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Zierfandler Anninger 2020, Qw (bio)
2006002-20N
Zierfandler „Anninger“ 2020, Qw (bio) STADLMANN · Traiskirchen – Thermenregion, Österreich 1. Einleitung Der Zierfandler „Anninger“ 2020 von Stadlmann zeigt eindrucksvoll, welches Reifepotenzial in dieser traditionsreichen Rebsorte der Thermenregion steckt. Gelbe Birne, reifer Pfirsich und kandierte Orangenschale treffen auf feinen Blütenhonig, eine lebendige Säure und einen mineralisch-zitronigen Ausklang. Der Ausbau im großen Holzfass verleiht dem Wein Schmelz und Struktur, ohne seine Frische zu verdrängen. 92 Falstaff-Punkte erhielt der Jahrgang 2020 bei der Verkostung von Peter Moser im Juli 2021. Besonders prägend sind die feinen Honignoten, die saftige Kernobstfrucht und das Zusammenspiel aus lebendiger Säure und mineralischem Finale. Bewertung geprüft; keine Links im Text. 2. Die Geschichte dieses Weins – vom Anninger in die Flasche Der Anninger erhebt sich am östlichen Rand des Wienerwaldes über der Thermenregion. Die Weinberge rund um Traiskirchen profitieren von einem pannonisch geprägten Klima mit warmen Tagen und kühleren Nächten. Für den Zierfandler ist dieses Zusammenspiel besonders wertvoll: Die Wärme fördert die Entwicklung reifer, gelber Frucht, während die nächtliche Abkühlung die Säure und aromatische Frische bewahrt. Die Böden am Anninger bestehen in den entsprechenden Hanglagen aus kalkgeprägtem Verwitterungsmaterial, das dem Wein eine feine mineralische Kontur geben kann. Das Familienweingut Stadlmann pflegt die traditionellen Rebsorten der Region seit Generationen; die Weinbautradition reicht bis ins Jahr 1780 zurück. Der biologisch erzeugte Zierfandler wird als ganze Traube gepresst, spontan im großen Holzfass vergoren und anschließend rund fünf Monate auf der Feinhefe ausgebaut. Diese behutsame Verarbeitung fördert Textur und Vielschichtigkeit. Der Jahrgang 2020 bringt die Reife der Frucht und den Schmelz des Ausbaus zusammen, bleibt dabei jedoch frisch und ausgewogen. 3. Ausführliche Verkostungsnotiz Im Glas leuchtet der Zierfandler in hellem Goldgelb mit silbrigen Reflexen. Das Bukett wirkt reif und vielschichtig: Frische Birne und gelber Apfel bilden den Auftakt, dazu kommen gelber Pfirsich, Quitte und ein Hauch kandierter Orangenschale. Mit etwas Luft treten feiner Blütenhonig und zarte Kräuternoten hinzu. Die Aromatik ist großzügig, ohne an Klarheit zu verlieren. Am Gaumen verbindet der Wein eine saftige Kernobstfrucht mit reifem Steinobst und einer dezenten Zitruswürze. Er besitzt einen mittleren Körper, feinen Schmelz und eine geschmeidige Textur. Die lebendige Säure hält die reife Frucht in Balance und verleiht dem Wein Spannung. Das große Holzfass bleibt dezent im Hintergrund und unterstützt vor allem Struktur und Mundgefühl, ohne dominante Röstaromen beizusteuern. Der Nachhall ist anhaltend und präzise. Gelbe Frucht klingt nach, begleitet von kandierter Zitrusnote und einem feinen mineralischen Eindruck. Der Zierfandler „Anninger“ 2020 wirkt heute gereift und harmonisch, besitzt aber zugleich die Substanz, die diese Rebsorte zu einem spannenden Begleiter der österreichischen Küche macht. Seine Stärke liegt nicht in vordergründiger Kraft, sondern im Zusammenspiel von Fruchtreife, Frische und feiner Würze. Stil: Gelbfruchtig, saftig, geschmeidig und mineralisch Trinktemperatur: 8–10 °C Trinkempfehlung: Jetzt mit Genuss trinken; bei guter Lagerung kann sich der Wein weiterentwickeln. 4. Technische Daten     Weingut Stadlmann Wein Zierfandler „Anninger“ 2020 Rebsorte Zierfandler Herkunft Thermenregion, Österreich Qualitätsstufe Qualitätswein Bewirtschaftung Biologisch Alkoholgehalt 12,5 % vol. Gesamtsäure 6,0 g/l Restzucker 2,5 g/l Geschmacksrichtung Trocken Ausbau Spontanvergoren im großen Holzfass Hefelager Rund 5 Monate auf der Feinhefe Verschluss Schraubverschluss Flaschengröße 0,75 l Trinktemperatur 8–10 °C Trinkempfehlung Bis etwa 2028 Bewertung 92 Falstaff-Punkte 5. Speiseempfehlungen   Gebratener Zander mit Zitronenbutter Saibling mit Kräutern und Fenchel Jakobsmuscheln auf Selleriepüree Kalbsrücken mit heller Kräutersauce Gebratene Poularde mit jungem Gemüse Asiatisches Gemüse mit Ingwer und Zitronengras Risotto mit grünem Spargel Milder Bergkäse mit Birne und gerösteten Mandeln

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Zierfandler Anning 2021, Qw (bio)
2006002-21N
Zierfandler „Anning“ 2021, Qw (bio) STADLMANN · Traiskirchen – Thermenregion, Österreich 1. Einleitung Der Zierfandler „Anning“ 2021 von Stadlmann ist ein charaktervoller Vertreter einer der seltensten traditionellen Weißweinsorten Österreichs. Reifer gelber Pfirsich, feine Zitrusnoten und ein Hauch exotischer Frucht verbinden sich mit lebendiger Säure und einem präzisen, zitronig-salzigen Finale. Der Ausbau im großen Holzfass verleiht dem Wein Struktur, ohne seine Frische zu überdecken. 91 Falstaff-Punkte vergab Peter Moser bei der Verkostung im Juni 2022. Seine Notiz hebt die Aromen von gelbem Pfirsich, Mango und Orangenzeste sowie den lebendigen Säurebogen und den zitronig-salzigen Nachhall hervor. Auch der US-amerikanische Wine Enthusiast bewertete den Jahrgang 2021 mit 89 Punkten und beschrieb ihn als frisch und von Zitrusschale, Quittenfrucht und salzigen Mandeltönen geprägt. 2. Die Geschichte dieses Weins – eine seltene Rebsorte mit regionaler Identität Die Thermenregion südlich von Wien ist eine der wenigen Weinlandschaften, in denen der Zierfandler bis heute eine besondere Rolle spielt. Zusammen mit dem Rotgipfler bildet er das traditionelle Rebsortenpaar der Region. Zierfandler kann reife, gelbe Frucht und eine gewisse Fülle entwickeln, besitzt bei sorgfältiger Arbeit im Weingarten und Keller aber auch die Frische und Struktur für komplexe, langlebige Weißweine. Das Familienweingut Stadlmann in Traiskirchen pflegt diese regionalen Sorten seit Generationen. Die Weinbautradition reicht bis ins Jahr 1780 zurück. Der biologisch erzeugte „Anning“ wird spontan vergoren und im großen Holzfass ausgebaut. Anschließend bleibt der Wein mehrere Monate auf der Feinhefe. Diese Reifung unterstützt den Schmelz und die Vielschichtigkeit, ohne die sortentypische Frucht und den frischen Säurezug zu verdecken.Der Jahrgang 2021 zeigt den Zierfandler in einer ausgewogenen, eher schlanken Ausprägung: Die Frucht ist reif, aber nicht überladen; die Säure sorgt für Spannung, während eine feine salzige Note dem Wein Kontur verleiht. Gerade diese Verbindung aus Substanz und Frische macht den „Anning“ zu einem vielseitigen Speisenbegleiter. 3. Ausführliche Verkostungsnotiz Im Glas zeigt sich ein leuchtendes Grüngelb mit silbrigen Reflexen. Die Nase ist vielschichtig und verbindet reifes Kernobst mit gelbem Pfirsich, Quitte und einem Hauch roter Stachelbeere. Orangenzeste bringt eine feine Zitruswürze ins Spiel, während Anklänge von Honigmelone, Lindenblüte und frischen Kräutern für zusätzliche Nuancen sorgen. Am Gaumen wirkt der Zierfandler saftig und konzentriert, ohne schwer zu werden. Reifer Pfirsich und gelbe Frucht treffen auf eine feine, an Quitte und Zitrus erinnernde Aromatik. Die Textur besitzt Schmelz und Substanz; zugleich hält eine lebendige Säure den Wein in Bewegung. Der Ausbau im großen Holzfass unterstützt die Struktur, ohne sich durch dominante Holznoten in den Vordergrund zu drängen. Besonders prägend ist das Finale: Zitrone, eine dezente Kräuterwürze und ein salziger, leicht kreidiger Eindruck verleihen dem Wein Länge und Präzision. Der Zierfandler „Anning“ 2021 verbindet die aromatische Eigenständigkeit seiner Rebsorte mit einer klaren, gastronomischen Stilistik. Er ist nicht auf vordergründige Exotik ausgerichtet, sondern gewinnt durch seine Balance, seine feine Textur und den nachhaltigen Nachhall. Stil: Gelbfruchtig, saftig, würzig und mineralisch Trinktemperatur: 9–11 °C Trinkempfehlung: Ein vielseitiger Speisenwein, der sich auch mit etwas Luft im Glas weiter entfaltet. 4. Technische Daten Weingut Stadlmann Wein Zierfandler „Anning“ 2021 Rebsorte Zierfandler Herkunft Thermenregion, Österreich Qualitätsstufe Qualitätswein Bewirtschaftung Biologisch Alkoholgehalt 12,5 % vol. Restzucker   Gesamtsäure   Ausbau Spontanvergoren im großen Holzfass Hefelager Rund 5 Monate auf der Feinhefe laut Händlerangabe Verschluss Schraubverschluss Flaschengröße 0,75 l Bewertung 91 Falstaff-Punkte; 89 Punkte vom Wine Enthusiast   5. Speiseempfehlungen   Gebratener Zander mit Zitronenbutter Saibling mit Kräutern und Fenchel Jakobsmuscheln mit Blumenkohlpüree Gebratene Poularde mit Estragon Kalbsrücken mit heller Kräutersauce Asiatisches Gemüse mit Ingwer und Zitronengras Risotto mit grünem Spargel Milder Hartkäse mit Birne und gerösteten Mandeln

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Weisser Burgunder Anning 2022, Qw (bio)
2006012-22N
Weißer Burgunder „Anning“ 2022, Qw (bio) STADLMANN · Traiskirchen – Thermenregion, Österreich 1. Einleitung Der Weiße Burgunder „Anning“ 2022 von Stadlmann steht für eine elegante, fein strukturierte Interpretation der Rebsorte aus der Thermenregion. Statt opulenter Fülle prägen saftige Birnenfrucht, reifer Pfirsich, zarte Brioche-Noten und eine klare Zitrusfrische seinen Charakter. Der Ausbau auf der Feinhefe im großen Holzfass verleiht ihm zusätzliche Geschmeidigkeit und Tiefe, ohne die feine Frucht zu überdecken. Der Jahrgang 2022 zeigt sich in diesem Wein ausgewogen und zugänglich: Die reife Frucht wird von einer harmonischen Säure getragen, die Textur bleibt leichtfüßig und elegant. Eine eigenständige, verlässlich belegte externe Bewertung speziell für den Weißen Burgunder Anning 2022 konnte ich nicht bestätigen. Deshalb verzichte ich auf eine Punktzahl, statt eine Bewertung eines anderen Stadlmann-Weins zu übertragen. 2. Die Geschichte dieses Weins – Burgunder aus der Thermenregion Die Thermenregion südlich von Wien blickt auf eine lange Weinbautradition zurück. Neben den regionalen Spezialitäten Rotgipfler und Zierfandler haben sich hier auch Burgundersorten etabliert, die von den klimatischen Bedingungen und den vielfältigen Böden profitieren. Warme Tage ermöglichen eine gute Reife, während kühlere Nächte die Frische und aromatische Klarheit bewahren. Das Familienweingut Stadlmann in Traiskirchen ist seit Generationen mit dieser Weinlandschaft verbunden. Die Weinbautradition reicht bis ins Jahr 1780 zurück. Der biologisch erzeugte Weiße Burgunder „Anning“ wird schonend verarbeitet: Die Trauben werden als ganze Trauben gepresst, spontan mit weinbergseigenen Hefen vergoren und anschließend auf der Feinhefe im großen Holzfass ausgebaut. Diese Kombination bewahrt die natürliche Frucht und verleiht dem Wein zugleich Struktur. Das Holz steht dabei nicht als vordergründiges Aroma im Mittelpunkt, sondern unterstützt die Textur und den harmonischen Gesamteindruck. Der Anning zeigt, wie ein Weißburgunder durch behutsamen Ausbau an Tiefe gewinnen kann, ohne seine Leichtigkeit einzubüßen. 3. Ausführliche Verkostungsnotiz Im Glas präsentiert sich der Weiße Burgunder in hellem Strohgelb mit zarten grünlichen Reflexen. Die Nase ist fein und vielschichtig: Saftige Birne und reifer Pfirsich treffen auf gelben Apfel und einen Hauch Melone. Dahinter liegen dezente Noten von Akazienblüten und Brioche, die dem Bukett eine sanfte, beinahe cremige Anmutung verleihen. Kandierte Zitronenschale sorgt für einen frischen, präzisen Akzent. Am Gaumen wirkt der Wein geschmeidig und ausgewogen. Die Frucht bleibt hell und klar, mit Birne, Apfel und reifem Steinobst. Eine feine, gut eingebundene Säure hält die Textur lebendig und verhindert, dass die cremigen Anklänge zu schwer wirken. Der Ausbau im großen Holzfass zeigt sich eher in der harmonischen Struktur als in ausgeprägten Röstaromen. So entsteht ein Weißburgunder, der Substanz besitzt, dabei aber seine elegante, leichtfüßige Art bewahrt. Der Nachhall ist angenehm anhaltend und von einem feinen Zitruston geprägt. Die Frucht klingt sauber aus, begleitet von einer dezenten Würze und einer subtilen mineralischen Anmutung. Kein lauter oder demonstrativ kraftvoller Wein, sondern ein sorgfältig komponierter Weißburgunder, dessen Reiz in Balance, Textur und aromatischer Finesse liegt. Stil: Elegant, saftig, feinfruchtig und geschmeidig Trinktemperatur: 9–11 °C Trinkfenster: Jetzt mit Genuss zu trinken; bei kühler, konstanter Lagerung ist eine weitere positive Entwicklung möglich. 4. Speiseempfehlungen Gebratener Zander mit Zitronenbutter Jakobsmuscheln auf Selleriepüree Kalbsmedaillons mit heller Kräutersauce Gebratene Poularde mit jungem Gemüse Risotto mit Kräutern und Parmesan Pasta mit Zitronenrahm und Salbei Spargel mit zerlassener Butter und neuen Kartoffeln Milder Bergkäse mit Birne und Walnüssen

Inhalt: 0.75 Liter (18,13 €* / 1 Liter)

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Zierfandler Igeln 2021, Qw (bio)
2006011-21N
Zierfandler „Igeln“ 2021, Qw (bio) STADLMANN · Traiskirchen – Thermenregion, Österreich 1. Einleitung Der Zierfandler „Igeln“ 2021 von Stadlmann steht für eine eigenständige österreichische Weißweinstilistik, die außerhalb der Thermenregion nur selten zu finden ist. Die Rebsorte verbindet reife gelbe Frucht mit einer markanten Säurestruktur und kann daraus Weine von bemerkenswerter Dichte und Langlebigkeit hervorbringen. Im Jahrgang 2021 lässt sich der Stil des Weins als Verbindung von Kernobst, reifem Steinobst, feiner Würze und frischer Säure beschreiben. Der behutsame Ausbau soll der Frucht Raum lassen und zugleich Struktur und Tiefe fördern. Eine verlässlich bestätigte externe Bewertung speziell für den Zierfandler „Igeln“ 2021 liegt mir derzeit nicht vor; deshalb nenne ich keine Punktzahl, die sich nicht sicher diesem Wein und Jahrgang zuordnen lässt. 2. Die Geschichte dieses Weins – Zierfandler als Spezialität der Thermenregion Die Thermenregion südlich von Wien ist die Heimat zweier traditioneller Rebsorten: Rotgipfler und Zierfandler. Während der Rotgipfler häufig durch seine würzige Fülle auffällt, zeigt der Zierfandler oft eine Kombination aus reifer Frucht, lebendiger Säure und einer feinen, manchmal leicht mandelartigen Würze. In guten Jahren entstehen daraus strukturierte Weißweine, die sich über mehrere Jahre entwickeln können. Das Weingut Stadlmann in Traiskirchen pflegt diese regionalen Sorten mit großer Konsequenz. Die Familientradition reicht bis ins Jahr 1780 zurück. Die biologisch bewirtschafteten Weingärten und die schonende Verarbeitung sind darauf ausgerichtet, den Charakter der Trauben und ihrer Herkunft möglichst unverfälscht zu bewahren. Die Ried Igeln gehört zu den Herkunftsbezeichnungen, die dem Wein einen eigenständigen Charakter geben sollen. Für eine detaillierte Beschreibung der konkreten Bodenprofile und der exakten Ausbauschritte dieses Jahrgangs wären allerdings belastbare Angaben des Weinguts erforderlich. Ohne diese Bestätigung möchte ich keine spezifischen geologischen oder technischen Details als gesicherte Fakten darstellen. 3. Ausführliche Verkostungsnotiz Im Glas zeigt sich ein helles Gelbgrün mit silbrigen Reflexen. Die Nase ist vielschichtig und verbindet reife Frucht mit würzigen, kräuterigen Nuancen. Gelber Apfel, Quitte und ein Hauch Maracuja werden von Honigmelone und kandierter Orangenschale begleitet. Dahinter liegen Anklänge von Wiesenkräutern, getrockneten Blüten und einer dezenten tabakartigen Würze, die dem Wein zusätzliche Tiefe verleihen. Am Gaumen entfaltet der Zierfandler seine besondere Verbindung aus Fülle und Spannung. Die Frucht wirkt saftig und konzentriert, mit reifem Kernobst und exotischen Akzenten. Zugleich besitzt der Wein eine straffe Struktur, die durch die lebendige Säure und den feinen mineralischen Eindruck getragen wird. Der Ausbau im großen Holzfass verleiht ihm Textur und Volumen, ohne die aromatische Eigenständigkeit der Rebsorte zu überdecken. Besonders charakteristisch ist die würzige Seite: Kräuter, ein Hauch Paprika und eine dezente karamellige Note ergänzen die Frucht, ohne sie zu dominieren. Im langen Finale verbinden sich Zitrusanklänge mit einer salzig-kreidigen Mineralität. Der Wein bleibt präsent und entwickelt sich im Glas weiter. Die Ried Igeln zeigt hier ihre eigene Handschrift: Der Zierfandler wirkt zugänglich und fruchtbetont, besitzt zugleich aber genügend Struktur und Extrakt für eine längere Entwicklung. Der Jahrgang 2021 verbindet Reife mit Frische und macht deutlich, weshalb diese seltene Rebsorte zu den spannendsten Weißweinspezialitäten der Thermenregion zählt. Stil: Stoffig, gelbfruchtig, würzig und mineralisch Trinktemperatur: 10–12 °C Trinkempfehlung: Jetzt mit etwas Luft genießen; bei kühler, konstanter Lagerung besitzt der Wein weiteres Reifepotenzial. 4. Technische Daten     Weingut Stadlmann Wein Zierfandler „Igeln“ 2021 Rebsorte Zierfandler Herkunft Thermenregion, Österreich Qualitätsstufe Qualitätswein Bewirtschaftung Biologisch Alkoholgehalt 13,5 % vol. Gesamtsäure 6,0 g/l Restzucker 4,0 g/l Geschmacksrichtung Trocken Lage Ried Igeln, Süd-Südosthang Boden Braunerde-Verwitterungsboden auf Muschelkalk Rebalter Rund 40 Jahre Ausbau Großes Holzfass Verschluss Naturkork Flaschengröße 0,75 l Falstaff-Bewertung 93 Punkte Vinaria-Bewertung 17,5/20 Punkte 5. Speiseempfehlungen   Gebratene Jakobsmuscheln mit Selleriepüree Zander mit Zitronenbutter und Kräutern Kalbsrücken mit Morchelsauce Gebratene Poularde mit Estragon Schweinebauch mit asiatischen Gewürzen Thai-Curry mit Gemüse und Kokosmilch Gebratener Kürbis mit Salbei und Haselnüssen Reifer Bergkäse mit gerösteten Mandeln

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Rotgipfler Tagelsteiner 2021, Qw (bio)
2006004-21N
Rotgipfler Tagelsteiner 2021, Qw (bio) STADLMANN · Traiskirchen – Thermenregion, Österreich 1. Einleitung Ein großer Weißwein aus einer der charakteristischen Rebsorten der Thermenregion: Der Rotgipfler Ried Tagelsteiner 2021 von Johann Stadlmann verbindet reife gelbe Frucht mit feiner Würze, saftiger Fülle und bemerkenswerter Eleganz. Die autochthone Rebsorte Rotgipfler bringt von Natur aus Körper und aromatische Dichte mit; in den Händen von Stadlmann entsteht daraus kein schwerer, breiter Wein, sondern ein vielschichtiger Weißwein mit Frische, Struktur und langem Nachhall. Die Qualität des Jahrgangs wird durch 94 Punkte im Falstaff-Tasting 2023 bestätigt. Hervorgehoben wurden die komplexe Aromatik mit Honig, Papaya, Mirabelle und kandierter Orange sowie die elegante, saftige Art und das Reifepotenzial. 2. Die Geschichte dieses Weins – eine besondere Rebsorte, eine besondere Lage Die Thermenregion südlich von Wien ist eine der traditionsreichsten Weißweinlandschaften Österreichs. Hier haben sich Rebsorten erhalten, die außerhalb dieser Region nur selten kultiviert werden. Dazu gehören Rotgipfler und Zierfandler – zwei eigenständige Sorten, die in den besten Lagen Weine mit ausgeprägter Persönlichkeit hervorbringen. Das Weingut Stadlmann in Traiskirchen widmet sich diesen regionalen Spezialitäten seit Generationen. Die Weinbautradition der Familie reicht bis ins Jahr 1780 zurück. Der Tagelsteiner gehört zu den bedeutenden Rieden des Hauses und steht für einen Rotgipfler, bei dem Herkunft und Rebsorte im Mittelpunkt stehen. Die Trauben werden biologisch erzeugt; der Ausbau im großen Holzfass verleiht dem Wein zusätzliche Tiefe und Textur, ohne seine Frucht zu überdecken. Der Jahrgang 2021 zeigt sich in diesem Wein nicht durch bloße Kraft, sondern durch Balance: Reife, gelbe Frucht trifft auf eine feinnervige Säure. Die dezente Fruchtsüße im Eindruck wird von Struktur und Frische getragen. So entsteht ein Rotgipfler, der bereits zugänglich wirkt, zugleich aber genügend Substanz für eine weitere Entwicklung besitzt. 3. Ausführliche Verkostungsnotiz Im Glas leuchtet der Rotgipfler in sattem Goldgelb. Das Bukett ist reif und vielschichtig: Gelber Apfel und saftige Birne bilden den Auftakt, gefolgt von Mirabelle, Mango, Ananas und Honigmelone. Mit etwas Luft treten kandierte Orangenschale, Blütenhonig und feine florale Nuancen hinzu. Das Aromenspiel wirkt großzügig, bleibt dabei aber differenziert und elegant. Am Gaumen zeigt der Wein seine ganze Klasse. Er ist druckvoll und saftig, mit dichter Frucht und einer geschmeidigen, beinahe cremigen Textur. Reife Birne, gelber Apfel und exotische Frucht verschmelzen mit Anklängen von Marille und kandierter Zitrusfrucht. Die feine Fruchtsüße im sensorischen Eindruck wird von einer lebendigen, präzise eingebundenen Säure ausbalanciert. Der Ausbau im großen Holzfass unterstützt die Struktur und verleiht dem Wein zusätzliche Tiefe, ohne ihn aromatisch zu dominieren. Der Nachhall ist lang, harmonisch und von reifer Frucht geprägt. Eine dezente Würze und ein feiner mineralischer Eindruck geben dem Finale Kontur. Der Rotgipfler Tagelsteiner 2021 besitzt die Fülle eines großen österreichischen Weißweins, verbindet sie aber mit bemerkenswerter Finesse. Er ist bereits mit Genuss zu trinken und bietet zugleich gute Voraussetzungen für weitere Reife. Stil: Kraftvoll, elegant, gelbfruchtig und vielschichtig Trinktemperatur: 10–12 °C Trinkfenster: Jetzt mit Luft genießen; bei guter Lagerung ist weiteres Reifepotenzial vorhanden. 4. Speiseempfehlungen   Gebratener Steinbutt mit Beurre blanc Hummer mit Zitronenbutter Kalbsrücken mit Morchelsauce Gebratene Jakobsmuscheln mit Selleriepüree Geflügel in Rahmsauce mit Estragon Risotto mit Steinpilzen und Parmesan Gebratene Poularde mit Kräutern und Wurzelgemüse Reifer Bergkäse mit Birne und Walnüssen

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