Secco Carlo weiss, Deutscher Perlwein, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann hat seinen Sitz in Walsheim in der Südpfalz. Namensgeber und Gründer war Karl Pfaffmann, heute wird das Familienweingut von Markus Pfaffmann mit Unterstützung der Familie geführt. Die Weinberge liegen rund um Walsheim und in benachbarten Gemeinden der Südlichen Weinstraße. Zu den traditionellen Herkünften zählen unter anderem Walsheimer Silberberg, Nussdorfer Kirchenstück und Knöringer Hohenrain. Das Wissen um die unterschiedlichen Böden und geeigneten Rebsorten wird innerhalb der Familie weitergegeben. Der Secco Carlo ist dabei bewusst als unkomplizierter, fruchtbetonter Perlwein konzipiert. Der Name und die Gestaltung spielen mit einem südländischen Lebensgefühl und dem Gedanken des entspannten Genusses.
Herkunft & Stil
Als Deutscher Perlwein stammt der Carlo aus der Pfalz und wird mit zugesetzter Kohlensäure versehen. Er unterscheidet sich damit von klassisch flaschengärenden Sekten: Im Mittelpunkt stehen Frucht, Frische und die unkomplizierte Perlage. Bei der aktuellen Abfüllung werden je nach Quelle unterschiedliche Rebsortenangaben genannt. Vinomi führt Müller-Thurgau, Silvaner und Morio-Muskat, während andere Händler Kerner beziehungsweise Kerner und Riesling angeben. Eine eindeutige aktuelle Sortenzusammensetzung lässt sich daher nicht belastbar festlegen.
Geschmack & Aromatik
Der Carlo zeigt eine ausgesprochen fruchtbetonte, offene Aromatik. Zitrus, Apfel und Mandarine werden von exotischer Ananas und Limette ergänzt. Die feine Kohlensäure verstärkt den frischen Eindruck und macht den Perlwein besonders leicht zugänglich.
Aromatik
Apfel
Zitrone und Limette
Mandarine
Ananas
Zitrusfrüchte
feine florale Anklänge
leichte Muskatwürze
frische, saftige Frucht
Am Gaumen
Leicht, frisch und lebendig mit feiner Perlage. Die Frucht steht klar im Vordergrund, während die Säure für Erfrischung sorgt. Je nach aktueller Abfüllung wird der Wein als trocken beziehungsweise halbtrocken beschrieben; die verfügbaren Produktdaten schwanken zudem beim Restzucker deutlich. Für die sensorische Einordnung ist deshalb vor allem die fruchtig-frische, weich zugängliche Stilistik maßgeblich. Der Alkohol liegt bei etwa 11,5 % vol. und unterstützt den leichten Charakter.
Perlage
Die Kohlensäure ist fein und angenehm integriert. Sie wirkt weniger streng oder cremig als bei einem hochwertigen Sekt, sondern bewusst frisch und unkompliziert. Dadurch eignet sich der Carlo besonders gut als Aperitif und für gesellige Anlässe.
Servieren
Am besten sehr gut gekühlt bei 6–8 °C. Ein schlankes Sekt- oder Weißweinglas genügt. Nach dem Öffnen sollte der Perlwein möglichst frisch getrunken werden.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
leichten Vorspeisen
frischen Salaten
Räucherlachs
Garnelen mit Aioli
Sushi
Fingerfood
milden Antipasti
sommerlichen Gemüsegerichten
Auch als unkomplizierter Aperitif funktioniert der Carlo hervorragend.
„Erstes Fass“ Weißweincuvée 2025 „Nachschlag“
Christian Stahl – Auernhofen, Maindreieck, Franken
Die „Erstes Fass“ Weißweincuvée 2025 „Nachschlag“ von Christian Stahl steht für einen unkomplizierten, modernen und sehr trinkanimierenden Franken-Weißwein. Weniger auf maximale Komplexität ausgelegt als die höherklassigen Weine des Hauses, überzeugt sie vor allem durch Frische, saftige Frucht und unkomplizierten Trinkfluss.
Charakter & Verkostung
In der Nase grüner Apfel, Birne, Zitrusfrüchte und weißer Pfirsich, dazu feine florale und kräuterige Noten. Ein Hauch von grüner Traube und Limette sorgt für zusätzliche Frische. Am Gaumen trocken, leichtfüßig und saftig, mit einer lebendigen Säure und klarer Frucht. Die Textur ist schlank und animierend, ohne dünn zu wirken. Im Finale bleiben Zitrus, grüner Apfel und eine feine mineralische Note zurück.
Ein unkomplizierter, frischer Weißwein mit hohem Trinkfluss – genau der Wein für den „Nachschlag“.
Der Stil von „Erstes Fass“
Die „Erstes Fass“-Weine von Christian Stahl stehen für einen jungen, frischen und zugänglichen Stil.
Hier geht es weniger um:
lange Reife
große Konzentration
komplexe Holzaromen
sondern vielmehr um:
Frische
klare Frucht
Saftigkeit
unkomplizierten Genuss
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Zusatz „Nachschlag“ passt deshalb hervorragend: ein Wein, von dem man gerne noch ein Glas nimmt.
Jahrgang 2025
Der 2025er ist als junger Weißwein vor allem für den frischen Genuss gedacht.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027–2028 Serviertemperatur: 7–9 °C
Gut gekühlt servieren, aber nicht eiskalt – bei etwa 8 °C bleibt die Frucht klar und die Säure schön animierend.
Perfekt zu
Ein ausgesprochen vielseitiger Alltagswein:
Flammkuchen
Spargel
Salate
leichte Pasta
Gemüsegerichte
Fisch
Meeresfrüchte
Sushi
Geflügel
Frischkäse
Ziegenkäse
Brotzeit
leichte fränkische Küche
Besonders passend zu Flammkuchen mit Zwiebeln und Kräutern. Auch als Aperitif oder Terrassenwein funktioniert er hervorragend.
Weißer Burgunder & Chardonnay 2023 – 0,375 l
Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden
Die Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay verbindet zwei Burgunderrebsorten zu einem besonders harmonischen, cremigen und zugleich frischen Weißwein. Der Weißburgunder bringt Eleganz und Frische, der Chardonnay zusätzliche Körperfülle, Schmelz und gelbe Frucht.
Charakter & Verkostung
In der Nase gelber Apfel, Birne und weißer Pfirsich, dazu Zitrusfrucht, Mirabelle und weiße Blüten. Mit etwas Luft kommen feine Mandel-, Kräuter- und dezente nussige Noten hinzu. Am Gaumen trocken, saftig und geschmeidig. Die Frucht wirkt reif und klar, während die Säure für Frische sorgt. Der Chardonnay gibt der Cuvée zusätzlichen Schmelz und Körper, ohne dass der Wein schwer erscheint. Das Finale ist frisch, leicht nussig und feinwürzig, mit anhaltender gelber Frucht.
Eine sehr ausgewogene Burgunder-Cuvée: elegant genug für den Aperitif, aber substanzreich genug für die Küche.
Jahrgang 2023
Der warme Jahrgang bringt eine schöne aromatische Reife und Fülle. Gleichzeitig besitzt die Cuvée genügend Säure, um frisch und ausgewogen zu bleiben. In der Halbflasche dürfte sie jetzt besonders zugänglich sein.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2029 Serviertemperatur: 8–10 °C
Nicht zu kalt servieren – bei etwa 9–10 °C kommen die Burgunderaromen und die cremige Textur besser zur Geltung.
Perfekt zu
Die Cuvée ist gastronomisch ausgesprochen vielseitig:
Spargel
gebratener Zander
Saibling
Forelle
Wolfsbarsch
Garnelen
Jakobsmuscheln
Geflügel
Kalb
Risotto
Pasta mit hellen Saucen
Gemüsegerichte
Flammkuchen
milde Käsesorten
Besonders schön zu gebratenem Saibling mit Kräutern und Zitronenbutter. Auch Spargel mit Kalbsrücken funktioniert hervorragend.
Bubbles against Troubles „Nachschlag“ 2025
Deutscher Perlwein – Christian Stahl, Auernhofen/Maindreieck, Franken
„Bubbles against Troubles“ ist der Name schon Programm: ein unkomplizierter, frischer und beschwingter Perlwein, der mit feiner Perlage, saftiger Frucht und viel Trinkfluss für gute Laune sorgt. Die „Nachschlag“-Linie von Christian Stahl steht dabei für unkomplizierten Genuss ohne großes Zeremoniell.
Charakter & Verkostung
In der Nase Zitrusfrüchte, grüner Apfel und weißer Pfirsich, dazu feine florale Anklänge. Die Perlage bringt eine zusätzliche Frische und lässt die Frucht besonders lebendig erscheinen. Am Gaumen leicht, frisch und spritzig, mit feiner, angenehm lebendiger Kohlensäure. Dazu kommen Limette, Apfel und eine leichte Fruchtsüße, die den Wein sehr zugänglich und animierend wirken lässt. Das Finale ist frisch, zitrisch und prickelnd.
Ein unkomplizierter Perlwein mit hohem Spaß- und Trinkfaktor – ideal für den „Nachschlag“.
Stil
„Bubbles against Troubles“ ist weniger ein Wein zum langen Analysieren als ein frischer Genusswein für gesellige Momente.
Seine Stärken:
feine Perlage
frische Zitrusfrucht
grüner Apfel
leichte florale Noten
hoher Trinkfluss
unkomplizierter Charakter
Das macht ihn besonders attraktiv als Aperitif und Terrassenwein.
Jahrgang 2025
Der 2025er sollte jung und frisch getrunken werden. Die Primärfrucht und die lebendige Perlage stehen jetzt im Mittelpunkt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 6–8 °C
Gut gekühlt servieren. Die niedrige Temperatur hält die Perlage frisch und macht den Wein besonders animierend.
Perfekt zu
Ein ausgesprochen vielseitiger Begleiter für unkomplizierte Küche:
Aperitif
Antipasti
Bruschetta
leichte Salate
Sushi
Garnelen
Fingerfood
Flammkuchen
Pizza
sommerliche Gemüsegerichte
leichte Pasta
frische Früchte
Auch hervorragend zu Brunch, Picknick oder einem sommerlichen Abend auf der Terrasse.
el Ternero Blanco „La Pera“ Rioja D.O.Ca. 2024 – Hacienda El Ternero
La Pera ist der unkomplizierte, frische Weißwein von Hacienda El Ternero – aber keineswegs ein beliebiger. Die Weinberge liegen auf knapp 700 Metern Höhe in der Rioja Alta, geschützt von den Montes Obarenes. Gerade diese Höhenlage verleiht der aromatischen Cuvée aus Tempranillo Blanco, Viura, Garnacha Blanca und Sauvignon Blanc ihre Frische und Klarheit.
Im Duft zeigt sich der 2024er ausgesprochen offen und einladend. Reife Zitrusfrucht trifft auf saftigen Pfirsich und gelbe Frucht, dazu kommen feine exotische Anklänge. Die Aromatik wirkt eher saftig und frisch als schwer oder parfümiert. Im Hintergrund sorgt eine zarte Kräuter- und Zitrusnote für zusätzlichen Zug.
Am Gaumen ist La Pera wunderbar saftig und geradlinig. Pfirsich und Zitrus verbinden sich mit einer angenehm weichen Textur, während die lebendige Säure den Wein frisch hält. Die Viura bringt Substanz und etwas mehr Tiefe in die Cuvée, Garnacha Blanca und Sauvignon Blanc sorgen für aromatischen Ausdruck. Alles wirkt unkompliziert, aber präzise aufeinander abgestimmt. Die kontrollierte Vergärung im Edelstahl bewahrt dabei die Frische und Klarheit der Frucht.
Der Nachhall bleibt angenehm frisch und fruchtbetont, mit Zitrus, Pfirsich und einem leicht saftigen Eindruck. Ein Rioja Blanco für den unmittelbaren Trinkgenuss: aromatisch, trocken, lebendig und ausgesprochen animierend.
La Pera ist Rioja mit Höhenluft.
Die Weinberge von Hacienda El Ternero liegen außergewöhnlich hoch für die Rioja und werden von den Montes Obarenes geschützt. Die Böden sind flach, kalk-lehmig und von Kies durchsetzt; zusammen mit der Höhenlage entsteht ein eher atlantisch geprägter Stil.
Das macht La Pera interessant: Die vier Rebsorten werden nicht eingesetzt, um möglichst viel Aromatik zu produzieren, sondern ergänzen sich. Tempranillo Blanco, Viura, Garnacha Blanca und Sauvignon Blanc bringen jeweils Frucht, Struktur und Frische ein. Der Ausbau im Edelstahl hält das Ganze klar und unmittelbar.
Und auch der Name hat eine schöne Verbindung zum Ort: Die Virgen de la Pera, die „Jungfrau der Birne“, wird in der historischen Kapelle der Hacienda verehrt. Die Geschichte des Anwesens reicht bis ins Jahr 1077 zurück, als es zum Zisterzienserkloster Santa María de Herrera gehörte.
Chardonnay & Weißburgunder trocken 2025 · QbA · bio
Weingut Marc Weinreich · Bechtheim / Wonnegau · Rheinhessen
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Weinreich liegt in Bechtheim im Wonnegau und wird heute von Marc und Jan Weinreich geführt. Marc Weinreich übernahm den Betrieb 2009 und entwickelte ihn konsequent in Richtung ökologischen Weinbaus. Das Weingut bewirtschaftet rund 16 Hektar und ist Mitglied bei Maxime Herkunft Rheinhessen.
Die Weinberge rund um Bechtheim sind von Löss, lehmiger Verwitterung und Kalkmergel geprägt. Diese Böden bilden eine wichtige Grundlage für die Burgunderweine des Hauses und verleihen ihnen sowohl Substanz als auch mineralische Frische.
Der Chardonnay & Weißburgunder ist eine feste Cuvée des Weinguts. Die Verbindung zweier Burgundersorten ist bewusst gewählt: Weißburgunder bringt Eleganz und Frische, Chardonnay zusätzliche Kraft, Frucht und Schmelz.
Rebsorten & Zusammensetzung
Die Cuvée besteht aus:
60 % Weißburgunder 40 % Chardonnay
Damit dominiert der Weißburgunder stilistisch, während der Chardonnay für mehr Körper und aromatische Tiefe sorgt.
Jahrgang 2025
Der Jahrgang 2025 besitzt:
13,0 % vol. Alkohol 6,3 g/l Säure 4,6 g/l Restzucker
Die Werte ergeben einen trockenen, aber ausgesprochen saftigen Weißwein. Die Säure verleiht Frische, während der moderate Restzucker die reife Frucht unterstützt.
Ausbau
Der Wein wird über mehrere Wochen spontan vergoren. Der überwiegende Ausbau erfolgt im Edelstahltank; ein Teil des Chardonnay reift im Barrique. Anschließend bleibt der Wein auf der Feinhefe.
Diese Kombination ist stilistisch sehr interessant:
Edelstahl → Frische und klare Frucht Barrique → Würze und zusätzliche Tiefe Feinhefe → Schmelz und cremige Textur
Das Holz soll dabei nicht als dominante Vanille- oder Röstaromatik erscheinen, sondern vor allem die Struktur des Chardonnay ergänzen.
Verkostung
Im Glas zeigt sich ein strahlendes, helles Goldgelb.
Die Nase ist reif und einladend.
Typisch sind:
Honigmelone → Williamsbirne → reifer Apfel → gelbe Früchte
Dazu kommen:
Karamell → feine Gewürze → Nuss → dezente mineralische Anklänge
Die aktuelle Verkostungsnotiz beschreibt insbesondere Netzmelone, Williamsbirne, Karamell, Gewürze und leicht nussige Akzente.
Am Gaumen
Der Auftakt ist weich und saftig.
Die Frucht besitzt deutlich Extrakt und wird von einer fein ziselierten Säure getragen. Gleichzeitig sorgt die Feinhefe für Schmelz.
Charakteristisch sind:
Birne → Honigmelone → gelber Apfel → Zitrus
gefolgt von:
Nuss → Karamell → feine Würze
Die Textur ist geschmeidig und cremig, ohne breit zu wirken. Die Säure hält den Wein lebendig und verhindert, dass die reife Frucht zu schwer erscheint.
Der Abgang ist angenehm lang und verbindet Frucht, Würze und eine dezente mineralische Note.
Aromatik
Honigmelone → Williamsbirne → Birne → gelber Apfel → Zitrus → Karamell → Haselnuss → feine Gewürze → Mineralität
Mit etwas Luft können sich zusätzlich dezente Noten von:
Brioche → Buttergebäck → Kräutern
entwickeln.
Auszeichnungen & Renommee
Für den konkreten Jahrgang 2025 ist keine belastbare internationale Spitzenbewertung dieses Weins dokumentiert.
Das Weingut selbst besitzt jedoch eine langjährig gewachsene fachliche Reputation. Bereits der Gault&Millau hob die Entwicklung des Hauses unter Marc Weinreich hervor. Besonders der Chardonnay & Weißburgunder wurde dort für seine Geschmeidigkeit und Entwicklung im Glas hervorgehoben.
Eine ältere Auszeichnung von 90 Punkten und die Bezeichnung „Best-buy des Jahres“ durch Weinwelt bezogen sich auf einen Riesling-Jahrgang und nicht auf diese Cuvée.
Reifepotenzial
Der 2025er ist bereits jung sehr zugänglich, besitzt durch Säure, Extrakt und den Chardonnay-Anteil aber etwas Entwicklungspotenzial.
2026–2027 → Honigmelone, Birne, gelbe Frucht, Frische
2027–2029 → mehr Nuss, Karamell, Kräuter und mineralische Tiefe
ab 2029 → zunehmend reifere Frucht und dezente tertiäre Noten
Als Trinkhorizont wird etwa 2029 angegeben.
Die attraktivste Phase dürfte bei guter Lagerung zwischen 2026 und 2028 liegen.
Servieren
Serviertemperatur:
10–12 °C
Ein mittelgroßes bis großes Weißweinglas ist ideal.
Besonders bei etwas höherer Temperatur öffnet sich die Cuvée deutlich und zeigt mehr Schmelz, Nuss und Würze.
Eine Dekantierung ist nicht erforderlich. 10–15 Minuten im Glas reichen normalerweise aus.
Speisenbegleitung
Die Kombination aus Schmelz, Säure und Burgunderfrucht macht den Wein vielseitig einsetzbar.
Besonders passend:
Fisch
Meeresfrüchte
Garnelen
Jakobsmuscheln
Geflügel
Kalbfleisch
helles Fleisch
cremige Pasta
Risotto
Pilzgerichte
Gemüsegerichte
Weichkäse
halbfester Schnittkäse
Die Fachhandelsangaben empfehlen ihn ausdrücklich zu Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel, Kalbfleisch sowie Weich- und halbfestem Schnittkäse.
Besonders stimmig:
Gebratene Jakobsmuscheln mit Selleriepüree und heller Beurre-blanc-Sauce.
Auch ein cremiges Pilzrisotto passt hervorragend zur nussigen und leicht würzigen Seite der Cuvée
Verkostungsnotiz Weingut Seehof, Florian Fauth, Westhofen, RheinhessenGault Millau 2010 (3 Trauben - Sehr guter Erzeuger) Florian Fauth keltert immer spannendere Grauburgunder und vielschichtige trockene Rieslinge, die im gelungenen Jahrgang 2008 weiter an Statur und Spiel gewinnen. Wein Plus 2010 Florian Fauth hat uns auch 2008 nicht enttäuscht und eine durchweg überzeugende Kollektion vorgestellt. Vor allem beim Riesling werden Florian Fauths Ambitionen deutlich: vom Basiswein bis in die Spitze ist die Serie von makelloser Güte. Herzlichen Glückwunsch zum dritten Stern! Feinschmecker Wein Gourmet 2009 Der junge Winzer Florian Fauth beweist sein Können in der Kontinuität, auch 2007 empfehlen sich seine Weine durch Qualität. Eichelmann Deutschlands Weine 2009 ( *** Sehr guter Erzeuger) Eine überzeugende Kollektion schließt sich mit dem Jahrgang 2008 an. Einmal mehr haben uns vor allem die trockenen Rieslinge begeistert…. Schöne Stilistik, weiter so!
Verkostungsnotiz Weingut Seehof, Florian Fauth, Westhofen, RheinhessenGault Millau 2010 (3 Trauben - Sehr guter Erzeuger) Florian Fauth keltert immer spannendere Grauburgunder und vielschichtige trockene Rieslinge, die im gelungenen Jahrgang 2008 weiter an Statur und Spiel gewinnen. Wein Plus 2010 Florian Fauth hat uns auch 2008 nicht enttäuscht und eine durchweg überzeugende Kollektion vorgestellt. Vor allem beim Riesling werden Florian Fauths Ambitionen deutlich: vom Basiswein bis in die Spitze ist die Serie von makelloser Güte. Herzlichen Glückwunsch zum dritten Stern! Feinschmecker Wein Gourmet 2009 Der junge Winzer Florian Fauth beweist sein Können in der Kontinuität, auch 2007 empfehlen sich seine Weine durch Qualität. Eichelmann Deutschlands Weine 2009 ( *** Sehr guter Erzeuger) Eine überzeugende Kollektion schließt sich mit dem Jahrgang 2008 an. Einmal mehr haben uns vor allem die trockenen Rieslinge begeistert…. Schöne Stilistik, weiter so!
VerkostungsnotizKernige, pflanzliche Noten (gelbe Früchte, Alpenkräuter), ergänzt durch rauchige Sesam- und Haselnussaromatik, leicht reduktiv. Wunderbar saftige Frucht, animierend und ungemein druckvoll am Gaumen, würzig und zugleich von lebendiger Stilistik, verführt gleich zum nächsten Schluck.Ein easy trinkiger, cooler Naturwein für Entdecker, der enorm Spaß macht.Weingut Herbert Zillinger, Ebenthal, WeinviertelDas Weinviertel, die größte Weinbauregion Österreichs, beheimatet hunderte von Winzern, doch nur wenigen gelingt es so hervor zu stechen wie Her-bert Zillinger. Er leitet das Weingut Zillinger nun mehr in dritter Generation, seit er den elterlichen Betrieb 1998 nach seiner Ausbildung zum Weinbauingenieur in Klosterneuburg und zum Weinakadmiker in Rust im Alter von nur 20 Jahren übernahm.Herbert Zillingers 12 Hektar Rebflächen liegen im Wiener Becken, in dem ein Sediment den Ton angibt: der Löss. Die Weinberge sind vor allem mit Grünem Veltliner (70%), Weißburgunder, Chardonnay und einem weiteren Liebling dem Gewürztraminer, sowie zu 10% mit den Rotweinsorten Zweigelt und Blauburger bestock. Diesen Reben hat sich der Winzer mit Leib und Seele verschrieben. Als überzeugter Weinviertler liegt sein Hauptaugenmerk naturgemäß und nicht nur aufgrund der Anbaufläche auf den Grünen Veltliner. Sein zweites Steckenpferd ist – wie erwähnt - der Traminer. Seine dritte Ambition ist der Zweigelt-Rosésekt „Indiskret“, vom dem der Jahrgang 2011 den 2. Platz in einer internationalen Schaumweinverkostung in Dänemark belegte.Herbert Zillinger verzichtet bewusst auf Kompromisse, um seine Kreationen möglichst puristisch und herkunftsbezogen auszubauen. Dadurch erschafft er eben keine Allerweltsweine, sondern charaktervolle und ausdrucksstarke Unikate, die nicht immer einfach zu verstehen sind. Der Einsatz von Spontanhefen, lange Maischestandzeiten und das Gewähren der nötigen Zeit bei der Vergärung und dem Ausbau seiner Weine sowie der Verzicht auf Filtration sind nur einige der Schritte, die Herbert Zillinger auf der Suche nach den Wurzeln gekonnter Weinerzeugung begeht. Logisch ist da nur, dass sich Herbert Zillinger wieder der ursprünglichsten, nämlich der biologischen Weinerzeugung besonnen hat. Die Umstellung des Weinbaus auf ökologische Bewirtschaftung ist seit 2015 abgeschlossen.Ehrlichkeit und Tiefgang, Ecken und Kanten. Diese Attribute gelten für den Weinviertler Herbert Zillinger gleichermaßen wie für seine Weine. Wer also lieber Unikate mit Charakter als Allerweltsweine trinkt, ist bei ihm genau richtig. Wer sich mit Muse auf das Ergebnis seiner Weinphilosophie einzulassen versteht, wird durch Diversität und hohe Qualität belohnt werden.So urteilte beispielsweise Michael Madrigale, durch die Weinfachzeitschrift Wine Enthusiat zum Sommelier des Jahres 2012 gewählt, als er 2013 erstmals Weine von Herbert Zillinger verkostete: „DELICIOUS! Honestly, I really really really loved the wines from Zillinger“
Sekt Cuvée brut „Haus Klosterberg“
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein eleganter, feinperliger Mosel-Sekt brut, der mit seiner klaren Frucht, frischen Säure und cremigen Perlage sehr vielseitig einsetzbar ist. Die Cuvée verbindet Zitrusfrische, grünen Apfel und feine Briochearomen mit einer angenehm trockenen, animierenden Stilistik.
Charakter & Verkostung
In der Nase grüner Apfel, Zitrone und Limette, dazu weiße Blüten und feine Hefenoten. Mit etwas Luft kommen Brioche, Gebäck und dezente Nussnoten hinzu. Am Gaumen trocken, frisch und feinperlig, mit lebendiger Säure und klarer Zitrusfrucht. Die Perlage wirkt fein und gut eingebunden. Ein leichter cremiger Schmelz sorgt für Balance. Im Finale frisch, trocken und animierend, mit Zitrone, grünem Apfel und feinen Hefenoten.
Ein unkomplizierter, eleganter Sekt mit schöner Frische und klassischem Brut-Charakter.
Aromatik
grüner Apfel → Zitrone → Limette → weiße Blüten → Hefeteig → Brioche → feine Nuss → mineralische Frische
Passt besonders gut zu
Austern
Garnelen
Sushi
Jakobsmuscheln
Räucherlachs
Forelle
Ziegenkäse
leichten Vorspeisen
Canapés
frittierten Speisen
Besonders schön als Aperitif mit kleinen salzigen Häppchen. Auch zu Austern und Meeresfrüchten funktioniert die frische Säure hervorragend.
Servieren
Temperatur: 6–8 °C
Die Flasche erst kurz vor dem Servieren öffnen. Für die beste Aromatik nicht eiskalt halten, sondern nach dem Einschenken leicht wärmer werden lassen.
Duftiger Rebsortenmix (u. a. Riesling, Grüner Veltliner & Co.), exotische Frucht und feine Würze. Nicht ganz trocken, schönes Frucht-Säure-Spiel, mit herrlichem Trinkfluß – passt perfekt zur Asia Cuisine mit Ingwer, Zitronengras und Curry.
OCCAM DELI Weissweincuvée trocken 2025, PHILIPP KUHN, Laumersheim – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Die OCCAM-Weissweincuvée entstand im Zusammenhang mit dem Münchner Gastronomiekonzept Occam Deli und wird von Philipp Kuhn in Laumersheim abgefüllt. Das Weinprojekt ist klar auf einen unkomplizierten, gastronomisch einsetzbaren Weißwein ausgerichtet. In Gastronomiekarten wird die Cuvée als „Occam Weiß“ beziehungsweise „Occam Deli“ bei Philipp Kuhn geführt.
Lage & Terroir
Die verfügbare Dokumentation des aktuellen 2025er Jahrgangs nennt keine belastbare, detaillierte Einzellagenherkunft. Stilistisch steht der Wein für die Verbindung verschiedener Pfälzer Burgunderherkünfte mit frischer, unkomplizierter Trinkbarkeit.
Jahrgang 2025
Für die 2025er Abfüllung sind in den öffentlich zugänglichen Quellen derzeit keine verlässlich bestätigten technischen Analysedaten wie Alkohol, Säure oder Restzucker ausgewiesen. Diese Angaben werden daher nicht geschätzt.
Vinifikation & Ausbau
Auch die exakte Vinifikation des 2025ers ist derzeit nicht ausreichend dokumentiert. Die Cuvée ist konzeptionell auf Frische, Frucht und gastronomische Vielseitigkeit ausgerichtet.
Verkostung
Die OCCAM-Weißweine von Philipp Kuhn zeigen grundsätzlich eine burgundisch geprägte, helle Frucht mit gelben Kernobstnoten und frischer Mineralität. Die öffentlich dokumentierte Cuvée-Version wird als elegant, frisch und mineralisch beschrieben.
Am Gaumen
Fruchtbetont, frisch und geradlinig, mit saftiger Struktur und animierendem Trinkfluss. Die Cuvée ist weniger auf große Tiefe als auf Harmonie, Frische und unkomplizierte gastronomische Einsetzbarkeit ausgerichtet.
Aromatik
Gelbe Kernfrucht, Birne, gelbe Steinfrucht, feine Zitrusnoten, dezente Kräuterwürze und mineralische Anklänge.
Auszeichnungen
Für den exakt genannten Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare externe Punktbewertung dokumentiert.
Reifepotenzial
Der Wein ist auf jungen Trinkgenuss ausgelegt. Die Stärke liegt in Frische, Frucht und Trinkfluss; eine lange Flaschenreife steht nicht im Vordergrund.
Servieren
8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas genügt.
Speisenbegleitung
Aperitif, Salate, Fisch, Meeresfrüchte, Spargel, leichte Pasta, Geflügel, sommerliches Gemüse und leichte vegetarische Küche. Die Cuvée eignet sich besonders gut als unkomplizierter gastronomischer Begleiter.
Verkostungsnotiz:Von der Toplage Schlossberg, Helles Gelb, typisch mit zart nussigen Aromen, Bukett nach Blütenhonig, herzhaft und geschliffen, fein abgestimmt am Gaumen, ausgewogen und vollmundig im Abgang Weingut Ecker (Eckhof), Kirchberg am Wagram, Wagram Das Weingut "Ecker - Eckhof", mit Sitz im idyllischen Weinort Mitterstockstall, liegt eingebettet in den Lösshängen des Wagrams. Der Name des seit mehr als 400 Jahren bestehenden Familienbetriebs leitet sich von der Lage des Weingutes an einer Wegkreuzung und dem Familiennamen "Ecker" ab.Dass der heutige Betriebsleiter Bernhard Ecker großen Wert auf Tradition legt, spiegelt sich schon im Logo des Weinguts wieder. Der Großvater, Johann Ecker, war einer der letzten Weingartenhüter von Stockstall, deren Aufgabe es war, die Trauben zu bewachen. Der „Hüterstern“, das gemeinsame Erkennungsmerkmal, ist fester Bestandteil des "Ecker-Logos".24 Hektar Weinreben stehen Bernhard Ecker zur Verfügung. Dabei ist der Grüne Veltliner Feder führend im umfangreichen Sortiment, im Weißweinbereich ergänzt durch Riesling, Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Roter Veltliner, Frühroter Veltliner und Gelber Muskateller. Auf 30% der Anbaufläche stehen für die Rotwein St. Laurent, Zweigelt und Blauer Burgunder im Ertrag. Top-Lagen des Betriebs sind Mordthal, Steinberg, Schlossberg, und Hundsberg.Die Erhaltung der Natur ist ein besonderes Anliegen von Bernhard Ecker. Daher werden die Weinberge naturnah und umweltschonend bewirtschaftet. Sein ehrgeiziges Ziel ist es , mit möglichst geringen Eingriffen, neben leichteren, fruchtigen Sommerweinen, für die Region typische Weisswein und dichte, harmonische Rotwein von internationaler Spitzenqualität zu erzeugen.
Verkostungsnotiz:Zartes,glänzendes Strohgelb mit goldenen Reflexen. Feine, ausgewogene Perlage. Aromatischer Duft nach gelbgrünen Äpfeln, Aprikosen, Kiwi und Orangenblüten, neben Sauerteigwürze auch ein Hauch von Limettenzesten und Trockenfrüchten. Am Gaumen vielschichtig, sehr klar und fein, angenehm schäumend, mit knackiger Frische, rauchigen Nuancen und unaufdringlicher Süßestruktur. Ein äußerst sympathisches, unkompliziertes Schaumweinerlebnis mit einem Hauch Banane und kräutrig-pfeffrigen Noten im saftig-frischen Abgang. Ein Schaumwein zum Träumen! Bouvet Ladubay - Saint-Hilaire - Saint-Florent, SaumurDas Weingut wurde im Jahre 1851 von Etienne Bouvet gegründet. Die bis dahin in Familienbesitz befindliche Firma wurde im Jahre 1974 vom Champagnerhaus Taittinger übernommen. Sehenswert sind die in den Tuffstein gehauenen Keller, mit fünf Meilen langen Gängen. Sie gehörten einst zur bereits im 11. Jahrhundert erbauten Abtei „La Belle d’Anjou“. Betriebsleiter seit 1970 ist Patrice Monmousseau. Unter seiner Ägide werden sehr moderne und seriöse Schaumwein produziert.Die große Produktpalette des Erzeugers umfasst die Schaumwein „Bouvet Brut“, die Jahrgangscuvée „Saphir“, den roten „Rubis“, „Trésor“, Trésor Rosé“, „Grand Vin de Dessert“ und „Instinct Cuvée du Millénaire“. Jährlich werden über drei Millionen Flaschen produziert.
Verkostungsnotiz:Helles, strahlendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase betörender Duft nach weißen Rosen und Lindenblüten, begleitet von feinen Zitrusnoten, Ananas, Mandarine und grünem Apfel, daneben kräutrige Anklänge von Fenchel, Rosmarin und von frisch geschnittenem Gras. Am Gaumen sehr gut balanciert und von guter Struktur, mit frischer, mundwässernder Säure, wieder dezenten Kräuternoten und belebender Mineralität. Ein eindrucksvoller Wein mit großartigem Trinkfluss und langem, aromatischem Finish. Ramón do Casar, Ourense, DO Ribeiro, GalizienDie junge, spanische Bodega Ramón do Casar umfasst etwa 8 Hektar Rebland am Ufer des Miño in Galizien. Benannt ist das Weingut nach dem Vater der heutigen Besitzer, die Familie Sabucedo. Ramón do Casar war durch drohende Armut gezwungen, nach Venezuela auszuwandern. Stück für Stück erwarb er von dort aus kleine Parzellen in seiner alten Heimat. Land, auf dem seine Nachkommen im Jahr 2014 die eigene Bodega errichten konnten. Die Rebstöcke stehen zumeist auf kargen Granitböden in etwa 350 Metern über dem Meeresspiegel. Kultiviert werden insbesondere die Rebsorten Albariño, Treixadura und Godello.Verantwortlicher Önologe ist Pablo Estévez. Ihm gelang es mit dem 2020er Ramon do Casar Blend die Verkostungsjury zu überzeugen und den "besten spanischen, jungen Weißwein" zu erzeugen. Neben Rias Baíxas ist Ribeiro das zweite namhafte Anbaugebiet in dem stark vom Atlantik geprägten Galizien, das an die portugiesische Region Vinho Verde angrenzt. Die Etiketten der Weine zeigen übrigens die originalen Postkarten, die sich Ramón und seine Frau während seines Exils geschickt hatten.Geprägt von der Nähe zum Atlantik, zeigt der weiße Blend von Ramón do Casar mineralische Frische, dezente Frucht und kräutrige Noten, sowie viel Spannung in einem gut gebauten Körper. Definitiv ein guter Grund, mal über den vinophilen Tellerrand zu schauen. Ein toller Speisenbegleiter!
„Gassa d’Amante“ Frizzante Ancestrale Terre Siciliane IGP 2022
La Vela – Marsala/Trapani | Sizilien | bio
Der Gassa d’Amante 2022 ist ein biologisch erzeugter Frizzante nach der Methode Ancestrale, also ein naturtrüber, ursprünglich vinifizierter Schaumwein, bei dem die zweite Gärung in der Flasche stattfindet. Er stammt aus dem Westen Siziliens und verbindet frische Frucht, feine Hefewürze und lebendige Perlage mit einem ausgesprochen ursprünglichen Charakter.
Charakter & Verkostung
Im Glas präsentiert sich der Gassa d’Amante hell strohgelb bis leicht golden, häufig mit einer natürlichen, feinen Trübung. Die Perlage ist lebendig und eher ungestüm als klassisch-poliert. In der Nase zeigen sich Zitrone, grüner Apfel und weiße Blüten, dazu Noten von frischem Brot, Hefe und etwas gelber Frucht. Eine leichte kräuterige und mineralische Note gibt zusätzliche Spannung. Am Gaumen wirkt er trocken, frisch und lebendig. Die feine Kohlensäure sorgt für einen animierenden Trinkfluss, während Zitrus und grüner Apfel für Frische sorgen. Die Hefe bringt etwas Cremigkeit und Tiefe. Das Finale ist frisch, leicht salzig und zitrisch, mit einem feinen Hefeton.
Ein charaktervoller, naturbelassener sizilianischer Pet-Nat – frisch, leichtfüßig und wunderbar animierend.Die Methode Ancestrale gehört zu den ältesten Formen der Schaumweinbereitung. Anders als beim klassischen Metodo Classico gibt es keine separate zweite Gärung mit zugesetztem Zucker und Hefe.Der Wein beginnt seine Gärung im Tank. Noch bevor sie vollständig abgeschlossen ist, wird er mit einem Teil des natürlichen Restzuckers in die Flasche gefüllt. Dort setzt sich die Gärung fort. Das dabei entstehende CO₂ bleibt in der Flasche und sorgt für die natürliche Perlage.Beim Gassa d’Amante bleibt der Wein bewusst nah an seinem ursprünglichen Charakter. Je nach Abfüllung kann sich deshalb eine natürliche Hefetrübung bilden. Genau diese leicht wilde, ursprüngliche Stilistik macht den Wein interessant.Die Weinberge von La Vela liegen im Gebiet von Marsala und Trapani im Westen Siziliens. Das mediterrane Klima mit viel Sonne und der kühlenden Wirkung des Meeres sorgt für aromatische Reife, während die ständige Belüftung die Frische bewahrt.Der biologische Anbau und die zurückhaltende Kellerarbeit passen zum Charakter des Weins: Im Mittelpunkt stehen Traube, Herkunft und natürliche Gärung, nicht kosmetische Klarheit oder maximale Extraktion.
Perfekt zu
Der Gassa d’Amante ist ein hervorragender Aperitif und passt besonders gut zu:
Focaccia
Pizza
sizilianischen Antipasti
Arancini
frittiertem Gemüse
frittiertem Fisch
Sardinen
Garnelen
Muscheln
Caponata
Salumi
jungen Käsen
Besonders spannend ist die Kombination mit Arancini: Die lebendige Perlage und Säure schneiden durch die knusprige Hülle und den Käse, während die Hefenoten wunderbar zur Röstung passen.
Auch zu Caponata funktioniert der Wein hervorragend – die Frische bildet einen schönen Kontrast zur süß-sauren, würzigen Aromatik.
Serviertemperatur: etwa 7–9 °C.
Verkostungsnotiz:Helles, strahlendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase betörender Duft nach weißen Rosen und Lindenblüten, begleitet von feinen Zitrusnoten, Ananas, Mandarine und grünem Apfel, daneben kräutrige Anklänge von Fenchel, Rosmarin und von frisch geschnittenem Gras. Am Gaumen sehr gut balanciert und von guter Struktur, mit frischer, mundwässernder Säure, wieder dezenten Kräuternoten und belebender Mineralität. Ein eindrucksvoller Wein mit großartigem Trinkfluss und langem, aromatischem Finish. Ramón do Casar, Ourense, DO Ribeiro, GalizienDie junge, spanische Bodega Ramón do Casar umfasst etwa 8 Hektar Rebland am Ufer des Miño in Galizien. Benannt ist das Weingut nach dem Vater der heutigen Besitzer, die Familie Sabucedo. Ramón do Casar war durch drohende Armut gezwungen, nach Venezuela auszuwandern. Stück für Stück erwarb er von dort aus kleine Parzellen in seiner alten Heimat. Land, auf dem seine Nachkommen im Jahr 2014 die eigene Bodega errichten konnten. Die Rebstöcke stehen zumeist auf kargen Granitböden in etwa 350 Metern über dem Meeresspiegel. Kultiviert werden insbesondere die Rebsorten Albariño, Treixadura und Godello.Verantwortlicher Önologe ist Pablo Estévez. Ihm gelang es mit dem 2020er Ramon do Casar Blend die Verkostungsjury zu überzeugen und den "besten spanischen, jungen Weißwein" zu erzeugen. Neben Rias Baíxas ist Ribeiro das zweite namhafte Anbaugebiet in dem stark vom Atlantik geprägten Galizien, das an die portugiesische Region Vinho Verde angrenzt. Die Etiketten der Weine zeigen übrigens die originalen Postkarten, die sich Ramón und seine Frau während seines Exils geschickt hatten.Geprägt von der Nähe zum Atlantik, zeigt der weiße Blend von Ramón do Casar mineralische Frische, dezente Frucht und kräutrige Noten, sowie viel Spannung in einem gut gebauten Körper. Definitiv ein guter Grund, mal über den vinophilen Tellerrand zu schauen. Ein toller Speisenbegleiter!
Langsurer Brüderberg „Gemischter Satz Muschelkalk – Patience“ Qw 2018
Rinke – Trier / Mosel
Ein ausgesprochen spannender trockener Weißwein von der Obermosel, der weniger nach klassischer Mosel und deutlich stärker nach nördlichem Burgund schmeckt. Der Langsurer Brüderberg liegt auf Muschelkalk, und Rinke baut dort einen Gemischten Satz aus überwiegend Chardonnay mit Burgunder- und aromatischen Ergänzungssorten an. Beim „Patience“ 2018 handelt es sich um einen besonders lange auf der Hefe gereiften Jahrgang: etwa 80–85 % Chardonnay, ergänzt durch Pinot Blanc, Pinot Gris, Viognier, Muskateller und Traminer. Der Wein wurde 22 Monate in gebrauchtem Holz und Edelstahl ausgebaut.
Charakter & Verkostung
In der Nase Mirabelle, Grapefruitzeste und Litschi, dazu Kokos, Kräuter, Menthol und Rosenwasser. Im Hintergrund zeigen sich feine Gewürz- und cremige Noten. Am Gaumen kraftvoll, dicht und ausgesprochen aromatisch, mit reifer gelber Frucht, Zitrus und würzigen Kräutern. Die lange Hefelagerung verleiht ihm zusätzliche Cremigkeit und Tiefe, während der Muschelkalk für Spannung sorgt. Das Finale ist lang, intensiv und warm, mit Mirabelle, Grapefruit, Gewürzen und einer markanten mineralisch-salzigen Komponente. Der Wein besitzt deutlich mehr Kraft und aromatische Breite als ein klassischer leichter Mosel-Weißwein.
Ein eigenständiger, komplexer Gemischter Satz mit Burgunder-Tiefe, exotischer Würze und kalkiger Mineralität.
Aromatik
Mirabelle → Grapefruit → Litschi → Kräuter → Rosenwasser → Kokos → Gewürze → Kalkstein → Salz
Gerade das Zusammenspiel aus Chardonnay-artiger Struktur und aromatischen Sorten macht diesen Wein so besonders. Rinke beschreibt die Weine des Langsurer Brüderbergs selbst als vom nördlichen Burgund inspiriert, ohne diese Weine zu kopieren.
Jahrgang 2018 – jetzt besonders interessant
Der Wein ist mittlerweile gereift und sollte nicht mehr primär über seine Frische beurteilt werden. Die Reife, lange Hefelagerung und der Holzanteil machen ihn heute zu einem sehr guten Begleiter für kräftigere Speisen.
Die historische Bewertung fällt ebenfalls sehr gut aus: 90 Punkte Mosel Fine Wines, 90 Falstaff, dazu 92 Punkte Savoir-Vivre Großes Gold.
Serviertemperatur: 10–12 °C
30–60 Minuten Luft geben. Die Rinke-Weine profitieren generell von ausreichender Belüftung; gerade bei diesem gereiften „Patience“ kann sich dadurch die komplexe Aromatik deutlich öffnen.
Perfekt zu
Kalbssteak
Wiener Schnitzel
Geflügel mit kräftiger Sauce
Trüffelgerichte
Pasta mit Wildragout
orientalisch gewürzte Gemüsegerichte
cremige Pilzgerichte
gereifter Hartkäse
kräftige vegetarische Küche
Besonders reizvoll finde ich Kalbssteak mit Pilzen und Kräuterjus oder Pasta mit frischem Trüffel. Die Kombination aus gelber Frucht, Kräutern, Holz und salziger Mineralität macht ihn auch zu einem hervorragenden Wein für orientalisch gewürzte vegetarische Gerichte.
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