Riesling „Grauschiefer“ 2023 · trocken
Andreas Schmitges – Erden, Mosel
Der Riesling Grauschiefer 2023 von Andreas Schmitges ist ein klassischer, trockener Mosel-Riesling, der besonders schön zeigt, wie sich feine Frucht, elegante Säure und Schiefermineralität verbinden. Die Trauben stammen aus verschiedenen Steillagen rund um Erden; ausgebaut wird der Wein im Edelstahltank.
Charakter & Verkostung
In der Nase Pfirsich und Aprikose, dazu Birne, Zitrus und feine Blüten. Dahinter zeigt sich bereits die typische würzige Schiefernote. Am Gaumen trocken, frisch und saftig, mit sehr schöner Rieslingfrucht und einer eleganten, eher weichen Säure. Die Frucht wirkt reif und klar, während die Schiefermineralität für Spannung und Länge sorgt. Das Finale ist mineralisch, frisch und leicht salzig, mit Pfirsich, Aprikose und einer feinen steinigen Würze.
Ein finessenreicher, klassischer Mosel-Riesling mit viel Frucht, Mineralität und Trinkfluss.
Aromatik
Pfirsich → Aprikose → Birne → Zitrus → Blüten → Schiefer → Salz
Der Wein ist dabei nicht laut oder übermäßig exotisch, sondern lebt von seiner Balance zwischen Frucht und Mineralität.
Jahrgang 2023
Die Trauben wurden vollreif von Hand gelesen und selektioniert und anschließend sehr kühl vergoren. Der Ausbau erfolgte im Edelstahltank, wodurch die Frische und klare Frucht erhalten bleiben. Für den 2023er werden etwa 12 % Vol., 7,4 g/l Restzucker und 6,8 g/l Säure angegeben.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028 Serviertemperatur: 8–10 °C
Passt besonders gut zu
Meeresfrüchten
Zander
Forelle
Muscheln
Spargel
Sushi
leichten Fischgerichten
Salaten
vegetarischer Küche
Ziegenkäse
Besonders schön zu Zander in Rieslingschaum – eine klassische Kombination, die auch als passende Speiseempfehlung für den Wein genannt wird
Sekt Cuvée brut „Haus Klosterberg“
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein eleganter, feinperliger Mosel-Sekt brut, der mit seiner klaren Frucht, frischen Säure und cremigen Perlage sehr vielseitig einsetzbar ist. Die Cuvée verbindet Zitrusfrische, grünen Apfel und feine Briochearomen mit einer angenehm trockenen, animierenden Stilistik.
Charakter & Verkostung
In der Nase grüner Apfel, Zitrone und Limette, dazu weiße Blüten und feine Hefenoten. Mit etwas Luft kommen Brioche, Gebäck und dezente Nussnoten hinzu. Am Gaumen trocken, frisch und feinperlig, mit lebendiger Säure und klarer Zitrusfrucht. Die Perlage wirkt fein und gut eingebunden. Ein leichter cremiger Schmelz sorgt für Balance. Im Finale frisch, trocken und animierend, mit Zitrone, grünem Apfel und feinen Hefenoten.
Ein unkomplizierter, eleganter Sekt mit schöner Frische und klassischem Brut-Charakter.
Aromatik
grüner Apfel → Zitrone → Limette → weiße Blüten → Hefeteig → Brioche → feine Nuss → mineralische Frische
Passt besonders gut zu
Austern
Garnelen
Sushi
Jakobsmuscheln
Räucherlachs
Forelle
Ziegenkäse
leichten Vorspeisen
Canapés
frittierten Speisen
Besonders schön als Aperitif mit kleinen salzigen Häppchen. Auch zu Austern und Meeresfrüchten funktioniert die frische Säure hervorragend.
Servieren
Temperatur: 6–8 °C
Die Flasche erst kurz vor dem Servieren öffnen. Für die beste Aromatik nicht eiskalt halten, sondern nach dem Einschenken leicht wärmer werden lassen.
Pinot Blanc „Haus Klosterberg“ 2024
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Der Pinot Blanc „Haus Klosterberg“ 2024 von Markus Molitor ist ein eleganter, trockener Weißburgunder mit der für Molitor typischen Verbindung aus klarer Frucht, feiner Würze, mineralischer Spannung und präziser Säure. Ein zugänglicher, aber keineswegs einfacher Mosel-Weißwein.
Charakter & Verkostung
In der Nase Birne, grüner Apfel und gelbe Früchte, dazu weiße Blüten, Zitruszeste und eine feine mineralische Würze. Mit etwas Luft kommen dezente Kräuter- und Nussnoten hinzu. Am Gaumen trocken, saftig und elegant, mit reifer Kernobstfrucht und frischer Zitrusnote. Die Säure wirkt präzise und animierend, während eine feine cremige Textur dem Wein zusätzliche Fülle gibt. Im Finale frisch, mineralisch und leicht salzig, mit Birne, Apfel und feiner Würze. Ein schöner, klarer Nachhall.
Ein eleganter Weißburgunder mit saftiger Frucht, feiner Cremigkeit und mineralischer Mosel-Frische.
Aromatik
Birne → grüner Apfel → gelbe Frucht → Zitrus → weiße Blüten → Kräuter → feine Nuss → Mineralität
Der Wein wirkt dabei eher präzise und elegant als üppig.
Jahrgang 2024
Der 2024er zeigt eine schöne Balance aus Frische und reifer Frucht. Gerade die Kombination aus Weißburgunder und der kühlen Mosel-Herkunft sorgt für einen Wein, der sowohl als Aperitif als auch am Tisch funktioniert.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2031 Serviertemperatur: 9–11 °C
Passt besonders gut zu
Zander
Forelle
gebratenem Saibling
Garnelen
Spargel
Kalbfleisch
Geflügel
Pilzgerichten
Risotto
mildem Käse
Besonders schön zu gebratenem Zander mit cremigem Risotto und Kräutern. Auch zu weißem Spargel mit Butter oder leichter Hollandaise ist der Wein hervorragend geeignet.
Pinot Noir Rosé „Haus Klosterberg“ 2024 · trocken · QbA
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein frischer, trockener Pinot-Noir-Rosé mit klarer roter Frucht, feiner Würze und der für die Mosel typischen animierenden Säure. Der „Haus Klosterberg“ ist unkompliziert zugänglich, besitzt aber genug Struktur, um auch als Speisenbegleiter zu funktionieren.
Charakter & Verkostung
In der Nase Erdbeere, Himbeere und rote Johannisbeere, dazu Kirsche, etwas Grapefruit und feine florale Noten. Am Gaumen trocken, saftig und frisch, mit lebendiger Säure und klarer Beerenfrucht. Eine dezente mineralische Note gibt dem Rosé zusätzliche Spannung. Im Finale frisch, fruchtig und leicht würzig, mit Erdbeere, Himbeere und einem angenehm trockenen Nachhall.
Ein animierender, trockener Rosé mit viel Frische und unkompliziertem Trinkfluss.
Aromatik
Erdbeere → Himbeere → rote Johannisbeere → Kirsche → Grapefruit → Blüten → feine Mineralität
Jahrgang 2024
Der 2024er steht ganz auf Frische, Frucht und Trinkfreude. Er sollte jung und gut gekühlt getrunken werden.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027/28Serviertemperatur: 8–10 °C
Passt besonders gut zu
Tapas
Antipasti
gegrilltem Fisch
Garnelen
Sushi
Salaten
mediterraner Küche
Geflügel
mildem Ziegenkäse
sommerlicher Grillküche
Besonders schön zu gegrillten Garnelen mit Kräutern und Zitronen. Auch zu Flammkuchen mit Ziegenkäse und roten Zwiebeln ist die Kombination sehr stimmig.
Riesling „Haus Klosterberg“ 2024 · trocken
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein frischer, präziser und mineralischer Mosel-Riesling, der die typische Stilistik von Markus Molitor sehr schön zeigt: klare Frucht, lebendige Säure und eine feine Schieferwürze. Der 2024er wirkt dabei jugendlich, animierend und ausgesprochen trinkfreudig.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, grüner Apfel und Limette, dazu Zitrone, Grapefruit und weiße Blüten. Feine Kräuter- und Schiefernoten ergänzen das frische Fruchtbild. Am Gaumen trocken, saftig und geradlinig, mit knackiger Zitrusfrucht und feiner Steinobstaromatik. Die lebendige Rieslingsäure sorgt für Spannung und macht den Wein sehr animierend. Im Finale frisch, mineralisch und leicht salzig, mit Limette, Pfirsich und einer feinen Kräuterwürze.
Ein unkomplizierter, aber charaktervoller Mosel-Riesling mit viel Frische und hervorragendem Trinkfluss.
Aromatik
Weinbergpfirsich → grüner Apfel → Limette → Zitrone → Grapefruit → weiße Blüten → Kräuter → Schiefer → Salz
Jahrgang 2024
Der junge 2024er steht klar im Zeichen von Frische und Präzision. Seine Säure und Mineralität machen ihn bereits jetzt sehr zugänglich.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2030Serviertemperatur: 8–10 °C
Gut gekühlt servieren und anschließend im Glas etwas Temperatur annehmen lassen.
Passt besonders gut zu
Forelle
Zander
Saibling
Garnelen
Muscheln
Sushi
Spargel
Ziegenkäse
leichten Salaten
asiatischen Vorspeisen
Besonders passend zu gebratenem Zander mit Zitronenbutter und Kräutern. Auch als Aperitif funktioniert er hervorragend.
Langsurer Brüderberg „Gemischter Satz Muschelkalk – Patience“ Qw 2018
Rinke – Trier / Mosel
Ein ausgesprochen spannender trockener Weißwein von der Obermosel, der weniger nach klassischer Mosel und deutlich stärker nach nördlichem Burgund schmeckt. Der Langsurer Brüderberg liegt auf Muschelkalk, und Rinke baut dort einen Gemischten Satz aus überwiegend Chardonnay mit Burgunder- und aromatischen Ergänzungssorten an. Beim „Patience“ 2018 handelt es sich um einen besonders lange auf der Hefe gereiften Jahrgang: etwa 80–85 % Chardonnay, ergänzt durch Pinot Blanc, Pinot Gris, Viognier, Muskateller und Traminer. Der Wein wurde 22 Monate in gebrauchtem Holz und Edelstahl ausgebaut.
Charakter & Verkostung
In der Nase Mirabelle, Grapefruitzeste und Litschi, dazu Kokos, Kräuter, Menthol und Rosenwasser. Im Hintergrund zeigen sich feine Gewürz- und cremige Noten. Am Gaumen kraftvoll, dicht und ausgesprochen aromatisch, mit reifer gelber Frucht, Zitrus und würzigen Kräutern. Die lange Hefelagerung verleiht ihm zusätzliche Cremigkeit und Tiefe, während der Muschelkalk für Spannung sorgt. Das Finale ist lang, intensiv und warm, mit Mirabelle, Grapefruit, Gewürzen und einer markanten mineralisch-salzigen Komponente. Der Wein besitzt deutlich mehr Kraft und aromatische Breite als ein klassischer leichter Mosel-Weißwein.
Ein eigenständiger, komplexer Gemischter Satz mit Burgunder-Tiefe, exotischer Würze und kalkiger Mineralität.
Aromatik
Mirabelle → Grapefruit → Litschi → Kräuter → Rosenwasser → Kokos → Gewürze → Kalkstein → Salz
Gerade das Zusammenspiel aus Chardonnay-artiger Struktur und aromatischen Sorten macht diesen Wein so besonders. Rinke beschreibt die Weine des Langsurer Brüderbergs selbst als vom nördlichen Burgund inspiriert, ohne diese Weine zu kopieren.
Jahrgang 2018 – jetzt besonders interessant
Der Wein ist mittlerweile gereift und sollte nicht mehr primär über seine Frische beurteilt werden. Die Reife, lange Hefelagerung und der Holzanteil machen ihn heute zu einem sehr guten Begleiter für kräftigere Speisen.
Die historische Bewertung fällt ebenfalls sehr gut aus: 90 Punkte Mosel Fine Wines, 90 Falstaff, dazu 92 Punkte Savoir-Vivre Großes Gold.
Serviertemperatur: 10–12 °C
30–60 Minuten Luft geben. Die Rinke-Weine profitieren generell von ausreichender Belüftung; gerade bei diesem gereiften „Patience“ kann sich dadurch die komplexe Aromatik deutlich öffnen.
Perfekt zu
Kalbssteak
Wiener Schnitzel
Geflügel mit kräftiger Sauce
Trüffelgerichte
Pasta mit Wildragout
orientalisch gewürzte Gemüsegerichte
cremige Pilzgerichte
gereifter Hartkäse
kräftige vegetarische Küche
Besonders reizvoll finde ich Kalbssteak mit Pilzen und Kräuterjus oder Pasta mit frischem Trüffel. Die Kombination aus gelber Frucht, Kräutern, Holz und salziger Mineralität macht ihn auch zu einem hervorragenden Wein für orientalisch gewürzte vegetarische Gerichte.
Riesling „Schiefersteil“ 2023 · trocken
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Der Riesling „Schiefersteil“ 2023 zeigt die moderne, präzise Seite des trockenen Mosel-Rieslings: klar, mineralisch, saftig und animierend, mit feiner Steinobstfrucht und der charakteristischen Würze des Schieferbodens.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, grüner Apfel und Aprikose, dazu Limette, Zitrone und Grapefruit. Feine weiße Blüten, Kräuter und steinige Schiefernoten ergänzen das frische Aromenspiel. Am Gaumen trocken, schlank und saftig, mit knackiger Zitrusfrucht und feiner Steinobstaromatik. Die lebendige Rieslingsäure sorgt für Spannung und einen sehr guten Trinkfluss. Dazu kommt eine dezente salzig-mineralische Würze. Das Finale ist klar, frisch und mineralisch, mit Limette, Pfirsich, Kräutern und feiner Schieferwürze.
Ein geradliniger, animierender Riesling mit viel Frische und ausgeprägtem mineralischem Charakter.
Aromatik
Weinbergpfirsich → grüner Apfel → Aprikose → Limette → Zitrone → Grapefruit → weiße Blüten → Kräuter → Schiefer → Salz
Jahrgang 2023
Der 2023er präsentiert sich noch jugendlich und frisch. Die Frucht steht derzeit stärker im Vordergrund als beim 2020er, während sich die mineralische und würzige Seite mit etwas Luft zunehmend zeigt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033Serviertemperatur: 9–11 °C
Eine kurze Belüftung im Glas tut ihm gut. Nicht zu kalt servieren, damit die Schiefer- und Kräuternoten zur Geltung kommen.
Passt besonders gut zu
Zander
Saibling
Forelle
Steinbutt
Garnelen
Muscheln
Sushi
Spargel
Geflügel
Ziegenkäse
Besonders schön zu Zander mit Zitronenbutter, Kräutern und etwas Fenchel.
Riesling „Schiefersteil“ 2020 · trocken
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Der Riesling „Schiefersteil“ 2020 ist ein charaktervoller, trockener Mosel-Riesling mit klarer Frucht, lebendiger Säure und ausgeprägter mineralischer Spannung. Der Name ist Programm: Schiefer, Kräuterwürze und eine feine rauchige Note prägen den Wein ebenso wie seine saftige Rieslingfrucht.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, grüner Apfel und Aprikose, dazu Limette, Grapefruit und Zitronenzeste. Ergänzt wird die Frucht durch weiße Blüten, Kräuter, Feuerstein und feine rauchige Schiefernoten. Am Gaumen trocken, saftig und präzise, mit reifer Steinfrucht und frischer Zitrusfrucht. Die lebendige Rieslingsäure sorgt für Spannung, während die mineralische Struktur dem Wein Tiefe und einen leicht salzigen Charakter verleiht. Das Finale ist frisch, trocken und mineralisch, mit Pfirsich, Zitrus, Kräuterwürze und feiner rauchig-steiniger Länge.
Ein geradliniger, animierender Riesling mit schöner Balance zwischen Frucht, Säure und Schiefermineralität.
Aromatik
Weinbergpfirsich → grüner Apfel → Aprikose → Limette → Grapefruit → Zitronenzeste → weiße Blüten → Kräuter → Feuerstein → Schiefer → Rauch → Salz
Jahrgang 2020
Der 2020er zeigt heute eine schöne Kombination aus reifer Frucht und mineralischer Frische. Durch die Flaschenreife wirkt der Wein bereits harmonisch, besitzt aber weiterhin genügend Säure und Struktur für eine weitere Entwicklung.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033Serviertemperatur: 9–11 °C
Eine kurze Belüftung im Glas bringt die mineralischen und würzigen Noten besonders schön zur Geltung.
Passt besonders gut zu
Zander
Saibling
Forelle
Steinbutt
Jakobsmuscheln
Garnelen
Austern
Spargel
Geflügel
Kalb
Ziegenkäse
Besonders passend zu gebratenem Zander mit Zitronenbutter und frischen Kräutern. Auch zu Jakobsmuscheln mit Sellerie und gerösteten Nüssen ist die Kombination aus Frische und Mineralität sehr stimmig.
Rotschiefer Riesling Kabinett 2024 · feinherb
Van Volxem – Wiltingen / Saar
Ein feinherber, leichtfüßiger Saar-Kabinett mit der typischen Verbindung aus saftiger Rieslingfrucht, lebendiger Säure und mineralischer Würze. Der Rotschiefer verleiht ihm einen etwas würzigeren, erdigeren Charakter als die kühleren, helleren Schieferlagen.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, Aprikose und grüner Apfel, dazu Limette, Zitrone und weiße Johannisbeere. Feine Aromen von weißen Blüten, Kräutern und rotem Schiefer ergänzen das frische Fruchtbild. Am Gaumen feinherb, saftig und animierend, mit reifer Steinfrucht und knackiger Zitrusfrische. Die feine Restsüße wirkt sehr gut eingebunden und wird von der lebendigen Saar-Säure getragen. Eine dezente salzig-mineralische Würze sorgt für zusätzlichen Druck. Das Finale ist frisch, fruchtig und mineralisch, mit Pfirsich, Limette, Kräutern und einer feinen schieferwürzigen Note.
Ein wunderbar trinkiger Saar-Kabinett: leicht, saftig, feinherb und mit viel Spannung.
Aromatik
Weinbergpfirsich → Aprikose → grüner Apfel → weiße Johannisbeere → Limette → Zitrone → weiße Blüten → Kräuter → roter Schiefer → Salz
Jahrgang 2024
Der 2024er präsentiert sich jugendlich, frisch und sehr animierend. Die Kombination aus Fruchtsüße und lebendiger Säure macht ihn bereits jetzt zu einem hervorragenden Trinkwein.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2032Serviertemperatur: 8–10 °C
Am besten gut gekühlt öffnen und im Glas langsam etwas wärmer werden lassen.
Passt besonders gut zu
asiatischer Küche
Thai-Curry
Sushi
vietnamesischen Gerichten
Garnelen
gebratenem Fisch
Geflügel
Ziegenkäse
leichten Gemüsegerichten
sommerlichen Salaten
Besonders schön zu Garnelen mit Chili, Limette und frischen Kräutern. Auch zu asiatisch gewürztem Geflügel spielt die feinherbe Balance ihre Stärke aus.
Saarburger Riesling VDP.ORTSWEIN 2020 · trocken
Van Volxem – Wiltingen / Saar
Ein präziser, charaktervoller Saar-Riesling mit ausgeprägter Mineralität und der für Saarburg typischen kühlen, würzigen Stilistik. Der Jahrgang 2020 bringt bereits etwas Reife mit, bleibt aber dank seiner lebendigen Säure frisch, fokussiert und animierend.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, grüner Apfel und Aprikose, dazu Zitrone, Limette und Grapefruit. Feine Noten von weißen Blüten, Kräutern und nassem Schiefer geben dem Wein Tiefe. Am Gaumen trocken, saftig und geradlinig, mit klarer Steinfrucht und frischer Zitrusnote. Die lebendige Säure verleiht ihm Spannung, während die mineralische Struktur einen feinen salzig-steinigen Eindruck hinterlässt. Im Finale trocken, frisch und mineralisch, mit Pfirsich, Zitruszeste, Kräutern und feiner Schieferwürze.
Ein eleganter Ortswein mit klarer Herkunft, schöner Reife und hervorragendem Trinkfluss.
Aromatik
Weinbergpfirsich → Aprikose → grüner Apfel → Zitrone → Limette → Grapefruit → weiße Blüten → Kräuter → nasser Schiefer → Feuerstein → Salz
Mit zunehmender Reife können sich Honig, getrocknete Kräuter und dezente Petrolnoten stärker entwickeln.
Jahrgang 2020
Der 2020er ist heute sehr schön zugänglich, besitzt aber weiterhin genügend Säure und Mineralität für eine weitere Entwicklung.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033Serviertemperatur: 9–11 °C
Eine kurze Belüftung von 20–30 Minuten bringt die mineralischen und würzigen Nuancen schön hervor.
Passt besonders gut zu
Saibling
Forelle
Zander
Wolfsbarsch
Garnelen
Muscheln
Spargel
Geflügel
Ziegenkäse
leichten Pilzgerichten
Besonders passend zu Saibling mit Zitronenbutter und Kräutern.
Riesling Kabinett „Kinheimer Rosenberg“ 2020 · feinherb · QW
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein feinherber, leichtfüßiger Mosel-Riesling mit schöner Balance zwischen saftiger Frucht, dezenter Restsüße und lebendiger Säure. Der Kinheimer Rosenberg bringt dabei eine feine Schieferwürze und mineralische Spannung ins Spiel.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, Aprikose und grüner Apfel, dazu Limette, Grapefruit und weiße Blüten. Feine Kräuter- und Schiefernoten sorgen für zusätzliche Komplexität. Am Gaumen feinherb, saftig und elegant, mit reifer Steinfrucht und Zitrusfrische. Die dezente Süße wird von der animierenden Rieslingsäure hervorragend aufgefangen und macht den Wein sehr trinkfreudig. Im Finale frisch, fruchtig und mineralisch, mit Pfirsich, Limette und einem leicht salzigen Nachhall.
Ein wunderbar ausgewogener Kabinett-Riesling: fruchtig, frisch und feinherb – mit viel Trinkfluss.
Aromatik
Weinbergpfirsich → Aprikose → grüner Apfel → Limette → Grapefruit → weiße Blüten → Kräuter → Schiefer → Salz
Jahrgang 2020
Der 2020er zeigt heute eine schöne Verbindung aus gereifter Frucht und lebendiger Säure. Durch die moderate Süße bleibt der Wein frisch und animierend.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2032Serviertemperatur: 8–10 °C
Sehr schön als Aperitif, aber auch ausgesprochen vielseitig am Tisch.
Passt besonders gut zu
asiatischer Küche
Sushi
Thai-Curry
vietnamesischen Gerichten
gebratenem Fisch
Garnelen
Geflügel
sommerlichen Salaten
Ziegenkäse
mildem Blauschimmelkäse
Besonders spannend zu Thai-Curry mit Garnelen: Die leichte Süße puffert die Schärfe, während die Säure für Frische sorgt.
Riesling Kabinett „Zeltinger Himmelreich“ 2023 · feinherb · Pw
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein jugendlicher, feinherber Mosel-Kabinett mit viel Frische, klarer Rieslingfrucht und einer wunderbar animierenden Balance aus Fruchtsüße und Säure. Das Zeltinger Himmelreich bringt eine feine Schiefermineralität und elegante Würze ins Spiel.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, Aprikose und grüner Apfel, dazu Limette, Zitrone und weiße Blüten. Feine Kräuter- und Schiefernoten geben dem Wein zusätzliche Tiefe. Am Gaumen feinherb, saftig und leichtfüßig, mit knackiger Zitrusfrucht und saftiger Steinobstaromatik. Die feine Restsüße wirkt keineswegs schwer, sondern wird von der lebendigen Rieslingsäure perfekt aufgefangen. Im Finale frisch, fruchtig und mineralisch, mit Pfirsich, Limette und einem feinen salzigen Nachhall.
Ein klassischer Mosel-Kabinett: leicht, elegant, fruchtig und ausgesprochen trinkanimierend.
Aromatik
Weinbergpfirsich → Aprikose → grüner Apfel → Limette → Zitrone → weiße Blüten → Kräuter → Schiefer → Salz
Jahrgang 2023
Der 2023er zeigt eine schöne Kombination aus reifer Frucht und frischer Säure. Noch sehr jugendlich, bietet er bereits viel Trinkfreude, dürfte aber mit einigen Jahren Flaschenreife noch an Komplexität gewinnen.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033Serviertemperatur: 8–10 °C
Ideal leicht gekühlt servieren und anschließend im Glas etwas wärmer werden lassen.
Passt besonders gut zu
asiatischer Küche
Thai-Curry
Sushi
vietnamesischen Gerichten
Garnelen
gebratenem Fisch
Geflügel
sommerlichen Salaten
Ziegenkäse
mildem Blauschimmelkäse
Besonders schön zu Thai-Curry mit Garnelen und frischen Kräutern.
Saar Riesling VDP.Gutswein 2023 · trocken
Van Volxem – Wiltingen / Saar
Ein klassischer, trockener Saar-Riesling mit viel Frische, feiner Schiefermineralität und animierendem Trinkfluss. Der 2023er verbindet saftige Steinfrucht und Zitrusaromen mit der kühlen, präzisen Säure, die den Saar-Riesling so charakteristisch macht.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, grüner Apfel und Aprikose, dazu Limette, Zitrone und Grapefruit. Feine weiße Blüten, Kräuter und mineralische Schiefernoten ergänzen die frische Aromatik. Am Gaumen trocken, saftig und geradlinig, mit klarer Steinfrucht und knackiger Zitrusfrische. Die lebendige Rieslingsäure sorgt für Spannung und macht den Wein ausgesprochen animierend. Eine feine salzige Mineralität begleitet den Abgang. Das Finale ist frisch, trocken und mineralisch, mit Pfirsich, Limette, Kräutern und einem feinen steinigen Nachhall.
Ein unkomplizierter, aber charaktervoller Saar-Riesling mit hervorragendem Trinkfluss.
Aromatik
Weinbergpfirsich → grüner Apfel → Aprikose → Limette → Zitrone → Grapefruit → weiße Blüten → Kräuter → Schiefer → Salz
Jahrgang 2023
Der 2023er zeigt sich jugendlich, frisch und saftig. Die Frucht ist offen und zugänglich, während die Säure für die nötige Spannung sorgt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2032Serviertemperatur: 8–10 °C
Am besten nicht zu kalt servieren – bei etwas Temperatur kommen die mineralischen und kräuterigen Nuancen besser zur Geltung.
Passt besonders gut zu
Forelle
Saibling
Zander
Garnelen
Muscheln
Sushi
Spargel
Geflügel
Ziegenkäse
leichten Gemüsegerichten
Besonders schön zu Forelle mit Zitronenbutter und frischen Kräutern. Auch als Aperitif funktioniert er hervorragend.
Riesling Kabinett „Ürziger Würzgarten“ 2022 · trocken
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein feinwürziger, trockener Mosel-Kabinett, der die besondere Persönlichkeit des Ürziger Würzgartens sehr schön zeigt. Statt üppiger Süße stehen hier reife Steinfrucht, Zitrus, Kräuterwürze und mineralische Spannung im Vordergrund. Ein eleganter Wein mit viel Trinkfluss und feiner Tiefe.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, Aprikose und gelber Apfel, dazu Limette, Grapefruit und Orangenzeste. Charakteristisch kommen Kräuter, Gewürze und eine leicht rauchig-steinige Mineralität hinzu. Am Gaumen trocken, saftig und präzise, mit reifer Steinfrucht und knackiger Zitrusfrische. Die Säure wirkt lebendig und gut eingebunden, während die mineralische Struktur für Spannung sorgt. Eine dezente Würze bleibt lange präsent. Das Finale ist frisch, trocken und würzig-mineralisch, mit Pfirsich, Zitrusschale, Kräutern und einem feinen salzigen Nachhall.
Ein charaktervoller trockener Kabinett: schlank und animierend, aber mit deutlich würziger Tiefe.
Aromatik
Weinbergpfirsich → Aprikose → gelber Apfel → Limette → Grapefruit → Orange → Kräuter → Gewürze → Rauch → Schiefer → Salz
Jahrgang 2022
Der 2022er verbindet reife Frucht mit guter Frische und mineralischer Spannung. Als Kabinett bleibt er leichtfüßig, besitzt aber genügend Struktur für einige Jahre weiterer Entwicklung.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2032Serviertemperatur: 9–11 °C
Er gewinnt nach kurzer Belüftung an Würze und Tiefe.
Passt besonders gut zu
gegrilltem Fisch
Zander
Saibling
Garnelen
Jakobsmuscheln
Geflügel
Kalb
Spargel
asiatischer Küche
mildem Ziegenkäse
Besonders schön zu gebratenem Zander mit Orangenzeste, Kräutern und etwas Fenchel. Auch zu Garnelen mit Ingwer und Zitrus funktioniert seine Würze hervorragend.
Riesling „Alte Reben“ Mosel 2022
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Der Riesling „Alte Reben“ Mosel 2022 ist ein charaktervoller Mosel-Riesling, der die Kombination aus reifer Rieslingfrucht, feiner Schiefermineralität und lebendiger Säure in den Mittelpunkt stellt. Die alten Reben sorgen dabei für zusätzliche Tiefe und Konzentration.
Charakter & Verkostung
In der Nase Pfirsich, grüner Apfel und Aprikose, dazu Limette, Grapefruit und weiße Blüten. Dahinter zeigen sich feine Kräuter-, Schiefer- und mineralische Noten. Am Gaumen saftig, präzise und mineralisch, mit reifer Kern- und Steinfrucht. Die frische Rieslingsäure sorgt für Spannung und einen animierenden Trinkfluss. Dazu kommt eine feine, leicht salzige Mineralität. Im Finale frisch, trocken und mineralisch, mit Zitrus, Pfirsich und Kräutern. Der Nachhall bleibt angenehm lange präsent.
Ein eleganter, mineralischer Mosel-Riesling mit viel Frische und feiner Tiefe.
Aromatik
Pfirsich → Aprikose → grüner Apfel → Limette → Grapefruit → weiße Blüten → Kräuter → Schiefer → Salz
Die alten Reben zeigen sich weniger durch eine einzelne Aromatik als durch mehr Dichte, Struktur und Länge.
Jahrgang 2022
Der 2022er verbindet reife Frucht mit guter Frische und ist heute bereits sehr zugänglich. Gleichzeitig besitzt der Wein genügend Säure und mineralische Struktur für weitere Entwicklung.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2031Serviertemperatur: 9–11 °C
Passt besonders gut zu
Ziegenkäse
Forelle
Zander
Sushi
Garnelen
Muscheln
Spargel
Geflügel
Salaten mit Zitrusfrüchten
leichter asiatischer Küche
Besonders passend zu gebratenem Zander mit Kräutern und Zitronenbutter.
Riesling Spätlese Goldkapsel „Ürziger Würzgarten“ 2019 · Qw
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Die Riesling Spätlese Goldkapsel „Ürziger Würzgarten“ 2019 ist ein konzentrierter, fein gereifter Mosel-Riesling mit großer aromatischer Tiefe. Die charakteristische Lage bringt würzige Schiefernoten, exotische Frucht und eine feine mineralische Spannung zusammen.
Charakter & Verkostung
In der Nase reifer Pfirsich, Aprikose und Mirabelle, dazu Maracuja, gelbe Pflaume und kandierte Zitrusfrucht. Typisch für den Ürziger Würzgarten zeigen sich dahinter Kräuter, Gewürze, Feuerstein und eine dezente rauchige Mineralität. Am Gaumen saftig, konzentriert und geschmeidig, mit intensiver gelber und exotischer Frucht. Eine lebendige Rieslingsäure sorgt für Frische und hält die Konzentration elegant. Feine Süße und mineralische Würze sind sehr schön miteinander verwoben. Im Finale lang, aromatisch und mineralisch, mit Aprikose, Pfirsich, kandierter Zitrusfrucht und einem feinen salzig-würzigen Nachhall.
Ein dichter, finessenreicher Riesling mit exotischer Frucht und charakteristischer Würze.
Aromatik
Pfirsich → Aprikose → Mirabelle → Maracuja → gelbe Pflaume → kandierte Zitrusfrucht → Honig → Kräuter → Gewürze → Feuerstein → Schiefer → Salz
Mit weiterer Reife können Honig, getrocknete Aprikose und feine Petrolnoten stärker hervortreten.
Jahrgang 2019 · Goldkapsel
Der 2019er befindet sich heute in einer sehr schönen Reifephase. Die Frucht wirkt bereits komplexer und konzentrierter, während die Säure weiterhin für Spannung sorgt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2035+Serviertemperatur: 9–11 °C
Etwas Luft im Glas bringt die würzigen und mineralischen Nuancen besonders schön hervor.
Passt besonders gut zu
Foie gras
gebratener oder knuspriger Ente
asiatischer Küche
Thai-Curry
würzigem Geflügel
Gänseleberterrine
Blauschimmelkäse
gereiftem Käse
Aprikosen- und Pfirsichdesserts
Besonders spannend zu knuspriger Ente mit Orangensauce und asiatischen Gewürzen.
Riesling „Alte Reben“ VDP.Gutswein 2024 · trocken
Van Volxem – Wiltingen / Saar
Ein charaktervoller Saar-Riesling mit der für Van Volxem typischen Verbindung aus kühler Frische, Schiefermineralität, feiner Kräuterwürze und präziser Rieslingsäure. Die alten Reben verleihen dem 2024er zusätzliche Dichte und Struktur, ohne seine Leichtigkeit zu nehmen.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, grüner Apfel und Limette, dazu Zitrone, Grapefruit und weiße Blüten. Typisch für die Saar kommen Schiefer, feuchte Steine und feine Kräuternoten hinzu. Am Gaumen trocken, saftig und präzise, mit klarer Zitrus- und Steinfrucht. Die Säure wirkt straff, kühl und animierend, während die mineralische Struktur für Tiefe sorgt. Eine feine salzige Note zieht sich bis ins Finale. Im Nachhall frisch, mineralisch und würzig, mit Limette, Pfirsich, Kräutern und einem langen, leicht salzigen Ausklang.
Ein eleganter Saar-Riesling mit viel Frische, mineralischer Spannung und bemerkenswertem Trinkfluss.
Aromatik
Weinbergpfirsich → grüner Apfel → Limette → Zitrone → Grapefruit → weiße Blüten → Kräuter → Schiefer → feuchte Steine → Salz
Jahrgang 2024
Der 2024er wirkt frisch, präzise und eher kühl. Die Säure sorgt für Spannung, während die alten Reben dem Wein genügend Substanz geben.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033Serviertemperatur: 8–10 °C
Mit etwas Luft im Glas entwickelt er zusätzliche Kräuter- und Mineralnoten.
Passt besonders gut zu
Forelle
Saibling
Zander
Austern
Garnelen
Sushi
Spargel
Ziegenkäse
Geflügel
leichten Gemüsegerichten
Besonders passend zu Saibling mit Zitronenbutter, Kräutern und grünem Gemüse.
Pinot Blanc „Wehlener Klosterberg *“ 2022 · QbA
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Der *Pinot Blanc „Wehlener Klosterberg “ 2022 ist ein gehobener Weißburgunder aus einer der berühmten Mosel-Lagen. Gegenüber dem „Haus Klosterberg“ zeigt er mehr Tiefe, mineralische Spannung und Reife – ein Wein mit deutlich stärkerem Lagencharakter.
Charakter & Verkostung
In der Nase reife Birne, gelber Apfel und Mirabelle, dazu Zitruszeste, weiße Blüten und feine Kräuterwürze. Mit zunehmender Belüftung kommen Haselnuss, Rauch und dezente mineralische Noten hinzu. Am Gaumen trocken, kraftvoll und zugleich elegant, mit reifer gelber Frucht und einer lebendigen, präzisen Säure. Die Textur ist cremig und dicht, ohne schwer zu wirken. Die typische Schiefermineralität des Wehlener Klosterbergs sorgt für Spannung und einen langen, salzig-mineralischen Nachhall.
Ein vielschichtiger Weißburgunder mit reifer Frucht, feiner Cremigkeit und ausgeprägtem Lagencharakter.
Aromatik
Birne → gelber Apfel → Mirabelle → Zitrus → weiße Blüten → Haselnuss → Rauch → Schiefer → Salz
Mit Luft entwickelt sich der Wein zunehmend in Richtung Nuss, Kräuter und mineralische Würze.
Jahrgang 2022 – jetzt sehr schön gereift
Der 2022er besitzt inzwischen eine interessante Kombination aus reifer Frucht und beginnender tertiärer Komplexität. Er ist nicht mehr nur ein frischer Weißburgunder, sondern bereits ein Wein, der von etwas Temperatur und Luft profitiert.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033 Serviertemperatur: 10–12 °C
Idealerweise 30–60 Minuten vor dem Trinken öffnen.
Passt besonders gut zu
Hummer
Jakobsmuscheln
gebratenem Zander
Steinbutt
Kalbsfilet
Geflügel mit Rahmsauce
Pilzgerichten
Trüffel
Risotto
gereiftem Comté
Besonders spannend zu Steinbutt mit beurre blanc oder Kalbsfilet mit Morcheln.
Pinot Noir „Einstern*“ 2020 · Qw
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Der Pinot Noir „Einstern“ 2020* von Markus Molitor ist ein eleganter, feinwürziger Mosel-Spätburgunder mit klarer roter Frucht, zarter Würze und guter mineralischer Spannung. Die *-Klassifikation steht bei Molitor für einen Wein mit gehobenem Anspruch, der bereits viel Herkunft und Charakter zeigt.
Charakter & Verkostung
In der Nase Kirsche, Sauerkirsche und rote Johannisbeere, dazu Himbeere, Hagebutte und feine florale Noten. Mit etwas Luft kommen Wald, Kräuter, Pfeffer und dezente Holz- bzw. Röstnoten hinzu. Am Gaumen trocken, saftig und elegant, mit klarer roter Frucht und feinmaschigem Tannin. Die Säure sorgt für Frische und Spannung, während die dezente Würze dem Wein Tiefe gibt. Im Finale frisch, würzig und mineralisch, mit Kirsche, Kräutern und einem leicht pfeffrigen Nachhall.
Ein finessenreicher Pinot Noir, der stärker auf Eleganz und Frische als auf Kraft setzt.
Aromatik
Kirsche → Sauerkirsche → rote Johannisbeere → Himbeere → Hagebutte → Kräuter → Pfeffer → feine Röstwürze → Mineralität
Die Frucht bleibt dabei klar und eher kühl – typisch für einen eleganten Pinot-Stil.
Jahrgang 2020
Der 2020er bringt eine schöne Balance zwischen reifer Frucht und lebendiger Säure. Heute ist der Wein bereits sehr zugänglich, besitzt aber genügend Struktur für weitere Entwicklung.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033Serviertemperatur: 14–16 °C
Vor dem Genuss etwa 30 Minuten öffnen. Ein vorsichtiges Dekantieren ist möglich, aber bei einem Pinot Noir dieser Stilistik nicht zwingend nötig.
Passt besonders gut zu
Entenbrust
Gans
Coq au vin
Kalbsrücken
gebratener Taube
Pilzgerichten
Steinpilzen
Wildgeflügel
Lamm
gereiftem Weichkäse
Besonders schön zu Entenbrust mit Kirschen und Selleriepüree. Auch Steinpilze mit Pasta oder Risotto passen hervorragend zur erdigen und würzigen Seite des Weins.
Riesling Spätlese „Zeltinger Sonnenuhr“ 2020 · trocken
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein trockener, kraftvoller und zugleich präziser Lagenriesling, der die mineralische Eleganz der Zeltinger Sonnenuhr mit der Konzentration einer Spätlese verbindet. Der Jahrgang 2020 bringt reife Steinfrucht, Zitrusfrische und feine Schieferwürze zusammen.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, Aprikose und gelber Apfel, dazu Limette, Grapefruit und Zitronenzeste. Feine weiße Blüten, Kräuter und steinige Schiefernoten verleihen dem Wein zusätzliche Komplexität. Am Gaumen trocken, konzentriert und saftig, mit reifer Steinfrucht und präziser Zitrusfrische. Die lebendige, gut integrierte Rieslingsäure sorgt für Spannung und hält den Wein trotz seiner Dichte elegant. Eine feine salzige Mineralität zieht sich bis ins lange Finale.
Im Nachhall lang, trocken und mineralisch, mit Pfirsich, Zitruszeste, Kräutern und einem Hauch von Feuerstein. Ein strukturierter, finessenreicher trockener Lagenriesling mit viel Tiefe und großem Trinkfluss.
Aromatik
Weinbergpfirsich → Aprikose → gelber Apfel → Limette → Grapefruit → Zitronenzeste → weiße Blüten → Kräuter → Feuerstein → Schiefer → Salz
Mit weiterer Reife können sich zunehmend rauchige, nussige und feine Petrolnoten entwickeln.
Jahrgang 2020
Der Wein ist heute bereits sehr schön zugänglich, besitzt aber noch reichlich Substanz und Säure für weitere Reife.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2033–2035+Serviertemperatur: 10–12 °C
Eine Belüftung von 30–60 Minuten tut ihm gut. Bei Depot vorsichtig dekantieren.
Passt besonders gut zu
Steinbutt
Zander
Saibling
Hummer
Jakobsmuscheln
Garnelen
Kalbsfilet
Geflügel mit Morcheln
Spargel mit kräftiger Sauce
Pilzgerichten
gereiftem Comté
Besonders passend zu Steinbutt mit Morcheln und cremiger Kräutersauce.
Riesling Auslese „Haus Klosterberg“ 2019 · Goldkapsel · fruchtsüß
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Die Riesling Auslese „Haus Klosterberg“ 2019 Goldkapsel ist ein eleganter, konzentrierter Mosel-Süßwein mit reifer gelber Frucht, feiner Süße und lebendiger Rieslingsäure. Die Goldkapsel steht bei Markus Molitor für besonders selektioniertes Lesegut und einen entsprechend komplexeren, konzentrierteren Stil.
Charakter & Verkostung
In der Nase Pfirsich, Aprikose und reife Mirabelle, dazu Mango, kandierte Zitrusfrucht und feine Blütennoten. Mit Luft entwickeln sich Anklänge von Honig, getrockneten Früchten und einer dezenten mineralischen Würze. Am Gaumen fruchtsüß, saftig und konzentriert, mit intensiver gelber Frucht. Die Süße wirkt durch die präzise Rieslingsäure sehr gut ausbalanciert und keineswegs schwer. Im langen Finale verbinden sich Aprikose, Pfirsich und kandierte Zitrusfrucht mit einer feinen mineralischen Würze. Der Nachhall ist fruchtig, elegant und anhaltend.
Ein konzentrierter, finessenreicher Riesling mit viel Frucht, Süße und animierender Säure.
Aromatik
Pfirsich → Aprikose → Mirabelle → Mango → kandierte Zitrusfrucht → Honig → Blüten → Mineralität
Mit zunehmender Reife können sich zusätzlich getrocknete Aprikose, Honig und feine Petrolnoten entwickeln.
Jahrgang 2019
Der Jahrgang zeigt heute eine sehr attraktive Verbindung von reifer Frucht und beginnender Reifekomplexität. Die Säure gibt dem Wein weiterhin Spannung und sorgt dafür, dass die Fruchtsüße frisch wirkt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2035+Serviertemperatur: 9–11 °C
Der Wein kann direkt aus der Flasche genossen werden; etwas Luft im Glas bringt zusätzliche Komplexität.
Passt besonders gut zu
Foie gras
Blauschimmelkäse
gereiftem Comté
Gänseleberterrine
asiatischer Küche
scharfen Gerichten
fruchtigen Desserts
Aprikosen- und Pfirsichdesserts
Crème brûlée
Apfel- und Birnentarte
Besonders schön zu Foie gras mit Aprikose oder Pfirsich. Auch zu Blauschimmelkäse mit Feigen oder Birne ist die Kombination hervorragend.
Apfelbrand „Greenstar“ aus dem Barrique · 40 % Vol.
Vallendar – Kail, Mosel
Der Apfelbrand „Greenstar“ aus dem Barrique von Vallendar ist ein fruchtbetonter, fassgereifter Apfelbrand mit schöner Verbindung von frischer Apfelaromatik und warmen Holznoten. Die Barrique-Reife gibt dem Destillat zusätzliche Rundung, Würze und Tiefe, ohne den Apfelcharakter in den Hintergrund zu drängen.
Charakter & Verkostung
In der Nase reifer Apfel, Bratapfel und getrocknete Apfelschale, dazu Vanille, feine Karamellnoten und geröstetes Holz. Im Hintergrund zeigen sich dezente würzige und nussige Anklänge. Am Gaumen weich, voll und harmonisch, mit konzentrierter Apfelfrucht und einer angenehm trockenen Struktur. Die Fassreife bringt Vanille, Holz und feine Röstaromen hinzu und verleiht dem Brand zusätzliche Komplexität. Der Abgang ist lang, warm und würzig, mit anhaltender Apfelfrucht, Vanille und dezenter Eichenwürze.
Ein eleganter Apfelbrand mit schönem Zusammenspiel von Frucht und Barrique.
Aromatik
Apfel → Bratapfel → getrocknete Apfelschale → Vanille → Karamell → Nuss → geröstetes Holz → feine Würze
Im Vergleich zu einem klaren Apfelbrand wirkt der „Greenstar“ dadurch runder, wärmer und komplexer.
Servieren
Serviertemperatur: etwa 16–18 °C
Ideal in einem kleinen, bauchigen Digestifglas. Nach dem Einschenken einige Minuten ruhen lassen, damit sich Frucht und Fasswürze entfalten können.
Passt besonders gut zu
Apfel-Tarte
Tarte Tatin
karamellisierten Äpfeln
Vanilledesserts
Crème brûlée
Nussgebäck
Mandelkuchen
dunkler Schokolade
gereiftem Hartkäse
Besonders schön zu Tarte Tatin mit Vanille und gerösteten Nüssen. Auch pur nach einem kräftigen Essen ist er ein sehr schöner Digestif.
Riesling Kabinett „Zeltinger Sonnenuhr – Fuder 6“ 2020 · trocken
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein feiner, trockener Mosel-Riesling mit der für die Zeltinger Sonnenuhr typischen Verbindung aus kühler Präzision, Schiefermineralität und feiner Rieslingfrucht. Als Kabinett wirkt er leichtfüßiger als die großen Auslesen, besitzt aber erstaunlich viel Tiefe und Spannung.
Charakter & Verkostung
In der Nase Weinbergpfirsich, grüner Apfel und Limette, dazu weiße Blüten, Zitronenzeste und feine Kräuternoten. Dahinter eine typische steinige, leicht rauchige Mineralität. Am Gaumen trocken, schlank und präzise, mit saftiger Steinfrucht und frischer Zitrusfrucht. Die Säure ist lebendig und elegant, nicht aggressiv. Feine salzige Mineralität sorgt für zusätzlichen Trinkfluss. Das Finale ist klar, frisch und mineralisch, mit Limette, Pfirsich und einer feinen Kräuterwürze.
Ein sehr animierender Kabinett-Riesling: leichtfüßig, präzise und mineralisch – mit deutlich mehr Tiefe, als sein schlanker Körper zunächst vermuten lässt.
Aromatik
Weinbergpfirsich → grüner Apfel → Limette → Zitrone → weiße Blüten → Kräuter → Schiefer → Rauch → Salz
Jahrgang 2020
Der 2020er verbindet reife Frucht mit lebendiger Säure und mineralischer Spannung. Nach einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein bereits harmonisch, ohne seine Frische verloren zu haben.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033Serviertemperatur: 8–10 °C
Am besten gut gekühlt beginnen und ihn im Glas langsam wärmer werden lassen.
Besonderheit: „Fuder 6“
Die Bezeichnung „Fuder 6“ verweist auf das einzelne Holzfass, in dem der Wein ausgebaut wurde. Dadurch erhält der Riesling zusätzlichen individuellen Charakter, ohne dass der Holzeindruck im Vordergrund stehen sollte. Gerade bei einem Kabinett ist das spannend: Leichtigkeit trifft auf mehr Struktur und Tiefe durch den Fassausbau.
Passt besonders gut zu
Forelle
Saibling
Zander
Austern
Garnelen
Sushi
Spargel
Ziegenkäse
asiatischen Vorspeisen
leichten Geflügelgerichten
Besonders schön zu Forelle mit Kräutern und Zitronenbutter. Auch als Aperitif ist dieser Riesling hervorragend geeignet.
Riesling Trester Edelbrand · 40 % Vol.
Markus Molitor – Bernkastel-Kues, Mosel
Der Riesling Trester Edelbrand 40 % Vol. von Markus Molitor ist ein klassischer Tresterbrand aus Rieslingtrauben, bei dem die Herkunft von der Mosel besonders schön zur Geltung kommt. Im Vergleich zu Obstbränden steht hier weniger die Frucht als die würzige, traubige und leicht florale Aromatik im Vordergrund.
Charakter & Verkostung
In der Nase feine Traubenschale, Weinhefe und getrocknete Rieslingtrauben, begleitet von Kräutern, weißen Blüten und einer dezenten Zitrusnote. Dazu kommen leicht nussige und würzige Anklänge. Am Gaumen trocken, klar und kräftig, mit einer feinen traubigen Würze. Die 40 % Vol. geben dem Tresterbrand Struktur, während eine dezente Riesling-Zitrusfrische für Spannung sorgt. Im Finale trocken, würzig und leicht mineralisch, mit anhaltenden Noten von Traubenschale, Kräutern und feiner Hefe.
Ein geradliniger, eleganter Tresterbrand mit feiner Rieslingprägung und charakteristischer Würze.
Aromatik
Traubenschale → getrocknete Traube → Hefe → weiße Blüten → Kräuter → Zitrus → Nuss → feine Würze
Besonders interessant ist der Kontrast zwischen traubiger Aromatik und trocken-würzigem Destillat.
Servieren
Serviertemperatur: etwa 15–18 °C
In einem kleinen, tulpenförmigen Digestifglas servieren. Ein paar Minuten im Glas geben dem Brand Gelegenheit, seine feineren Kräuter- und Traubennoten zu entwickeln.
Passt besonders gut zu
Espresso
Mandelgebäck
Nussdesserts
dunkler Schokolade
Traubendesserts
gereiftem Hartkäse
Parmesan
kräftigen mediterranen Speisen
Besonders schön zu gereiftem Parmesan oder Pecorino – die trockene Würze des Tresters harmoniert sehr gut mit salzigem Hartkäse. Auch nach einem kräftigen Essen ist er ein klassischer Digestif.
Mosel-Wein aus Steillagen - Charakter, Eleganz und Handarbeit
Entdecke die einzigartigen Mosel-Weine aus Steillagen – exklusiv bei vinus.shop. Die Mosel zählt zu den ältesten und renommiertesten Weinregionen Deutschlands. Besonders berühmt ist sie für ihre spektakulären Steillagen, in denen einige der feinsten Rieslinge der Welt gedeihen.
Steillagen-Wein – Handwerk mit Geschichte
An der Mosel ist Weinbau echte Handarbeit. Die teils extremen Steillagen mit Neigungen von über 70 % lassen keine Maschinen zu – hier zählt die Erfahrung und Sorgfalt der Winzer:innen. Das Ergebnis: Weine mit unverwechselbarem Terroir, lebendiger Säurestruktur und faszinierender Mineralität.
Riesling aus der Steillage – das Aushängeschild der Mosel
Der Riesling ist die unangefochtene Königin der Mosel. In den Schieferböden der Steilhänge entwickelt er eine besondere Eleganz und Ausdrucksstärke. Ob trocken, feinherb oder edelsüß – Mosel-Rieslinge begeistern mit Klarheit, Finesse und Lagerpotenzial.
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