Verkostungsnotiz:Im Glas leuchtet der Wein kirschrot. Das Bouquet verströmt den Duft roter Früchte (saftige Kirschen und reife Brombeeren), feine Blütennoten und ein Hauch mediterraner Kräuter, Assoziationen von Zimt und Vanille. Am Gaumen ist der Wein vollmundig, erfrischend, elegant und harmonisch. Zartwürziger Nachklang. Ein wunderbarer, typischer toskanischer Rotwein.Castello del Trebbio, Pontassieve, Florenz, Toskana, ItalienZwischen den grünen Hügeln der Toskana, im Herzen von Chianti Rufina, befindet sich das beeindruckende Landgut Castello del Trebbio, ein Weinbau- und Landwirtschaftsbetrieb, der heute auch für Agriturismo steht.1968 kaufte die Familie Baj Macario das Schloss („Castello“) sowie das umliegende Land und verwandelte ein Zeugnis der Geschichte in den blühenden Wein- und Landwirtschaftsbetrieb von heute.Wenn es stimmt, dass es die Menschen sind, die etwas bewegen, dann haben Anna Baj Macario und ihr Mann Stefano Casadei das mit Sicherheit in den letzten dreißig Jahren für das Landgut Castello del Trebbio getan.Sie hatten Träume, die zu Plänen wurden, welche heute unter dem Namen Famiglia Casadei anfangen, Form anzunehmen. Hierbei handelt es sich um eine Unternehmensgruppe, die gemäß den Prinzipien der Biointegrale® -Nachhaltigkeit arbeitet, zu deren Mitgliedern neben den Landgütern Olianas und Casadei auch das Castello del Trebbio gehört.Gemeinsam ist es ihnen gelungen, ein echtes und authentisches Unternehmen aufzubauen, das anfangs nur Wein und Olivenöl herstellte, inzwischen aber das eigene Angebot um das Lebensmittelsortiment I Puri und die Kosmetikprodukte der Linie I Naturali erweitert hat.Das Unternehmen stellt seine Exzellenz bei der Herstellung des Chianti Rufina DOCG, dem besten Repräsentanten des Gebiets, und des nativen Olivenöls extra unter Beweis.Heute ist die gesamte Produktionskette beim Castello del Trebbio zu finden. Dabei achtet das Unternehmen stets auf die Umwelt und wendet Biointegrale® -Verfahren an. Dieses nachhaltige Projekt kommt in der Landwirtschaft durch biodynamische Verfahren, im Energiebereich durch die Nutzung von erneuerbaren Energien und in der Architektur durch die konservierende Restaurierung von Immobilien zur Geltung.Das Castello del Trebbio wurde vor dem 12. Jahrhundert erbaut und steht mit der Geschichte der Pazzi in Verbindung. Diese reiche Bankiersfamilie aus dem Florenz der Renaissance erwarb zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert alle umliegenden Grundstücke des Landguts und machte ihre eigene Hochburg daraus.In einem ihrer Zimmer wurde das Komplott geschmiedet, das als "Pazzi-Verschwörung" in die Geschichte einging. Beim Versuch, die Hegemonie der Familie de’ Medici, der mächtigsten Familie Florenz, zu beenden, und mit der Unterstützung des damaligen Papstes Sixtus IV., der ebenfalls aus wirtschaftlichen und politischen Gründen an ihrem Untergang interessiert war, wurden am 26. April 1478 Giuliano und sein Bruder Lorenzo de’ Medici in der Kathedrale Santa Maria del Fiore während des Gottesdienstes angegriffen. Giuliano wurde ermordet und Lorenzo „il Magnifico“ schaffte es, trotz seiner Ver-letzung, in die Sakristei zu flüchten.Das heftige Nachspiel dieser Geschichte festigte die Macht der Familie Medici und bedeutete den Ruin der Pazzi.
Leuchtendes Granatrot mit violetten Reflexen. In der Nase zeigen sich reife Kirscharomen und feine Würznoten. Am Gaumen kräftige Fruchtnuancen, saftig und animierend, harmonisch eingebunden, dabei von reifen Tanninen umwoben.
Chianti Colli Senesi DOCG „Campale“ 2024 – Il Colombaio di Santa Chiara
Der Campale ist ein Chianti, der seine Herkunft nicht über Kraft, sondern über Eleganz definiert. Rund um die mittelalterlichen Türme von San Gimignano wachsen die Reben auf kalkhaltigen Sand- und Lehmböden mit fossilen Ablagerungen. Dieses Terroir verleiht dem Wein eine bemerkenswerte Frische und eine feine Mineralität. Die Familie Logi verfolgt dabei eine klare Philosophie: biologischer Weinbau, selektive Handlese und ein behutsamer Ausbau, der den Charakter des Sangiovese in den Mittelpunkt stellt. Der kleine Anteil Merlot rundet den Wein lediglich ab und verleiht ihm zusätzliche Geschmeidigkeit.
Schon im Duft zeigt sich der 2024er offen und einladend. Saftige Kirschen, Himbeeren und Walderdbeeren stehen im Mittelpunkt, begleitet von Veilchen, roten Johannisbeeren und einem Hauch Zwetschge. Dahinter entwickeln sich feine Anklänge von Wacholder, schwarzem Pfeffer und mediterranen Kräutern. Mit etwas Luft kommen dezente Noten von Unterholz und einer kalkigen Mineralität hinzu. Die Nase wirkt lebendig, klar und ausgesprochen typisch für einen hochwertigen Chianti Colli Senesi.
Am Gaumen präsentiert sich der Wein saftig und präzise. Die rote Frucht wird von einer animierenden Säure getragen, die dem Campale Leichtigkeit und Spannung verleiht. Feinkörnige Tannine geben Struktur, ohne den Trinkfluss zu bremsen. Kirschen, Pflaumen und rote Beeren verbinden sich mit einer feinen Würze, dezenten Kräuternoten und einem Hauch Bittermandel. Der zurückhaltende Holzeinsatz sorgt lediglich für mehr Tiefe und Harmonie, ohne die Frucht zu überdecken. Das Ergebnis ist ein authentischer, geradliniger Chianti mit viel Charakter und bemerkenswerter Eleganz.
Das Finale ist frisch, würzig und angenehm lang. Reife Kirschen, feine Gewürze und eine dezente mineralische Note begleiten den Wein bis in den Nachhall. Ein Chianti, der weniger auf Kraft als auf Balance setzt – authentisch, saftig und mit jener mühelosen Eleganz, die große Alltagsweine auszeichnet.
Nicht jeder Chianti stammt aus dem Classico – und genau darin liegt oft sein Reiz.
Die Chianti Colli Senesi DOCG umfasst die Hügel rund um Siena und gehört zu den spannendsten Teilgebieten der Chianti-Familie. Rund um San Gimignano sorgen kalkreiche Sand- und Lehmböden sowie etwas kühlere Nächte für Weine mit besonders klarer Frucht und lebendiger Säure. Il Colombaio di Santa Chiara bewirtschaftet seine Weinberge biologisch und setzt konsequent auf spontane Ausdruckskraft statt auf übermäßigen Holzeinsatz. Der Campale wird überwiegend im Zement ausgebaut; nur ein kleiner Teil reift in gebrauchten kleinen Holzfässern, um Struktur zu verleihen, ohne den Charakter des Sangiovese zu verändern.
Der Name „Campale“ steht für die klassische, unverfälschte Interpretation des Chianti im Stil des Hauses. Während die Vernaccia-Weine des Weinguts internationale Aufmerksamkeit genießen, zeigt dieser Wein eindrucksvoll, dass die Familie Logi auch beim Sangiovese auf Präzision, Frische und Terroirausdruck setzt. Der Jahrgang 2024 überzeugt mit seiner klaren Frucht, der harmonischen Struktur und einer bemerkenswerten Balance – ein Chianti, der jung begeistert und gleichzeitig einige Jahre Reifepotenzial besitzt.
Rosato Toscana IGT „Cremisi“ 2025 (Bio) – Il Colombaio di Santa Chiara
Der Cremisi ist alles andere als ein beliebiger Sommerrosé. Er zeigt, wie elegant und terroirgeprägt ein Rosato aus der Toskana sein kann. Die Brüder Giampiero und Stefano Logi setzen konsequent auf biologischen Weinbau und einen schonenden Ausbau, der den Charakter des Sangiovese unverfälscht bewahrt. Das Ergebnis ist ein Rosé, der Frucht, Frische und Mineralität auf beeindruckende Weise verbindet.
Bereits im Glas leuchtet der Wein in einem intensiven Himbeer- bis Karminrosa, das seinem Namen Cremisi – „Karmesin“ – alle Ehre macht. In der Nase dominieren Walderdbeeren, Himbeeren und reife Kirschen, begleitet von feinen floralen Noten und einem Hauch mediterraner Kräuter. Mit etwas Luft zeigen sich Anklänge von Thymianblüten, rosa Grapefruit und roter Johannisbeere. Das Bouquet wirkt frisch, präzise und ausgesprochen einladend. Die aktuelle Falstaff-Verkostung hebt besonders die Kombination aus reifer Kirsche und mediterranen Kräutern hervor.
Am Gaumen präsentiert sich der 2025er lebendig und straff. Die saftige Frucht wird von einer animierenden Säure getragen, während das siebenmonatige Feinhefelager dem Wein einen feinen Schmelz verleiht. Erdbeeren, Himbeeren und rote Kirschen verbinden sich mit einer dezenten Würze und einer ausgeprägten salzigen Mineralität, die typisch für die kalkreichen Böden rund um San Gimignano ist. Trotz seiner Fruchtigkeit bleibt der Cremisi stets trocken, elegant und ausgesprochen trinkfreudig. Seine Spannung verdankt er weniger der Säure allein als vielmehr dem harmonischen Zusammenspiel von Frucht, Frische und salzigem Nachhall.
Das Finale ist lang, frisch und mineralisch. Rote Beeren, feine Kräuter und eine maritime Salzigkeit bleiben lange präsent und machen sofort Lust auf den nächsten Schluck. Ein Rosé mit Tiefgang – mediterran, elegant und weit mehr als nur ein Terrassenwein.
Ein Rosé, der nicht aus einer Mode entstand, sondern aus einer Idee.
Als die Brüder Giampiero und Stefano Logi 2009 den Cremisi erstmals vinifizierten, wollten sie keinen beliebigen Rosé erzeugen. Ihr Ziel war es, die Eleganz des Sangiovese auch in einer hellen, frischen Stilistik sichtbar zu machen. Deshalb stammen die Trauben ausschließlich aus den höher gelegenen Weinbergen rund um San Gimignano, wo kühlere Nächte und kalkreiche Böden für aromatische Präzision und lebendige Säure sorgen. Nach einer kurzen Maischestandzeit bleibt der Wein sieben Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank – ein ungewöhnlich langer Ausbau für einen Rosé, der ihm zusätzliche Textur und Komplexität verleiht.
Der Jahrgang 2025 bestätigt den hohen Qualitätsanspruch des Weinguts eindrucksvoll. Falstaff zeichnete ihn mit 92 Punkten aus und lobte insbesondere die Kombination aus reifer Kirschfrucht, mediterranen Kräutern, feinem Schmelz und salzigem Finale. Der Cremisi zeigt damit eindrucksvoll, dass Rosé aus der Toskana weit mehr sein kann als ein unkomplizierter Sommerwein – nämlich ein charaktervoller Speisenbegleiter mit klarer Herkunft und Persönlichkeit.
VerkostungsnotizFranz Gojer, Glögglhof, Bozen, SüdtirolDas Weingut Glögglhof der Familie Gojer liegt inmitten des traditionellen St. Magdalener-Weinbaugebietes. Die Wurzeln dieses Weingutes reichen zurück bis ins 13. Jahrhundert. Dem Familienoberhaupt Franz Gojer und seinem Sohn Florian liegen die klassischen, autochthonen Rebsorten Vernatsch und Lagrein besonders am Herzen. Die Weinberge umfassen etwa 5 Hektar Eigenbesitz und rund 2,5 Hektar Pachtland. Die Reben wachsen zumeist direkt hinter dem Weingut, auf dem sogenannten Glögglhügel. Auf gut drainagierten und luftigen Moränenschuttböden entstehen die charaktervollen St. Magdalener Weine des Gutes. Von den mit Kieseln durchsetzten Schwemmlandböden hingegen, kommt der ausdrucksvolle und langlebige Lagrein "Furggl". Auch fruchtig-frische Weissweine gehören zum Sortiment der Familie Gojer. Neben Kerner und Sauvignon Blanc wächst auf den 600 Meter hohen Lagen auch Weissburgunder. Die kühle Bergluft und die exponierten Lagen bringen elegante, fruchtbetonte Weine hervor. Bei der Bewirtschaftung der Rebflächen verzichten die Gojers komplett auf den Einsatz von Herbiziden und synthetischer Düngemittel. Bei den Weissweinen erfolgt die Vergärung meist spontan mit Maischekontakt. Das jährliche Produktionsvolumen liegt bei etwa 60.000 Flaschen. Der Glögglhof ist Mitglied beim Verband "Freie Weinbauern Südtirol". />
VerkostungsnotizFranz Gojer, Glögglhof, Bozen, SüdtirolDas Weingut Glögglhof der Familie Gojer liegt inmitten des traditionellen St. Magdalener-Weinbaugebietes. Die Wurzeln dieses Weingutes reichen zurück bis ins 13. Jahrhundert. Dem Familienoberhaupt Franz Gojer und seinem Sohn Florian liegen die klassischen, autochthonen Rebsorten Vernatsch und Lagrein besonders am Herzen. Die Weinberge umfassen etwa 5 Hektar Eigenbesitz und rund 2,5 Hektar Pachtland. Die Reben wachsen zumeist direkt hinter dem Weingut, auf dem sogenannten Glögglhügel. Auf gut drainagierten und luftigen Moränenschuttböden entstehen die charaktervollen St. Magdalener Weine des Gutes. Von den mit Kieseln durchsetzten Schwemmlandböden hingegen, kommt der ausdrucksvolle und langlebige Lagrein "Furggl". Auch fruchtig-frische Weissweine gehören zum Sortiment der Familie Gojer. Neben Kerner und Sauvignon Blanc wächst auf den 600 Meter hohen Lagen auch Weissburgunder. Die kühle Bergluft und die exponierten Lagen bringen elegante, fruchtbetonte Weine hervor. Bei der Bewirtschaftung der Rebflächen verzichten die Gojers komplett auf den Einsatz von Herbiziden und synthetischer Düngemittel. Bei den Weissweinen erfolgt die Vergärung meist spontan mit Maischekontakt. Das jährliche Produktionsvolumen liegt bei etwa 60.000 Flaschen. Der Glögglhof ist Mitglied beim Verband "Freie Weinbauern Südtirol". />
Verkostungsnotiz:Kräftiges, strahlendes Strohgelb, in der Nase delikater Duft nach reifen Äpfeln und Birnen, Anklänge von Melone und Vanille. Am Gaumen konzentriert und dicht, mit feingliedriger Säure und dezenten Röstaromen, leicht nussig, ein eleganter Wein mit Fülle, guter Balance und langem Nachhall.Franz Gojer, Glögglhof, Bozen, SüdtirolDas Weingut Glögglhof der Familie Gojer liegt inmitten des traditionellen St. Magdalener-Weinbaugebietes. Die Wurzeln dieses Weingutes reichen zurück bis ins 13. Jahrhundert. Dem Familienoberhaupt Franz Gojer und seinem Sohn Florian liegen die klassischen, autochthonen Rebsorten Vernatsch und Lagrein besonders am Herzen. Die Weinberge umfassen etwa 5 Hektar Eigenbesitz und rund 2,5 Hektar Pachtland. Die Reben wachsen zumeist direkt hinter dem Weingut, auf dem sogenannten Glögglhügel. Auf gut drainagierten und luftigen Moränenschuttböden entstehen die charaktervollen St. Magdalener Weine des Gutes. Von den mit Kieseln durchsetzten Schwemmlandböden hingegen, kommt der ausdrucksvolle und langlebige Lagrein "Furggl". Auch fruchtig-frische Weissweine gehören zum Sortiment der Familie Gojer. Neben Kerner und Sauvignon Blanc wächst auf den 600 Meter hohen Lagen auch Weissburgunder. Die kühle Bergluft und die exponierten Lagen bringen elegante, fruchtbetonte Weine hervor. Bei der Bewirtschaftung der Rebflächen verzichten die Gojers komplett auf den Einsatz von Herbiziden und synthetischer Düngemittel. Bei den Weissweinen erfolgt die Vergärung meist spontan mit Maischekontakt. Das jährliche Produktionsvolumen liegt bei etwa 60.000 Flaschen. Der Glögglhof ist Mitglied beim Verband "Freie Weinbauern Südtirol". />
Rosso di Montalcino DOC 2024 (Bio) – Tenuta Buon Tempo
Montalcino – Toskana
Der Rosso di Montalcino DOC 2024 von Tenuta Buon Tempo ist ein authentischer Vertreter seiner Herkunft: ein reinsortiger Sangiovese Grosso, der die Eleganz und Präzision des Montalcino-Gebiets bereits in seiner jüngeren, zugänglicheren Form zeigt. Die Tenuta Buon Tempo bewirtschaftet ihre Weinberge seit der ersten Ernte biologisch und setzt konsequent auf Biodiversität, natürliche Bodenpflege und einen respektvollen Umgang mit der Natur. Im Mittelpunkt steht ausschließlich der Sangiovese Grosso, dieselbe Rebsorte, die auch die Grundlage für den berühmten Brunello bildet.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der 2024er Rosso di Montalcino in einem leuchtenden Rubinrot mit jugendlichen violetten Reflexen.
Die Nase ist typisch für hochwertigen Sangiovese aus Montalcino: Sauerkirsche, rote Johannisbeere und wilde Erdbeeren verbinden sich mit Veilchen, Rosenblättern und mediterranen Kräutern. Dazu kommen feine würzige Nuancen von Unterholz, Wacholder und einer dezenten mineralischen Note, die an die kalk- und mergelreichen Böden der Region erinnert.
Am Gaumen zeigt der Wein seine große Stärke: Frische, Klarheit und Eleganz. Die rote Frucht wirkt saftig und präzise, getragen von einer lebendigen Säure, die typisch für Sangiovese ist. Feinkörnige Tannine geben Struktur, bleiben aber geschmeidig und machen den Wein bereits in seiner Jugend sehr zugänglich. Aromen von Kirsche, Granatapfel, Kräutern und feiner Würze begleiten den langen, animierenden Verlauf.
Der Rosso di Montalcino von Tenuta Buon Tempo verbindet die Trinkfreude eines jungen Toskaners mit der Ernsthaftigkeit eines Weins aus Brunello-Lagen. Er wirkt nicht schwer, sondern elegant und spannungsvoll – ein Wein, der seine Herkunft über Finesse statt über Kraft ausdrückt.
Das Finale ist frisch, würzig und mineralisch. Rote Früchte, Kräuter und eine feine salzige Note bleiben lange erhalten.
Ein charaktervoller Montalcino mit viel Persönlichkeit – klassischer Sangiovese, biologisch erzeugt und voller toskanischer Eleganz.
Ein kleiner Bruder mit großer Herkunft.
Der Rosso di Montalcino wird oft als der „kleine Bruder“ des Brunello bezeichnet – doch bei Spitzenbetrieben wie Tenuta Buon Tempo ist er weit mehr als eine Zwischenstufe. Er stammt aus denselben Weinbergen und von denselben Reben wie der große Montalcino-Klassiker, wird aber früher freigegeben und zeigt dadurch mehr Frische, Frucht und unmittelbare Trinkfreude.
Die Tenuta Buon Tempo verfolgt von Beginn an eine biologische Philosophie: Durch Begrünung, Förderung der natürlichen Bodenaktivität und den Verzicht auf aggressive Eingriffe soll ein lebendiges Ökosystem entstehen. Der Betrieb kultiviert ausschließlich Sangiovese Grosso und konzentriert sich damit vollständig auf den Ausdruck dieses einzigartigen Terroirs.
Der Jahrgang 2024 steht für einen Stil, der besonders gut zur DNA des Rosso di Montalcino passt: Frische, klare Frucht und elegante Struktur. Ein Wein, der jung begeistert, aber gleichzeitig genügend Substanz besitzt, um sich über mehrere Jahre weiterzuentwickeln.
Perfekt zu:
Pici mit Wildragout
Pasta mit Tomatensugo
gegrilltem Fleisch
geschmortem Geflügel
Pecorino Toscano
mediterraner Küche mit Kräutern
Verkostungsnotiz:Kräftiges, strahlendes Rubinrot. In der Nase üppiger Duft von reifen, roten Beeren begleitet von Noten welker Blüten, feine Töne von Würzkräutern und Unterholz mit balsamischen Anklängen. Am Gaumen weich und vollmundig, viel Frucht unterlegt mit würzigen Noten, geschmeidiges Tannin und feinnervige Säure, ein kraftvoller, eleganter Lagen-Wein mit gutem Lagerpotential und langem animierendem Nachhall.Azienda Vitivinicola Il Conventino - Montepulciano, ToscanaDas Weingut wurde von der Deutschen Ursula Dürrschmidt, einer ehemaligen Entwicklungshelferin gekauft und liebevoll restauriert. Der Podere "Il Conventino" war ursprünglich mal ein Kloster, bevor es unter der Führung der Bio-Pionierin zu einem der führenden Betriebe der Appellation Montepulciano wurde. Die Weine von Il Conventino sind bio-zertifiziert und entfalten sehr komplexe und delikate Aromen. 2003 übergab die Winzerin das Weingut an den jungen, sehr engagierten Winzer Alberto Brini, der es mit Tatkraft und mit der gleichen Vision weiterführt.
Brunello di Montalcino DOCG 2018 – halbe Flasche (0,375 l)
Tenuta Buon Tempo – Montalcino, Toskana
Der Brunello di Montalcino DOCG 2018 von Tenuta Buon Tempo zeigt die elegante, klassische Seite des berühmtesten Sangiovese der Welt. In der halben Flasche präsentiert er sich besonders charmant: Das kleinere Format entwickelt schneller Reife und eignet sich ideal für den genussvollen Moment, ohne auf die Tiefe und Komplexität eines echten Brunello zu verzichten.
Die Tenuta Buon Tempo liegt im südlichen Teil von Montalcino und arbeitet mit großem Respekt vor Natur und Herkunft. Die Grundlage bildet ausschließlich Sangiovese Grosso, die traditionelle Brunello-Rebe. Die Weinberge profitieren von den kühlenden Einflüssen des Monte Amiata und des Orcia-Tals sowie von mineralreichen Böden aus Mergel, Kalk, Schiefer und Ton, die dem Wein Struktur und Eleganz verleihen.
Der Jahrgang 2018 war in Montalcino geprägt von einem eher klassischen Verlauf: ein gemäßigtes Jahr mit ausreichender Feuchtigkeit, längerer Reifephase und guten Bedingungen für aromatische, fein strukturierte Weine. Die 2018er Brunelli zeichnen sich weniger durch extreme Kraft aus, sondern durch Finesse, Frische und Trinkreife.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der Wein in einem leuchtenden Rubinrot mit ersten granatroten Reflexen.
Die Nase öffnet sich mit typisch toskanischer Eleganz: Sauerkirsche, rote Kirsche und getrocknete Beeren stehen im Vordergrund, begleitet von Veilchen, Rosenblättern und mediterranen Kräutern. Mit etwas Luft entwickeln sich klassische Brunello-Noten von Tabak, Leder, Unterholz, Gewürzen und balsamischen Anklängen. Eine feine steinige Mineralität verleiht dem Bouquet zusätzliche Tiefe.
Am Gaumen zeigt der 2018er Brunello eine schöne Balance aus Reife und Frische. Die Frucht bleibt klar und lebendig: Kirsche, Granatapfel und rote Johannisbeere verbinden sich mit feinen Noten von Gewürzen, Erde und getrockneten Kräutern. Die Säure sorgt für Spannung, während die Tannine bereits deutlich abgerundet wirken.
Typisch für Tenuta Buon Tempo ist die Verbindung von Struktur und Eleganz: Der Wein besitzt die Ernsthaftigkeit eines Brunello, bleibt aber zugänglich und harmonisch. Gerade in der 0,375-l-Flasche zeigt er bereits eine schöne Entwicklung mit gereiften Aromen, ohne seine Frische zu verlieren.
Das Finale ist lang, würzig und klassisch geprägt von Kirsche, Tabak, Kräutern und feiner Mineralität.
Ein gereifter, eleganter Brunello – perfekt für Liebhaber klassischer Sangiovese mit Finesse statt Schwere.
Ein Brunello, der nicht mit Kraft überzeugt, sondern mit Herkunft und Eleganz.
Die Tenuta Buon Tempo steht für einen puristischen Stil des Montalcino: Im Mittelpunkt steht allein der Sangiovese Grosso, der durch Boden, Klima und sorgfältige Arbeit im Weinberg seinen Charakter erhält. Die südliche Lage des Weinguts bringt reife Frucht und Wärme, während Höhenlage und mineralische Böden für Frische und Langlebigkeit sorgen.
Der Jahrgang 2018 verkörpert eine klassische Interpretation von Brunello: weniger opulent als warme Spitzenjahre, dafür mit feiner Aromatik, eleganter Struktur und hervorragender Trinkreife. In der halben Flasche kommt diese Entwicklung besonders schön zur Geltung – der Wein zeigt bereits die ersten tertiären Aromen eines gereiften Brunello, bleibt aber lebendig und frisch.
Perfekt zu:
Pici mit Wildragout
geschmortem Rind
Kalb und Lamm
Pilz- und Trüffelgerichten
gereiftem Pecorino Toscano
Verkostungsnotiz:Intensives, glänzendes Rubingranat, ausladendes Bukett nach Pflaumenkonfit, reifen Kirschen und Veilchen, begleitet von schwarzem Pfeffer, Leder und Tabaknoten. Am Gaumen feinwürzig und fruchtbetont, mit mürbem Tannin und feinziselierter, gut integrierter Säure, ein sehr harmonischer Wein, facettenreich und von ansprechender Länge.Azienda Vitivinicola Il Conventino - Montepulciano, ToskanaDas Weingut wurde von der Deutschen Ursula Dürrschmidt, einer ehemaligen Entwicklungshelferin gekauft und liebevoll restauriert. Der Podere "Il Conventino" war ursprünglich mal ein Kloster, bevor es unter der Führung der Bio-Pionierin zu einem der führenden Betriebe der Appellation Montepulciano wurde. Die Weine von Il Conventino sind bio-zertifiziert und entfalten sehr komplexe und delikate Aromen. 2003 übergab die Winzerin das Weingut an den jungen, sehr engangierten Winzer Alberto Brini, der es mit Tatkraft und mit der gleichen Vision weiterführt.
Sangiovese Suvereto DOCG „Ciparisso“ 2019
La Fralluca – Suvereto, Toskana
Der „Ciparisso“ Sangiovese Suvereto DOCG 2019 ist die reinsortige Sangiovese-Interpretation von La Fralluca und gehört zu den charaktervollsten Weinen des Hauses. Er zeigt eine eigenständige Seite der großen toskanischen Rebsorte: weniger von rustikaler Kraft geprägt, sondern von Eleganz, Mineralität, feiner Würze und mediterraner Präzision.
Der Name „Ciparisso“ verweist auf die Zypresse, die die Landschaft rund um Suvereto prägt. Wie die anderen Weine von La Fralluca trägt auch dieser Wein den Namen einer mythologischen Figur, die mit einem Baum verbunden ist – eine Verbindung zwischen Natur, Landschaft und Wein.
Die Trauben stammen aus der Lage Vigna Romano, einer westlich ausgerichteten Parzelle auf etwa 120 Metern Höhe. Die Böden bestehen aus typisch toskanischem Alberese-Kalkstein mit vielen Steinen, was dem Wein seine mineralische Spannung und klare Struktur verleiht. Der Wein besteht zu 100 % aus Sangiovese.
Der Ausbau unterstreicht den Anspruch des Weins: Nach langer Maischegärung reift der Ciparisso in französischen Tonneaux und anschließend über viele Monate in der Flasche. Diese Reifezeit sorgt für Tiefe und Harmonie, ohne die Frische und die typische Sangiovese-Eleganz zu verlieren.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der Ciparisso 2019 in einem leuchtenden Granatrot mit rubinroten Reflexen.
Die Nase ist typisch Sangiovese, aber mit der besonderen Handschrift von Suvereto. Im Vordergrund stehen reife Sauerkirsche, rote Johannisbeere und schwarze Johannisbeere. Dazu kommen elegante florale Noten von Veilchen und getrockneten Blüten, begleitet von mediterranen Kräutern, feiner Würze und einem Hauch Unterholz.
Mit etwas Luft entwickelt der Wein zusätzliche Tiefe: Zedernholz, Tabak, Rauch, Vanille und dezente balsamische Noten ergänzen das Fruchtbild und erinnern an große gereifte Sangiovese-Weine der Toskana.
Am Gaumen zeigt sich der Ciparisso 2019 dicht und zugleich elegant. Die Frucht ist präzise und saftig mit Aromen von Sauerkirsche, Waldbeeren und roten Früchten. Die feinkörnigen Tannine geben Struktur, während die lebendige Säure für Spannung und Länge sorgt.
Der Holzeinsatz ist harmonisch integriert und bringt zusätzliche Komplexität durch Noten von Gewürzen, Rauch und feiner Röstung, ohne den Charakter des Sangiovese zu überdecken. Der Wein bleibt stets frisch, fein und klar gezeichnet.
Das Finale ist lang und anhaltend mit Noten von Kirsche, Kräutern, Tabak und mineralischer Würze.
Ein eleganter Suvereto-Sangiovese mit großer Persönlichkeit – klassisch in der Herkunft, modern in der Präzision.
Sangiovese zwischen Meer, Wind und Kalkstein.
La Fralluca wurde von Luca und Francesca Recine gegründet, die sich bewusst für die noch ursprüngliche Weinlandschaft von Suvereto entschieden haben. Ihre Philosophie ist klar: Die Rebsorten sollen ihre Identität bewahren und durch das Terroir sprechen. Der rote Faden des Weinguts sind natürliche Säure, Eleganz, Mineralität und feine, nie übertriebene Aromen.
Der Ciparisso ist die pure Ausdrucksform des Sangiovese bei La Fralluca. Während die berühmten Sangiovese-Gebiete im Landesinneren für klassische Eleganz stehen, bringt Suvereto eine mediterrane Dimension hinzu: mehr Wärme und Reife, aber dank der Nähe zum Meer und der kalkreichen Böden weiterhin Frische und Spannung.
Der Jahrgang 2019 zeigt sich heute besonders harmonisch: Die Frucht ist gereift, die Tannine sind geschliffen und die würzigen Komponenten beginnen sich schön zu entfalten. Gleichzeitig besitzt der Wein weiterhin genügend Struktur für weitere Entwicklung.
Perfekt zu:
Bistecca alla Fiorentina
Wildschweinragout
geschmortem Rind
Lamm mit Rosmarin
Pasta mit kräftigem Fleischragù
gereiftem Pecorino Toscano
Verkostungsnotiz:Glänzendes, mittleres Rubinrot mit leichtem Granatrand. Sehr klare und duftige Nase von roten Früchten, satt nach baumfrischen, knackigen Kirschen, im Hintergrund rauchig-mineralische und feine Gewürznoten, ein Hauch erdiger und wildkräutriger Aspekte. Am Gaumen sehr saftig und anmutig, mundfüllende, präsente, reife Frucht (Kirsche und Zwetschke), von süßem Schmelz ummantelt, gestützt von feinmaschigem, gut eingebundenem Tannin. Im fruchtgeprägten Finale zeigt sich wieder ein feiner Schmelz im langen Nachhall.Castello di Volpaia, Volpaia/Radda in ChiantiWer die Toskana bereist hat weiß, dass dieser Landstrich Italiens viele malerische Ecken und historische Kleinode aufzuweisen hat. Eines der schönsten ist unstrittig Castello di Volpaia, ein weitgehend erhaltenes, mittelalterliches Bergdörfchen in Chianti, das sich einer Weinbautradition rühmen darf, die nachweislich bis auf das Jahr 1172 zurück geht. Das Castello di Volpaia wird seit 1966 – nun bereits in 4. Generation - von Giovanna Stianti und ihrer Familie geführt.Rund 45 Hektar Reben gehören zum Gut. Sie liegen zwischen 400 und 600 Meter über dem Meeresspiegel, zählen also zu den höchstgelegenen des Chianti Classico-Gebiets. Die Reben stehen an den steilen Hügellagen, die zum beeindruckenden Castello hinaufführen, auf skelettreichen, sandigen Böden. Sie unterscheiden sich dadurch deutlich von anderen Chianti-Gebieten mit schwereren, lehmhaltigeren Böden. Sie vermitteln den Sangiovese-Weinen von Castello di Volpaia eine außergewöhnliche, feinstrukturierte Eleganz und Langlebigkeit.In den höchsten Lagen, die über ein spezielles Kleinklima verfügen, werden zudem gutseigene Sangiovese-Klone gepflanzt, Grundlage für die drei Toppweine „Coltassala“, „Il Puro“ und „Balifico“.Nicht erst seit der offiziellen Anerkennung 2003 werden die Reben nach ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftet. Von Anfang war der Weinbau an nachhaltige und naturnahe Kriterien angelehnt. Dies steht nicht im Widerspruch dazu, dass Giovanna und ihr 2017 verstorbener Gatte Carlo Mascheroni immer wieder neueste Technologien in die Weinbereitung mit integrierten. So waren sie unter den ersten Pionieren, die von der temperaturgeführten Gärung Nutzen zogen. Auch zukünftig werden beständig Investitionen unternommen, um modernen Entwicklungen Raum zu geben.Unter der fachkundigen Führung des talentierten Önologen Lorenzo Regoli und der unterstützenden Beratung von Riccardo Cotarella erlangen die Weine von Castello di Volpaia ein wunderbar ansprechendes Zusammenspiel von Säure, Tannin und Alkohol. Die Weine aus dem Castello di Volpaia gehören eindeutig zu den besten der Region. Vom jungen Chianti Classico über die in großem Holz gereiften Riserva-Weine bis hin zu den anspruchsvollen Gran Selezione, diese Kollektion kann sich mit Stolz sehen lassen.
Mit dem Colombaio beweist die Familie Logi, dass San Gimignano weit mehr kann als große Vernaccia. Dieser reinsortige Sangiovese verbindet die Eleganz der kalkreichen Hügel rund um die mittelalterliche Stadt mit der Präzision einer kompromisslosen Weinbergsarbeit. Alte Reben, niedrige Erträge, biologische Bewirtschaftung und ein langer Ausbau verleihen dem Wein eine Tiefe, die weit über den klassischen Chianti-Stil hinausgeht.
Das Bouquet wirkt bereits beim ersten Eindruck vielschichtig und elegant. Reife Schwarzkirschen, Cassis und Waldbeeren verbinden sich mit Zwetschgen, Veilchen und getrockneten Rosenblättern. Dahinter folgen feine Noten von schwarzem Pfeffer, Wacholder, Zedernholz und mediterranen Kräutern, ergänzt von Tabak, Kakao und einem Hauch Graphit. Mit zunehmender Belüftung gewinnt der Wein deutlich an Komplexität und entwickelt jene kühle Würze, die für große Sangiovese von kalkreichen Böden typisch ist.
Am Gaumen präsentiert sich der 2022er konzentriert und zugleich ausgesprochen präzise. Die dunkle Kirschfrucht wird von einer lebendigen, perfekt eingebundenen Säure getragen. Feinkörnige, seidige Tannine verleihen Struktur, ohne die Eleganz zu beeinträchtigen. Noten von Sauerkirschen, Brombeeren und Pflaumen verbinden sich mit Lakritz, feinen Gewürzen und einer salzigen Mineralität. Der zweijährige Ausbau im kleinen Holz sorgt für zusätzliche Tiefe und harmonische Würze, bleibt jedoch dezent genug, damit der Sangiovese jederzeit im Mittelpunkt steht. Das Ergebnis ist ein Wein von beeindruckender Balance und großem Reifepotenzial.
Das Finale ist lang, würzig und von einer feinen kalkigen Mineralität geprägt. Dunkle Früchte, Kräuter und edle Gewürze hallen lange nach. Ein großer Sangiovese mit burgundischer Finesse und unverwechselbarer toskanischer Identität.
Wenn ein Vernaccia-Spezialist seinen besten Sangiovese vinifiziert, entsteht kein Nebenprojekt – sondern ein Statement.
Il Colombaio di Santa Chiara genießt heute internationales Renommee für seine außergewöhnlichen Vernaccia-Weine. Doch mit dem Colombaio zeigt die Familie Logi, dass ihre Leidenschaft für das Terroir von San Gimignano ebenso große Rotweine hervorbringen kann. Die Trauben stammen ausschließlich aus den ältesten Weinbergen des Weinguts auf kalk- und steinreichen Böden in 330 bis 360 Metern Höhe. Nach der spontanen Gärung im Zement reift der Wein 24 Monate in kleinen Holzfässern und anschließend weitere acht Monate auf der Flasche. Mit einer Jahresproduktion von lediglich etwa 2.000 Flaschen gehört der Colombaio zu den exklusivsten Weinen des Hauses.
Der Jahrgang 2022 verbindet die sonnige Reife des Jahres mit der Frische der hochgelegenen Weinberge. Das Ergebnis ist ein Sangiovese von bemerkenswerter Eleganz, dessen feine Tanninstruktur und kalkige Mineralität an große Terroir-Weine erinnern. Der Colombaio richtet sich an Liebhaber authentischer, langlebiger Toskaner – fernab jeder Überextraktion und mit einer klaren Handschrift seines Ursprungs.
Brunello di Montalcino DOCG 2020 – Tenuta Buon Tempo
Montalcino – Toskana
Der Brunello di Montalcino DOCG 2020 von Tenuta Buon Tempo ist ein charaktervoller Ausdruck des südlichen Montalcino-Terroirs: kraftvoll, elegant und mit jener typischen Verbindung aus Frische, Struktur und Langlebigkeit, die großen Brunello auszeichnet. Die Tenuta Buon Tempo liegt im südlichen Teil der Appellation, nahe Castelnuovo dell’Abate, in einer besonders begünstigten Lage zwischen dem Monte Amiata und dem Fluss Orcia. Das Weingut arbeitet biologisch und konzentriert sich vollständig auf den Ausdruck des Sangiovese Grosso.
Der Jahrgang 2020 gilt in Montalcino als ein Jahrgang der Balance: weniger von extremer Kraft geprägt, sondern durch Frische, aromatische Klarheit und Eleganz. Viele 2020er Brunelli zeigen heute eine besonders schöne Kombination aus roter Frucht, feiner Würze und geschmeidiger Struktur.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der Wein in einem kräftigen Rubinrot mit granatroten Reflexen – ein Hinweis auf seine Reife und klassische Brunello-Struktur.
Die Nase ist intensiv und vielschichtig. Typische Sangiovese-Grosso-Aromen von Sauerkirsche, roter Johannisbeere und reifen Waldbeeren verbinden sich mit Veilchen, getrockneten Rosenblättern und mediterranen Kräutern. Dazu kommen würzige Nuancen von Tabak, Leder, Unterholz und feinen balsamischen Noten. Eine elegante mineralische Komponente erinnert an die steinigen Böden des südlichen Montalcino.
Am Gaumen zeigt der 2020er Brunello die typische Handschrift von Tenuta Buon Tempo: konzentriert, aber nicht schwer. Die Frucht bleibt klar und präzise, getragen von einer lebendigen Säure. Kirsche, Granatapfel und dunkle Beeren treffen auf feine Gewürze, Erde und eine dezente Pfefferwürze. Die Tannine sind präsent, aber samtig eingebunden und verleihen dem Wein eine elegante Struktur.
Besonders schön ist das Zusammenspiel aus Kraft und Spannung: Der Wein besitzt Körper und Tiefe, wirkt aber dank seiner Frische nie überladen. Der Ausbau bringt zusätzliche Komplexität mit Anklängen von Vanille, Tabak und feiner Würze, ohne die Herkunft und den Sangiovese zu überdecken.
Das Finale ist lang, würzig und mineralisch. Rote Früchte, Kräuter, Erde und eine feine salzige Spannung bleiben lange bestehen.
Ein klassischer Brunello mit moderner Präzision – elegant, terroirgeprägt und mit schönem Reifepotenzial.
Ein Brunello, der den Ort erzählt, an dem er wächst.
Die Tenuta Buon Tempo liegt in einer besonderen Ecke von Montalcino: Im Süden der Appellation sorgen die Nähe zum Monte Amiata, die Winde aus dem Orcia-Tal und die unterschiedlichen Böden für ein Mikroklima, das dem Sangiovese Grosso eine besondere Verbindung aus Reife und Frische verleiht. Das Ziel des Weinguts ist es, einen Wein zu erzeugen, der nicht nur Kraft besitzt, sondern vor allem seine Herkunft ausdrückt.
Der Brunello di Montalcino DOCG 2020 steht dabei für die klassische Stilistik des Hauses: ein strukturierter, langlebiger Wein mit klarer Frucht, feiner Würze und eleganter Entwicklung. Die internationale Bewertung unterstreicht die Qualität des Jahrgangs: Wine Enthusiast bewertete den 2020er Brunello von Tenuta Buon Tempo mit 95 Punkten und hob besonders seine rote Frucht, mineralische Spannung und würzige Komplexität hervor.
Perfekt zu:
Bistecca alla Fiorentina
Wildschweinragout und geschmortem Fleisch
Trüffelgerichten
kräftigen Pasta-Gerichten
gereiftem Pecorino Toscano
Verkostungsnotiz:Kräftiges, strahlendes Rubinrot. In der Nase üppiger Duft von reifen, roten Beeren begleitet von Noten welker Blüten, feine Töne von Würzkräutern und Unterholz mit balsamischen Anklängen. Am Gaumen weich und vollmundig, viel Frucht unterlegt mit würzigen Noten, geschmeidiges Tannin und feinnervige Säure, ein kraftvoller, eleganter Lagen-Wein mit gutem Lagerpotential und langem animierendem Nachhall.Azienda Vitivinicola Il Conventino - Montepulciano, ToscanaDas Weingut wurde von der Deutschen Ursula Dürrschmidt, einer ehemaligen Entwicklungshelferin gekauft und liebevoll restauriert. Der Podere "Il Conventino" war ursprünglich mal ein Kloster, bevor es unter der Führung der Bio-Pionierin zu einem der führenden Betriebe der Appellation Montepulciano wurde. Die Weine von Il Conventino sind bio-zertifiziert und entfalten sehr komplexe und delikate Aromen. 2003 übergab die Winzerin das Weingut an den jungen, sehr engangierten Winzer Alberto Brini, der es mit Tatkraft und mit der gleichen Vision weiterführt.
Verkostungsnotiz:Glänzendes, mittleres Rubinrot. Ungemein elegante Nase nach schwarzen Früchten, Blüten und Gewürzen, im Hintergrund rauchig-mineralische Noten, ein Hauch von Leder, Tabak und Schokolade, feine Vanillenuancen. Am Gaumen saftig, dunkelwürzig und seidig weich, mundfüllender, dichter Körper, mit Tiefgang und viel süßer Schmelz, gestützt von reifem, weichem Tannin und einer gut eingebundenen Holznote. Ein charaktervoller Chianti der Königsklasse mit tollem Finish.Castello di Volpaia, Volpaia/Radda in ChiantiWer die Toskana bereist hat weiß, dass dieser Landstrich Italiens viele malerische Ecken und historische Kleinode aufzuweisen hat. Eines der schönsten ist unstrittig Castello di Volpaia, ein weitgehend erhaltenes, mittelalterliches Bergdörfchen in Chianti, das sich einer Weinbautradition rühmen darf, die nachweislich bis auf das Jahr 1172 zurück geht. Das Castello di Volpaia wird seit 1966 - nun bereits in 4. Generation - von Giovanna Stianti und ihrer Familie geführt.Rund 45 Hektar Reben gehören zum Gut. Sie liegen zwischen 400 und 600 Meter über dem Meeresspiegel, zählen also zu den höchstgelegenen des Chianti Classico-Gebiets. Die Reben stehen an den steilen Hügellagen, die zum beeindruckenden Castello hinaufführen, auf skelettreichen, sandigen Böden. Sie unterscheiden sich dadurch deutlich von anderen Chianti-Gebieten mit schwereren, lehmhaltigeren Böden. Sie vermitteln den Sangiovese-Weinen von Castello di Volpaia eine außergewöhnliche, feinstruturierte Eleganz und Langlebigkeit.In den höchsten Lagen, die über ein spezielles Kleinklima verfügen, werden zudem gutseigene Sangiovese-Klone gepflanzt, Grundlage für die drei Toppweine „Coltassala“, „Il Puro“ und „Balifico“. Nicht erst seit der offiziellen Anerkennung 2003 werden die Reben nach ökologischen Gesichtspunk-ten bewirtschaftet. Von Anfang war der Weinbau an nachhaltige und naturnahe Kriterien angelehnt. Dies steht nicht im Widerspruch dazu, dass Giovanna und ihr 2017 verstorbener Gatte Carlo Mascheroni immer wieder neueste Technologien in die Weinbereitung mit integrierten. So waren sie unter den ersten Pionieren, die von der temperaturgeführten Gärung Nutzen zogen. Auch zukünftig werden beständig Investitionen unternommen, um modernen Entwicklungen Raum zu geben.Unter der fachkundigen Führung des talentierten Önologen Lorenzo Regoli und der unterstützenden Beratung von Riccardo Cotarella erlangen die Weine von Castello di Volpaia ein wunderbar ansprechendes Zusammenspiel von Säure, Tannin und Alkohol. Die Weine aus dem Castello di Volpaia gehören eindeutig zu den besten der Region. Vom jungen Chianti Classico über die in großem Holz gereiften Riserva-Weine bis hin zu den anspruchsvollen Gran Selezione, diese Kollektion kann sich mit Stolz sehen lassen.
Sangiovese Suvereto DOCG „Ciparisso“ 2020 – Magnum (1,5 l)
La Fralluca – Suvereto, Toskana
Der „Ciparisso“ Sangiovese Suvereto DOCG 2020 in Magnum ist die große Interpretation des reinsortigen Sangiovese von La Fralluca. Er zeigt, wie eigenständig und elegant Sangiovese außerhalb seiner klassischen Heimatgebiete rund um Chianti und Montalcino sein kann. In der Küstenlandschaft von Suvereto verbindet sich die traditionelle toskanische Rebsorte mit mediterraner Wärme, mineralischen Böden und einer frischen Meeresbrise.
Der Name „Ciparisso“ stammt aus der griechisch-römischen Mythologie und verweist auf den Zypressenbaum – einen Baum, der die Landschaft der toskanischen Hügel prägt. Wie die anderen Weine von La Fralluca trägt auch dieser Wein den Namen einer mythologischen Figur, die mit einem Baum verbunden ist.
Der Wein entsteht aus 100 % Sangiovese aus der Lage Vigna Romano, einer westlich ausgerichteten Parzelle auf etwa 120 Metern Höhe mit kalkreichen, steinigen Alberese-Böden. Diese Böden verleihen dem Wein seine charakteristische Verbindung aus Frische, Mineralität und feiner Struktur.
Die Magnumflasche unterstützt die Entwicklung des Weins: Die langsamere Reifung bewahrt die Frische des Sangiovese und fördert eine besonders harmonische Entfaltung von Frucht, Würze und Komplexität.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der Ciparisso 2020 Magnum in einem leuchtenden Granatrot mit rubinroten Reflexen.
Die Nase ist typisch für hochwertigen Sangiovese, aber deutlich von der Küstenlage Suveretos geprägt. Es zeigen sich Aromen von reifer Sauerkirsche, schwarzer Johannisbeere und roten Beeren, begleitet von Veilchen, getrockneten Blüten und mediterranen Kräutern. Dazu kommen elegante Noten von Tabak, feiner Holzwürze, Gewürzen und einer dezenten balsamischen Tiefe.
Am Gaumen zeigt der Wein eine schöne Verbindung von Saftigkeit und Struktur. Die Frucht ist klar und präzise: Kirsche, Brombeere und rote Johannisbeere verbinden sich mit würzigen Anklängen von Lakritz, Kräutern und feiner Mineralität. Die Tannine sind fein gekörnt und geben dem Wein Rückgrat, während die lebendige Säure für Spannung und Frische sorgt.
Der Ausbau über rund 22 Monate in französischen Tonneaux unterstützt die Komplexität, ohne die typische Sangiovese-Aromatik zu überdecken. Der Holzeinsatz bleibt elegant im Hintergrund und ergänzt die Frucht mit Nuancen von Vanille, Rauch und Gewürzen.
Besonders überzeugend ist die Balance: Der Wein besitzt die Tiefe eines großen toskanischen Rotweins, bleibt aber fein, frisch und präzise. Das Magnumformat verstärkt diesen Eindruck und macht ihn besonders geeignet für lange Lagerung und große Tafeln.
Das Finale ist lang und harmonisch mit Noten von Sauerkirsche, Kräutern, Tabak und mineralischer Würze.
Ein charaktervoller Sangiovese aus Suvereto – elegant, mediterran und mit großer Persönlichkeit.
Sangiovese mit Blick aufs Meer.
La Fralluca wurde von Luca und Francesca Recine gegründet und verfolgt einen klaren Stil: sortenreine Weine mit Herkunft, Eleganz und natürlicher Frische. Das Weingut setzt bewusst auf den Ausdruck einzelner Rebsorten und Lagen – die Weine sollen zeigen, wo sie wachsen.
Der Ciparisso ist die pure Interpretation des Sangiovese bei La Fralluca. Die Rebsorte, die für ihre Säure, Eleganz und Langlebigkeit bekannt ist, findet in Suvereto eine besondere Ausdrucksform: Die Wärme der toskanischen Küste sorgt für reife Frucht, während die Höhenlage, Kalkböden und Meereswinde die nötige Spannung erhalten.
Der Jahrgang 2020 zeigt den Wein mit schöner Reife und Harmonie. Er verbindet die klassische Sangiovese-DNA – Kirsche, Kräuter, feine Tannine – mit der charakteristischen mediterranen Würze von Suvereto.
Perfekt zu:
Bistecca alla Fiorentina
Wildschweinragout
geschmortem Rind
Pasta mit kräftigem Fleischragout
Lamm mit Rosmarin
gereiftem Pecorino Toscano
Brunello di Montalcino Riserva „Oliveto P.56“ DOCG 2015 – Tenuta Buon Tempo
Montalcino – Toskana
Der Brunello di Montalcino Riserva „Oliveto P.56“ 2015 ist das Spitzengewächs der Tenuta Buon Tempo und stammt aus der ältesten und wertvollsten Parzelle des Weinguts. Der Name „Oliveto P.56“ verweist auf die historische Katasterparzelle des Weinbergs mit den ältesten Reben des Betriebs. Der Wein wird ausschließlich aus 100 % Sangiovese Grosso erzeugt – jener besonderen Variante des Sangiovese, die Brunello di Montalcino weltberühmt gemacht hat.
Der Jahrgang 2015 gilt in Montalcino als außergewöhnlich gelungen: ein warmes Jahr, das reife, konzentrierte Weine mit gleichzeitig guter Frische hervorbrachte. Die Riserva von Tenuta Buon Tempo erhielt international hohe Anerkennung, darunter 96 Punkte von James Suckling.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der Oliveto P.56 Riserva 2015 mit einem tiefen, leuchtenden Rubinrot, bereits mit ersten granatroten Reflexen – ein Zeichen seiner Reife und Entwicklung.
Die Nase ist ausgesprochen komplex und typisch für großen Brunello. Zunächst treten reife Sauerkirsche, dunkle Kirsche und rote Johannisbeere hervor, begleitet von balsamischen Noten, die an Wacholder, mediterrane Kräuter und Unterholz erinnern. Dazu kommen elegante Reifearomen von Leder, Tabak, Gewürzen und einem Hauch Pilz- bzw. Waldbodenwürze. Die Aromatik wirkt tief, aber niemals schwer – eher klassisch und aristokratisch.
Am Gaumen zeigt der Wein die große Stärke des Sangiovese Grosso: Spannung zwischen Kraft und Eleganz. Die Frucht ist konzentriert, aber von einer lebendigen Säure getragen. Aromen von Amarenakirsche, Cassis, getrockneten Kräutern und feinen Gewürzen verbinden sich mit einer straffen, seidigen Tanninstruktur. Der Wein besitzt Substanz und Länge, bleibt dabei aber präzise und ausgewogen.
Die Struktur ist typisch für eine große Riserva: kraftvoll genug für lange Reife, aber mit der für Montalcino charakteristischen Frische. Die Tannine sind elegant geschliffen, die Säure sorgt für Energie und die mineralische Komponente gibt dem Finale zusätzliche Tiefe.
Der Nachhall ist lang und komplex mit Kirsche, Tabak, balsamischen Kräutern und feiner Würze.
Ein großer Brunello mit klassischer Seele – gereift, elegant und voller Herkunftsausdruck.Ein Wein aus einer einzigen besonderen Parzelle – und die Essenz von Montalcino.
Die Tenuta Buon Tempo liegt in der berühmten Weinlandschaft von Montalcino und konzentriert sich vollständig auf den Ausdruck des Sangiovese Grosso. Die Parzelle Oliveto P.56 beherbergt die ältesten Reben des Weinguts und liefert Trauben mit besonders geringer Erntemenge, aber hoher aromatischer Konzentration.
Der Anspruch der Tenuta ist es, nicht durch Überextraktion oder Technik zu beeindrucken, sondern die natürliche Eleganz des Terroirs zu bewahren. Der Riserva 2015 verbindet deshalb die klassische Brunello-Struktur – Reife, Tannin und Langlebigkeit – mit einer modernen Präzision und Klarheit.
Kritiker beschrieben ihn als einen Wein mit definierter Mitte, guter Säure, eleganten Tanninen und großer Harmonie zwischen Frucht, Struktur und Frische. Die empfohlene Trinkreife reicht weit in die Zukunft; der Wein besitzt problemlos weiteres Entwicklungspotenzial.
Perfekt zu:
Bistecca alla Fiorentina
Wildgerichten
geschmortem Rind oder Lamm
Trüffelgerichten
gereiftem Pecorino Toscano
Verkostungsnotiz:Kräftiges, strahlendes Rubinrot. Üppiger Duft nach reifen, roten Früchten, getrockneten Zwetschgen, begleitet von Noten welker, roter Blüten, daneben feine Töne von Kakao, Kräutern und Unterholz mit balsamischen Anklängen. Am Gaumen harmonisch und samtig dabei sehr kompakt, mit animierender, feingliedriger Säure und feinkörnigen, reifen Tanninen ausgestattet, gut integrierte Holznoten. Ein edler Vino Nobile, in seiner authentischen Art sehr nachhaltig, mit würzigem Finale.Azienda Vitivinicola Il Conventino - Montepulciano, ToskanaDas Weingut wurde von der Deutschen Ursula Dürrschmidt, einer ehemaligen Entwicklungshelferin gekauft und liebevoll restauriert. Der Podere "Il Conventino" war ursprünglich mal ein Kloster, bevor es unter der Führung der Bio-Pionierin zu einem der führenden Betriebe der Appellation Montepulciano wurde. Die Weine von Il Conventino sind bio-zertifiziert und entfalten sehr komplexe und delikate Aromen. 2003 übergab die Winzerin das Weingut an den jungen, sehr engangierten Winzer Alberto Brini, der es mit Tatkraft und mit der gleichen Vision weiterführt.
Brunello di Montalcino DOCG 2019 Magnum – Tenuta Buon Tempo
Montalcino – Toskana
Der Brunello di Montalcino DOCG 2019 Magnum von Tenuta Buon Tempo ist ein besonders eindrucksvoller Ausdruck des Sangiovese Grosso aus Montalcino. Die Magnumflasche unterstreicht dabei den Charakter dieses Jahrgangs: Durch die langsamere Reifung in der größeren Flasche entwickelt der Wein zusätzliche Harmonie, Tiefe und Eleganz. Der 2019er gilt in Montalcino als ein herausragender Jahrgang mit perfekter Balance zwischen Reife, Frische und Struktur.
Die Tenuta Buon Tempo arbeitet mit rund 3,5 Hektar Weinbergen in südöstlicher Ausrichtung auf etwa 300 Metern Höhe. Die Böden aus Kalk, blauem Schiefer, Mergel und Ton verleihen dem Wein seine charakteristische Kombination aus Kraft, Mineralität und Finesse. Die spontane Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahltank, gefolgt von einer langen Mazeration von etwa vier Wochen. Anschließend reift der Wein rund drei Jahre in slowenischen und französischen Eichenfässern.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der 2019er Magnum in einem tiefen Rubinrot mit granatroten Reflexen – bereits die Farbe deutet auf einen klassischen, langlebigen Brunello hin.
Die Nase ist vielschichtig und typisch für großen Sangiovese Grosso. Zunächst erscheinen reife Sauerkirsche, rote Johannisbeere und Waldbeeren, begleitet von Veilchen und getrockneten Blüten. Mit Luft entwickeln sich komplexere Noten von Tabak, Leder, Unterholz und balsamischen Kräutern. Dazu kommen feine Gewürznoten, ein Hauch Vanille vom langen Holzausbau sowie eine kühle mineralische Würze, die an die steinigen Böden von Montalcino erinnert.
Am Gaumen zeigt der Wein die große Stärke des Jahrgangs 2019: Konzentration ohne Schwere. Die Frucht ist intensiv, aber präzise – Kirsche, Brombeere und Granatapfel verbinden sich mit würzigen Anklängen von Pfeffer, Kaffee und mediterranen Kräutern. Die Säure verleiht dem Wein Spannung, während die Tannine dicht, aber bereits sehr fein geschliffen wirken.
Besonders beeindruckend ist die Balance zwischen Struktur und Eleganz. Der Wein besitzt die Kraft eines großen Brunello, bleibt aber stets klar und fokussiert. Die Magnum-Reifung unterstützt diese Entwicklung zusätzlich: Die Tannine wirken harmonischer, die Aromen tiefer und der Gesamteindruck noch geschlossener.
Das Finale ist lang, warm und komplex mit Kirsche, Tabak, Gewürzen und mineralischer Frische.
Ein klassischer Brunello mit großer Tiefe – in Magnumformat besonders elegant, langlebig und festlich.
2019 – ein Jahrgang wie geschaffen für große Brunelli.
Der Jahrgang 2019 wird in Montalcino vielfach als einer der besten der letzten Jahre angesehen: ein klassisches Jahr mit ausreichend Niederschlag im Winter, einem warmen Sommer und einer langen, ausgeglichenen Reifephase. Das Ergebnis sind Weine mit reifer Frucht, lebendiger Säure und hervorragender Lagerfähigkeit.
Die Tenuta Buon Tempo verfolgt einen klaren Ansatz: möglichst wenig Eingriff, maximale Herkunft. Der Fokus liegt vollständig auf Sangiovese Grosso, der traditionellen Rebsorte von Montalcino. Die südliche Lage des Weinguts bringt Wärme und Reife, während die Höhenlage und die mineralreichen Böden Frische und Spannung bewahren.
Die Magnumflasche ist bei diesem Wein mehr als nur ein großes Format: Sie ist ideal für die langsame Entwicklung eines Brunello. Der Wein gewinnt dadurch an Geschmeidigkeit und Komplexität und besitzt ein ausgezeichnetes Reifepotenzial bis weit über die nächsten Jahre hinaus.
Perfekt zu:
Bistecca alla Fiorentina
Wildschweinragout
geschmortem Rind oder Lamm
Trüffelgerichten
gereiftem Pecorino Toscano
Verkostungsnotiz:Glänzendes, kräftiges Rubinrot. Sehr elegante Nase nach frischen, schwarzen Kirschen und Veilchen, im Hintergrund rauchig-mineralische Noten, Vanille und Kakao, ein Hauch erdiger, ledriger und wildkräutriger Aspekte. Am Gaumen sehr saftig und seidig weich, mundfüllend, reife Kirschfrucht, von süßem Schmelz ummantelt, mit Tiefgang, gestützt von feinmaschigem Tannin. Im fruchtigen Finale zeigt sich wieder feiner Schmelz ein außerordentlich langes Finish.Castello di Volpaia, Volpaia/Radda in ChiantiWer die Toskana bereist hat weiß, dass dieser Landstrich Italiens viele malerische Ecken und historische Kleinode aufzuweisen hat. Eines der schönsten ist unstrittig Castello di Volpaia, ein weitgehend erhaltenes, mittelalterliches Bergdörfchen in Chianti, das sich einer Weinbautradition rühmen darf, die nachweislich bis auf das Jahr 1172 zurück geht. Das Castello di Volpaia wird seit 1966 - nun bereits in 4. Generation - von Giovanna Stianti und ihrer Familie geführt.Rund 45 Hektar Reben gehören zum Gut. Sie liegen zwischen 400 und 600 Meter über dem Meeresspiegel, zählen also zu den höchstgelegenen des Chianti Classico-Gebiets. Die Reben stehen an den steilen Hügellagen, die zum beeindruckenden Castello hinaufführen, auf skelettreichen, sandigen Böden. Sie unterscheiden sich dadurch deutlich von anderen Chianti-Gebieten mit schwereren, lehmhaltigeren Böden. Sie vermitteln den Sangiovese-Weinen von Castello di Volpaia eine außergewöhnliche, feinstru-turierte Eleganz und Langlebigkeit.In den höchsten Lagen, die über ein spezielles Kleinklima verfügen, werden zudem gutseigene Sangiovese-Klone gepflanzt, Grundlage für die drei Toppweine „Coltassala“, „Il Puro“ und „Balifico“. Nicht erst seit der offiziellen Anerkennung 2003 werden die Reben nach ökologischen Gesichtspunk-ten bewirtschaftet. Von Anfang war der Weinbau an nachhaltige und naturnahe Kriterien angelehnt. Dies steht nicht im Widerspruch dazu, dass Giovanna und ihr 2017 verstorbener Gatte Carlo Mascheroni immer wieder neueste Technologien in die Weinbereitung mit integrierten. So waren sie unter den ersten Pionieren, die von der temperaturgeführten Gärung Nutzen zogen. Auch zukünftig werden beständig Investitionen unternommen, um modernen Entwicklungen Raum zu geben.Unter der fachkundigen Führung des talentierten Önologen Lorenzo Regoli und der unterstützenden Beratung von Riccardo Cotarella erlangen die Weine von Castello di Volpaia ein wunderbar ansprechendes Zusammenspiel von Säure, Tannin und Alkohol. Die Weine aus dem Castello di Volpaia gehören eindeutig zu den besten der Region. Vom jungen Chianti Classico über die in großem Holz gereiften Riserva-Weine bis hin zu den anspruchsvollen Gran Selezione, diese Kollektion kann sich mit Stolz sehen lassen.
Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können. Mehr Informationen ...Mit Klick auf „[Zustimmen / Alles akzeptieren / etc.]“ erteilen Sie Ihre Einwilligung auch in die Weitergabe über Ihr Verhalten in unserem Shop an unseren Partner, die shopware AG (Ebbinghoff 10, 48624 Schöppingen, Deutschland), die diese Daten Ihnen nicht persönlich zuordnen kann, sie aber zu eigenen Zwecken (z.B. Produktverbesserungen, Marktverhaltensanalysen) verarbeiten darf.