Cuvée aus 80% Merlot, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Malbec. Feiner Duft nach Brombeer, Cassis und schwarzen Kirschen, etwas Tabak und Grüntee; vollmundig und ausgewogen, gestützt durch eine seidige Tanninstruktur; auf seinem Zenit.
Verkostungsnotiz
Der Château Cap d’Or Saint-Georges Saint-Émilion 2016 stammt aus dem Bordelaiser Anbaugebiet Saint-Georges-Saint-Émilion, einer kleinen Appellation am rechten Ufer der Dordogne. Der Jahrgang 2016 gilt in Bordeaux als besonders gelungen und brachte viele Rotweine mit reifer Frucht, guter Frische und ausgeprägtem Reifepotenzial hervor.
Stilistisch ist bei einem klassischen Saint-Georges-Saint-Émilion eine von Merlot geprägte Cuvée mit dunkler Beerenfrucht, reifer Pflaume, würzigen Noten und feinkörnigen Tanninen zu erwarten. Für den konkreten Château Cap d’Or 2016 sollten diese Aromen jedoch anhand einer verlässlichen Jahrgangsverkostung bestätigt werden, bevor sie als gesicherte Verkostungsnotiz veröffentlicht werden.Die Geschichte des Weins
Château Cap d’Or ist der Zweitwein von Château Cap Saint-George, das seit 2014 im Besitz von Jean-Philippe Janoueix ist. Die 19 Hektar umfassenden Weinberge liegen in Saint-Georges-Saint-Émilion auf südlich ausgerichteten Hängen. Die Herkunftsbezeichnung befindet sich nördlich von Saint-Émilion, getrennt durch den kleinen Fluss Barbanne. Ton- und kalkhaltige Böden sowie die gute Sonneneinstrahlung begünstigen die Reife der Merlot-Trauben.
Für den Jahrgang 2016 nennt der Guide Hachette alte Reben und eine manuelle Lese. Der Ausbau erfolgte in Tanks und Fässern; die feinen Holznoten ergänzen die fruchtbetonte Stilistik. Die Bezeichnung „Cap d’Or“ geht auf den historischen Flurnamen „Capo Doro“ zurück, der auf die sonnige Ausrichtung der Hänge verweist.
Speisenempfehlung
Der gereifte Bordeaux passt hervorragend zu Rinderbäckchen in Rotweinsauce, geschmorter Lammkeule, Entenbrust oder Rehrücken. Auch ein klassisches Rinderfilet mit Pilzen, Wildragout oder gereifter Hartkäse harmonieren mit seiner Frucht, Würze und Tanninstruktur.Glasempfehlung
Ein großes Bordeauxglas mit großzügigem Kelch. Es unterstützt die Entfaltung der reifen Frucht, der Würznoten und der dezenten Barriquearomen.
Verkostungsnotiz
Im Glas präsentiert sich der Wein in einem tiefen Purpurrot. Das Bukett ist geprägt von schwarzer Johannisbeere, dunkler Kirsche und Brombeere, ergänzt durch Anklänge von Kakao, Zedernholz, Pfeffer und Lakritz. Mit etwas Luft können sich weitere würzige und leicht erdige Nuancen entfalten.
Am Gaumen zeigt sich der Sénéjac mittelkräftig bis vollmundig, mit saftiger Frucht und fein strukturierten Tanninen. Die lebendige Säure verleiht ihm Frische und verhindert, dass die dunkle Frucht zu schwer wirkt. Der Ausbau im französischen Eichenholz bringt dezente Röstaromen und zusätzliche Tiefe, ohne den Fruchtcharakter vollständig zu überdecken. Der Nachhall ist würzig, ausgewogen und von dunklen Beeren geprägt.
Der 2020er ist bereits zugänglich, besitzt aber genügend Struktur für weitere Flaschenreife. Er passt zu Bordeaux-Liebhabern, die einen klassischen, harmonischen Rotwein mit Cabernet-geprägtem Charakter suchen.
Die Geschichte des Weins
Château Sénéjac liegt in Le Pian-Médoc im südlichen Haut-Médoc, zwischen Margaux und Bordeaux. Das Weingut gehört der Familie Bignon-Cordier und verfügt über rund 39 bis 41 Hektar Rebfläche. Die Weinberge liegen auf tiefgründigen Kiesböden, die aus Ablagerungen der Pyrenäen entstanden sind. Diese Böden entwässern gut und begünstigen besonders den Anbau von Cabernet Sauvignon.
Der Jahrgang 2020 besteht aus 54 % Cabernet Sauvignon, 34 % Merlot, 6 % Cabernet Franc und 6 % Petit Verdot. Nach der Lese wurden die Trauben in Edelstahltanks vinifiziert. Anschließend reifte der Wein 15 Monate in Barriques, von denen 30 % neu waren. Das Ergebnis verbindet die Struktur des Cabernet Sauvignon mit der Rundheit des Merlot und der würzigen Tiefe des Petit Verdot.
Speisenempfehlung
Die Struktur und Würze des Sénéjac machen ihn zu einem hervorragenden Begleiter kräftiger Gerichte:
Rind: Entrecôte, Rinderfilet oder geschmorte Rinderbacken
Lamm: Lammkarree mit Rosmarin und Thymian
Wild: Hirschragout oder Rehbraten mit dunkler Sauce
Deftige Küche: geschmorte Ochsenbäckchen oder Rinderschmorbraten
Vegetarisch: gebratene Kräuterseitlinge, Pilzragout oder ein kräftiges Linsengericht
Käse: gereifter Comté oder würziger Hartkäse
Bei jüngeren oder frisch geöffneten Flaschen empfiehlt sich, den Wein etwa 30–60 Minuten vorher zu öffnen oder vorsichtig zu dekantieren.
Glasempfehlung
Ein großzügiges Bordeauxglas mit hohem Kelch und leicht verjüngter Öffnung unterstützt die Entfaltung von dunkler Frucht, Holznoten und Gewürzen.
Le Dauphin d’Olivier Pessac-Léognan Rouge 2020
Zweitwein von Château Olivier · Pessac-Léognan · Bordeaux
Der Le Dauphin d’Olivier 2020 verbindet die elegante Frucht des Merlot mit der Struktur des Cabernet Sauvignon. Reife rote Kirschen und dunkle Beeren treffen auf feine Röstaromen, Schokolade und einen Hauch Lakritz. Am Gaumen ist er saftig und rund, mit reifen, geschmeidigen Tanninen und einer lebendigen Struktur. Falstaff bewertete den Jahrgang mit 92 Punkten und hob seine Frische, Würze und sein weiteres Reifepotenzial hervor.
Verkostungsnotiz
Im Glas zeigt sich der Wein in einem tiefen Rubinrot mit violetten Reflexen. Das Bouquet duftet nach reifen Kirschen, roten und dunklen Beeren, begleitet von Lakritz, Rosenblättern und feinen Kakao- und Nougatnoten.
Am Gaumen präsentiert sich der Bordeaux saftig und ausgewogen. Die Frucht wirkt reif und konzentriert, während die feinkörnigen Tannine für Struktur sorgen. Dezente Röstaromen aus dem Barrique-Ausbau ergänzen das Aromenspiel, ohne die Frucht zu überdecken. Im Abgang bleiben dunkle Beeren, Schokolade und eine angenehme Würze zurück.
Als Zweitwein von Château Olivier wird der Le Dauphin d’Olivier vom selben Team vinifiziert und aus demselben Weinbergsbesitz erzeugt wie der Grand Cru Classé. Er ist darauf ausgelegt, früher zugänglich zu sein und gleichzeitig den charakteristischen Stil des Hauses zu vermitteln. Der Jahrgang 2020 bietet bereits Trinkfreude, besitzt aber auch Reserven für die weitere Entwicklung in der Flasche.
Die Geschichte des Weins
Château Olivier liegt in Léognan im Anbaugebiet Pessac-Léognan südlich von Bordeaux. Das traditionsreiche Weingut gehört zur Familie Bethmann und ist als Grand Cru Classé de Graves klassifiziert.
Der Le Dauphin d’Olivier ist der Zweitwein des Hauses. Er stammt aus demselben Weinbergsbesitz und wird vom selben Team betreut wie der Hauptwein. Damit bietet er einen zugänglicheren Einstieg in die Stilistik von Château Olivier.
Der Jahrgang 2020 wurde zwischen dem 14. und 25. September von Hand gelesen. Die Cuvée besteht aus 50 % Merlot und 50 % Cabernet Sauvignon. Der Ausbau dauerte zwölf Monate in Barriques, davon 35 % in neuen Fässern. Das warme, trockene Spätsommerwetter förderte die Konzentration von Zucker, Farbe und Tanninen in den Trauben.
Speisenempfehlung
Der Le Dauphin d’Olivier 2020 passt besonders gut zu Gerichten, die seine dunkle Frucht und die würzige Struktur aufgreifen.
Rind: Entrecôte, Rinderfilet oder geschmorte Rinderbacken
Lamm: Lammkarree mit Rosmarin und Thymian
Wild: Rehbraten oder Hirschragout mit dunkler Sauce
Geflügel: gebratene Entenbrust
Vegetarisch: Pilzragout, gebratene Kräuterseitlinge oder ein würziges Linsengericht
Käse: gereifter Comté oder mittelkräftiger Hartkäse
Vor dem Servieren empfiehlt es sich, den Wein etwa 30–60 Minuten vorher zu öffnen oder vorsichtig zu dekantieren.
Glasempfehlung
Ein großzügiges Bordeauxglas mit hohem Kelch gibt den Aromen von Kirsche, dunklen Beeren, Kakao und Gewürzen genügend Raum. Bei jüngeren Flaschen unterstützt etwas Luft die Entfaltung der Tannine.
VerkostungsnotizWeinwisser: ... Tiefes Purpur mit opaker Mitte und rubinrotem Rand. Verführerisches Bouquet nach frischgepflückten schwarzen Johannisbeeren, intensives Veilchenparfüm und Holundergelee, dahinter Lakritze und Fliedernoten. Am satten Gaumen mit weicher Textur, körniges Extrakt und muskulöser Körper. Im konzentrierten Finale schwarzbeerige Konturen, Graphit und zarte Adstringenz. Trilogie: Mission completed."Die Weine von Château d'Aiguilhe bringen die starke Identität ihres Terroirs wunderbar zum Ausdruck: Sie vereinen Kraft und Frische und entfalten ihr Potenzial bereits nach 5-jähriger Flaschenreife.
VerkostungsnotizTiefdunkles Rubinrot mit feinen violetten Reflexen. In der sehr feinen Nase Aromen roter und schwarzer Kirsche, von frischen Zwetschken und Himbeeren, daneben auch würzige (Kardamon und schwarzer Pfeffer) sowie unterholzige Noten. Am Gaumen wieder rote und dunkle Frucht, mit Sauerkirsch-anklängen, wunderbar frisch und sehr aromatisch, komplexe Struktur, trocken und elegant, mit seidigen Tanninen und pikanter Würze, ergänzt durch salzige Mineralität von nassem Stein, und am Ende eine Süße, die fast an Karamell erinnert.Château Montlandrie, Castillon-la-BatailleIm späten 19. Jahrhundert begann eine italienische Familie auf den Süd-hängen der Hochebene von Castillon Weinbau zu betreiben und legte damit den Grundstein für das Château. Als Denis Durantou, Perfektionist und bereits stolzer Besitzer des Gutes L'Église-Clinet in Pomerol, den Besitz anno 2008 erwarb, gehörten zum Château 4,5 ha Reben im Weinbaugebiet Côtes de Castillon. Das Terroir des Gebietes Castillon ähnelt dem des Saint-Èmillon, wobei der Preis für entsprechenden Landerwerb in Castillon jedoch noch deutlich günstiger ist. Das hatte Denis Durantou früh erkannt. Er gab seinem Erwerb einen neuen Name - Château Mont-landrie. Damit wollte er den Beginn einer eine neue Aera signalisieren, die er mit viel Savoir-faire und Engagemant, neuen Rebanlagen und gekonnter Kellertechnik umzusetzen verstand.Die Rebstöcke auf dem Weinberg des Château Montlandrie sind teilweise noch sehr jung und dicht gepflanzt. Aber es gibt auch einige Parzellen mit sehr alten Rebstöcken, die ihre Wurzeln tief in den Boden graben. So profitieren die Weine von den kalkhaltigen mit Kieselschichten und feinen Mineraliendepots durchzogenen Lehmböden.Heute gehören zum Château Montlandrie 15 Hektar Rebflächen, deren Trauben sich zu Weinen mit knackiger und saftiger Fruchtigkeit vinifizieren lassen. Mit dieser Stilistik konnten sich die charakterstarken Erzeugnisse von Château Montlandrie in kürzester Zeit unter die besten Weine der Region Castillon einreihen.In späteren Jahren hat Denis Durantou noch das Château Saintayme, Château Les Cruzelles und Château Chenade seinem Besitz hinzugefügt. Seit dem Tod von Denis Durantou führt seine Tochter Noémie, unterstützt von ihrer Schwester Constance, die Regie bei Château Montlandrie und lässt den Traum ihres Vaters weiter lebendig werden.Seit Beginn der 20er Jahre sind mehrere Appellationen der Region nicht mehr als Côtes de Castillon, sondern als neue Dachregion Côtes de Bordeaux zusammengefasst.
Château Laroze Saint-Émilion Grand Cru AOC Rouge 2019
Ein klassischer Bordeaux mit reifer dunkler Frucht, feiner Würze und eleganter Tanninstruktur: Der Jahrgang 2019 von Château Laroze verbindet die saftige Frucht des Merlot mit der Struktur und Frische der Cabernet-Rebsorten. In der Verkostung zeigt er sich mit Kirsche, Erdbeere und dunklen Beeren, geschmeidigen Tanninen und einem frischen, leicht minzigen Nachhall. Decanter bewertete den Jahrgang mit 91 Punkten und empfiehlt ihn für den Zeitraum 2023 bis 2033.
Verkostungsnotiz
Im Glas zeigt sich der Wein in einem tiefen Rubinrot. Das Bukett vereint reife Kirschen, schwarze Johannisbeeren und Brombeeren mit floralen Anklängen, feinen Gewürznoten und einem Hauch von Zedernholz. Am Gaumen wirkt er saftig und ausgewogen: Die reife Frucht trifft auf fein eingebundene Tannine, eine elegante Würze und eine angenehme Frische. Der Nachhall ist anhaltend, mit dunkler Beerenfrucht und einer dezent minzigen Note.
Der 2019er eignet sich bereits zum Genießen, profitiert aber von etwas Luft im Glas. Wer Bordeaux mit Tiefe und Struktur schätzt, findet hier einen vielseitigen Speisenbegleiter mit weiterem Reifepotenzial.
Die Geschichte des Weins
Die Geschichte von Château Laroze reicht bis ins Jahr 1882 zurück, als die Familie Gurchy das Weingut gründete. Die Wurzeln des Weinbaus der Familie reichen laut Weingut sogar bis ins Jahr 1610 zurück. Seit der ersten Klassifikation von 1955 trägt Château Laroze den Status Grand Cru Classé de Saint-Émilion.
Die rund 27 Hektar Rebfläche liegen nordwestlich des historischen Orts Saint-Émilion am Fuß des Hangs. Die Böden aus Siliziumverbindungen und Ton prägen den Stil: Der tonhaltige Untergrund unterstützt die Struktur, während die sandig-siliziumreiche Komponente zur Finesse beiträgt. Merlot und Cabernet Franc bestimmen den Charakter des Weins, ergänzt durch Cabernet Sauvignon und kleinere Anteile weiterer Rebsorten.
Der Jahrgang 2019 wurde von Hand gelesen und rund 18 Monate ausgebaut, davon 65 % in neuen Barriques. Das Ergebnis ist ein Bordeaux, der reife Frucht, Eleganz und ein gutes Reifepotenzial verbindet.
Speisenempfehlung
Château Laroze 2019 passt besonders gut zu aromatischen Fleischgerichten, deren Geschmack die dunkle Frucht und die würzige Struktur des Weins aufgreift.
Rind: Rinderfilet, Entrecôte oder geschmorte Rinderbacken
Lamm: Lammkarree mit Rosmarin und Thymian
Wild: Rehbraten oder Hirschragout mit dunkler Sauce
Vegetarisch: Pilzrisotto, gebratene Kräuterseitlinge oder ein kräftiges Linsengericht
Käse: gereifter Comté oder mittelkräftiger Hartkäse
Vor dem Servieren empfiehlt sich, die Flasche etwa eine Stunde vorher zu öffnen oder den Wein vorsichtig zu dekantieren.
VerkostungsnotizVinum: "Superbe, betörende Aromatik von Blüten und Beeren, mineralische Noten; entwickelt gemächlich unerhörte Tiefe, dank der schieren Klasse der mineralisch-seidigen ungemein feinkörnigen Gerbstoffe, der immensen Dichte und ewigen Länge; der reine Ausdruck von Beere und Terroir - herrlich. 20/20"
VerkostungsnotizVinum: "Absolut betörende Aromatik von Blüten und Beeren mit einer interessanten mineralischen Komponente; geradliniger Ansatz, entwickelt grosse Dichte und Tiefe über einer perfekt polierten, grossartigen Tanninstruktur, immense Länge: kompletter Wein, noch einmal besser als en Primeur. 20/20"
Verkostungsnotiz
Der Château Beauregard Pomerol 2019 verbindet die typische Eleganz des rechten Bordeaux-Ufers mit der Dichte und Tiefe eines ausgezeichneten Jahrgangs. Die Appellation Pomerol ist bekannt für ihre Merlot-geprägten Rotweine, die dunkle Frucht, seidige Tannine und eine besondere, oft von eisenhaltigen Tonböden geprägte Mineralität vereinen.
In der Aromatik sind bei diesem Wein dunkle Kirschen, reife Pflaumen und Brombeeren mit Noten von Veilchen, Trüffel, Zedernholz und feiner Gewürzwürze stilistisch charakteristisch. Am Gaumen stehen eine konzentrierte Frucht, eine geschmeidige Textur und reife, fein verwobene Tannine im Mittelpunkt. Der Jahrgang 2019 bringt in Bordeaux häufig eine gelungene Verbindung von reifer Frucht, Frische und Struktur hervor.
Die Geschichte des Weins
Das Château Beauregard liegt auf dem berühmten Pomerol-Plateau am rechten Ufer der Dordogne. Die Weinberge profitieren von einer besonderen Kombination aus Ton- und Kiesböden, die für Konzentration, Struktur und die charakteristische Eleganz der Pomerol-Weine sorgt. Das Weingut arbeitet seit 2009 nach biologischen Grundsätzen und legt großen Wert auf eine sorgfältige Bewirtschaftung der Reben.
Die Cuvée des Jahrgangs 2019 besteht aus 70 % Merlot und 30 % Cabernet Franc. Vergoren wird in konischen Betontanks; der biologische Säureabbau findet im neuen Holz statt. Anschließend reift der Wein rund 18 Monate in französischen Eichenbarriques, davon 45 % neues Holz. Das Ergebnis verbindet die üppige Frucht des Merlot mit der floralen Würze und Struktur des Cabernet Franc.
Der Jahrgang 2019 überzeugt mit einer gelungenen Balance aus Reife, Dichte und Frische. Der Guide Hachette des Vins zeichnete ihn mit zwei Sternen aus und hebt die feinen, samtigen Tannine, die Komplexität und die elegante Länge hervor.
Speisenempfehlung
Ein idealer Begleiter zu Rinderfilet mit Morchelrahm, geschmorter Rinderbacke, Lammkarree mit Kräuterkruste oder Rehrücken mit dunkler Jus. Auch Entenbrust, Wildragout und langsam geschmorte Ochsenbäckchen passen hervorragend. Als Käsebegleitung empfehlen sich gereifter Comté, alter Gouda oder ein kräftiger Bergkäse.
Glasempfehlung
Ein großes Bordeauxglas mit hohem Kelch und leicht verjüngter Öffnung. Es unterstützt die Entfaltung der dunklen Frucht, der floralen Cabernet-Franc-Noten und der feinen Röstaromen.
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