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Cavazza
Merlot Veneto IGT 2023 - Liter
6181002-23L
Merlot Veneto IGT 2023 – 1 Liter Cavazza – Vicenza, Venetien Der Merlot Veneto IGT 2023 von Cavazza ist ein unkomplizierter, klassisch-venetischer Merlot: saftig, weich, rotfruchtig und angenehm würzig. Die Literflasche passt perfekt zu seinem Charakter als unkomplizierter Haus- und Speisenwein. Der Wein stammt von den Colli Berici rund um Vicenza, wo Merlot bei Cavazza bereits seit Jahrzehnten kultiviert wird. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein mittleres, leuchtendes Rubinrot. In der Nase stehen Kirsche, Pflaume und rote Johannisbeere im Vordergrund. Dazu kommt eine dezente Pfefferwürze und eine leicht kräuterige Note. Am Gaumen ist er trocken, weich und saftig, mit sanftem Tannin, mittlerem Körper und einer gut eingebundenen Säure. Die rote Frucht bleibt im Mittelpunkt; im Nachhall kommen nochmals Erdbeere und Kirsche zum Vorschein. Ein unkomplizierter Merlot mit viel Trinkfluss – fruchtig, weich und angenehm frisch. Herkunft & Terroir Die Merlot-Reben wachsen auf den Colli Berici in der Provinz Vicenza, unter anderem in den Gemeinden Alonte und Orgiano. Die Böden sind ton- und kalkhaltig, was dem Wein neben der Frucht eine gewisse Struktur verleiht. Cavazza baut Merlot dort bereits seit den 1980er-Jahren an; die Reben werden im Guyot erzogen und sind etwa 20 Jahre alt. Ausbau Die Trauben werden vollständig entrappt und etwa acht Tage auf den Schalen vergoren. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahl. Anschließend reift der Wein für einige Monate in Betontanks bzw. Edelstahl, ohne einen dominanten Holzeindruck. Das ist für diesen Stil genau richtig: Frucht und Frische statt Vanille und Röstaromen. Jahrgang 2023 Der 2023er ist ein Wein für den jungen, unkomplizierten Genuss. Er besitzt genügend Säure und Tannin, um zum Essen zu funktionieren, ist aber nicht auf lange Kellerreife ausgelegt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2026/27 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Cavazza nennt für den aktuellen technischen Stil 12,5 % vol.; Händlerangaben für die 2023er Literabfüllung führen 12 % vol. auf. Perfekt zu Hier ist der Merlot ausgesprochen vielseitig: Antipasti und Salumi Pizza Pasta mit Ragù Lasagne Pasta mit Fleischsauce Salsiccia Schweinefleisch Kalb Braten Kaninchen einfache Grillgerichte milde bis mittelkräftige Käse Cavazza empfiehlt ihn insbesondere zu Ofen-Pasta mit Fleischsauce sowie Schweinefleisch, Braten und Kaninchen. Mein Favorit: Pasta al forno mit Ragù. Die saftige rote Frucht des Merlot harmoniert mit Tomate und Fleisch, während die Säure für Frische sorgt.

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Cavazza
Chardonnay Veneto IGT 2024 - Liter
6181001-24L
Chardonnay Veneto IGT 2024 – 1 Liter Cavazza – Montebello Vicentino, Venetien Der Chardonnay Veneto IGT 2024 von Cavazza ist ein unkomplizierter, frischer und ausgesprochen vielseitiger 100-%-Chardonnay. Die 1-Liter-Flasche unterstreicht seinen Charakter als unkomplizierten Alltags- und Gastronomiewein: viel Frucht, Frische und Trinkfluss, ohne schweren Holzeinfluss. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er sich hell strohgelb mit strahlenden Reflexen. Die Nase ist offen und freundlich mit reifer Birne, Pfirsich und Zitrusfrüchten. Dazu kommen feine florale Nuancen, ein Hauch Vanille sowie eine dezente mineralisch-würzige Note. Am Gaumen präsentiert er sich fruchtig, harmonisch und frisch. Die Zitrusnoten sorgen für Lebendigkeit, während eine leichte, fast honigartige Rundung den Wein weich und zugänglich macht. Die Säure ist gut eingebunden und die Mineralität gibt ihm zusätzlichen Zug. Ein frischer, fruchtbetonter Chardonnay mit unkompliziertem Trinkfluss – eher saftig und leichtfüßig als cremig oder holzbetont. Herkunft & Stil Cavazza sitzt in Montebello Vicentino und arbeitet in den Weinbergen der Gebiete rund um Vicenza. Das Weingut ordnet seine klassischen Weine als Botschafter der venezianischen Rebsorten und ihrer regionalen Typizität ein. Beim Chardonnay steht entsprechend die Rebsorte selbst im Mittelpunkt. Der Wein ist als trocken ausgewiesen und hat 12 % vol. Alkohol. Ausbau Der 2024er wird als klassischer, frischer Chardonnay angeboten und ist nicht auf einen ausgeprägten Barrique-Charakter ausgelegt. Die fruchtige Stilistik mit Birne, Pfirsich und Zitrus bleibt dadurch im Vordergrund. Gerade für die Literflasche ist das ideal: öffnen, einschenken, trinken – ohne dass der Wein lange Aufmerksamkeit benötigt. Jahrgang 2024 Der Wein ist jung und jetzt sehr gut zugänglich. Seine Stärke liegt in der Frische und Primärfrucht, weshalb er nicht für eine lange Kellerreife gedacht ist. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 6–8 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Ich würde ihn eher frisch servieren und die Flasche nach dem Öffnen wieder kühl stellen. Perfekt zu Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einem hervorragenden Mittags- und Terrassenwein: Meeresfrüchte Garnelen Muscheln Fischvorspeisen Risotto Pasta mit hellen Saucen Geflügel leichte Gemüsegerichte Antipasti als Aperitif Besonders passend sind Risotto mit Meeresfrüchten oder eine einfache Pasta mit Zucchini und Garnelen. Die Frucht des Chardonnay ergänzt die Speisen, während Zitrusfrische und Säure für Leichtigkeit sorgen.

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Cavazza
Pinot Grigio Veneto IGT 2024 - Liter
6181003-24L
  Pinot Grigio Veneto IGT 2024 – 1 Liter Cavazza – Vicenza, Venetien Der Pinot Grigio 2024 in der 1-Liter-Flasche von Cavazza ist ein unkomplizierter, frischer und sehr vielseitiger venezianischer Weißwein. Er steht für genau den Stil, den man von einem guten Pinot Grigio für den täglichen Genuss erwartet: hellfruchtig, trocken, frisch und angenehm süffig. Die aktuelle 2024er Literabfüllung wird mit 12 % vol. geführt. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er sich hell strohgelb. Die Nase ist klar und feinfruchtig mit grünem Apfel, dazu dezente Noten von Birne und weißen Blüten. Cavazza beschreibt seine Pinot-Grigio-Stilistik außerdem mit Golden-Apple- und Aprikosennoten. Am Gaumen präsentiert er sich trocken, schlank und frisch, mit moderater, gut eingebundener Säure und unkompliziertem Trinkfluss. Die Frucht bleibt dezent und sauber, ohne süß oder breit zu wirken. Das Finale ist klar, leicht mineralisch und erfrischend, mit einem kleinen Nachhall von Apfel und Zitrus. Ein unkomplizierter, trockener Pinot Grigio – frisch, feinfruchtig und ausgesprochen vielseitig. Herkunft & Stil Cavazza ist in Montebello Vicentino in der Provinz Vicenza beheimatet und bewirtschaftet die Weinberge der Region seit mehreren Generationen. Der Pinot Grigio ist ein klassischer Vertreter der venezianischen Weißweintradition. CCavazza vinifiziert ihn bewusst frisch und sortentypisch, damit die klare Frucht und die feine Mineralität im Vordergrund stehen. Ausbau Die Trauben werden schonend und temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren. Cavazza setzt dabei auf eine Weißweinbereitung ohne Schalenkontakt und eine niedrige Verarbeitungstemperatur, um die frische Aromatik zu erhalten. Kein dominanter Holzeinsatz – entsprechend stehen Frucht, Frische und Trinkfluss im Mittelpunkt. Jahrgang 2024 Der 2024er ist ein Wein für den jungen Genuss. Die Stärke liegt klar in seiner Frische und unmittelbaren Zugänglichkeit. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 7–9 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Am besten gut gekühlt servieren, aber nicht eiskalt – bei etwa 8 °C bleibt er frisch und zeigt trotzdem ausreichend Aroma. Perfekt zu Der Pinot Grigio funktioniert hervorragend als Aperitif und unkomplizierter Speisenbegleiter: Antipasti Salumi Fischvorspeisen Meeresfrüchte Garnelen Muscheln Gemüsegerichte Spargel Eiergerichte Risotto leichte Pasta Geflügel Cavazza empfiehlt Pinot Grigio insbesondere zu Fischvorspeisen, Gemüse, cremigem Risotto, Eiern und Spargel sowie zu Baccalà alla Vicentina. Gerade Baccalà alla Vicentina ist eine besonders schöne regionale Kombination: Der trockene, frische Pinot Grigio bringt Leichtigkeit zu dem cremig-salzigen Stockfischgericht.  

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Cavazza
Cabernet Veneto IGT 2023
6181005-23N
Cabernet Veneto IGT 2023 Cavazza – Vicenza, Venetien Der Cabernet Veneto IGT 2023 von Cavazza ist ein klassisch-venetischer Cabernet Sauvignon mit roter und dunkler Frucht, feiner Kräuterwürze und balsamischer Frische. Kein schwerer, internationaler Cabernet, sondern ein eher schlanker, unkomplizierter und gastronomischer Rotwein. Die Kellerei baut ihn auf den Colli Berici bei Vicenza an. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein leuchtendes Rubinrot. Die Nase ist typisch Cabernet, aber angenehm zugänglich: Waldbeeren, Brombeere und Heidelbeere, dazu Unterholz, etwas Minze und feine krautige Noten. Die aktuelle technische Beschreibung von Cavazza nennt außerdem balsamische Nuancen und Marasca-Kirsche. Am Gaumen ist der 2023er trocken, frisch und mittelkräftig, mit einer guten Säure und griffigem, aber nicht übermäßig schwerem Tannin. Dunkle Beeren und Kirsche werden von einer angenehm balsamischen Kräuterfrische begleitet. Das Finale ist saftig, würzig und von guter Länge, mit schwarzer Frucht und einem Hauch Minze. Ein geradliniger Cabernet mit italienischer Leichtigkeit: fruchtig, kräuterwürzig, frisch und angenehm tanninbetont. Herkunft & Terroir Die Cabernet-Reben wachsen auf den Colli Berici in der Provinz Vicenza, konkret in den Hügellagen der Gemeinde Alonte. Cavazza kultiviert Cabernet Sauvignon dort bereits seit den 1980er-Jahren. Die Böden sind kalkhaltig und eisenreich. Diese geologische Grundlage ist typisch für die Hügel rund um Vicenza und unterstützt die Verbindung aus Frucht, Würze und mineralischer Frische. Rebsorte & Ausbau Der Wein besteht aus 100 % Cabernet Sauvignon. Die Reben werden im Guyot erzogen und sind durchschnittlich etwa 20 Jahre alt. Die Lese erfolgt in der zweiten Oktoberhälfte. Die Trauben werden vollständig entrappt und verbringen etwa acht Tage auf der Maische. Die Gärung erfolgt bei rund 24 °C im Edelstahl, anschließend wird die Reife für einige Monate in Betontanks fortgesetzt. Der bewusste Verzicht auf einen dominanten Holzausbau ist hier ein Vorteil: Cabernet-Frucht, Kräuter und Frische bleiben im Vordergrund. Jahrgang 2023 Der 2023er ist als junger Cabernet jetzt sehr zugänglich. Er besitzt genügend Säure und Tannin, um nicht flach zu wirken, ist aber nicht auf jahrzehntelange Lagerung ausgelegt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 16–18 °C Dekantieren: nicht notwendig; 20–30 Minuten Luft im Glas reichen. Die aktuelle technische Angabe nennt 12,5 % vol., 5,3 g/l Gesamtsäure und 4 g/l Restzucker. Perfekt zu Sein größter Trumpf ist die unkomplizierte Kombination mit italienischer Küche: Salumi Salsiccia gegrilltes Fleisch Rind Kalb Pasta mit Fleischsauce Lasagne Ravioli mit kräftiger Füllung Polenta mit Ragù Ofengerichte Besonders passend: Tagliatelle mit Ragù alla bolognese. Die Säure hält die Kombination frisch, während Cabernet-Frucht und Kräuterwürze mit Fleisch und Tomate harmonieren. Auch gegrillte Salsiccia mit Polenta ist eine sehr stimmige Kombination.

Inhalt: 0.75 Liter (11,87 €* / 1 Liter)

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Pieropan
Soave Classico DOC 2025 (bio) - halbe Flasche
6189001-25HF
Soave Classico DOC 2025 – 0,375 l Pieropan – Soave, Venetien Bio Der Soave Classico 2025 von Pieropan ist ein wunderbar präziser, klassischer Soave: frisch, mineralisch, zitrisch und floral, mit der typischen feinen Mandelwürze der Garganega. In der 0,375-l-Flasche ist er ideal als Aperitif oder für zwei Personen zum Essen. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein helles, leuchtendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. Die Nase ist zunächst sehr frisch: Zitrone, Limette und weißer Pfirsich, dazu weiße Blüten, Akazie und feine Kräuternoten. Mit etwas Luft kommen dezente Mandel- und mineralische Noten hinzu. Am Gaumen ist er trocken, klar und elegant, mit saftiger Zitrusfrucht, weißem Steinobst und einer lebendigen Säure. Typisch für guten Soave ist die Kombination aus Frische und leicht salziger Mineralität. Das Finale ist trocken, zitrisch und fein mandelig, mit einem animierenden mineralischen Nachhall. Ein sehr klassischer Soave: präzise, frisch und mineralisch – eher elegant als opulent. Herkunft & Terroir Die Trauben stammen aus der Classico-Zone rund um Soave, dem historischen Kerngebiet der Appellation. Die wichtigste Rebsorte ist Garganega. Die Weinberge von Pieropan liegen auf den charakteristischen vulkanischen Böden der Soave-Hügel, die reich an Basalt und vulkanischem Gestein sind. Diese Böden sind ein wichtiger Grund für die typische Soave-Stilistik: Zitrusfrucht, weiße Blüten, mineralische Spannung und feine Mandelnoten. Das warme Tagesklima und die kühlen Nächte der Hügellagen sorgen für reife Frucht bei gleichzeitig guter Säure. Ausbau Der Soave Classico wird schonend im Edelstahltank ausgebaut, wobei der Fokus ganz auf Frische und Sortentypizität liegt. Holz spielt beim klassischen Soave keine prägende Rolle. Dadurch bleibt die Garganega klar und unverfälscht.Pieropan arbeitet biologisch, wodurch auch im Weinberg auf einen möglichst naturnahen Umgang mit Boden und Reben gesetzt wird. Jahrgang 2025 Der 2025er ist ein Wein für jungen Genuss, wobei Garganega durchaus einige Jahre Flaschenreife verträgt. Gerade die Kombination aus Säure, Mineralität und leicht phenolischer Struktur gibt ihm mehr Substanz, als die frische Stilistik zunächst vermuten lässt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2029 Serviertemperatur: 8–10 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Für die 0,375-l-Flasche gilt besonders: nach dem Öffnen ruhig 10–15 Minuten im Glas stehen lassen. Perfekt zu Soave ist einer der vielseitigsten italienischen Weißweine: Fisch Meeresfrüchte Garnelen Muscheln Austern Sushi Risotto Pasta mit hellen Saucen Spargel Artischocken Zucchini Geflügel Ziegenkäse leichte Vorspeisen Besonders schön: gebratener Saibling mit Zitronenbutter und Mandeln. Die Zitrusfrucht und Säure geben Frische, während die typische Mandelwürze der Garganega direkt mit dem Gericht korrespondiert. Auch Risotto mit Spargel ist eine hervorragende Kombination.

Inhalt: 0.375 Liter (23,73 €* / 1 Liter)

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Cavazza
Merlot Veneto IGT 2024
6181004-24N
Merlot Veneto IGT 2024 Cavazza – Vicenza, Venetien Der Merlot Veneto IGT 2024 von Cavazza ist ein frischer, saftiger und unkomplizierter Merlot von den Colli Berici. Ein klassischer venezianischer Speisenwein, bei dem rote Frucht, Frische und weiches Tannin im Vordergrund stehen – ohne dominanten Holzeinfluss. Der Jahrgang 2024 wurde von Falstaff mit 90 Punkten bewertet. Charakter & Verkostung Im Glas leuchtet er rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase ist ausgesprochen fruchtbetont: Kirsche, rote Johannisbeere und dunklere Beerenfrucht, ergänzt durch eine feine Pfeffernote. Beim 2024er kommen laut Falstaff besonders schwarze Johannisbeere, Amarena-Kirsche und ein Hauch Lavendel zur Geltung. Am Gaumen präsentiert er sich trocken, saftig und weich, mit mittlerem Körper und sanften, eleganten Tanninen. Die gute Säure hält den Wein frisch und trinkanimierend. Das Finale ist fruchtig und harmonisch, mit wiederkehrenden Noten von Kirsche und Beeren. Ein unkomplizierter Merlot mit viel Trinkfluss: saftig, weich, fruchtbetont und angenehm würzig. Herkunft & Terroir Cavazza kultiviert Merlot auf den Colli Berici in der Provinz Vicenza, insbesondere in den Hügellagen von Alonte. Die Familie baut die Sorte dort bereits seit den 1980er-Jahren an.Die Böden sind ton- und kalkhaltig und geben dem Wein neben der Frucht eine gewisse Struktur. Die Reben sind im Durchschnitt etwa 20 Jahre alt und werden im Guyot erzogen. Ausbau Der Merlot wird bewusst frucht- und terroirbetont ausgebaut. Die vollständig entrappten Trauben vergären etwa acht Tage bei rund 24 °C im Edelstahl. Anschließend reift der Wein einige Monate in Betontanks. Dominanter Holzeinfluss ist damit kein Bestandteil des Stils. Das Ergebnis ist ein Wein, bei dem Kirsche, Beeren, Frische und weiches Tannin klar im Mittelpunkt stehen. Jahrgang 2024 Der 2024er ist jetzt bereits sehr schön zugänglich. Mit 12,5 % vol. bleibt er angenehm leichtfüßig und eignet sich hervorragend als unkomplizierter Speisenwein. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027/28 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Für einen jungen Merlot dieser Stilistik darf die Temperatur ruhig etwas niedriger sein als bei einem kräftigen, holzgereiften Rotwein. Perfekt zu Seine Stärke liegt in der unkomplizierten Kombination mit italienischer Küche: Pasta mit Ragù Lasagne Pasta al forno Pizza Salumi Salsiccia Schweinefleisch Kalb Braten Kaninchen gegrilltes Fleisch mittelkräftiger Käse Cavazza empfiehlt ihn ausdrücklich zu überbackenen ersten Gängen mit Fleischsauce sowie Schweinefleisch, Braten und Kaninchen. Mein Favorit: Tagliatelle mit Ragù alla bolognese. Die saftige Kirsch- und Beerenfrucht nimmt die Tomate auf, während Säure und Tannin genügend Struktur für das Fleisch liefern.

Inhalt: 0.75 Liter (11,87 €* / 1 Liter)

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Tezza
Corte Majoli Valpolicella Ripasso Superiore DOC 2021 (bio)
6104002-21N
Verkostungsnotiz:Kräftiges, leuchtendes Rubinrot. In der Nase delikater Duft nach reifen Waldbeeren, daneben Noten von feinen Gewürzen wie Nelke, Tabak und Süßholz, etwas Marzipan. Am Gaumen vollmundig und saftig, viel Frucht, reifes Tannin und feiner Schmelz, eingebunden in eine feingliedrige Säurestruktur. Ein charaktervoller Wein mit feinfruchtigem Finale.Azienda Agricola Tezza, Verona, VenetienDas Unternehmen, das im Valpantena-Tal liegt, wurde 1960 von den Großeltern Virginia und Giovanni gegründet. Deren Söhne Paolo, Giuseppe und Renzo begannen mit der Produktion von Weinen. Seit 1998 wird das Weingut von den Cousins Flavio, Vanio und Federico geleitet. Diese haben das Weingut auf rund 25 Hektar ausgedehnt.Valpolicella-Weine werden oft als leichtere italienische Rotwein eingestuft und meist jung als angenehm leichte Sommerweine getrunken. Dieses Image stammt aus einer Zeit als die Region des Valpolicella noch in einer Art Dornröschenschlaf schlummerte. Während andere Weinanbaugebiete Italiens, allen voran die Toscana und das Piemont, sich anschickten internationale Karriere zu machen, hatte das Valpolicella-Gebiet vorübergehend den Anschluss verloren. Seit den 80 er-Jahren werden allerdings auch im Veneto, insbesondere im Valpolicella, große Anstrengungen unternommen, hochwertige Qualitätsweine zu produzieren. Man besinnt sich wieder der traditionellen Herstellverfahren.Bei der Herstellung des Amarone della Valpolicella DOC werden die geernteten Trauben zunächst über Wochen getrocknet. Dann erfolgt die Maischegärung unter Hefezusatz über einem längeren Zeitraum. Es handelt sich beim Amarone um einen trockenen Rotwein, der jedoch wie ein Süßwein ausgebaut wird. Der Amarone ist ein schwerer Wein, der eine große Aromafülle und einen hohen Alkoholgehalt aufweist. Von den bisweilen vorhandenen Bitternoten erhielt er seinen Namen (italienisch amaro = bitter). Der Amarone gilt neben dem Barolo, dem Brunello di Montalcino und den Weinen aus Bolgheri (Sassicaia und Masseto) als einer der großen Rotwein Italiens.Die Spitzenweine des Valpolicellagebiets können also sehr wohl komplexe, konzentrierte Weine sein. Sie zeigen das wahre Potential einer Region, die durch weinbauliches und kellerwirtschaftliches Können der Valpolicellaregion wieder zu internationalem Ansehen verhilft. Zu diesen Weinen gehört auch der Amarone des Weinguts Tezza. Die Produkte der Kellerei Tezza genießen inzwischen weltweites Ansehen und haben bereits diverse Preise und Auszeichnungen erhalten.

Inhalt: 0.75 Liter (15,87 €* / 1 Liter)

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Pieropan
Soave Classico DOC 2025
6189001-25N
Soave Classico DOC 2025 Pieropan – Soave, Venetien Bio Der Soave Classico 2025 von Pieropan ist ein klassischer, präziser Soave aus der historischen Classico-Zone von Soave. Er verbindet die typische Garganega-Aromatik mit Frische, mineralischer Spannung und einer feinen, leicht mandeligen Würze. Ein eleganter Weißwein, der sich sowohl als Aperitif als auch hervorragend zum Essen eignet. Charakter & Verkostung In der Nase zeigen sich Zitrusfrüchte, weißer Pfirsich und Birne, begleitet von weißen Blüten, Akazie und feinen Kräutern. Dahinter kommen typische Anklänge von Mandeln und mineralischer Würze zum Vorschein. Am Gaumen ist er trocken, klar und saftig, mit einer lebendigen Säure und feiner salziger Mineralität. Die Frucht bleibt präzise und frisch, während die leicht phenolische Struktur der Garganega für zusätzlichen Grip sorgt. Das Finale ist frisch, trocken und fein mandelig, mit zitrischer Frucht und mineralischem Nachhall. Ein sehr typischer Soave: elegant, mineralisch, frisch und mit schöner gastronomischer Spannung. Herkunft & Terroir Die Trauben stammen aus der Soave Classico-Zone, dem historischen Hügelland rund um die Orte Soave und Monteforte d’Alpone. Die wichtigste Rebsorte ist Garganega. Pieropan bewirtschaftet seine Weinberge biologisch und setzt auf die natürlichen Bedingungen der Hügellagen. Die Böden sind überwiegend vulkanisch geprägt, mit Basalt und verwittertem vulkanischem Gestein. Sie verleihen dem Wein seine charakteristische mineralische Tiefe und salzige Spannung. Das Zusammenspiel aus warmen Tagen und kühlen Nächten unterstützt die Reife der Garganega und bewahrt gleichzeitig die Frische. Ausbau Der Soave Classico wird schonend und temperaturkontrolliert ausgebaut, wobei der Fokus auf Frische, Sortentypizität und mineralischer Präzision liegt. Der Ausbau erfolgt ohne dominanten Holzeinfluss, sodass Frucht, Blüten und Mineralität klar im Mittelpunkt stehen. Jahrgang 2025 & Reifepotenzial Der 2025er ist bereits sehr schön zugänglich, besitzt aber genug Säure und Struktur für einige Jahre Flaschenreife. Während er jung vor allem mit Zitrus, weißem Steinobst und Blüten begeistert, kann sich mit der Reife stärker die typische Mandel- und mineralische Würze der Garganega entwickeln. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2030 Serviertemperatur: 8–10 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Bei 9–10 °C kommen seine mineralischen und floralen Nuancen besser zur Geltung als bei sehr niedriger Temperatur. Perfekt zu Ein ausgesprochen vielseitiger Speisenbegleiter: Fisch und Meeresfrüchte Austern Garnelen Muscheln Sushi Risotto Spargel Artischocken Gemüsegerichte Pasta mit hellen Saucen Geflügel Ziegenkäse leichte mediterrane Küche Besonders passend: Risotto mit grünem Spargel und Parmesan. Die Säure bringt Frische, während die Mineralität und feine Mandelwürze hervorragend mit Spargel und Parmesan harmonieren. Auch gebratener Saibling mit Zitronenbutter und Mandeln ist eine sehr schöne Kombination.

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Ca'Lustra di Zanovello
Moro Polo Rosso DOC Colli Euganei 2020 (bio)
6111011-20N
Moro Polo Rosso Colli Euganei DOC 2020 Ca’ Lustra di Zanovello – Faedo di Cinto Euganeo, Venetien Bio Der Moro Polo 2020 ist ein charaktervoller, biologisch erzeugter Rotwein aus den Colli Euganei. Er steht für die Verbindung aus dunkler Beerenfrucht, würziger mediterraner Art und der mineralischen Spannung der vulkanisch geprägten Euganeischen Hügel. Charakter & Verkostung In der Nase zeigen sich schwarze Kirsche, Brombeere und Pflaume, begleitet von Veilchen, mediterranen Kräutern und einer feinen pfeffrigen Würze. Mit etwas Luft kommen dunklere Noten von Lakritz, Kakao und Erde hinzu. Am Gaumen wirkt der 2020er saftig, dicht und gut strukturiert, mit reifer dunkler Frucht und einem angenehm griffigen Tannin. Die Säure sorgt für Frische und verhindert, dass der Wein trotz seiner Wärme schwer wirkt. Das Finale ist würzig, trocken und mineralisch, mit dunkler Frucht und einem leicht balsamischen Nachhall. Ein eigenständiger Euganeischer Rotwein: dunkel, würzig, saftig und mineralisch – mit mediterraner Wärme und alpiner Frische. Herkunft & Terroir Die Colli Euganei sind geologisch außergewöhnlich: Vulkanische Gesteine treffen auf kalkhaltige Böden. Diese Kombination prägt die Weine von Ca’ Lustra und sorgt neben Frucht und Würze für eine charakteristische mineralische Spannung.Das warme, mediterran beeinflusste Klima der Euganeischen Hügel begünstigt eine gute Reife, während die Höhenlagen und die nächtliche Abkühlung Frische bewahren. Ausbau Ca’ Lustra verfolgt bei seinen Weinen einen bewusst naturnahen und biologischen Ansatz. Im Keller steht eine schonende Verarbeitung im Vordergrund, damit Herkunft und Rebsortencharakter erhalten bleiben.Beim Moro Polo ist insbesondere die Verbindung von Frucht, Würze und moderatem Holzeinfluss entscheidend: Der Ausbau soll Struktur und Tiefe geben, ohne den Wein mit Röstaromen zu überdecken. Jahrgang 2020 & Reifepotenzial Der 2020er ist inzwischen in einer sehr schönen Entwicklungsphase. Die Primärfrucht beginnt sich mit würzigen, erdigen und balsamischen Reifearomen zu verbinden. Er kann jetzt sehr gut getrunken werden, besitzt aber noch genügend Struktur für weitere Entwicklung. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2030 Serviertemperatur: 16–18 °C Dekantieren: ca. 30 Minuten empfehlenswert. Perfekt zu Der Moro Polo passt hervorragend zu kräftiger, aber nicht zu schwerer italienischer Küche: Pasta mit Ragù Lasagne geschmortes Rind Lamm Wild Salsiccia gegrilltes Fleisch Pilzgerichte Polenta mit Ragù gereifter Hartkäse Besonders schön: Tagliatelle mit Wildschwein-Ragù. Die dunkle Frucht und Würze des Weins greifen das Wild auf, während die Säure die kräftige Sauce auffrischt. Auch Polenta mit geschmortem Rind ist eine sehr passende Kombination.  

Inhalt: 0.75 Liter (17,27 €* / 1 Liter)

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Le Fraghe
Bardolino DOC 2024 (bio)
6066003-24N
Bardolino DOC 2024 Le Fraghe – Cavaion Veronese, Venetien Bio Der Bardolino 2024 von Le Fraghe ist ein wunderbar typischer Vertreter des klassisch-frischen Bardolino vom Gardasee: leichtfüßig, saftig und rotfruchtig, mit feiner Würze und einem angenehm trockenen Finale. Ein Wein, der nicht über Kraft beeindrucken will, sondern durch Eleganz, Frische und Trinkfluss. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein helles, leuchtendes Rubinrot. Die Nase ist sehr klar und duftig: rote Kirsche, Himbeere und Erdbeere, dazu feine Noten von Veilchen, roten Kräutern und einem Hauch Pfeffer. Am Gaumen präsentiert er sich saftig, schlank und lebendig. Die rote Frucht wirkt frisch und präzise, begleitet von einer feinen Säure und sehr dezentem, seidigem Tannin. Das Finale ist trocken, leicht würzig und erfrischend, mit roter Beerenfrucht im Nachhall. Ein klassischer Gardasee-Bardolino: hell, duftig, saftig und ausgesprochen trinkanimierend. Herkunft & Terroir Le Fraghe liegt in Cavaion Veronese, wenige Kilometer vom östlichen Ufer des Gardasees entfernt. Die Weinberge profitieren vom milden Einfluss des Sees, gleichzeitig sorgen die Hügellagen für gute nächtliche Abkühlung. Der Bardolino entsteht traditionell aus einem Verschnitt verschiedener lokaler Rebsorten, insbesondere Corvina, Rondinella und Corvinone. Die Böden rund um Cavaion sind von Moränenablagerungen des Gardasees geprägt – Kies, Sand und mineralische Bestandteile sorgen für gute Drainage und unterstützen den frischen, eleganten Stil. Ausbau Der Wein wird bewusst fruchtbetont und schonend ausgebaut. Die Vergärung erfolgt bei kontrollierten Temperaturen, anschließend reift der Wein überwiegend im Edelstahl, damit die feine rote Frucht und die Frische erhalten bleiben. Le Fraghe arbeitet biologisch, mit großem Augenmerk auf gesunde Böden und möglichst natürliche Weinbergsarbeit. Holz spielt keine prägende Rolle – genau das macht den Bardolino so klar, saftig und unmittelbar. Jahrgang 2024 Der 2024er ist ein Wein für den unmittelbaren Genuss. Seine Stärke liegt in Frische und aromatischer Direktheit, nicht in langem Kellerpotenzial. Er kann bereits jetzt sehr schön getrunken werden und profitiert davon, leicht gekühlt serviert zu werden. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027–2028 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: nicht notwendig. Im Sommer darf er ruhig auf 13–14 °C heruntergekühlt werden – besonders zu leichten Gerichten ist das hervorragend. Perfekt zu Hier spielt der Bardolino seine große Stärke aus: Er passt zu Speisen, bei denen ein kräftiger Rotwein schnell zu viel wäre. Pizza Pasta mit Tomatensauce Antipasti Salumi Bruschetta gegrilltes Gemüse Pasta mit Pilzen Risotto Geflügel gegrillter Fisch leichte Fleischgerichte milde Käse Besonders schön: Pizza Margherita oder Pizza mit Salami. Die frische Säure nimmt die Tomate auf, während die rote Frucht wunderbar mit der Salami harmoniert. Auch zu Pasta al pomodoro ist er nahezu ideal.

Inhalt: 0.75 Liter (17,27 €* / 1 Liter)

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Le Fraghe
Chiaretto di Bardolino DOC "Rodon" 2025 (bio)
6066002-25N
Chiaretto di Bardolino DOC „Rodon“ 2025 Le Fraghe – Cavaion Veronese, Venetien Bio Der Rodon 2025 ist der charaktervolle Rosé von Le Fraghe und zeigt die elegante Seite des Chiaretto vom Gardasee: hell, trocken, zitrisch und rotfruchtig, mit feiner Würze und einer ausgeprägten Frische. Kein süßlicher Rosé, sondern ein ernsthafter und ausgesprochen vielseitiger Speisenbegleiter. Charakter & Verkostung Im Glas leuchtet er in einem zarten Lachs- bis Zwiebelschalenrosa. Die Nase ist frisch und animierend: Himbeere, Walderdbeere und rote Johannisbeere, dazu Grapefruit, rosa Zitrusfrüchte und feine florale Noten. Im Hintergrund zeigen sich dezente Kräuter und eine leicht mineralische Note. Am Gaumen wirkt der Rodon trocken, schlank und sehr saftig, mit einer präzisen Säure und feiner, fast salziger Mineralität. Die rote Frucht bleibt klar und frisch, während Zitrusnoten für zusätzliche Spannung sorgen. Das Finale ist trocken, zitrisch und leicht würzig, mit schöner Länge und einem sehr animierenden Nachhall. Ein ausgesprochen frischer, trockener Chiaretto – elegant, salzig und gastronomisch statt bonbonhaft. Herkunft & Terroir Le Fraghe liegt in Cavaion Veronese am östlichen Gardasee. Das Mikroklima wird stark vom See geprägt: Die warmen Tage fördern die Reife der Trauben, während die nächtliche Abkühlung für Frische und aromatische Präzision sorgt. Der Chiaretto basiert traditionell auf den roten Rebsorten des Bardolino-Gebiets, allen voran Corvina, ergänzt durch weitere lokale Sorten. Die Weinberge stehen auf Moränenböden, die durch die Gletscherbewegungen des Gardasees entstanden sind. Kies, Sand und mineralische Komponenten sorgen für gute Drainage und unterstützen die feine, salzige Mineralität des Weins. Ausbau Der Rodon wird sehr schonend und mit möglichst wenig Extraktion vinifiziert. Ziel ist es, die helle Farbe und die frische Aromatik zu bewahren. Der Most bleibt nur kurz mit den Traubenschalen in Kontakt, bevor die temperaturkontrollierte Gärung erfolgt. Der weitere Ausbau erfolgt überwiegend im Edelstahl, damit Frische, Zitrusnoten und die feine rote Frucht im Vordergrund bleiben. Le Fraghe arbeitet biologisch, mit besonderem Augenmerk auf lebendige Böden und einen möglichst natürlichen Ausdruck des Terroirs. Jahrgang 2025 Der 2025er ist ganz klar ein Wein für den jungen Genuss. Seine Stärke liegt in Frische und aromatischer Direktheit. Er sollte nicht zu lange gelagert werden – die lebendige Säure und die klare Frucht machen ihn jetzt besonders attraktiv. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 8–10 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Tipp: Nicht eiskalt servieren. Bei etwa 9 °C kommen Frucht, Kräuter und Mineralität deutlich besser zur Geltung. Perfekt zu Der Rodon ist extrem vielseitig und eignet sich hervorragend als Sommer- und Terrassenwein: Antipasti Prosciutto und Salumi Vitello tonnato Carpaccio gegrillter Fisch Garnelen Meeresfrüchte Sushi leichte Pasta Risotto Pizza mediterrane Gemüsegerichte Ziegenkäse Besonders schön: gegrillte Garnelen mit Zitronen-Kräuteröl. Zitrusfrucht und Säure greifen die Aromen des Gerichts auf, während die salzige Mineralität für Frische sorgt. Auch Vitello tonnato ist eine hervorragende Kombination: Der trockene, säurebetonte Chiaretto schneidet elegant durch die cremige Sauce.

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Rubinelli Vajol
Valpolicella Classico DOC 2024
6134004-24N
Valpolicella Classico DOC 2024 Rubinelli Vajol – San Pietro in Cariano, Venetien Der Valpolicella Classico 2024 von Rubinelli Vajol ist der frische, elegante und trinkanimierende Einstieg in die klassische Valpolicella-Welt des Weinguts. Im Vergleich zum Ripasso 2021 und den Amarone-Jahrgängen steht hier nicht Konzentration, sondern klare Kirschfrucht, Säure und Leichtigkeit im Mittelpunkt. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein leuchtendes Rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase ist frisch und sortentypisch mit roter Kirsche, Sauerkirsche, Himbeere und roten Beeren. Dazu kommen feine florale Noten, etwas Veilchen und mediterrane Kräuter sowie eine dezente würzige Note. Am Gaumen wirkt der 2024er saftig, trocken und schlank bis mittelkräftig, mit lebendiger Säure und feinem, eher seidigem Tannin. Die Frucht ist klar und frisch, ohne die Konzentration und Wärme des Ripasso. Das Finale ist frisch, kirschfruchtig und leicht würzig. Ein klassischer Valpolicella für den unkomplizierten Genuss – frisch, elegant und wunderbar trinkanimierend. Herkunft Rubinelli Vajol liegt in San Pietro in Cariano, mitten in der Valpolicella Classica. Die Weinberge des Hauses liegen in den klassischen Hügellagen des Valpolicella-Gebiets. Die Böden sind geprägt von Kalk, Lehm und tuffhaltigen Komponenten. Für den normalen Valpolicella werden die Trauben früher gelesen als für Ripasso und Amarone. Dadurch bleibt die Säure-Frische erhalten und der Wein bekommt seine charakteristische Leichtigkeit. Rebsorten Die Basis bildet die klassische Veroneser Rebsortenfamilie: Corvina Corvinone Rondinella traditionelle ergänzende Sorten Vor allem Corvina liefert die typische Sauerkirsch- und Kirschfrucht, während Corvinone zusätzliche dunkle Frucht und Struktur beisteuert. Ausbau Der Valpolicella wird fruchtbetont und frisch vinifiziert. Im Gegensatz zum Ripasso kommt er nicht mit Amarone-Trester in Kontakt. Dadurch bleibt der Wein deutlich leichter und geradliniger. Auch beim Holz hält sich Rubinelli Vajol zurück: Die Frucht und die natürliche Frische sollen im Vordergrund bleiben. Jahrgang 2024 Der 2024er ist ein Wein, den man jung trinken sollte. Seine Stärke liegt gerade in der frischen roten Frucht und dem unkomplizierten Trinkfluss. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027/28 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: nicht nötig. Ich würde ihn eher bei 15 °C servieren als bei klassischen 18 °C. Das betont seine Sauerkirschfrucht und macht ihn besonders saftig. Perfekt zu Der Valpolicella Classico ist ein hervorragender Alltags- und Speisenwein: Pizza Pasta mit Tomatensauce Pasta al Ragù Risotto Antipasti Salumi Bruschette gegrilltes Gemüse Pilzgerichte Polenta Geflügel Kalb leichte Fleischgerichte mittelkräftiger Käse Besonders schön ist Pasta al pomodoro oder Tagliatelle al Ragù.

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Tezza
Tezza Valpolicella Valpantena Ripasso Superiore DOC 2022 (bio)
6104003-22N
Tezza Valpolicella Valpantena Ripasso Superiore DOC 2022 (bio)

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Pieropan
Soave Classico Calvarino DOC 2024 (bio)
6189002-24N
Soave Classico „Calvarino“ DOC 2024 Pieropan – Soave, Venetien Bio Der Calvarino 2024 ist einer der großen Klassiker von Pieropan und deutlich mehr als ein einfacher Soave Classico. Der Wein stammt aus der historischen Einzellage Calvarino und gilt als eine der authentischsten und langlebigsten Interpretationen des Soave Classico. Pieropan erzeugt ihn bereits seit 1971; Calvarino war zudem der erste italienische Weißwein, der als Einzellagenwein ausgewiesen wurde. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich ein helles Strohgelb, beim jungen Wein mit grünlichen Reflexen. Die Nase ist ausgesprochen komplex und mineralisch: nasser Stein und eine fast jodige, vulkanische Note stehen neben Holunderblüte, Jasmin, Akazie und Narzisse. Dazu kommen gelber Pfirsich, Birne und Limoncella-Apfel, etwas Ananas und reife Zitrusfrucht. Im Hintergrund finden sich Salbei, Minze und Zitronenthymian sowie die für Garganega typische frische Mandel. Am Gaumen ist der Calvarino trocken, vertikal und ausgesprochen präzise. Eine lebendige Säure verbindet sich mit salziger Mineralität und feinem Grip. Trotz seiner Frische besitzt er deutlich mehr Struktur und Tiefe als der normale Soave Classico. Das Finale ist lang, harmonisch und mineralisch, mit Zitrus, Kräutern und feiner Mandelwürze. Ein großer Soave mit Spannung und Herkunftscharakter – mineralisch, salzig, elegant und bemerkenswert langlebig. Herkunft & Terroir Der Calvarino stammt aus einer historischen Lage im Herzen des Soave Classico. Die Reben stehen auf vulkanischen Böden, reich an Basalt und Tuff, auf etwa 95–145 Metern Höhe. Die Lage ist westlich ausgerichtet. Die Reben sind mit 30–60 Jahren deutlich älter als beim klassischen Soave Classico von Pieropan. Die geringere Ertragsmenge von rund 60 hl/ha trägt ebenfalls zur Konzentration und Struktur bei. Die Cuvée besteht aus 70 % Garganega und 30 % Trebbiano di Soave. Ausbau Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zum normalen Pieropan Soave Classico. Der Calvarino wird nach der schonenden Pressung in glasbeschichteten Betontanks vom Typ „Tulipe“ vergoren. Anschließend reift er 12–15 Monate auf der Feinhefe, begleitet von regelmäßigem manuellem Bâtonnage. Nach der Abfüllung folgt nochmals eine mehrmonatige Flaschenreife. Dadurch erhält der Wein seine Kombination aus Frische, Struktur, Cremigkeit und mineralischer Präzision, ohne dass Holz die Aromatik überdeckt. Pieropan bewirtschaftet die Produktion zertifiziert biologisch. Jahrgang 2024 2024 war im Soave eine herausfordernde, sehr niederschlagsreiche Vegetationsperiode. Pieropan berichtet von einem milden, regenreichen Winter, intensiven Niederschlägen im Frühjahr und erheblichen Unwettern; die Hügel des Soave Classico waren von den Spätfrösten dagegen nur marginal betroffen. Die Sommermonate brachten anschließend hohe Temperaturen und eine längere Trockenphase. Gerade für den Calvarino ist das interessant: Die älteren Reben, die kargen vulkanischen Böden und die niedrigen Erträge bilden eine hervorragende Grundlage, um trotz eines schwierigen Jahrgangs einen strukturierten, präzisen Wein zu erzeugen. Der 2024er ist bereits sehr attraktiv, aber kein Wein, den man jung austrinken muss. Trinkfenster: etwa 2026–2035+ Serviertemperatur: 10–12 °C Dekantieren: nicht notwendig; bei einer jungen Flasche können 20–30 Minuten im großen Glas sehr lohnend sein. Perfekt zu Der Calvarino verträgt deutlich mehr gastronomische Herausforderung als ein einfacher Soave: Risotto Risotto mit Parmesan Risotto mit Spargel Baccalà mantecato gebratener oder gegrillter Fisch Krustentiere Jakobsmuscheln Pasta mit feinen Saucen gefüllte Pasta Gemüseaufläufe Zucchini- und Spargelgerichte Tempura Fisch frittiert Käse-Soufflé mittelkräftiger Käse Besonders spannend ist Baccalà mantecato mit Limettenzeste. Die cremige, salzige Textur des Stockfischs trifft auf die salzige Mineralität und die lebendige Säure des Calvarino – eine ausgesprochen stimmige venezianische Kombination. Pieropan selbst nennt diese Kombination als besondere Empfehlung.

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Ca'Lustra di Zanovello
Merlot Sassonero DOC Colli Euganei 2021 (bio)
6111004-21N
Verkostungsnotiz Der Sassonero 2021 ist ein charaktervoller, kraftvoller Merlot, der seine Herkunft von den Colli Euganei sehr deutlich erkennen lässt. Anders als viele international geprägte Merlots setzt er nicht allein auf weiche Frucht und Opulenz, sondern verbindet reife Frucht mit Frische, markanter Tanninstruktur und einer ausgeprägten würzig-balsamischen Dimension. Im Glas zeigt er sich tief rubin- bis karminrot. Das komplexe Bouquet öffnet sich mit Brombeeren, reifen Kirschen und Pflaumen, dazu kommen florale Anklänge von Veilchen und Geranie. Mit Luft treten dunklere Gewürznoten, mediterrane Kräuter sowie balsamische und leicht ätherische Nuancen hervor. Die aktuelle Verkostung des Vinetia-Weinführers zum Jahrgang 2021 beschreibt darüber hinaus Noten von Räucherwerk, Chinarinde, Salzlake und getrockneten roten Blüten, unterlegt von Kirschkonfitüre und schwarzen Gewürzen. Am Gaumen besitzt der Sassonero viel Körper und Dichte, bleibt aber durch seine Frische erstaunlich spannungsvoll. Der Auftakt ist trocken und saftig, bevor ein kräftiges, feinmaschiges Tannin den Wein strukturiert. Die Tannine wirken präsent und umhüllend, ohne den Wein auszutrocknen. Im Hintergrund sorgt die Säure für Zug und Balance. Der Nachhall ist lang, würzig und zunehmend balsamisch. Die Rebsortentypizität des Merlot zeigt sich vor allem in der dunklen, reifen Frucht, der weichen Textur und der körperreichen Anlage. Das Terroir der Colli Euganei setzt dieser natürlichen Fülle jedoch eine mineralische und spannungsreiche Seite entgegen. Genau diese Verbindung macht den Sassonero zu einem eigenständigen Merlot. Der Jahrgang 2021 ist mit 15 % vol. etwas kraftvoller als die auf der aktuellen Weingutsseite ausgewiesenen technischen Daten des 2020ers. Für den 2021er bestätigt der Vinetia-Führer außerdem die reinsortige Zusammensetzung aus 100 % Merlot, biologischen Anbau und eine Reifezeit von insgesamt rund 30 Monaten, davon im Holz. Eine wichtige aktuelle Referenz ist Gambero Rosso 2026, wo der Sassonero 2021 mit 2 roten Gläsern ausgezeichnet wurde. Die Geschichte des Weins Der Name Sassonero geht auf den Ort Sassonegro zurück, an dem Ca' Lustra seine Merlot-Reben kultiviert. Hier stehen die Reben auf flachgründigen Böden mit roten Kalksteinschichten, wobei die Wurzeln bis an das darunterliegende Muttergestein reichen. Ca' Lustra sieht gerade in diesen schwierigen, kargen Bedingungen einen wesentlichen Grund für die Konzentration und Eigenständigkeit des Weins. Merlot gelangte bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Colli Euganei und fand dort geeignete Bedingungen. Ca' Lustra hat daraus mit dem Sassonero eine der charakteristischen roten Selektionen des Hauses entwickelt. Der Wein gehört zur Zanovello Selection und steht für die anspruchsvollere, langlebigere Seite des Weinguts. Die Philosophie von Ca' Lustra basiert auf biologischer und möglichst schonender Bewirtschaftung. Das Weingut bewirtschaftet seine Weinberge mit dem Ziel, die natürlichen Eigenschaften der unterschiedlichen Böden und Mikroklimata zu erhalten. Dabei werden auch historische Terrassen gepflegt und restauriert; der Betrieb spricht ausdrücklich von einem möglichst minimalinvasiven Weinbau. Beim Sassonero wird diese Herkunft durch niedrige Erträge und einen längeren Ausbau unterstützt. Für den Jahrgang 2021 weist der Vinetia-Führer eine Reifung von insgesamt 30 Monaten, davon in Eichenholz, aus. Ein älterer technischer Datensatz von Ca' Lustra dokumentiert die typische Stilistik des Weins: reichhaltige Frucht, balsamische und würzige Komponenten sowie eine ausgeprägte Tanninstruktur. Bemerkenswert ist die Langlebigkeit: Ca' Lustra bezeichnet den Sassonero ausdrücklich als Wein, der sich für lange Reifung eignet. Die historische Entwicklung des Weins bestätigt diese Einschätzung: Auch deutlich ältere Jahrgänge können bei entsprechender Lagerung noch eine bemerkenswerte Frische und Spannung zeigen. Speisenempfehlung Der Sassonero 2021 verlangt nach Gerichten, die seiner Dichte, seinem Tannin und seiner würzigen Frucht etwas entgegensetzen. Besonders überzeugend sind kräftige Fleischgerichte mit Röstaromen und etwas Fett. Sehr stimmig ist ein geschmortes Rinderbäckchen mit Wurzelgemüse und kräftiger Jus. Die Gelatine und Saftigkeit des Fleisches verbinden sich hervorragend mit dem Tannin, während die dunkle Sauce die Pflaumen- und Gewürznoten des Weins aufgreift. Ebenfalls hervorragend passt Reh- oder Hirschrücken mit Wacholderjus, Selleriepüree und gebratenen Waldpilzen. Die mediterran-balsamische Würze des Sassonero findet hier eine aromatische Entsprechung. Eine besonders schöne regionale Kombination ist Ente in „onta“, eine traditionelle venezianische Zubereitung, die Ca' Lustra selbst als Begleitung nennt. Auch Schweinefilet mit Pflaumen ist vom Weingut ausdrücklich empfohlen. Für die italienische Küche bietet sich außerdem ein geschmortes Ragù di cinghiale mit Pappardelle an. Die Kombination aus Wild, Tomate, Kräutern und langer Garzeit bringt die Struktur des Sassonero hervorragend zur Geltung. Dasselbe gilt für Oca in onto, ein traditionelles Gericht, das aufgrund seiner Saftigkeit und Würze sehr gut mit dem Wein harmoniert. Bei Käse darf es kräftig werden: gereifter Montasio, Asiago d'allevo oder alter Parmesan besitzen genügend Würze und Struktur, um dem Wein auf Augenhöhe zu begegnen.

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Rubinelli Vajol
Valpolicella Classico Superiore DOC 2022
6134001-22N
Valpolicella Classico Superiore DOC 2022 Rubinelli Vajol – San Pietro in Cariano, Venetien Der Valpolicella Classico Superiore 2022 ist die etwas kräftigere und strukturiertere Variante des klassischen Valpolicella von Rubinelli Vajol. Er verbindet die typische Sauerkirsch- und rote Beerenfrucht der Valpolicella mit mehr Körper, Würze und Reifetiefe. Charakter & Verkostung In der Nase dominieren Kirsche, Amarena und rote Beeren, ergänzt durch Pflaume, Veilchen, Kräuter und eine feine balsamische Würze. Mit etwas Luft kommen dezente Noten von Lakritz und Gewürzen hinzu. Am Gaumen ist er trocken, saftig und mittelkräftig, mit mehr Struktur und Tiefe als der normale Valpolicella Classico. Die Säure sorgt für Frische, während das feinkörnige Tannin dem Wein Halt gibt. Im Finale bleibt eine schöne Kombination aus Kirsche, Kräutern und würziger Mineralität. Eleganter, strukturierter Valpolicella mit viel Frische und bereits etwas mehr Tiefe – zwischen klassischem Valpolicella und Ripasso angesiedelt. Was bedeutet „Superiore“? Beim Valpolicella Superiore geht es nicht einfach um einen „besseren“ Valpolicella, sondern um eine eigene Qualitätsstufe mit strengeren Anforderungen. Der Wein muss unter anderem länger reifen und einen höheren Alkoholgehalt aufweisen als der einfache Valpolicella. Dadurch wirkt er typischerweise: konzentrierter → strukturierter → würziger → länger Gleichzeitig bleibt er wesentlich frischer und leichter als ein Ripasso oder Amarone. Herkunft & Rebsorten Rubinelli Vajol liegt in San Pietro in Cariano im Herzen der Valpolicella Classica. Die klassische Cuvée basiert auf den traditionellen Sorten: Corvina Corvinone Rondinella ergänzende lokale Sorten Corvina liefert die charakteristische Kirschfrucht und Säure, Corvinone zusätzliche Tiefe und Rondinella Farbe und Frucht. Ausbau Der Superiore wird mit dem Ziel vinifiziert, mehr Struktur und Komplexität als der junge Valpolicella zu entwickeln. Nach der Gärung folgt eine längere Reife, wodurch sich Frucht und Würze stärker miteinander verbinden. Der Holzeinsatz bleibt dabei zurückhaltend, damit die typische Valpolicella-Kirschfrucht nicht überdeckt wird. Wichtig: Der Superiore ist kein Ripasso. Er wird nicht durch eine zweite Gärung auf Amarone-Trester konzentriert.  Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2031 Serviertemperatur: 15–17 °C Dekantieren: 20–30 Minuten können ihm gut tun. Perfekt zu Der Superiore ist ein sehr guter italienischer Speisenwein: Tagliatelle al Ragù Lasagne Pasta mit Pilzen Risotto Polenta mit Salsiccia geschmortes Kalb Schweinebraten gegrilltes Fleisch Geflügel Wildgeflügel gereifter Käse Besonders gut passt er zu Pasta mit Ragù: Die Säure harmoniert mit der Tomate, während die zusätzliche Struktur des Superiore das Fleisch und die Sauce trägt.

Inhalt: 0.75 Liter (28,00 €* / 1 Liter)

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Ca'Lustra di Zanovello
Nero Musqué Vino Rosso 2021 - halber Liter (bio)
6111009-21HL
Verkostungsnotiz Der Nero Musqué 2021 ist ein außergewöhnlicher, süßer Rotwein aus der seltenen Rebsorte Moscato Nero. Bereits optisch zeigt er sich mit einem hellen, durchscheinenden Granatrot und zarten orangefarbenen Reflexen. Das Bukett ist ungewöhnlich vielschichtig: intensive Aromen von in Alkohol eingelegten roten Früchten, Pflaumenkonfitüre, getrockneten Feigen, Datteln und Quitte verbinden sich mit ätherischen und leicht rauchigen Nuancen sowie einem Hauch von gebranntem Zimt. Auch balsamische Anklänge von Myrte und mediterraner Macchia gehören zum charakteristischen Aromenspektrum. Am Gaumen wirkt der Wein zunächst ausgesprochen süß, warm und konzentriert, bleibt dabei aber bemerkenswert ausgewogen. Die hohe Restsüße von 237,5 g/l wird durch eine lebendige Säure von 6,68 g/l, ausgeprägte Salzigkeit und einen feinen, seidigen Tanninzug aufgefangen. Dadurch entsteht trotz der enormen aromatischen Dichte kein schwerfälliger Eindruck. Die Fruchtaromen von Feige und Pflaume kehren im Geschmack wieder, während die mediterran-balsamische Würze zusätzliche Tiefe verleiht. Der Abgang ist lang, vielschichtig und ausgesprochen nachhaltig. Die 2021er-Ausgabe profitierte laut Ca' Lustra von einem ausgeglichenen Jahrgang mit guter Produktion und gleichmäßiger Reife der Trauben Die Geschichte des Weins Die Geschichte des Nero Musqué ist tatsächlich ungewöhnlich. Ca' Lustra begann bereits 2005 gemeinsam mit dem Regionalen Institut für Wein und Öl Siziliens mit Untersuchungen verschiedener Moscato-Sorten. Im Mittelpunkt stand dabei der Erhalt des seltenen Moscato Nero, einer anspruchsvollen und wenig ertragreichen Rebsorte mit einer langen Wanderung durch den Mittelmeerraum. Für die Rebe wurde schließlich in Sizilien ein geeigneter Standort gefunden: Auf einem tuffhaltigen Hügel mit Blick auf das Tyrrhenische Meer, geprägt von mildem Klima und Meeresbrisen, kann der Moscato Nero zuverlässig ausreifen. Die Trauben werden dort bei voller Überreife geerntet; Ca' Lustra beschreibt die Sorte als anspruchsvoll, aber zugleich ausgesprochen charakterstark. Seit dem Jahrgang 2021 besteht eine engere Zusammenarbeit mit der Cooperativa Agricola Valdibella in Sizilien. Ca' Lustra und Valdibella teilen dabei nicht nur bestimmte Produktionsmethoden, sondern auch gemeinsame Vorstellungen von Landwirtschaft und Ethik. Der Wein wird in Sizilien vinifiziert und anschließend zur weiteren Entwicklung und Kontrolle in die Euganeischen Hügel gebracht. Der Jahrgang 2021 markiert damit eine neue Etappe in der Geschichte des Weins: Nach rund 15 Jahren Experimentieren entstand eine gemeinsame, sorgfältig weiterentwickelte Version des Nero Musqué. Speisenempfehlung Dieser Wein verlangt nach Partnern, die seiner enormen Süße und Aromenkonzentration etwas entgegensetzen oder sie gezielt aufnehmen. Besonders überzeugend sind geröstete und karamellisierte Nüsse, etwa Mandel- oder Haselnusskrokant, sowie Desserts mit getrockneten Früchten. Auf gehobenem gastronomischem Niveau funktioniert der Nero Musqué hervorragend zu einem Dessert von pochierter Quitte mit Mandelcreme, gerösteten Haselnüssen und einer leicht herben Schokoladenkomponente. Ebenso spannend ist die Kombination mit Tarte Tatin, insbesondere wenn die karamellisierte Frucht von etwas Crème fraîche oder einer nur wenig gesüßten Vanillecreme begleitet wird. Auch Bitterschokolade passt, sollte aber bewusst nicht zu dunkel und nicht zu dominant gewählt werden. Eine besonders reizvolle herzhafte Kombination entsteht mit Blauschimmelkäse, etwa Gorgonzola Dolce oder einem cremigen, gereiften Bleu, wobei die Süße des Weins die pikante Würze des Käses auffängt. Die Kombination mit Entenleber oder Foie gras und Fruchtkomponenten wäre ebenfalls gastronomisch denkbar. Ca' Lustra selbst empfiehlt insbesondere knackige Trockenfrüchte, nicht zu dunkle Schokolade und Blauschimmelkäse und sieht den Wein ausdrücklich auch als Meditationswein.

Inhalt: 0.5 Liter (45,00 €* / 1 Liter)

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22,50 €*
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Tezza
Tezza Valpolicella Valpantena Superiore Brolo delle Giare DOC (bio) 2020
6104006-20N
Tezza Valpolicella Valpantena Superiore Brolo delle Giare DOC (bio) 2020

Inhalt: 0.75 Liter (31,07 €* / 1 Liter)

Derzeit nicht verfügbar

23,30 €*
Rubinelli Vajol
RIPASSO Valpolicella Classico Superiore DOC 2021
6134002-21N
Ripasso Valpolicella Classico Superiore DOC 2021 Rubinelli Vajol – San Pietro in Cariano, Venetien Der Ripasso Valpolicella Classico Superiore 2021 von Rubinelli Vajol ist die würzige, saftige und etwas kräftigere Alternative zum klassischen Valpolicella – aber deutlich frischer und weniger konzentriert als ein Amarone. Ein sehr schöner Speisenwein mit viel Trinkfluss, der die typische Amarone-Frucht mit der Frische eines klassischen Valpolicella verbindet. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein intensives Rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase ist geprägt von Kirsche, Amarena und roten Beeren, dazu kommen Pflaume, Brombeere und feine Gewürznoten. Mit etwas Luft zeigen sich Anklänge von Veilchen, Kräutern und einem Hauch Lakritz. Am Gaumen ist er trocken, saftig und mittelkräftig, mit guter Säure und angenehm geschmeidigem Tannin. Die rote und dunkle Frucht wirkt konzentrierter als bei einem normalen Valpolicella, bleibt aber deutlich frischer und leichter als beim Amarone. Das Finale ist fruchtig, würzig und leicht balsamisch. Ein klassischer Ripasso mit saftiger Kirschfrucht, feiner Würze und sehr gutem Trinkfluss. Was bedeutet „Ripasso“? Der Name beschreibt die besondere Herstellungsmethode. Nach der ersten Gärung des Valpolicella wird der junge Wein nochmals auf den Trester des Amarone gegeben. Dort findet eine zweite Gärung statt. Dadurch gewinnt der Wein: mehr Körper mehr Farbe zusätzliche Aromenkonzentration mehr Tannin und die charakteristische Amarena-/Dörrfruchtnote Gleichzeitig bleibt er wesentlich leichter und frischer als der Amarone selbst. Das macht Ripasso zu einer Art Brücke zwischen Valpolicella und Amarone. Herkunft & Terroir Rubinelli Vajol liegt in San Pietro in Cariano im Herzen der Valpolicella Classica. Die Trauben stammen aus den historischen Weinbergen rund um das Weingut. Die Böden sind von Kalk, Lehm und tuffhaltigen Komponenten geprägt. Wie bei den Amarone-Weinen des Hauses spielen die traditionellen Rebsorten der Valpolicella die Hauptrolle: Corvina Corvinone Rondinella ergänzende traditionelle Sorten Ausbau Nach der ersten Gärung wird der Valpolicella auf den Trester des Amarone gegeben. Dort erfolgt der charakteristische Ripasso-Schritt. Anschließend reift der Wein in großen Eichenfässern, bevor er auf die Flasche kommt. Der große Fassausbau ist typisch für Rubinelli Vajol: Das Holz soll Struktur und Reife beitragen, ohne die Frucht mit Vanille oder Toast zu überdecken. Jahrgang 2021 Der 2021er ist jetzt in einer sehr schönen Trinkphase. Er besitzt noch reichlich rote Frucht und Frische, gleichzeitig hat die zusätzliche Reife durch den Ripasso bereits für mehr Tiefe und Geschmeidigkeit gesorgt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2030 Serviertemperatur: 15–17 °C Dekantieren: nicht notwendig; 20–30 Minuten Luft im Glas tun ihm gut. Gerade leicht gekühlt auf etwa 16 °C wirkt der Ripasso besonders saftig und animierend. Perfekt zu Hier zeigt sich seine große Stärke: Er ist unglaublich vielseitig. Pasta mit Ragù Lasagne Pasta al forno Pizza Risotto mit Pilzen Polenta mit Fleischsauce Salsiccia Schweinefleisch Kalb geschmortes Rind gegrilltes Fleisch Wildgeflügel mittelkräftiger Käse Sehr schön ist Pasta mit Ragù di carne: Die Kirschfrucht verbindet sich mit der Tomate, während Tannin und Säure das Fleisch begleiten. Noch regionaler: Polenta mit Salsiccia oder geschmortem Fleisch.

Inhalt: 0.75 Liter (31,33 €* / 1 Liter)

23,50 €*
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Le Fraghe
Chiaretto di Bardolino DOC "Traccia di Rosa" 2021 (bio)
6066005-21N
Chiaretto di Bardolino DOC „Traccia di Rosa“ 2021 Le Fraghe – Cavaion Veronese, Venetien Bio Der Traccia di Rosa 2021 ist die anspruchsvollere und gereiftere Chiaretto-Interpretation von Le Fraghe. Im Gegensatz zum jungen, frischen Rodon zeigt er deutlich mehr Tiefe, Textur und Reife: ein trockener Rosé mit roter Frucht, Kräutern, Mineralität und bereits schönen tertiären Anklängen. Charakter & Verkostung Im Glas präsentiert er sich in einem kräftigen Lachsrosa mit leicht kupfernen Reflexen. Die Nase ist komplexer als bei einem jungen Chiaretto: getrocknete Erdbeere, Himbeere und rote Johannisbeere verbinden sich mit Hagebutte, Rosenblättern und mediterranen Kräutern. Dazu kommen mit zunehmender Luft getrocknete Blüten, Orangenschale und feine würzig-mineralische Noten. Am Gaumen wirkt er trocken, seidig und erstaunlich strukturiert. Die rote Frucht ist nicht mehr primär und bonbonhaft, sondern wirkt reifer und komplexer. Eine lebendige Säure sorgt weiterhin für Spannung, während eine feine salzige Mineralität und ein leicht cremiger Schmelz Tiefe geben. Das Finale ist trocken, würzig und mineralisch, mit roten Beeren, Kräutern und einem Hauch getrockneter Zitrusschale. Ein gereifter Chiaretto mit echter gastronomischer Tiefe – eher ein Rosé für den Tisch als für die Terrasse. Herkunft & Terroir Le Fraghe liegt in Cavaion Veronese, am östlichen Ufer des Gardasees. Das besondere Mikroklima wird stark vom See geprägt: warme Tage und kühle Nächte ermöglichen eine langsame, aromatische Reife und bewahren die Säure. Die Grundlage bilden die klassischen roten Rebsorten des Bardolino-Gebiets, allen voran Corvina, ergänzt durch weitere lokale Sorten. Die Weinberge stehen auf Moränenböden, die während der Eiszeiten vom Gardasee-Gletscher abgelagert wurden. Kies, Sand und mineralische Komponenten sorgen für gute Drainage und verleihen den Weinen ihre charakteristische Frische und salzige Spannung. Ausbau Der Traccia di Rosa wird mit deutlich mehr Augenmerk auf Struktur und Entwicklung vinifiziert als ein einfacher, jung zu trinkender Rosé. Die Maischekontaktzeit ist so gewählt, dass neben Farbe auch etwas Textur und aromatische Tiefe gewonnen werden. Der weitere Ausbau erfolgt schonend, ohne einen dominanten Holzeindruck zu erzeugen. Durch die biologische Bewirtschaftung und den zurückhaltenden Kellerstil bleibt der Wein sehr stark von Traube, Jahrgang und Gardasee-Terroir geprägt. Jahrgang 2021 – jetzt besonders interessant Der 2021er ist mittlerweile rund fünf Jahre alt und damit in einer ungewöhnlichen, aber sehr spannenden Phase für einen Rosé. Die ursprüngliche rote Frucht beginnt sich in Richtung Hagebutte, getrocknete Blüten, Kräuter und Zitrusschale zu entwickeln. Gleichzeitig besitzt der Wein noch genügend Säure, um nicht müde zu wirken. Das macht ihn gerade für Weinliebhaber interessant, die gereifte Rosés schätzen. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027–2028 Serviertemperatur: 10–12 °C Dekantieren: nicht erforderlich, aber 15–20 Minuten im Glas lohnend. Nicht zu kalt servieren – bei 7–8 °C würde man die gereiften und würzigen Aromen unnötig verschließen. Perfekt zu Der Traccia di Rosa kann deutlich kräftigere Speisen begleiten als ein junger Chiaretto: Vitello tonnato Thunfisch Lachs gegrillter Fisch Garnelen Krustentiere mediterrane Vorspeisen Pasta mit Gemüse Risotto Geflügel helles Fleisch gegrilltes Gemüse gereifter Ziegenkäse Besonders spannend: Thunfisch mit Sesam, Fenchel und Zitrusfrüchten. Die gereifte Frucht und die salzige Mineralität des Rosés greifen Fisch und Zitrus auf, während seine Säure die Textur des Thunfischs auffrischt. Auch Vitello tonnato ist nahezu ideal.

Inhalt: 0.75 Liter (32,67 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

24,50 €*
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Le Fraghe
Garganega "Traccia di Bianco" Bianco delle Venezie IGT 2021 (bio)
6066004-21N
Garganega „Traccia di Bianco“ Bianco delle Venezie IGT 2021 Le Fraghe – Cavaion Veronese, Venetien Bio Der Traccia di Bianco 2021 ist die charaktervolle Garganega-Interpretation von Le Fraghe: trocken, mineralisch, kräuterwürzig und mit schöner Reife, deutlich eigenständiger als ein einfacher, fruchtbetonter Weißwein. Die biologisch bewirtschafteten Weinberge rund um Cavaion Veronese und der zurückhaltende Ausbau lassen die Garganega mit viel Herkunftscharakter zur Geltung kommen. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich der Wein in einem kräftigen Strohgelb mit goldenen Reflexen – passend zum gereiften Jahrgang. In der Nase verbinden sich gelber Apfel, reife Birne und gelbe Steinfrüchte mit feineren Noten von Kamille, weißen Blüten und mediterranen Kräutern. Dazu kommen mit zunehmender Luft Mandeln, getrocknete Kräuter und eine leicht rauchig-mineralische Note. Am Gaumen ist er trocken, saftig und strukturiert, mit reifer Frucht, einer feinen, salzigen Mineralität und angenehm griffiger Textur. Die Säure hält den Wein lebendig, während die Reife ihm zusätzlichen Schmelz gibt. Das Finale ist würzig, leicht mandelig und mineralisch, mit einem schönen, trockenen Nachhall. Eine gereifte Garganega mit Charakter: gelbfruchtig, mineralisch, leicht cremig und wunderbar würzig. Herkunft & Terroir Le Fraghe liegt in Cavaion Veronese am östlichen Gardasee. Die Weinberge profitieren von der ausgleichenden Wirkung des Sees: warme Tage fördern die Reife, während die nächtliche Abkühlung für Frische sorgt. Die Garganega ist die klassische weiße Rebsorte des Veneto und insbesondere für ihre Verbindung aus gelber Frucht, feiner Säure und charakteristischer Mandelwürze bekannt. Die Böden rund um Cavaion sind stark von Moränenablagerungen des Gardasees geprägt. Kies, Sand und mineralische Bestandteile sorgen für gute Drainage und tragen zur mineralischen Spannung des Weins bei. Ausbau Le Fraghe arbeitet biologisch und setzt im Keller auf eine möglichst schonende Verarbeitung. Der Traccia di Bianco wird nicht auf maximale Primärfrucht getrimmt, sondern darf seine Struktur und mineralische Seite entwickeln. Ein zurückhaltender Ausbau sorgt dafür, dass die Garganega-Aromatik im Vordergrund bleibt.Der 2021er profitiert inzwischen zusätzlich von der Flaschenreife: Aus der anfänglich frischen gelben Frucht entwickeln sich zunehmend Mandel-, Kräuter- und leicht balsamische Noten. Jahrgang 2021 – jetzt besonders interessant Mit dem Jahrgang 2021 ist der Wein bereits deutlich über seine jugendliche Phase hinaus. Gerade das macht ihn spannend. Er wirkt nicht mehr wie ein einfacher Aperitif-Weißwein, sondern eher wie ein ernsthafter, gereifter Speisenbegleiter. Die Frucht ist weniger vordergründig, dafür treten Mineralität, Kräuter, Mandeln und Textur stärker hervor. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2029 Serviertemperatur: 10–12 °C Dekantieren: nicht zwingend; 20–30 Minuten Luft können sehr hilfreich sein. Nicht zu kalt servieren – bei 8 °C würde man einen großen Teil seiner aromatischen und texturalen Tiefe verlieren. Perfekt zu Die gereifte, leicht mandelige Garganega passt hervorragend zu: Risotto Fisch mit Kräutersaucen gegrilltem Fisch Garnelen Jakobsmuscheln Pasta mit hellen Saucen Spargel Artischocken Pilzgerichten Geflügel mildem bis mittelkräftigem Käse Besonders schön: Risotto mit Steinpilzen. Die erdigen Pilzaromen greifen die gereiften Kräuternoten auf, während die salzige Mineralität des Weins für Frische sorgt. Auch gebratener Saibling mit Mandelbutter wäre eine hervorragende Kombination – hier trifft die typische Mandelwürze der Garganega direkt auf das Gericht.

Inhalt: 0.75 Liter (32,67 €* / 1 Liter)

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Ca'Lustra di Zanovello
Cabernet DOC Colli Euganei Girapoggio 2019 (bio)
6111005-19N
Verkostungsnotiz Der Girapoggio 2019 ist ein charaktervoller, tiefgründiger Cabernet aus den Euganeischen Hügeln, der seine Herkunft nicht hinter internationaler Cabernet-Opulenz versteckt. Im Glas zeigt er ein intensiv leuchtendes Rubinrot. In der Nase verbinden sich reife Preiselbeeren, Sauerkirsche und frische Pflaume mit getrockneten roten Blüten, insbesondere Rose, Geranie und Nelke. Dazu kommen würzige, balsamische und fein minzige Nuancen sowie mit zunehmender Belüftung Anklänge an Unterholz. Falstaff beschreibt den 2019er ebenfalls mit reifer Preiselbeere, getrockneten Rosenblättern, Unterholz und Minze. Am Gaumen zeigt sich der Wein trocken, warm und konzentriert, dabei keineswegs schwerfällig. Die Cabernet-Typizität äußert sich in der würzig-krautigen Aromatik und dem präsenten Gerbstoff. Das Tannin besitzt Kraft, bleibt aber gut eingebunden; zugleich sorgt die saftige Frucht für Spannung. Die Kombination aus dunkler Würze, roten Früchten und der leicht balsamischen Cabernet-Art führt zu einem langen, substanzreichen Nachhall. Im Finale zeigt sich eine charakteristische, leicht herbe Gerbstoffnote, die dem Wein zusätzliche Kontur verleiht. Die 5,2 g/l Gesamtsäure und lediglich 2 g/l Zucker unterstreichen den trockenen, straffen Charakter. Mit 14,5 % vol. bringt der 2019er genügend Wärme und Dichte mit, ohne seine Herkunft zu überdecken. Besonders spannend ist der Jahrgang: Ca' Lustra bezeichnet 2019 als einen Jahrgang, der durch Balance und Komplexität geprägt war und Weine hervorbrachte, die bereits früh überzeugten und zugleich ein überraschendes Entwicklungspotenzial zeigten. 91 Falstaff-Punkte erhielt der Girapoggio 2019 beim Tasting vom November 2025. Die Verkoster Othmar Kiem und Simon Staffler heben dabei insbesondere die würzige Aromatik, Saftigkeit und das herzhafte Tannin hervor. Die Geschichte des Weins Der Girapoggio stammt aus dem Herzen der Colli Euganei, einer geologisch außergewöhnlich vielfältigen Hügellandschaft südwestlich von Padua. Ca' Lustra liegt an den Südhängen des Monte Venda, des höchsten Berges der Euganeischen Hügel, am Beginn des Faedo-Tals. Die Böden wechseln hier zwischen vulkanischem Gestein und kalkhaltigen Sedimenten. Gerade diese Kombination prägt den Charakter des Girapoggio. Der Name „Girapoggio“ verweist auf die besondere Art, wie die Cabernet-Weinberge an die natürliche Geländeform angepasst wurden: Die Reben wurden entlang der Höhenlinien gepflanzt, um die natürliche Beschaffenheit des schwierigen, mageren und kalkhaltigen Bodens optimal zu nutzen. Die konzentrierten Trauben bilden die Grundlage für einen langlebigen Rotwein, der Cabernet-typische Kräuter- und Würznoten mit warmen Fruchtaromen verbindet. Ca' Lustra wurde 1977 von Franco Zanovello gegründet. Was Mitte der 1960er-Jahre mit dem von seinem Vater Angelo erworbenen Landgut in Faedo begann, entwickelte sich unter Franco zu einem eigenständigen Weingut. Heute führen seine Kinder Marco und Linda Zanovello den Betrieb und setzen die Familienphilosophie fort. Das Weingut umfasst heute rund 40–42 Hektar, davon etwa 25 Hektar Rebfläche; Weinberge, Olivenhaine, Wald und Weideland liegen innerhalb des Regionalparks der Colli Euganei. Die Familie setzt konsequent auf biologischen Weinbau, Biodiversität und möglichst wenig invasive Bewirtschaftung. Im Keller arbeitet Ca' Lustra mit traditionellen Verfahren, spontanen Gärungen, ohne Schönung und mit reduziertem Einsatz von Schwefel. Die unterschiedlichen Böden und Mikroklimata der Euganeischen Hügel sollen möglichst unverfälscht im Wein zum Ausdruck kommen. Beim Girapoggio kommt diese Philosophie besonders deutlich zum Ausdruck: Die internationale Rebsorte Cabernet Sauvignon wird nicht auf maximale Extraktion oder Holz geprägt, sondern erhält Raum, die mineralischen, würzigen und balsamischen Eigenschaften des Euganeischen Terroirs zu zeigen. Ca' Lustra selbst beschreibt den Wein als körperreich, langlebig und zunächst beinahe undurchdringlich, mit zunehmender Tiefe im Glas. Speisenempfehlung Der Girapoggio verlangt nach Gerichten mit kräftiger Würze, Röstaromen und einer gewissen aromatischen Tiefe. Klassisch und besonders stimmig ist die Kombination mit geschmorten Schweinebäckchen, kräftig gewürzten Schweinekoteletts oder einem langsam geschmorten Rinderragout. Die saftige Frucht und das Tannin funktionieren ebenso hervorragend zu Entenbrust mit dunkler Jus, insbesondere wenn die Sauce mit Kräutern und etwas Säure akzentuiert wird. Eine regionale Verbindung bietet Ente in Pevarada-Sauce, einer charaktervollen Sauce aus dem Veneto. Auch zu geschmortem Wild, etwa Rehkeule mit Wacholderjus, oder zu einer kräftigen Polenta mit geschmortem Pilzragout ist der Wein sehr überzeugend. Bei Käse darf es reifer und würziger werden: Montasio stagionato, Asiago d'allevo, gereifter Parmesan oder Pecorino bilden mit dem Gerbstoff und der Würze des Cabernet eine hervorragende Verbindung. Ca' Lustra selbst empfiehlt den Wein ausdrücklich zu gewürzten Schweinekoteletts, Schmorgerichten, Ente mit Pevarada-Sauce und gereiften Käsesorten.

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Ca'Lustra di Zanovello
Fior d'Arancio Passito Colli Euganei DOCG 2021 (bio)
6111008-21HL
Verkostungsnotiz Der Fior d'Arancio Passito 2021 zeigt eindrucksvoll, welches Format der Gelbe Muskateller – in den Colli Euganei traditionell Fior d'Arancio genannt – als Passito entwickeln kann. Im Glas präsentiert er sich dicht und leuchtend in Bernstein-Gelb mit kupferfarbenen Reflexen. Das Bouquet ist ausgesprochen intensiv und vielschichtig. Zunächst treten Passionsfrucht und getrocknete Aprikose hervor, gefolgt von Akazienhonig und kandierten Fruchtaromen. Dazu gesellen sich die für den Moscato Giallo charakteristischen floralen und zitrischen Anklänge. Im Hintergrund entfalten sich Zimt und Nelke, während eine ausgeprägte balsamische Note dem üppigen Duft erstaunlich viel Frische verleiht. Das Weingut beschreibt gerade dieses Zusammenspiel aus Süße, Würze und Balsamico als wesentlich für den Charakter des 2021ers. Am Gaumen ist der Wein voll, konzentriert und deutlich süß, wird aber durch seine 7,15 g/l Säure bemerkenswert gut ausbalanciert. Die Süße wirkt dadurch nicht breit oder schwer, sondern wird von Frische und einer feinen salzigen Würze getragen. Die aromatische Muskateller-Typizität bleibt präsent, ohne ins Eindimensionale oder Parfümierte abzugleiten. Besonders schön ist der Übergang in das Finale: Trotz der enormen Fruchtkonzentration endet der Wein trocken wirkend, balsamisch und ausgesprochen lang. Das Weingut spricht von einem „asciutto“ – also trocken wirkenden – und sehr persistenten Abgang. Mit 187,2 g/l Zucker, 13 % vol. Alkohol und 7,15 g/l Gesamtsäure besitzt der 2021er eine bemerkenswerte Balance zwischen Konzentration, Süße und Frische. Der Jahrgang selbst wird von Ca' Lustra als klimatisch ausgeglichen beschrieben; trotz einiger Überraschungen während der Lese gab es am Ende sehr positive Ergebnisse. Die Qualität des Jahrgangs wird auch durch die 4 Viti von Vitae/AIS bestätigt. Diese Auszeichnung wurde für den Fior d'Arancio Passito 2021 Ende 2025 vergeben; laut AIS stehen die 4 Viti für Weine mit mehr als 91 Punkten und einem herausragenden organoleptischen Profil. Außerdem erhielt der 2021er den The WineHunter Award Rosso 2025. Die Geschichte des Weins Die Colli Euganei gehören zu den traditionellen Muskatellergebieten Italiens. Neben dem Weißen Muskateller spielt hier insbesondere der Moscato Giallo eine wichtige Rolle, der in den Euganeischen Hügeln als Fior d'Arancio bezeichnet wird. Seinen Namen verdankt er seinen ausgeprägten floralen und zitrischen Aromen. 2011 erhielt die Herkunft Colli Euganei Fior d'Arancio DOCG den DOCG-Status. Ca' Lustra liegt an den südlichen Hängen des Monte Venda, des höchsten Berges der Euganeischen Hügel, am Eingang zum Faedo-Tal. Das Weingut bewirtschaftet seine Weinberge seit mehr als 45 Jahren biologisch und legt besonderen Wert auf einen möglichst schonenden, wenig invasiven Weinbau sowie die Erhaltung historischer Terrassen. Die unterschiedlichen Böden und Mikroklimata der Colli Euganei werden getrennt betrachtet und sollen möglichst klar im Wein zum Ausdruck kommen. Für den Passito werden die Trauben von Hand gelesen und in kleinen Kisten in den Keller gebracht. Nach einer sorgfältigen Selektion kommen ausschließlich vollständig intakte, trockene und reife Trauben zum Einsatz. Diese werden auf Gestellen zum Appassimento, also zum natürlichen Eintrocknen, ausgelegt. Dadurch konzentrieren sich Zucker, Aromen und Extrakt, während die aromatische Intensität des Moscato Giallo erhalten bleibt.  Der 2021er stammt aus einer Produktionscharge vom 16. Mai 2024 und wurde in einer 0,5-Liter-Burgunderflasche abgefüllt. Die technische Dokumentation des Weinguts weist 13 % vol., 187,2 g/l Zucker und 7,15 g/l Gesamtsäure aus. Bemerkenswert ist die Konstanz dieses Weins über die Jahrgänge hinweg: Der Fior d'Arancio Passito erhielt bereits für frühere Jahrgänge zahlreiche Auszeichnungen, darunter 93 Punkte und den Premio Sole von Veronelli für 2018 sowie 3 Gläser von Gambero Rosso für 2007. Der 2021er führt diese Tradition mit 4 Viti von AIS und dem WineHunter Award fort. Speisenempfehlung Der Fior d'Arancio Passito ist ein klassischer Meditationswein, besitzt aber genügend aromatische Kraft, um auch anspruchsvolle Desserts und Käsegerichte zu begleiten. Ca' Lustra empfiehlt ihn ausdrücklich zu trockenem Gebäck sowie sehr reifen oder Blauschimmelkäsen. Besonders reizvoll ist die Kombination mit Cantuccini oder Mandelgebäck, wobei die nussigen Aromen die Honig- und Gewürznoten des Passito aufgreifen. Auch eine Tarte Tatin mit karamellisierten Äpfeln, Aprikosen-Tarte oder ein Dessert mit karamellisierter Birne, Vanille und gerösteten Mandeln funktioniert hervorragend. Auf der herzhaften Seite ist Gorgonzola Piccante, gereifter Asiago, Blauschimmelkäse oder sehr lange gereifter Parmesan ideal. Die intensive Süße des Passito puffert die Salzigkeit und Schärfe des Käses, während seine Säure für den notwendigen Kontrast sorgt. Auch zu Foie gras mit karamellisierter Frucht kann der Wein sehr überzeugend eingesetzt werden. Bei Schokolade würde ich ihn eher zu weißer Schokolade oder Schokolade mit hohem Kakaoanteil und wenig zusätzlicher Süße einsetzen, damit die Kombination nicht zu schwer wird.

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Rubinelli Vajol
Amarone della Valpolicella Classico DOC 2011 - halber Liter
6134003-11HL
Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2011 – 0,5 l Rubinelli Vajol – San Pietro in Cariano, Venetien Der Amarone Classico 2011 von Rubinelli Vajol ist ein gereifter, klassisch gebauter Amarone mit beeindruckender Konzentration, aber zugleich erstaunlicher Balance. Gerade das kleine 0,5-Liter-Format macht ihn zu einer schönen Flasche für einen besonderen Abend oder als Abschluss eines Menüs. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein intensives Rubinrot mit beginnenden granatroten Reflexen. Die Nase ist ausgesprochen vielschichtig: eingelegte Kirsche, Amarena, Dörrpflaume und Heidelbeerkonfit treffen auf Lakritz, schwarzen Pfeffer und feine Röstaromen. Dazu kommen Anklänge von dunkler Schokolade und getrockneten Kräutern. Am Gaumen ist der 2011er kraftvoll, warm und opulent, dabei aber keineswegs schwerfällig. Viel konzentrierte Frucht wird von samtigem Tannin und einer tragenden Säure zusammengehalten. Das Finale ist lang, wärmend und würzig, mit Amarena, Lakritz, Schokolade und einem Hauch Pfeffer. Ein klassischer, gereifter Amarone: konzentriert und kraftvoll, aber durch Säure und Tannin sehr gut ausbalanciert. Herkunft & Terroir Rubinelli Vajol liegt in San Pietro in Cariano, mitten im historischen Gebiet der Valpolicella Classica. Die Weinberge stehen auf einer Mischung aus Kalk, Tuff und Lehm. Bewirtschaftet werden sie sowohl in der traditionellen Pergola Veronese als auch im Guyot. Für den Amarone werden die besten Trauben von Hand selektiert und anschließend über mehrere Monate im Fruttaio getrocknet. Durch diesen traditionellen Appassimento-Prozess verlieren die Beeren Wasser und konzentrieren Zucker, Säure und Aromastoffe. Rebsorten & Ausbau Der Amarone basiert auf den klassischen Valpolicella-Rebsorten: Corvina Corvinone Rondinella Molinara Oseleta Die genaue Zusammensetzung wird je nach Rubinelli-Vajol-Dokumentation leicht unterschiedlich angegeben; die aktuelle technische Beschreibung nennt 40 % Corvina, 40 % Corvinone, 10 % Rondinella, 5 % Molinara und 5 % Oseleta.Nach der Trocknung erfolgt die temperaturkontrollierte Gärung und Mazeration. Der Wein reift anschließend über einen längeren Zeitraum in großen Eichenfässern, bevor eine zusätzliche Flaschenreife folgt. Rubinelli Vajol setzt bewusst auf große 30- und 50-hl-Fässer, um die Frucht nicht mit zu viel Holz zu überdecken. Jahrgang 2011 Der 2011er ist inzwischen ein gereifter Amarone, besitzt aber dank seiner Säure und seines Tannins weiterhin gute Spannung. Für die normale 0,5-l-Abfüllung wird ein Trinkfenster bis etwa 2030 angegeben. Ich würde ihn heute bereits sehr gerne trinken – insbesondere, wenn man gereifte Amarone mit noch vorhandener Frucht und Kraft schätzt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030 Serviertemperatur: 16–18 °C Dekantieren: 30–60 Minuten empfehlenswert. Bei einem gereiften Amarone würde ich allerdings nicht aggressiv dekantieren. Besser zunächst ein kleines Glas probieren und beobachten, wie sich der Wein entwickelt. Perfekt zu Das ist ein Wein für kräftige, aromatische Gerichte: Brasato Rinderbacke Wild Lamm geschmorte Rindergerichte T-Bone-Steak Pasta mit kräftigem Fleischragout gereifter Hartkäse Parmesan dunkle Schokolade Rubinelli Vajol selbst empfiehlt den Amarone besonders zu Schmorbraten und intensiv gewürzten Speisen und auch ausdrücklich als Meditationswein. Mein Favorit wäre Brasato di manzo mit Polenta. Die süßlich konzentrierte Frucht des Amarone nimmt die Schmoraromen auf, während Säure und Tannin das reichhaltige Fleisch ausbalancieren. Und danach: ein kleines Glas ohne Essen.

Inhalt: 0.5 Liter (59,80 €* / 1 Liter)

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