Verkostungsnotiz:Helles, klares Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase komplexe Aromen mit kräutrigen (Heu und Fenchel) und balsamischen Würznoten (Anissamen), sowie Anklänge von Pfirsich, Holunderblüte und Stachelbeere. Am Gaumen wieder komplexe, frische Frucht, vollmundig mit filigraner Struktur und mineralischen Assoziationen, sortentypisch, mit feiner Fruchtsüße und gut stützender, lebendiger Säure. Feine Exotik im herrlich-leichten Abgang. Ein feiner, sommerlicher Aperitif für die Terrasse! Bodegas Don Diego, La Seca, Valladolid, RuedaDie Weingärten von Tramoya sind zwar schon 45 bis 50 Jahre alt, aber sie repräsentieren die junge Winzer-Generation der alteingesessenen Familie Escudero. Pablo, Maria und Diego Escudero, die Kinder von Altmeister Pedro Escudero, verwirklichen hier ihre eigenen Vorstellungen von Weissweinrzeugung. Ihre Produkte präsentieren sich modern in Stilistik und Flaschenausstattung, ohne jedoch die gebiets- und rebsortentypischen Merkmale preiszugeben. Blitzsaubere, unverwechselbare Weine mit betörender Fruchtigkeit und der charakteristischen Kräuterwürze, die Liebhaber von Rueda-Weinen so sehr schätzen.
VerkostungsnotizFeiner Duft nach Blüten und Pfirsichstein. Am Gaumen geschmeidig und saftig. Mittlere Fülle und moderate Säure. Schöne nachklingende Aromen. Weingut Karl Heinz Johner, Vogtsburg-Bischoffingen, BadenNach dem Önologie-Studium in Geisenheim ist Karl Heinz Johner mit seiner Familie erst einmal nach England gezogen, wo er in einem großen Weingut englischen Wein ausbaute. Dort lernte er mehr und mehr die große Weinwelt aus den Augen eines „englischen Weinliebhabers“ kennen. Ihm ist aufgefallen, dass die weltweit teuersten Rot- und Weißweine aus Frankreich stammen, vor allem aus der „Bourgogne“. Die dortigen Rebsorten kannte er aus seiner badischen Heimat. Warum nur hatte der „Bourgogne“ weltweit diesen exzellenten Ruf und der „Badische“ nicht? Dieses Rätsel zu lösen und entsprechend umzusetzen wurde Motto seines Lebenswerks. Nach zehnjähriger Tätigkeit im Ausland gründete Karl Heinz Johner 1985 zusammen mit seiner Frau Irene ein eigenes, kleines Weingut in Bischoffingen, ihrer Heimatgemeinde am Kaiserstuhl – heute 16 ha groß.Vorbilder bei der Vinifizierung waren natürlich die Weine aus dem Burgund – voller Kraft und doch mit höchster Eleganz. Die Burgunder waren viel komplexer und moderner als die bis dahin am Kaiserstuhl erzeugten, eher einfachen Rotweine. Zunächst wurde Art der Weinbereitung durch Karl Heinz Johner, der damals schon auf Barriqueausbau setzte, sehr misstrauisch beobachtet - sowohl seitens der Winzerschaft als auch seitens der Behörden. Allen Widerständen zum Trotz etablierte sich das Weingut aber bald als Pionier des neuen deutschen Weinstils mit internationalem Format – heute Standard für die Spitzenweine der Region!1991 wurde mit dem Bau einer neuen Kellerei begonnen mit dem Ziel, eine möglichst schonende Traubenverarbeitung zu ermöglichen. Fantasiereich, schuf man eine fast klosterartige Kellerei mit Turm, mit weit ausladenden Dächern und dickem, bodenständigem Mauerwerk.f alle überflüssigen Eingriffe verzichtet. Der Ausbau der ausschließlich trockenen Weine erfolgt ohne Schönung im Edelstahltank und im kleinen Holzfass, wo sie lange auf der Hefe lagern und nur bei Bedarf filtriert werden. Das Motto: So naturnah wie möglich – traditionell aber mit moderner Ausrichtung.
Verkostungsnotiz:Strahlendes Strohgelb, in der Nase delikater Duft nach reifem Apfel, Pfirsich und Akazienblüte. Am Gaumen weich und sehr aromatisch, frisch-fruchtige Anmutung mit einer dezenten Würze, sehr gut balanciert und harmonisch, ein verspielter, animierender Frizzante in toller Ausstattung.Marsuret Farm, Guia di Valdobbiadene, Treviso, Venetien, ItalienAls Agostino Marsura 1936 das Weingut Marsuret begründete, bewies er ein feines Gespür für die Standortwahl. Das Weingut liegt, malerisch in eigenen Weinbergen eingebettet, mitten im Herzen des traditionellen Prosecco-Anbaugebiets im Val de Cune in Guia di Valdobbiadene. Die Rebflächen erstrecken sich über die DOCG-Zonen Cartizze, Col San Martino, Guia, Premaor, Rolle, Zuel und Le Serre.Während andere Erzeuger mit der neuen amtlichen Ursprungsbezeichnung des Prosecco Superiore, wodurch die gesamte Proseccowelt neu geordnet wurde, die Berechtigung verloren, ihre Weine mit der Bezeichnung Prosecco zu vermarkten, gehört Marsuret zu den Gewinnern der Neuordnung. Durch die Klassifikation der besten Lagen im historischen Anbaugebiet um die Städte Conegliano und Valdobbiadene, wo der Prosecco als schäumender Weißwein vor hundert Jahren geboren wurde, dürfen sich nur noch jene Qualitätserzeugnisse Prosecco nennnen, deren Gleratrauben von dort stammen.Die Rebflächen von Marsuret liegen in diesen ausgezeichneten Lagen, die durch steiles Hügelland und hoch gelegene Weinberge charakterisiert sind, die Weinbergsarbeit wegen dieser besonderen Bedingungen noch über-wiegend traditionell von Hand durchgeführt wird. Die Ausrichtung der Weinberge, ihr Mikroklima, welches sich durch hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auszeichnet, sowie die Zusammensetzung der Böden mit steinigem Untergrund ergeben ein jeweils spezielles Terroir, das sich wiederum in der spezifischen Charakteristik der einzelnen Prosecci wiederspiegelt. Die ursprünglichen Gebäude des Familienguts wurden sukzessive über die Jahre erweitert und mit neuester Technologie modernisiert, so dass bei Marsuret Prosecci von höchster Qualität erzeugt werden. Es entstehen ausdrucksstarke und nervige Weine, die zu Recht zu den besten der Region gezählt werden.
Verkostungsnotiz Weingut Rainer Sauer - Escherndorf (Maindreieck), FrankenDer Grundstein für das Weingut wurde 1979 gelegt, als man den Schritt in die Selbstvermarktung wagte, Kellerräume schuf und die nötige Infrastruktur aufbaute. Heute bewirtschaftet die Familie Sauer 14 Hektar und davon 4 Hektar in der Steillage Escherndorfer Lump. Sohn Daniel stieg im Jahr 2007, nach erfolgreich abgeschlossenen Studium für Weinbau und Oenologie, in das Unternehmen ein. Er setzt neue innovative Ideen um. So bewirtschaftet Daniel Sauer seit 2008 mehrere Weinberge (4 ha) nach den Richtlinien des biodynamischen Weinbaus. Dabei geht es ihm um die Nachhaltigkeit der Bewirtschaftung und den scho-nenden Umgang mit der Natur, um die Verbindung bzw. das Zusammenspiel von Boden und Rebstock verstärkt in Einklang zu bringen. Da bei der biody-namischen Arbeitsweise der Boden eine Schlüsselrolle spielt, tragen diese Weine die Bezeichnung „Vom Muschelkalk“.Im Frühjahr 2015 wurde der Umbau des Weinguts vollendet. Das alte Gebäude wurde komplett entkernt, nur die Außenmauern blieben stehen. Die naeuen Räumlichkeiten sind ein absolutes Highlight in der fränkischen Weinarchitekturlandschaft.Qualitätsverständnis:Genussvolle Weine erzeugt nach traditionellen Rezepten, Manuelle Lese, physiologisch vollreife Trauben, behutsamer, individueller Ausbau, zeitgemäße, umweltschonende Anbautechnik, moderne Vinifikation. Falstaff Weinguide Deutschland 2021"Hut ab vor Rainer und Daniel Sauer: Die Weine sind substanzhaltig und dicht, ohne im Geringsten forciert oder beschwerlich zu wirken."Vinum Weinguide Deutschland 2021Mit glanzvollen vier aus möglichen fünf Sternen erscheint das WeingutRainer Sauer in der neuen Ausgabe „Vinum WEINGUIDE DEUTSCHLAND 2021Eichelmann Deutschlands Weine 2021: 5 Sterne – Weltklasse-WeingutGerhard Eichelmann schreibt: „Schon in der ersten Ausgabe haben wir die Weine von Rainer Sauer empfohlen, seither haben er und Sohn Daniel gewaltig zugelegt. Wer sich für Silvaner interessiert, der kommt an ihnen nicht vorbei, und wer sich nicht für Silvaner interessiert, der sollte nach Escherndorf fahren und Rainer und Daniel Sauer besuchen!Die Weine sind alle wunderschön reintönig, die Spitzen-Silvaner sind puristisch und doch erstaunlich komplex, faszinieren mit ihrer Nachhaltigkeit. Dass auch die Weine aus anderen Rebsorten sehr gut sind, das versteht sich von selbst."
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensive Aromen tropischer Früchte, flankiert durch Noten reifer Birnen, Wassermelone, Steinfrüchten und weißer Blüten. Am Gaumen elegant und seidig gewirkt, exzellente Harmonie durch frische Säure bei mittelschwerem Körper. Wieder viel Frucht im sehr schönen, eleganten Nachhall. Pazo das Tapias, Ourense, Galizien, SpanienIn Monterrei, einer in unseren Breitengraden noch weniger bekannten kleinen spanischen Denominación de Origen, die in Galizien nahe der portugiesischen Grenze liegt, hat die Familie Mendez in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Weingut Pazo das Tapias gegründet. Die Reben von Pazo das Tapias wachsen 450 Meter über dem Meeresspiegel auf tonhaltigen, teilweise tiefen und sandigen Böden. Ähnlich wie die anderen galizischen Regionen (Ribeiro, Rias Baixas, Valduras, Ribeira Sacra) steht auch in Monterrei der Weißwein im Vordergrund. Familie Mendez, die auf mehr als 60 Jahre weinbauliche Erfahrungen zurück greifen kann, entschied sich dafür, in Pazo das Tapias hauptsächlich die traditionelle, weiße Rebsorte Godello und die rote Traube Mencia anzupflanzen. Auf den sandigen, mineralischen Böden Monterreis bringt die Sorte Godello besonders feine und lebhafte Weisswein hervor.Die Familie Mendes besitzt neben Pazo das Tapias zwei weitere Weingüter, die seit 2002 in der Pazo do Mar Group zusammen geschlossen sind: Pazo do Mar in der D.O. Ribeiro und Veiga da Princesa, das in der D.O. Monterrei liegt. Auch bei diesen beiden Weingütern liegt der Schwerpunkt auf den heimischen Rebsorten, nämlich Albariño, Treixadura, Torrontés und Godello Mencia. Die Pazo do Mar Group vereint mehr als 40 Hektar mit einer jährlichen Kapazität von 1,25 Millionen Litern, die sich ausschließlich im Familieneigentum befinden.Jedes der drei Weingüter der Pazo do Mar Group kann sich auf die Erfahrungen und das Know-How eines eigenen Kellermeisters stützen. Den Önologen stehen bei der Weinerzeugung top-modern eingerichtete Kellereien zur Verfügung, so dass sie das großartige Potential des je eigenen Anbaugebiets weiter heraus kristallisieren können. Sich auf die bewährten, autochthonen Sorten zu konzentrieren, diese traditionsreichen Schätze zu modernem Glanz zu führen, wurde und wird immer wieder mit zahlreichen Auszeichnungen honoriert.
VerkostungsnotizStrahlendes, helles Strohgelb. In der Nase feine Aromen von Zitrusfrüchten, Anklänge vom Williamsbirne und Wiesenkräutern, daneben Nuancen von Grünem Apfel und Stachelbeere. Am Gaumen frisch und fruchtbetont, mit animierender Säure und feinem Fruchtextrakt. Ein schlanker und unverwechselbarer Silvaner mit frischem Nachhall. Weingut Rainer Sauer - Escherndorf (Maindreieck), FrankenDer Grundstein für das Weingut wurde 1979 gelegt, als man den Schritt in die Selbstvermarktung wagte, Kellerräume schuf und die nötige Infrastruktur aufbaute. Heute bewirtschaftet die Familie Sauer 14 Hektar und davon 4 Hektar in der Steillage Escherndorfer Lump. Sohn Daniel stieg im Jahr 2007, nach erfolgreich abgeschlossenen Studium für Weinbau und Oenologie, in das Unternehmen ein. Er setzt neue innovative Ideen um. So bewirtschaftet Daniel Sauer seit 2008 mehrere Weinberge (4 ha) nach den Richtlinien des biodynamischen Weinbaus. Dabei geht es ihm um die Nachhaltigkeit der Bewirtschaftung und den scho-nenden Umgang mit der Natur, um die Verbindung bzw. das Zusammenspiel von Boden und Rebstock verstärkt in Einklang zu bringen. Da bei der biody-namischen Arbeitsweise der Boden eine Schlüsselrolle spielt, tragen diese Weine die Bezeichnung „Vom Muschelkalk“.Im Frühjahr 2015 wurde der Umbau des Weinguts vollendet. Das alte Gebäude wurde komplett entkernt, nur die Außenmauern blieben stehen. Die naeuen Räumlichkeiten sind ein absolutes Highlight in der fränkischen Weinarchitekturlandschaft.Qualitätsverständnis:Genussvolle Weine erzeugt nach traditionellen Rezepten, Manuelle Lese, physiologisch vollreife Trauben, behutsamer, individueller Ausbau, zeitgemäße, umweltschonende Anbautechnik, moderne Vinifikation. Falstaff Weinguide Deutschland 2021"Hut ab vor Rainer und Daniel Sauer: Die Weine sind substanzhaltig und dicht, ohne im Geringsten forciert oder beschwerlich zu wirken."Vinum Weinguide Deutschland 2021Mit glanzvollen vier aus möglichen fünf Sternen erscheint das WeingutRainer Sauer in der neuen Ausgabe „Vinum WEINGUIDE DEUTSCHLAND 2021Eichelmann Deutschlands Weine 2021: 5 Sterne – Weltklasse-WeingutGerhard Eichelmann schreibt: „Schon in der ersten Ausgabe haben wir die Weine von Rainer Sauer empfohlen, seither haben er und Sohn Daniel gewaltig zugelegt. Wer sich für Silvaner interessiert, der kommt an ihnen nicht vorbei, und wer sich nicht für Silvaner interessiert, der sollte nach Escherndorf fahren und Rainer und Daniel Sauer besuchen!Die Weine sind alle wunderschön reintönig, die Spitzen-Silvaner sind puristisch und doch erstaunlich komplex, faszinieren mit ihrer Nachhaltigkeit. Dass auch die Weine aus anderen Rebsorten sehr gut sind, das versteht sich von selbst."
VerkostungsnotizLeuchtendes, helles Strohgelb. In der Nase frisch und saftig, es präsentieren sich reifes Kernobst, Pfirsich, feine Heublumen und kreidige Eindrücke. Am Gaumen reife Aromatik, mineralisch und animierend, Skizzen von feinen Gerbstoffen sowie leicht-rauchigen Noten, von elegantem Säurebogen umspannt, dezent kalkige Struktur mit tollem Zug. Schöner Abgang mit erfrischendem Finish! Dieser Welschriesling tänzelt über den Gaumen und macht Lust auf mehr.Weingut Herbert Zillinger, Ebenthal, WeinviertelDas Weinviertel, die größte Weinbauregion Österreichs, beheimatet hunderte von Winzern, doch nur wenigen gelingt es so hervor zu stechen wie Her-bert Zillinger. Er leitet das Weingut Zillinger nun mehr in dritter Generation, seit er den elterlichen Betrieb 1998 nach seiner Ausbildung zum Weinbauingenieur in Klosterneuburg und zum Weinakadmiker in Rust im Alter von nur 20 Jahren übernahm.Herbert Zillingers 12 Hektar Rebflächen liegen im Wiener Becken, in dem ein Sediment den Ton angibt: der Löss. Die Weinberge sind vor allem mit Grünem Veltliner (70%), Weißburgunder, Chardonnay und einem weiteren Liebling dem Gewürztraminer, sowie zu 10% mit den Rotweinsorten Zweigelt und Blauburger bestock. Diesen Reben hat sich der Winzer mit Leib und Seele verschrieben. Als überzeugter Weinviertler liegt sein Hauptaugenmerk naturgemäß und nicht nur aufgrund der Anbaufläche auf den Grünen Veltliner. Sein zweites Steckenpferd ist – wie erwähnt - der Traminer. Seine dritte Ambition ist der Zweigelt-Rosésekt „Indiskret“, vom dem der Jahrgang 2011 den 2. Platz in einer internationalen Schaumweinverkostung in Dänemark belegte.Herbert Zillinger verzichtet bewusst auf Kompromisse, um seine Kreationen möglichst puristisch und herkunftsbezogen auszubauen. Dadurch erschafft er eben keine Allerweltsweine, sondern charaktervolle und ausdrucksstarke Unikate, die nicht immer einfach zu verstehen sind. Der Einsatz von Spontanhefen, lange Maischestandzeiten und das Gewähren der nötigen Zeit bei der Vergärung und dem Ausbau seiner Weine sowie der Verzicht auf Filtration sind nur einige der Schritte, die Herbert Zillinger auf der Suche nach den Wurzeln gekonnter Weinerzeugung begeht. Logisch ist da nur, dass sich Herbert Zillinger wieder der ursprünglichsten, nämlich der biologischen Weinerzeugung besonnen hat. Die Umstellung des Weinbaus auf ökologische Bewirtschaftung ist seit 2015 abgeschlossen.Ehrlichkeit und Tiefgang, Ecken und Kanten. Diese Attribute gelten für den Weinviertler Herbert Zillinger gleichermaßen wie für seine Weine. Wer also lieber Unikate mit Charakter als Allerweltsweine trinkt, ist bei ihm genau richtig. Wer sich mit Muse auf das Ergebnis seiner Weinphilosophie einzulassen versteht, wird durch Diversität und hohe Qualität belohnt werden.So urteilte beispielsweise Michael Madrigale, durch die Weinfachzeitschrift Wine Enthusiat zum Sommelier des Jahres 2012 gewählt, als er 2013 erstmals Weine von Herbert Zillinger verkostete: „DELICIOUS! Honestly, I really really really loved the wines from Zillinger“
Mediterraner, lebendiger Typ: Zitrus, weiße Blüten, etwas Kräuterwürze. Frisch, mit feiner Mineralität und dezent salzigem Touch im Finish. Topp zu Seafood.
Marsuret Farm, Guia di Valdobbiadene, Treviso, Venetien, ItalienAls Agostino Marsura 1936 das Weingut Marsuret begründete, bewies er ein feines Gespür für die Standortwahl. Das Weingut liegt, malerisch in eigenen Weinbergen eingebettet, mitten im Herzen des traditionellen Prosecco-Anbaugebiets im Val de Cune in Guia di Valdobbiadene. Die Rebflächen erstrecken sich über die DOCG-Zonen Cartizze, Col San Martino, Guia, Premaor, Rolle, Zuel und Le Serre.Während andere Erzeuger mit der neuen amtlichen Ursprungsbezeichnung des Prosecco Superiore, wodurch die gesamte Proseccowelt neu geordnet wurde, die Berechtigung verloren, ihre Weine mit der Bezeichnung Prosecco zu vermarkten, gehört Marsuret zu den Gewinnern der Neuordnung. Durch die Klassifikation der besten Lagen im historischen Anbaugebiet um die Städte Conegliano und Valdobbiadene, wo der Prosecco als schäumender Weißwein vor hundert Jahren geboren wurde, dürfen sich nur noch jene Qualitätserzeugnisse Prosecco nennnen, deren Gleratrauben von dort stammen.Die Rebflächen von Marsuret liegen in diesen ausgezeichneten Lagen, die durch steiles Hügelland und hoch gelegene Weinberge charakterisiert sind, die Weinbergsarbeit wegen dieser besonderen Bedingungen noch über-wiegend traditionell von Hand durchgeführt wird. Die Ausrichtung der Weinberge, ihr Mikroklima, welches sich durch hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auszeichnet, sowie die Zusammensetzung der Böden mit steinigem Untergrund ergeben ein jeweils spezielles Terroir, das sich wiederum in der spezifischen Charakteristik der einzelnen Prosecci wiederspiegelt. Die ursprünglichen Gebäude des Familienguts wurden sukzessive über die Jahre erweitert und mit neuester Technologie modernisiert, so dass bei Marsuret Prosecci von höchster Qualität erzeugt werden. Es entstehen ausdrucksstarke und nervige Weine, die zu Recht zu den besten der Region gezählt werden.
Verkostungsnotiz:Klares, intensives Strohgelb, in der Nase delikater Duft nach gelbem Apfel, Wiesenblumen und Kräutern, Anklänge von Mineralität. Am Gaumen sehr saftig und harmonisch, fein-würzig und mineralisch, mit gut eingebundener Säure und animierendem Nachhall.Azienda Agricola Il Colombaio di Santachiara, San Gimignano, ToscanaDas Weingut Il Colombaio di Santachiara liegt unweit der malerischen Stadt San Gimignano. Seit einigen Jahren setzt Weingutsbesitzer Alessio Logi, der den Betrieb von seinem Vater Mario übernommen hat, auf biologischen Anbau der Trauben, selektive, manuelle Lese und den schonenden Ausbau im Keller. So entstehen charaktervolle Weine insbesondere aus der Rebsorte Vernaccia , die das besondere Terroir rund um San Gimignano wunderbar zum Ausdruck bringen.
Verkostungsnotiz:Klares, intensives Strohgelb, in der Nase delikater Duft nach gelbem Apfel, Wiesenblumen und Kräutern, Anklänge von Mineralität. Am Gaumen sehr saftig und harmonisch, fein-würzig und mineralisch, mit gut eingebundener Säure und animierendem Nachhall.Azienda Agricola Il Colombaio di Santachiara, San Gimignano, ToscanaDas Weingut Il Colombaio di Santachiara liegt unweit der malerischen Stadt San Gimignano. Seit einigen Jahren setzt Weingutsbesitzer Alessio Logi, der den Betrieb von seinem Vater Mario übernommen hat, auf biologischen Anbau der Trauben, selektive, manuelle Lese und den schonenden Ausbau im Keller. So entstehen charaktervolle Weine insbesondere aus der Rebsorte Vernaccia , die das besondere Terroir rund um San Gimignano wunderbar zum Ausdruck bringen.
Verkostungsnotiz Der Wein duftet wie ein Bauerngarten voll sonnenreifen Kernobstes, weiße Blüten und cremige Mandelnuancen. Am Gaumen sehr samtige Textur, süffig und trinkanimierend. Es finden sich auch kräutrige Noten im herben Abgang. Weingut Schäfer-Fröhlich - Bockenau, NaheDas Weingut Schäfer-Fröhlich wird seit Anfang der 1970er-Jahre von Hans und Karin Fröhlich in bereits fünfter Familien-Generation betrieben. Seit 1996 leitet Sohn Tim das Weingut. Die Weinberge umfassen 12,5 Hektar Rebfläche in den Lagen Felseneck undStromberg (Bockenau), Frühlingsplätzchen und Halenberg (Monzingen), sowie Felsenberg und Kupfergrube (Schlossböckelheim). Sie sind zu 80% mit dem Riesling, sowie den Sorten Weißburgunder, Grauburgunder und Spätburgunder bestockt.Seit der Qualitätsfanatiker Tim Fröhlich die Verantwortung für die Weinproduktion übernommen hat, ist das Weingut in die Elite der Deutschen Weingüter aufgerückt. Ein wichtiger Faktor für die überzeugende Qualität der Weine ist die Spontanvergärung, bei der mit selbst selektierten wilden Hefen gearbeitet wird - kein anderes Weingut an der Nahe beherrscht dies besser. »Gesundes Lesegut, absolute Sauberkeit und exaktes Arbeiten sind Pflicht, will man mit diesen Hefen klare Aromen erhalten«, konstatiert Tim Fröhlich. Zahlreiche Auszeichnungen und positiven Kritiken bezeugen dieses kompromisslose Qualitätsstreben:Robert M. Parker: "Es gibt in Deutschland derzeit kein spannenderes oder aufregenderes Weingut als Schäfer-Fröhlich".Eichelmann 2010: Schäfer-Fröhlich 5 Sterne und damit Eingruppierung in die Elite der "Weltklasse-Betriebe"WeinWisser: „Tim Fröhlichs fast schon erschreckend präzises Felseneck GG ist atemberaubend in seiner radikalen Terroirprägung. Riesling in Perfektion und von genialer Klarheit. Ein Muss für jeden Rieslingkeller!“
Verkostungsnotiz:Brilliantes, helles Strohgelb mit grünlichen Reflextionen. In der Nase kraftvolles, beeindruckendes Aroma feier Blüten und reifer Früchte (Melone und Pfirsich; typisch für diese Lage). Am Gaumen cremig, kraftvoll und tiefgründig mit langem, aromatischem Finisch.Azienda Vinicola Funaro, Santa Ninfa/Trapani, Sizilien, ItalienDie Azienda Vinicola Funaro umfasst rund 60 Hektar Rebfläche sowie 16 Hektar an Olivenbäumen und liegt im Ort Santa Ninfa, in der Provinz Trapani im Nordwesten Siziliens. Das Weingut befindet sich seit mehr als drei Generationen in Familienbesitz und wird heute von den drei Geschwistern Tiziana, Clemente and Giacomo Funaro geleitet. Die önologische Verantwortung hat Alessandro Funaro. Mit großer Leidenschaft und Professionalität führt die Familie hier moderne Technik und überlieferte Traditionen zusammen. Der gesamte Betrieb wurde 2011 auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt. Der Verzicht auf Pestizide, die ausschließliche Verwendung organischen Düngers, die ständige Minimierung des Schwefeleinsatzes, eine betriebseigene Schmutzwasseraufbereitung, sowie die konsequente Nutzung von Photovoltaik sind Ausdruck der Nachhaltigkeitsphilosophie der Familie Funaro.
VerkostungsnotizHelles, klares Goldgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase deutliche Zitrusfruchtaromen (Limone, Grapefruit, Kumquat), begleitet von Mandelparfait, Birne, grüne Melone und etwas Feige, ein Hauch von Brot und Nüssen, sowie Kräutern und exotische Frucht (Mango, Ananas). Am Gaumen frisch und knackig, von cremiger Textur, mit angenehmer Mineralität, lebendige, dabei gut eingebundene Säure. Ein wunderbarer, gut ausbalancierter Picpoul mit langem, trinkanimierendem Abgang. Ein klassischer Gentleman durch und durch zurückhaltend, trotzdem direkt und fordernd. Eine ganz eigenständige Spezialität aus dem südfranzösischen MontagnacDomaine La Croix Gratiot Anaïs & Yves Ricome, MontagnacDie Domaine umfasst rund 33 Hektar an Rebflächen, die sich rund um das Thau-Becken befinden. Mehr als dreißig Jahre wurde das Weingut von den Brüdern Yves und Hugues Ricome bewirtschaftet, die das Traubenmaterial an die örtliche Genossenschaft verkauften. Im Jahr 2005 begann Yves Ricome seine eigenen Weine abzufüllen. Er leitet das Weingut zusammen mit seiner Frau Elisabeth und seiner Tochter Anaïs, die wertvolle Erfahrungen auf einem Weingut in Neuseeland sammeln konnte. La Croix Gratiot arbeitet nach biodynamischen Grundsätzen, die Weine sind jedoch noch nicht bio-zertifiziert. Die Weissweinrnte erfolgt nachts, um die Frische der Weine und deren natürliche Säure sicherzustellen. Hauptrebsorten der Domaine sind die weissen Sorten Picpoul Blanc, Chardonnay, Sauvignon, Roussane, Viognier und Muscat, sowie die Roten Syrah, Cabernet Sauvigon, Grenache Noir und Mourvèdre.
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