Grenache, Cinsault, Syrah, Cabernet Sauvignon & Carignan. Zitrusfrüchte, reife Nektarinen und frische Feigen, floral; im Mund klar, saftig und belebend, mit weißfruchtigem Finish. Die Provence läßt grüßen.
VerkostungsnotizHelles, klares Goldgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase deutliche Zitrusfruchtaromen (Limone, Grapefruit, Kumquat), begleitet von Mandelparfait, Birne, grüne Melone und etwas Feige, ein Hauch von Brot und Nüssen, sowie Kräutern und exotische Frucht (Mango, Ananas). Am Gaumen frisch und knackig, von cremiger Textur, mit angenehmer Mineralität, lebendige, dabei gut eingebundene Säure. Ein wunderbarer, gut ausbalancierter Picpoul mit langem, trinkanimierendem Abgang. Ein klassischer Gentleman durch und durch zurückhaltend, trotzdem direkt und fordernd. Eine ganz eigenständige Spezialität aus dem südfranzösischen MontagnacDomaine La Croix Gratiot Anaïs & Yves Ricome, MontagnacDie Domaine umfasst rund 33 Hektar an Rebflächen, die sich rund um das Thau-Becken befinden. Mehr als dreißig Jahre wurde das Weingut von den Brüdern Yves und Hugues Ricome bewirtschaftet, die das Traubenmaterial an die örtliche Genossenschaft verkauften. Im Jahr 2005 begann Yves Ricome seine eigenen Weine abzufüllen. Er leitet das Weingut zusammen mit seiner Frau Elisabeth und seiner Tochter Anaïs, die wertvolle Erfahrungen auf einem Weingut in Neuseeland sammeln konnte. La Croix Gratiot arbeitet nach biodynamischen Grundsätzen, die Weine sind jedoch noch nicht bio-zertifiziert. Die Weissweinrnte erfolgt nachts, um die Frische der Weine und deren natürliche Säure sicherzustellen. Hauptrebsorten der Domaine sind die weissen Sorten Picpoul Blanc, Chardonnay, Sauvignon, Roussane, Viognier und Muscat, sowie die Roten Syrah, Cabernet Sauvigon, Grenache Noir und Mourvèdre.
Verkostungsnotiz:Sattes, funkelndes Gelb. In der Nase animierender Duft nach heimischen, weißen und tropischen Früchten, daneben Anklänge von Zitrusfrucht, weißen Blüten sowie etwas Kräuterwürze. Am Gaumen wieder äußerst saftig, fruchtig, körperreich und gut strukturiert, Frischeeindrücke mit milder Säure harmonisch balanciert. Im langen Abgang finden sich nochmals zitrische und exotische Anklänge. Ein Sauvignon Blanc mit interessantem, vielschichtigem Finale, von feinen Hefenuancen untermalt. Domaine Domaine de l'Aumonier, Couffy, TouraineDas Weingut l'Aumonier liegt im Ort Couffy an den südlichen Hängen von Cher im Herzen der Appellation Touraine. Es umfasst rund 43 Hektar und wurde 1996 von Sophie und Thierry Chardon gegründet. Benannt wurde die Domaine nach den Großeltern Sophies. Die Rebflächen werden seit 2003 ökologisch bewirtschaftet, seit 2010 ist das Weingut Bio-zertifiziert. Die Unterböden bestehen aus Kalk, Lehm und Feuerstein und bringen sehr feine, duftige und langlebige Weine hervor.
Verkostungsnotiz
Der „M&F“ 2021 von Domaine Giraud ist ein fruchtbetonter, unkomplizierter Rotwein aus dem südlichen Rhône-Tal, der mit saftiger Kirschfrucht, würzigen Akzenten und einer angenehm geschmeidigen Art überzeugt. Er stammt aus biologischem Anbau und zeigt, dass die Familie Giraud neben ihren großen Rhône-Weinen auch zugängliche, vielseitige Alltagsweine erzeugt.
Im Glas leuchtet er in kräftigem Kirschrot mit violetten Reflexen. Das Bouquet erinnert an reife Kirschen und dunkle Oliven, begleitet von feinen Kräutern und süßlichen Gewürzen. Am Gaumen wirkt der Wein saftig und lebendig: Kirsche und Weichsel treten hervor, ergänzt von einer dezenten mediterranen Würze. Die Tannine bleiben angenehm eingebunden, der Abgang ist fruchtig und animierend.
Der Wein wird traditionell mit einer etwa dreiwöchigen Maischestandzeit und regelmäßigem Umpumpen vergoren. Die Trauben wachsen auf sandigen Böden rund um Châteauneuf-du-Pape. Das Ergebnis ist ein vielseitiger Rhône-Rotwein, bei dem Frische und Trinkfreude im Vordergrund stehen.
Die Geschichte des Weins
Hinter dem Namen Marie & François stehen die Geschwister Marie und François Giraud, die das familiengeführte Domaine Giraud in Châteauneuf-du-Pape prägen. Das Weingut bewirtschaftet unterschiedliche Terroirs der südlichen Rhône und setzt auf eine parzellenorientierte Arbeit im Weinberg. Der Betrieb ist biologisch zertifiziert.
Der „M&F“ ist als Vin de France bewusst unkompliziert angelegt. Für den Jahrgang 2021 werden Syrah und Cinsault zu gleichen Teilen angegeben. Die Trauben werden von Hand gelesen; rund 80 % werden entrappt und anschließend traditionell in Betontanks vergoren. Sandige Böden und eine schonende Vinifikation unterstützen den fruchtbetonten, geschmeidigen Stil.
peisenempfehlung
Dank seiner saftigen Frucht und der moderaten Tanninstruktur passt der „M&F“ zu vielen unkomplizierten Gerichten der mediterranen Küche. Er begleitet Speisen, ohne sie zu dominieren.
Fleisch: gegrillte Bratwürste, Schweinekotelett, Hähnchen vom Grill oder Rinderschmorgericht
Mediterrane Küche: Ratatouille, Pasta mit Tomaten und Kräutern, Pizza mit Salami oder Aubergine
Vegetarisch: Pilzrisotto, gefüllte Paprika oder Linsen mit mediterranen Kräutern
Käse: mittelkräftiger Schnittkäse und halbfester Bergkäse
Verkostungsnotiz:Leuchtend-helles Lachsfarben mit provenzalischer Rosétönung. In der Nase expressives Duft-Potpourri der Provence: Aromatische Zitrusfrüchte, sonnenverwöhnte Erdbeeren, vollreife Aprikosen und weiße Pfirsiche, eingebettet in die Würze sommerlicher Wildkräuter der Provence. Am Gaumen voll-mundig, sehr seidig weich und elegant, mineralisch mit feinherber Trockenheit und animierender Säure. Ein außerordentlich feiner, vielschichtiger Wein mit mineralisch salzigem Abgang und einem seidig weichen Finish. Saint André de Figuière - La Londe les Maures, ProvenceDas Familienweingut wurde von dem energischen und leidenschaftlichen Alain Combard gegründet. Er begann seine Winzer-Karriere im Chablis, wo er zusammen mit seinem Freund Michel Laroche sehr erfolgreich Wein produzierte. 22 Jahre später kehrte er in seine Heimat Provence zurück, um dort Saint André de Figuière zu übernehmen.Schon bald erntete er großes Lob für seine Weiss- und Rotwein. Dennoch richtete er das Weingut sehr früh auf die Produktion von Rosés aus und der Erfolg gibt ihm heute recht.Alain Combards Respekt vor der Natur spiegelt sich in der Arbeitsweise und Philosophie wieder. Es wird konsequent nach ökologischen Weinbau-Richtlinien gearbeitet und die Linie "Vielle Vigne" ist nach dem ECOCERT-Label zertifiziert. Demzufolge wird auf die Verwendung jeglicher chemischer Produkte verzichtet und so insbesondere das empfindliche Gleichgewicht des Bodens bestens geschützt. Das ist sicherlich ein wesentlicher Faktor für die großartigen Weine der Familie Combard.
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Lachsrosa. In der Nase vibrierender Duft nach kleinen, roten Früchten und Zitrusnoten. Am Gaumen schmeichelnde Aprikosenfrucht und Rote Pampelmuse, saftig und animierend, präsente, gut eingebundene Säure. Frischer Abgang, der Lust auf mehr macht.Saint André de Figuière - La Londe les Maures, ProvenceDas Familienweingut wurde von dem energischen und leidenschaftlichen Alain Combard gegründet. Er begann seine Winzer-Karriere im Chablis, wo er zusammen mit seinem Freund Michel Laroche sehr erfolgreich Wein produzierte. 22 Jahre später kehrte er in seine Heimat Provence zurück, um dort Saint André de Figuière zu übernehmen.Schon bald erntete er großes Lob für seine Weiss- und Rotwein. Dennoch richtete er das Weingut sehr früh auf die Produktion von Rosés aus und der Erfolg gibt ihm heute recht.Alain Combards Respekt vor der Natur spiegelt sich in der Arbeitsweise und Philosophie wieder. Es wird konsequent nach ökologischen Weinbau-Richtlinien gearbeitet und die Linie "Vielle Vigne" ist nach dem ECOCERT-Label zertifiziert. Demzufolge wird auf die Verwendung jeglicher chemischer Produkte verzichtet und so insbesondere das empfindliche Gleichgewicht des Bodens bestens geschützt. Das ist sicherlich ein wesentlicher Faktor für die großartigen Weine der Familie Combard.
Cuvée aus 80% Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Malbec. Feiner Duft nach Brombeer, Cassis und schwarzen Kirschen, etwas Tabak und Grüntee; vollmundig und ausgewogen, gestützt durch eine seidige Tanninstruktur; auf seinem Zenit.
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Gelbgold. In der Nase delikate und typische Noten von Trockenfrüchten und Brioche, daneben Karamellaromen und Holznoten. Am Gaumen ausdrucksstark mit schöner Struktur und Volumen, Spuren von Mineralität. Ein delikater Wein mit viel Charakter und von schöner Länge. Domaine Rolet, Arbois, Jura Die etwa 65 Hektar Rebflächen der Domaine Rolet Pere & Fils im französischen Jura verteilen sich über die besten Lagen der Appellationen Arbois, Côtes du Jura und L’Etoile. Damit ist die Domaine der zweitgrößte Betrieb im Jura. Das Jura ist nur eine kleine Weinbauregion, die nach der Reblaus-Katastrophe nicht annähernd ihre ursprüngliche Größe wieder erreichen konnte. Die Weine sind für viele gewöhnungsbedürftig, da Terroir und Rebsorten ungewöhnlich sind. Die in der Region Jura üblichen roten Rebsorten wie Poulsard, Trousseau und Pinot Noir, sowie Chardonnay und Savagnin bei den weißen Trauben bestimmen auch bei Rolet das Sortiment. Einige der Reben sind mittlerweile über 100 Jahre alt. Domaine Rolet Pere & Fils entstand als typischer Familienbetrieb. 1942 gründete Vater Désiré Rolet das Weingut, dessen Leitung 1958 von den vier Kindern (Bernard, Guy, Pierre und ihre Schwester Eliane) übernommen wurde. Erst vor kurzem wurde das Weingut an drei Familien verkauft. Die alte Mannschaft wurde jedoch mit übernommen, so dass Stil und Qualität der Weine erhalten bleiben. Bei Domaine Rolet entstehen Cuvées von hoher Qualität und hervorragendem Renommée. Dabei reifen die Weine oft viele Jahre auf der Flasche bevor sie in den Handel kommen. Der jüngste Wein von Rolet, der »schon« nach sieben Jahren seine optimale Trinkreife erreicht hat, ist der Arbois Rosé. .Dies alles ist problemlos durchführbar, da der Keller ist tatsächlich gigantisch ist! Eine Spezialität ist der Vin Jaune - der nur im französischen Jura hergestellt wird und bereits im Mittelalter am französischen Königshof beliebt war. Für den Vin Jaune wird der Savagnin etwa 7 Jahre lang im großen Eichenfass oxydativ ausgebaut (man kann sich vorstellen, wieviel Platz man dafür braucht). Dabei bildet sich nach der Gärung eine Pilzschicht. Sie bildet einen Schleier (die "Voile") über den Wein, so dass dieser kaum mit Sauerstoff in Berührung kommt. Gleichzeitig gibt die „Voile“ sehr spezielle Geschmacksstoffe an den Wein ab. Es entsteht ein konzentrierter Wein, den man mit Sherry vergleichen kann. Für Liebhaber ist dieser speziellen Juraweine köstlich! Eine andere Spezialität der Domaine ist der Vin de Paille, der Strohwein. Er ist leichter zugänglich als der Vin Jaune. Die Trauben werden zunächst bis zu drei Monate lang getrocknet (früher auf Stroh, heute auf Drahtgestellen oder Holzgittern) und danach erst gekeltert und vergoren. Es entsteht ein likörartiger, süßer Wein – toll zum Dessert, aber auch als Aperitif eine Entdeckung! Hervorragend sind auch die Crémants du Jura, die es mit so manchem Champagner aufnehmen können. Auf vielen Weinkarten der feinen Gastronomie sind Weine der Domaine Rolet vertreten, Kein Wunder, dass es ratsam ist sich eine ausreichende Menge von den 300.000 eigentümlich geformten Flaschen (Clavelins genannt) zu sichern, die Rolet jährlich abfüllt.
Verkostungsnotiz:Zartes,glänzendes Strohgelb mit goldenen Reflexen. Feine, ausgewogene Perlage. Aromatischer Duft nach gelbgrünen Äpfeln, Aprikosen, Kiwi und Orangenblüten, neben Sauerteigwürze auch ein Hauch von Limettenzesten und Trockenfrüchten. Am Gaumen vielschichtig, sehr klar und fein, angenehm schäumend, mit knackiger Frische, rauchigen Nuancen und unaufdringlicher Süßestruktur. Ein äußerst sympathisches, unkompliziertes Schaumweinerlebnis mit einem Hauch Banane und kräutrig-pfeffrigen Noten im saftig-frischen Abgang. Ein Schaumwein zum Träumen! Bouvet Ladubay - Saint-Hilaire - Saint-Florent, SaumurDas Weingut wurde im Jahre 1851 von Etienne Bouvet gegründet. Die bis dahin in Familienbesitz befindliche Firma wurde im Jahre 1974 vom Champagnerhaus Taittinger übernommen. Sehenswert sind die in den Tuffstein gehauenen Keller, mit fünf Meilen langen Gängen. Sie gehörten einst zur bereits im 11. Jahrhundert erbauten Abtei „La Belle d’Anjou“. Betriebsleiter seit 1970 ist Patrice Monmousseau. Unter seiner Ägide werden sehr moderne und seriöse Schaumwein produziert.Die große Produktpalette des Erzeugers umfasst die Schaumwein „Bouvet Brut“, die Jahrgangscuvée „Saphir“, den roten „Rubis“, „Trésor“, Trésor Rosé“, „Grand Vin de Dessert“ und „Instinct Cuvée du Millénaire“. Jährlich werden über drei Millionen Flaschen produziert.
Verkostungsnotiz:Leuchtendes Rubinrot mit granatroten Reflexen. In der Nase elegante Fruchtaromen reifer dunkler Beeren (Brom-, Maulbeere), von Pflaumen und Wild-Kirschen, daneben eine Aromen-Palette feiner Gewürze mit pfeffrigen und ledrigen Komponenten. Am Gaumen viel saftige Frucht, raffiniert, mit guter Komplexität und ausgewogene Balance der drei Sorten, gut strukturiert, mit leichten Holznoten, weichen Tanninen und Würze abgestimmt. Im fruchtgeprägten, langen Finale warme und mineralische Anklänge, Sehr trinkfreudig! Ein angenehmer Rotwein, der das ganze Mahl begleitet.Domaine Rolet, Arbois, Jura Die etwa 65 Hektar Rebflächen der Domaine Rolet Pere & Fils im französischen Jura verteilen sich über die besten Lagen der Appellationen Arbois, Côtes du Jura und L’Etoile. Damit ist die Domaine der zweitgrößte Betrieb im Jura. Das Jura ist nur eine kleine Weinbauregion, die nach der Reblaus-Katastrophe nicht annähernd ihre ursprüngliche Größe wieder erreichen konnte. Die Weine sind für viele gewöhnungsbedürftig, da Terroir und Rebsorten ungewöhnlich sind. Die in der Region Jura üblichen roten Rebsorten wie Poulsard, Trousseau und Pinot Noir, sowie Chardonnay und Savagnin bei den weißen Trauben bestimmen auch bei Rolet das Sortiment. Einige der Reben sind mittlerweile über 100 Jahre alt. Domaine Rolet Pere & Fils entstand als typischer Familienbetrieb. 1942 gründete Vater Désiré Rolet das Weingut, dessen Leitung 1958 von den vier Kindern (Bernard, Guy, Pierre und ihre Schwester Eliane) übernommen wurde. Erst vor kurzem wurde das Weingut an drei Familien verkauft. Die alte Mannschaft wurde jedoch mit übernommen, so dass Stil und Qualität der Weine erhalten bleiben. Bei Domaine Rolet entstehen Cuvées von hoher Qualität und hervorragendem Renommée. Dabei reifen die Weine oft viele Jahre auf der Flasche bevor sie in den Handel kommen. Der jüngste Wein von Rolet, der »schon« nach sieben Jahren seine optimale Trinkreife erreicht hat, ist der Arbois Rosé. .Dies alles ist problemlos durchführbar, da der Keller ist tatsächlich gigantisch ist! Eine Spezialität ist der Vin Jaune - der nur im französischen Jura hergestellt wird und bereits im Mittelalter am französischen Königshof beliebt war. Für den Vin Jaune wird der Savagnin etwa 7 Jahre lang im großen Eichenfass oxydativ ausgebaut (man kann sich vorstellen, wieviel Platz man dafür braucht). Dabei bildet sich nach der Gärung eine Pilzschicht. Sie bildet einen Schleier (die "Voile") über den Wein, so dass dieser kaum mit Sauerstoff in Berührung kommt. Gleichzeitig gibt die „Voile“ sehr spezielle Geschmacksstoffe an den Wein ab. Es entsteht ein konzentrierter Wein, den man mit Sherry vergleichen kann. Für Liebhaber ist dieser speziellen Juraweine köstlich! Eine andere Spezialität der Domaine ist der Vin de Paille, der Strohwein. Er ist leichter zugänglich als der Vin Jaune. Die Trauben werden zunächst bis zu drei Monate lang getrocknet (früher auf Stroh, heute auf Drahtgestellen oder Holzgittern) und danach erst gekeltert und vergoren. Es entsteht ein likörartiger, süßer Wein – toll zum Dessert, aber auch als Aperitif eine Entdeckung! Hervorragend sind auch die Crémants du Jura, die es mit so manchem Champagner aufnehmen können. Auf vielen Weinkarten der feinen Gastronomie sind Weine der Domaine Rolet vertreten, Kein Wunder, dass es ratsam ist sich eine ausreichende Menge von den 300.000 eigentümlich geformten Flaschen (Clavelins genannt) zu sichern, die Rolet jährlich abfüllt.
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Rubinrot. In der Nase komplexes AromenSpektrum roter Früchte, dominiert von Schwarzkirsche, dann entwickeln sich Würznuancen, pfeffrige und ledrige Komponenten. Am Gaumen gute Komplexität, ausgewogene Balance der drei Sorten, mit leichten Holznoten, weichen Tanninen und Würze abgestimmt.Domaine Rolet, Arbois, Jura Die etwa 65 Hektar Rebflächen der Domaine Rolet Pere & Fils im französischen Jura verteilen sich über die besten Lagen der Appellationen Arbois, Côtes du Jura und L’Etoile. Damit ist die Domaine der zweitgrößte Betrieb im Jura. Das Jura ist nur eine kleine Weinbauregion, die nach der Reblaus-Katastrophe nicht annähernd ihre ursprüngliche Größe wieder erreichen konnte. Die Weine sind für viele gewöhnungsbedürftig, da Terroir und Rebsorten ungewöhnlich sind. Die in der Region Jura üblichen roten Rebsorten wie Poulsard, Trousseau und Pinot Noir, sowie Chardonnay und Savagnin bei den weißen Trauben bestimmen auch bei Rolet das Sortiment. Einige der Reben sind mittlerweile über 100 Jahre alt. Domaine Rolet Pere & Fils entstand als typischer Familienbetrieb. 1942 gründete Vater Désiré Rolet das Weingut, dessen Leitung 1958 von den vier Kindern (Bernard, Guy, Pierre und ihre Schwester Eliane) übernommen wurde. Erst vor kurzem wurde das Weingut an drei Familien verkauft. Die alte Mannschaft wurde jedoch mit übernommen, so dass Stil und Qualität der Weine erhalten bleiben. Bei Domaine Rolet entstehen Cuvées von hoher Qualität und hervorragendem Renommée. Dabei reifen die Weine oft viele Jahre auf der Flasche bevor sie in den Handel kommen. Der jüngste Wein von Rolet, der »schon« nach sieben Jahren seine optimale Trinkreife erreicht hat, ist der Arbois Rosé. .Dies alles ist problemlos durchführbar, da der Keller ist tatsächlich gigantisch ist! Eine Spezialität ist der Vin Jaune - der nur im französischen Jura hergestellt wird und bereits im Mittelalter am französischen Königshof beliebt war. Für den Vin Jaune wird der Savagnin etwa 7 Jahre lang im großen Eichenfass oxydativ ausgebaut (man kann sich vorstellen, wieviel Platz man dafür braucht). Dabei bildet sich nach der Gärung eine Pilzschicht. Sie bildet einen Schleier (die "Voile") über den Wein, so dass dieser kaum mit Sauerstoff in Berührung kommt. Gleichzeitig gibt die „Voile“ sehr spezielle Geschmacksstoffe an den Wein ab. Es entsteht ein konzentrierter Wein, den man mit Sherry vergleichen kann. Für Liebhaber ist dieser speziellen Juraweine köstlich! Eine andere Spezialität der Domaine ist der Vin de Paille, der Strohwein. Er ist leichter zugänglich als der Vin Jaune. Die Trauben werden zunächst bis zu drei Monate lang getrocknet (früher auf Stroh, heute auf Drahtgestellen oder Holzgittern) und danach erst gekeltert und vergoren. Es entsteht ein likörartiger, süßer Wein – toll zum Dessert, aber auch als Aperitif eine Entdeckung! Hervorragend sind auch die Crémants du Jura, die es mit so manchem Champagner aufnehmen können. Auf vielen Weinkarten der feinen Gastronomie sind Weine der Domaine Rolet vertreten, Kein Wunder, dass es ratsam ist sich eine ausreichende Menge von den 300.000 eigentümlich geformten Flaschen (Clavelins genannt) zu sichern, die Rolet jährlich abfüllt.
Verkostungsnotiz:Funkelndes, helles Zitronengelb mit silbernen Reflexen. In der Nase delikater Duft weißer Blüten, von Passionsfrucht und heller Steinfrüchte, Anklänge von Fenchel und typischen Garrigue-Noten. Am Gaumen klare und frische Noten von Birne, Pfirsich und Zitrusfrüchten, elegant, bei gutem Körper und guter Balance, von feinnerviger, animierender Säure durchwoben. Ein eleganter Wein mit erfrischendem Abgang. Saint André de Figuière - La Londe les Maures, ProvenceDas Familienweingut wurde von dem energischen und leidenschaftlichen Alain Combard gegründet. Er begann seine Winzer-Karriere im Chablis, wo er zusammen mit seinem Freund Michel Laroche sehr erfolgreich Wein produzierte. 22 Jahre später kehrte er in seine Heimat Provence zurück, um dort Saint André de Figuière zu übernehmen.Schon bald erntete er großes Lob für seine Weiss- und Rotwein. Dennoch richtete er das Weingut sehr früh auf die Produktion von Rosés aus und der Erfolg gibt ihm heute recht.Alain Combards Respekt vor der Natur spiegelt sich in der Arbeitsweise und Philosophie wieder. Es wird konsequent nach ökologischen Weinbau-Richtlinien gearbeitet und die Linie "Vielle Vigne" ist nach dem ECOCERT-Label zertifiziert. Demzufolge wird auf die Verwendung jeglicher chemischer Produkte verzichtet und so insbesondere das empfindliche Gleichgewicht des Bodens bestens geschützt. Das ist sicherlich ein wesentlicher Faktor für die großartigen Weine der Familie Combard.
Verkostungsnotiz:Mittleres, mattes Rubinrot mit granatroten Reflexen. In der Nase elegante, rote Fruchtaromen von Kirschen, Cassis und Brombeeren, feine Minznote, auch an frischen Trester erinnernd. Am Gaumen frisch und sehr geschmeidig, lebendige Kohlensäure (aus Mac.carbonique und BSA) und mit einer außerordentlich weichen Tanninstruktur. Schönes, langes Finish.Einfach lecker! Les vins Domaine du Closel, Château des Vaults, SavennièresDer Urgroßvater der heutigen Besitzerin Michèle de Jessey war einst Kammerherr und Memorialist von Kaiser Napoleon Bonaparte. Sie erbte das Anwesen im Jahr 1961 von ihrer Tante Madame du Closel aufgrund ihrer Leidenschaft für Wein, ihrem Respekt vor der Natur, sowie ihrem Eintreten für die Traditionen in der Region Savennières. Sie schaffte es auch als erste Frau, Präsidentin einer Appellation Contrôlée zu werden. Das Weingut umfasst 12 Hektar, die alle mit der Rebsorte Chenin Blanc bestockt sind. Die Böden bestehen zumeist aus einem sandigen Oberboden, der Schiefer und vulkanisches Gestein bedeckt. Michèle de Jessey erntet niedrige Erträge, die zwischen 20 und 40 hl/ha liegen. Das Ergebnis sind intensive, vollmundige Weine, die Chenin Blanc Fans weltweit verzücken.
Verkostungsnotiz
Die La Petite Syrah IGP Collines Rhodaniennes von Domaine Belle ist eine sortentypische Syrah aus dem nördlichen Rhônegebiet. Sie verbindet dunkle Beerenfrucht mit frischer Würze, floralen Nuancen und einer unkomplizierten, dennoch charaktervollen Struktur. Die Rebsorte steht hier klar im Mittelpunkt: 100 % Syrah, ausgebaut im Betontank, damit Frucht und würzige Herkunftsnoten unverfälscht zur Geltung kommen.
Im Duft zeigen sich Brombeere und Schwarzkirsche, dazu schwarzer Pfeffer, Veilchen und ein Hauch Lakritz. Am Gaumen wirkt der Wein fruchtbetont und würzig, mit feinen Tanninen und einer frischen, leicht mineralischen Note. Die Betonreife bewahrt die klare Frucht und verleiht dem Wein eine geradlinige, zugängliche Stilistik.
Domaine Belle bewirtschaftet seine Weinberge mit einem Fokus auf niedrige Erträge und sorgfältige Arbeit im Weinberg. Die La Petite Syrah stammt aus jüngeren Rebanlagen und zeigt die zugängliche Seite der Syrah, ohne auf die typische Pfefferwürze und Struktur der nördlichen Rhône zu verzichten.
Die Geschichte des Weins
Domaine Belle ist ein Familienweingut in Larnage im nördlichen Rhônegebiet. Die Wurzeln des Betriebs reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Louis Belle übernahm 1933 die Weinberge und war an der Gründung der Winzergenossenschaft von Tain beteiligt. 1990 entstand das heutige Weingut mit eigener Kellerei; seit 2003 führt Philippe Belle den Betrieb, inzwischen unterstützt von der nächsten Generation.
Die Weinberge erstrecken sich über mehrere Gemeinden und umfassen bekannte Herkunftsgebiete wie Crozes-Hermitage, Hermitage und Saint-Joseph. Mit La Petite Syrah zeigt die Familie die zugängliche Seite der Rebsorte: Der Wein wird aus 100 % Syrah erzeugt und im Betontank ausgebaut. So bleiben die Frucht, die Pfefferwürze und die floralen Noten im Vordergrund. Die biologische Bewirtschaftung und das Streben nach niedrigen Erträgen gehören zur Philosophie des Betriebs.
Speisenempfehlung
Ideal zu Rinderbäckchen, geschmortem Rindfleisch, Lammkoteletts oder würziger Entenbrust. Auch Pilzgerichte, mediterrane Gemüsepfannen, Ratatouille und eine herzhafte Wurst- und Käseplatte passen sehr gut. Die Pfefferwürze der Syrah harmoniert besonders schön mit Kräutern wie Thymian und Rosmarin.
Die typischen Provence-Rebsorten Grenache, Cinsault, Syrah und Mourvèdre bringen eine unverwechselbare Mischung aus roter Frucht, Frische und leicht würziger Kräuternote ins Glas; der Körper ist kräftig & straff, das Finale mineralisch und lang. Solo ein Genuß und auch als Speisenbegleiter topp.
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Verkostungsnotiz: 2023 LOVE by Léoube Blanc, AOC Côtes de Provence Bio, Château Léoube
Im Glas helles Strohgelb mit zarten grünen Reflexen. In der Nase ein aromatisches Bouquet, das von frischen Zitrusfrüchten wie Zitrone und Limette dominiert wird. Florale Noten von Jasmin und Holunderblüte sowie ein Hauch von mineralischen Noten runden das komplexe Duftbild ab.Am Gaumen entfaltet der Love by Léoube Blanc eine erfrischende Säure und eine ausgewogene Balance zwischen Frucht und Körper. Saftige Aromen von Zitrusfrüchten und Pfirsich.Eine zarte mineralische Note und ein Hauch von weißem Pfeffer sorgen für zusätzliche Komplexität und Länge am Gaumen. Langer, anhaltender Abgang mit einer erfrischenden Säure und einem Nachgeschmack von Zitrusfrüchten und mineralischen Noten.
Verkostungsnotiz
Der Château Cap d’Or Saint-Georges Saint-Émilion 2016 stammt aus dem Bordelaiser Anbaugebiet Saint-Georges-Saint-Émilion, einer kleinen Appellation am rechten Ufer der Dordogne. Der Jahrgang 2016 gilt in Bordeaux als besonders gelungen und brachte viele Rotweine mit reifer Frucht, guter Frische und ausgeprägtem Reifepotenzial hervor.
Stilistisch ist bei einem klassischen Saint-Georges-Saint-Émilion eine von Merlot geprägte Cuvée mit dunkler Beerenfrucht, reifer Pflaume, würzigen Noten und feinkörnigen Tanninen zu erwarten. Für den konkreten Château Cap d’Or 2016 sollten diese Aromen jedoch anhand einer verlässlichen Jahrgangsverkostung bestätigt werden, bevor sie als gesicherte Verkostungsnotiz veröffentlicht werden.Die Geschichte des Weins
Château Cap d’Or ist der Zweitwein von Château Cap Saint-George, das seit 2014 im Besitz von Jean-Philippe Janoueix ist. Die 19 Hektar umfassenden Weinberge liegen in Saint-Georges-Saint-Émilion auf südlich ausgerichteten Hängen. Die Herkunftsbezeichnung befindet sich nördlich von Saint-Émilion, getrennt durch den kleinen Fluss Barbanne. Ton- und kalkhaltige Böden sowie die gute Sonneneinstrahlung begünstigen die Reife der Merlot-Trauben.
Für den Jahrgang 2016 nennt der Guide Hachette alte Reben und eine manuelle Lese. Der Ausbau erfolgte in Tanks und Fässern; die feinen Holznoten ergänzen die fruchtbetonte Stilistik. Die Bezeichnung „Cap d’Or“ geht auf den historischen Flurnamen „Capo Doro“ zurück, der auf die sonnige Ausrichtung der Hänge verweist.
Speisenempfehlung
Der gereifte Bordeaux passt hervorragend zu Rinderbäckchen in Rotweinsauce, geschmorter Lammkeule, Entenbrust oder Rehrücken. Auch ein klassisches Rinderfilet mit Pilzen, Wildragout oder gereifter Hartkäse harmonieren mit seiner Frucht, Würze und Tanninstruktur.Glasempfehlung
Ein großes Bordeauxglas mit großzügigem Kelch. Es unterstützt die Entfaltung der reifen Frucht, der Würznoten und der dezenten Barriquearomen.
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