Verkostungsnotiz
Der „M&F“ 2021 von Domaine Giraud ist ein fruchtbetonter, unkomplizierter Rotwein aus dem südlichen Rhône-Tal, der mit saftiger Kirschfrucht, würzigen Akzenten und einer angenehm geschmeidigen Art überzeugt. Er stammt aus biologischem Anbau und zeigt, dass die Familie Giraud neben ihren großen Rhône-Weinen auch zugängliche, vielseitige Alltagsweine erzeugt.
Im Glas leuchtet er in kräftigem Kirschrot mit violetten Reflexen. Das Bouquet erinnert an reife Kirschen und dunkle Oliven, begleitet von feinen Kräutern und süßlichen Gewürzen. Am Gaumen wirkt der Wein saftig und lebendig: Kirsche und Weichsel treten hervor, ergänzt von einer dezenten mediterranen Würze. Die Tannine bleiben angenehm eingebunden, der Abgang ist fruchtig und animierend.
Der Wein wird traditionell mit einer etwa dreiwöchigen Maischestandzeit und regelmäßigem Umpumpen vergoren. Die Trauben wachsen auf sandigen Böden rund um Châteauneuf-du-Pape. Das Ergebnis ist ein vielseitiger Rhône-Rotwein, bei dem Frische und Trinkfreude im Vordergrund stehen.
Die Geschichte des Weins
Hinter dem Namen Marie & François stehen die Geschwister Marie und François Giraud, die das familiengeführte Domaine Giraud in Châteauneuf-du-Pape prägen. Das Weingut bewirtschaftet unterschiedliche Terroirs der südlichen Rhône und setzt auf eine parzellenorientierte Arbeit im Weinberg. Der Betrieb ist biologisch zertifiziert.
Der „M&F“ ist als Vin de France bewusst unkompliziert angelegt. Für den Jahrgang 2021 werden Syrah und Cinsault zu gleichen Teilen angegeben. Die Trauben werden von Hand gelesen; rund 80 % werden entrappt und anschließend traditionell in Betontanks vergoren. Sandige Böden und eine schonende Vinifikation unterstützen den fruchtbetonten, geschmeidigen Stil.
peisenempfehlung
Dank seiner saftigen Frucht und der moderaten Tanninstruktur passt der „M&F“ zu vielen unkomplizierten Gerichten der mediterranen Küche. Er begleitet Speisen, ohne sie zu dominieren.
Fleisch: gegrillte Bratwürste, Schweinekotelett, Hähnchen vom Grill oder Rinderschmorgericht
Mediterrane Küche: Ratatouille, Pasta mit Tomaten und Kräutern, Pizza mit Salami oder Aubergine
Vegetarisch: Pilzrisotto, gefüllte Paprika oder Linsen mit mediterranen Kräutern
Käse: mittelkräftiger Schnittkäse und halbfester Bergkäse
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Gelbgold. In der Nase delikate und typische Noten von Trockenfrüchten und Brioche, daneben Karamellaromen und Holznoten. Am Gaumen ausdrucksstark mit schöner Struktur und Volumen, Spuren von Mineralität. Ein delikater Wein mit viel Charakter und von schöner Länge. Domaine Rolet, Arbois, Jura Die etwa 65 Hektar Rebflächen der Domaine Rolet Pere & Fils im französischen Jura verteilen sich über die besten Lagen der Appellationen Arbois, Côtes du Jura und L’Etoile. Damit ist die Domaine der zweitgrößte Betrieb im Jura. Das Jura ist nur eine kleine Weinbauregion, die nach der Reblaus-Katastrophe nicht annähernd ihre ursprüngliche Größe wieder erreichen konnte. Die Weine sind für viele gewöhnungsbedürftig, da Terroir und Rebsorten ungewöhnlich sind. Die in der Region Jura üblichen roten Rebsorten wie Poulsard, Trousseau und Pinot Noir, sowie Chardonnay und Savagnin bei den weißen Trauben bestimmen auch bei Rolet das Sortiment. Einige der Reben sind mittlerweile über 100 Jahre alt. Domaine Rolet Pere & Fils entstand als typischer Familienbetrieb. 1942 gründete Vater Désiré Rolet das Weingut, dessen Leitung 1958 von den vier Kindern (Bernard, Guy, Pierre und ihre Schwester Eliane) übernommen wurde. Erst vor kurzem wurde das Weingut an drei Familien verkauft. Die alte Mannschaft wurde jedoch mit übernommen, so dass Stil und Qualität der Weine erhalten bleiben. Bei Domaine Rolet entstehen Cuvées von hoher Qualität und hervorragendem Renommée. Dabei reifen die Weine oft viele Jahre auf der Flasche bevor sie in den Handel kommen. Der jüngste Wein von Rolet, der »schon« nach sieben Jahren seine optimale Trinkreife erreicht hat, ist der Arbois Rosé. .Dies alles ist problemlos durchführbar, da der Keller ist tatsächlich gigantisch ist! Eine Spezialität ist der Vin Jaune - der nur im französischen Jura hergestellt wird und bereits im Mittelalter am französischen Königshof beliebt war. Für den Vin Jaune wird der Savagnin etwa 7 Jahre lang im großen Eichenfass oxydativ ausgebaut (man kann sich vorstellen, wieviel Platz man dafür braucht). Dabei bildet sich nach der Gärung eine Pilzschicht. Sie bildet einen Schleier (die "Voile") über den Wein, so dass dieser kaum mit Sauerstoff in Berührung kommt. Gleichzeitig gibt die „Voile“ sehr spezielle Geschmacksstoffe an den Wein ab. Es entsteht ein konzentrierter Wein, den man mit Sherry vergleichen kann. Für Liebhaber ist dieser speziellen Juraweine köstlich! Eine andere Spezialität der Domaine ist der Vin de Paille, der Strohwein. Er ist leichter zugänglich als der Vin Jaune. Die Trauben werden zunächst bis zu drei Monate lang getrocknet (früher auf Stroh, heute auf Drahtgestellen oder Holzgittern) und danach erst gekeltert und vergoren. Es entsteht ein likörartiger, süßer Wein – toll zum Dessert, aber auch als Aperitif eine Entdeckung! Hervorragend sind auch die Crémants du Jura, die es mit so manchem Champagner aufnehmen können. Auf vielen Weinkarten der feinen Gastronomie sind Weine der Domaine Rolet vertreten, Kein Wunder, dass es ratsam ist sich eine ausreichende Menge von den 300.000 eigentümlich geformten Flaschen (Clavelins genannt) zu sichern, die Rolet jährlich abfüllt.
Verkostungsnotiz
Die La Petite Syrah IGP Collines Rhodaniennes von Domaine Belle ist eine sortentypische Syrah aus dem nördlichen Rhônegebiet. Sie verbindet dunkle Beerenfrucht mit frischer Würze, floralen Nuancen und einer unkomplizierten, dennoch charaktervollen Struktur. Die Rebsorte steht hier klar im Mittelpunkt: 100 % Syrah, ausgebaut im Betontank, damit Frucht und würzige Herkunftsnoten unverfälscht zur Geltung kommen.
Im Duft zeigen sich Brombeere und Schwarzkirsche, dazu schwarzer Pfeffer, Veilchen und ein Hauch Lakritz. Am Gaumen wirkt der Wein fruchtbetont und würzig, mit feinen Tanninen und einer frischen, leicht mineralischen Note. Die Betonreife bewahrt die klare Frucht und verleiht dem Wein eine geradlinige, zugängliche Stilistik.
Domaine Belle bewirtschaftet seine Weinberge mit einem Fokus auf niedrige Erträge und sorgfältige Arbeit im Weinberg. Die La Petite Syrah stammt aus jüngeren Rebanlagen und zeigt die zugängliche Seite der Syrah, ohne auf die typische Pfefferwürze und Struktur der nördlichen Rhône zu verzichten.
Die Geschichte des Weins
Domaine Belle ist ein Familienweingut in Larnage im nördlichen Rhônegebiet. Die Wurzeln des Betriebs reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Louis Belle übernahm 1933 die Weinberge und war an der Gründung der Winzergenossenschaft von Tain beteiligt. 1990 entstand das heutige Weingut mit eigener Kellerei; seit 2003 führt Philippe Belle den Betrieb, inzwischen unterstützt von der nächsten Generation.
Die Weinberge erstrecken sich über mehrere Gemeinden und umfassen bekannte Herkunftsgebiete wie Crozes-Hermitage, Hermitage und Saint-Joseph. Mit La Petite Syrah zeigt die Familie die zugängliche Seite der Rebsorte: Der Wein wird aus 100 % Syrah erzeugt und im Betontank ausgebaut. So bleiben die Frucht, die Pfefferwürze und die floralen Noten im Vordergrund. Die biologische Bewirtschaftung und das Streben nach niedrigen Erträgen gehören zur Philosophie des Betriebs.
Speisenempfehlung
Ideal zu Rinderbäckchen, geschmortem Rindfleisch, Lammkoteletts oder würziger Entenbrust. Auch Pilzgerichte, mediterrane Gemüsepfannen, Ratatouille und eine herzhafte Wurst- und Käseplatte passen sehr gut. Die Pfefferwürze der Syrah harmoniert besonders schön mit Kräutern wie Thymian und Rosmarin.
Verkostungsnotiz:Die Farbe ist ein blassrosa, erinnernd and Rosenblüten. Die Nase ist reich an Grapefruit, Zitrusfrüchten. Am Gaumen begleitet eine sehr schöne Frische die Aromen von roten Früchten. Château de Campuget, Manduel/Nimes, FrankreichEntlang der Rhône erstreckt sich im Südosten Frankreichs über eine Länge von mehr als 200 Kilometern eine ganze Reihe wunderbar-vielfältiger und wild-schöner Anbaugebiete, aus denen einige der besten Weine des Landes stammen. Das südlichstedieser Weinbaugebiete ist die Appellation Costières de Nîmes, die sich am Rand der Camargue, in unmittelbarer Nähe des Mittelmeeres befindet. Das Château de Campuget liegt in Manduel, 15 Kilometer südlich der Stadt Nimes im Herzen der AOP Costière de Nimes. Seit 1941 gehört das Château der Familie Dalle, die sich während der Kriegswirren aus Nordfrankreich kommend mit dem Weingut eine neue Heimat geschaffen hat. Die 160 Hektar Weinberge von Château de Campuget befinden sich nur wenige Kilometer vom rechten Ufer der Rhone entfernt. Die Reb-Anlagen genießen klimatische, topographische und Boden-Bedingungen der Sud-Rhône. Der Boden von Château de Campuget ist stark mit Kieselsteinen durchsetzt, eine Folge des Anstiegs des Rhône-Wasserpegels im Quartär. Da die Rebwurzeln tief ins Erdreich eindringen können, erhalten sie, selbst bei mediterraner Sommerhitze, genügend Feuchtigkeit, um Trauben mit voller Reife entstehen zu lassen. Das historische Gebäude des Châteaus wurde im Jahr 1753 erbaut. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Weinbergs-Pflanzungen. In Gedenken und Hochachtung vor diesen Gründerjahren, wurde die Linie „1753" ins Leben gerufen. Château de Campuget produziert überwiegend Rot- und Roseweine. Dafür werden die für die Appellation zugelassenen Rebsorten Syrah und Grenache Noir sowie Merlot angepflanzt. Bei den Weißweinen stehen als Trauben Roussanne, Grenache Blanc und Marsanne für den Tradition Blanc und Chardonnay sowie Viognier für die Vins de Pays zur Verfügung. Alle Weine werden überwiegend im Stahltank vergoren und ausgebaut. Der rote Spitzenwein „La Sommeliere" reift und lagert dagegen 12 Monate in Holzfässern (je zur Hälfte neu und geraucht). Das Credo der Familie Dolle ist simpel: Konstant an der Qualitätssteigerung weiter zu arbeiten! Dazu gehört ein tiefes Verständnis des Zusammenwirkens von Reben und entsprechendem Terroir. Die Fusion von Tradition und fortschrittlichen Techniken im Keller lässt daraus wunderbare Weine entstehen, voller Finesse, Integrität und Ausdruckskraft für das Terroir auf dem die Trauben wachsen. Dies mündet nicht unverdient in immer wiederkehrende Auszeichnungen für die Weine. Die Gewächse des Châteaus de Campuget finden sich mittlerweile weltweit auf den fein gedeckten Tischen der Genießer, wo sie deren anspruchsvolle Gaumen umschmeicheln.
Verkostungsnotiz
Der Lirac Rouge „Les Sables d’Arène“ 2023 von Domaine Giraud ist ein südfranzösischer Rotwein mit mediterraner Würze, saftiger Frucht und einer von sandigen Böden geprägten Stilistik. Die Appellation Lirac liegt am rechten Rhône-Ufer, gegenüber von Châteauneuf-du-Pape. Warme, sonnige Bedingungen treffen hier auf unterschiedliche Bodenformationen, darunter Sand und gerundete Kieselsteine.
Im Duft stehen reife Kirschen, dunkle Waldbeeren und saftige Pflaumen im Vordergrund. Dazu kommen Anklänge von Garrigue, schwarzem Pfeffer, getrockneten Kräutern und Lakritz. Die Aromatik verbindet südliche Reife mit einer würzigen, erdigen Nuance.
Am Gaumen zeigt sich der Wein fruchtbetont und geschmeidig, mit reifen Tanninen, mediterraner Kräuterwürze und einer angenehmen Frische. Die sandige Bodenprägung steht stilistisch für eine eher feine, zugängliche Textur, während die Rhône-Rebsorten für Tiefe und würzige Komplexität sorgen. Die folgende Beschreibung orientiert sich an der Herkunft und dem Weinstil; eine belastbare, detaillierte Verkostungsnotiz speziell zum Jahrgang 2023 war in den verfügbaren Quellen nicht vollständig verifizierbar.
Die Geschichte des Weins
Domaine Giraud ist ein Familienweingut in Châteauneuf-du-Pape. Pierre und Mireille Giraud bauten den Betrieb ab den 1970er-Jahren auf; seit den späten 1990er-Jahren führen ihre Kinder Marie und François die Arbeit fort. Die Familie setzt auf sorgfältige Parzellenauswahl und biologische Bewirtschaftung.
Die Cuvée „Les Sables d’Arène“ vereint 60 % Grenache aus rund 60 Jahre alten Reben mit jeweils 20 % Syrah und Mourvèdre. Die Grenache-Reben wachsen auf sandigen Böden, die dem Wein eine feine, elegante Textur verleihen. Syrah und Mourvèdre ergänzen Würze, Farbe und Struktur.
Der Wein wird vollständig entrappt und rund drei Wochen in Betontanks vergoren. Anschließend reift er laut Weingut 18 Monate im Beton. So bleiben die Frucht und die Herkunft im Vordergrund, ohne dass ausgeprägte Holznoten den Charakter bestimmen.
Speisenempfehlung
Der Lirac passt ausgezeichnet zu Lammkarree mit Kräuterkruste, geschmorter Lammkeule, Entenbrust mit Thymian oder Schweinebauch mit würziger Glasur. Auch mediterrane Gerichte mit Aubergine, Ratatouille, Kräutern der Provence oder gegrilltem Gemüse harmonieren mit seiner Frucht und Würze. Zu Wildschweinragout oder mittelkräftigem Hartkäse zeigt er ebenfalls seine Stärken.
Verkostungsnotiz
Der Crozes-Hermitage Cuvée Louis Belle 2022 ist ein charaktervoller Syrah von der nördlichen Rhône, der Kraft und Eleganz miteinander verbindet. Im Glas zeigt er sich in tiefem Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase entfalten sich Aromen von dunklen Beeren, reifer Kirsche und Veilchen, begleitet von würzigen Noten, schwarzem Pfeffer und feinen Anklängen von Rauch und Holz.
Am Gaumen präsentiert sich der Wein konzentriert und strukturiert. Reife, präsente Tannine geben ihm Rückgrat, während die dunkle Frucht von mineralischen Nuancen und würzigen Noten ergänzt wird. Der 18-monatige Ausbau in Barriques, von denen ein kleiner Teil neu ist, verleiht zusätzliche Tiefe, ohne die Syrah-Frucht zu überdecken. Der Jahrgang 2022 wurde von Wine Enthusiast mit 93 Punkten bewertet; die Verkostungsnotiz hebt unter anderem rauchige, kräuterwürzige und mineralische Akzente hervor.
Die Geschichte des Weins
Das familiengeführte Domaine Belle liegt in Larnage im nördlichen Rhône-Tal. Die Weinbautradition der Familie reicht mehrere Jahrhunderte zurück; unter eigenem Namen vermarktet sie ihre Weine seit dem späten 20. Jahrhundert. Heute verbindet das Weingut sorgfältige Arbeit im Weinberg mit präziser Vinifikation, um die Eigenheiten der Rhône-Lagen herauszuarbeiten.
Die Cuvée Louis Belle wird aus 100 % Syrah erzeugt. Die Trauben stammen aus mehreren Parzellen rund um Larnage, deren Böden von lehmigem Kalksteinverwitterungsmaterial geprägt sind. Alte Reben, biologische Bewirtschaftung und eine lange Reife im Barrique verleihen dem Wein seine Konzentration, Würze und Struktur.
Speisenempfehlung
Dieser Syrah passt besonders gut zu Gerichten mit Röstaromen, kräftiger Würze und herzhaftem Geschmack. Seine dunkle Frucht und die präsenten Tannine harmonieren mit geschmortem und gegrilltem Fleisch.
Rind: Rinderschmorbraten, geschmorte Ochsenbacken oder Entrecôte vom Grill
Lamm: Lammkeule mit Rosmarin, Lammkoteletts oder würzig mariniertes Lamm
Wild: Rehbraten, Hirschragout oder gebratene Wildente
Geflügel: Entenbrust oder kräftig gebratenes Geflügel mit Pilzen und Trüffel
Vegetarisch: Gebratene Kräuterseitlinge, Auberginen aus dem Ofen oder Linsen mit mediterranen Kräutern
Glasempfehlung
Ein großzügiges Rotweinglas mit bauchigem Kelch. Das gibt der Syrah-Frucht, den würzigen Aromen und den mineralischen Noten Raum, sich zu entfalten.
VerkostungsnotizLeuchtendes, klares Rubinrot mit violetten Reflexen und leichten ockerfarbenen Randaufhellungen. In der Nase zeigen sich feine Kirscharomen und Noten mazerierter Zwetschgen, von Dörrfeigen und Mandarinenzesten, feiner floraler Touch. Am Gaumen mundfüllend und komplex verwoben, kräftiger Körper mit Nuancen süßer schwarzer Kirschen, von Erdbeer-Konfitüre, reifen Himbeeren und Kirschkompott, Extraktsüße, die an Nougat erinnert, feinkörnige Tannine, wunderbar ausgewogen, mit sehr zugänglicher Stilistik. Schöne Länge Domaine Giraud ist aus der Fusion zweier Familien entstanden. Da ist zum einen Pierre Giraud, dessen Vorfahren seit 6 Jahrhunderten Weinbau betreiben und einst aus Armenien nach Frankreich einwanderten. Zum andern ist da seine Frau Mireille Buou, deren Angehörige über viele Generationen die Distillery der Gemeinde führten. Seit 1974 bearbeiten die beiden gemeinsam - zunächst 4 Hektar gepachtete Weinberge, welche sie jedoch über einen Zeitraum von nur 12 Jahren auf 35 Hektar eigene und gepachtete Reben erweitern konnten. Nachdem die Gebäude der Familienbrennerei 1981 in Kellereigebäude für die Weinbereitung und Reifung umgewandelt wurden, fährt Familie Giraud die Trauben nur noch in den eigenen Keller ein und vinifiziert seither mit beachtlichem Erfolg. Nach Studien des Weinbaus und der Önologie haben die Geschwister Marie und François 1998 die Regie über die Domaine übernommen. Ein weiterer Meilenstein war 2008 die Umstellung der Flächen von Domaine Giraud auf ökologischen Weinbau.Zu den 35 Hektar Rebland gehören unter anderem 8 Hektar in Galimardes, im Süden der AOP Châteauneuf-du-Pape, einer Region, die für ihre groben Kiesauflagerungen (pepples) berühmt ist. Auf diesen Flächen finden sich alte Grenache- und Mourvèdre-Reben sowie jüngere Syrah Anpflanzungen. Der Steinanteil speichert Wärme und gibt diese in den Abend- und Nachtstunden wieder ab, was Konzentration und Kraft der Traubeninhaltsstoffe erhöht, bei gleichzeitigem Erhalt einer attraktiven Mineralität. Die weißen Rebsorten Clairette, Bourboulenc, Grenache Blanc und Roussane befinden sich auf Flächen nahebei. Diese rassig geprägten Weißweine schöpfen ihre Güte aus einer exzellenten Traubenreife. Zudem werden die weißen Trauben noch in den kühlen Stunden vor Tagesanbruch gelesen, um Fruchtaromen zu bewahren.Weitere Weinberge der Domaine befinden sich im Norden der Appellation. Die ältesten, mehr als hundert Jahre alte Grenache-Reben wurzeln dort in den sandigeren Böden des Distrikts Crou und auf dem Pignan Plateau. Diese Terroirs stehen für Finesse und Eleganz. In den Hügellagen Les Tresquoys befinden sich dagegen Syrahstöcke auf lehmigeren Böden.Jedes Terroir bringt eigenständige Weine hervor, deren jeweiligen Charakter Familie Giraud herauszuarbeiten versteht. Domaine Giraud erzeugt Grenache-Weine von hervorragender Qualität, stand ihr der legendäre Winemaker Philippe Cambie doch viele Jahre als Berater zur Seite. Bei Kennern des Châteauneuf-du-Pape ist Domaine Giraud längst kein Geheimtipp mehr.Der Name dieses Weins ist Programm: Tradition. Er zeugt von einer langen Familiengeschichte, Generationen, die sich mit Herzblut dem Wein-bau und mittlerweile der Erzeugung von Qualitätsweinen in der AOC Châteauneuf-du-Pape verschrieben haben
Verkostungsnotiz
Der Roche Pierre 2022 von Domaine Belle ist ein kraftvoller, terroirgeprägter Syrah aus dem nördlichen Rhône-Tal. Die Trauben stammen von alten Reben in der Lage Pin Espagne bei Larnage. Granitverwitterungsböden, eine südlich ausgerichtete Hanglage und niedrige Erträge prägen seinen eigenständigen Charakter. Die Reben wurden teilweise bereits in den 1940er-Jahren gepflanzt.
Im Glas zeigt sich der Wein in tiefem, dunklem Rubinrot. Das Bouquet verbindet dunkle Waldbeeren, Brombeere und schwarze Kirsche mit schwarzem Pfeffer, süßen Gewürzen und Anklängen von Kakao. Am Gaumen wirkt er dicht und kraftvoll, zugleich bewahrt er eine kühle, mineralische Frische. Feinkörnige, markante Tannine verleihen Struktur und Länge.
Der Ausbau über 24 Monate in Eichenbarriques, davon rund 40 % in neuen Fässern, gibt dem Wein zusätzliche Tiefe und würzige Komplexität. Abgefüllt wird er unfiltriert. Ein charaktervoller Crozes-Hermitage für Liebhaber ausdrucksstarker Syrah-Weine mit Reifepotenzial.
Die Geschichte des Weins
Die Geschichte der Familie Belle ist eng mit dem Weinbau rund um Larnage verbunden. Die Weinbautradition reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück; 1990 gründete Albert Belle das Weingut unter eigenem Namen. Sein Sohn Philippe, ausgebildeter Önologe, entwickelte die Domaine weiter und erschloss zusätzliche Lagen in den Appellationen Crozes-Hermitage, Hermitage und Saint-Joseph. Heute umfasst das Weingut rund 25 Hektar.
Die Cuvée Roche Pierre stammt aus einer besonderen Granitlage und wird aus 100 % Syrah erzeugt. Alte Rebstöcke, biologischer Weinbau und eine lange Reife im Holz prägen den Stil. Die vierwöchige Maischestandzeit und der Ausbau in Barriques zielen auf einen Wein mit Tiefe, würziger Komplexität und klar erkennbarem Terroir.
Speisenempfehlung
Der Roche Pierre ist ein idealer Begleiter zu kräftigen Gerichten, die seiner Struktur und würzigen Aromatik standhalten. Besonders gut harmoniert er mit gebratenem oder geschmortem Fleisch sowie mit intensiven Röstaromen.
Rind: Entrecôte vom Grill, Rinderfilet mit Pfeffersauce oder Rinderschmorbraten
Lamm: Lammkeule mit Rosmarin und Thymian oder geschmorte Lammschulter
Wild: Hirschragout, Rehbraten oder Wildschwein
Geflügel: Perlhuhn mit Pilzen oder gefüllte Wachtel
Vegetarisch: Kräuterseitlinge aus der Pfanne, Linsen mit mediterranen Kräutern oder Auberginen mit geröstetem Gemüse
Glasempfehlung
Ein großes, bauchiges Rotweinglas, das der Syrah-Frucht und den würzigen, mineralischen Noten genügend Raum zur Entfaltung gibt.
VerkostungsnotizLeuchtendes, kräftiges Rubingranat. In der Nase zeigen sich Aromen reifer Schwarzkirschen, Nuancen mazerierter Zwetschgen und von Cassis, Lakritzspuren, kräuterwürzig unterlegt. Am Gaumen mundfüllend und komplex, dicht verwoben, samtig, doch mit straffen, gut integrierten Tanninen, schmeichelnde Fülle mit guter Würze, ein Hauch von Schokolade und Rauch, mit schönem Druck. Ein wärmendes, nachhaltiges Finish macht Appetit auf mehr. Domaine Giraud ist aus der Fusion zweier Familien entstanden. Da ist zum einen Pierre Giraud, dessen Vorfahren seit 6 Jahrhunderten Weinbau betreiben und einst aus Armenien nach Frankreich einwanderten. Zum andern ist da seine Frau Mireille Buou, deren Angehörige über viele Generationen die Distillery der Gemeinde führten. Seit 1974 bearbeiten die beiden gemeinsam - zunächst 4 Hektar gepachtete Weinberge, welche sie jedoch über einen Zeitraum von nur 12 Jahren auf 35 Hektar eigene und gepachtete Reben erweitern konnten. Nachdem die Gebäude der Familienbrennerei 1981 in Kellereigebäude für die Weinbereitung und Reifung umgewandelt wurden, fährt Familie Giraud die Trauben nur noch in den eigenen Keller ein und vinifiziert seither mit beachtlichem Erfolg. Nach Studien des Weinbaus und der Önologie haben die Geschwister Marie und François 1998 die Regie über die Domaine übernommen. Ein weiterer Meilenstein war 2008 die Umstellung der Flächen von Domaine Giraud auf ökologischen Weinbau.Zu den 35 Hektar Rebland gehören unter anderem 8 Hektar in Galimardes, im Süden der AOP Châteauneuf-du-Pape, einer Region, die für ihre groben Kiesauflagerungen (pepples) berühmt ist. Auf diesen Flächen finden sich alte Grenache- und Mourvèdre-Reben sowie jüngere Syrah Anpflanzungen. Der Steinanteil speichert Wärme und gibt diese in den Abend- und Nachtstunden wieder ab, was Konzentration und Kraft der Traubeninhaltsstoffe erhöht, bei gleichzeitigem Erhalt einer attraktiven Mineralität. Die weißen Rebsorten Clairette, Bourboulenc, Grenache Blanc und Roussane befinden sich auf Flächen nahebei. Diese rassig geprägten Weißweine schöpfen ihre Güte aus einer exzellenten Traubenreife. Zudem werden die weißen Trauben noch in den kühlen Stunden vor Tagesanbruch gelesen, um Fruchtaromen zu bewahren.Weitere Weinberge der Domaine befinden sich im Norden der Appellation. Die ältesten, mehr als hundert Jahre alte Grenache-Reben wurzeln dort in den sandigeren Böden des Distrikts Crou und auf dem Pignan Plateau. Diese Terroirs stehen für Finesse und Eleganz. In den Hügellagen Les Tresquoys befinden sich dagegen Syrahstöcke auf lehmigeren Böden.Jedes Terroir bringt eigenständige Weine hervor, deren jeweiligen Charakter Familie Giraud herauszuarbeiten versteht. Domaine Giraud erzeugt Grenache-Weine von hervorragender Qualität, stand ihr der legendäre Winemaker Philippe Cambie doch viele Jahre als Berater zur Seite. Bei Kennern des Châteauneuf-du-Pape ist Domaine Giraud längst kein Geheimtipp mehr. „Grenache de Pierre“ ist eine Hommage an Pierre Giraud, den Vater von Marie und François. Grenaches de Pierre stammt von über 100 Jahre alten Grenache-Reben, die in den sandigen Böden der Lagen „Pignan“, „Mourre de Gaud“ und „Charbonnières Est“ gedeihen. Der Grundwein wird einzig in Betontanks ausgebaut, um die Lebendigkeit und Frische dieser Herkunft vollständig zu erhalten.
VerkostungsnotizLeuchtendes, klares Rubinrot mit granatroten Reflexen. In der Nase zeigen sich intensive Aromen reifer Himbeeren, von Cassis, Nuancen mazerierter Zwetschgen, von Dörrfeigen und Lakritz, unterschwellige Garrique- und Lavendelnoten. Am Gaumen mundfüllend und komplex verwoben, kräftiger Körper mit schmeichelnder Fülle, toller Würze, süße Tannine, wunderbar ausgewogen, mit viel Druck. Unglaubliche Trinkfreude, die in einen fast unendlichen Nachhall mündet. Domaine Giraud ist aus der Fusion zweier Familien entstanden. Da ist zum einen Pierre Giraud, dessen Vorfahren seit 6 Jahrhunderten Weinbau betreiben und einst aus Armenien nach Frankreich einwanderten. Zum andern ist da seine Frau Mireille Buou, deren Angehörige über viele Generationen die Distillery der Gemeinde führten. Seit 1974 bearbeiten die beiden gemeinsam - zunächst 4 Hektar gepachtete Weinberge, welche sie jedoch über einen Zeitraum von nur 12 Jahren auf 35 Hektar eigene und gepachtete Reben erweitern konnten. Nachdem die Gebäude der Familienbrennerei 1981 in Kellereigebäude für die Weinbereitung und Reifung umgewandelt wurden, fährt Familie Giraud die Trauben nur noch in den eigenen Keller ein und vinifiziert seither mit beachtlichem Erfolg. Nach Studien des Weinbaus und der Önologie haben die Geschwister Marie und François 1998 die Regie über die Domaine übernommen. Ein weiterer Meilenstein war 2008 die Umstellung der Flächen von Domaine Giraud auf ökologischen Weinbau.Zu den 35 Hektar Rebland gehören unter anderem 8 Hektar in Galimardes, im Süden der AOP Châteauneuf-du-Pape, einer Region, die für ihre groben Kiesauflagerungen (pepples) berühmt ist. Auf diesen Flächen finden sich alte Grenache- und Mourvèdre-Reben sowie jüngere Syrah Anpflanzungen. Der Steinanteil speichert Wärme und gibt diese in den Abend- und Nachtstunden wieder ab, was Konzentration und Kraft der Traubeninhaltsstoffe erhöht, bei gleichzeitigem Erhalt einer attraktiven Mineralität. Die weißen Rebsorten Clairette, Bourboulenc, Grenache Blanc und Roussane befinden sich auf Flächen nahebei. Diese rassig geprägten Weißweine schöpfen ihre Güte aus einer exzellenten Traubenreife. Zudem werden die weißen Trauben noch in den kühlen Stunden vor Tagesanbruch gelesen, um Fruchtaromen zu bewahren.Weitere Weinberge der Domaine befinden sich im Norden der Appellation. Die ältesten, mehr als hundert Jahre alte Grenache-Reben wurzeln dort in den sandigeren Böden des Distrikts Crou und auf dem Pignan Plateau. Diese Terroirs stehen für Finesse und Eleganz. In den Hügellagen Les Tresquoys befinden sich dagegen Syrahstöcke auf lehmigeren Böden.Jedes Terroir bringt eigenständige Weine hervor, deren jeweiligen Charakter Familie Giraud herauszuarbeiten versteht. Domaine Giraud erzeugt Grenache-Weine von hervorragender Qualität, stand ihr der legendäre Winemaker Philippe Cambie doch viele Jahre als Berater zur Seite. Bei Kennern des Châteauneuf-du-Pape ist Domaine Giraud längst kein Geheimtipp mehr.Der Name dieses Weins ist Programm: Tradition. Er zeugt von einer langen Familiengeschichte, Generationen, die sich mit Herzblut dem Wein-bau und mittlerweile der Erzeugung von Qualitätsweinen in der AOC Châteauneuf-du-Pape verschrieben haben
Dichtes, dunkles Rubinrot. In der Nase kraftvolle Aromen dunkler Waldfrüchte, zudem von gerösteten Mandeln, Zedern, Süßholz und von dunkler Schokolade. Am Gaumen kraftvoll zupackend und zugleich weich, gut dosierte griffige Tannine, elegante Balance zwischen Griff, Frische sowie Samtigkeit, Noten von Mokka, dunkler Schokolade und Vanille, viel dunkle Frucht und kühle Frische. Lang andauerndes, harmonisches Finish mit Eindrücken von getrockneten, schwarzen Oliven und Süßholz.Domaine Belle, Crozes HermitageAn der nördlichen Rhône, genauer: im Gebiet Crozes Hermitage, liegt das Weingut der Familie Belle. Bereits seit über 400 Jahren wird auf den familieneigenen Lagen in der Gemeinde Larnage nachgewiesener Weise Wein produziert. Dass die Familie Belle unter ihrem eigenen Namen Weine vermarktet, ist allerdings deutlich später passiert: Seit Ende der 1980er Jahre produziert Albert Belle eigene Weine - anfangs nur für den Eigenbedarf und Freunde. Sein Vater verkaufte die Trauben noch an eine große Genossenschaft, deren Mitbegründer er war. Eine echte Änderung setzte mit Philippe Belle ein. Nicht nur Weinenthusiast, sondern auch Önologe, war er es, der der Domaine Belle nicht nur zu neuem Glanz, sondern auch zu neuer Größe verhalf und das gleich in doppeltem Sinne. Angefangen mit dem Bau eines neuen, modernen Weinguts bis zu einer Flächenerwei-terung von anfangs vier auf inzwischen 25 Hektar. Heute erstrecken sich die Flächen der Domaine über sechs Kommunen und drei Appellationen – darunter auch die besonders Prestige trächtige Hermitage. Auf weißen Kreideböden, Kies-, Sand und Kieselböden wachsen – Rhône-typisch – hauptsächlich Syrah-Trauben. Aber auch die „weißen“ Klassiker der Rhône, Roussanne und Marsanne, finden sich im Portfolio. Die Rebstöcke sind zum Teil über 50 Jahre alt, was zwar die Erträge niedrig macht, gleichzeitig aber finessenreiche und tiefgründige Weine mit ganz eigenem Terroir-Charakter hervorbringt. Inzwischen sind auch Philippes Kinder in das Weingut eingebunden – was uns natürlich besonders freut, denn: die Zukunft dieses absoluten Vorzeige-Familienweinguts aus Crozes-Hermitage ist damit gesichert.
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