Geschichte des Weins Das Domaine Matthias et Émile Roblin liegt im Winzerort Maimbray, einem Ortsteil von Sury-en-Vaux, wenige Kilometer nordwestlich von Sancerre. Matthias und Émile führen den Familienbetrieb mittlerweile in vierter Generation. Matthias stieg 2000 in das Weingut ein, Émile folgte 2006. Die Familie bewirtschaftet heute rund 20 Hektar, verteilt auf etwa 40 Parzellen rund um Maimbray und La Vallée. Das Weingut ist stark von den sogenannten „Terres Blanches“ geprägt: kalk- und mergelreiche Böden des Oberjura, vor allem Kimmeridgium und Portlandien. Das Kimmeridgium besteht aus Mergeln mit fossilen kleinen Austern und stammt aus einer Zeit vor rund 145 Millionen Jahren; Portlandien ist etwas jünger und liegt darüber. Diese Böden gehören zu den klassischen geologischen Grundlagen großer Sancerre-Weine. Die Brüder Roblin verfolgen eine sehr klare Philosophie: Der Wein soll möglichst natürlich das Terroir ausdrücken. Im Weinberg verzichten sie auf chemische Dünger und Herbizide sowie auf Insektizide und Anti-Fäulnismittel. Sie arbeiten mit Begrünung, Bodenbearbeitung und gezieltem Laub- und Ertragsmanagement. Zusätzlich experimentiert das Domaine mit biodynamischen Methoden. Seit 2020 ist der Betrieb auf höchster Stufe HVE 3 zertifiziert. Eine offizielle Biozertifizierung besteht dagegen nicht. Auch im Keller steht möglichst wenig Intervention im Mittelpunkt. Die Weine werden weitgehend durch Gravitation bewegt, Pumpvorgänge werden reduziert. Je nach Cuvée kommen Edelstahl, Holzfässer und 600-Liter-Demi-Muids zum Einsatz. Beim Origine steht allerdings bewusst die Frische im Mittelpunkt: Edelstahlvergärung und Feinhefelagerung bewahren die Primärfrucht und die mineralische Präzision des Sauvignon Blanc. Der Name „Origine“ passt daher sehr gut: Die Cuvée ist der klassische Einstieg in die Stilistik des Hauses und soll die für Roblin charakteristische Verbindung aus Frucht, Frische, Mineralität und Herkunft zeigen. Speisenempfehlung Dieser Sancerre ist ein ausgesprochen vielseitiger Speisenbegleiter. Seine lebendige Säure und die mineralische Struktur machen ihn besonders stark zu Fisch, Meeresfrüchten und Ziegenkäse, gleichzeitig besitzt er genug Frucht und Körper für helles Fleisch und aromatische vegetarische Gerichte. Das Domaine selbst empfiehlt ihn ausdrücklich zu Meeresfrüchten, Fisch, hellem Fleisch und Ziegenkäse sowie zur asiatischen Küche. Auf gastronomischem Niveau wäre eine Gillardeau-Auster mit Gurke, Granny Smith und einer leichten Zitrus-Vinaigrette ein idealer Auftakt. Die salzige Mineralität des Weins greift die Meeresaromen auf, während seine Säure die Frische des Gerichts verlängert. Sehr schön funktioniert auch Saibling mit Zitronen-Beurre-blanc, Fenchel und Kräuteröl. Die Säure des Sancerre balanciert die Butter, während Zitrus- und Kräuternoten die Aromen des Gerichts aufnehmen. Klassisch und regional ist die Kombination mit Crottin de Chavignol. Der cremig-würzige Ziegenkäse und die frische, mineralische Sauvignon-Blanc-Struktur gehören zu den ikonischen Kombinationen der Loire. Für eine vegetarische Variante empfiehlt sich grüner Spargel mit Kerbel, Zitrone und pochiertem Ei oder ein Risotto mit jungen Erbsen, Zuckerschoten, Zitronenzeste und frischen Kräutern. Auch asiatische Küche funktioniert hervorragend: etwa Ceviche vom Wolfsbarsch mit Limette, Koriander und Chili, Jakobsmuscheln mit Yuzu und Daikon oder Sushi und Sashimi. Die Säure und Mineralität des Weins reinigen den Gaumen und greifen die Zitrus- und Kräuteraromen auf. Zu hellem Fleisch bietet sich eine Maispoularde mit Estragon, Zitronensauce und jungen Artischocken an.    

Inhalt: 0.75 Liter (31,60 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

23,70 €*
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Château de Tracy
Pouilly Fumé AOC "Mademoiselle de T" 2025
3077002-25N
Verkostungsnotiz Der Mademoiselle de T 2025 ist ein charaktervoller Pouilly Fumé, der die aromatische Seite des Sauvignon Blanc betont, ohne dabei seine Herkunft aus dem Loiretal zu verleugnen. Im Duft zeigt sich eine intensive, klar konturierte Frucht mit Zitrone und Limette, dazu Passionsfrucht, reife Zitrusfrucht und feine exotische Anklänge. Die für Sauvignon Blanc typische grüne Aromatik bleibt dabei eher elegant im Hintergrund und wird von würzigen und mineralischen Nuancen begleitet. Mit zunehmender Belüftung dürfte sich die Frucht weiter öffnen und von Grapefruit, tropischen Früchten und einer feinen floralen Würze ergänzt werden. Die Stilistik von Mademoiselle de T ist traditionell etwas expressiver und zugänglicher als die großen, stärker terroirgeprägten Pouilly-Fumé des Hauses. Am Gaumen verbindet der 2025er Frische mit einer angenehm saftigen Textur. Die Säure sorgt für Spannung und einen klaren Zug, während die Frucht den Wein geschmeidig und trinkanimierend hält. Im Nachhall kommen die für Pouilly Fumé so reizvollen Zitrusschalen-, Kräuter- und mineralischen Noten stärker zur Geltung. Eine feine salzige bzw. steinige Anmutung gibt dem Wein zusätzlichen Halt. Das Terroir von Château de Tracy ist dabei besonders interessant: Das Gut arbeitet mit unterschiedlichen Böden aus Feuerstein, Kimmeridgien-Kalk und weiteren kalkhaltigen Formationen. Mademoiselle de T stammt von jüngeren Reben aus verschiedenen Terroirs; das Weingut beschreibt die Trauben für diese Cuvée als mechanisch gelesen. Die historische Stilistik der Cuvée bestätigt diesen Eindruck. Der Château-de-Tracy-Jahrgang 2019 wurde von VINUM mit 16/20 Punkten bewertet, während der 2023er Château de Tracy in der VINUM-Datenbank 92/100 Punkte erhielt. Für Mademoiselle de T selbst liegen ältere internationale Bewertungen vor: Wine Enthusiast bewertete den 2017er mit 88 Punkten und den 2019er mit 89 Punkten. Für den 2025er würde ich daher bewusst keine Punktzahl nennen. Entscheidend ist vielmehr seine Kombination aus aromatischer Sauvignon-Typizität, Frische, exotischer Frucht und mineralischem Loire-Charakter. Die Geschichte des Weins Château de Tracy gehört zu den traditionsreichsten Familienweingütern der Loire. Die Geschichte der Familie reicht weit zurück: Bereits 1396 wird der Erwerb des Weinbergs „Champs de Cris“ urkundlich erwähnt. Dieser Weinberg gehört noch heute zum Gut. Seit 1952 wurde das Weingut von Comte und Comtesse Alain d'Estutt d'Assay neu aufgebaut; heute wird Château de Tracy von Juliette d'Assay geführt. Das Gut umfasst rund 33 Hektar an den Hängen rund um das Château sowie im Bereich von Vilmoy. Die Weinberge liegen nördlich innerhalb der Appellation Pouilly Fumé und profitieren von ihrer Lage über der Loire. Besonders prägend sind die unterschiedlichen geologischen Formationen: Feuersteinböden, Kimmeridgien-Kalk und kalkreiche Böden. Château de Tracy nutzt diese Vielfalt gezielt, um unterschiedliche Facetten des Sauvignon Blanc herauszuarbeiten. Mademoiselle de T ist dabei der zugänglichere Sauvignon des Hauses. Die Trauben stammen von jüngeren Reben aus verschiedenen Terroirs und werden laut Château de Tracy mechanisch gelesen. Die Cuvée verbindet damit verschiedene Boden- und Parzellencharaktere und bringt einen ausgesprochen aromatischen, fruchtbetonten Pouilly Fumé hervor. Interessant ist, dass die Weine von Château de Tracy trotz der ausgeprägten Sauvignon-Aromatik immer auf Frische und mineralische Präzision ausgerichtet sind. Das Weingut beschreibt seine Arbeitsweise als auf eine möglichst authentische Wiedergabe der eigenen Terroirs ausgerichtet und setzt dabei auf eine natürliche, terroirfreundliche Weinbereitung. Speisenempfehlung Mademoiselle de T ist ein hervorragender gastronomischer Begleiter, insbesondere überall dort, wo Frische, Kräuter, Zitrus und feine Salzigkeit gefragt sind. Sehr klassisch und nahezu ideal ist er zu Ziegenkäse, etwa einem warmen Crottin de Chavignol mit Blattsalat, Walnüssen und einer leichten Zitronenvinaigrette. Die Säure des Weins nimmt die Frische des Salats auf und bildet einen reizvollen Kontrast zur Cremigkeit des Käses. Zu Fisch empfehle ich gebratenen Zander mit Zitronenbutter, Fenchel und Kräuteröl. Die Zitrusnoten des Weins greifen die Sauce auf, während seine Frische die leichte Fettigkeit der Butter ausbalanciert. Sehr schön funktioniert der Wein auch zu Jakobsmuscheln mit Erbsencreme, Grapefruit und gerösteten Mandeln. Die exotisch-zitrische Aromatik des Sauvignon findet hier mehrere direkte Brücken. Für die vegetarische Küche bietet sich grüner Spargel mit pochiertem Ei, Kerbel und Parmesan an. Alternativ passt er hervorragend zu Artischocken, Kräuter-Risotto oder gebratenem Fenchel. Auch zu asiatischen Gerichten ist der Wein interessant: Ceviche vom Wolfsbarsch mit Limette, Koriander und Chili oder Thai-Garnelen mit Zitronengras und Ingwer greifen seine Zitrus- und Kräuteraromatik besonders schön auf.

Inhalt: 0.75 Liter (31,87 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

23,90 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
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Matthias et Emile Roblin
Sancerre blanc AOC "Enclos de Maimbray" 2024
3001003-24N
Verkostungsnotiz Der Sancerre „Enclos de Maimbray“ 2024 ist die charaktervolle, etwas tiefgründigere Interpretation des Sauvignon Blanc aus dem Hause Matthias und Émile Roblin. Die Cuvée trägt den Namen der katastralen Parzelle Enclos de Maimbray und stammt aus den kalkig-tonigen Böden des Oberjura. Hier treffen Kimmeridgium und Portlandien aufeinander – jene geologischen Formationen, die den Sancerre-Weinen rund um Sury-en-Vaux ihre charakteristische Spannung und mineralische Prägung geben. Im Duft zeigt sich der 2024er ausgesprochen präzise und animierend. Zitrone, Limette und Grapefruit verbinden sich mit weißem Pfirsich, Birne und reiferen exotischen Fruchtnoten. Dazu kommen florale Anklänge und eine feine, steinige Würze. Anders als ein rein auf Primärfrucht ausgerichteter Sauvignon wirkt der Enclos bereits im Duft etwas substanzvoller und ruhiger. Die Frucht bleibt klar, wird aber von einer kalkig-mineralischen Komponente getragen. Am Gaumen beginnt der Wein frisch, straff und geradlinig. Die lebendige Säure sorgt für Spannung und einen hervorragenden Trinkfluss, während die Frucht den Mittelgaumen angenehm auskleidet. Besonders schön ist das Wechselspiel zwischen Zitrusfrische und mineralischer Tiefe. Gegen Ende tritt eine feine, leicht herbe Note hervor, die den Wein zusätzlich fokussiert und ihn sehr animierend macht. Eine aktuelle Verkostung beschreibt genau diese Kombination aus exotischer Frucht und Zitrus, geradlinigem, gespanntem Gaumen, Mineralität und einer angenehm feinen Bitterkeit im Finale. Seine besondere Klasse zeigt sich auch in der Textur. Der Wein besitzt deutlich mehr Körper und Schmelz, als seine frische Sauvignon-Blanc-Aromatik zunächst vermuten lässt. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt der Ausbau: Nach selektiver Handlese, pneumatischer Pressung und statischer Vorklärung vergärt der Most 3 bis 4 Wochen in Holzfässern und Edelstahl. Anschließend bleibt der Wein 10 bis 12 Monate auf der Feinhefe, begleitet von mehr oder weniger häufigem Aufrühren der Hefe, abhängig vom Jahrgang. Eine leichte Schönung und Filtration vor der Abfüllung bewahren dabei seine Präzision. Der 2024er profitiert von dieser Vinifikation besonders: Die Frische des Jahrgangs wird nicht durch übermäßige Holzaromatik überlagert, gleichzeitig erhält der Wein durch Holz und Hefelagerung zusätzliche Tiefe, Breite und Textur. Das Ergebnis ist ein Sancerre, der deutlich über den einfachen Erfrischungswein hinausgeht. Auch die 35 Jahre alten Reben und die vergleichsweise hohe Pflanzdichte von 7.000 Rebstöcken pro Hektar tragen zur Konzentration bei. Die Erträge liegen laut Domaine bei etwa 45 bis 55 hl/ha. Im langen Finale kommen nochmals Zitrus, kalkige Mineralität und eine feine salzige beziehungsweise leicht bittere Spannung zusammen. Der Nachhall bleibt trocken und präzise. Gerade diese Verbindung aus Frucht, Säure, Textur und Mineralität erklärt die sehr starke 95-Punkte-Bewertung von VINUM für den Jahrgang 2024. Der Enclos de Maimbray ist damit ein Sancerre für alle, die Sauvignon Blanc nicht nur wegen seiner Frische, sondern wegen Herkunft, Struktur und gastronomischer Vielseitigkeit schätzen. Die Geschichte des Weins Der Name Enclos de Maimbray bezeichnet die katastrale Lage, aus der diese Cuvée stammt. Maimbray ist ein Winzerweiler der Gemeinde Sury-en-Vaux, wenige Kilometer nordwestlich von Sancerre. Hier befindet sich das Familienweingut der Brüder Matthias und Émile Roblin, die den Betrieb heute in vierter Generation führen. Matthias übernahm das Familienweingut im Jahr 2000, sechs Jahre später stieß sein Bruder Émile dazu. Heute bewirtschaftet die Familie rund 20 Hektar in etwa 40 Parzellen, überwiegend mit Sauvignon Blanc. Die Weinberge liegen rund um Maimbray und La Vallée und sind stark von den kalkreichen Böden des Oberjura geprägt. Der Enclos de Maimbray stammt aus argilo-kalkigen Böden, die nach Angaben des Domaine zu zwei Dritteln aus Portlandien und zu einem Drittel aus Kimmeridgium bestehen. Die offiziellen Angaben des Domaine unterscheiden sich hier von manchen externen Beschreibungen; für die Produktbeschreibung folgen wir deshalb der aktuellen Primärquelle des Weinguts. Das Kimmeridgium besteht aus kalkhaltigen Mergeln mit fossilen kleinen Austern, während das darüberliegende Portlandien eine etwas andere mineralische Struktur mitbringt. Diese geologische Kombination ist ein wesentlicher Bestandteil des Sancerre-Terroirs und sorgt für die Verbindung von Frische, Mineralität und Spannung. Die Roblins arbeiten ausgesprochen umweltbewusst. Sie verzichten auf chemische Dünger, Herbizide, Insektizide und Mittel gegen Fäulnis. Begrünung, Bodenbearbeitung und gezielte Laub- und Ertragsregulierung gehören zum Weinbergsmanagement. Seit 2020 besitzt das Domaine die HVE-3-Zertifizierung, die höchste Stufe der französischen Umweltzertifizierung. Eine Biozertifizierung besteht dagegen ausdrücklich nicht. Auch im Keller lautet die Philosophie: möglichst wenig Eingriffe, möglichst viel Herkunft. Das Domaine arbeitet überwiegend mit Schwerkraft, reduziert Pumpvorgänge und setzt je nach Cuvée Edelstahl, Holz und 600-Liter-Fässer ein. Beim Enclos de Maimbray verbindet sich die kontrollierte Gärung mit dem langen Hefelager zu einem Wein, der gleichzeitig präzise und substanzvoll bleibt. Speisenempfehlung Der Enclos de Maimbray ist aufgrund seiner Kombination aus Säure, Frucht, Mineralität und Textur ein besonders guter gastronomischer Sancerre. Er besitzt genügend Substanz für anspruchsvollere Gerichte, ohne seine Frische zu verlieren. Eine herausragende Kombination wäre Jakobsmuschel mit Sellerie, Granny Smith, Zitronenverbene und einer leichten Beurre blanc. Die Süße der Jakobsmuschel greift die reife Frucht des Weins auf, während Säure und Mineralität die cremige Sauce ausbalancieren. Sehr klassisch und regional ist Crottin de Chavignol, entweder frisch und cremig oder leicht gereift. Die cremige, leicht würzige Textur des Ziegenkäses wird durch die Säure des Sancerre aufgefangen. Zu Fisch empfiehlt sich beispielsweise gebratener Zander mit Petersilienwurzel, Zitronenbutter und Kräuteröl. Die Struktur des Weins ist kräftig genug für die Butter, während seine Mineralität die feine Süße des Fisches unterstützt. Auch Seezunge mit brauner Butter, Kapern und Zitrone ist eine hervorragende Kombination. Hier entsteht ein schönes Spiel zwischen der nussigen Butter, der Zitrusfrische des Weins und seiner kalkigen Mineralität. Vegetarisch passt der Wein hervorragend zu weißem Spargel mit Morcheln und pochiertem Ei, grünem Spargel mit Kerbel und Zitrone oder einem Risotto mit Erbsen, Zuckerschoten und Comté. Für die asiatische Küche eignet sich der Enclos besonders zu Sashimi, Sushi, Ceviche vom Wolfsbarsch oder Jakobsmuschel mit Yuzu. Die hohe Säure und die mineralische Struktur bringen Frische und Präzision in Gerichte mit Zitrus, Kräutern und leichter Schärfe. Auch helles Fleisch funktioniert sehr gut: etwa Maispoularde mit Estragon, Artischocken und einer leichten Zitronensauce.  

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Château de Tracy
Pouilly Fumé AOC "Château de Tracy" 2025
3077001-25N
Verkostungsnotiz Der Château de Tracy Pouilly Fumé 2025 ist die anspruchsvollere, terroirgeprägte Pouilly-Fumé-Cuvée des Hauses und stammt aus einer Selektion der ältesten Reben des Weinguts. Der Jahrgang verbindet zwei der prägenden Terroirs von Château de Tracy: Kimmeridgien-Mergel und Kalkböden, die für Volumen und Textur sorgen, sowie Feuerstein-Tonböden, die Tiefe, Mineralität und den charakteristischen salzigen Zug einbringen. Im Glas zeigt sich der Wein klar und brillant mit hellem Goldton. Das Bouquet ist ausgesprochen präzise und zugleich vielschichtig. Zunächst stehen frische Birne, weißer Pfirsich und Zitronenzeste im Vordergrund. Mit Luft entwickelt sich der Wein weiter und gewinnt an Würze: Anis, feine Lakritznoten und eine subtile rauchige Feuerstein-Note treten hervor. Gerade diese Verbindung aus reifer Frucht und steiniger Würze macht den Wein deutlich komplexer als einen rein fruchtbetonten Sauvignon Blanc. Am Gaumen beginnt der 2025er frisch, dynamisch und ausgesprochen präzise. Die natürliche Konzentration der kleinen Beeren verleiht ihm Substanz, ohne ihn schwer wirken zu lassen. Die Frucht wird von einer klaren Säure getragen und bekommt durch die kalkigen Böden eine feine Spannung. Gleichzeitig sorgt der Anteil der Feuerstein-Terroirs für Tiefe, mineralischen Grip und einen salzigen Eindruck. Besonders schön ist die Textur: Der Wein besitzt durchaus Volumen und Stoff, bleibt aber stets straff und frisch. Die Sauvignon-Blanc-Typizität zeigt sich nicht vordergründig in aggressiver grüner Aromatik, sondern in Zitrusfrische, Kräuterwürze und präziser Spannung. Die rauchige Note wirkt dabei eher fein und erinnert an nassen Feuerstein als an deutliches Holz oder Röstaromen. Das Finale ist lang, trocken, salzig und mineralisch. Zitrone und Zitruszeste verbinden sich mit der feinen Rauchigkeit und einem steinigen Nachhall. Genau hier zeigt sich die Herkunft besonders deutlich: Der Wein endet nicht einfach fruchtig, sondern mit einem kühlen, mineralischen Zug, der zum nächsten Schluck animiert. Der 2025er besitzt damit eine bemerkenswerte Balance aus Frucht, Konzentration, Säure, Textur und Mineralität. Er ist bereits jung sehr attraktiv, besitzt aber genügend Struktur für einige Jahre Flaschenentwicklung. Die Geschichte des Weins Château de Tracy gehört zu den traditionsreichen Häusern von Pouilly-sur-Loire. Die Geschichte des Weinbergs lässt sich bis 1396 zurückverfolgen; seit 1586 ist das Château mit der Familie d'Estutt d'Assay verbunden. Heute führt Juliette d'Assay das Familienweingut und hat seit der Übernahme 2012 die nachhaltige Ausrichtung des Betriebs weiterentwickelt. Das Weingut liegt in Tracy-sur-Loire, hoch über der Loire und gegenüber von Sancerre. Der Sauvignon Blanc steht hier ganz im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist die geologische Vielfalt der Weinberge: Kimmeridgien-Mergel und Kalkböden bringen Volumen, Körper und Textur, während Argile à Silex, also Feuerstein-Tonböden, für Mineralität, Tiefe und Salzigkeit sorgen. Für den Château de Tracy werden die ältesten Sauvignon-Blanc-Reben des Hauses selektiert. Der 2025er soll dadurch die beiden wichtigsten Terroirtypen des Gutes besonders deutlich miteinander verbinden. Das Ergebnis ist kein ausschließlich aromatischer Sauvignon, sondern ein Wein, bei dem Herkunft und Textur mindestens ebenso wichtig sind wie die Frucht. Die nachhaltige Bewirtschaftung des Gutes ist mit HVE Niveau 3 zertifiziert. Auch international genießt Château de Tracy einen sehr guten Ruf. Der Jahrgang 2023 erhielt bei Decanter 96 Punkte und eine Goldmedaille; Bettane & Desseauve führt das Weingut im Guide 2026 mit drei Sternen. Wine Enthusiast führt Château de Tracy ebenfalls als empfohlenes Weingut. Diese Bewertungen beziehen sich ausdrücklich auf das Weingut bzw. ältere Jahrgänge und nicht auf den 2025er. Ausführliche Speisenempfehlung Dieser Pouilly Fumé ist aufgrund seiner Konzentration, Säure und salzigen Mineralität ein hervorragender Speisenwein. Er verträgt deutlich mehr als nur leichte Vorspeisen. Klassisch und besonders stimmig ist er zu Jakobsmuscheln mit Zitronenbutter, Fenchel und etwas Kerbel. Die Frische des Weins nimmt die Zitrone auf, während seine Textur genügend Substanz für die cremige Sauce besitzt. Sehr schön ist auch gegrillte Dorade mit Zitronenöl, Fenchel und Kräutern. Die salzige Mineralität des Weins greift die maritime Komponente auf, während Zitrus und Kräuter eine direkte aromatische Verbindung herstellen. Zu Zander mit Beurre blanc, Lauch und gerösteten Haselnüssen zeigt der Wein seine gastronomische Stärke: Die Säure schneidet durch die Sauce, die mineralische Struktur hält dem Fisch stand und die nussigen Komponenten finden einen schönen Gegenpol in den würzigen, leicht lakritzigen Noten des Weins. Ein hervorragender vegetarischer Partner ist Spargel mit Morcheln, Kerbel und einer leichten Rahmsauce. Hier trifft die Frische des Sauvignon auf die erdigen Aromen der Morcheln und die cremige Textur der Sauce. Auch Risotto mit Jakobsmuscheln, Zitrone und Parmesan funktioniert ausgezeichnet. Der Wein besitzt genügend Körper für das Risotto und gleichzeitig genügend Säure, um die Cremigkeit auszugleichen. Bei Käse ist die Kombination mit Crottin de Chavignol besonders naheliegend. Aber auch gereifter Ziegenkäse oder würziger Schafskäse passen hervorragend. Für die asiatische Küche würde ich ihn zu Sashimi vom Hamachi mit Yuzu, gedämpftem Wolfsbarsch mit Ingwer und Frühlingszwiebel oder Jakobsmuscheln mit Limette und Koriander einsetzen.

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Domaine du Closel
Savennières La Jalousie AOC 2021 (bio)
3076001-21N
Verkostungsnotiz:Brilliantes, mittleres Strohgelb. In der Nase subtile weiße Frucht (knackige Birne), Limette und andere Zitrusfrüchte, deutlich mineralische Töne, daneben Noten gerösteter Mandeln. Am Gaumen Anklänge von Pfirsich, Rosa Grapefruit sowie Noten von Yasminblüten, Farn und Zitronenmelisse, abgerundet von salziger Mineralität. Ein feinnervig-frischer und eleganter Wein, mit präsenter, aber reifer Säure und langem, kraftvollem Nachhall. Les vins Domaine du Closel, Château des Vaults, SavennièresDer Urgroßvater der heutigen Besitzerin Michèle de Jessey war einst Kammerherr und Memorialist von Kaiser Napoleon Bonaparte. Sie erbte das Anwesen im Jahr 1961 von ihrer Tante Madame du Closel aufgrund ihrer Leidenschaft für Wein, ihrem Respekt vor der Natur, sowie ihrem Eintreten für die Traditionen in der Region Savennières. Sie schaffte es auch als erste Frau, Präsidentin einer Appellation Contrôlée zu werden. Das Weingut umfasst 12 Hektar, die alle mit der Rebsorte Chenin Blanc bestockt sind. Die Böden bestehen zumeist aus einem sandigen Oberboden, der Schiefer und vulkanisches Gestein bedeckt. Michèle de Jessey erntet niedrige Erträge, die zwischen 20 und 40 hl/ha liegen. Das Ergebnis sind intensive, vollmundige Weine, die Chenin Blanc Fans weltweit verzücken.

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Matthias et Emile Roblin
Sancerre blanc AOC "Ammonites" 2022
3001001-22N
Verkostungsnotiz Der Ammonites 2022 zeigt, wie eindrucksvoll Sauvignon Blanc aus Sancerre sein kann, wenn Herkunft und Ausbau im Vordergrund stehen. Im Glas helles Strohgelb mit zarten goldenen Reflexen. Das Bouquet verbindet die für Sancerre typische kühle Zitrusaromatik mit deutlich mineralischen und leicht würzigen Nuancen: Limette, Grapefruit und gelbe Zitrusfrucht treffen auf weißen Pfirsich, helle Steinfrucht und eine feine, kreidig-kalkige Anmutung. Dazu kommen dezente Noten von Zitronengras, getrockneten Kräutern und eine zurückhaltende, cremige Hefenote. Andreas Larsson beschreibt den 2022er ebenfalls als präzise und fruchtbetont mit kalkigen Noten, heller Steinfrucht und einer leichten Salzigkeit im Finale. Am Gaumen besitzt der Wein eine bemerkenswerte Kombination aus Frische, Stoffigkeit und Präzision. Die Sauvignon-Blanc-Typizität zeigt sich weniger plakativ in grünen Aromen, sondern wesentlich eleganter über Zitrusfrische, Kräuteranklänge und die mineralische Spannung. Die Säure ist klar konturiert und trägt den Wein weit über den Gaumen. Gleichzeitig sorgt der Ausbau in 600-Liter-Demi-Muids für Textur und eine dezente Cremigkeit, ohne die Frische des Sauvignon zu überdecken. Das Weingut vergärt den Wein in Demi-Muids und baut ihn anschließend zwölf Monate auf der Feinhefe aus; je nach Jahrgang wird die Hefe unterschiedlich intensiv bewegt. Besonders charakteristisch ist die Verbindung aus kalkiger Mineralität und salziger Spannung. Im Finale wird der Wein zunehmend griffig, mit feiner phenolischer Struktur und einem langen, von Zitrus, Stein und einer leicht salzigen Note geprägten Nachhall. Die 2022er Version wirkt dabei reif und großzügig, ohne an Energie einzubüßen. Genau diese Balance aus Frucht, Mineralität, Holztextur und Säure macht den Ammonites zu einem ausgesprochen gastronomischen Sancerre. Die Fachverkostungen bestätigen diesen Eindruck: Für den Jahrgang 2022 sind unter anderem 93 Punkte von Andreas Larsson sowie Auszeichnungen bei den Decanter World Wine Awards dokumentiert. Die Geschichte des Weins Die Geschichte des Ammonites steckt bereits im Namen. Die Cuvée stammt aus den besten „Terres Blanches“ des Familienbetriebs Matthias & Émile Roblin. Die Weinberge liegen rund um Maimbray und Sury-en-Vaux im Nordwesten der Appellation Sancerre. Die Brüder führen das Familienweingut in vierter Generation; Matthias übernahm den Betrieb im Jahr 2000, Émile kam 2006 hinzu. Heute bewirtschaften sie ihre Sancerre-Lagen mit großem Augenmerk auf einen möglichst schonenden und wenig interventionistischen Umgang mit Reben und Wein. Für den Ammonites werden ausschließlich Sauvignon-Blanc-Trauben verwendet. Die Reben stehen auf kalkhaltigen Tonböden des Oberjura, insbesondere auf den berühmten Kimmeridgium-Terroirs der „Terres Blanches“. Charakteristisch sind Mergel mit fossilen Meeresorganismen – darunter die namensgebenden Ammoniten beziehungsweise Nautiliden. Diese Fossilien sind Zeugnisse einer Zeit, in der das Gebiet des heutigen Sancerre vom Meer bedeckt war. Die Reben sind im Durchschnitt rund 45 Jahre alt, die Pflanzdichte liegt bei etwa 7.000 Rebstöcken pro Hektar. Das Weingut arbeitet mit Begrünung, Bodenbearbeitung zwischen den Rebzeilen sowie gezieltem Ausdünnen des Laubes und der Trauben. Die Erträge liegen bei etwa 40 bis 50 hl/ha. Im Keller setzt Roblin auf möglichst wenig Manipulation. Nach der Handlese und Selektion wird pneumatisch gepresst und der Most statisch vorgeklärt. Die spontane Gärung erfolgt in 600-Liter-Demi-Muids über vier bis sechs Wochen bei kontrollierten Temperaturen. Anschließend reift der Wein zwölf Monate auf der Feinhefe im Holz; der Hefekontakt wird je nach Jahrgang individuell gestaltet. Vor der Abfüllung erfolgt lediglich eine sanfte Schönung und leichte Filtration. Der Name Ammonites ist damit weit mehr als eine Marketingidee: Er verweist unmittelbar auf das geologische Fundament, das diesen Sancerre prägt. Speisenempfehlung Dieser Sancerre besitzt genügend Struktur und Tiefe, um deutlich über die klassische Kombination mit Ziegenkäse hinauszugehen. Seine Säure und salzige Mineralität machen ihn zu einem hervorragenden Begleiter von Meeresfrüchten und Fisch, während der Ausbau im Demi-Muid genügend Textur für anspruchsvollere Gerichte liefert. Besonders überzeugend: Gegrillter Hummer mit brauner Butter, Zitrone und Estragon Jakobsmuscheln mit Blumenkohlcreme, gerösteten Haselnüssen und Zitronenöl Wolfsbarsch oder Steinbutt mit Beurre blanc und jungem Gemüse Gebratener Zander mit Petersilienwurzel, Lauch und einer leichten Kräutersauce Geflügel aus dem Ofen mit Morcheln und heller Jus Maispoularde mit Estragon und cremigem Selleriepüree Grüner Spargel mit pochiertem Ei und Parmesan Ziegenfrischkäse mit Kräutern, gerösteten Nüssen und Birne Die Kombination aus Kalkmineralität, Säure und feiner Holztextur prädestiniert ihn insbesondere für gegrillte Krustentiere und hochwertige Fischgerichte – eine Kombination, die auch das Weingut selbst ausdrücklich empfiehlt.

Inhalt: 0.75 Liter (43,60 €* / 1 Liter)

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Domaine des Pothiers
L'integrale Gamay Saint Romain Côte Roannaise AOC 2014 (bio) - Magnum
3069004-14M
Verkostungsnotiz:Tiefdunkles, leuchtendes Rubinrot. In der Nase ein Bouquet von reifen Beerenfrüchten und Sauerkirschen untermalt von pfeffrigen Würznoten und mineralischen Anklängen. Am Gaumen entfalten sich wieder deutlich fruchtbetonte und mineralische Komponenten von weichen Tanninen ummantelt. Ein vollmundiger, süffiger Wein mit schönem salzig-mineralischem Abgang. Domaine des Pothiers, Villemontais, Côte Roannaise, Val de LoireDas Weingut Pothiers befindet sich in der Gemeinde Villemontais des Côte Roannaise, einem seit 1994 als AOC anerkannten Weinbaugebiets des Loiretals, nahe den südlichen Quellen des Flusses. Dort geht das hügelige Gelände in die nordwestlichen Ausläufer des Zentralmassivs über. Auf einer Höhe von 400 bis 500 Metern über dem Meeresspiegel wurden auf der Domaine mittlerweile 17 Hektar bester Hanglagen mit Reben gepflanzt. Die sandigen und wasserdurchlässigen Böden sind von Granit geprägt, was für die Hauptrebsorte Gamay Saint Romain ideal ist. Sie ist die Rotweinsorte des Weinguts, seit Jahrhunderten in der Gegend gepflanzt und perfekt an das Terroir angepasst. Die Rebe entwickelt dort eher kleine, luftige Trauben, was für die Gesunderhaltung und Konzentration der Inhaltsstoffe vorteilhaft ist. Die Sorte trägt den Züchtungsort SaintRomain-la-Motte im Namen, der nur 10 Kilometer vom Weingut entfernt liegt. Neben dieser Hauptrebsorte werden auf den lehm- und tonhaltigeren Parzellen des Weinguts für Weißweine Pinot Gris und Chardonnay-Trauben gewonnen. Geleitet wird die Domaine von George Paire, zusammen mit seiner Frau Denise und ihrem Sohn Romain. Sie setzen damit eine über hundertjährige Familientradition fort. Die Rebflächen wurden seit dem Zusammenwirken mit dem Sohn Romain Paire ökologisch umgestellt und werden mittlerweile biodynamisch bewirtschaftet. Diese Wirtschaftsweise drückt nicht nur den hochachtungsvollen Respekt im Umgang mit der Umwelt und den Kunden aus, sondern ist zugleich die Grundlage für die Qualität der Weine der Domaine Pothiers

Inhalt: 1.5 Liter (26,60 €* / 1 Liter)

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Château de Tracy
Pouilly Fumé AOC Haute Densité du Château de Tracy 2023 (bio)
3077003-23N
Verkostungsnotiz Der Haute Densité 2023 ist die konzentrierteste und strukturell anspruchsvollste Sauvignon-Blanc-Interpretation des Château de Tracy. Schon die Herkunft macht den Charakter verständlich: Die Cuvée stammt aus einer gerade einmal rund einen Hektar großen Parzelle auf dem Plateau der Champs de Cri, geprägt von Kimmeridgium- und Portland-Kalkstein. Die Besonderheit liegt zudem in der extremen Pflanzdichte von bis zu 17.000 Rebstöcken pro Hektar. Dadurch stehen den einzelnen Rebstöcken nur sehr begrenzte Ressourcen zur Verfügung, die Wurzeln werden zu tiefem Wachstum angeregt und die Erträge drastisch reduziert. 2023 wurden lediglich 3.880 Flaschen erzeugt. Im Glas zeigt sich der Wein klar und hellgelb mit goldenen Reflexen. Das Bouquet verbindet die für Sauvignon Blanc typische grüne, würzige Aromatik mit einer deutlich reiferen und komplexeren Dimension: Buchsbaum, frische Kräuter, Holunderblüte und Rhabarber treffen auf Limette, Mirabelle und Birne. Dazu kommen feine Anklänge von Lakritz und weißem Pfeffer. Die Aromatik wirkt dabei nicht plakativ, sondern präzise und tief gestaffelt. Am Gaumen zeigt sich der eigentliche Unterschied zum klassischen Pouilly-Fumé des Hauses. Der Auftakt ist geradlinig und fokussiert, dann baut sich eine für Sauvignon ungewöhnlich dichte, fast cremig wirkende Textur auf. Die Säure hält die Kraft souverän in Balance und verleiht dem Wein Spannung. Stachelbeere und Zitrusfrucht werden von einer steinigen, kalkigen und leicht jodigen Mineralität begleitet. Mit zunehmender Belüftung gewinnt der Wein an Tiefe und wirkt weniger frisch-fruchtig als vielmehr strukturiert, salzig und terroirgeprägt. Der Ausbau unterstützt diese Wirkung, ohne den Sauvignon-Charakter zu überdecken. Nach der Handlese und sorgfältiger Selektion erfolgt eine schonende Pressung; die Gärung findet temperaturkontrolliert in Beton und Edelstahl statt. Anschließend reift der Wein über einen langen Zeitraum, teilweise in älteren Eichenfässern und zu einem kleineren Teil in neuen Fässern, begleitet von regelmäßigem Bâtonnage. Die technische Dokumentation des Château nennt für 2023 14 Monate Ausbau und einen Extrakt von 20 g/l – Werte, die die ungewöhnliche Dichte und das Volumen des Weines erklären. Der Jahrgang 2023 brachte dafür sehr gute Voraussetzungen: Ein milder, niederschlagsreicher Winter füllte die Wasserreserven der Böden auf; ein sonniger Frühling und warmer Sommer ermöglichten eine gute und gleichmäßige Reife. Das Ergebnis ist ein Sauvignon Blanc, der reif und konzentriert wirkt, dabei aber seine Loire-typische Frische und Präzision bewahrt. Im langen Finale verbinden sich Limette, Stachelbeere, Kalk, feine Würze und eine salzige Mineralität. Der Nachhall ist lang, trocken und leicht pfeffrig. Gerade diese Kombination aus Konzentration, Säure und mineralischer Spannung macht den Haute Densité zu einem Wein, der nicht nur über Frucht funktioniert, sondern über Textur, Herkunft und Tiefe. Die Geschichte des Weins Die Geschichte des Château de Tracy reicht weit zurück. Bereits 1396 ist der Weinbau auf dem Besitz dokumentiert. Die heutige Familiengeschichte begann 1952 mit dem Wiederaufbau des Gutes durch Comte und Comtesse Alain d’Estutt d’Assay. Heute wird das Château von Juliette d’Assay geführt. Die Philosophie des Hauses ist klar auf eine möglichst unverfälschte Wiedergabe der unterschiedlichen Terroirs und auf einen schonenden, natürlichen Umgang mit Weinberg und Wein ausgerichtet. Der Haute Densité nimmt innerhalb der Kollektion eine Sonderstellung ein. Er stammt aus einer kleinen Parzelle auf dem Plateau der Champs de Cri, einem hochwertigen Kalksteinterroir. Die extrem hohe Pflanzdichte – bis zu 17.000 Rebstöcke je Hektar – ist für die Appellation außergewöhnlich. Die Reben konkurrieren stärker um Wasser und Nährstoffe und werden dadurch zu tieferem Wurzelwachstum angeregt. Der Ertrag wird auf nur wenige Trauben pro Stock begrenzt. Genau diese Bedingungen erklären die ungewöhnliche Konzentration des Weins. Während die klassischen Pouilly-Fumé des Hauses unterschiedliche Terroirs miteinander verbinden, steht beim Haute Densité die Tiefe des Kalksteins und die besondere Bewirtschaftungsform einer einzelnen Parzelle im Mittelpunkt. Das Château beschreibt die Cuvée deshalb selbst als Wein von seltener Komplexität und mit besonderem Lagerpotenzial. Die 2023er Produktion blieb mit lediglich 3.880 Flaschen ausgesprochen klein. Speisenempfehlung Dieser Pouilly-Fumé verlangt nach Speisen, die seine Säure, Mineralität und Dichte aufnehmen können. Besonders überzeugend ist die Kombination mit Meeresfrüchten und Krustentieren, bei denen die salzige Mineralität des Weins hervorragend zur Geltung kommt. Gastronomisch besonders spannend wäre eine gegrillte Langoustine mit Zitronen-Beurre-blanc, Fenchel und leicht geröstetem Sauerteig. Die Süße der Langoustine nimmt die Frucht des Sauvignon auf, während Zitrone und Fenchel seine Frische und Kräuteraromatik spiegeln. Ebenso passend sind Flusskrebse mit Kräuterbutter, pochierter Hecht mit Beurre blanc, Zander mit Petersilienwurzel und Zitronenbutter oder ein hochwertiges Saiblingsfilet mit Erbsen, Kerbel und einer leichten Weißweinsauce. Auch Spargel funktioniert hervorragend – beispielsweise weißer Spargel mit pochiertem Ei, Morcheln und einer reduzierten Sauce Hollandaise. Die Säure des Weins schneidet durch die cremige Sauce, während die kalkige Mineralität einen spannenden Kontrapunkt zum erdigen Morchelton bildet. Wer es klassisch französisch mag, serviert ihn zu Crottin de Chavignol, idealerweise leicht gereift. Der Ziegenkäse und Sauvignon Blanc gehören zu den großen regionalen Kombinationen der Loire. Auch Geflügel mit heller Sauce, etwa Maispoularde mit Estragon und gebratenen Artischocken, kann hervorragend funktionieren. Durch seine Dichte besitzt der Haute Densité genügend Substanz, um auch anspruchsvollere Gerichte zu begleiten.  

Inhalt: 0.75 Liter (74,00 €* / 1 Liter)

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55,50 €*
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Château de Tracy
Pouilly Fumé AOC 101 rangs 2020
3077004-20N
Verkostungsnotiz Der 101 Rangs 2020 ist die besonders konzentrierte und tiefgründige Interpretation des Sauvignon Blanc von Château de Tracy. Für diese Cuvée werden ausschließlich Trauben der ältesten Sauvignon-Blanc-Reben des Weinguts verwendet. Die historische Parzelle liegt auf einem der herausragenden Argile-à-Silex-Terroirs, also auf einer Verbindung aus tonreichen Böden und Feuerstein. Genau diese Herkunft prägt den Wein mit einer ausgeprägten mineralischen Spannung und dem für Pouilly-Fumé so charakteristischen Feuersteinprofil. Im Glas zeigt sich der 2020er goldgelb mit goldenen Reflexen. Das Bouquet beginnt ausgesprochen intensiv und zunächst eher würzig-grün: Buchsbaum, schwarze Johannisbeerknospe und süße Mandel stehen neben frischer Zitrone. Mit zunehmender Belüftung wird der Wein deutlich komplexer und öffnet sich zu kandierter Orange, Aprikosengelee, grünem Pfeffer und Basilikum. Die Aromatik verbindet damit die typische Sauvignon-Blanc-Würze mit reifer, fast exotischer Frucht und einer zunehmend mediterran anmutenden Kräuterwürze. Am Gaumen besitzt der Wein einen frankierten, präzisen Auftakt, der von Zitrusfrucht und exotischeren Mangoanklängen getragen wird. Die Säure baut sich im Verlauf des Gaumens zunehmend auf und gibt dem Wein seine vertikale Spannung. Gleichzeitig sorgt der Extrakt für Substanz und verhindert, dass die Frische schlank oder eindimensional wirkt. Die Textur ist fein ziseliert, mineralisch und dicht, mit Anklängen von Borretsch und einer zunehmend salzigen Würze. Der 2020er verbindet damit Reife und Frische, Konzentration und Präzision. Der Feuersteincharakter des Argile-à-Silex-Terroirs wirkt nicht als vordergründige Rauchigkeit, sondern als mineralische Tiefe und salzige Spannung. Der Nachhall ist ausgesprochen lang, floral und salin. Gerade diese Kombination aus reifer Frucht, Kräuterwürze, Säurezug und Mineralität macht den Wein zu einem sehr eigenständigen und langlebigen Pouilly-Fumé. Der Jahrgang 2020 zeigt sich dabei bereits mit deutlicher Reife, besitzt aber genügend Säure, Struktur und Konzentration für weitere Entwicklung. Der aktuelle Charakter liegt zwischen der expressiven Frucht des reifen Sauvignon Blanc und der zunehmend komplexen, mineralisch-würzigen Seite eines gereiften Pouilly-Fumé. Die Geschichte des Weins 101 Rangs ist eine der Spitzen-Cuvées des Château de Tracy. Der Name steht für eine streng selektierte Parzelle mit den ältesten Sauvignon-Blanc-Reben des Weinguts. Diese historische Anlage befindet sich auf einem besonders charaktervollen Argile-à-Silex-Boden, einer für Pouilly-Fumé wichtigen Verbindung aus Ton und Feuerstein. Die alten Reben liefern naturgemäß weniger Trauben, dafür aber eine außergewöhnliche Konzentration und Tiefe. Das Weingut bezeichnet 101 Rangs als seine „cuvée parcellaire“ und führt sie als einen der herausragenden Weine seiner Pouilly-Fumé-Kollektion. Die Produktion des Jahrgangs 2020 war mit lediglich rund 3.100 Flaschen ausgesprochen klein. Die Stilistik des Weins lebt von der Verbindung aus Sauvignon-Blanc-Typizität und Herkunft. Die für die Rebsorte typischen grünen und zitrischen Aromen treffen auf die reifere Frucht des Jahrgangs und die mineralisch-salzige Signatur des Silex-Terroirs. So entsteht kein vordergründig aromatischer Sauvignon, sondern ein strukturierter, komplexer und entwicklungsfähiger Pouilly-Fumé. Château de Tracy verfolgt inzwischen einen nachhaltigen Weg: Das Weingut ist HVE-zertifiziert; der gesamte Weinberg wird biodynamisch bewirtschaftet, und ab dem Jahrgang 2023 ist die biologische Zertifizierung vorgesehen. Speisenempfehlung Dieser Pouilly-Fumé verlangt nach Gerichten, die seine Säure, Mineralität und salzige Länge aufnehmen können. Besonders stark ist er zu Produkten aus dem Meer. Auf gastronomischem Niveau passt er hervorragend zu Austern mit Zitronenöl und Gurke, zu einem Tatar vom bretonischen Wolfsbarsch mit Yuzu und Kräutern oder zu Jakobsmuscheln mit Fenchel, Zitrusfrüchten und einer leichten Beurre blanc. Die salzige Mineralität des Weins harmoniert ebenso mit gegrilltem Steinbutt oder Saint-Pierre, insbesondere wenn das Gericht mit Kräutern, Zitrone oder einer reduzierten Sauce begleitet wird. Sehr schön ist auch die Verbindung zu Hummer mit Estragon und Zitrone, zu Langoustinen mit Kräuterbutter oder zu einem präzise gewürzten Ceviche vom Wolfsbarsch. Die kräuterwürzige Sauvignon-Aromatik unterstützt zudem grünen Spargel mit pochiertem Ei und Morcheln oder einen Risotto mit Spargel und Ziegenkäse. Wer den Wein zu Fleisch einsetzen möchte, sollte auf helle, fein aromatische Gerichte setzen: Kalbsrücken mit Kräutern, Kalbsfilet mit einer leichten Zitronenjus oder Geflügel mit Estragon sind deutlich stimmiger als kräftige oder stark gewürzte Fleischgerichte. Auch zu Sushi, Sashimi und hochwertigen Meeresfrüchte-Gerichten funktioniert der Wein hervorragend. Das Weingut selbst nennt unter anderem marinierte oder geräucherte Fische, Austern, Meeresfrüchte, Ceviche, Tartare, Sushi, Sashimi, Carpaccio, Hummer, Langusten, Flusskrebse, Wolfsbarsch, Steinbutt, Seezunge, Heilbutt, Saint-Pierre, Seeteufel, gegrilltes helles Fleisch, Kalb und grünen Spargel als passende Begleiter.

Inhalt: 0.75 Liter (74,00 €* / 1 Liter)

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Château de Tracy
Pouilly Fumé Château de Tracy 2025 AOC - Magnum (bio)
3077001-25M
Pouilly Fumé Château de Tracy 2025 AOC - Magnum (bio)

Inhalt: 1.5 Liter (37,33 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

56,00 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
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Château de Tracy
Pouilly Fumé AOC 101 rangs 2017
3077004-17N
Verkostungsnotiz Der 101 Rangs 2017 gehört zur Spitzenklasse der Pouilly-Fumé-Weine von Château de Tracy. Er stammt aus einer streng selektierten Auswahl der ältesten Sauvignon-Blanc-Reben des Weinguts, die auf der Butte de Tracy auf einem besonderen Argile-à-Silex-Terroir stehen – einem von Ton geprägten Boden mit Feuerstein. Die südwestlich ausgerichtete Parzelle liefert nur kleine Mengen, dafür aber Trauben mit außergewöhnlicher Konzentration und mineralischer Prägung. Bereits die Farbe zeigt die Reife des Weins: leuchtendes Goldgelb mit silbrigen Reflexen. Das Bouquet ist ausgesprochen intensiv und entwickelt sich mit Luft in mehreren Schichten. Zunächst treten reife exotische Früchte wie Mango und Passionsfrucht hervor, danach folgen Basilikum, Zitrusfrüchte, Rhabarber und eine feine Würze von grünem Pfeffer. Dazu kommen Anklänge von geriebener Kokosnuss, Vanille und mit zunehmender Reife eine nussige Komponente. Die Aromatik verbindet damit die typische Würze des Sauvignon Blanc mit der Konzentration alter Reben und den warmen, reifen Fruchtaromen des Jahrgangs. Am Gaumen zeigt der 2017er zunächst Frische und Präzision, besitzt aber gleichzeitig deutlich mehr Substanz als ein klassischer, leichter Pouilly-Fumé. Grapefruit, Limette, Yuzu und Bergamotte sorgen für den zitrischen Säurezug, während die reife Frucht und die fleischige Textur dem Wein Volumen geben. Die Säure ist präsent und trägt den Wein über den gesamten Gaumen, ohne ihn kantig wirken zu lassen. Besonders charakteristisch ist die dichte, intensiv strukturierte Textur. Die Verbindung aus alter Rebanlage, niedriger Produktion und sorgfältigem Ausbau bringt einen Sauvignon hervor, der nicht ausschließlich über seine Aromatik funktioniert, sondern über Struktur und Länge. Die Holznoten bleiben dabei im Hintergrund und ergänzen den Wein eher durch cremige und würzige Nuancen, als dass sie seine Herkunft überdecken. Die neunmonatige Reife in 29-hl-Holzbehältern aus älterem Holz sowie 500-Liter-Fässern dient vor allem der Textur und weiteren Komplexität. Im Finale wird der Wein zunehmend salzig, mineralisch und spannungsvoll. Gerade hier zeigt sich die Signatur des Silex-Terroirs besonders deutlich. Die Frucht zieht sich zurück, während Zitrus, Kräuter, Gewürze und eine feine Feuersteinmineralität nachklingen. Der Abgang ist lang und präzise. Wine Enthusiast bewertete den 2017er mit 95/100 Punkten und beschrieb ihn als reif und konzentriert, mit Säure, Gewürzen, grüner Frucht und Zitrus, die von einer intensiven Textur zusammengehalten werden. Jancis Robinson vergab 17,5/20. Beide Einschätzungen bestätigen damit die besondere Kombination aus Reife, Konzentration, Frische und Struktur. Der 2017er ist heute kein jugendlich-aromatischer Sauvignon mehr, sondern ein gereifter, komplexer und gastronomischer Pouilly-Fumé, bei dem die Mineralität und die Textur zunehmend wichtiger werden als reine Frucht. Die Geschichte des Weins Die Geschichte des Château de Tracy reicht weit zurück. Historische Dokumente belegen Weinbau auf dem Besitz seit mehr als 600 Jahren. Das Weingut liegt oberhalb der Loire bei Tracy-sur-Loire und verfügt über Weinberge rund um das Château sowie in Vilmoy. Die unterschiedlichen geologischen Formationen – insbesondere Silex, tonige Silex-Böden und Kimmeridgien-Kalk – bilden die Grundlage für die verschiedenen Pouilly-Fumé-Cuvées. Der 101 Rangs ist die prestigereichste und zugleich rarste dieser Cuvées. Für ihn werden ausschließlich Trauben aus der ältesten Weinbergsparzelle des Château ausgewählt. Der Name verweist auf die besondere historische Anlage der Reben. Das Weingut selbst beschreibt die Produktion als ausgesprochen vertraulich; je nach Jahrgang entstehen nur etwa 1.500 bis 2.000 Flaschen. Die Silex-Böden verleihen dem Sauvignon Blanc dabei eine besondere Feinheit und Mineralität. 2017 war für die Region ein herausfordernder Jahrgang, der insbesondere durch Frühjahrsfrost geprägt wurde. Die Produktion des Château wurde dadurch deutlich beeinträchtigt. Der verbliebene Wein zeigt jedoch eine bemerkenswerte Konzentration. Eine zeitgenössische Besprechung charakterisiert den Jahrgang mit Zitrone, Pfeffer und exotischer Frucht sowie als fruchtig, straff, strukturiert und lang anhaltend. Die Weinbereitung des 101 Rangs erfolgt mit großer Präzision: Handlese, erste Selektion bereits im Weinberg ausschließlich auf Basis der ältesten Reben und anschließend eine zweite, besonders strenge Sortierung im Keller. Die Trauben werden langsam und schonend gepresst; die einzelnen Partien werden getrennt in einem 29-hl-Holzfass aus zehn Jahre altem Holz und 500-Liter-Fässern vinifiziert. Anschließend reift der Wein neun Monate in diesen Holzgebinden. Damit ist der 101 Rangs kein Sauvignon Blanc, der allein über Primäraromatik definiert wird. Vielmehr geht es um Herkunft, alte Reben, Textur, Mineralität und Reifefähigkeit. Speisenempfehlung Der gereifte 2017er verlangt nach Gerichten mit ausreichend aromatischer Tiefe. Gleichzeitig sollte die Küche seine Säure und salzige Mineralität aufgreifen. Besonders elegant ist die Kombination mit Tatar vom Wolfsbarsch oder Steinbutt mit Yuzu, Limette und Kräutern. Die Zitrusaromatik des Gerichts greift die Frische des Sauvignon Blanc auf, während die Textur des Fisches mit der dichten Struktur des Weins harmoniert. Sehr klassisch funktioniert der Wein zu Austern, insbesondere zu großen, fleischigen Exemplaren. Noch spannender wird die Kombination mit Austern mit Gurke, Apfel und einem leichten Kräuteröl, weil die salzige Mineralität des Silex-Terroirs die maritime Aromatik unmittelbar aufnimmt. Zu warmen Fischgerichten empfiehlt sich Steinbutt mit Champagnerschaum, Fenchel und Zitrone, Seezunge mit brauner Butter und Kapern oder Heilbutt mit Beurre blanc und grünem Spargel. Die Säure des Weins schneidet durch die cremige Sauce, während die mineralische Länge die feine Süße des Fisches auffängt. Auch Jakobsmuscheln mit Sellerie, Zitrus und Haselnuss sind eine ausgezeichnete Wahl. Hier entsteht eine besonders interessante Verbindung zwischen der nussigen Reife des Weins, seinen Zitrusaromen und der leicht süßlichen Textur der Muschel. Die ausgeprägte Kräuter- und Würzkomponente macht ihn außerdem zu einem hervorragenden Begleiter von grünem Spargel mit Morcheln und pochiertem Ei oder einem Spargelrisotto mit Parmesan und Kerbel. Wer ihn mit Fleisch servieren möchte, sollte auf feine, helle Aromen setzen: Kalbsfilet mit Estragon, Maispoularde mit Kräutern oder Kalbsbries mit einer leichten Zitrusjus funktionieren besser als kräftige Fleischgerichte. Auch eine etwas exotischere Küche ist möglich: Sashimi vom Hamachi, Jakobsmuscheln mit Yuzu, gedämpfter Wolfsbarsch mit Ingwer und Frühlingszwiebeln oder ein fein gewürztes Thai-Ceviche greifen die Zitrus-, Kräuter- und Mineralitätskomponenten des Weins hervorragend auf.    

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