Verkostungsnotiz: 2023 Pinot Grigio delle Venezie DOC, LITER, Cavazza, Vicenza/VenetoIn der Nase entfaltet der Cavazza Pinot Grigio Delle Venezie ein zartes Bouquet von frischen Äpfeln und reifen Aprikosen. Am Gaumen präsentiert er sich trocken und angenehm fruchtig mit einer moderaten Säure. Die ausgewogene Balance zwischen Frucht und Säure verleiht dem Wein Eleganz und Trinkfreude.
Verkostungsnotiz:Kräftiges, leuchtendes Rubinrot. In der Nase delikater Duft nach reifen Waldbeeren, daneben Noten von feinen Gewürzen wie Nelke, Tabak und Süßholz, etwas Marzipan. Am Gaumen vollmundig und saftig, viel Frucht, reifes Tannin und feiner Schmelz, eingebunden in eine feingliedrige Säurestruktur. Ein charaktervoller Wein mit feinfruchtigem Finale.Azienda Agricola Tezza, Verona, VenetienDas Unternehmen, das im Valpantena-Tal liegt, wurde 1960 von den Großeltern Virginia und Giovanni gegründet. Deren Söhne Paolo, Giuseppe und Renzo begannen mit der Produktion von Weinen. Seit 1998 wird das Weingut von den Cousins Flavio, Vanio und Federico geleitet. Diese haben das Weingut auf rund 25 Hektar ausgedehnt.Valpolicella-Weine werden oft als leichtere italienische Rotwein eingestuft und meist jung als angenehm leichte Sommerweine getrunken. Dieses Image stammt aus einer Zeit als die Region des Valpolicella noch in einer Art Dornröschenschlaf schlummerte. Während andere Weinanbaugebiete Italiens, allen voran die Toscana und das Piemont, sich anschickten internationale Karriere zu machen, hatte das Valpolicella-Gebiet vorübergehend den Anschluss verloren. Seit den 80 er-Jahren werden allerdings auch im Veneto, insbesondere im Valpolicella, große Anstrengungen unternommen, hochwertige Qualitätsweine zu produzieren. Man besinnt sich wieder der traditionellen Herstellverfahren.Bei der Herstellung des Amarone della Valpolicella DOC werden die geernteten Trauben zunächst über Wochen getrocknet. Dann erfolgt die Maischegärung unter Hefezusatz über einem längeren Zeitraum. Es handelt sich beim Amarone um einen trockenen Rotwein, der jedoch wie ein Süßwein ausgebaut wird. Der Amarone ist ein schwerer Wein, der eine große Aromafülle und einen hohen Alkoholgehalt aufweist. Von den bisweilen vorhandenen Bitternoten erhielt er seinen Namen (italienisch amaro = bitter). Der Amarone gilt neben dem Barolo, dem Brunello di Montalcino und den Weinen aus Bolgheri (Sassicaia und Masseto) als einer der großen Rotwein Italiens.Die Spitzenweine des Valpolicellagebiets können also sehr wohl komplexe, konzentrierte Weine sein. Sie zeigen das wahre Potential einer Region, die durch weinbauliches und kellerwirtschaftliches Können der Valpolicellaregion wieder zu internationalem Ansehen verhilft. Zu diesen Weinen gehört auch der Amarone des Weinguts Tezza. Die Produkte der Kellerei Tezza genießen inzwischen weltweites Ansehen und haben bereits diverse Preise und Auszeichnungen erhalten.
Verkostungsnotiz:Intensives, strahlendes Rubingranat, in der Nase delikater Duft nach dunkler Beerenfrucht, Brombeere, Cassis und Pflaumen begleitet von kräutrig-würzigen Noten und leicht rauchigen Tönen. Am Gaumen druckvoll, viel frische Frucht, eleganter Körper, dezente Röstaromen und kräutrige Anklänge, straffes, feinkörniges Tannin, ein sehr harmonischer Wein, animierend fruchtig, mit langem Nachhall.Azienda Agricola Ca' Lustra - Faedo di Cinto Euganeo, Colli Euganei DOC,VenetienDas Weingut Ca' Lustra wurde 1977 am Monte Venda, dem höchsten der euganeischen Hügel, gegründet. Hier ist die Eingangspforte zum Faedotal, das fast vollständig in das dazugehörige Landschaftsschutzgebiet integriert ist. Diese pittoresken, erloschenen Vulkanberge erheben sich 15 km südwestlich von Padua aus der Poebene. Sie bieten ein einzigartiges Terroir und ermöglichen die Produktion sehr mineralischer Weine.Ca`Lustra umfasst rund 25 Hektar Rebflächen, die alle ökologisch bewirtschaftet werden, sowie weitere 15 Hektar mit Walnuss-, Oliven- und Kirsch-bäumen als auch Weideland. Sowohl die Trauben als auch die Weine verdanken ihre Qualität dem tiefen Verständnis und dem Einfühlungsvermögen des Besitzers in die Eigenheiten der Gegend, des Bodens und des vorherrschenden Klimas. Colli Euganei kann fast wie eine Freiluftschule für geologische Entstehungsgeschichte angesehen werden. Hier können sehr spezifische Phänomene vulkanischer Aktivität beobachtet werden, wie etwa das direkte Nebeneinander von Quarzsand- und von Kalkgestein unterschiedlichen geologischen Alters. So bieten die Böden verschiedenste Ausprägungen.Auch das Klima ist von dem des übrigen Veneto-Gebietes zu unterscheiden. Durch die Nähe des Mittelmehrs sind in Colli Euganei weniger Regenfälle und längere Sonnenscheinstunden zu verzeichnen. Diese idealen weinbaulichen Bedingungen werden noch durch die höchste Dichte an heißen Quellen und geothermaler Aktivität in ganz Europa ergänzt. Diese Grundlage ermöglicht schon seit Jahrhunderten den erfolgreichen Anbau von Oliven, Wein und wärmeliebenden Fruchtbäumen. Diese Vielfalt prägt auch heute noch das landschaftliche Gefüge.Das Weingut wird von dem in Italien sehr geschätzten Önologen Franco Zanovello geleitet. Der Winzer unterscheidet zwei Produktionslinien: Unter "Ca'Lustra" werden etwas leichtere, eher zum Essen geeignete Weine und unter "Zanovello" werden die Premiumweine des Hauses vermarktet.Calustra hat vor einigen Jahren - gemeinsam mit dem sizilianischen „Vite e Vino“-Institut - ein Forschungsprojekt zu verschiedenen Muskattrauben gestartet. Dabei konzentriert sich Franco Zanovello auf die selten gewordene, autochthone Sorte “Moscato Nero di Parenzo”. Diese dunkle Traube wurde in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wegen ihres sehr geringen Ertragsniveaus und wegen ihrer „Wildheit“, damit schwierigen Anbaus, fast aufgegeben. Das sind jedoch dieselben Gründe, die aus Nero Musqué-Trauben, wenn sie auf wenig tiefgründigen, gut exponierten Kalksteinböden wachsen, Weine von unglaublicher Aromenfülle und aromatischer Kraft entstehen lässt. Der “Moscato Nero di Parenzo” hat die Eigenheit, die Trauben am Stock rosinenartig einzutrocknen, wenn die Ernte der vollreifen Trauben um einige Wochen verzögert wird.So entstehen unglaublich köstliche und von Natur aus süße Weine, die alle typischen mediterranen Geschmacksnuancen in sich bergen.
Corvina & Rondinella. Duftet nach Süßkirschen, Schattenmorellen, Zimt und schwarzem Pfeffer. Am Gaumen anregende Fruchtaromen, saftig und außerordentlich elegant. Bringt auch gut gekühlt Spaß ins Glas!
Corvina, Corvione, Rondinella u.a.; feiner Duft nach reifen Pflaumen und Brombeeren, begleitet von süßlichen Gewürznoten, druckvoll, mit cremiger Struktur und saftig-salzigem Unterton
Verkostungsnotiz:Intensives, funkelndes Rubinrot mit granatroten Reflexen, in der Nase vielschichtiger, animierender Duft nach eingelegten Kirschen, Dörrpflaumen und Heidelbeerkonfit, begleitet von feinen Röstaromen sowie Lakritz- und Pfeffernoten, Anklänge von Schokolade. Am Gaumen kraftvoll und opulent, viel Fruchtextrakt und samtiges Tannin, gute Balance, ein nobler Wein, delikat und langem, wärmendem Abgang.Azienda Agricola Rubinelli Vajol, San Pietro in Cariano, VenetienDas Weingut Rubinelli Vajol liegt inmitten des etwa 10 Hektar großen Weingebietes Vajol, das sich zwischen San Floriano und San Pietro in Cariano, dem Hauptort des klassischen Valpolicellatals aufspannt. Von weitem schon erkennt man das malerische Landhaus, die Kelterei und den speziellen Keller zum Trocknen der Amarone-Trauben, "fruttaio" genannt. Die Rebstöcke stehen fast ausschließlich auf Tuffgestein, das den Weinen eine unverkennbare Note verleiht. Die Weinberge der Azienda Agricola sind terrassenartig angelegt, gesäumt von den typischen, "marogne" genannten Tuffsteinmauern. Zusammen mit den zahlreichen Oliven-, Mandel-, und Kirschbäumen prägen sie auf wunderbare Art das Landschaftsbild. Der Rebsortenspiegel des Weingutes umfasst neben den Sorten Corvina, Corvinone und Rondinella auch einen kleine Anteil an Molinara und Oseleta. Bei der Bewirtschaftug der Weinberge achtet die Familie Rubinelli sehr auf Nachhaltigkeit. So wird seit einigen Jahren auf den Einsatz von Unkrautbekämpfungsmittel und chemische Düngemittel verzichtet.
Verkostungsnotiz:Sattes, leuchtendes Rubingranat, in der Nase intensiver Duft nach reifen Schwarzkirschen, Schattenmorellen, roten Johannisbeeren und Rosinen, begleitet von delikaten Röstaromen, Süßholz, Leder und Vanille, Anklänge von Tabak, dezent ätherische Noten. Am Gaumen gut balanciert, mit guter Struktur, dicht gewoben, sehr kraftvoll, präsentes, noch junges Tannin, ein ausdrucksvoller, tiefgründiger Amarone mit langem, warmem Nachhall.Azienda Agricola Tezza, Verona, VenetienDas Unternehmen, das im Valpantena-Tal liegt, wurde 1960 von den Großeltern Virginia und Giovanni gegründet. Deren Söhne Paolo, Giuseppe und Renzo begannen mit der Produktion von Weinen. Seit 1998 wird das Weingut von den Cousins Flavio, Vanio und Federico geleitet. Diese haben das Weingut auf rund 25 Hektar ausgedehnt.Valpolicella-Weine werden oft als leichtere italienische Rotwein eingestuft und meist jung als angenehm leichte Sommerweine getrunken. Dieses Image stammt aus einer Zeit als die Region des Valpolicella noch in einer Art Dornröschenschlaf schlummerte. Während andere Weinanbaugebiete Italiens, allen voran die Toskana und das Piemont, sich anschickten internationale Karriere zu machen, hatte das Valpolicella-Gebiet vorübergehend den Anschluss verloren. Seit den 80 er-Jahren werden allerdings auch im Veneto, insbesondere im Valpolicella, große Anstrengungen unternommen, hochwertige Qualitätsweine zu produzieren. Man besinnt sich wieder der traditionellen Herstellverfahren.Bei der Herstellung des Amarone della Valpolicella DOC werden die geernteten Trauben zunächst über Wochen getrocknet. Dann erfolgt die Maischegärung unter Hefezusatz über einem längeren Zeitraum. Es handelt sich beim Amarone um einen trockenen Rotwein, der jedoch wie ein Süßwein ausgebaut wird. Der Amarone ist ein schwerer Wein, der eine große Aromafülle und einen hohen Alkoholgehalt aufweist. Von den bisweilen vorhandenen Bitternoten erhielt er seinen Namen (italienisch amaro = bitter). Der Amarone gilt neben dem Barolo, dem Brunello di Montalcino und den Weinen aus Bolgheri (Sassicaia und Masseto) als einer der großen Rotwein Italiens.Die Spitzenweine des Valpolicellagebiets können also sehr wohl komplexe, konzentrierte Weine sein. Sie zeigen das wahre Potential einer Region, die durch weinbauliches und kellerwirtschaftliches Können der Valpolicellaregion wieder zu internationalem Ansehen verhilft. Zu diesen Weinen gehört auch der Amarone des Weinguts Tezza. Die Produkte der Kellerei Tezza genießen inzwischen weltweites Ansehen und haben bereits diverse Preise und Auszeichnungen erhalten.
Verkostungsnotiz:Kräftiges, glänzendes Rubinrot mit granatroten Reflexen. In der Nase ausgeprägte, reife Kirschnote, dunkle Beerenfrucht und leicht rauchige Komponenten, von kräutrig erdigen Nuancen, Zedern- und Holzanklängen unterlegt. Am Gaumen reife, dicht wirkende Frucht, vollmundig und saftig, verfeinert durch dezent bitterschokoladige Töne und nussige Anklänge, umspielt von feinkörnigem, mürbem Tannin. Ein nachhaltiger Wein mit elegantem, fruchtig kräutrigem Abgang.Azienda Agricola Ca' Lustra - Faedo di Cinto Euganeo, Colli Euganei DOC,VenetienDas Weingut Ca' Lustra wurde 1977 am Monte Venda, dem höchsten der euganeischen Hügel, gegründet. Hier ist die Eingangspforte zum Faedotal, das fast vollständig in das dazugehörige Landschaftsschutzgebiet integriert ist. Diese pittoresken, erloschenen Vulkanberge erheben sich 15 km südwestlich von Padua aus der Poebene. Sie bieten ein einzigartiges Terroir und ermöglichen die Produktion sehr mineralischer Weine.Ca`Lustra umfasst rund 25 Hektar Rebflächen, die alle ökologisch bewirtschaftet werden, sowie weitere 15 Hektar mit Walnuss-, Oliven- und Kirsch-bäumen als auch Weideland. Sowohl die Trauben als auch die Weine verdanken ihre Qualität dem tiefen Verständnis und dem Einfühlungsvermögen des Besitzers in die Eigenheiten der Gegend, des Bodens und des vorherrschenden Klimas. Colli Euganei kann fast wie eine Freiluftschule für geologische Entstehungsgeschichte angesehen werden. Hier können sehr spezifische Phänomene vulkanischer Aktivität beobachtet werden, wie etwa das direkte Nebeneinander von Quarzsand- und von Kalkgestein unterschiedlichen geologischen Alters. So bieten die Böden verschiedenste Ausprägungen.Auch das Klima ist von dem des übrigen Veneto-Gebietes zu unterscheiden. Durch die Nähe des Mittelmehrs sind in Colli Euganei weniger Regenfälle und längere Sonnenscheinstunden zu verzeichnen. Diese idealen weinbaulichen Bedingungen werden noch durch die höchste Dichte an heißen Quellen und geothermaler Aktivität in ganz Europa ergänzt. Diese Grundlage ermöglicht schon seit Jahrhunderten den erfolgreichen Anbau von Oliven, Wein und wärmeliebenden Fruchtbäumen. Diese Vielfalt prägt auch heute noch das landschaftliche Gefüge.Das Weingut wird von dem in Italien sehr geschätzten Önologen Franco Zanovello geleitet. Der Winzer unterscheidet zwei Produktionslinien: Unter "Ca'Lustra" werden etwas leichtere, eher zum Essen geeignete Weine und unter "Zanovello" werden die Premiumweine des Hauses vermarktet.Calustra hat vor einigen Jahren - gemeinsam mit dem sizilianischen „Vite e Vino“-Institut - ein Forschungsprojekt zu verschiedenen Muskattrauben gestartet. Dabei konzentriert sich Franco Zanovello auf die selten gewordene, autochthone Sorte “Moscato Nero di Parenzo”. Diese dunkle Traube wurde in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wegen ihres sehr geringen Ertragsniveaus und wegen ihrer „Wildheit“, damit schwierigen Anbaus, fast aufgegeben. Das sind jedoch dieselben Gründe, die aus Nero Musqué-Trauben, wenn sie auf wenig tiefgründigen, gut exponierten Kalksteinböden wachsen, Weine von unglaublicher Aromenfülle und aromatischer Kraft entstehen lässt. Der “Moscato Nero di Parenzo” hat die Eigenheit, die Trauben am Stock rosinenartig einzutrocknen, wenn die Ernte der vollreifen Trauben um einige Wochen verzögert wird.So entstehen unglaublich köstliche und von Natur aus süße Weine, die alle typischen mediterranen Geschmacksnuancen in sich bergen.
Verkostungsnotiz:Strahlendes, kräftiges Granatrot, in der Nase betörender Duft nach eingemachten dunklen Beeren, begleitet von erdig-tabakigen Noten und zart vegetabilen Aromen. Am Gaumen vollmundig und dicht gewoben, mit mürbem, feinkörnigem Tannin, ein charaktervoller Cabernet, mit fruchtig-herbem Finale.Azienda Agricola Ca' Lustra - Faedo di Cinto Euganeo, Colli Euganei DOC,Venetien Das Weingut Ca' Lustra wurde 1977 am Monte Venda, dem höchsten der euganeischen Hügel, gegründet. Hier ist die Eingangspforte zum Faedotal, das fast vollständig in das dazugehörige Landschaftsschutzgebiet integriert ist. Diese pittoresken, erloschenen Vulkanberge erheben sich 15 km südwestlich von Padua aus der Poebene. Sie bieten ein einzigartiges Terroir und ermöglichen die Produktion sehr mineralischer Weine.Ca`Lustra umfasst rund 25 Hektar Rebflächen, die alle ökologisch bewirtschaftet werden, sowie weitere 15 Hektar mit Walnuss-, Oliven- und Kirsch-bäumen als auch Weideland. Sowohl die Trauben als auch die Weine verdanken ihre Qualität dem tiefen Verständnis und dem Einfühlungsvermögen des Besitzers in die Eigenheiten der Gegend, des Bodens und des vorherrschenden Klimas. Colli Euganei kann fast wie eine Freiluftschule für geologische Entstehungsgeschichte angesehen werden. Hier können sehr spezifische Phänomene vulkanischer Aktivität beobachtet werden, wie etwa das direkte Nebeneinander von Quarzsand- und von Kalkgestein unterschiedlichen geologischen Alters. So bieten die Böden verschiedenste Ausprägungen.Auch das Klima ist von dem des übrigen Veneto-Gebietes zu unterscheiden. Durch die Nähe des Mittelmehrs sind in Colli Euganei weniger Regenfälle und längere Sonnenscheinstunden zu verzeichnen. Diese idealen weinbaulichen Bedingungen werden noch durch die höchste Dichte an heißen Quellen und geothermaler Aktivität in ganz Europa ergänzt. Diese Grundlage ermöglicht schon seit Jahrhunderten den erfolgreichen Anbau von Oliven, Wein und wärmeliebenden Fruchtbäumen. Diese Vielfalt prägt auch heute noch das landschaftliche Gefüge.Das Weingut wird von dem in Italien sehr geschätzten Önologen Franco Zanovello geleitet. Der Winzer unterscheidet zwei Produktionslinien: Unter "Ca'Lustra" werden etwas leichtere, eher zum Essen geeignete Weine und unter "Zanovello" werden die Premiumweine des Hauses vermarktet.Calustra hat vor einigen Jahren - gemeinsam mit dem sizilianischen „Vite e Vino“-Institut - ein Forschungsprojekt zu verschiedenen Muskattrauben gestartet. Dabei konzentriert sich Franco Zanovello auf die selten gewordene, autochthone Sorte “Moscato Nero di Parenzo”. Diese dunkle Traube wurde in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wegen ihres sehr geringen Ertragsniveaus und wegen ihrer „Wildheit“, damit schwierigen Anbaus, fast aufgegeben. Das sind jedoch dieselben Gründe, die aus Nero Musqué-Trauben, wenn sie auf wenig tiefgründigen, gut exponierten Kalksteinböden wachsen, Weine von unglaublicher Aromenfülle und aromatischer Kraft entstehen lässt. Der “Moscato Nero di Parenzo” hat die Eigenheit, die Trauben am Stock rosinenartig einzutrocknen, wenn die Ernte der vollreifen Trauben um einige Wochen verzögert wird.So entstehen unglaublich köstliche und von Natur aus süße Weine, die alle typischen mediterranen Geschmacksnuancen in sich bergen.
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