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Cavazza
Chardonnay Veneto IGT 2024 - Liter
6181001-24L
Chardonnay Veneto IGT 2024 – 1 Liter Cavazza – Montebello Vicentino, Venetien Der Chardonnay Veneto IGT 2024 von Cavazza ist ein unkomplizierter, frischer und ausgesprochen vielseitiger 100-%-Chardonnay. Die 1-Liter-Flasche unterstreicht seinen Charakter als unkomplizierten Alltags- und Gastronomiewein: viel Frucht, Frische und Trinkfluss, ohne schweren Holzeinfluss. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er sich hell strohgelb mit strahlenden Reflexen. Die Nase ist offen und freundlich mit reifer Birne, Pfirsich und Zitrusfrüchten. Dazu kommen feine florale Nuancen, ein Hauch Vanille sowie eine dezente mineralisch-würzige Note. Am Gaumen präsentiert er sich fruchtig, harmonisch und frisch. Die Zitrusnoten sorgen für Lebendigkeit, während eine leichte, fast honigartige Rundung den Wein weich und zugänglich macht. Die Säure ist gut eingebunden und die Mineralität gibt ihm zusätzlichen Zug. Ein frischer, fruchtbetonter Chardonnay mit unkompliziertem Trinkfluss – eher saftig und leichtfüßig als cremig oder holzbetont. Herkunft & Stil Cavazza sitzt in Montebello Vicentino und arbeitet in den Weinbergen der Gebiete rund um Vicenza. Das Weingut ordnet seine klassischen Weine als Botschafter der venezianischen Rebsorten und ihrer regionalen Typizität ein. Beim Chardonnay steht entsprechend die Rebsorte selbst im Mittelpunkt. Der Wein ist als trocken ausgewiesen und hat 12 % vol. Alkohol. Ausbau Der 2024er wird als klassischer, frischer Chardonnay angeboten und ist nicht auf einen ausgeprägten Barrique-Charakter ausgelegt. Die fruchtige Stilistik mit Birne, Pfirsich und Zitrus bleibt dadurch im Vordergrund. Gerade für die Literflasche ist das ideal: öffnen, einschenken, trinken – ohne dass der Wein lange Aufmerksamkeit benötigt. Jahrgang 2024 Der Wein ist jung und jetzt sehr gut zugänglich. Seine Stärke liegt in der Frische und Primärfrucht, weshalb er nicht für eine lange Kellerreife gedacht ist. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 6–8 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Ich würde ihn eher frisch servieren und die Flasche nach dem Öffnen wieder kühl stellen. Perfekt zu Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einem hervorragenden Mittags- und Terrassenwein: Meeresfrüchte Garnelen Muscheln Fischvorspeisen Risotto Pasta mit hellen Saucen Geflügel leichte Gemüsegerichte Antipasti als Aperitif Besonders passend sind Risotto mit Meeresfrüchten oder eine einfache Pasta mit Zucchini und Garnelen. Die Frucht des Chardonnay ergänzt die Speisen, während Zitrusfrische und Säure für Leichtigkeit sorgen.

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Karl Pfaffmann
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2024, QW
1011002-24N
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2024, QW, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde von Karl Pfaffmann gegründet, der 1955 erstmals eigene Weine auf die Flasche brachte. 1964 wurde der zuvor gemischte Landwirtschaftsbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Familienweingut von Helmut Pfaffmann geführt; Sohn Markus Pfaffmann ist seit 1998 als Kellermeister verantwortlich. Rund 40 Hektar Rebfläche gehören zum Betrieb, darunter der Walsheimer Silberberg. Die weißen Burgundersorten zählen zu den besonderen Schwerpunkten des Hauses. Herkunft & Terroir Der Chardonnay stammt aus der Einzellage Walsheimer Silberberg, die vom Weingut ausdrücklich als bevorzugte Burgunderlage bezeichnet wird. Charakteristisch ist der hohe Kalk- beziehungsweise Muschelkalkanteil im Boden. Dieses Terroir bietet dem Chardonnay eine gute Grundlage für reife Frucht, Körper und zugleich mineralische Spannung. Die Bezeichnung Selection steht bei Pfaffmann für eine konsequente Qualitätsarbeit im Weinberg. Durch Ertragsreduzierung und sorgfältige Laub- und Grünschnittarbeiten sollen gesunde, aromatisch konzentrierte Trauben erzeugt werden. Jahrgang 2024 Der 2024er besitzt 13,5 % vol. Alkohol, 6,9 g/l Säure und 5,4 g/l Restzucker. Trotz der moderaten Restsüße wird der Wein als trocken wahrgenommen. Die Säure sorgt für Frische, während der Extrakt dem Chardonnay Körper und Schmelz gibt. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden aromaschonend verarbeitet und temperaturkontrolliert vergoren. Anschließend verbringt der Chardonnay etwa vier Monate auf der Feinhefe im Tank. Dadurch können sich die Fruchtaromen stabilisieren und gleichzeitig zusätzliche Cremigkeit und Textur entwickeln. Der Ausbau erfolgt überwiegend im Edelstahl und damit bewusst frucht- und terroirorientiert, ohne einen dominierenden Barriquecharakter. Verkostung In der Nase zeigt sich der Wein intensiv und ausgesprochen fruchtbetont. Mango, Ananas und Honigmelone werden von gelber Aprikose, Apfel und Limette begleitet. Dazu kommen feine Walnuss- und Kräuternoten. Andere Verkostungsnotizen ergänzen Mirabelle, rosa Grapefruit und Zitrone. Am Gaumen Körperreich, weich und saftig. Die exotische Frucht steht zunächst im Mittelpunkt, wird aber von einer angenehmen Säure und einer zunehmenden mineralischen Spannung aufgefangen. Der Feinhefeausbau sorgt für einen cremigen, samtigen Schmelz, ohne dass der Wein schwer wirkt. Im Nachhall kommen gelber Apfel, Mango, Limette und eine dezente nussige Würze zusammen. Die Mineralität wird gegen Ende deutlicher und verleiht dem Wein zusätzlichen Zug. Aromatik Mango Ananas Honigmelone gelbe Aprikose Mirabelle gelber Apfel Limette und Zitrone rosa Grapefruit Papaya Walnuss feine Kräuter salzige Mineralität Auszeichnungen Für den exakt genannten 2024er Chardonnay Selection Walsheimer Silberberg ist derzeit keine belastbare Bewertung eines großen Weinführers eindeutig dokumentiert. Das Weingut selbst weist jedoch für seine Chardonnay-Weine des Hauses sehr gute Bewertungen aus: Der 2020 Walsheimer Silberberg Chardonnay Grande Réserve erhielt beispielsweise 90 Punkte im VINUM Weinguide 2024 und 91 Punkte bei Falstaff 2024. Diese Bewertungen beziehen sich ausdrücklich auf die Grande Réserve und nicht auf den hier beschriebenen Selection-Jahrgang 2024. Reifepotenzial Der Wein ist in erster Linie auf Frische und mittelfristige Entwicklung ausgelegt. Für den 2024er wird ein Trinkfenster bis etwa 2029 angegeben. Mit zunehmender Reife dürften sich Mango und tropische Frucht etwas zurückziehen und stärker gelbe Apfelfrucht, Nuss, Kräuter und mineralische Komponenten hervortreten. Servieren Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes bis etwas größeres Weißweinglas bringt sowohl die exotische Frucht als auch den cremigen Schmelz gut zur Geltung. Speisenbegleitung Sehr passend zu: gegrillten Garnelen Avocado-Mango-Salat Parmaschinken mit Honigmelone Kalbssteak mit Pfifferlingssauce Thai-Curry mit Hähnchen gebratenem Fisch Jakobsmuscheln Geflügel cremigen Pasta- und Risottogerichten mildem bis mittelkräftigem Käse Die genannten Kombinationen mit Garnelen, Avocado-Mango-Salat, Parmaschinken, Kalb und Thai-Curry werden auch vom Weingut beziehungsweise Fachhandel empfohlen

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Karl Pfaffmann
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2025, QW
1011002-25N
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2025, QW, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde 1955 von Karl Pfaffmann gegründet. Was zunächst noch als landwirtschaftlicher Mischbetrieb geführt wurde, entwickelte sich ab 1964 vollständig zum Weinbaubetrieb. Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, Kellermeister ist Markus Pfaffmann. Rund 40 Hektar Rebfläche gehören zum Betrieb; Chardonnay und andere Burgundersorten zählen zu den besonderen Schwerpunkten. Die Selection steht für die gehobene Linie des Hauses. Beim Walsheimer Silberberg wird gezielt der Standort als Herkunft herausgearbeitet: konsequente Ertragsreduzierung, viel Handarbeit und eine späte, gesunde Ausreifung bilden die Grundlage für den Wein. Lage & Terroir Der Walsheimer Silberberg gilt innerhalb des Pfaffmann-Portfolios als bevorzugte Burgunderlage. Der hohe Kalk- beziehungsweise Muschelkalkanteil des Bodens schafft günstige Voraussetzungen für Chardonnay. Das Terroir verbindet Wärme und gute Ausreifungsbedingungen mit einer mineralischen Komponente, die dem Wein Struktur und Frische gibt. Gerade Chardonnay profitiert hier von der Kombination aus reifer Frucht und kalkiger Mineralität. Der Standort ermöglicht einen kräftigen, aber nicht überladenen Stil. Jahrgang 2025 Der 2025er besitzt 13,5 % vol. Alkohol, 6,9 g/l Säure und 5,4 g/l Restzucker. Trotz der trockenen Geschmacksrichtung besitzt er damit eine dezente Fruchtrundung und wirkt nicht streng oder karg. Vinifikation & Ausbau Nach der aromaschonenden, gekühlten Gärung reift der Chardonnay etwa vier Monate auf der Feinhefe im Tank. Dadurch können sich die Fruchtaromen stabil entwickeln und gleichzeitig mehr Cremigkeit und Mundfülle entstehen. Der Ausbau erfolgt ohne dominierenden Holzeinsatz und stellt damit Frucht und Herkunft in den Vordergrund. Verkostung Im Duft zeigt sich der Wein intensiv fruchtbetont. Mango, Ananas, gelbe Aprikose und herzhafter Apfel bilden das aromatische Zentrum. Dazu kommen frische Limette und eine dezente nussige Würze. Die Frucht wirkt reif und saftig, ohne marmeladig zu werden. Besonders die Kombination aus exotischer Frucht und Limette gibt dem Wein einen frischen Gegenpol. Am Gaumen Körperreich, saftig und cremig. Die feine Säure sorgt für Frische, während die Reife der Frucht und das Hefelager einen weichen, samtigen Eindruck erzeugen. Eine dezente mineralische Note verleiht dem Chardonnay zusätzlichen Zug. Der Abgang ist lang und wird vor allem von Fruchtextrakt und einem cremigen Schmelz getragen. Der Stil ist eher großzügig und rund als streng mineralisch. Aromatik Mango Ananas gelbe Aprikose reifer Apfel Limette Honigmelone Walnuss dezente mineralische Noten cremiger Hefeschmelz Auszeichnungen Für den exakt genannten Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare Bewertung von Falstaff, VINUM oder Eichelmann dokumentiert. Das Weingut selbst wird jedoch von den großen Weinführern regelmäßig ausgezeichnet. Im Vinum Weinguide 2025 erhielt beispielsweise der 2022er Walsheimer Silberberg Chardonnay Grande Réserve 90 Punkte; bei Falstaff wurde der 2020er Grande Réserve Chardonnay mit 91 Punkten bewertet. Diese Bewertungen beziehen sich ausdrücklich auf andere Jahrgänge beziehungsweise die höher eingestufte Grande Réserve und sind daher nicht auf den 2025er Selection zu übertragen. Reifepotenzial Der Chardonnay ist bereits jung sehr zugänglich. Das Weingut nennt ein Trinkfenster von jetzt bis 2030. Die nächsten Jahre dürften die Frucht etwas abrunden und die nussigen sowie mineralischen Komponenten stärker hervortreten lassen. Seine größte Stärke liegt allerdings in der Kombination aus Frische, saftiger Frucht und cremigem Schmelz. Servieren Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes bis etwas größeres Weißweinglas ist empfehlenswert. Eine längere Belüftung ist nicht notwendig. Speisenbegleitung Sehr passend zu: gegrillten Garnelen Avocado-Mango-Salat Parmaschinken mit Honigmelone Kalbssteak mit Pfifferlingsauce Thai-Curry-Hähnchen gebratenem Fisch Jakobsmuscheln Geflügel cremigem Risotto milden Gemüsegerichten Das Weingut empfiehlt insbesondere Garnelen, Avocado-Mango-Salat, Kalbssteak mit Pfifferlingsauce und Thai-Curry-Hähnchen.

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Grassl
Chardonnay Carnuntum DAC 2025 (bio)
2002020-25N
Chardonnay Carnuntum DAC 2025 (bio)

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Erste+Neue
Chardonnay Südtirol DOC 2025
6128015-25N
Chardonnay Südtirol DOC 2025 Erste + Neue – Kaltern, Südtirol Der Chardonnay 2025 von Erste + Neue ist der unkomplizierte, klassisch ausgebaute Chardonnay der Kellerei: frisch, fruchtbetont, mineralisch und geradlinig. Er gehört zur Classic-Linie, die den Fokus auf Herkunft, Sortentypizität und einen klaren, frischen Stil legt. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er sich leuchtend goldgelb. In der Nase dominieren Williamsbirne, gelber Apfel und weiße Blüten, begleitet von einer dezenten mineralischen Note. Dazu kommen feine Anklänge von Zitrus und hellem Steinobst. Am Gaumen präsentiert sich der Chardonnay saftig, frisch und ausgewogen. Die Frucht wirkt klar und animierend, getragen von einer lebendigen Säure. Er ist eher leichtfüßig und elegant als cremig oder holzbetont. Das Finale ist frisch, mineralisch und angenehm anhaltend. Ein unkomplizierter Südtiroler Chardonnay mit viel Trinkfluss – fruchtig, mineralisch und präzise. Herkunft & Terroir Die Trauben stammen aus dem Kalterer Anbaugebiet und den umliegenden mittleren Hanglagen. Das Zusammenspiel von alpinem Klima, warmen Sonnentagen und kühlen Nächten sorgt für eine gute Balance zwischen reifer Frucht und Frische. Die kalk- und moränengeprägten Böden unterstützen den mineralischen Charakter. Ausbau Der Wein wird klassisch im Edelstahltank ausgebaut. Nach der schonenden Verarbeitung erfolgt die temperaturkontrollierte Gärung, anschließend bleibt der Wein noch einige Zeit auf der Feinhefe.Auf Holz oder ausgeprägten Barrique-Ausbau wird bewusst verzichtet. Dadurch bleiben Frucht, Frische und Sortentypizität im Vordergrund. Die verfügbare technische Beschreibung des Erste+Neue-Chardonnays bestätigt den Edelstahlausbau und die Feinhefelagerung. Jahrgang 2025 Der 2025er ist ein Jahrgang, der sehr gut zu diesem Stil passt: frisch, leicht und fruchtbetont. Für die Weißweine Südtirols werden beim Jahrgang 2025 tendenziell mehr Säure und weniger Alkohol als in den Vorjahren beschrieben. Der Chardonnay ist deshalb weniger als Lagerwein gedacht, sondern als junger, frischer Trinkwein. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028 Serviertemperatur: 8–10 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Perfekt zu Seine Stärke ist die unkomplizierte Kombination mit leichter Küche: Fisch Garnelen Forelle Jakobsmuscheln leichte Vorspeisen sommerliche Salate Gemüsegerichte Spargel Pasta mit Gemüse mildes Geflügel Ziegenfrischkäse Besonders schön: Forelle mit Zitronen-Kräuterbutter. Die frische Säure des Chardonnay passt zur Zitrone, während die saftige Frucht mit der zarten Fischtextur harmoniert. Auch als Aperitif funktioniert er hervorragend.

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Wagentristl
Chardonnay Leithaberg DAC 2024, Qw
2030007-24N
VerkostungsnotizHelles, strahlendes Gelbgrün mit silbernen Reflexen. In der Nase zart nach Orangenzesten und Safran duftend, mit gelbem Apfel, Mango und feinen Gewürzanklängen unterlegt. Am Gaumen gute Komplexität, feine Kernobstnuancen, etwas weiße Tropenfrucht begleitet von Karamell, angenehme dezente Frische, mit süßer karamellisierter Fruchtnote im Abgang und ansprechender Länge.Ein toller Chardonnay mit Finesse reicher Frucht und mineralischer Würze! Gut als Aperitif einsetzbar! Weingut Wagentristl, Großhöflein, Leithagebirge, NeusiedlerseeSeit 5 Generationen ist das Weingut Wagentristl, gegründet 1988, im Familienbesitz. 70% der Gesamtrebfläche, die rund 12 Hektar umfasst, sind mit Rotweinsorten bestockt. Besonders angetan haben es Rudi Wagentristl, der den elterlichen Betrieb 2014 übernahm, die Burgundersorten Pinot Noir und Chardonnay, obgleich er auch auf die autochthonen Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und Welschriesling setzt. Die Weingärten liegen an den Hängen und Ausläufern des Leithagebirges. Diese Region ist gekennzeichnet durch ein spezielles Mikroklima und eine besondere Zusammensetzung der Böden. Der Neusiedlersee liegt doch rund 20 Kilometer entfernt und so ist es deutlich kühler als in dessen unmittelbarer Nähe. Zudem ist Großhöflein und dessen Umland nach Westen hin geöffnet und so kann sich warme Luft dort nicht stauen. Die Folge: Das Traubenmaterial kann langsam ausreifen, Aromen prägen sich deutlicher heraus und die natürliche Säure in den Trauben läßt sich besser erhalten. Auch die von Muschelkalk dominierten Böden unterstützen eine langsame Ausreifung und sind so ein wesentlicher Faktor für aussergewöhnliche, mineralische und langlebige Weine. Zu den unterschiedlichen Lagen der Familie Wagentristl zählen Föllikberg, Leithaberg (DAC-Status), Kreideberg, Setzen und Reisbühl. Das Weinsortiment umfasst Lagen- und Gutsweine, sowie Prädikats- und Perlwein. Die Qualitätsphilosophie der Familie Wagentristl ist sorten- und gebietstypische Weine zu erzeugen, die mit Struktur, Tiefgang und Charakter überzeugen.

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Philipp Kuhn
Chardonnay Dirmsteiner "vom Kalkmergel" VDP.Ortswein 2024 (bio)
1008050-24N
Chardonnay „Dirmsteiner Vom Kalkmergel“ VDP.Ortswein 2024 (Bio), PHILIPP KUHN, Laumersheim/Deutsche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Philipp Kuhn in Laumersheim zählt zu den etablierten Erzeugern der Pfalz. Philipp Kuhn führt den Familienbetrieb seit 1992 und legt den Schwerpunkt klar auf trockene Rieslinge sowie weiße und rote Burgunder. Alle Weine werden von Hand gelesen und trocken ausgebaut; das Weingut arbeitet ökologisch. Der „Dirmsteiner Vom Kalkmergel“ ist als VDP.Ortswein der Herkunft Dirmstein zugeordnet. Die Ortsweine stehen innerhalb der VDP-Systematik für die charakteristische Herkunft des jeweiligen Ortes und bilden bei Philipp Kuhn eine wichtige Stufe zwischen den Gutsweinen und den großen Lagenweinen. Im offiziellen VDP-Katalog ist der Chardonnay „Dirmstein – Vom Kalkmergel“ als VDP.Ortswein geführt. Lage & Terroir Die Chardonnay-Reben stehen in Dirmstein auf kalkmergelgeprägten Böden. Kalkmergel verbindet kalkhaltige und tonige Bestandteile und bietet dem Chardonnay eine hervorragende Grundlage für strukturierte, mineralische Weine mit guter Säureführung. Der Bodencharakter steht bei diesem Wein deutlich im Vordergrund: Händlerbeschreibungen betonen eine mineralische Prägung und die Verbindung von kalkiger Frische mit einer cremigen Textur. Jahrgang 2024 Der 2024er ist trocken ausgebaut und besitzt 13,5 % vol. Alkohol. Das offizielle E-Label des Weinguts weist den Wein eindeutig als ökologisch erzeugten Chardonnay aus Dirmstein und als trockenen Pfälzer Qualitätswein aus. Vinifikation & Ausbau Bei diesem Wein findet sich in den verfügbaren Quellen eine kleine Abweichung zum Ausbau: Eine aktuelle Händlerbeschreibung nennt einen Ausbau im temperaturkontrollierten Edelstahltank, während andere Händler den 2024er ausdrücklich als holzfassgereift beziehungsweise durch ältere Holzfässer geprägt beschreiben. Für die Charakterisierung des Weines ist daher vor allem die übereinstimmend beschriebene Stilistik relevant: präzise Frucht, kalkige Mineralität, Schmelz und eine klar strukturierte, trockene Anlage. Die Quellen bestätigen außerdem die selektive Lese. Verkostung In der Nase zeigt sich der 2024er mit klarer gelber und zitrischer Frucht. Orangenschale und Zitrusnoten verbinden sich mit reifen Äpfeln und gelber Frucht. Dazu kommen blumige und feinwürzige Nuancen sowie ein mineralischer, kalkiger Eindruck. Eine weitere Beschreibung hebt zusätzlich Brioche, feine Hefewürze und einen Hauch Walnuss hervor. Dadurch entsteht ein ausgesprochen burgundisch wirkendes Aromabild mit Frucht, Würze und mineralischer Tiefe. Am Gaumen Trocken, saftig und strukturiert. Die Zitrusfrische sorgt für Spannung, während die gelbe Frucht und der feine Schmelz dem Wein Substanz geben. Der kalkmergelige Untergrund zeigt sich in einer ausgeprägten mineralischen Spannung, die bis in den Nachhall reicht. Die Textur wirkt cremig und kraftvoll, bleibt aber dank der lebendigen Frische klar konturiert. Im Finale verbinden sich Zitrus, gelbe Frucht, feine Würze und kalkige Mineralität zu einem nachhaltigen, trockenen Eindruck. Aromatik Zitrone und Zitruszeste Orangenschale gelber Apfel reife gelbe Früchte Birne feine florale Noten weißer Pfeffer Brioche und Hefewürze dezente Walnuss kalkige, steinige Mineralität Auszeichnungen Für den Jahrgang 2024 ist bei Tesdorpf eine Bewertung von 93/100 Punkten dokumentiert. Dabei wird der Wein als trockener Chardonnay aus der Pfalz mit klarer mineralischer und zitrischer Stilistik beschrieben. Eine klar zuordenbare aktuelle Falstaff-Punktzahl für genau den 2024er „Dirmsteiner Vom Kalkmergel“ ist in den verfügbaren Quellen nicht ausgewiesen. In der Falstaff-Jahrgangsliste 2024 für Chardonnay aus der Pfalz erscheinen dagegen zwei andere Chardonnay-Weine von Philipp Kuhn nicht, während der 2024er Chardonnay Réserve mit 95+ Punkten bewertet wurde; diese Bewertung gehört ausdrücklich zum Réserve und nicht zum Dirmsteiner Vom Kalkmergel. Reifepotenzial Der Wein ist bereits jung sehr gut zugänglich und auf Frische und Trinkfluss ausgelegt. Händlerangaben sehen ihn bis etwa 2028 in guter Form. Die kalkige Struktur und die Säure ermöglichen eine moderate Flaschenentwicklung. Dabei dürften sich Zitrus und frische gelbe Frucht allmählich stärker mit nussigen, hefigen und würzigen Nuancen verbinden. Servieren Optimal bei etwa 11–12 °C. Ein mittelgroßes bis größeres Weißweinglas bringt sowohl die zitrische Frische als auch die mineralischen und cremigen Komponenten gut zur Geltung. Eine kurze Belüftung ist nicht notwendig, kann dem Wein aber zusätzliche Tiefe verleihen. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Zander, Saibling und Forelle gebratenem Fisch Jakobsmuscheln Garnelen und anderen Krustentieren Geflügel mit hellen Saucen Kalbfleisch Spargel Risotto Pilzgerichten mediterranem Gemüse mildem Ziegen- oder Weichkäse  

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Krispel
Chardonnay Straden Vulkanland Steiermark DAC 2024 (bio)
2043007-24N
Chardonnay Straden Vulkanland Steiermark DAC 2024 (bio)

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Grassl
Chardonnay "Höflein" Carnuntum DAC 2025 (bio)
2002021-25N
Chardonnay „Höflein“ Carnuntum DAC 2025 (Bio), GRASSL, Göttlesbrunn – Carnuntum Geschichte & Herkunft Das Weingut Philipp Grassl in Göttlesbrunn wird von Philipp und Angelika Grassl geführt und ist ein Familienbetrieb in dritter Generation. Das Haus ist vor allem für seine Rotweine aus Zweigelt und Blaufränkisch bekannt, verfügt aber ebenso über eine zunehmend eigenständige Chardonnay-Linie. Die Weingärten liegen im Weinbaugebiet Carnuntum rund um Göttlesbrunn und Höflein. Der Betrieb arbeitet biologisch und ist als Sustainable Austria zertifiziert.Der „Chardonnay Höflein“ ist als Carnuntum DAC ein herkunftsbezogener Chardonnay aus der Gemeinde Höflein. Die 2025er Abfüllung wird im aktuellen Vinaria-Weinguide ausdrücklich als „TIPP“ geführt. Lage & Terroir Die Chardonnay-Weingärten befinden sich in Höflein, einer der charakteristischen Ortschaften des Weinbaugebiets Carnuntum. Für die Herkunft werden kalkhaltige, schottrige Lehmböden beschrieben. Der Untergrund verbindet Wärme und gute Wasserspeicherung mit einer mineralischen Komponente und bildet damit eine ausgezeichnete Grundlage für Chardonnays mit reifer Frucht und zugleich präziser Säurestruktur. Jahrgang 2025 Der 2025er zeigt nach aktueller Verkostung eine reife, gelbfruchtige und zugleich straffe Stilistik. Vinaria beschreibt ihn als cremig und saftig, mit Quittenkompott, gelben Birnen und kandierter Ananas. Besonders auffällig sind die sehr gute Säure und der pointierte, lange Nachhall. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen. Die Verarbeitung erfolgt als Ganztraubenpressung, anschließend wird der Most schonend sedimentiert. Die Vergärung erfolgt mit natürlichen Hefen in großen Holzfässern. Der Ausbau findet ebenfalls im großen Holz statt und erfolgt auf der Rohhefe bis zur Abfüllung. Diese Art der Vinifikation unterstützt die cremige Textur und gibt dem Wein zusätzliche Tiefe, ohne den Chardonnay mit vordergründigen Holznoten zu überlagern. Verkostung In der Nase zeigt sich der 2025er intensiv gelbfruchtig und cremig. Quittenkompott und reife gelbe Birne bilden den aromatischen Kern, begleitet von kandierter Ananas und einem dezenten rauchigen Ton. Die Frucht wirkt reif und einladend, bleibt aber durch eine kühle, präzise Würze klar konturiert. Am Gaumen Saftig und stoffig mit cremigem Auftakt. Die gelbe Frucht besitzt viel Schmelz, wird aber von einem deutlichen Säurebogen getragen. Ein feiner Gerbstoffhauch bringt zusätzlichen Griff und verhindert, dass der Wein zu weich wirkt. Im hinteren Gaumen treten Grapefruit und eine dezente mineralische Würze hervor. Der Abgang ist pointiert und lang. Besonders gelungen ist das Zusammenspiel aus cremiger Textur, reifer Frucht, Säure und feiner Phenolik. Aromatik Quittenkompott gelbe Birne kandierte Ananas reife gelbe Frucht Grapefruit dezente Rauchnoten feine mineralische Würze zart samtige Holz- und Hefearomen Auszeichnungen Für den Jahrgang 2025 ist aktuell eine „TIPP“-Empfehlung im Vinaria Weinguide 2026/27 dokumentiert. Vinaria beschreibt den Wein mit besonderem Nachdruck hinsichtlich Saftigkeit, Säure und Länge. Eine separate Falstaff-Punktbewertung für den exakt genannten 2025er konnte aktuell noch nicht verlässlich belegt werden. Für den 2024er Chardonnay Höflein gab es bei Falstaff 90–92 Punkte, diese Bewertung bezieht sich ausdrücklich auf den Vorgängerjahrgang und wird daher nicht auf 2025 übertragen. Reifepotenzial Der 2025er besitzt durch Säure, Extrakt, Holzausbau und die feste phenolische Struktur ein gutes mittelfristiges Entwicklungspotenzial. Die aktuelle Stilistik spricht sowohl für frühe Zugänglichkeit als auch für einige Jahre Flaschenreife. Mit zunehmender Reife dürften Quitte und Birne stärker in Richtung reifer gelber Früchte, kandierter Zitrusnoten, Nussigkeit und komplexerer Würzaromen gehen. Servieren Optimal bei 10–12 °C. Ein größeres Weißwein- oder Burgunderglas unterstützt die cremige Textur und die vielschichtige Frucht. Eine kurze Belüftung kann die rauchigen und mineralischen Nuancen zusätzlich hervorheben. Speisenbegleitung Sehr passend zu: gebratenem Zander oder Saibling Steinbutt Jakobsmuscheln Fisch mit cremigen Saucen Geflügel Kalbfleisch Pasta mit hellen, würzigen Saucen Risotto asiatisch gewürzten Speisen kräftigeren Hartkäsen

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Seehof
Chardonnay Westhofener Steingrube - R - trocken 2024, QW
1013023-24N
Chardonnay „Westhofener Steingrube – R“ trocken 2024, QW, SEEHOF / FLORIAN FAUTH, Westhofen/Wonnegau – Rheinhessen Geschichte & Herkunft Das Weingut Seehof von Florian Fauth in Westhofen gehört zu den renommierten Familienweingütern des Wonnegau. Florian Fauth führt den Betrieb seit den 1990er-Jahren und hat neben Riesling zunehmend Chardonnay als wichtige Burgundersorte etabliert. Der Chardonnay „R“ aus der Steingrube zählt zu den charakteristischsten weißen Burgundern des Hauses. Die Bezeichnung „R“ steht für eine besonders anspruchsvolle Selektion aus der Westhofener Steingrube. Das Weingut führt den 2024er als Qualitätswein und veganen Wein. Lage & Terroir Die Trauben stammen aus zwei Parzellen innerhalb der renommierten Westhofener Steingrube. Der Standort besitzt einen hohen Kalkgehalt und damit hervorragende Voraussetzungen für Chardonnay. Die Böden werden als felsig-karg und kalksteinreich beschrieben, mit dunklem, lehmigem Boden sowie Löss- und Eisenanteilen. Die Reben stehen seit 2001 in der Steingrube; für den Chardonnay wurden burgundische Klone gepflanzt. Der hohe Kalkanteil erklärt die ausgeprägte mineralische Struktur und die für den Wein charakteristische Verbindung von Kraft, Frische und salzigem Zug. Jahrgang 2024 Der 2024er besitzt 13,0 % vol. Alkohol und ist trocken ausgebaut. Das Weingut gibt aktuell 1,7 g/l Restzucker an; eine Händlerquelle nennt abweichend 2,7 g/l. Für die technische Einordnung ist die aktuelle Angabe des Erzeugers vorzuziehen. Vinifikation & Ausbau Die Vergärung erfolgt spontan. Anschließend reift der Chardonnay über rund acht Monate im Barrique. Das Holz soll dabei vor allem Textur und Tiefe verleihen; der aktuelle Jahrgang wird vom Weingut ausdrücklich als Wein mit feiner reduktiver Frucht und großer Tiefe beschrieben.Pinard de Picard hebt hervor, dass überwiegend bereits mehrfach belegte 300-Liter-Fässer eingesetzt werden. Dadurch bleibt der Holzeindruck zurückhaltend, während die kalkige Herkunft deutlich im Vordergrund steht. Verkostung Das Bouquet zeigt sich zunächst fein rauchig und leicht nussig. Dahinter stehen Meyer-Zitrone, Ananas, etwas Stroh sowie europäisch geprägte Fruchtaromen von Birne, Apfel und Quitte. Der Holzeinsatz wirkt rahmend und integriert, ohne von der Rebsorte abzulenken.Mit Luft gewinnt die Aromatik an Tiefe und verbindet Zitrusfrische mit feinen toastigen, würzigen und kalkigen Nuancen. Am Gaumen Straff, dicht und zugleich cremig. Eine sehnige, lebendige Mineralität zieht sich durch den gesamten Gaumen und verleiht dem Wein Spannung. Die Säure ist präsent, aber gut eingebunden. Dahinter zeigen sich reife Birne, Apfel und Quitte, während die Kalkmineralität zunehmend präziser hervortritt.Der Nachhall ist lang, trocken und leicht salzig. Besonders überzeugend ist die Verbindung aus dichter Textur, feiner Holzrahmung und kühler Kalksteinmineralität. Aromatik Meyer-Zitrone Birne Apfel Quitte Ananas Cantaloupe-Melone feine Nussigkeit Rauch dezente Toast- und Vanillenoten Stroh Kalkstein und salzige Mineralität Auszeichnungen Für den exakt genannten 2024er Chardonnay „R“ konnten keine belastbaren aktuellen Punktbewertungen eines großen Weinführers eindeutig verifiziert werden. Die verfügbaren Quellen konzentrieren sich auf die ausführlichen Verkostungsbeschreibungen und das Entwicklungspotenzial des Weins. Reifepotenzial Der Wein besitzt für einen Chardonnay dieser Preisklasse bemerkenswertes Entwicklungspotenzial. Das Weingut bezeichnet ihn ausdrücklich als „echten Dauerläufer“, dessen vollständiges Potenzial sich erst nach einigen Jahren zeigt. Pinard de Picard sieht den 2024er bereits ab jetzt bis etwa 2035+ in einer sehr guten Entwicklungsphase. Mit zunehmender Reife dürften Zitrus- und Kernobstaromen stärker von nussigen, rauchigen, mineralischen und leicht toastigen Facetten ergänzt werden. Servieren Optimal bei 11–13 °C in einem größeren Weißwein- oder Burgunderglas. Eine Belüftung von etwa 20–30 Minuten ist sinnvoll und kann die reduktiven sowie kalkmineralischen Komponenten deutlich besser zur Geltung bringen. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Steinbutt und Wolfsbarsch gebratenem Zander Jakobsmuscheln Hummer und Krustentieren kräftigen Fischsaucen Geflügel mit cremigen Saucen Kalbfleisch Pasta mit Pilzen Risotto mediterraner Küche herzhaftem Käse Auch zu kräftig gewürzten Fischgerichten und italienischen Speisen ist der Wein aufgrund seiner Dichte und Säure sehr vielseitig einsetzbar. 

Inhalt: 0.75 Liter (25,60 €* / 1 Liter)

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Lackner Tinnacher
Morillon Eckberg 2021, Qw (bio)
2013002-21N
Verkostungsnotiz:Klares, mittleres Gelbgrün mit Silberreflexen. In der Nase attraktives Bukett, viel Exotik, Maracuja und Banane, reife Birne und Apfel, Zitrus- und nussige Noten, Brioche sowie Mandelanklänge. Am Gaumen intensiv fruchtig, klare Sortentypizität mit etwas Exotik, viel Schmelz von facettenreicher Säurestruktur umwoben. Angenehmer Abgang mit Orangen und Papayanoten. Frische burgundische Art, vollmundig, saftig und nobel. Bleibt gut haften Weingut Lackner-Tinnacher - Gamlitz-Steinbach, SüdsteiermarkUrkundlich erwähnt wurde das Weingut bereits im Jahre 1787. Heute wird der Betrieb von Fritz, Wilma und deren Tochter Katharina Tinnacher bewirtschaftet.Die Weingärten, die zu 90% mit Weissweinrebsorten bestockt sind, umfassen einundzwanzig Hektar Steilhänge in den Lagen Eckberg, Flamberg und Steinbach. Weißburgunder, Muskateller, Welschriesling, Grauburgunder, Morillon, Riesling, Sauvignon Blanc und Roter Traminer dominieren den Rebsortenspiegel, St. Laurent und Zweigelt machen die restlichen 10% aus.Qualitätsphilosophie:Niedrige Erträge, mehrmaliges Ausdünnen, Stahltank oder großes Holzfass statt Barrique, Jahrgangs- und Lagen-Charakteristik sind im Mittelpunkt.

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Domaine d'Ardhuy
Bourgogne Chardonnay AOC 2023
3061015-23N
 Verkostungsnotiz:Helles Weißgold mit silbernen Reflexen. In der Nase florale Noten von weißen Blüten und Akazie, begleitet von Zitrusnoten und frischen Früchten. Am Gaumen frisch mit knackig und trotzdem schön ausbalanciert, mit betonter Mineralität und eleganter, feingliedriger Säure. Ein anmutiger Bourgogne Blanc, tiefgründig und mit langem Nachhall. Domaine d`Ardhuy, Clos de Langres, Corgoloin, BurgundDie Domaine d`Ardhuy wurde im Jahre 1947, kurz nach dem 2. Weltkrieg, von Gabriel d`Ardhuy gegründet. Sie liegt mitten im Weinberg Clos des Langres zwischen Ladoix und Corgoloin. Das wunderschön Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert liegt an der Grenze zwischen der Côte de Beaune und der Côte de Nuits. Rund 45 Hektar Rebfläche, die sich auf rund 200 Parzellen verteilen, umfasst die Domaine, die heute von Gabriel d`Ardhuys Tochter Mireille und ihrem Ehemann geführt wird. 6 Grands Crus-Lagen und 15 Premiers Crus-Lagen verteilt auf 12 Dörfer zählen zum Besitz. Seit 2005 werden die Rebflächen nach und nach auf biodynamische Bewirtschaftung umgestellt. Zur Qualitätsphilosophie zählen auch manuelle Lese, kompromisslose Selektion der Trauben und damit niedrige Erträge, sowie die akribische Auswahl der Fässer.

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Schäfer Fröhlich
Chardonnay 'S' 2023, QW
1006028-23N
  Chardonnay „S“ 2023 · QW Schäfer-Fröhlich – Bockenau / Nahe Ein präziser, trockener Chardonnay mit der typischen Schäfer-Fröhlich-Handschrift: kühl, mineralisch und straff, dabei mit feiner Cremigkeit und viel Spannung. Der Jahrgang 2023 bringt reife gelbe Frucht und Zitrusfrische in ein sehr ausgewogenes Verhältnis.Geschichte & Herkunft Das Weingut Schäfer-Fröhlich gehört zu den renommierten Spitzenbetrieben der Nahe. Die Familie betreibt seit mehr als 200 Jahren Weinbau, heute prägen Tim und Nicole Fröhlich das Weingut. Rund 24 Hektar Rebfläche werden bewirtschaftet, mit einem klaren Schwerpunkt auf Riesling und den steilen, mineralisch geprägten Lagen der Nahe. Seit 2001 ist das Weingut Mitglied im VDP. Charakter & Verkostung In der Nase gelber Apfel, Birne und reife Zitrone, dazu Mirabelle, etwas Pfirsich und weiße Blüten. Dahinter zeigen sich Feuerstein, feine Kräuter, geröstete Haselnuss und dezente Rauch- und Hefenoten. Am Gaumen trocken, präzise und saftig, mit klarer gelber Frucht und lebendiger Säure. Die Textur ist cremig und dicht, gleichzeitig bleibt der Wein dank seiner mineralischen Struktur straff und fokussiert. Eine feine salzige Würze sorgt für zusätzlichen Druck. Das Finale ist lang, trocken und mineralisch, mit Zitronenzeste, gelbem Apfel, feiner Nuss und einem eleganten rauchig-steinigen Nachhall. Ein strukturierter Chardonnay mit Finesse, Mineralität und hervorragendem Spannungsbogen. Aromatik gelber Apfel → Birne → Zitrone → Mirabelle → Pfirsich → weiße Blüten → Feuerstein → Kräuter → Haselnuss → Rauch → Salz Jahrgang 2023 Der 2023er wirkt etwas frischer und spannungsreicher als der 2022er. Die Säure ist präzise und gibt dem Wein trotz seiner Dichte einen sehr guten Trinkfluss. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2031–2035Serviertemperatur: 10–12 °C Idealerweise 20–30 Minuten belüften und aus einem großen Weißweinglas servieren. Passt besonders gut zu Jakobsmuscheln Hummer Steinbutt Zander Kalbsfilet Geflügel Morcheln Steinpilzen Spargel cremigem Risotto Comté Besonders stark zu Jakobsmuscheln mit brauner Butter, Sellerie und gerösteten Haselnüssen.

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Schäfer Fröhlich
Chardonnay 'S' 2022 QW
1006028-22N
  Chardonnay „S“ 2022 · QW Schäfer-Fröhlich – Bockenau / Nahe Ein charaktervoller, trockener Chardonnay von der Nahe, der weniger auf opulente Holzaromatik als auf Klarheit, Mineralität und Spannung setzt. Der Jahrgang 2022 verbindet reife gelbe Frucht mit einer straffen, würzigen Struktur. Geschichte & Herkunft Das Weingut Schäfer-Fröhlich gehört zu den renommierten Spitzenbetrieben der Nahe. Die Familie betreibt seit mehr als 200 Jahren Weinbau, heute prägen Tim und Nicole Fröhlich das Weingut. Rund 24 Hektar Rebfläche werden bewirtschaftet, mit einem klaren Schwerpunkt auf Riesling und den steilen, mineralisch geprägten Lagen der Nahe. Seit 2001 ist das Weingut Mitglied im VDP. Charakter & Verkostung In der Nase gelber Apfel, Birne und reife Zitrone, dazu Mirabelle und etwas Pfirsich. Feine Noten von weißen Blüten, Kräutern, Feuerstein und gerösteten Nüssen geben dem Wein zusätzliche Tiefe. Dezente Holz- und Hefearomen bleiben elegant im Hintergrund. Am Gaumen trocken, dicht und präzise, mit saftiger gelber Frucht und lebendiger Säure. Die Textur wirkt cremig und zugleich straff, getragen von einer markanten mineralischen Würze. Feine salzige Noten sorgen für Spannung und Länge. Das Finale ist lang, trocken und mineralisch, mit Zitruszeste, gelbem Apfel, feiner Würze und einem leicht rauchigen Nachhall. Ein eleganter Chardonnay mit Druck, Mineralität und sehr guter Balance zwischen Frucht, Holz und Säure. Aromatik gelber Apfel → Birne → Zitrone → Mirabelle → Pfirsich → weiße Blüten → Kräuter → Feuerstein → geröstete Nuss → feine Rauchwürze → Salz Jahrgang 2022 Der 2022er zeigt bereits Schmelz und aromatische Reife, besitzt aber genügend Säure und mineralische Spannung für eine weitere Entwicklung. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2034Serviertemperatur: 10–12 °C Am besten in einem größeren Weißweinglas servieren und 20–30 Minuten Luft geben. Passt besonders gut zu Hummer Jakobsmuscheln Steinbutt gebratenem Zander Kalbsfilet Geflügel cremigen Pilzgerichten Spargel Risotto Comté Besonders überzeugend zu Jakobsmuscheln mit brauner Butter, Sellerie und gerösteten Haselnüssen. Auch zu Kalbsfilet mit Morcheln passt seine cremige Textur und mineralische Würze hervorragend.

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Funaro
Spumante Brut Metodo Classico V.S.Q. 2022 (bio)
6139006-22N
Spumante Brut Metodo Classico V.S.Q. 2022 Funaro – Santa Ninfa/Trapani | Sizilien | bio Der Metodo Classico Brut 2022 von Funaro ist ein Jahrgangs-Schaumwein aus 100 % Chardonnay und stammt aus biologischem Anbau. Der aktuelle Produzentenauftritt bestätigt den Jahrgang 2022 und führt ihn mit 24 Monaten Hefelager; in der Guida Bio 2026 erhielt er 4 von 5 Blättern. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich der Brut hell strohgelb mit grünlichen Reflexen, dazu ein sehr feines und anhaltendes Perlage und eine elegante Schaumkrone. In der Nase dominieren Hefe und Brotkruste, ergänzt von einer frischen, zitrischen Chardonnay-Aromatik. Die lange Reife auf der Hefe gibt dem Wein zusätzliche Tiefe und eine angenehm cremige Anmutung. Am Gaumen wirkt er voll, ausgewogen und trocken, mit feiner Perlage und einer klaren, lebendigen Säure. Die Frische hält den Wein schlank und animierend. Das Finale ist frisch, leicht säuerlich und mineralisch, mit feiner Hefewürze und einem langen, sauberen Nachhall. Ein eleganter sizilianischer Metodo Classico: feinperlig, cremig und frisch – mit deutlich klassischer Hefewürze.Funaro erzeugt seine Metodo-Classico-Schaumweine bereits seit 2010 und verwendet dafür biologisch angebaute Trauben aus den familieneigenen Weinbergen im Raum Santa Ninfa und Salemi.Für den Brut stammt der Chardonnay aus der Tenuta di Salemi, rund 170 Meter über dem Meeresspiegel. Die Böden besitzen eine mergelig-kalkige Struktur, die dem Wein Frische und mineralische Spannung verleiht. Die Lese erfolgt bereits Anfang August, nach sorgfältiger Auswahl der geeigneten Parzellen.Die Trauben werden schonend gepresst und der Grundwein bei etwa 15 °C im Edelstahl vergoren. Anschließend reift er zunächst auf der Hefe. Im Frühjahr nach der Ernte erfolgt die zweite Gärung in der Flasche. Danach bleibt der Wein mindestens 24 Monate auf der Hefe, bevor Rütteln, Degorgieren und Dosage folgen.Gerade diese lange Flaschenreife erklärt die Kombination aus feiner Perlage, Brotkruste und Hefearomen. Gleichzeitig bewahrt der Chardonnay durch die kalkig-mergeligen Böden und das kühle Ausbauverfahren seine Frische. Der 2022er wurde von der Guida Bio 2026 mit 4 von 5 Foglie ausgezeichnet. Perfekt zu Seine Frische und Hefewürze machen ihn sehr vielseitig: Austern Garnelen und Krustentiere Fisch-Carpaccio Sushi und Sashimi Meeresfrüchte frittierter Fisch Risotto mit Meeresfrüchten Pasta mit Muscheln Vitello tonnato leichte Antipasti Focaccia Parmigiano Reggiano frische und mittelkräftige Käse Besonders schön ist er zu Fritto misto di mare: Die feine Perlage und Säure schneiden durch die knusprige Textur, während die Hefenoten genügend Substanz für den Teig und die Meeresaromen mitbringen. Auch als Aperitif funktioniert der Brut hervorragend. Serviertemperatur: etwa 6–8 °C.  

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Funaro
Spumante Brut Metodo Classico V.S.Q. 2021 (bio)
6139006-21N
Spumante Brut Metodo Classico V.S.Q. 2021 Funaro – Santa Ninfa/Trapani | Sizilien | bio Der Metodo Classico Brut 2021 von Funaro ist ein 100 % Chardonnay und ein biologisch erzeugter Jahrgangs-Schaumwein. Die Trauben stammen aus dem Weingut in Salemi, auf rund 170 Metern Höhe und auf mergelig-kalkhaltigen Böden. Der Wein wird nach traditioneller Methode in der Flasche vergoren und reift anschließend mindestens 24 Monate auf der Hefe. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er sich hell strohgelb mit grünlichen Reflexen, begleitet von einem sehr feinen, anhaltenden Perlage und einer eleganten Schaumkrone. In der Nase verbinden sich feine Hefearomen und Brotkruste mit frischen Zitrusnoten und weißfleischiger Frucht. Die lange Hefelagerung sorgt für zusätzliche Tiefe, ohne dass der Wein schwer wirkt. Am Gaumen ist er voll, ausgewogen und klar, mit feiner Perlage, frischer Säure und einer ausgeprägten mineralischen Spannung. Der Chardonnay bringt eine schöne Kombination aus Frische und cremiger Textur. Das Finale ist trocken, frisch und leicht säuerlich, mit Zitrus, Hefe und einem angenehm mineralischen Nachhall. Ein eleganter sizilianischer Metodo Classico: feinperlig, frisch und mineralisch mit schöner Hefewürze.Funaro hat sich in den vergangenen Jahren intensiv der Herstellung von Metodo Classico verschrieben. Die biologisch bewirtschafteten Weinberge liegen im Gebiet von Santa Ninfa und Salemi im Westen Siziliens.Für den Brut stammen die Chardonnay-Trauben aus der Tenuta di Salemi auf etwa 170 Metern Höhe. Die dortigen mergelig-kalkhaltigen Böden bringen Frische und mineralische Spannung in die Trauben. Die Lese erfolgt bereits Anfang August, nachdem die geeignetsten Parzellen sorgfältig ausgewählt wurden.Nach schonender Pressung wird der Grundwein im Edelstahl bei etwa 15 °C vergoren. Anschließend bleibt er zunächst auf der Hefe. Im darauffolgenden Frühjahr erfolgt die zweite Gärung in der Flasche. Danach reift der Spumante mindestens 24 Monate in der Flasche auf der Hefe.Anschließend werden die Flaschen gerüttelt (remuage) und nach der Klärung degorgiert und dosiert. Dieses klassische Verfahren erklärt die feine Perlage sowie die für den Wein charakteristischen Hefe- und Brotkrustenaromen. Der Jahrgang 2021 wurde zudem von der Guida Bio 2025 mit 5 von 5 Foglie ausgezeichnet. Perfekt zu Seine Kombination aus Frische, Mineralität und feiner Hefewürze macht ihn sehr vielseitig: Austern und Meeresfrüchte Garnelen und Krustentiere Fisch-Carpaccio Sushi und Sashimi Austern frittierter Fisch Risotto mit Meeresfrüchten Pasta mit Muscheln leichte Antipasti Focaccia Parmigiano Reggiano frische und mittelkräftige Käse Besonders schön ist er zu rohen oder leicht marinierten Meeresfrüchten: Die feine Perlage und die mineralische Frische reinigen den Gaumen, während die Hefenoten zusätzliche Tiefe geben. Auch als Aperitif funktioniert er hervorragend. Serviertemperatur: etwa 6–8 °C. 

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Lackner Tinnacher
Morillon Steinbach 2022, Qw (bio)
2013015-22N
Verkostungsnotiz:Helles, klares Strohgelb. In der Nase vielschichtiger Duft nach reifen Williamsbirnen, Steinobst, Zitrusnoten und floralen Aromen wie Linden- und Mandelblüte, ergänzt von zarter Kräuterwürze. Der Gaumen zeigt Noten von Brioche und Nüssen und ist in harmonische Balance mit einer sehr feinen Säure und cremiger Burgunderstilistik. Ruhig fließend und mit eindrucksvollem Nachhall, besticht der Morillon Steinbach durch seine lange Lagerfähigkeit. Weingut Lackner-Tinnacher - Gamlitz-Steinbach, SüdsteiermarkUrkundlich erwähnt wurde das Weingut bereits im Jahre 1787. Heute wird der Betrieb von Fritz, Wilma und deren Tochter Katharina Tinnacher bewirtschaftet.Die Weingärten, die zu 90% mit Weissweinrebsorten bestockt sind, umfassen einundzwanzig Hektar Steilhänge in den Lagen Eckberg, Flamberg und Steinbach. Weißburgunder, Muskateller, Welschriesling, Grauburgunder, Morillon, Riesling, Sauvignon Blanc und Roter Traminer dominieren den Rebsortenspiegel, St. Laurent und Zweigelt machen die restlichen 10% aus.Qualitätsphilosophie:Niedrige Erträge, mehrmaliges Ausdünnen, Stahltank oder großes Holzfass statt Barrique, Jahrgangs- und Lagen-Charakteristik sind im Mittelpunkt.

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Achille Boroli
Langhe Chardonnay DOC "Bel Ami" 2024
6173007-24N
Langhe Chardonnay DOC „Bel Amì“ 2024 – Achille Boroli Der Bel Amì ist kein Chardonnay, der mit opulentem Holz oder exotischer Frucht beeindrucken möchte. Vielmehr zeigt Achille Boroli, wie elegant und terroirgeprägt Chardonnay in den Langhe ausfallen kann. Der kleine Weinberg liegt an der kühlen Nordseite der Cru Brunella, nur wenige Meter vom Weingut entfernt. Diese Lage verleiht dem Wein Frische und Präzision, während der kurze Ausbau im Holz lediglich Struktur und Schmelz beisteuert. Schon das Bouquet wirkt fein und zurückhaltend. Zitronenzeste, Aprikosenfleisch und weißer Pfirsich verbinden sich mit Holunderblüten und feinen floralen Noten. Dahinter zeigt sich ein Hauch Vanille – dezent und elegant eingebunden. Mit etwas Luft treten mineralische Nuancen stärker hervor und verleihen dem Wein eine kühle, fast kalkige Ausstrahlung. Am Gaumen präsentiert sich der Bel Amì wunderbar ausgewogen. Die Frucht bleibt klar und präzise, getragen von einer lebendigen Säure und einer seidigen Textur. Reife Aprikose, Zitronenschale und weißer Pfirsich werden von einer feinen Cremigkeit begleitet, ohne an Spannung zu verlieren. Der kurze Ausbau im Eichenfass verleiht dem Wein Volumen und einen dezenten Hauch süßer Würze, bleibt aber bewusst im Hintergrund. So entsteht ein Chardonnay, der eher durch Eleganz und Herkunft als durch Kraft überzeugt. Der Nachhall ist lang und frisch. Zitrusfrucht, helle Steinfrucht und eine feine mineralische Ader bleiben lange präsent und verleihen dem Wein eine bemerkenswerte Leichtigkeit. Ein Chardonnay mit piemontesischer Handschrift – präzise, mineralisch und angenehm zurückhaltend im Holzeinsatz.Ein Chardonnay, der lieber über Herkunft als über Holz spricht. Der Bel Amì – benannt nach dem berühmten Roman von Guy de Maupassant, einem Lieblingsbuch von Elena Boroli – stammt aus einem nur rund einen Hektar großen Weinberg an der Nordseite der Cru Brunella. Nach der Handlese werden die Trauben einer Kaltmazeration unterzogen, um die feinen Aromen besonders schonend zu extrahieren. Die anschließende Reife in Eichenfässern ist bewusst kurz gehalten: Nicht Vanille oder Röstaromen sollen dominieren, sondern die Frische und Mineralität der Lage. Diese Philosophie macht den Bel Amì so eigenständig. Während viele internationale Chardonnays auf Kraft und Holz setzen, interpretiert Boroli die Rebsorte mit der Eleganz der Langhe: helle Frucht, lebendige Säure, feiner Schmelz und eine klare mineralische Prägung. Genau dadurch besitzt der Wein schon jung großen Charme und zugleich das Potenzial, sich über einige Jahre weiterzuentwickeln. 

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Andreas Gsellmann
Chardonnay Exempel 2023 Qw (bio)
2015013-23N
Chardonnay Exempel 2023 Qw (bio)

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Domaine du Roc des Boutires
Mâcon-Solutré AOC 2023
3170004-23N
Verkostungsnotiz:Leuchtend intensives Strohgelb mit goldenen Reflexen. Dieser Mâcon-Solutré besticht durch ausdrucksstarke Nuancen gelber Steinfrüchte, Noten von Zitruszesten und Vanille. Am Gaumen weich und dennoch komplex, von vielschichtiger Textur, geschmeidig, getragen von einer lebendigen Frische und wunderbaren Harmonie. Sehr schönes FinishDomaine Roc des BoutiresDomaine Roc des Boutires liegt im Dorf Pouilly mitten in der AOC Pouilly-Fuissé. Der Name der Domaine spiegelt zum einen die unmittelbare Nähe zum „Roche de Solutré“ wider, einem augenfälligen Zeugen der geologischen Vielfalt des Terroirs, zum anderen den exklusiven Standort des Weinguts in einem der besten Terroirs der Appellation, nämlich “Aux Bouthières”. Als „boutière“ bezeichnete man früher einen Maultierpfad, auf dem z.B. Öl oder Wein in entlegene Regionen transportiert werden konnten. Die Weinberge von Dom. Roc du Boutières befinden sich tatsächlich nur 5 Kilometer von der antiken römischen Via Agrippa entfernt. Die 4,2 Hektar Chardonnay Reben von Roc des Boutières, welche zu Beginn der 70er Jahren gepflanzt worden waren, wachsen auf einem von Ost nach West sich drehenden Streifen Hügellands. Dort findet man Jurakalk, der von Lehm und Schiefer durchsetzt ist, in einer ähnlichen Bodenzusammensetzung, wie sie in den Premier Cru und Grand Cru Lagen der Côte d`Or zu finden ist.  Man unterscheidet 14 verschiedene Terroirs, die sich entlang der Côte de Pouilly entfalten. Nachdem die Parinet Familie Roc des Boutières anno 2016 gekauft hatte - als weiße „Chardonnay“-Ergänzung zu ihrem Gamay-Vorzeigegut Château Moulin-à-Vent im Beaujolais - hat deren single-vineyard-Philosophie, durch deren technischen Leiter Brice Laffond, auch bei Roc des Boutires Einzug gehalten. Brice Laffond, der 1988 als dritte Generation in eine Weinbauern-Familie der Champagne geboren wurde, konnte sowohl die traditionelle Arbeitsweise bei der Champagnerherstellung als auch den ökologischen Weinbau bereits im elterlichen Gut kennenlernen. Nach seinem Önologiestudium in Montpellier verbrachte Brice Laffond einige Zeit bei Château Mouton Rothschild, wo er sich intensiv mit der Massal-Selektion und Pflanzgutvermehrung befasste. Weitere Stationen brachten ihn zur Domaine Faiveley in Mercurey, wo er mit dem renommierten kellerwirtschaftlichen Berater Bernard Hervet zusammenarbeitete. Dieser vertraute ihm die Leseverantwortung in einem Napa Valley Weingut an der Seite des legendären Patrick Léon an. Seine internationalen Erfahrungen erweiterte er dann noch bei Giessen, Neuseeland. Nach Frankreich zurückgekehrt, übernahm Brice Laffond in enger Abstimmung mit dem Eigentümer Edouard Parinet die technische Leitung von Château du Moulin-à-Vent. Darüberhinaus zeichnet er sich auch für die Vinifikation der Chardonnay-Weine von Roc de Boutires verantwortlich – mit großem Erfolg.

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Chat Sauvage
Rheingau Chardonnay 2024, Qw
1002010-24N
Rheingau Chardonnay 2024 · QbA Chat Sauvage · Johannisberg / Rheingau Geschichte & Herkunft Chat Sauvage ist im Rheingau eine echte Besonderheit: Das Weingut konzentriert sich nicht auf Riesling, sondern ausschließlich auf die Burgundersorten Spätburgunder und Chardonnay. Gegründet wurde das Projekt von dem Hamburger Unternehmer Günter Schulz; die ersten eigenen Weinbauaktivitäten begannen um 2000/2001. Heute wird das Weingut von Verena Schöttle geleitet. Rund 8 Hektar Rebfläche zwischen Winkel und Lorch gehören inzwischen zum Betrieb. Der erste Chardonnay wurde 2006 im Winkeler Dachsberg gepflanzt. Damit war der Grundstein für eine Chardonnay-Linie gelegt, die heute vom Rheingau Chardonnay als Gutswein bis zum Spitzenwein Clos de Schulz reicht. Der Rheingau Chardonnay ist dabei bewusst nicht als einfacher Einstiegswein angelegt. Bereits früh wurde der Guts-Chardonnay von Fachautoren als ungewöhnlich kraftvoll, komplex und lang für diese Kategorie beschrieben. Der Jahrgang 2024 Der 2024er ist ein trockener Qualitätswein aus Chardonnay. Das Weingut selbst gibt aktuell 13,0 % vol. an; Händlerangaben nennen je nach Abfüllungs-/Datenstand 12,5–13 %. Die analytischen Angaben eines Fachhändlers lauten 5,1 g/l Säure und 2 g/l Restzucker. Damit ist der Wein trocken, besitzt aber genügend Säure für Frische und Spannung. Stilistisch steht der 2024er zwischen klassischem Rheingau und Burgund: gelbe Frucht, cremige Textur, dezenter Holzeinfluss und mineralische Spannung. Terroir Der Chardonnay wächst auf skelettreichen Böden aus Löss-Lehm mit Quarziteinlagerungen. Diese mineralische Grundlage ist ein wichtiger Teil des Stils von Chat Sauvage. Quarzit und die steinigen Rheingauer Böden geben dem Wein einen Gegenpol zur cremigen Chardonnay-Frucht. Dadurch entsteht nicht einfach ein weicher, üppiger Chardonnay, sondern ein Wein mit Frucht, Schmelz und mineralischer Straffheit. Ausbau Chat Sauvage verfolgt bei Chardonnay einen bewusst burgundisch geprägten Ansatz. Französische Eiche gehört zur Stilistik des Hauses; der Chardonnay wird im Holz ausgebaut. Für den 2024er werden Barrique und französische Eiche als Ausbau angegeben. Der entscheidende Punkt ist dabei die Einbindung des Holzes. Es soll nicht nach „neuem Holz“ schmecken, sondern Struktur, Schmelz und zusätzliche Würze liefern. Das unterscheidet den Rheingau Chardonnay deutlich von einem rein stahltankgeprägten Chardonnay. Verkostung Die Nase ist zunächst kühl und zurückhaltend, öffnet sich aber mit etwas Luft. Im Vordergrund: gelber Apfel → Birne → Mirabelle → weißer Pfirsich → Aprikose Dazu kommen feine Noten von: Vanille → Joghurt → Haselnuss → dezentes Holz Eine Händlerverkostung beschreibt den Wein als kühl und fruchtig; ein weiterer Verkoster nennt ausdrücklich Aprikose, Mirabelle, weißen Pfirsich, Joghurt, Steinobst, Vanille und Holz. Das Interessante: Die Frucht wirkt nicht tropisch oder überreif, sondern eher gelb, kühl und elegant. Am Gaumen Der Auftakt ist weich und saftig, typisch Chardonnay. Dann kommt die mineralische Seite stärker zum Vorschein. Die Struktur lässt sich ungefähr so beschreiben: Schmelz → gelbe Frucht → feine Säure → Mineralität → dezentes Holz Der Wein besitzt Körper, ohne schwer zu werden. Gerade die Verbindung aus cremiger Frucht und kleinen mineralischen Einsprengseln ist für den 2024er charakteristisch. Der Nachhall wird als fein und elegant im Burgunderstil beschrieben. Aromatik gelber Apfel → Birne → Mirabelle → weißer Pfirsich → Aprikose → Zitrus → Haselnuss → Joghurt → Vanille → feine Holzwürze → Stein Mit Luft dürfte die Holzwürze etwas deutlicher werden, während sich die Frucht weiter in Richtung gelbe Steinfrucht entwickelt. Auszeichnungen & Renommee Für den aktuellen 2024er findet sich derzeit keine belastbare, unabhängige Spitzenbewertung. Das Renommee des Weins ist allerdings bemerkenswert: Bereits frühere Jahrgänge des Guts-Chardonnays wurden von Fachautoren deutlich über dem üblichen Niveau eines Rheingauer Gutsweins eingeordnet. Das Weingut selbst wird im Falstaff-Weinguide auf Fünf-Sterne-Niveau geführt. Wichtig ist deshalb, Auszeichnungen älterer Jahrgänge nicht fälschlich dem 2024er zuzuschreiben. Reifepotenzial Der 2024er ist bereits jung gut trinkbar. Durch Säure, Holz und mineralische Struktur besitzt er aber mehr Reserven als ein einfacher, fruchtbetonter Gutswein. Eine Händlerempfehlung sieht ihn bis etwa 2033. Servieren 9–11 °C Nicht zu kalt servieren. Bei 7–8 °C würde die cremige Textur stärker verschwinden und das Holz könnte relativ dominant erscheinen. Ein mittelgroßes Burgunder- oder Chardonnayglas ist ideal. Jung geöffnet würde ich ihm etwa 20–30 Minuten Luft geben. Speisenbegleitung Der Wein ist ausgesprochen vielseitig. Sehr passend: gebratener Fisch Zander Saibling Forelle Kabeljau Garnelen Muscheln Geflügel Kalb cremige Pasta Risotto Spargel Gemüse vom Grill milder Käse Besonders schön: Gebratener Saibling mit brauner Butter, Mandeln und Fenchel. Die nussigen Chardonnay-Noten greifen die Mandeln auf, während die Säure den Fisch und die Butter ausbalanciert. Auch Risotto mit Pilzen und Parmesan passt hervorragend.

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Domaine Jean Collet & Fils
Chablis 1er Cru AC Vaillons 2023 (bio)
3129007-23N
Chablis 1er Cru AC Vaillons 2023 (bio)

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Domaine Jean Collet & Fils
Chablis 1er Cru AC Montmains 2024
3129003-24N
Chablis 1er Cru AC Montmains 2024

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Philipp Kuhn
Chardonnay Reserve vom Kapellenberg 2022, Qw
1008051-22N
Chardonnay „Reserve vom Kapellenberg“ 2022, QW, PHILIPP KUHN, Laumersheim/Deutsche Weinstraße – Pfalz Geschichte & Herkunft Das Weingut Philipp Kuhn in Laumersheim gehört zu den etablierten Spitzenbetrieben der Pfalz. Philipp Kuhn übernahm den Familienbetrieb Anfang der 1990er-Jahre und entwickelte ihn konsequent zu einem auf trockene, terroirgeprägte Weine spezialisierten VDP-Weingut. Neben Riesling bilden insbesondere die Burgundersorten einen wichtigen Schwerpunkt. Der Chardonnay „Reserve vom Kapellenberg“ stammt aus der Laumersheimer Spitzenlage Kapellenberg und gehört zur anspruchsvollen Réserve-Linie des Hauses. Die Rebstöcke wurden bereits 1993 gepflanzt und besitzen damit beim Jahrgang 2022 ein Alter von knapp 30 Jahren. Lage & Terroir Der Laumersheimer Kapellenberg ist stark vom Kalk geprägt. Für den 2022er wird insbesondere Kalkmergel als prägender Untergrund beschrieben. Dieser Boden liefert die mineralische Spannung und den festen Zug, der den Wein trotz seiner Dichte schlank und präzise hält. Die alten Reben bringen zusätzlich Konzentration und Extrakt. Das Zusammenspiel aus kalkigem Terroir und entsprechend tief wurzelnden Rebstöcken bildet die Grundlage für einen Chardonnay mit Druck, Struktur und ausgeprägter mineralischer Länge. Jahrgang 2022 Der Wein besitzt 13,5 % vol. Alkohol und lediglich 0,4 g/l Restzucker. Damit ist er nahezu vollständig trocken durchgegoren. Die Kombination aus Reife, Extrakt und straffer Säure verleiht ihm trotz seiner Kraft eine sehr präzise Balance. Vinifikation & Ausbau Die Trauben werden spontan vergoren und anschließend im Barrique ausgebaut. Der Holzeinsatz liegt bei rund 12 Monaten, wobei etwa ein Drittel der Fässer neues Holz enthält. Während der Gärung beziehungsweise des Hefelagers wird teilweise Bâtonnage eingesetzt. Danach verbleibt der Wein auf der Vollhefe im Fass bis zur Abfüllung. Diese Kombination bringt eine dichte, cremige Textur hervor und verbindet Holz, Hefe, Frucht und Mineralität sehr eng miteinander. Der Holzeindruck bleibt dabei strukturell eingebunden und bildet keinen eigenständigen Aromenschwerpunkt. Verkostung In der Nase eröffnet der Chardonnay mit feinen Röst- und Rauchnoten. Dazu kommen Mango, Apfelschale, Salzzitrone, Orangenblüte sowie Gewürzanklänge von Zimt und Kardamom. Weitere Verkostungsnotizen nennen nassen Stein, gelbes Steinobst, reife Zitrone, saftigen Apfel und Walnuss. Die Aromatik ist dadurch vielschichtig und ernsthaft: reife Frucht steht neben rauchigen, nussigen und mineralischen Eindrücken. Am Gaumen Konzentriert, dicht und ausgesprochen trocken. Der Auftakt besitzt viel Druck und Substanz, wird aber von einer frischen, eng anliegenden Säure klar geführt. Cremiger Schmelz verbindet sich mit einer feinen phenolischen Struktur und deutlicher Kalkmineralität. Besonders charakteristisch ist die Spannung zwischen Volumen und Frische. Gelbe Frucht, Rauch und Würze werden von einer festen mineralischen Achse getragen. Im langen Finale treten salzige und kreidige Noten hervor; der Wein bleibt dabei ausgesprochen saftig und animierend. Aromatik Mango und gelbe Früchte reife Zitrone Apfelschale saftiger gelber Apfel Salzzitrone Orangenblüte Walnuss feine Röst- und Rauchnoten Zimt und Kardamom nasser Stein kalkige, salzige Mineralität Auszeichnungen Der Jahrgang 2022 erhielt von Falstaff 96 Punkte. Ulrich Sautter beschreibt ihn als konzentriert, dicht und mineralisch, mit cremigem Schmelz, eng anliegender Säure, gutem Extrakt und deutlichem Entwicklungspotenzial. Auch Lobenberg bewertet den Wein mit 95+ Punkten. Reifepotenzial Der 2022er besitzt ein ausgezeichnetes Reifegerüst. Die Kombination aus alten Reben, Säure, Mineralität, Extrakt und langem Hefelager erlaubt eine lange Entwicklung. Lobenberg nennt ein Trinkfenster von 2024 bis 2038. Mit weiterer Reife dürften sich die gelben Fruchtaromen stärker in Richtung reifer Zitrusfrucht, Nuss, Brioche, Rauch und mineralisch-würziger Töne entwickeln. Servieren Ideal bei 11–13 °C. Ein großes Burgunder- oder Chardonnayglas bringt die komplexe Frucht-, Holz- und Mineralstruktur am besten zur Geltung. Eine Belüftung von etwa 30 Minuten kann den Wein zusätzlich öffnen. Speisenbegleitung Sehr passend zu: Steinbutt und Seezunge gebratenem Zander Jakobsmuscheln Hummer und Krustentieren Geflügel mit cremigen Saucen Kalbsrücken Trüffelgerichten Steinpilzen und Morcheln cremigem Risotto gebratenem Spargel gereiftem Comté oder anderem kräftigem Hartkäse  

Inhalt: 0.75 Liter (47,87 €* / 1 Liter)

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