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Pfalz

Deutscher Wein - Vielfalt, Qualität und Herkunft

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Karl Pfaffmann
Grauburgunder 2024, QbA
1011003-24N
Grauburgunder 2024, QbA, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde 1955 von Karl Pfaffmann gegründet. 1964 erfolgte die vollständige Umstellung des damaligen landwirtschaftlichen Mischbetriebs auf Weinbau. Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, während Markus Pfaffmann seit 1998 als verantwortlicher Kellermeister tätig ist. Rund 40 Hektar Rebfläche gehören zum Betrieb; neben Riesling bilden die weißen Burgundersorten einen besonderen Schwerpunkt. Herkunft & Terroir Die Trauben für den klassischen Grauburgunder stammen aus den Weinbergen des Weinguts rund um Walsheim und die angrenzenden Gemeinden. Die kalkhaltigen Böden der Region bieten für Grauburgunder sehr gute Voraussetzungen und fördern reife Frucht, Körper und eine feine mineralische Prägung. Das Weingut betont ausdrücklich, dass Grauburgunder auf den kalkhaltigen Böden der Pfalz besonders gut gedeiht. Jahrgang 2024 Der 2024er wurde trocken mit 12,5 % vol. Alkohol, etwa 6 g/l Säure und 6,3 g/l Restzucker ausgebaut. Damit besitzt er eine angenehm moderate Alkoholstruktur und gleichzeitig genügend Säure für Frische. Ausbau Die Trauben werden mit sorgfältiger Pflege der Weinberge und Ertragsreduzierung erzeugt. Die Vinifikation erfolgt im Edelstahltank, wodurch die sortentypische Frische und Frucht im Vordergrund bleiben. Der Wein wird vegan produziert und mit Schraubverschluss abgefüllt. Verkostung In der Nase zeigt sich der Grauburgunder ausgesprochen fruchtbetont. Grüner Apfel, Williams-Birne und Mirabelle bilden den aromatischen Kern, ergänzt durch dezente exotische Anklänge. Die Frucht wirkt klar und saftig, ohne schwer oder breit zu erscheinen. Am Gaumen Frisch und unkompliziert mit angenehm animierender Säure. Die Birnen- und Apfelaromen setzen sich fort, während die Mirabelle für eine leicht gelbfruchtige Fülle sorgt. Die Säure ist gut eingebunden und verleiht dem Wein einen lebendigen Trinkfluss. Im Nachhall bleibt eine feine Fruchtigkeit mit leicht mineralischem Eindruck. Aromatik grüner Apfel Williams-Birne Mirabelle gelbe Früchte dezente exotische Frucht feine Nussanklänge leichte Mineralität Auszeichnungen & Resonanz Für den exakt genannten 2024er sind keine belastbaren Bewertungen von Falstaff, VINUM oder Eichelmann dokumentiert. Die aktuelle Community-Bewertung bei Vivino liegt bei 3,8/5 aus 51 Bewertungen. Reifepotenzial Der Wein ist in erster Linie für den frischen, unkomplizierten Genuss bestimmt. Das Weingut beziehungsweise der Fachhandel sieht den 2024er bis etwa 2027 in guter Trinkreife. Die Stärke liegt weniger in langer Flaschenentwicklung als in seiner saftigen Frucht und seinem unmittelbaren Trinkfluss. Servieren Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas unterstützt die frische Apfel-, Birnen- und Mirabellenaromatik. Speisenbegleitung Besonders passend zu: Fisch und Meeresfrüchten Zander und Seezunge hellem Geflügel Schweinefleisch mediterraner Küche Spargel Gemüsegerichten mildem bis mittelkräftigem Käse Das Weingut empfiehlt ihn ausdrücklich auch zu kräftigeren Meeresfrüchten, Jungwild und reifem Weichkäse.

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Karl Pfaffmann
Riesling trocken 2025 - Literflasche
1011019-25L
Riesling trocken 2025 – Literflasche, QbA, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann wurde 1955 gegründet und entwickelte sich aus einem landwirtschaftlichen Mischbetrieb zu einem reinen Weinbaubetrieb. Heute wird das Weingut von Markus Pfaffmann geführt. Die Rebflächen liegen rund um Walsheim, Nußdorf und Knöringen in der Südpfalz. Riesling gehört zu den wichtigsten Rebsorten des Hauses. Der trockene Riesling in der Literflasche ist bewusst als unkomplizierter Alltagswein konzipiert. Er zeigt dabei bereits sehr deutlich die typische Pfälzer Rieslingfrucht und eignet sich sowohl zum puren Trinken als auch klassisch als Schorle. Das Weingut selbst beschreibt ihn als besonders fruchtbetonte Interpretation der Rebsorte. Herkunft & Terroir Die Trauben stammen aus der Pfalz rund um Walsheim. Für die Böden werden unter anderem Lössböden mit Kalkanteilen angegeben. Das warme, durch den Pfälzerwald geschützte Klima ermöglicht eine gute Reife der Rieslingtrauben und unterstützt die ausgeprägte Fruchtigkeit. Jahrgang 2025 Der 2025er besitzt 12,5 % vol. Alkohol. Das Weingut beschreibt ihn als klar, saftig und fruchtbetont mit knackiger Rieslingfrische. Als optimale Serviertemperatur werden 8–10 °C und als Trinkreife jetzt bis 2028 angegeben. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden schonend verarbeitet und temperaturkontrolliert im Edelstahltank vergoren. Auch der weitere Ausbau erfolgt im Edelstahl auf der Feinhefe. Dadurch bleiben Primärfrucht, Frische und Sortentypizität im Vordergrund. Verkostung In der Nase dominieren Pfirsich, Apfel und Birne, ergänzt durch frische Zitrusnoten. Die Frucht wirkt klar und unmittelbar, ohne komplizierte Holz- oder Hefearomen. Am Gaumen Saftig und frisch mit knackiger Säure. Reifer Apfel und Pfirsich bilden den fruchtigen Kern, während Zitrus und eine leichte mineralische Note für Frische sorgen. Der Wein bleibt schlank und unkompliziert, besitzt aber genügend Saftigkeit und Frucht, um nicht dünn zu wirken. Der Abgang ist frisch, leicht mineralisch und animierend. Besonders seine unkomplizierte, durstlöschende Art macht ihn zu einem typischen Pfälzer Liter-Riesling. Aromatik weißer Pfirsich reifer Apfel Birne Zitrone und Grapefruit etwas Steinobst dezente mineralische Noten feine Kräuteranklänge Auszeichnung Für den Jahrgang 2025 ist eine Bewertung von 92 Punkten bei Wine in Black dokumentiert. Die Bewertung stammt aus einer Händlerverkostung und ist entsprechend als solche einzuordnen. Reifepotenzial Der Riesling ist in erster Linie für den jungen Genuss bestimmt. Das vom Weingut angegebene Trinkfenster reicht bis 2028. Die frische Säure hält ihn einige Jahre stabil, seine eigentliche Stärke liegt jedoch in der unmittelbaren Frucht und dem unkomplizierten Trinkfluss. Servieren Am besten bei 8–10 °C. Ein klassisches Rieslingglas oder ein unkompliziertes Weißweinglas reicht vollkommen aus. Besonders typisch für die Pfalz ist auch die Verwendung als Rieslingschorle – ideal an warmen Tagen und zur Garten- oder Terrassenküche. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Pfälzer Brotzeit Saumagen und Hausmacher Wurst Gegrilltem Schweinefleisch Geflügel Fisch Meeresfrüchten leichten Gemüsegerichten asiatischer Küche süß-sauren Speisen Gerade zu würzigen und unkomplizierten Gerichten funktioniert die frische Säure besonders gut.

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Karl Pfaffmann
Weissburgunder "Nussdorfer Bischofskreuz" 2025
1011023-25N
Weissburgunder „Nussdorfer Bischofskreuz“ 2025, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim gehört zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Karl Pfaffmann füllte bereits 1955 seinen ersten eigenen Wein ab; 1964 wurde der ursprünglich gemischtwirtschaftliche Betrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, während Markus Pfaffmann als Kellermeister für den Ausbau verantwortlich ist. Die Weinberge umfassen rund 40 Hektar und liegen unter anderem in Nußdorf, Walsheim und Knöringen. Weißburgunder gehört zu den besonderen Schwerpunkten des Hauses. Lage & Herkunft Das Nußdorfer Bischofskreuz ist eine traditionsreiche Weinlage bei Nußdorf. Für den Weißburgunder bietet die Lage ein mildes Klima, viel Sonne und Böden mit Löss und Kalkanteilen. Die über 20 Jahre alten Reben tragen zur aromatischen Konzentration und zur mineralischen Komponente des Weins bei. Gerade Weißburgunder profitiert hier von der Verbindung aus warmer Südpfalz und kalkhaltigem Untergrund: Die Frucht bleibt reif und zugänglich, während Säure und Mineralität für Frische sorgen. Jahrgang 2025 Der 2025er besitzt 12,5 % vol. Alkohol und wird trocken ausgebaut. Die verfügbaren Analysen nennen je nach Quelle etwa 5,5–6,3 g/l Säure und 6,3–6,5 g/l Restzucker. Damit bewegt sich der Wein im Bereich eines weich wirkenden, aber klar trockenen Weißburgunders. Vinifikation & Ausbau Der Wein wird im Edelstahltank ausgebaut. Das Weingut vergärt seine Weißweine kühl, aber nicht kalt, und lässt sie anschließend in Edelstahlbehältern reifen. Dadurch bleibt die sortentypische Frucht klar erhalten. Beim 2025er werden außerdem eine kurze Mazeration mit dem Most und eine anschließende schonende Pressung beschrieben. Die Reife auf der Feinhefe unterstützt Schmelz und Cremigkeit. Verkostung In der Nase zeigt sich der Wein frisch und unmittelbar zugänglich. Gelber Apfel, Birne und Zitrus bilden den Kern, ergänzt von einer dezenten exotischen Fruchtnote. Hinzu kommen Anklänge von Ananas, Nektarine und Zitronengras. Die Frucht wirkt nicht überladen, sondern klar und sauber. Eine dezente nussige Note erinnert bereits an die typische Weißburgunder-Aromatik. Am Gaumen Saftig, weich und elegant. Die Frucht wird von einer angenehm zurückhaltenden Säure begleitet. Dadurch besitzt der Wein eine geschmeidige Textur und wirkt trotz seiner Frische nicht spitz. Besonders charakteristisch ist der cremige Schmelz, der durch die Feinhefelagerung unterstützt wird. Im weiteren Verlauf kommen Zitrus und Grapefruit hinzu, während eine dezente Mineralität für zusätzlichen Zug sorgt. Der Abgang ist frisch, leicht säuerlich und animierend. Aromatik gelber Apfel Birne Nektarine Ananas Zitrone Zitronengras dezente exotische Früchte Grapefruit feine Mandel- und Nussnoten leichte Mineralität Reifepotenzial Der Wein ist in erster Linie auf Frische und frühen Trinkgenuss ausgelegt. Für den 2025er wird ein Trinkfenster bis etwa 2028–2030 angegeben. Mit etwas Flaschenreife können sich die Fruchtaromen abrunden und stärker in Richtung reifer Birne, gelbem Apfel und dezenter Nussigkeit entwickeln. Servieren Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas unterstützt die frische Frucht und den cremigen Schmelz. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Zanderfilet mit Kräutersauce gedünstetem Fisch Spargel mit Sauce Hollandaise Meeresfrüchten hellem Geflügel Kalbfleisch Pasta mit hellen Saucen sommerlichen Salaten Gemüseaufläufen mit Käse Die Kombination mit Zander, Spargel und überbackenem Gemüse wird auch vom Weingut ausdrücklich empfohlen.

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Karl Pfaffmann
Grauburgunder trocken "Nußdorfer Bischofskreuz" 2025
1011004-25N
Grauburgunder trocken „Nußdorfer Bischofskreuz“ 2025, QbA, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde von Karl Pfaffmann gegründet, der bereits 1955 erstmals eigenen Wein auf die Flasche brachte. 1964 wurde der ursprünglich landwirtschaftliche Mischbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Gut von Helmut Pfaffmann und seinem Sohn Markus geprägt; Markus Pfaffmann ist seit 1998 verantwortlicher Kellermeister. Die Rebflächen umfassen rund 40 Hektar und liegen unter anderem in Nußdorf, Walsheim und Knöringen. Der Nußdorfer Bischofskreuz gehört zu den charakteristischen Weinbergen des Hauses. Der Grauburgunder dieser Herkunft ist ein klassischer, trocken ausgebauter Qualitätswein und gehört zum festen Sortiment des Weinguts. Lage & Terroir Die Lage Nußdorfer Bischofskreuz besitzt ein warmes Klima und eine für den Grauburgunder sehr geeignete Bodenstruktur. Für den 2025er werden Lössböden mit Kalkanteilen angegeben. Diese Kombination unterstützt die gute Reife der Trauben und bringt zugleich genügend Struktur und Frische mit. Gerade Grauburgunder profitiert hier von den warmen Bedingungen: Die Sorte kann ihre typische gelbfruchtige, körperreiche Aromatik entwickeln, ohne dass der Wein seine Frische verliert. Jahrgang 2025 Der 2025er wurde mit 12,5 % vol. Alkohol ausgebaut. Die Säure ist mit 5,5 g/l eher moderat, der Restzucker liegt bei 6,3 g/l. Dadurch entsteht ein trockener Wein mit weicher, runder Frucht und ausgewogenem Zucker-Säure-Spiel. Vinifikation & Ausbau Das Weingut vergärt seine Weißweine kühl, aber nicht kalt und lässt sie anschließend im Edelstahl reifen. Dieser Ausbau bewahrt die klare Frucht und sorgt für einen unkomplizierten, frischen Stil. Beim 2025er Bischofskreuz steht daher nicht Holz, sondern die Verbindung aus reifer Frucht, Frische und cremiger Textur im Vordergrund. Verkostung In der Nase zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtbetont. Apfel und Birne bilden den Kern, ergänzt durch Quitte und Zitrus. Dazu kommen exotische Anklänge von Ananas und Mango sowie feine Mandel- und Akazienblütennoten. Die Frucht wirkt reif und großzügig, ohne marmeladig zu werden. Am Gaumen Saftig, weich und vollmundig. Die Birnen- und Apfelfrucht setzt sich am Gaumen fort und wird von Quitte, reifem Pfirsich und einer feinen exotischen Frucht begleitet. Eine dezente Säure sorgt für Frische, während ein feiner Schmelz den Wein rund und geschmeidig wirken lässt. Im Nachhall kommen leicht mineralische und würzige Nuancen hinzu. Die Gesamtwirkung ist harmonisch, zugänglich und fruchtintensiv, ohne schwer zu erscheinen. Aromatik Birne Apfel Quitte reifer Pfirsich Ananas Mango Zitruszesten Mandel Akazienblüte feine Würze dezente Mineralität Auszeichnungen Für den Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare Bewertung eines großen unabhängigen Weinführers für genau diese Abfüllung dokumentiert. Eine aktuelle Händlerbewertung liegt bei 87/100 Punkten. Das ist als zusätzliche Orientierung interessant, sollte aber klar als Händlerbewertung und nicht als Bewertung eines etablierten Weinführers verstanden werden. Reifepotenzial Der Wein ist in erster Linie für den frischen und unkomplizierten Genuss konzipiert. Das Weingut nennt für den 2025er eine Trinkreife von jetzt bis 2029. Seine Stärke liegt dabei weniger in einer langen Entwicklung als in der Kombination aus reifer Frucht, Cremigkeit und animierender Frische. Servieren Optimal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas ist ideal. Der Wein benötigt keine längere Belüftung und kann direkt nach dem Öffnen serviert werden. Speisenbegleitung Besonders passend zu: Zander Seezunge Forelle gebratenem Fisch cremigem Hühnerfrikassee Geflügel Spargel milden Gemüsegerichten Risotto Bergkäse Das Weingut empfiehlt den Wein ausdrücklich zu Bergkäse, zarten Fischgerichten wie Zander und Seezunge sowie cremigem Hühnerfrikassee. 

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Karl Pfaffmann
Secco Carlo rosé, Deutscher Perlwein
1011022-N
Secco Carlo rosé, Deutscher Perlwein, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann ist fest in Walsheim in der Südpfalz verwurzelt. Die Familie betreibt dort seit Generationen Weinbau; heute führt Markus Pfaffmann das Weingut gemeinsam mit seiner Familie. Die Weinberge liegen in und um Walsheim sowie in den angrenzenden Gemeinden der Südlichen Weinstraße. Traditionelle Lagen wie Walsheimer Silberberg, Nussdorfer Kirchenstück und Knöringer Hohenrain bilden die Grundlage des Sortiments. Der Carlo Rosé gehört zur unkomplizierten, feinperligen Secco-Linie des Hauses. Der Wein ist offiziell als „Deutscher Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure“ ausgewiesen und wird trocken angeboten. Stil & Herkunftscharakter Der Carlo Rosé steht weniger für einen bestimmten Einzellagencharakter als für den fruchtbetonten, leichten Stil der Südpfalz. Die sonnenverwöhnten Weinberge bringen reife rote Frucht hervor, während die Kohlensäure für Frische und Leichtigkeit sorgt. Als Rebsorten werden Spätburgunder und Blauer Portugieser angegeben. Vinifikation Der Perlwein wird trocken ausgebaut und anschließend mit Kohlensäure versetzt. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, wodurch die Primärfrucht erhalten bleibt. Je nach aktueller Abfüllung liegen Alkohol und analytische Werte leicht unterschiedlich; die aktuelle Weingutsexpertise nennt 11 % vol., während Händlerangaben teilweise 11,5 % vol. ausweisen. Verkostung Im Glas zeigt sich ein helles, frisches Rosé. Die Perlage ist fein und unkompliziert, der Duft ausgesprochen fruchtbetont. Im Vordergrund stehen junge Erdbeeren und saftiger Apfel, begleitet von Limette und einer zarten Kräuterwürze. Die Frucht wirkt frisch und saftig, nicht marmeladig oder schwer. Am Gaumen Leicht, lebendig und erfrischend. Die feine Kohlensäure verstärkt den fruchtigen Eindruck und macht den Wein ausgesprochen trinkanimierend. Erdbeere und Apfel werden von frischer Limette begleitet; im Nachhall kommt eine dezente Kräuterwürze hinzu. Trotz der Bezeichnung trocken besitzt der Carlo Rosé eine deutlich fruchtige, weiche Wirkung. Die aktuelle Expertise beschreibt ihn ausdrücklich als leichten Rosé mit frischem Limetten- und Kräuternachhall. Aromatik junge Erdbeere roter Apfel Limette rote Beeren dezente Kräuterwürze frische, sommerliche Frucht Reifepotenzial Der Carlo Rosé ist eindeutig für den jungen Trinkgenuss konzipiert. Die aktuelle Weingutsexpertise nennt ein Trinkfenster von jetzt bis 2027. Die Stärke liegt in Frische, Frucht und Perlage – eine längere Lagerung ist nicht vorgesehen. Servieren Sehr kalt bei 6–8 °C servieren. Ideal als Aperitif, auf der Terrasse oder zu unkomplizierten sommerlichen Gerichten. Speisenbegleitung Besonders passend zu: Bruschetta Mozzarella mit Tomaten und Pesto Antipasti mediterranen Salaten Meeresfrüchtesalat Garnelen leichten Fischgerichten sommerlichen Gemüsegerichten Geflügel Erdbeer- und Beerenvorspeisen Das Weingut empfiehlt insbesondere mediterrane Antipasti sowie Salat mit Meeresfrüchten.

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Karl Pfaffmann
Secco Carlo weiss, Deutscher Perlwein
1011021-N
Secco Carlo weiss, Deutscher Perlwein, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann hat seinen Sitz in Walsheim in der Südpfalz. Namensgeber und Gründer war Karl Pfaffmann, heute wird das Familienweingut von Markus Pfaffmann mit Unterstützung der Familie geführt. Die Weinberge liegen rund um Walsheim und in benachbarten Gemeinden der Südlichen Weinstraße. Zu den traditionellen Herkünften zählen unter anderem Walsheimer Silberberg, Nussdorfer Kirchenstück und Knöringer Hohenrain. Das Wissen um die unterschiedlichen Böden und geeigneten Rebsorten wird innerhalb der Familie weitergegeben. Der Secco Carlo ist dabei bewusst als unkomplizierter, fruchtbetonter Perlwein konzipiert. Der Name und die Gestaltung spielen mit einem südländischen Lebensgefühl und dem Gedanken des entspannten Genusses. Herkunft & Stil Als Deutscher Perlwein stammt der Carlo aus der Pfalz und wird mit zugesetzter Kohlensäure versehen. Er unterscheidet sich damit von klassisch flaschengärenden Sekten: Im Mittelpunkt stehen Frucht, Frische und die unkomplizierte Perlage. Bei der aktuellen Abfüllung werden je nach Quelle unterschiedliche Rebsortenangaben genannt. Vinomi führt Müller-Thurgau, Silvaner und Morio-Muskat, während andere Händler Kerner beziehungsweise Kerner und Riesling angeben. Eine eindeutige aktuelle Sortenzusammensetzung lässt sich daher nicht belastbar festlegen. Geschmack & Aromatik Der Carlo zeigt eine ausgesprochen fruchtbetonte, offene Aromatik. Zitrus, Apfel und Mandarine werden von exotischer Ananas und Limette ergänzt. Die feine Kohlensäure verstärkt den frischen Eindruck und macht den Perlwein besonders leicht zugänglich. Aromatik Apfel Zitrone und Limette Mandarine Ananas Zitrusfrüchte feine florale Anklänge leichte Muskatwürze frische, saftige Frucht Am Gaumen Leicht, frisch und lebendig mit feiner Perlage. Die Frucht steht klar im Vordergrund, während die Säure für Erfrischung sorgt. Je nach aktueller Abfüllung wird der Wein als trocken beziehungsweise halbtrocken beschrieben; die verfügbaren Produktdaten schwanken zudem beim Restzucker deutlich. Für die sensorische Einordnung ist deshalb vor allem die fruchtig-frische, weich zugängliche Stilistik maßgeblich. Der Alkohol liegt bei etwa 11,5 % vol. und unterstützt den leichten Charakter. Perlage Die Kohlensäure ist fein und angenehm integriert. Sie wirkt weniger streng oder cremig als bei einem hochwertigen Sekt, sondern bewusst frisch und unkompliziert. Dadurch eignet sich der Carlo besonders gut als Aperitif und für gesellige Anlässe. Servieren Am besten sehr gut gekühlt bei 6–8 °C. Ein schlankes Sekt- oder Weißweinglas genügt. Nach dem Öffnen sollte der Perlwein möglichst frisch getrunken werden. Speisenbegleitung Besonders passend zu: leichten Vorspeisen frischen Salaten Räucherlachs Garnelen mit Aioli Sushi Fingerfood milden Antipasti sommerlichen Gemüsegerichten Auch als unkomplizierter Aperitif funktioniert der Carlo hervorragend.

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Karl Pfaffmann
Sauvignon blanc 2025
1011020-25N
Sauvignon Blanc 2025, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann gehört zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Bereits 1955 wurde der erste eigene Wein auf Flaschen gefüllt; 1964 wurde der ursprünglich gemischte Landwirtschaftsbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute bewirtschaftet das Weingut rund 32 Hektar Rebfläche in und um Walsheim. Markus Pfaffmann ist seit Ende der 1990er-Jahre für den Keller verantwortlich. Der Sauvignon Blanc gehört inzwischen fest zum Sortenspektrum des Hauses. Die Rebsorte wird in Deutschland erst seit wenigen Jahrzehnten in größerem Umfang angebaut und hat sich in der Pfalz besonders gut etabliert. Karl Pfaffmann interpretiert sie ausgesprochen fruchtbetont und frisch. Herkunft & Weinberg Walsheim liegt im Bereich der Südlichen Weinstraße und gehört zur Großlage Bischofskreuz. Für den Sauvignon Blanc wird eine leicht südexponierte, frostgeschützte Hanglage genutzt. Die Böden werden als eher mager und trocken beschrieben und weisen Kalk- und Sandanteile auf. Diese Bedingungen unterstützen die aromatische Ausprägung der Sorte, ohne den Wein schwer wirken zu lassen. Das warme Klima der Südpfalz bringt reife Frucht, während die Höhenlage und die eher trockenen Böden genügend Frische bewahren. Jahrgang 2025 Der 2025er wurde mit 12,5 % vol. Alkohol und trockenem Geschmacksprofil abgefüllt. Die aktuelle Expertise des Weinguts empfiehlt eine Trinktemperatur von 9–11 °C und sieht die Trinkreife bis etwa 2029. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden zunächst für etwa sechs Stunden auf der Maische belassen, wodurch zusätzliche Aromastoffe aus den Beerenhäuten gewonnen werden. Anschließend erfolgt eine schonende Pressung und eine kontrollierte Vergärung bei ungefähr 18 °C. Der weitere Ausbau erfolgt reduktiv im Edelstahltank, wodurch die frische, sortentypische Aromatik erhalten bleibt. Verkostung In der Nase zeigt der 2025er eine sehr typische Sauvignon-Blanc-Aromatik. Stachelbeere und Cassis verbinden sich mit Holunderblüte, Limette und grünen, kräuterigen Nuancen. Dazu kommen Anklänge von frisch gemähtem Gras und etwas Paprika. Gleichzeitig besitzt der Wein eine deutlich exotische Seite mit gelben Früchten und reiferer Fruchtaromatik. Dadurch wirkt er nicht ausschließlich grün oder vegetabil, sondern ausgewogen zwischen Frische und reifer Frucht. Am Gaumen Frisch, klar und saftig. Die Frucht steht deutlich im Vordergrund, während die charakteristische Säure für Spannung und Trinkfluss sorgt. Grüne Sauvignon-Noten bleiben eher im Hintergrund und werden von gelber und exotischer Frucht abgefedert. Das Mundgefühl ist leichtfüßig und unkompliziert, gleichzeitig besitzt der Wein genügend Struktur für die Begleitung von Speisen. Im Finale bleiben Frucht und frische Säure angenehm lange präsent. Aromatik Stachelbeere Cassis Holunderblüte Limette Mandarine Maracuja gelbe Früchte frisch gemähtes Gras Paprika feine Kräuterwürze Reifepotenzial Der Wein ist in erster Linie auf Frische und jugendliche Frucht ausgelegt. Die Weingutsexpertise nennt ein Trinkfenster bis 2029. Seine stärkste Phase liegt dabei in den ersten Jahren nach der Abfüllung, wenn Stachelbeere, Zitrus, Cassis und exotische Frucht besonders deutlich hervortreten. Servieren Optimal bei 9–11 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas unterstützt die aromatische Sauvignon-Blanc-Typizität. Eine längere Belüftung ist nicht erforderlich. Speisenbegleitung Besonders passend zu: Meeresfrüchten Garnelen mit Aioli Räucherlachs Sushi frischen Salaten Gemüse-Quiche Risotto Spargel Ziegenkäse asiatischer und indischer Küche Gerade die Kombination aus frischer Säure und aromatischer Frucht macht ihn auch zu einem sehr guten Aperitifwein.

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Karl Pfaffmann
Grauburgunder 2025 - Literflasche
1011029-25L
Grauburgunder 2025 – Literflasche, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde von Karl Pfaffmann aufgebaut, der 1955 erstmals eigenen Wein auf die Flasche brachte. 1964 wurde der ursprünglich landwirtschaftliche Mischbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Familienweingut von Helmut Pfaffmann geführt; Markus Pfaffmann ist seit 1998 als Kellermeister verantwortlich. Die Weinberge umfassen rund 40 Hektar in Walsheim, Nußdorf und Knöringen. Der Betrieb gehört zu den etablierten Erzeugern der Südpfalz und ist besonders für seine zugänglichen, sortentypischen Burgunderweine bekannt. Der Grauburgunder in der Literflasche ist dabei bewusst auf unkomplizierten, fruchtbetonten Trinkgenuss ausgerichtet. Herkunft & Terroir Die Trauben stammen aus warmen Südpfälzer Lagen. Für einen frühzeitig gelesenen Grauburgunder ist insbesondere der Kalkgehalt der Böden wichtig: Er unterstützt die Ausbildung einer klaren Burgunderaromatik und bewahrt trotz des warmen Klimas die Frische. Das Weingut beschreibt die Südpfalz ausdrücklich als besonders geeignet für Grauburgunder mit jugendlich-frischer Frucht. Jahrgang 2025 Der 2025er besitzt 12,5 % vol. Alkohol und ist trocken ausgebaut. Die verfügbare Produktinformation weist rund 6–7 g/l Restzucker und etwa 6,1–6,2 g/l Säure aus. Damit zeigt sich der Wein trocken, aber nicht karg, sondern mit einer angenehm saftigen Frucht. Vinifikation & Ausbau Der Wein wird im Edelstahltank ausgebaut. Der temperaturkontrollierte Ausbau bewahrt die frische Frucht und sorgt für einen klaren, unkomplizierten Stil. Der Schraubverschluss unterstreicht die Ausrichtung auf Frische und unkomplizierten Genuss. Der Wein wird zudem als vegan geführt. Verkostung In der Nase dominieren frische Zitrusnoten sowie saftige grüne und gelbe Äpfel. Dazu kommt eine dezente gelbfruchtige Burgundernote. Die Aromatik ist bewusst nicht überreif oder schwer, sondern jugendlich und frisch. Am Gaumen Saftig, weich und unkompliziert mit dezenter Säure. Die Apfelfrucht steht im Vordergrund, begleitet von Zitrus und einer leichten, burgundischen Würze. Der Wein besitzt genügend Frische, um trotz seiner runden Frucht animierend zu bleiben. Die Literflasche ist dabei weniger auf Komplexität als auf Trinkfluss, Sortentypizität und Vielseitigkeit ausgelegt. Aromatik grüner Apfel gelber Apfel Jonagold Zitrus Limette Quitte dezente gelbe Frucht feine Burgunderwürze Reifepotenzial Der Wein ist für den jungen Genuss bestimmt. Das Weingut gibt für den aktuellen 2025er eine Trinkreife bis etwa 2028 an. Die Frische und Primärfrucht stehen klar im Mittelpunkt; eine längere Lagerung würde daher nicht den eigentlichen Charakter des Weines verbessern. Servieren Ideal bei 8–10 °C. Ein normales Weißweinglas genügt vollkommen. Nach dem Öffnen direkt trinkbereit. Speisenbegleitung Besonders passend zu: Feldsalat Kürbissuppe Quiche Gemüsegerichten Putenschnitzel hellem Geflügel Zander Seezunge Wildlachs cremigen Fischsaucen mildem Bergkäse Das Weingut empfiehlt ihn ausdrücklich zu Feldsalat, Kürbissuppe, Putenschnitzel und Wildlachs mit Bärlauch-Wein-Sahnesauce.

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Reinhardt
Riesling trocken 2024 (bio)
1059003-24N
Riesling trocken 2024 (Bio), LUKAS REINHARDT, Niederkirchen – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Reinhardt in Niederkirchen wird heute von Lukas Reinhardt in dritter Generation geprägt. Der Familienbetrieb bewirtschaftet rund 17 Hektar Weinberge in der Mittelhaardt, unter anderem in Ruppertsberg, Deidesheim, Niederkirchen, Forst und Wachenheim. Der Riesling nimmt mit rund 75 % der Rebfläche eine zentrale Stellung ein. Seit dem Jahrgang 2020 sind die Weine offiziell nach EU-Öko-Verordnung zertifiziert; gearbeitet wird bereits seit vielen Jahren nach biologischen Richtlinien. Der trockene Riesling gehört zur Basislinie des Weinguts und zeigt bereits auf dieser Einstiegsstufe die typische Handschrift von Lukas Reinhardt: klare Frucht, saftige Säure, mineralische Würze und ein unkomplizierter, animierender Trinkfluss. Lage & Terroir Die Trauben stammen aus Weinbergen auf sandigem Lehm mit geringem Lössanteil. Diese Böden ermöglichen eine gute Wasserversorgung und fördern einen ausgewogenen Riesling mit ausreichend Frische und Substanz. Der Wein steht weniger für die ausgeprägte Lagenindividualität der höher eingestuften Rieslinge des Hauses, sondern für eine geradlinige Interpretation der Rebsorte mit regionalem Pfälzer Charakter. Jahrgang 2024 Der 2024er wurde mit 11,5 % vol. Alkohol, 6,4 g/l Säure und 3,1 g/l Restzucker ausgebaut. Dadurch wirkt er trocken, frisch und leichtfüßig, ohne mager zu erscheinen. Die Säure ist feingliedrig und bildet gemeinsam mit der moderaten Restsüße eine harmonische Balance. Vinifikation & Ausbau Die Vergärung erfolgt spontan: rund 80 % im Edelstahltank und 20 % im großen Holz. Anschließend reift der Wein über sechs Monate im Edelstahl. Der Ausbau verbindet damit Frische und Präzision mit einem kleinen Anteil zusätzlicher Textur und Würze aus dem Holz. Der Wein wird vegan produziert und mit Schraubverschluss abgefüllt. Verkostung Im Duft zeigt sich der Riesling ausgesprochen frisch und offen. Zitrusfrüchte bilden den klaren Kern, ergänzt durch Ananas, Passionsfrucht und Pfirsich. Dazu kommen Zitronengras und Papaya, die dem Wein einen leicht exotischen Charakter geben. Die Frucht ist saftig und modern, bleibt aber deutlich als Riesling erkennbar. Am Gaumen Frisch, spritzig und animierend. Die feingliedrige Säure sorgt für Spannung, während eine angenehm salzige Mineralität den Gaumen prägt. Die Frucht wirkt reif und schmeichlerisch, gleichzeitig besitzt der Wein genügend Frische für einen hohen Trinkfluss. Ein feiner cremiger Schmelz rundet das Mundgefühl ab. Das Verhältnis von Säure und Restsüße ist harmonisch, der Nachhall frisch und leicht mineralisch. Aromatik Zitrusfrucht und Limette Pfirsich Ananas Passionsfrucht Papaya Zitronengras helle florale Nuancen salzige Mineralität feiner cremiger Schmelz Auszeichnungen Für den Jahrgang 2024 ist in den aktuell verfügbaren Quellen keine belastbare, separat ausgewiesene externe Bewertung für genau diesen Wein dokumentiert. Die beim Händler genannten 85 Punkte VINUM und 84 Punkte Eichelmann beziehen sich ausdrücklich auf den Jahrgang 2023 und sollten daher nicht dem 2024er zugerechnet werden. Reifepotenzial Der Wein ist in erster Linie auf Frische und frühen Trinkgenuss ausgelegt. Als Trinkempfehlung werden aktuell 2026 bis etwa 2030 genannt. Im Laufe der Flaschenreife können sich die tropischen Fruchtnoten etwas zurücknehmen und stärker gelbfruchtigen, mineralischen und leicht würzigen Nuancen Platz machen.   Servieren Optimal bei 8–10 °C. Ein schlankes bis mittelgroßes Rieslingglas unterstützt die frische Zitrus- und Fruchtaromatik. Eine Belüftung ist nicht notwendig. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Rohkostsalaten Salaten mit Shrimps mediterranem Gemüse Spargel gedünstetem oder gegrilltem Fisch leichten Geflügelgerichten mit heller Sauce asiatischer Küche Sushi und leichten Fischgerichten mildem Weichkäse

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Karl Pfaffmann
Pinot Gris Alkoholfrei
1011031-OJN
Pinot Gris Alkoholfrei, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann ist seit 1955 als Flaschenweinerzeuger in Walsheim tätig. Heute wird der Familienbetrieb von Markus Pfaffmann geprägt. Rund 32 Hektar Rebfläche werden bewirtschaftet; der Schwerpunkt liegt neben Riesling besonders auf den weißen Burgundersorten. Walsheim liegt in der Südpfalz, wo das milde Klima und kalkhaltige Böden günstige Bedingungen für aromatische, fruchtbetonte Weißweine schaffen. Der Pinot Gris Alkoholfrei gehört zum aktuellen Sortiment des Hauses und zeigt, dass die klassische Burgunderkompetenz auch auf die alkoholfreie Weinbereitung übertragen wird. Das Weingut selbst führt ihn unter den weiteren Weißweinen als Artikel Nr. 429. Rebsorte & Herstellung Die Bezeichnung Pinot Gris steht für Grauburgunder. Die Trauben werden schonend verarbeitet und zunächst klassisch zu Wein vergoren. Anschließend wird der Alkohol entzogen. Der Grundwein wird dabei im Edelstahltank ausgebaut, um die frische Frucht und die klare Burgunderaromatik zu bewahren. Der Alkoholgehalt liegt bei unter 0,5 % vol.; der Wein enthält etwa 32 g/l Restzucker und 6 g/l Säure. Dadurch ist er recht weich und fruchtbetont angelegt. Verkostung In der Nase präsentiert sich der Pinot Gris unmittelbar fruchtig. Birne, Quitte und reifer Apfel bilden den aromatischen Kern, dazu kommen frische Zitronennoten. Andere Verkostungsnotizen ergänzen Melone und dezente florale Anklänge. Am Gaumen Saftig und weich mit deutlich gelbfruchtiger Ausrichtung. Die moderate Säure sorgt für Frische, während die Restsüße dem Wein eine merkliche Rundung verleiht. Die Textur wird als cremig beschrieben. Im Nachhall bleiben Birne, reifer Apfel und Zitrusfrucht präsent. Durch den fehlenden Alkohol besitzt der Wein naturgemäß weniger Wärme und Struktur als ein klassischer Grauburgunder. Dafür steht der unmittelbare, unkomplizierte Trinkgenuss im Vordergrund. Aromatik Birne Quitte reifer Apfel Zitrone Melone dezente florale Noten gelbe Frucht Stil Fruchtbetont · weich · cremig · frisch · alkoholfrei Der Wein ist nicht auf maximale Trockenheit oder mineralische Komplexität ausgerichtet, sondern auf einen harmonischen, saftigen und leicht zugänglichen Stil. Die Kombination aus 32 g/l Restzucker und 6 g/l Säure erklärt den runderen, leicht lieblichen Eindruck. Servieren Am besten bei 8–10 °C in einem mittelgroßen Weißweinglas. Eine Belüftung ist nicht erforderlich. Speisenbegleitung Besonders passend zu: gegrilltem Fisch Meeresfrüchten Sushi leichten asiatischen Gerichten süß-sauren Speisen sommerlichen Salaten mildem Geflügel Frischkäse leichten Desserts Auch als unkomplizierter Aperitif funktioniert er sehr gut. Reifepotenzial Der Pinot Gris ist für zeitnahen Genuss konzipiert. Die Frische und Primärfrucht stehen klar im Mittelpunkt. Eine längere Lagerung bietet gegenüber dem jungen Trinkstadium wenig Vorteile.

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Karl Pfaffmann
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2024, QW
1011002-24N
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2024, QW, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde von Karl Pfaffmann gegründet, der 1955 erstmals eigene Weine auf die Flasche brachte. 1964 wurde der zuvor gemischte Landwirtschaftsbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Familienweingut von Helmut Pfaffmann geführt; Sohn Markus Pfaffmann ist seit 1998 als Kellermeister verantwortlich. Rund 40 Hektar Rebfläche gehören zum Betrieb, darunter der Walsheimer Silberberg. Die weißen Burgundersorten zählen zu den besonderen Schwerpunkten des Hauses. Herkunft & Terroir Der Chardonnay stammt aus der Einzellage Walsheimer Silberberg, die vom Weingut ausdrücklich als bevorzugte Burgunderlage bezeichnet wird. Charakteristisch ist der hohe Kalk- beziehungsweise Muschelkalkanteil im Boden. Dieses Terroir bietet dem Chardonnay eine gute Grundlage für reife Frucht, Körper und zugleich mineralische Spannung. Die Bezeichnung Selection steht bei Pfaffmann für eine konsequente Qualitätsarbeit im Weinberg. Durch Ertragsreduzierung und sorgfältige Laub- und Grünschnittarbeiten sollen gesunde, aromatisch konzentrierte Trauben erzeugt werden. Jahrgang 2024 Der 2024er besitzt 13,5 % vol. Alkohol, 6,9 g/l Säure und 5,4 g/l Restzucker. Trotz der moderaten Restsüße wird der Wein als trocken wahrgenommen. Die Säure sorgt für Frische, während der Extrakt dem Chardonnay Körper und Schmelz gibt. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden aromaschonend verarbeitet und temperaturkontrolliert vergoren. Anschließend verbringt der Chardonnay etwa vier Monate auf der Feinhefe im Tank. Dadurch können sich die Fruchtaromen stabilisieren und gleichzeitig zusätzliche Cremigkeit und Textur entwickeln. Der Ausbau erfolgt überwiegend im Edelstahl und damit bewusst frucht- und terroirorientiert, ohne einen dominierenden Barriquecharakter. Verkostung In der Nase zeigt sich der Wein intensiv und ausgesprochen fruchtbetont. Mango, Ananas und Honigmelone werden von gelber Aprikose, Apfel und Limette begleitet. Dazu kommen feine Walnuss- und Kräuternoten. Andere Verkostungsnotizen ergänzen Mirabelle, rosa Grapefruit und Zitrone. Am Gaumen Körperreich, weich und saftig. Die exotische Frucht steht zunächst im Mittelpunkt, wird aber von einer angenehmen Säure und einer zunehmenden mineralischen Spannung aufgefangen. Der Feinhefeausbau sorgt für einen cremigen, samtigen Schmelz, ohne dass der Wein schwer wirkt. Im Nachhall kommen gelber Apfel, Mango, Limette und eine dezente nussige Würze zusammen. Die Mineralität wird gegen Ende deutlicher und verleiht dem Wein zusätzlichen Zug. Aromatik Mango Ananas Honigmelone gelbe Aprikose Mirabelle gelber Apfel Limette und Zitrone rosa Grapefruit Papaya Walnuss feine Kräuter salzige Mineralität Auszeichnungen Für den exakt genannten 2024er Chardonnay Selection Walsheimer Silberberg ist derzeit keine belastbare Bewertung eines großen Weinführers eindeutig dokumentiert. Das Weingut selbst weist jedoch für seine Chardonnay-Weine des Hauses sehr gute Bewertungen aus: Der 2020 Walsheimer Silberberg Chardonnay Grande Réserve erhielt beispielsweise 90 Punkte im VINUM Weinguide 2024 und 91 Punkte bei Falstaff 2024. Diese Bewertungen beziehen sich ausdrücklich auf die Grande Réserve und nicht auf den hier beschriebenen Selection-Jahrgang 2024. Reifepotenzial Der Wein ist in erster Linie auf Frische und mittelfristige Entwicklung ausgelegt. Für den 2024er wird ein Trinkfenster bis etwa 2029 angegeben. Mit zunehmender Reife dürften sich Mango und tropische Frucht etwas zurückziehen und stärker gelbe Apfelfrucht, Nuss, Kräuter und mineralische Komponenten hervortreten. Servieren Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes bis etwas größeres Weißweinglas bringt sowohl die exotische Frucht als auch den cremigen Schmelz gut zur Geltung. Speisenbegleitung Sehr passend zu: gegrillten Garnelen Avocado-Mango-Salat Parmaschinken mit Honigmelone Kalbssteak mit Pfifferlingssauce Thai-Curry mit Hähnchen gebratenem Fisch Jakobsmuscheln Geflügel cremigen Pasta- und Risottogerichten mildem bis mittelkräftigem Käse Die genannten Kombinationen mit Garnelen, Avocado-Mango-Salat, Parmaschinken, Kalb und Thai-Curry werden auch vom Weingut beziehungsweise Fachhandel empfohlen

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Karl Pfaffmann
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2025, QW
1011002-25N
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2025, QW, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde 1955 von Karl Pfaffmann gegründet. Was zunächst noch als landwirtschaftlicher Mischbetrieb geführt wurde, entwickelte sich ab 1964 vollständig zum Weinbaubetrieb. Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, Kellermeister ist Markus Pfaffmann. Rund 40 Hektar Rebfläche gehören zum Betrieb; Chardonnay und andere Burgundersorten zählen zu den besonderen Schwerpunkten. Die Selection steht für die gehobene Linie des Hauses. Beim Walsheimer Silberberg wird gezielt der Standort als Herkunft herausgearbeitet: konsequente Ertragsreduzierung, viel Handarbeit und eine späte, gesunde Ausreifung bilden die Grundlage für den Wein. Lage & Terroir Der Walsheimer Silberberg gilt innerhalb des Pfaffmann-Portfolios als bevorzugte Burgunderlage. Der hohe Kalk- beziehungsweise Muschelkalkanteil des Bodens schafft günstige Voraussetzungen für Chardonnay. Das Terroir verbindet Wärme und gute Ausreifungsbedingungen mit einer mineralischen Komponente, die dem Wein Struktur und Frische gibt. Gerade Chardonnay profitiert hier von der Kombination aus reifer Frucht und kalkiger Mineralität. Der Standort ermöglicht einen kräftigen, aber nicht überladenen Stil. Jahrgang 2025 Der 2025er besitzt 13,5 % vol. Alkohol, 6,9 g/l Säure und 5,4 g/l Restzucker. Trotz der trockenen Geschmacksrichtung besitzt er damit eine dezente Fruchtrundung und wirkt nicht streng oder karg. Vinifikation & Ausbau Nach der aromaschonenden, gekühlten Gärung reift der Chardonnay etwa vier Monate auf der Feinhefe im Tank. Dadurch können sich die Fruchtaromen stabil entwickeln und gleichzeitig mehr Cremigkeit und Mundfülle entstehen. Der Ausbau erfolgt ohne dominierenden Holzeinsatz und stellt damit Frucht und Herkunft in den Vordergrund. Verkostung Im Duft zeigt sich der Wein intensiv fruchtbetont. Mango, Ananas, gelbe Aprikose und herzhafter Apfel bilden das aromatische Zentrum. Dazu kommen frische Limette und eine dezente nussige Würze. Die Frucht wirkt reif und saftig, ohne marmeladig zu werden. Besonders die Kombination aus exotischer Frucht und Limette gibt dem Wein einen frischen Gegenpol. Am Gaumen Körperreich, saftig und cremig. Die feine Säure sorgt für Frische, während die Reife der Frucht und das Hefelager einen weichen, samtigen Eindruck erzeugen. Eine dezente mineralische Note verleiht dem Chardonnay zusätzlichen Zug. Der Abgang ist lang und wird vor allem von Fruchtextrakt und einem cremigen Schmelz getragen. Der Stil ist eher großzügig und rund als streng mineralisch. Aromatik Mango Ananas gelbe Aprikose reifer Apfel Limette Honigmelone Walnuss dezente mineralische Noten cremiger Hefeschmelz Auszeichnungen Für den exakt genannten Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare Bewertung von Falstaff, VINUM oder Eichelmann dokumentiert. Das Weingut selbst wird jedoch von den großen Weinführern regelmäßig ausgezeichnet. Im Vinum Weinguide 2025 erhielt beispielsweise der 2022er Walsheimer Silberberg Chardonnay Grande Réserve 90 Punkte; bei Falstaff wurde der 2020er Grande Réserve Chardonnay mit 91 Punkten bewertet. Diese Bewertungen beziehen sich ausdrücklich auf andere Jahrgänge beziehungsweise die höher eingestufte Grande Réserve und sind daher nicht auf den 2025er Selection zu übertragen. Reifepotenzial Der Chardonnay ist bereits jung sehr zugänglich. Das Weingut nennt ein Trinkfenster von jetzt bis 2030. Die nächsten Jahre dürften die Frucht etwas abrunden und die nussigen sowie mineralischen Komponenten stärker hervortreten lassen. Seine größte Stärke liegt allerdings in der Kombination aus Frische, saftiger Frucht und cremigem Schmelz. Servieren Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes bis etwas größeres Weißweinglas ist empfehlenswert. Eine längere Belüftung ist nicht notwendig. Speisenbegleitung Sehr passend zu: gegrillten Garnelen Avocado-Mango-Salat Parmaschinken mit Honigmelone Kalbssteak mit Pfifferlingsauce Thai-Curry-Hähnchen gebratenem Fisch Jakobsmuscheln Geflügel cremigem Risotto milden Gemüsegerichten Das Weingut empfiehlt insbesondere Garnelen, Avocado-Mango-Salat, Kalbssteak mit Pfifferlingsauce und Thai-Curry-Hähnchen.

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Karl Pfaffmann
Riesling Auslese Walsheimer Silberberg edelsüß 2019 - halbe Flasche
1011009-19HF
Riesling Auslese Walsheimer Silberberg edelsüß 2019 – halbe Flasche, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim gehört zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Edelsüße Rieslinge haben im Betrieb einen besonderen Stellenwert: Die Vinothek führt eine eigene Palette von Auslesen über Beerenauslesen bis hin zur Trockenbeerenauslese, jeweils aus dem Walsheimer Silberberg. Der Walsheimer Silberberg ist damit eine zentrale Herkunft für die edelsüßen Rieslinge des Hauses. Besonders die Verbindung von warmer Südhanglage und kalkhaltigem Untergrund schafft die Voraussetzungen für konzentrierte, zugleich säurefrische Rieslinge. Lage & Terroir Der Silberberg umgibt Walsheim großflächig und gehört zur Großlage Bischofskreuz. Die Weinberge liegen am Südhang; der Boden besteht aus Lösslehm mit Muschelkalkanteilen in tieferen Schichten. Für eine edelsüße Auslese ist diese Kombination besonders günstig: Der Lösslehm unterstützt die Wasserversorgung und Fülle, während der Muschelkalk zur mineralischen Spannung beiträgt. Die warme Südexposition begünstigt die späte Reife und die Entwicklung konzentrierter Fruchtaromen. Jahrgang 2019 Der Riesling wurde mit 9,5 % vol. Alkohol, 9 g/l Säure und 128,5 g/l Restzucker analysiert. Diese Werte zeigen sehr deutlich, worauf die Stilistik beruht: hohe natürliche Süße trifft auf eine ausgesprochen kräftige Rieslingsäure. Die halbe Flasche mit 0,375 l ist für eine solche konzentrierte Auslese ideal – kleine Menge, große aromatische Intensität. Vinifikation & Ausbau Die Trauben wurden sehr reif und selektiv gelesen. Die Verarbeitung erfolgte zügig und ohne Kühlung, um einen schnellen und kontrollierten Gärverlauf zu unterstützen. Anschließend wurde der Wein reduktiv im Edelstahltank ausgebaut. Der Edelstahl bewahrt dabei die klare Rieslingfrucht und verhindert, dass Holznoten die feine Balance aus Süße, Säure und Frische überlagern. Verkostung In der Nase zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtbetont und konzentriert. Reife Aprikose, Honigmelone und sonnenverwöhnte Zitrusfrucht stehen im Mittelpunkt, begleitet von feinen Honignoten. Mit zunehmender Belüftung wirkt die Frucht noch dichter und saftiger. Der Duft besitzt bereits eine leichte Reifeankündigung, bleibt aber klar und sortentypisch. Am Gaumen Vollmundig, opulent und zugleich erstaunlich frisch. Die hohe Restsüße sorgt für Fülle und einen fast cremigen Eindruck, während die kräftige Säure den Wein auffängt und ihm Spannung verleiht. Besonders überzeugend ist das Zusammenspiel von Fruchtextrakt, Süße und Säure. Der Wein wirkt dadurch nicht schwer, sondern lebendig und saftig. Im Finale bleibt eine Kombination aus reifer Frucht, Zitrusfrische und feiner mineralischer Würze zurück. Aromatik reife Aprikose Pfirsich Honigmelone kandierte Zitrusfrucht Honig gelbe Früchte feine Kräuterwürze dezente Mineralität Auszeichnungen Der 2019er wurde bei Meininger's Best of Riesling 2023 mit 93 Punkten bewertet und erreichte den 2. Platz in der Kategorie „Riesling edelsüß“. Auch das Weingut selbst führt diese Auszeichnung in seiner Übersicht. Dort wird der Wein zusätzlich mit 92 Punkten bei Meininger's Best of Riesling 2024 angegeben; die unterschiedliche Punktzahl dürfte auf unterschiedliche Verkostungs- beziehungsweise Bewertungsdurchgänge zurückgehen. Im VINUM Weinguide 2023 wurde die Auslese außerdem besonders hervorgehoben; dort wird sie als ausgesprochen erfrischend und bemerkenswert charaktervoll beschrieben. Reifepotenzial Die Kombination aus 128,5 g/l Restzucker und 9 g/l Säure bietet eine hervorragende Grundlage für lange Flaschenreife. Die ursprünglich angegebene Trinkempfehlung reicht bis etwa 2030. Aufgrund der Konzentration und Säure kann sich der Wein auch darüber hinaus interessant entwickeln. Mit zunehmender Reife dürften Aprikose und exotische Frucht stärker von kandierten Zitrusnoten, Honig, getrockneten Früchten und komplexeren mineralischen Nuancen ergänzt werden. Servieren Optimal bei 8–10 °C. Ein kleines bis mittelgroßes Weißweinglas ist ausreichend. Nach dem Öffnen sollte der Wein einige Minuten Luft bekommen. Speisenbegleitung Besonders passend zu: Foie gras und Leberpastete kräftigen Terrinen Blauschimmelkäse gereiftem Hartkäse Aprikosen- und Pfirsichdesserts Crème brûlée Fruchttartes Desserts mit Mango oder Passionsfrucht Auch pur als Abschluss eines Menüs funktioniert die halbe Flasche hervorragend. Das Weingut beziehungsweise der Fachhandel empfiehlt ausdrücklich Leberpastete mit herzhaftem Salat und Kürbiskernöl sowie fruchtige Desserts und gereiften beziehungsweise Blauschimmelkäse

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Karl Pfaffmann
Grauburgunder trocken Walsheimer Silberberg Selection 2023, Qw
1011024-23N
ist in Arbeit

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Karl Pfaffmann
Grauburgunder trocken Walsheimer Silberberg Selection 2025, Qw
1011024-25N
Grauburgunder trocken Walsheimer Silberberg Selection 2025, QW, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim zählt zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Der Betrieb wird heute von Markus Pfaffmann geführt und verbindet traditionelle Weinbereitung mit einer modernen, qualitätsorientierten Stilistik. Besonders die Burgundersorten gehören zu den Schwerpunkten des Hauses.  Der Walsheimer Silberberg steht für eine hochwertige, auf Herkunft ausgerichtete Interpretation des Grauburgunders. Die Bezeichnung „Selection“ verweist auf eine besonders sorgfältige Traubenauswahl und einen anspruchsvolleren Ausbau innerhalb des Sortiments. Lage & Terroir Der Silberberg bei Walsheim liegt in der warmen Südpfalz. Die Weinberge profitieren vom milden Klima der Region und von der guten Sonneneinstrahlung. Prägend sind kalk- und lösshaltige Böden, die dem Grauburgunder sowohl Substanz als auch eine gewisse mineralische Spannung verleihen. Gerade Grauburgunder kann unter diesen Bedingungen eine schöne Verbindung aus reifer gelber Frucht, cremiger Textur und würziger Mineralität entwickeln. Jahrgang 2025 Der 2025er steht noch ganz am Anfang seiner Entwicklung. Der warme südpfälzische Standort begünstigt eine aromatisch reife Frucht, während eine frühzeitige und sorgfältige Lese darauf zielt, die Frische zu bewahren. Die Stilistik ist trocken, kraftvoll und zugänglich, ohne den Wein unnötig schwer erscheinen zu lassen. Vinifikation & Ausbau Für die Selection werden besonders gesunde und reife Trauben ausgewählt. Der Ausbau ist auf die Verbindung von Frucht, Schmelz und Struktur ausgerichtet. Beim Grauburgunder steht dabei weniger eine ausgeprägte Holzaromatik als vielmehr eine geschmeidige, würzige Textur im Mittelpunkt. Verkostung In der Nase zeigt sich der Wein mit reifer, gelber Frucht. Birne und gelber Apfel verbinden sich mit Pfirsich und dezenten nussigen Anklängen. Dazu kommen feine Kräuter- und Würznoten. Mit etwas Luft gewinnt der Wein an Tiefe und zeigt die für hochwertigen Grauburgunder typische Verbindung aus Frucht, Nussigkeit und leicht mineralischer Würze. Am Gaumen Trocken, saftig und kraftvoll. Die gelbe Frucht wirkt reif und dicht, wird aber von einer frischen Säure begleitet. Dazu kommt eine cremige Textur mit feinem Schmelz. Typisch für die Sorte zeigt sich eine dezente nussige Würze, während der Abgang angenehm trocken und leicht mineralisch ausklingt. Die Balance zwischen Frucht, Schmelz und Frische macht den Wein ausgesprochen vielseitig. Aromatik gelber Apfel Birne Pfirsich Mirabelle etwas Zitrus Haselnuss Mandel feine Kräuterwürze dezente Mineralität Reifepotenzial Der Wein ist vor allem für den Genuss in seiner jugendlichen Frische gedacht. Die Substanz und die Säure ermöglichen jedoch eine Entwicklung über einige Jahre. Mit zunehmender Reife können sich die Fruchtaromen in Richtung reifer Birne und gelber Früchte entwickeln, während nussige und würzige Komponenten stärker hervortreten. Servieren Ideal bei 10–12 °C in einem mittelgroßen Weißweinglas. Eine kurze Belüftung kann die nussigen und würzigen Komponenten zusätzlich hervorheben. Speisenbegleitung Sehr passend zu: gebratenem Zander Lachs und Forelle Geflügel Kalbfleisch Spargel Kürbis Pilzgerichten Risotto Pasta mit hellen Saucen Flammkuchen mildem bis mittelkräftigem Käse

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Philipp Kuhn
Rosé trocken 2025 (bio)
1008012-25N
Rosé trocken 2025 (Bio), PHILIPP KUHN, Laumersheim/Deutsche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Philipp Kuhn in Laumersheim gehört zu den renommierten Betrieben der Pfalz und ist Mitglied im VDP. Philipp Kuhn übernahm den Familienbetrieb Anfang der 1990er-Jahre und entwickelte ihn konsequent zu einem qualitätsorientierten Weingut mit starkem Fokus auf Riesling und Burgundersorten. Die Weinberge liegen vor allem rund um Laumersheim und in den kalkgeprägten Herkünften der nördlichen Pfalz. Der Rosé ist als trockener Gutswein auf unkomplizierten, frischen Trinkgenuss ausgerichtet und zeigt die fruchtbetonte Seite der roten Rebsorten des Hauses. Herkunft & Terroir Die Trauben stammen aus verschiedenen Weinbergen des Weinguts. Die kalkreichen Böden rund um Laumersheim verleihen auch den leichteren Weinen eine gewisse mineralische Frische und sorgen dafür, dass die Frucht nicht breit oder schwer wirkt. Beim Rosé steht allerdings weniger der einzelne Boden im Mittelpunkt als die Kombination aus reifer Beerenfrucht, Frische und einem klaren, trockenen Ausbau. Jahrgang 2025 Der 2025er präsentiert sich jung, frisch und ausgesprochen trinkanimierend. Der Jahrgang bringt eine saftige Frucht und eine lebendige Säure mit. Durch den trockenen Ausbau bleibt der Wein schlank und präzise, ohne an Fruchtfülle zu verlieren. Vinifikation & Ausbau Für den Rosé werden rote Trauben schonend verarbeitet, sodass ein hellfarbiger, frischer Most entsteht. Der Ausbau erfolgt auf Frische und Frucht ausgerichtet und bewahrt die natürliche Beerenaromatik. Die biologische Bewirtschaftung steht dabei für einen möglichst naturnahen Umgang mit den Weinbergen. Verkostung In der Nase zeigt sich der Wein frisch und fruchtbetont. Rote Beeren stehen im Vordergrund, begleitet von feinen Zitrusnoten und einer leicht floralen Würze. Erdbeere und Himbeere verleihen ihm einen sommerlichen Charakter. Am Gaumen Saftig, trocken und leichtfüßig. Die rote Frucht wirkt frisch und klar, während die lebendige Säure für Spannung sorgt. Ein feiner mineralischer Zug gibt dem Wein zusätzlichen Halt. Der Abgang ist erfrischend, fruchtig und animierend. Kein schwerer oder breit angelegter Rosé, sondern ein klarer, trockener Stil mit viel Trinkfluss. Aromatik Erdbeere Himbeere rote Johannisbeere rote Kirsche Grapefruit Zitrusfrucht feine florale Noten dezente Mineralität Reifepotenzial Der Wein ist für den jungen Genuss gedacht. Seine Stärken liegen in Frische, Frucht und unkompliziertem Trinkfluss. Am besten innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre genießen. Servieren Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißwein- oder Roséglas ist vollkommen ausreichend. Speisenbegleitung Sehr passend zu: mediterranen Salaten Antipasti gegrilltem Gemüse Bruschetta Garnelen gegrilltem Fisch sommerlichen Pastagerichten Geflügel mild gewürzten asiatischen Gerichten leichten Grillgerichten Auch als Aperitif eignet sich der trockene Rosé hervorragend.  

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Philipp Kuhn
Blanc de Noir VDP.Gutswein 2024 (bio)
1008049-24N
Blanc de Noir VDP.Gutswein 2024 (Bio), PHILIPP KUHN, Laumersheim/Deutsche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Philipp Kuhn in Laumersheim wird seit 1992 von Philipp Kuhn geführt und gehört seit 2008 zum VDP. Das Weingut ist heute mit rund 60 Hektar Rebfläche deutlich größer als in den frühen Betriebsjahren und zählt Riesling sowie Spätburgunder zu seinen Leitsorten. Die Weine folgen laut VDP einer frankophilen, konsequent trockenen Stilistik. Seit Jahren gehört außerdem der ökologische Weinbau zum Betrieb; der VDP führt Philipp Kuhn mit EU-Bio-Zertifizierung. Der Blanc de Noir ist als VDP.Gutswein Teil der Basislinie des Hauses und wird aus Spätburgunder gekeltert. Die Bezeichnung „Blanc de Noir“ beschreibt dabei die Herstellung eines weißen Weins aus roten Trauben: Der Most wird besonders schonend gewonnen, damit möglichst wenig Farbstoff aus der Beerenhaut in den Saft gelangt. Lage & Terroir Für den Gutswein werden Trauben aus verschiedenen Rebflächen des Weinguts verwendet. Das VDP-Portfolio von Philipp Kuhn ist stark durch die kalkgeprägten Böden der Nordpfalz und die Lagen rund um Laumersheim geprägt. Beim Blanc de Noir steht jedoch weniger die Einzellage als vielmehr die rebsortentypische Frische und die klare, fruchtbetonte Handschrift im Mittelpunkt. Jahrgang 2024 Der 2024er besitzt 11,5 % vol. Alkohol, 7,2 g/l Säure und 3,9 g/l Restzucker. Damit präsentiert er sich leichtfüßig, trocken und ausgesprochen frisch. Die vergleichsweise hohe Säure verleiht dem Wein Spannung und macht ihn besonders animierend. Vinifikation & Ausbau Die Spätburgundertrauben werden vollständig von Hand gelesen und in kleinen Boxen vorsichtig zum Weingut transportiert. Durch die schonende Ganztraubenpressung entsteht ein nahezu weißer Most. Der Wein wird anschließend im Edelstahltank ausgebaut. Als Gutswein ist die Vinifikation klar auf Frische, Saftigkeit und präzise Frucht ausgerichtet. Verkostung Im Glas zeigt sich der Blanc de Noir hell und klar mit zarten rosafarbenen Reflexen. In der Nase stehen frische Aromen von Cassis und Blaubeere im Vordergrund. Die Frucht wirkt saftig und frisch, ergänzt durch eine feine würzige und mineralische Komponente. Am Gaumen Saftig, fruchtig und elegant. Die Säure ist klar und belebend, während die Frucht einen angenehm runden Eindruck vermittelt. Besonders schön ist das Zusammenspiel aus einer dezent wahrnehmbaren Fruchtsüße und der frischen Fruchtsäure. Mineralische Nuancen geben dem Wein zusätzlich etwas Grip und Struktur. Der Nachhall bleibt frisch, würzig und animierend. Aromatik Cassis Blaubeere rote Beeren leichte florale Nuancen feine Würze dezente Mineralität zart salzige Anklänge Auszeichnungen Für den exakt genannten Jahrgang 2024 sind in den derzeit auffindbaren Quellen keine belastbaren Bewertungen der großen nationalen Weinführer eindeutig dokumentiert. Eine aktuelle Händlerverkostung bewertet den Wein mit 91/100 Punkten, eine weitere führt ihn mit 90 Punkten. Diese Werte stammen jedoch aus Händlerbewertungen und sind daher nicht mit einer Falstaff-, VINUM- oder Eichelmann-Wertung gleichzusetzen. Reifepotenzial Der Wein ist eindeutig auf den jungen, frischen Trinkgenuss ausgerichtet. Die lebendige Säure hält ihn zwar einige Jahre stabil, seine Stärke liegt aber in der klaren Frucht und der unmittelbaren Zugänglichkeit. Als Trinkfenster wird aktuell etwa bis 2030 angegeben. Servieren Optimal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas bringt die frische Beerenaromatik am besten zur Geltung. Eine Belüftung ist nicht erforderlich. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Räucherforelle frischen Meeresfrüchten leichten Fischgerichten Blattsalaten Spargel sommerlichen Gemüsegerichten hellem Fleisch Geflügel leichter vegetarischer Küche  

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Philipp Kuhn
OCCAM DELI Weissweincuvée trocken 2025
1008038-25N
OCCAM DELI Weissweincuvée trocken 2025, PHILIPP KUHN, Laumersheim – Pfalz Geschichte & Herkunft Die OCCAM-Weissweincuvée entstand im Zusammenhang mit dem Münchner Gastronomiekonzept Occam Deli und wird von Philipp Kuhn in Laumersheim abgefüllt. Das Weinprojekt ist klar auf einen unkomplizierten, gastronomisch einsetzbaren Weißwein ausgerichtet. In Gastronomiekarten wird die Cuvée als „Occam Weiß“ beziehungsweise „Occam Deli“ bei Philipp Kuhn geführt. Lage & Terroir Die verfügbare Dokumentation des aktuellen 2025er Jahrgangs nennt keine belastbare, detaillierte Einzellagenherkunft. Stilistisch steht der Wein für die Verbindung verschiedener Pfälzer Burgunderherkünfte mit frischer, unkomplizierter Trinkbarkeit. Jahrgang 2025 Für die 2025er Abfüllung sind in den öffentlich zugänglichen Quellen derzeit keine verlässlich bestätigten technischen Analysedaten wie Alkohol, Säure oder Restzucker ausgewiesen. Diese Angaben werden daher nicht geschätzt. Vinifikation & Ausbau Auch die exakte Vinifikation des 2025ers ist derzeit nicht ausreichend dokumentiert. Die Cuvée ist konzeptionell auf Frische, Frucht und gastronomische Vielseitigkeit ausgerichtet. Verkostung Die OCCAM-Weißweine von Philipp Kuhn zeigen grundsätzlich eine burgundisch geprägte, helle Frucht mit gelben Kernobstnoten und frischer Mineralität. Die öffentlich dokumentierte Cuvée-Version wird als elegant, frisch und mineralisch beschrieben. Am Gaumen Fruchtbetont, frisch und geradlinig, mit saftiger Struktur und animierendem Trinkfluss. Die Cuvée ist weniger auf große Tiefe als auf Harmonie, Frische und unkomplizierte gastronomische Einsetzbarkeit ausgerichtet. Aromatik Gelbe Kernfrucht, Birne, gelbe Steinfrucht, feine Zitrusnoten, dezente Kräuterwürze und mineralische Anklänge. Auszeichnungen Für den exakt genannten Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare externe Punktbewertung dokumentiert. Reifepotenzial Der Wein ist auf jungen Trinkgenuss ausgelegt. Die Stärke liegt in Frische, Frucht und Trinkfluss; eine lange Flaschenreife steht nicht im Vordergrund. Servieren 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas genügt. Speisenbegleitung Aperitif, Salate, Fisch, Meeresfrüchte, Spargel, leichte Pasta, Geflügel, sommerliches Gemüse und leichte vegetarische Küche. Die Cuvée eignet sich besonders gut als unkomplizierter gastronomischer Begleiter.

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Philipp Kuhn
Sauvignon Blanc "Tradition" VDP.Gutswein 2025 (bio)
1008032-25N
Sauvignon Blanc „Tradition“ VDP.Gutswein 2025 (Bio), PHILIPP KUHN, Laumersheim/Deutsche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Philipp Kuhn in Laumersheim gehört zu den bekannten Qualitätsbetrieben der Pfalz. Philipp Kuhn übernahm den elterlichen Betrieb 1992 und entwickelte ihn konsequent weiter. Heute steht das Weingut für charaktervolle, trockene Weine mit starkem Bezug zur Pfalz. Der Betrieb arbeitet ökologisch; der Sauvignon Blanc „Tradition“ wird als Bio-Wein geführt. Als VDP.Gutswein stammt der Sauvignon Blanc aus den eigenen Weinbergen des Weinguts und steht für die rebsortentypische Handschrift auf der breitesten Herkunftsstufe des VDP. Herkunft & Terroir Die Weinberge rund um Laumersheim sind von unterschiedlichen kalkgeprägten Böden sowie Lehm und Sand geprägt. Für den Sauvignon Blanc „Tradition“ werden Lehm und Sand als Boden angegeben. Das warme Pfälzer Klima mit kühlen Nächten schafft gute Voraussetzungen für aromatische Reife bei gleichzeitig frischer Säure. Jahrgang 2025 Der Wein besitzt 12,0 % vol. Alkohol, 6,5 g/l Säure und rund 3 g/l Restzucker. Er wird trocken ausgebaut. Die Kombination sorgt für einen leichten, frischen und ausgesprochen trinkanimierenden Stil. Vinifikation & Ausbau Der Sauvignon Blanc wird temperaturkontrolliert beziehungsweise präzise im Edelstahltank ausgebaut. Dadurch bleibt die sortentypische Frucht besonders klar erhalten; Holz spielt hier keine prägende Rolle. Als Verschluss wird ein Schraubverschluss verwendet. Verkostung In der Nase zeigt sich der 2025er sehr typisch und aromatisch. Stachelbeere, Kiwi und Passionsfrucht bilden den fruchtigen Kern. Dazu kommen Limette, Zitronengras, frische Minze und ein Hauch grüner Paprika. Die Aromatik ist intensiv, ohne schwer oder überreif zu wirken. Am Gaumen Frisch, saftig und klar. Die feine Säure gibt dem Wein Spannung und sorgt für einen lebendigen Trinkfluss. Grüne Apfelnoten und Stachelbeere verbinden sich mit exotischer Passionsfrucht. Dazu kommen kräuterige Würze und eine dezente Feuerstein-Mineralität. Der Wein besitzt einen eher schlanken Körper und bleibt dadurch ausgesprochen animierend. Der Abgang ist frisch, würzig und leicht mineralisch. Aromatik Stachelbeere Kiwi Passionsfrucht / Maracuja Limette grüner Apfel Grapefruit Zitronengras frische Minze grüner Paprika Holunder Anis Feuerstein Auszeichnung Für den Jahrgang 2025 ist eine Bewertung von 16,0/20 Punkten bei Weinfurore dokumentiert. Eine weitere aktuelle Verkostungsbeschreibung hebt insbesondere Kiwi, Stachelbeere und Maracuja sowie die frische, saftige Säure hervor. Reifepotenzial Der Sauvignon Blanc „Tradition“ ist in erster Linie für den jungen, frischen Trinkgenuss konzipiert. Als optimales Trinkfenster wird 2026 bis 2030 angegeben. Die Stärke liegt eindeutig in der Primärfrucht und der lebendigen Frische. Eine lange Lagerung ist möglich, aber nicht notwendig. Servieren Ideal bei 9–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas bringt die intensive Sauvignon-Aromatik gut zur Geltung. Eine längere Belüftung ist nicht erforderlich. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Ziegenkäse grünem Spargel Fisch und Meeresfrüchten Sushi asiatischer Küche Gemüse-Antipasti leichten Salaten Geflügel Kräutergerichten Auch als Aperitif eignet sich der Wein hervorragend.

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Philipp Kuhn
OCCAM DELI Rotwein Cuvée trocken 2020
1008039-20N
OCCAM DELI Rotwein Cuvée trocken 2020, PHILIPP KUHN, Laumersheim/Deutsche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Der OCCAM gehört zur unkomplizierteren, international geprägten Rotweinstilistik des Hauses Philipp Kuhn. Anders als die großen Lagenweine steht bei dieser Cuvée nicht eine einzelne Rebsorte oder Lage im Vordergrund, sondern die harmonische Verbindung mediterran geprägter Sorten. Lage & Terroir Die 2020er Cuvée basiert auf Trauben von Lösslehm mit feinem Kalksteingries und massivem Kalkstein im Unterboden. Diese Böden verbinden gute Wasserversorgung mit Wärme und kalkiger Struktur. Jahrgang 2020 Der Wein besitzt 13 % vol. Alkohol und 5,4 g/l Säure. Er ist trocken ausgebaut. Vinifikation & Ausbau Als Rebsorten werden Merlot und verschiedene Cabernet-Sorten angegeben. Die Sorten werden getrennt ausgebaut und reifen über rund 13 Monate in kleineren, mehrfach belegten Barriques. Dadurch entsteht Würze und Struktur, ohne dass das Holz zu dominant werden muss. Verkostung Im Glas präsentiert sich der Wein dunkel rubinrot. Die Nase zeigt schwarze Johannisbeere und Kirsche, ergänzt durch Dörrpflaume, rauchig-würzige Noten, Kräuter, Pfeffer und einen Hauch Lebkuchengewürz. Am Gaumen Viel Fruchtextrakt und wärmende Würze. Die Holznote ist gut in die Frucht integriert, während die Tannine präsent, aber weich wirken. Die moderate Säure unterstützt die reife Frucht und sorgt für Balance. Der Nachhall ist samtig, würzig und mediterran geprägt. Aromatik schwarze Johannisbeere Kirsche Dörrpflaume dunkle Beeren Pfeffer Kräuter Rauch Lebkuchengewürz geröstetes Holz warme mediterrane Würze Auszeichnungen Für den exakt genannten 2020er OCCAM sind keine belastbaren externen Punktbewertungen eines großen Weinführers eindeutig dokumentiert. Reifepotenzial Der Wein ist auf unkomplizierten, geschmeidigen Trinkgenuss ausgerichtet. Die Händlerempfehlung reicht bis 2027; aufgrund des inzwischen erreichten Alters befindet er sich damit in einer reifen und attraktiven Trinkphase. Servieren 16–18 °C. Eine kurze Belüftung von 20–30 Minuten ist empfehlenswert. Speisenbegleitung Gegrilltes Fleisch, mediterrane Schmorgerichte, Pasta mit Ragout, Lasagne, Pizza mit kräftigem Belag, Burger, Lamm und mittelkräftiger Käse.

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Jülg
Grauburgunder "vom Kalk" VDP.Gutswein 2025
1064002-25N
Grauburgunder „vom Kalk“ 2025 · VDP.Gutswein · bio Weingut Jülg · Schweigen-Rechtenbach · Südliche Weinstraße · Pfalz Herkunft & Weingut Das Weingut Jülg liegt unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze in Schweigen-Rechtenbach. Ein Teil der rund 24–25 Hektar Rebfläche befindet sich auf französischer Seite. Johannes Jülg steht für einen präzisen, eleganten und stark vom Burgund beeinflussten Weinstil. Seit 2021 gehört das Weingut dem VDP an. Der „vom Kalk“ ist als VDP.Gutswein der gehobene Einstieg des Hauses. Bereits auf dieser Qualitätsstufe soll der kalkgeprägte Charakter der Weinberge erkennbar sein. Terroir Der Name ist Programm: Die Trauben stammen von kalkdominierten Böden rund um Schweigen-Rechtenbach und aus dem angrenzenden elsässischen Wissembourg. Der Kalk verleiht dem Grauburgunder eine kühlere, mineralische und präzise Seite. Kalk → Mineralität und Spannung Grauburgunder → Schmelz und gelbe Frucht selektive Handlese → Klarheit und Konzentration Hefelager → Textur und Länge Jahrgang 2025 Der 2025er präsentiert sich mit 12,5 % vol. Alkohol und trockenem Geschmacksbild. Die offizielle Weingutsbeschreibung hebt den gehaltvollen, frischen Charakter und das Zusammenspiel von Frucht und Säure hervor. Die Herkunft vom Kalk sorgt dabei für eine bemerkenswert mineralische Ausrichtung, sodass der Wein trotz seiner zugänglichen Gutswein-Kategorie nicht breit oder schwer wirkt. Ausbau Die Trauben werden von Hand gelesen und schonend verarbeitet. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank und teilweise im Holzfass. Das Weingut arbeitet mit Spontangärung und verzichtet auf Schönung. Für den 2025er wird außerdem ein sechsmonatiges Hefelager angegeben. Der Ausbau verbindet dadurch Frische und Präzision mit etwas Schmelz und zusätzlicher Textur. Verkostung In der Nase zeigt sich eine klare, frische Frucht: Birne → Mirabelle → gelber Apfel → Quitte → Orangenschale Dazu kommen: Honigmelone → weiße Blüten → feine Kräuter → Mandel Im Hintergrund steht eine deutlich kalkige, steinige Mineralität. Lobenberg beschreibt zusätzlich grüne Walnuss, Pfirsich und feine Hefenoten. Am Gaumen Der Auftakt ist saftig und unmittelbar zugänglich. Birne → Quitte → Pfirsich → Orange Dann tritt der Kalk stärker hervor: Steinsalz → Kalkstein → mineralische Würze Der Wein besitzt eine gute Dichte und einen feinen Schmelz, bleibt dabei aber frisch und animierend. Die Säure ist lebendig und harmonisch eingebunden. Das Finale wirkt cremig, mineralisch und leicht salzig, mit anhaltender gelber Frucht. Aromatik Birne → Mirabelle → Quitte → gelber Apfel → Pfirsich → Honigmelone → Orangenschale → weiße Blüten → Mandel → grüne Walnuss → feine Hefewürze → Kalkstein → Steinsalz Auszeichnung Der Jahrgang 2025 wurde von Heiner Lobenberg mit 91+ Punkten bewertet. Besonders hervorgehoben werden die kühle, steinige Ausrichtung, die salzige Textur, gute Dichte und der elegant integrierte Holzeinsatz. Reifepotenzial Der Wein ist bereits jung sehr zugänglich, besitzt aber durch Säure, Mineralität und Hefelager auch weiteres Entwicklungspotenzial. 2026–2027 → Birne, Mirabelle, Zitrus, frische Mineralität 2027–2029 → mehr Quitte, Mandel, Hefewürze und Kalkstein bis etwa 2030 → zunehmende Nussigkeit, getrocknete Frucht und komplexere mineralische Noten Für maximalen Trinkfluss empfiehlt sich der Wein in den kommenden Jahren. Servieren Serviertemperatur: 8–10 °C Ein mittelgroßes Weißweinglas ist ideal. Etwas Luft bringt die kalkige Mineralität und die feinen Nuss- und Hefenoten besser zur Geltung. Speisenbegleitung Der Grauburgunder ist ausgesprochen vielseitig. Besonders passend: Zander Saibling Forelle gebratener Kabeljau Garnelen Spargel Kräutersalate Gemüsegerichte Geflügel Kalbfleisch Pilzgerichte leicht scharfe asiatische Küche Besonders stimmig ist gebratener Fisch mit Kräutern und einer leichten Zitronen- oder Buttersauce. Auch leicht scharf gewürzte asiatische Gerichte passen sehr gut zur Frische und zum Schmelz des Weins.

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Jülg
Weissburgunder Vom Kalk VDP.Gutswein 2025 (bio)
1064001-25N
Weissburgunder „Vom Kalk“ VDP.Gutswein 2025 (Bio), JÜLG, Schweigen/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Jülg in Schweigen-Rechtenbach wurde 1961 gegründet und bewirtschaftet heute rund 25 Hektar Rebfläche. Die Weinberge liegen unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze; etwa die Hälfte der Flächen befindet sich auf französischem Staatsgebiet. Seit 2021 ist Jülg Mitglied im VDP. Der Schwerpunkt liegt auf Burgundersorten und Riesling, wobei kalkgeprägte Böden eine zentrale Rolle im Stil des Hauses spielen. Der „Vom Kalk“ ist als VDP.Gutswein der gehobene Einstieg in die Weißweinkollektion. Bereits auf dieser Herkunftsstufe soll der kalkreiche Boden deutlich spürbar werden. Seit 2021 werden hierfür gezielt kalkhaltige Parzellen eingesetzt und ein Teil des Weines im Holz ausgebaut, um zusätzliche Struktur und Finesse zu gewinnen. Lage & Terroir Die Trauben stammen aus kalkdominierten Weinbergen rund um Schweigen. Als Boden wird Kalkmergel beziehungsweise Kalkgestein angegeben. Die steinigen, kalkreichen Böden prägen den Wein mit Klarheit, Spannung und einem feinmineralischen Zug. Charakteristisch für Jülg ist die Verbindung von südpfälzischer Herkunft mit der unmittelbaren Nähe zum Elsass. Die daraus entstehende kühle, präzise Stilistik kommt auch beim Weißburgunder zum Ausdruck. Jahrgang 2025 Der 2025er präsentiert sich als trockener, frischer und ausgesprochen klarer Weißburgunder. Je nach Quelle wird der Alkoholgehalt mit 12,5 beziehungsweise 13,0 % vol. angegeben; die aktuell vorliegenden Händlerdaten nennen 12,5 % vol., während Pinard de Picard 13,0 % vol. ausweist. Die übrigen sensorischen Angaben sind weitgehend konsistent. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen und schonend verarbeitet. Die Vergärung erfolgt spontan sowohl im Edelstahltank als auch im Stückfass. Anschließend wird der Wein ohne Schönung abgefüllt. Die Kombination aus Edelstahl und großem Holzfass sorgt für einen Wein, der Frische und Präzision bewahrt, gleichzeitig aber mehr Dichte und strukturellen Halt besitzt als ein rein im Edelstahl ausgebauter Weißburgunder. Verkostung In der Nase zeigt sich der 2025er ausgesprochen klar und fein. Quitte, grüne Birne und Zitrusfrucht treffen auf Honigmelone, zarte florale Nuancen und einen Hauch Mandel. Dazu kommen Kräuter sowie eine dezente exotische Würze. Auffällig ist weniger eine üppige Fruchtfülle als die präzise, kühle Aromatik. Der Kalk vermittelt dem Wein eine steinige, fast kreidige Anmutung. Am Gaumen Frisch, elegant und geradlinig. Die Frucht-Säure-Balance wirkt ausgesprochen animierend, während die reife Säure den Wein über den Gaumen zieht. Dazu kommen feiner Schmelz, dezente Phenolik und ein zarter mineralischer Grip. Im Finale bleibt eine klare, leicht salzige Mineralität zurück. Der Wein besitzt für einen Gutswein bemerkenswert viel Spannung und Struktur, ohne an Leichtigkeit und Trinkfluss einzubüßen. Aromatik grüne Birne Zitrus und Limette Honigmelone etwas Mandel florale Anklänge feine Kräuter dezente exotische Würze kalkige, mineralische und leicht salzige Noten Auszeichnungen Für den Jahrgang 2025 ist eine Bewertung von 91 Punkten bei Meiningers Weinwirtschaft ausgewiesen. Reifepotenzial Der Weißburgunder ist bereits jung sehr zugänglich und auf Trinkfluss ausgelegt. Gleichzeitig bringt die kalkige Herkunft genügend Struktur für eine moderate Flaschenentwicklung mit. Als Trinkfenster werden aktuell etwa 2026 bis 2030 angegeben. Mit etwas Flaschenreife können sich die Fruchtaromen stärker in Richtung Quitte, gelbe Frucht, Kräuter und feine nussige beziehungsweise mineralische Nuancen entwickeln. Servieren Am besten bei etwa 9–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas bringt die präzise Frucht und die kalkige Mineralität gut zur Geltung. Karaffieren ist nicht erforderlich. Speisenbegleitung Besonders passend zu: grünem Spargel gebratenem Zander oder Saibling Forelle und anderen Süßwasserfischen Fisch mit cremiger oder kräftiger Sauce Risotto Gemüse-Risotto asiatisch inspirierter Küche Geflügel mit hellen Saucen mildem Ziegenkäse leicht aromatischer vegetarischer Küche    

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Philipp Kuhn
Cuvée Incognito 2022, Qw
1008026-22N
Cuvée „Incognito“ 2022, QW, PHILIPP KUHN, Laumersheim/Deutsche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft „Incognito“ ist eine bewusst eigenständige Rotweincuvée des Weinguts Philipp Kuhn. Die Bezeichnung verweist darauf, dass die genaue Zusammensetzung der Cuvée nicht offensiv auf dem Etikett kommuniziert wird. Gerade dadurch steht der fertige Wein und nicht die einzelne Rebsorte im Mittelpunkt. Fachhandelsangaben nennen unter anderem Dornfelder, Merlot, Regent und Cabernet Dorsa; die genaue Zusammensetzung ist jedoch nicht abschließend veröffentlicht. Lage & Terroir Die Cuvée bündelt Trauben aus dem Laumersheimer Umfeld. Sie ist nicht als Einzellagenwein angelegt, sondern als eigenständige, fruchtbetonte Rotweincuvée mit klarer Pfälzer Herkunft. Jahrgang 2022 Der Wein besitzt 13,5 % vol. Alkohol und ist trocken ausgebaut. Händlerangaben nennen etwa 4,0–4,1 g/l Säure; die genaue Zusammensetzung der analytischen Werte variiert geringfügig zwischen den Quellen. Vinifikation & Ausbau Der 2022er wurde 15 Monate in gebrauchten französischen Barriques ausgebaut. Dadurch erhält die Cuvée zusätzliche Würze und Röstaromatik, ohne dass die Frucht vom Neuholz überlagert wird. Verkostung In der Nase zeigen sich schwarze Johannisbeere und Kirsche, unterlegt von rauchig-würzigen Noten und Kräutern. Das Bouquet wirkt dunkelbeerig, saftig und zugleich leicht würzig. Am Gaumen Fruchtbetont und vollmundig mit präsenter, feingliedriger Säure und feinkörnigem Tannin. Die gebrauchten Barriques bringen dezente Röstaromen ein. Der Wein wirkt elegant und noch jugendlich, mit einem feinwürzigen Finale. Aromatik schwarze Johannisbeere Kirsche dunkle Beeren rauchige Noten Kräuter feine Röstaromen dezente Würze dunkle Schokolade beziehungsweise Kakaoanklänge im Hintergrund Auszeichnungen Für den Jahrgang 2022 konnte keine belastbare Falstaff-, VINUM- oder Eichelmann-Bewertung des konkreten Weins verifiziert werden. Beim Wein-Port wird eine 83-Punkte-Einschätzung geführt; dabei handelt es sich jedoch um eine Händlerbewertung und nicht um eine etablierte unabhängige Weinführer-Bewertung. Reifepotenzial Der Wein ist bereits zugänglich und auf harmonischen Trinkfluss ausgelegt. Aufgrund des 15-monatigen Barriqueausbaus und der Tanninstruktur besitzt er dennoch Reserven für einige weitere Jahre. Händlerangaben nennen ein Trinkfenster bis etwa 2030. Servieren 16–18 °C. Ein mittelgroßes Rotweinglas genügt; 20–30 Minuten Belüftung sind sinnvoll. Speisenbegleitung Sehr passend zu Rinderragout, Schmorgerichten, Pasta mit kräftigen Saucen, deftiger Brotzeit, gegrilltem Fleisch und halbfestem oder gereiftem Hartkäse.

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Philipp Kuhn
Riesling Laumersheim "vom Kalksteinfels" VDP.Ortswein 2025 (bio)
1008010-25N
Riesling Laumersheim „vom Kalksteinfels“ VDP.Ortswein 2025 (Bio), PHILIPP KUHN, Laumersheim/Deutsche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Philipp Kuhn in Laumersheim zählt zu den renommierten Betrieben der Pfalz und ist seit 2008 Mitglied im VDP. Philipp Kuhn führt das Familienweingut seit den frühen 1990er-Jahren und hat es konsequent auf trockene, terroirgeprägte Weine ausgerichtet. Riesling gehört neben den Burgundersorten zu den wichtigsten Rebsorten des Hauses. Der „vom Kalksteinfels“ gehört als VDP.Ortswein zur Herkunftsstufe zwischen Gutswein und Erster Lage. Der Wein soll damit bereits deutlich den Charakter der Orts- und Bodenherkunft Laumersheim zeigen, ohne die Konzentration einer einzelnen Spitzenlage anzustreben. Herkunft & Terroir Die Weinberge rund um Laumersheim sind stark vom Kalkstein geprägt. Beim „vom Kalksteinfels“ steht genau dieser geologische Untergrund im Mittelpunkt. Kalkstein verleiht Riesling häufig eine straffe, kühle und mineralische Anmutung und unterstützt eine präzise Säurestruktur. Die Kombination aus warmem Pfälzer Klima und kalkreichen Böden schafft die Grundlage für einen Riesling, der reife Frucht mit Frische und mineralischem Zug verbinden kann. Jahrgang 2025 Der 2025er ist ein noch sehr junger Jahrgang. Entsprechend stehen Frische, Zitrusaromatik und die klare Mineralität des Kalkbodens im Vordergrund. Die trockene Stilistik des Hauses lässt dabei die Herkunft stärker hervortreten als eine ausgeprägte Restsüße. Vinifikation & Ausbau Philipp Kuhn setzt bei seinen trockenen Rieslingen auf eine möglichst präzise, herkunftsorientierte Vinifikation. Der Ausbau des „vom Kalksteinfels“ zielt darauf, die natürliche Frische und Mineralität des Rieslings zu erhalten und gleichzeitig genügend Körper und Textur zu entwickeln. Verkostung In der Nase präsentiert sich der Wein klar und frisch mit Zitrone, Limette und weißem Pfirsich. Dazu kommen feine gelbfruchtige Anklänge und eine deutlich steinige, kreidige Mineralität. Mit etwas Luft wirkt die Frucht reifer und gewinnt an Tiefe. Kräuterige und leicht salzige Nuancen ergänzen das Bukett. Am Gaumen Straff, saftig und präzise. Die Säure sorgt für Spannung und einen hohen Trinkfluss, während die kalkige Mineralität dem Wein Struktur und Länge gibt. Die Frucht bleibt eher auf der hellen Seite: Zitrus, grüner Apfel, weißer Pfirsich und etwas gelbe Frucht. Im Mittelteil zeigt sich ein feiner Schmelz, bevor der Wein wieder deutlich mineralischer und trockener ausläuft. Der Nachhall ist frisch, kalkig und leicht salzig. Aromatik Zitrone Limette grüner Apfel weißer Pfirsich gelbe Steinfrucht Kräuter Kreide Kalkstein feine salzige Mineralität Reifepotenzial Der Wein ist zunächst auf Frische und Präzision ausgelegt, besitzt durch seine Herkunft und Säure aber durchaus Entwicklungspotenzial. In den kommenden Jahren können sich die Fruchtaromen stärker in Richtung reifer Pfirsich und gelbe Früchte entwickeln; gleichzeitig können mineralische, kräuterige und leicht nussige Töne an Bedeutung gewinnen. Servieren Ideal bei 9–11 °C. Ein mittelgroßes bis größeres Rieslingglas unterstützt sowohl die Zitrusfrucht als auch die kalkige Mineralität. Speisenbegleitung Besonders passend zu: Austern und Muscheln Garnelen Zander und Saibling Forelle Sushi Spargel Artischocken mediterranem Gemüse Geflügel mit hellen Saucen Ziegenkäse leichten vegetarischen Gerichten

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