Grauburgunder 2024, QbA, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde 1955 von Karl Pfaffmann gegründet. 1964 erfolgte die vollständige Umstellung des damaligen landwirtschaftlichen Mischbetriebs auf Weinbau. Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, während Markus Pfaffmann seit 1998 als verantwortlicher Kellermeister tätig ist. Rund 40 Hektar Rebfläche gehören zum Betrieb; neben Riesling bilden die weißen Burgundersorten einen besonderen Schwerpunkt.
Herkunft & Terroir
Die Trauben für den klassischen Grauburgunder stammen aus den Weinbergen des Weinguts rund um Walsheim und die angrenzenden Gemeinden. Die kalkhaltigen Böden der Region bieten für Grauburgunder sehr gute Voraussetzungen und fördern reife Frucht, Körper und eine feine mineralische Prägung. Das Weingut betont ausdrücklich, dass Grauburgunder auf den kalkhaltigen Böden der Pfalz besonders gut gedeiht.
Jahrgang 2024
Der 2024er wurde trocken mit 12,5 % vol. Alkohol, etwa 6 g/l Säure und 6,3 g/l Restzucker ausgebaut. Damit besitzt er eine angenehm moderate Alkoholstruktur und gleichzeitig genügend Säure für Frische.
Ausbau
Die Trauben werden mit sorgfältiger Pflege der Weinberge und Ertragsreduzierung erzeugt. Die Vinifikation erfolgt im Edelstahltank, wodurch die sortentypische Frische und Frucht im Vordergrund bleiben. Der Wein wird vegan produziert und mit Schraubverschluss abgefüllt.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Grauburgunder ausgesprochen fruchtbetont. Grüner Apfel, Williams-Birne und Mirabelle bilden den aromatischen Kern, ergänzt durch dezente exotische Anklänge. Die Frucht wirkt klar und saftig, ohne schwer oder breit zu erscheinen.
Am Gaumen
Frisch und unkompliziert mit angenehm animierender Säure. Die Birnen- und Apfelaromen setzen sich fort, während die Mirabelle für eine leicht gelbfruchtige Fülle sorgt. Die Säure ist gut eingebunden und verleiht dem Wein einen lebendigen Trinkfluss. Im Nachhall bleibt eine feine Fruchtigkeit mit leicht mineralischem Eindruck.
Aromatik
grüner Apfel
Williams-Birne
Mirabelle
gelbe Früchte
dezente exotische Frucht
feine Nussanklänge
leichte Mineralität
Auszeichnungen & Resonanz
Für den exakt genannten 2024er sind keine belastbaren Bewertungen von Falstaff, VINUM oder Eichelmann dokumentiert. Die aktuelle Community-Bewertung bei Vivino liegt bei 3,8/5 aus 51 Bewertungen.
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie für den frischen, unkomplizierten Genuss bestimmt. Das Weingut beziehungsweise der Fachhandel sieht den 2024er bis etwa 2027 in guter Trinkreife. Die Stärke liegt weniger in langer Flaschenentwicklung als in seiner saftigen Frucht und seinem unmittelbaren Trinkfluss.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas unterstützt die frische Apfel-, Birnen- und Mirabellenaromatik.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Fisch und Meeresfrüchten
Zander und Seezunge
hellem Geflügel
Schweinefleisch
mediterraner Küche
Spargel
Gemüsegerichten
mildem bis mittelkräftigem Käse
Das Weingut empfiehlt ihn ausdrücklich auch zu kräftigeren Meeresfrüchten, Jungwild und reifem Weichkäse.
Riesling trocken 2025 – Literflasche, QbA, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann wurde 1955 gegründet und entwickelte sich aus einem landwirtschaftlichen Mischbetrieb zu einem reinen Weinbaubetrieb. Heute wird das Weingut von Markus Pfaffmann geführt. Die Rebflächen liegen rund um Walsheim, Nußdorf und Knöringen in der Südpfalz. Riesling gehört zu den wichtigsten Rebsorten des Hauses. Der trockene Riesling in der Literflasche ist bewusst als unkomplizierter Alltagswein konzipiert. Er zeigt dabei bereits sehr deutlich die typische Pfälzer Rieslingfrucht und eignet sich sowohl zum puren Trinken als auch klassisch als Schorle. Das Weingut selbst beschreibt ihn als besonders fruchtbetonte Interpretation der Rebsorte.
Herkunft & Terroir
Die Trauben stammen aus der Pfalz rund um Walsheim. Für die Böden werden unter anderem Lössböden mit Kalkanteilen angegeben. Das warme, durch den Pfälzerwald geschützte Klima ermöglicht eine gute Reife der Rieslingtrauben und unterstützt die ausgeprägte Fruchtigkeit.
Jahrgang 2025
Der 2025er besitzt 12,5 % vol. Alkohol. Das Weingut beschreibt ihn als klar, saftig und fruchtbetont mit knackiger Rieslingfrische. Als optimale Serviertemperatur werden 8–10 °C und als Trinkreife jetzt bis 2028 angegeben.
Vinifikation & Ausbau
Die Trauben werden schonend verarbeitet und temperaturkontrolliert im Edelstahltank vergoren. Auch der weitere Ausbau erfolgt im Edelstahl auf der Feinhefe. Dadurch bleiben Primärfrucht, Frische und Sortentypizität im Vordergrund.
Verkostung
In der Nase dominieren Pfirsich, Apfel und Birne, ergänzt durch frische Zitrusnoten. Die Frucht wirkt klar und unmittelbar, ohne komplizierte Holz- oder Hefearomen.
Am Gaumen
Saftig und frisch mit knackiger Säure. Reifer Apfel und Pfirsich bilden den fruchtigen Kern, während Zitrus und eine leichte mineralische Note für Frische sorgen. Der Wein bleibt schlank und unkompliziert, besitzt aber genügend Saftigkeit und Frucht, um nicht dünn zu wirken. Der Abgang ist frisch, leicht mineralisch und animierend. Besonders seine unkomplizierte, durstlöschende Art macht ihn zu einem typischen Pfälzer Liter-Riesling.
Aromatik
weißer Pfirsich
reifer Apfel
Birne
Zitrone und Grapefruit
etwas Steinobst
dezente mineralische Noten
feine Kräuteranklänge
Auszeichnung
Für den Jahrgang 2025 ist eine Bewertung von 92 Punkten bei Wine in Black dokumentiert. Die Bewertung stammt aus einer Händlerverkostung und ist entsprechend als solche einzuordnen.
Reifepotenzial
Der Riesling ist in erster Linie für den jungen Genuss bestimmt. Das vom Weingut angegebene Trinkfenster reicht bis 2028. Die frische Säure hält ihn einige Jahre stabil, seine eigentliche Stärke liegt jedoch in der unmittelbaren Frucht und dem unkomplizierten Trinkfluss.
Servieren
Am besten bei 8–10 °C. Ein klassisches Rieslingglas oder ein unkompliziertes Weißweinglas reicht vollkommen aus. Besonders typisch für die Pfalz ist auch die Verwendung als Rieslingschorle – ideal an warmen Tagen und zur Garten- oder Terrassenküche.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
Pfälzer Brotzeit
Saumagen und Hausmacher Wurst
Gegrilltem Schweinefleisch
Geflügel
Fisch
Meeresfrüchten
leichten Gemüsegerichten
asiatischer Küche
süß-sauren Speisen
Gerade zu würzigen und unkomplizierten Gerichten funktioniert die frische Säure besonders gut.
Weissburgunder „Nussdorfer Bischofskreuz“ 2025, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim gehört zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Karl Pfaffmann füllte bereits 1955 seinen ersten eigenen Wein ab; 1964 wurde der ursprünglich gemischtwirtschaftliche Betrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, während Markus Pfaffmann als Kellermeister für den Ausbau verantwortlich ist. Die Weinberge umfassen rund 40 Hektar und liegen unter anderem in Nußdorf, Walsheim und Knöringen. Weißburgunder gehört zu den besonderen Schwerpunkten des Hauses.
Lage & Herkunft
Das Nußdorfer Bischofskreuz ist eine traditionsreiche Weinlage bei Nußdorf. Für den Weißburgunder bietet die Lage ein mildes Klima, viel Sonne und Böden mit Löss und Kalkanteilen. Die über 20 Jahre alten Reben tragen zur aromatischen Konzentration und zur mineralischen Komponente des Weins bei. Gerade Weißburgunder profitiert hier von der Verbindung aus warmer Südpfalz und kalkhaltigem Untergrund: Die Frucht bleibt reif und zugänglich, während Säure und Mineralität für Frische sorgen.
Jahrgang 2025
Der 2025er besitzt 12,5 % vol. Alkohol und wird trocken ausgebaut. Die verfügbaren Analysen nennen je nach Quelle etwa 5,5–6,3 g/l Säure und 6,3–6,5 g/l Restzucker. Damit bewegt sich der Wein im Bereich eines weich wirkenden, aber klar trockenen Weißburgunders.
Vinifikation & Ausbau
Der Wein wird im Edelstahltank ausgebaut. Das Weingut vergärt seine Weißweine kühl, aber nicht kalt, und lässt sie anschließend in Edelstahlbehältern reifen. Dadurch bleibt die sortentypische Frucht klar erhalten. Beim 2025er werden außerdem eine kurze Mazeration mit dem Most und eine anschließende schonende Pressung beschrieben. Die Reife auf der Feinhefe unterstützt Schmelz und Cremigkeit.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein frisch und unmittelbar zugänglich. Gelber Apfel, Birne und Zitrus bilden den Kern, ergänzt von einer dezenten exotischen Fruchtnote. Hinzu kommen Anklänge von Ananas, Nektarine und Zitronengras. Die Frucht wirkt nicht überladen, sondern klar und sauber. Eine dezente nussige Note erinnert bereits an die typische Weißburgunder-Aromatik.
Am Gaumen
Saftig, weich und elegant. Die Frucht wird von einer angenehm zurückhaltenden Säure begleitet. Dadurch besitzt der Wein eine geschmeidige Textur und wirkt trotz seiner Frische nicht spitz. Besonders charakteristisch ist der cremige Schmelz, der durch die Feinhefelagerung unterstützt wird. Im weiteren Verlauf kommen Zitrus und Grapefruit hinzu, während eine dezente Mineralität für zusätzlichen Zug sorgt. Der Abgang ist frisch, leicht säuerlich und animierend.
Aromatik
gelber Apfel
Birne
Nektarine
Ananas
Zitrone
Zitronengras
dezente exotische Früchte
Grapefruit
feine Mandel- und Nussnoten
leichte Mineralität
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie auf Frische und frühen Trinkgenuss ausgelegt. Für den 2025er wird ein Trinkfenster bis etwa 2028–2030 angegeben. Mit etwas Flaschenreife können sich die Fruchtaromen abrunden und stärker in Richtung reifer Birne, gelbem Apfel und dezenter Nussigkeit entwickeln.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas unterstützt die frische Frucht und den cremigen Schmelz.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
Zanderfilet mit Kräutersauce
gedünstetem Fisch
Spargel mit Sauce Hollandaise
Meeresfrüchten
hellem Geflügel
Kalbfleisch
Pasta mit hellen Saucen
sommerlichen Salaten
Gemüseaufläufen mit Käse
Die Kombination mit Zander, Spargel und überbackenem Gemüse wird auch vom Weingut ausdrücklich empfohlen.
Grauburgunder trocken „Nußdorfer Bischofskreuz“ 2025, QbA, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde von Karl Pfaffmann gegründet, der bereits 1955 erstmals eigenen Wein auf die Flasche brachte. 1964 wurde der ursprünglich landwirtschaftliche Mischbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Gut von Helmut Pfaffmann und seinem Sohn Markus geprägt; Markus Pfaffmann ist seit 1998 verantwortlicher Kellermeister. Die Rebflächen umfassen rund 40 Hektar und liegen unter anderem in Nußdorf, Walsheim und Knöringen. Der Nußdorfer Bischofskreuz gehört zu den charakteristischen Weinbergen des Hauses. Der Grauburgunder dieser Herkunft ist ein klassischer, trocken ausgebauter Qualitätswein und gehört zum festen Sortiment des Weinguts.
Lage & Terroir
Die Lage Nußdorfer Bischofskreuz besitzt ein warmes Klima und eine für den Grauburgunder sehr geeignete Bodenstruktur. Für den 2025er werden Lössböden mit Kalkanteilen angegeben. Diese Kombination unterstützt die gute Reife der Trauben und bringt zugleich genügend Struktur und Frische mit. Gerade Grauburgunder profitiert hier von den warmen Bedingungen: Die Sorte kann ihre typische gelbfruchtige, körperreiche Aromatik entwickeln, ohne dass der Wein seine Frische verliert.
Jahrgang 2025
Der 2025er wurde mit 12,5 % vol. Alkohol ausgebaut. Die Säure ist mit 5,5 g/l eher moderat, der Restzucker liegt bei 6,3 g/l. Dadurch entsteht ein trockener Wein mit weicher, runder Frucht und ausgewogenem Zucker-Säure-Spiel.
Vinifikation & Ausbau
Das Weingut vergärt seine Weißweine kühl, aber nicht kalt und lässt sie anschließend im Edelstahl reifen. Dieser Ausbau bewahrt die klare Frucht und sorgt für einen unkomplizierten, frischen Stil. Beim 2025er Bischofskreuz steht daher nicht Holz, sondern die Verbindung aus reifer Frucht, Frische und cremiger Textur im Vordergrund.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtbetont. Apfel und Birne bilden den Kern, ergänzt durch Quitte und Zitrus. Dazu kommen exotische Anklänge von Ananas und Mango sowie feine Mandel- und Akazienblütennoten. Die Frucht wirkt reif und großzügig, ohne marmeladig zu werden.
Am Gaumen
Saftig, weich und vollmundig. Die Birnen- und Apfelfrucht setzt sich am Gaumen fort und wird von Quitte, reifem Pfirsich und einer feinen exotischen Frucht begleitet. Eine dezente Säure sorgt für Frische, während ein feiner Schmelz den Wein rund und geschmeidig wirken lässt. Im Nachhall kommen leicht mineralische und würzige Nuancen hinzu. Die Gesamtwirkung ist harmonisch, zugänglich und fruchtintensiv, ohne schwer zu erscheinen.
Aromatik
Birne
Apfel
Quitte
reifer Pfirsich
Ananas
Mango
Zitruszesten
Mandel
Akazienblüte
feine Würze
dezente Mineralität
Auszeichnungen
Für den Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare Bewertung eines großen unabhängigen Weinführers für genau diese Abfüllung dokumentiert. Eine aktuelle Händlerbewertung liegt bei 87/100 Punkten. Das ist als zusätzliche Orientierung interessant, sollte aber klar als Händlerbewertung und nicht als Bewertung eines etablierten Weinführers verstanden werden.
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie für den frischen und unkomplizierten Genuss konzipiert. Das Weingut nennt für den 2025er eine Trinkreife von jetzt bis 2029. Seine Stärke liegt dabei weniger in einer langen Entwicklung als in der Kombination aus reifer Frucht, Cremigkeit und animierender Frische.
Servieren
Optimal bei 8–10 °C.
Ein mittelgroßes Weißweinglas ist ideal. Der Wein benötigt keine längere Belüftung und kann direkt nach dem Öffnen serviert werden.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Zander
Seezunge
Forelle
gebratenem Fisch
cremigem Hühnerfrikassee
Geflügel
Spargel
milden Gemüsegerichten
Risotto
Bergkäse
Das Weingut empfiehlt den Wein ausdrücklich zu Bergkäse, zarten Fischgerichten wie Zander und Seezunge sowie cremigem Hühnerfrikassee.
Grüner Veltliner „Liter“ LW – Liter, SEHER, Platt/Zellerndorf – Weinviertel
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Wolfgang Seher hat seinen Sitz in Platt im Retzer Land und wurde 1968 gegründet. Wolfgang Seher übernahm den Betrieb 2002 nach seiner Ausbildung an der Weinbauschule Klosterneuburg. Heute bewirtschaftet das Weingut rund 18 Hektar Rebfläche in Platt und Obermarkersdorf; der Grüne Veltliner nimmt einen besonders wichtigen Anteil ein.Der Liter-Veltliner gehört zur unkomplizierten, alltagstauglichen Linie des Weinguts und wird als 1-Liter-Flasche angeboten. In regionalen Sortimentslisten ist er auch als „Grüner Veltliner Tischwein 1 L“ geführt.
Lage & Terroir
Die Weinberge des Weinguts liegen vor allem in Platt und Obermarkersdorf. In Platt dominieren kalkhaltige Lehm- und Lössböden in einer geschützten Kessellage. Diese Böden bringen laut Weingut fruchtige und elegante Veltliner hervor, während die Obermarkersdorfer Lagen stärker von kalkfreien Molasseböden auf Urgestein geprägt sind.Für den Literwein steht weniger eine einzelne Riede als der typische, unkomplizierte Ausdruck des Grünen Veltliners aus dem Weinviertel im Vordergrund.
Jahrgang & Stil
Der Wein wird ohne Jahrgangsangabe als Literwein vermarktet. Aktuelle Produktdaten weisen 12,5 % vol. Alkohol und einen trockenen Geschmack aus. Damit ist er auf Frische, Leichtigkeit und unkomplizierten Trinkfluss ausgerichtet.
Vinifikation & Ausbau
Der Liter-Veltliner wird im Edelstahltank ausgebaut. Der Ausbau zielt auf eine klare, frische Frucht und einen unverfälschten Sortenausdruck ohne Holzeinfluss. Als Verschluss wird ein Schraubverschluss verwendet.Das Weingut arbeitet im Weinberg naturnah, mit Begrünung und einer Reduktion der Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Minimum. Eine generelle Bio-Zertifizierung des Literweins ist in den verfügbaren Produktdaten jedoch nicht ausgewiesen.
Verkostung
Typisch für den Wein ist eine frische, unkomplizierte Aromatik. In der Nase stehen Apfel und Zitrusfrucht im Vordergrund, ergänzt durch den charakteristischen pfeffrigen Veltliner-Ton. Die Aromatik wirkt saftig, leichtfüßig und unmittelbar zugänglich.
Am Gaumen
Spritzig, leicht und fruchtig. Die Säure verleiht dem Wein Frische und einen animierenden Zug, während das typische Pfefferl für Würze sorgt. Die Struktur bleibt schlank und unkompliziert, der Nachhall frisch und angenehm trocken.Der Wein ist eindeutig auf Trinkfreude und Vielseitigkeit ausgelegt und eignet sich besonders gut für den offenen Ausschank, die Terrasse oder die unkomplizierte Begleitung einer Mahlzeit.
Aromatik
grüner Apfel
Zitrusfrucht
helle Kernobstnoten
frische Traube
typisches weißes Pfefferl
dezente Kräuterwürze
leichter mineralischer Eindruck
Auszeichnungen
Für den Literwein sind keine belastbaren externen Punktbewertungen oder Auszeichnungen dokumentiert. Das ist bei einem bewusst unkompliziert positionierten Literwein auch nicht ungewöhnlich. Das Weingut selbst ist jedoch im Falstaff-, Gault-Millau- und Vinaria-Umfeld vertreten und wurde für seine Gesamtleistung mehrfach positiv wahrgenommen.
Reifepotenzial
Der Wein ist für den jungen Genuss bestimmt. Seine Stärke liegt in Frische, Frucht und Trinkfluss; eine längere Lagerung ist nicht vorgesehen. Am besten wird er jung und gut gekühlt getrunken.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Dank der Literflasche eignet er sich hervorragend für gesellige Runden, den offenen Ausschank, die Jause und die unkomplizierte Alltagsküche.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
Wiener Schnitzel
Geflügel
Fisch und leichte Fischgerichte
Gemüsegerichten
kalten Platten und Jausen
leichten Salaten
österreichischer Hausmannskost
asiatisch gewürzten, nicht zu scharfen Gerichten
Die Kombination mit Wiener Schnitzel, Geflügel, Gemüse und Fisch wird auch ausdrücklich als passende Begleitung genannt.
Secco Carlo rosé, Deutscher Perlwein, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann ist fest in Walsheim in der Südpfalz verwurzelt. Die Familie betreibt dort seit Generationen Weinbau; heute führt Markus Pfaffmann das Weingut gemeinsam mit seiner Familie. Die Weinberge liegen in und um Walsheim sowie in den angrenzenden Gemeinden der Südlichen Weinstraße. Traditionelle Lagen wie Walsheimer Silberberg, Nussdorfer Kirchenstück und Knöringer Hohenrain bilden die Grundlage des Sortiments. Der Carlo Rosé gehört zur unkomplizierten, feinperligen Secco-Linie des Hauses. Der Wein ist offiziell als „Deutscher Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure“ ausgewiesen und wird trocken angeboten.
Stil & Herkunftscharakter
Der Carlo Rosé steht weniger für einen bestimmten Einzellagencharakter als für den fruchtbetonten, leichten Stil der Südpfalz. Die sonnenverwöhnten Weinberge bringen reife rote Frucht hervor, während die Kohlensäure für Frische und Leichtigkeit sorgt. Als Rebsorten werden Spätburgunder und Blauer Portugieser angegeben.
Vinifikation
Der Perlwein wird trocken ausgebaut und anschließend mit Kohlensäure versetzt. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, wodurch die Primärfrucht erhalten bleibt. Je nach aktueller Abfüllung liegen Alkohol und analytische Werte leicht unterschiedlich; die aktuelle Weingutsexpertise nennt 11 % vol., während Händlerangaben teilweise 11,5 % vol. ausweisen.
Verkostung
Im Glas zeigt sich ein helles, frisches Rosé. Die Perlage ist fein und unkompliziert, der Duft ausgesprochen fruchtbetont. Im Vordergrund stehen junge Erdbeeren und saftiger Apfel, begleitet von Limette und einer zarten Kräuterwürze. Die Frucht wirkt frisch und saftig, nicht marmeladig oder schwer.
Am Gaumen
Leicht, lebendig und erfrischend. Die feine Kohlensäure verstärkt den fruchtigen Eindruck und macht den Wein ausgesprochen trinkanimierend. Erdbeere und Apfel werden von frischer Limette begleitet; im Nachhall kommt eine dezente Kräuterwürze hinzu. Trotz der Bezeichnung trocken besitzt der Carlo Rosé eine deutlich fruchtige, weiche Wirkung. Die aktuelle Expertise beschreibt ihn ausdrücklich als leichten Rosé mit frischem Limetten- und Kräuternachhall.
Aromatik
junge Erdbeere
roter Apfel
Limette
rote Beeren
dezente Kräuterwürze
frische, sommerliche Frucht
Reifepotenzial
Der Carlo Rosé ist eindeutig für den jungen Trinkgenuss konzipiert. Die aktuelle Weingutsexpertise nennt ein Trinkfenster von jetzt bis 2027. Die Stärke liegt in Frische, Frucht und Perlage – eine längere Lagerung ist nicht vorgesehen.
Servieren
Sehr kalt bei 6–8 °C servieren.
Ideal als Aperitif, auf der Terrasse oder zu unkomplizierten sommerlichen Gerichten.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Bruschetta
Mozzarella mit Tomaten und Pesto
Antipasti
mediterranen Salaten
Meeresfrüchtesalat
Garnelen
leichten Fischgerichten
sommerlichen Gemüsegerichten
Geflügel
Erdbeer- und Beerenvorspeisen
Das Weingut empfiehlt insbesondere mediterrane Antipasti sowie Salat mit Meeresfrüchten.
Secco Carlo weiss, Deutscher Perlwein, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann hat seinen Sitz in Walsheim in der Südpfalz. Namensgeber und Gründer war Karl Pfaffmann, heute wird das Familienweingut von Markus Pfaffmann mit Unterstützung der Familie geführt. Die Weinberge liegen rund um Walsheim und in benachbarten Gemeinden der Südlichen Weinstraße. Zu den traditionellen Herkünften zählen unter anderem Walsheimer Silberberg, Nussdorfer Kirchenstück und Knöringer Hohenrain. Das Wissen um die unterschiedlichen Böden und geeigneten Rebsorten wird innerhalb der Familie weitergegeben. Der Secco Carlo ist dabei bewusst als unkomplizierter, fruchtbetonter Perlwein konzipiert. Der Name und die Gestaltung spielen mit einem südländischen Lebensgefühl und dem Gedanken des entspannten Genusses.
Herkunft & Stil
Als Deutscher Perlwein stammt der Carlo aus der Pfalz und wird mit zugesetzter Kohlensäure versehen. Er unterscheidet sich damit von klassisch flaschengärenden Sekten: Im Mittelpunkt stehen Frucht, Frische und die unkomplizierte Perlage. Bei der aktuellen Abfüllung werden je nach Quelle unterschiedliche Rebsortenangaben genannt. Vinomi führt Müller-Thurgau, Silvaner und Morio-Muskat, während andere Händler Kerner beziehungsweise Kerner und Riesling angeben. Eine eindeutige aktuelle Sortenzusammensetzung lässt sich daher nicht belastbar festlegen.
Geschmack & Aromatik
Der Carlo zeigt eine ausgesprochen fruchtbetonte, offene Aromatik. Zitrus, Apfel und Mandarine werden von exotischer Ananas und Limette ergänzt. Die feine Kohlensäure verstärkt den frischen Eindruck und macht den Perlwein besonders leicht zugänglich.
Aromatik
Apfel
Zitrone und Limette
Mandarine
Ananas
Zitrusfrüchte
feine florale Anklänge
leichte Muskatwürze
frische, saftige Frucht
Am Gaumen
Leicht, frisch und lebendig mit feiner Perlage. Die Frucht steht klar im Vordergrund, während die Säure für Erfrischung sorgt. Je nach aktueller Abfüllung wird der Wein als trocken beziehungsweise halbtrocken beschrieben; die verfügbaren Produktdaten schwanken zudem beim Restzucker deutlich. Für die sensorische Einordnung ist deshalb vor allem die fruchtig-frische, weich zugängliche Stilistik maßgeblich. Der Alkohol liegt bei etwa 11,5 % vol. und unterstützt den leichten Charakter.
Perlage
Die Kohlensäure ist fein und angenehm integriert. Sie wirkt weniger streng oder cremig als bei einem hochwertigen Sekt, sondern bewusst frisch und unkompliziert. Dadurch eignet sich der Carlo besonders gut als Aperitif und für gesellige Anlässe.
Servieren
Am besten sehr gut gekühlt bei 6–8 °C. Ein schlankes Sekt- oder Weißweinglas genügt. Nach dem Öffnen sollte der Perlwein möglichst frisch getrunken werden.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
leichten Vorspeisen
frischen Salaten
Räucherlachs
Garnelen mit Aioli
Sushi
Fingerfood
milden Antipasti
sommerlichen Gemüsegerichten
Auch als unkomplizierter Aperitif funktioniert der Carlo hervorragend.
Sauvignon Blanc 2025, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann gehört zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Bereits 1955 wurde der erste eigene Wein auf Flaschen gefüllt; 1964 wurde der ursprünglich gemischte Landwirtschaftsbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute bewirtschaftet das Weingut rund 32 Hektar Rebfläche in und um Walsheim. Markus Pfaffmann ist seit Ende der 1990er-Jahre für den Keller verantwortlich. Der Sauvignon Blanc gehört inzwischen fest zum Sortenspektrum des Hauses. Die Rebsorte wird in Deutschland erst seit wenigen Jahrzehnten in größerem Umfang angebaut und hat sich in der Pfalz besonders gut etabliert. Karl Pfaffmann interpretiert sie ausgesprochen fruchtbetont und frisch.
Herkunft & Weinberg
Walsheim liegt im Bereich der Südlichen Weinstraße und gehört zur Großlage Bischofskreuz. Für den Sauvignon Blanc wird eine leicht südexponierte, frostgeschützte Hanglage genutzt. Die Böden werden als eher mager und trocken beschrieben und weisen Kalk- und Sandanteile auf. Diese Bedingungen unterstützen die aromatische Ausprägung der Sorte, ohne den Wein schwer wirken zu lassen. Das warme Klima der Südpfalz bringt reife Frucht, während die Höhenlage und die eher trockenen Böden genügend Frische bewahren.
Jahrgang 2025
Der 2025er wurde mit 12,5 % vol. Alkohol und trockenem Geschmacksprofil abgefüllt. Die aktuelle Expertise des Weinguts empfiehlt eine Trinktemperatur von 9–11 °C und sieht die Trinkreife bis etwa 2029.
Vinifikation & Ausbau
Die Trauben werden zunächst für etwa sechs Stunden auf der Maische belassen, wodurch zusätzliche Aromastoffe aus den Beerenhäuten gewonnen werden. Anschließend erfolgt eine schonende Pressung und eine kontrollierte Vergärung bei ungefähr 18 °C. Der weitere Ausbau erfolgt reduktiv im Edelstahltank, wodurch die frische, sortentypische Aromatik erhalten bleibt.
Verkostung
In der Nase zeigt der 2025er eine sehr typische Sauvignon-Blanc-Aromatik. Stachelbeere und Cassis verbinden sich mit Holunderblüte, Limette und grünen, kräuterigen Nuancen. Dazu kommen Anklänge von frisch gemähtem Gras und etwas Paprika. Gleichzeitig besitzt der Wein eine deutlich exotische Seite mit gelben Früchten und reiferer Fruchtaromatik. Dadurch wirkt er nicht ausschließlich grün oder vegetabil, sondern ausgewogen zwischen Frische und reifer Frucht.
Am Gaumen
Frisch, klar und saftig. Die Frucht steht deutlich im Vordergrund, während die charakteristische Säure für Spannung und Trinkfluss sorgt. Grüne Sauvignon-Noten bleiben eher im Hintergrund und werden von gelber und exotischer Frucht abgefedert. Das Mundgefühl ist leichtfüßig und unkompliziert, gleichzeitig besitzt der Wein genügend Struktur für die Begleitung von Speisen. Im Finale bleiben Frucht und frische Säure angenehm lange präsent.
Aromatik
Stachelbeere
Cassis
Holunderblüte
Limette
Mandarine
Maracuja
gelbe Früchte
frisch gemähtes Gras
Paprika
feine Kräuterwürze
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie auf Frische und jugendliche Frucht ausgelegt. Die Weingutsexpertise nennt ein Trinkfenster bis 2029. Seine stärkste Phase liegt dabei in den ersten Jahren nach der Abfüllung, wenn Stachelbeere, Zitrus, Cassis und exotische Frucht besonders deutlich hervortreten.
Servieren
Optimal bei 9–11 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas unterstützt die aromatische Sauvignon-Blanc-Typizität. Eine längere Belüftung ist nicht erforderlich.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Meeresfrüchten
Garnelen mit Aioli
Räucherlachs
Sushi
frischen Salaten
Gemüse-Quiche
Risotto
Spargel
Ziegenkäse
asiatischer und indischer Küche
Gerade die Kombination aus frischer Säure und aromatischer Frucht macht ihn auch zu einem sehr guten Aperitifwein.
Lugana DOC „Sopravento“ 2025 – 0,375 l
Pasini San Giovanni – Raffa di Puegnago del Garda, Lombardei | bio
Der Sopravento 2025 ist die elegante, charaktervolle Lugana-Selektion von Pasini San Giovanni. Ein 100 % Turbiana aus biologischem Anbau, der Frische und Mineralität mit etwas mehr Tiefe und Struktur verbindet. Die Halbflasche macht ihn besonders attraktiv als Begleiter zu einem einzelnen Gang oder als stilvollen Aperitif.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der 2025er hell strohgelb mit grünlichen Reflexen. Die Nase ist präzise und frisch: Zitrone, Limette und grüner Apfel treffen auf weißen Pfirsich und weiße Blüten. Dazu kommen feine Kräuter und eine dezente mineralische Würze. Am Gaumen wirkt der Sopravento trocken, saftig und geradlinig, mit lebendiger Säure und einer feinen, für Turbiana typischen phenolischen Struktur. Die Frucht ist klar und frisch, während die Mineralität für zusätzlichen Zug sorgt. Im Finale kommen Zitrus, grüner Apfel und eine feine Bittermandelnote zusammen. Die salzige Mineralität bleibt lange präsent.
Ein präziser, eleganter Lugana mit viel Trinkfluss – klein im Format, aber keineswegs klein im Charakter.Sopravento gehört zu den charaktervolleren Lugana-Weinen von Pasini San Giovanni. Der Name – italienisch für „über dem Wind“ – spielt auf die gut belüfteten Weinberge und den besonderen Einfluss des Gardasees an.Die Grundlage bildet Turbiana, die charakteristische Rebsorte des Lugana. Pasini San Giovanni bewirtschaftet seine Weinberge seit Jahren biologisch und legt großen Wert darauf, die Eigenart der Böden und des Mikroklimas möglichst unverfälscht in den Wein zu übertragen.Die Weinberge rund um den südlichen Gardasee stehen auf moränischen Böden, die durch die eiszeitlichen Gletscher entstanden sind. Lehm, Kalk, Sand und mineralische Ablagerungen verleihen der Turbiana ihren typischen Mix aus Zitrusfrucht, Frische, salziger Mineralität und feiner Bittermandel.Im Keller wird der Wein bewusst zurückhaltend behandelt. Die schonende Verarbeitung und temperaturkontrollierte Gärung erhalten die aromatische Klarheit; der Ausbau ohne dominierenden Holzeinsatz stellt Frische und Herkunft in den Mittelpunkt.
Der 2025er in der 0,375-l-Flasche ist besonders praktisch für die Gastronomie: Er bietet die Tiefe eines ernsthaften Lugana, ohne dass eine ganze Flasche geöffnet werden muss.
Perfekt zu
Die Halbflasche eignet sich ideal für einen einzelnen Gang:
Fisch-Carpaccio
Forelle, Barsch und Zander
Garnelen und Muscheln
Spaghetti alle vongole
Fischrisotto
Spargel
Artischocken
Vitello tonnato
leichte Pasta
mediterrane Antipasti
Besonders gelungen ist die Kombination mit Fisch-Carpaccio oder einem kleinen Risotto – die Säure und salzige Mineralität bringen Frische, während die feine phenolische Struktur genügend Charakter für die Speisenbegleitung besitzt.
Serviertemperatur: etwa 9–11 °C.
Grauburgunder 2025 – Literflasche, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde von Karl Pfaffmann aufgebaut, der 1955 erstmals eigenen Wein auf die Flasche brachte. 1964 wurde der ursprünglich landwirtschaftliche Mischbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Familienweingut von Helmut Pfaffmann geführt; Markus Pfaffmann ist seit 1998 als Kellermeister verantwortlich. Die Weinberge umfassen rund 40 Hektar in Walsheim, Nußdorf und Knöringen. Der Betrieb gehört zu den etablierten Erzeugern der Südpfalz und ist besonders für seine zugänglichen, sortentypischen Burgunderweine bekannt. Der Grauburgunder in der Literflasche ist dabei bewusst auf unkomplizierten, fruchtbetonten Trinkgenuss ausgerichtet.
Herkunft & Terroir
Die Trauben stammen aus warmen Südpfälzer Lagen. Für einen frühzeitig gelesenen Grauburgunder ist insbesondere der Kalkgehalt der Böden wichtig: Er unterstützt die Ausbildung einer klaren Burgunderaromatik und bewahrt trotz des warmen Klimas die Frische. Das Weingut beschreibt die Südpfalz ausdrücklich als besonders geeignet für Grauburgunder mit jugendlich-frischer Frucht.
Jahrgang 2025
Der 2025er besitzt 12,5 % vol. Alkohol und ist trocken ausgebaut. Die verfügbare Produktinformation weist rund 6–7 g/l Restzucker und etwa 6,1–6,2 g/l Säure aus. Damit zeigt sich der Wein trocken, aber nicht karg, sondern mit einer angenehm saftigen Frucht.
Vinifikation & Ausbau
Der Wein wird im Edelstahltank ausgebaut. Der temperaturkontrollierte Ausbau bewahrt die frische Frucht und sorgt für einen klaren, unkomplizierten Stil. Der Schraubverschluss unterstreicht die Ausrichtung auf Frische und unkomplizierten Genuss. Der Wein wird zudem als vegan geführt.
Verkostung
In der Nase dominieren frische Zitrusnoten sowie saftige grüne und gelbe Äpfel. Dazu kommt eine dezente gelbfruchtige Burgundernote. Die Aromatik ist bewusst nicht überreif oder schwer, sondern jugendlich und frisch.
Am Gaumen
Saftig, weich und unkompliziert mit dezenter Säure. Die Apfelfrucht steht im Vordergrund, begleitet von Zitrus und einer leichten, burgundischen Würze. Der Wein besitzt genügend Frische, um trotz seiner runden Frucht animierend zu bleiben. Die Literflasche ist dabei weniger auf Komplexität als auf Trinkfluss, Sortentypizität und Vielseitigkeit ausgelegt.
Aromatik
grüner Apfel
gelber Apfel
Jonagold
Zitrus
Limette
Quitte
dezente gelbe Frucht
feine Burgunderwürze
Reifepotenzial
Der Wein ist für den jungen Genuss bestimmt. Das Weingut gibt für den aktuellen 2025er eine Trinkreife bis etwa 2028 an. Die Frische und Primärfrucht stehen klar im Mittelpunkt; eine längere Lagerung würde daher nicht den eigentlichen Charakter des Weines verbessern.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein normales Weißweinglas genügt vollkommen. Nach dem Öffnen direkt trinkbereit.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Feldsalat
Kürbissuppe
Quiche
Gemüsegerichten
Putenschnitzel
hellem Geflügel
Zander
Seezunge
Wildlachs
cremigen Fischsaucen
mildem Bergkäse
Das Weingut empfiehlt ihn ausdrücklich zu Feldsalat, Kürbissuppe, Putenschnitzel und Wildlachs mit Bärlauch-Wein-Sahnesauce.
Merlot Veneto IGT 2023 – 1 Liter
Cavazza – Vicenza, Venetien
Der Merlot Veneto IGT 2023 von Cavazza ist ein unkomplizierter, klassisch-venetischer Merlot: saftig, weich, rotfruchtig und angenehm würzig. Die Literflasche passt perfekt zu seinem Charakter als unkomplizierter Haus- und Speisenwein. Der Wein stammt von den Colli Berici rund um Vicenza, wo Merlot bei Cavazza bereits seit Jahrzehnten kultiviert wird.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt er ein mittleres, leuchtendes Rubinrot. In der Nase stehen Kirsche, Pflaume und rote Johannisbeere im Vordergrund. Dazu kommt eine dezente Pfefferwürze und eine leicht kräuterige Note. Am Gaumen ist er trocken, weich und saftig, mit sanftem Tannin, mittlerem Körper und einer gut eingebundenen Säure. Die rote Frucht bleibt im Mittelpunkt; im Nachhall kommen nochmals Erdbeere und Kirsche zum Vorschein.
Ein unkomplizierter Merlot mit viel Trinkfluss – fruchtig, weich und angenehm frisch.
Herkunft & Terroir
Die Merlot-Reben wachsen auf den Colli Berici in der Provinz Vicenza, unter anderem in den Gemeinden Alonte und Orgiano. Die Böden sind ton- und kalkhaltig, was dem Wein neben der Frucht eine gewisse Struktur verleiht. Cavazza baut Merlot dort bereits seit den 1980er-Jahren an; die Reben werden im Guyot erzogen und sind etwa 20 Jahre alt.
Ausbau
Die Trauben werden vollständig entrappt und etwa acht Tage auf den Schalen vergoren. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahl. Anschließend reift der Wein für einige Monate in Betontanks bzw. Edelstahl, ohne einen dominanten Holzeindruck. Das ist für diesen Stil genau richtig: Frucht und Frische statt Vanille und Röstaromen.
Jahrgang 2023
Der 2023er ist ein Wein für den jungen, unkomplizierten Genuss. Er besitzt genügend Säure und Tannin, um zum Essen zu funktionieren, ist aber nicht auf lange Kellerreife ausgelegt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2026/27 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: nicht erforderlich.
Cavazza nennt für den aktuellen technischen Stil 12,5 % vol.; Händlerangaben für die 2023er Literabfüllung führen 12 % vol. auf.
Perfekt zu
Hier ist der Merlot ausgesprochen vielseitig:
Antipasti und Salumi
Pizza
Pasta mit Ragù
Lasagne
Pasta mit Fleischsauce
Salsiccia
Schweinefleisch
Kalb
Braten
Kaninchen
einfache Grillgerichte
milde bis mittelkräftige Käse
Cavazza empfiehlt ihn insbesondere zu Ofen-Pasta mit Fleischsauce sowie Schweinefleisch, Braten und Kaninchen.
Mein Favorit: Pasta al forno mit Ragù. Die saftige rote Frucht des Merlot harmoniert mit Tomate und Fleisch, während die Säure für Frische sorgt.
Chardonnay Veneto IGT 2024 – 1 Liter
Cavazza – Montebello Vicentino, Venetien
Der Chardonnay Veneto IGT 2024 von Cavazza ist ein unkomplizierter, frischer und ausgesprochen vielseitiger 100-%-Chardonnay. Die 1-Liter-Flasche unterstreicht seinen Charakter als unkomplizierten Alltags- und Gastronomiewein: viel Frucht, Frische und Trinkfluss, ohne schweren Holzeinfluss.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt er sich hell strohgelb mit strahlenden Reflexen. Die Nase ist offen und freundlich mit reifer Birne, Pfirsich und Zitrusfrüchten. Dazu kommen feine florale Nuancen, ein Hauch Vanille sowie eine dezente mineralisch-würzige Note. Am Gaumen präsentiert er sich fruchtig, harmonisch und frisch. Die Zitrusnoten sorgen für Lebendigkeit, während eine leichte, fast honigartige Rundung den Wein weich und zugänglich macht. Die Säure ist gut eingebunden und die Mineralität gibt ihm zusätzlichen Zug. Ein frischer, fruchtbetonter Chardonnay mit unkompliziertem Trinkfluss – eher saftig und leichtfüßig als cremig oder holzbetont.
Herkunft & Stil
Cavazza sitzt in Montebello Vicentino und arbeitet in den Weinbergen der Gebiete rund um Vicenza. Das Weingut ordnet seine klassischen Weine als Botschafter der venezianischen Rebsorten und ihrer regionalen Typizität ein. Beim Chardonnay steht entsprechend die Rebsorte selbst im Mittelpunkt. Der Wein ist als trocken ausgewiesen und hat 12 % vol. Alkohol.
Ausbau
Der 2024er wird als klassischer, frischer Chardonnay angeboten und ist nicht auf einen ausgeprägten Barrique-Charakter ausgelegt. Die fruchtige Stilistik mit Birne, Pfirsich und Zitrus bleibt dadurch im Vordergrund. Gerade für die Literflasche ist das ideal: öffnen, einschenken, trinken – ohne dass der Wein lange Aufmerksamkeit benötigt.
Jahrgang 2024
Der Wein ist jung und jetzt sehr gut zugänglich. Seine Stärke liegt in der Frische und Primärfrucht, weshalb er nicht für eine lange Kellerreife gedacht ist.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 6–8 °C Dekantieren: nicht erforderlich.
Ich würde ihn eher frisch servieren und die Flasche nach dem Öffnen wieder kühl stellen.
Perfekt zu
Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einem hervorragenden Mittags- und Terrassenwein:
Meeresfrüchte
Garnelen
Muscheln
Fischvorspeisen
Risotto
Pasta mit hellen Saucen
Geflügel
leichte Gemüsegerichte
Antipasti
als Aperitif
Besonders passend sind Risotto mit Meeresfrüchten oder eine einfache Pasta mit Zucchini und Garnelen. Die Frucht des Chardonnay ergänzt die Speisen, während Zitrusfrische und Säure für Leichtigkeit sorgen.
Trebbiano d’Abruzzo DOC „Vigna Corvino“ 2024 (Bio)
Contesa – Collecorvino, Pescara, Abruzzen
Der Vigna Corvino Trebbiano 2024 von Contesa ist ein unkomplizierter, trockener und angenehm frischer Weißwein aus Trebbiano d’Abruzzo und Trebbiano Toscano. Die Cuvée besteht aus 70 % Trebbiano d’Abruzzo und 30 % Trebbiano Toscano. Die biologisch bewirtschafteten Reben wachsen rund um Collecorvino auf etwa 250 Metern Höhe auf lehmig-schluffigen Böden und werden traditionell in der Pergola abruzzese erzogen.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der 2024er hellgelb und klar.
Die Nase ist frisch und zurückhaltend mit weißen Blüten, grünem Apfel und feinen Zitrusnoten. Dazu kommt eine dezente pflanzlich-würzige Nuance, die dem Wein etwas mediterranen Charakter gibt. Am Gaumen präsentiert sich der Trebbiano trocken, leichtfüßig und knackig frisch. Die Apfelfrucht wird von einer lebendigen Säure getragen, während eine feine mineralisch-salzige Note für zusätzlichen Trinkfluss sorgt. Mit 12 % vol. Alkohol bleibt der Wein angenehm unkompliziert und eignet sich hervorragend für den täglichen Genuss. Der Ausbau erfolgt bewusst schlicht: schonende Pressung, temperaturkontrollierte Gärung und Reife im Edelstahl. Dadurch bleiben Frucht und Frische im Vordergrund. Das Finale ist frisch, trocken und sauber, mit grünem Apfel, Zitrus und einem dezenten mineralischen Nachhall.
Ein ehrlicher, klassischer Abruzzen-Trebbiano – frisch, unkompliziert und wunderbar vielseitig.Tradition im Weinberg, Klarheit im Keller.
Für den Vigna Corvino verwendet Contesa Trauben aus der traditionellen Pergola-Erziehung, die in den Abruzzen seit Generationen verbreitet ist. Die Reben wachsen auf rund 250 Metern Höhe rund um Collecorvino – ein Standort, der durch die Höhenlage und die nächtliche Abkühlung eine gute Balance zwischen Reife und Frische ermöglicht.
Auch im Keller bleibt Contesa bewusst traditionell und zurückhaltend. Die Trauben werden schonend gepresst, temperaturkontrolliert vergoren und anschließend im Edelstahl ausgebaut. So entsteht kein aufwendig gemachter Prestige-Weißwein, sondern ein Wein, der vor allem eines können soll: frisch, sauber und unkompliziert Freude machen.
Mit seiner Kombination aus Apfelfrucht, Blüten und knackiger Säure ist er der ideale Begleiter für die leichte italienische Küche.
Perfekt zu
Antipasti, Fisch und Meeresfrüchten, frittiertem Fisch, Pasta mit Gemüse, leichten Risotti, Geflügel und jungen Frischkäsen.
„Erstes Fass“ Weißweincuvée 2025 „Nachschlag“
Christian Stahl – Auernhofen, Maindreieck, Franken
Die „Erstes Fass“ Weißweincuvée 2025 „Nachschlag“ von Christian Stahl steht für einen unkomplizierten, modernen und sehr trinkanimierenden Franken-Weißwein. Weniger auf maximale Komplexität ausgelegt als die höherklassigen Weine des Hauses, überzeugt sie vor allem durch Frische, saftige Frucht und unkomplizierten Trinkfluss.
Charakter & Verkostung
In der Nase grüner Apfel, Birne, Zitrusfrüchte und weißer Pfirsich, dazu feine florale und kräuterige Noten. Ein Hauch von grüner Traube und Limette sorgt für zusätzliche Frische. Am Gaumen trocken, leichtfüßig und saftig, mit einer lebendigen Säure und klarer Frucht. Die Textur ist schlank und animierend, ohne dünn zu wirken. Im Finale bleiben Zitrus, grüner Apfel und eine feine mineralische Note zurück.
Ein unkomplizierter, frischer Weißwein mit hohem Trinkfluss – genau der Wein für den „Nachschlag“.
Der Stil von „Erstes Fass“
Die „Erstes Fass“-Weine von Christian Stahl stehen für einen jungen, frischen und zugänglichen Stil.
Hier geht es weniger um:
lange Reife
große Konzentration
komplexe Holzaromen
sondern vielmehr um:
Frische
klare Frucht
Saftigkeit
unkomplizierten Genuss
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Zusatz „Nachschlag“ passt deshalb hervorragend: ein Wein, von dem man gerne noch ein Glas nimmt.
Jahrgang 2025
Der 2025er ist als junger Weißwein vor allem für den frischen Genuss gedacht.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027–2028 Serviertemperatur: 7–9 °C
Gut gekühlt servieren, aber nicht eiskalt – bei etwa 8 °C bleibt die Frucht klar und die Säure schön animierend.
Perfekt zu
Ein ausgesprochen vielseitiger Alltagswein:
Flammkuchen
Spargel
Salate
leichte Pasta
Gemüsegerichte
Fisch
Meeresfrüchte
Sushi
Geflügel
Frischkäse
Ziegenkäse
Brotzeit
leichte fränkische Küche
Besonders passend zu Flammkuchen mit Zwiebeln und Kräutern. Auch als Aperitif oder Terrassenwein funktioniert er hervorragend.
Rosé „DRINK PINK [NACHSCHLAG]“ 2025
Christian Stahl – Auernhofen, Maindreieck, Franken
Der „DRINK PINK [NACHSCHLAG]“ 2025 ist ein moderner, unkomplizierter Franken-Rosé mit frischer roter Frucht, saftiger Säure und sehr hohem Trinkfluss. Der Name ist Programm: ein Rosé, der weniger auf Schwere und Komplexität als auf Frische, Spaß und den nächsten Schluck setzt.
Charakter & Verkostung
In der Nase Erdbeere, Himbeere und rote Johannisbeere, dazu ein Hauch von Kirsche und rosa Grapefruit. Feine florale Nuancen geben zusätzliche Frische. Am Gaumen trocken, leicht und saftig, mit knackiger Säure und lebendiger roter Frucht. Die Textur bleibt schlank und frisch, mit einer feinen mineralischen Note im Hintergrund. Das Finale ist fruchtig, zitrisch und animierend.
Ein unkomplizierter, moderner Rosé mit viel Frische – gemacht für den nächsten Schluck.
Stil
Der „DRINK PINK“ ist kein schwerer, gastronomischer Rosé, sondern ein frischer Allrounder für unkomplizierte Genussmomente.
Sein Aromenspektrum:
Erdbeere → Himbeere → rote Johannisbeere → Grapefruit → frische Säure
Dadurch wirkt er eher knackig und saftig als cremig oder süß.
Jahrgang 2025
Als junger 2025er steht der Wein ganz im Zeichen der Primärfrucht und Frische.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 7–9 °C
Gut gekühlt servieren – idealerweise frisch aus dem Kühlschrank, aber nicht eiskalt.
Perfekt zu
Der Rosé ist ausgesprochen vielseitig:
Antipasti
Bruschetta
Pizza
Flammkuchen
Pasta
sommerliche Salate
gegrilltes Gemüse
Geflügel
leichte Fischgerichte
Garnelen
Sushi
mediterrane Küche
Ziegenkäse
Besonders schön zu Pizza mit Gemüse und luftgetrocknetem Schinken. Auch als Aperitif, Terrassenwein oder Begleiter zum Grillabend ist er ideal.
Verkostungsnotiz:Helles, klares Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase komplexe Aromen mit kräutrigen (Heu und Fenchel) und balsamischen Würznoten (Anissamen), sowie Anklänge von Pfirsich, Holunderblüte und Stachelbeere. Am Gaumen wieder komplexe, frische Frucht, vollmundig mit filigraner Struktur und mineralischen Assoziationen, sortentypisch, mit feiner Fruchtsüße und gut stützender, lebendiger Säure. Feine Exotik im herrlich-leichten Abgang. Ein feiner, sommerlicher Aperitif für die Terrasse! Bodegas Don Diego, La Seca, Valladolid, RuedaDie Weingärten von Tramoya sind zwar schon 45 bis 50 Jahre alt, aber sie repräsentieren die junge Winzer-Generation der alteingesessenen Familie Escudero. Pablo, Maria und Diego Escudero, die Kinder von Altmeister Pedro Escudero, verwirklichen hier ihre eigenen Vorstellungen von Weissweinrzeugung. Ihre Produkte präsentieren sich modern in Stilistik und Flaschenausstattung, ohne jedoch die gebiets- und rebsortentypischen Merkmale preiszugeben. Blitzsaubere, unverwechselbare Weine mit betörender Fruchtigkeit und der charakteristischen Kräuterwürze, die Liebhaber von Rueda-Weinen so sehr schätzen.
Rivaner 2024
Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden
Der Rivaner 2024 von Karl H. Johner ist die unkomplizierte, frische Seite des Kaiserstuhls: leicht, saftig, aromatisch und animierend. Ein Wein, der weniger über Tiefe und Reife als über Frische, klare Frucht und Trinkfluss kommt.
Charakter & Verkostung
In der Nase grüner Apfel, Birne, Zitrusfrüchte und weiße Blüten, dazu ein Hauch von Kräutern und frischer Traube. Am Gaumen trocken, leichtfüßig und saftig, mit moderater Säure und einer angenehm frischen Frucht. Dazu kommen dezente mineralische Nuancen. Der Abgang ist frisch, unkompliziert und animierend.
Ein klassischer, moderner Rivaner – leichtfüßig, fruchtig und sehr trinkanimierend.
Jahrgang 2024
Der 2024er ist besonders schön für den jungen, frischen Genuss. Hier geht es nicht um lange Lagerung, sondern um die unmittelbare Aromatik.
rinkfenster: jetzt bis etwa 2026–2027 Serviertemperatur: 7–9 °C
Am besten jung trinken und gut gekühlt servieren.
Perfekt zu
Sein leichter Charakter macht ihn zu einem sehr vielseitigen Essensbegleiter:
Spargel
leichte Salate
Gemüsegerichte
Fisch
Meeresfrüchte
Forelle
Sushi
leichte Pasta
Flammkuchen
Ziegenfrischkäse
Frischkäse
leichte badische Küche
Besonders schön zu weißem Spargel mit zerlassener Butter. Auch als Aperitif funktioniert er hervorragend.
Verkostungsnotiz:Strahlendes Strohgelb, in der Nase delikater Duft nach reifem Apfel, Pfirsich und Akazienblüte. Am Gaumen weich und sehr aromatisch, frisch-fruchtige Anmutung mit einer dezenten Würze, sehr gut balanciert und harmonisch, ein verspielter, animierender Frizzante in toller Ausstattung.Marsuret Farm, Guia di Valdobbiadene, Treviso, Venetien, ItalienAls Agostino Marsura 1936 das Weingut Marsuret begründete, bewies er ein feines Gespür für die Standortwahl. Das Weingut liegt, malerisch in eigenen Weinbergen eingebettet, mitten im Herzen des traditionellen Prosecco-Anbaugebiets im Val de Cune in Guia di Valdobbiadene. Die Rebflächen erstrecken sich über die DOCG-Zonen Cartizze, Col San Martino, Guia, Premaor, Rolle, Zuel und Le Serre.Während andere Erzeuger mit der neuen amtlichen Ursprungsbezeichnung des Prosecco Superiore, wodurch die gesamte Proseccowelt neu geordnet wurde, die Berechtigung verloren, ihre Weine mit der Bezeichnung Prosecco zu vermarkten, gehört Marsuret zu den Gewinnern der Neuordnung. Durch die Klassifikation der besten Lagen im historischen Anbaugebiet um die Städte Conegliano und Valdobbiadene, wo der Prosecco als schäumender Weißwein vor hundert Jahren geboren wurde, dürfen sich nur noch jene Qualitätserzeugnisse Prosecco nennnen, deren Gleratrauben von dort stammen.Die Rebflächen von Marsuret liegen in diesen ausgezeichneten Lagen, die durch steiles Hügelland und hoch gelegene Weinberge charakterisiert sind, die Weinbergsarbeit wegen dieser besonderen Bedingungen noch über-wiegend traditionell von Hand durchgeführt wird. Die Ausrichtung der Weinberge, ihr Mikroklima, welches sich durch hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auszeichnet, sowie die Zusammensetzung der Böden mit steinigem Untergrund ergeben ein jeweils spezielles Terroir, das sich wiederum in der spezifischen Charakteristik der einzelnen Prosecci wiederspiegelt. Die ursprünglichen Gebäude des Familienguts wurden sukzessive über die Jahre erweitert und mit neuester Technologie modernisiert, so dass bei Marsuret Prosecci von höchster Qualität erzeugt werden. Es entstehen ausdrucksstarke und nervige Weine, die zu Recht zu den besten der Region gezählt werden.
Pinot Grigio Veneto IGT 2024 – 1 Liter
Cavazza – Vicenza, Venetien
Der Pinot Grigio 2024 in der 1-Liter-Flasche von Cavazza ist ein unkomplizierter, frischer und sehr vielseitiger venezianischer Weißwein. Er steht für genau den Stil, den man von einem guten Pinot Grigio für den täglichen Genuss erwartet: hellfruchtig, trocken, frisch und angenehm süffig. Die aktuelle 2024er Literabfüllung wird mit 12 % vol. geführt.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt er sich hell strohgelb. Die Nase ist klar und feinfruchtig mit grünem Apfel, dazu dezente Noten von Birne und weißen Blüten. Cavazza beschreibt seine Pinot-Grigio-Stilistik außerdem mit Golden-Apple- und Aprikosennoten. Am Gaumen präsentiert er sich trocken, schlank und frisch, mit moderater, gut eingebundener Säure und unkompliziertem Trinkfluss. Die Frucht bleibt dezent und sauber, ohne süß oder breit zu wirken. Das Finale ist klar, leicht mineralisch und erfrischend, mit einem kleinen Nachhall von Apfel und Zitrus.
Ein unkomplizierter, trockener Pinot Grigio – frisch, feinfruchtig und ausgesprochen vielseitig.
Herkunft & Stil
Cavazza ist in Montebello Vicentino in der Provinz Vicenza beheimatet und bewirtschaftet die Weinberge der Region seit mehreren Generationen. Der Pinot Grigio ist ein klassischer Vertreter der venezianischen Weißweintradition. CCavazza vinifiziert ihn bewusst frisch und sortentypisch, damit die klare Frucht und die feine Mineralität im Vordergrund stehen.
Ausbau
Die Trauben werden schonend und temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren. Cavazza setzt dabei auf eine Weißweinbereitung ohne Schalenkontakt und eine niedrige Verarbeitungstemperatur, um die frische Aromatik zu erhalten. Kein dominanter Holzeinsatz – entsprechend stehen Frucht, Frische und Trinkfluss im Mittelpunkt.
Jahrgang 2024
Der 2024er ist ein Wein für den jungen Genuss. Die Stärke liegt klar in seiner Frische und unmittelbaren Zugänglichkeit.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 7–9 °C Dekantieren: nicht erforderlich.
Am besten gut gekühlt servieren, aber nicht eiskalt – bei etwa 8 °C bleibt er frisch und zeigt trotzdem ausreichend Aroma.
Perfekt zu
Der Pinot Grigio funktioniert hervorragend als Aperitif und unkomplizierter Speisenbegleiter:
Antipasti
Salumi
Fischvorspeisen
Meeresfrüchte
Garnelen
Muscheln
Gemüsegerichte
Spargel
Eiergerichte
Risotto
leichte Pasta
Geflügel
Cavazza empfiehlt Pinot Grigio insbesondere zu Fischvorspeisen, Gemüse, cremigem Risotto, Eiern und Spargel sowie zu Baccalà alla Vicentina.
Gerade Baccalà alla Vicentina ist eine besonders schöne regionale Kombination: Der trockene, frische Pinot Grigio bringt Leichtigkeit zu dem cremig-salzigen Stockfischgericht.
Moscato d'Asti DOCG „Centive“ 2023 (Bio) – halbe Flasche – Tenuta Olim Bauda
Der Centive ist einer jener Moscato d'Asti, die mit jedem Schluck zeigen, warum diese traditionsreiche Rebsorte weit mehr ist als ein süßer Sommerwein. Auf den kalk- und gipshaltigen Böden von Fontanile, nördlich von Nizza Monferrato, entfaltet Moscato seine feinste aromatische Ausdruckskraft. Tenuta Olim Bauda vinifiziert den Wein bewusst behutsam, um Frische, Duft und die natürliche Leichtigkeit der Rebsorte unverfälscht einzufangen.
Schon das Bouquet verführt mit einer geradezu schwebenden Aromatik. Weißer Pfirsich, reife Birne und Zitrusfrüchte verbinden sich mit Holunderblüten, Salbei und weißen Blüten zu einem intensiven, aber niemals aufdringlichen Duft. Mit etwas Luft treten feine Noten von Limettenzeste und frischen Kräutern hinzu. Die Aromatik wirkt glasklar, duftig und ausgesprochen elegant. Auch Falstaff hebt die Kombination aus Pfirsich, Birne und weißen Blüten besonders hervor.
Am Gaumen begeistert der Centive 2023 mit seiner Leichtigkeit. Die feine, natürliche Perlage verleiht dem Wein eine zart cremige Textur, während die lebendige Säure die Süße perfekt ausbalanciert. Saftiger Pfirsich, Birne und kandierte Zitrusfrüchte verschmelzen mit floralen Nuancen und einer dezenten Würze des Salbeis. Nichts wirkt schwer oder klebrig – vielmehr besitzt der Wein eine spielerische Frische, die jeden Schluck animierend macht. Genau dieses Gleichgewicht aus Süße, Frucht und Säure zählt zu den Markenzeichen großer Moscato d'Asti.
Das Finale ist lang, fein perlend und wunderbar duftig. Weiße Blüten, Pfirsich und Zitruszeste begleiten den Wein bis in den Nachhall. Ein Moscato d'Asti voller Eleganz und Leichtigkeit, der nicht nur zu Desserts begeistert, sondern auch hervorragend zu frischen Beeren, Blauschimmelkäse oder einfach als beschwingter Aperitif passt.
Nicht jeder Moscato d'Asti stammt aus Fontanile – und genau das macht den Unterschied.
Die Cascina Centive liegt in Fontanile, einem historischen Kerngebiet des Moscato-Anbaus. Als Agostino Bertolino das Gut erwarb, erkannte er sofort das außergewöhnliche Potenzial der Böden mit ihren Sand-, Ton- und Gipsanteilen. Bis heute entstehen dort die Moscato-Trauben der Familie Olim Bauda – biologisch bewirtschaftet und mit größtem Respekt für die natürliche Aromatik der Rebsorte.
Bemerkenswert ist auch ein Hinweis der Familie selbst: Früher wurde Moscato d'Asti häufig mehrere Jahre im Keller gelagert. Diana Bertolino empfiehlt ausdrücklich, eine Flasche einmal fünf bis sechs Jahre reifen zu lassen, um die überraschende Entwicklung dieser oft unterschätzten Weine zu erleben. Der Centive 2023 zeigt bereits heute seine ganze Frische – besitzt aber deutlich mehr Potenzial, als viele einem Moscato zutrauen würden.
Riesling trocken 2024, QW, SEEHOF / FLORIAN FAUTH, Westhofen/Wonnegau – Rheinhessen
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Seehof der Familie Fauth sitzt in Westhofen im Wonnegau und wird heute von Florian Fauth geführt. Der Betrieb verfügt über rund 17 Hektar Rebfläche und hat sich besonders mit trockenen Rieslingen aus den kalkreichen Westhofener Lagen einen Namen gemacht. Die Rebflächen reichen bis an die renommierten Herkünfte Kirchspiel, Morstein und Steingrube heran Der trockene Riesling ist der klassische Gutswein des Hauses und bündelt Trauben aus verschiedenen Westhofener Spitzenlagen. Dadurch verbindet er bereits auf der Qualitätswein-Ebene die charakteristische Kalkmineralität des Wonnegau mit saftiger Rieslingfrucht und hohem Trinkfluss. Vinocentral bezeichnet ihn ausdrücklich als Benchmark in dieser Preisklasse.
Die Trauben stammen laut Fachhandel unter anderem aus den Westhofener Lagen Aulerde, Kirchspiel und Morstein. Damit fließen unterschiedliche kalkgeprägte Parzellen in den Wein ein. Die Böden rund um Westhofen sind stark von Kalkstein und Kalkmergel geprägt und verleihen den Rieslingen eine charakteristische steinige, salzige und präzise Grundstruktur. Für den Gutsriesling steht weniger die Einzelparzelle als die gemeinsame Handschrift dieser Westhofener Herkünfte im Mittelpunkt: gelbe Frucht, Zitrus, Würze und eine deutlich mineralische Spannung.
Jahrgang 2024
Der 2024er besitzt 12,5 % vol. Alkohol, 7,1 g/l Säure und 5,5 g/l Restzucker. Damit ist er klar trocken ausgebaut, besitzt aber genügend Frucht und Substanz für eine saftige, harmonische Wirkung. Die lebendige Säure bildet das Rückgrat des Weines. (vinoterra.de)
Vinifikation & Ausbau
Der 2024er wurde im Edelstahltank ausgebaut. Dadurch bleiben die Frische, die klare Rieslingfrucht und die präzise Säurestruktur unmittelbar erhalten. Die Abfüllung erfolgt mit Schraubverschluss. Der Wein wird als vegan geführt. (vinocentral.de)
Verkostung
Im Duft zeigt sich ein klarer, frischer Riesling mit grünem Apfel, reifer gelber Frucht und Grapefruit. Dazu kommen feine Kräuternoten sowie herb-mineralische Anklänge. Die Aromatik wirkt präzise und eher kühl als üppig, mit einer deutlichen steinigen Komponente. (vinoterra.de)Am zweiten Eindruck treten Zitrus und mineralische Nuancen stärker hervor. Gerade diese Verbindung aus Frische, gelber Frucht und Kalkwürze prägt den Westhofener Charakter.
Am Gaumen
Saftig, frisch und sehr animierend. Die Frucht wird von einer feingliedrigen Säure getragen, die dem Wein Spannung und Klarheit verleiht. Gleichzeitig besitzt er eine seidige Textur und einen ausgeprägten mineralischen Grip. Die Fruchtsäure wirkt präzise integriert, sodass der Wein trotz seiner Frische harmonisch und ausgewogen bleibt. (vinocentral.de) Im Finale kommt die kalkige Mineralität besonders deutlich zur Geltung. Der Nachhall bleibt frisch, saftig und steinig und macht den Wein ausgesprochen trinkanimierend.
Aromatik
grüner und reifer Apfel
Grapefruit
Zitrone und Zitruszeste
Weinbergspfirsich
gelbe Früchte
feine Kräuter
kalkige Mineralität
leicht salzige Anklänge
Auszeichnungen
Für den exakt genannten Jahrgang 2024 ist derzeit keine belastbare Bewertung eines großen deutschen Weinführers eindeutig dokumentiert. Die sensorischen Beschreibungen des Fachhandels fallen allerdings ausgesprochen positiv aus. Vinocentral bezeichnet den Riesling als „Benchmark“ seiner Kategorie und hebt besonders Frische, Grip, Fruchtbalance und mineralisches Finish hervor. (vinocentral.de)
Reifepotenzial
Der Wein ist primär auf Frische und unmittelbaren Trinkfluss ausgelegt. Die Kombination aus 7,1 g/l Säure, Mineralität und moderater Alkoholstärke gibt ihm dennoch genügend Stabilität für einige Jahre. Als Trinkempfehlung werden etwa bis 2029 angegeben. (vinoterra.de) Mit etwas Flaschenreife dürfte die frische Apfel-Zitrus-Aromatik stärker in Richtung gelbe Frucht, Kräuter und ausgeprägtere mineralische Nuancen gehen.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein schlankes bis mittelgroßes Rieslingglas unterstützt die Zitrus- und Mineralaromatik. Eine Belüftung ist nicht erforderlich.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
Zander, Saibling und Forelle
gebratenem oder gedünstetem Fisch
Meeresfrüchten
Sushi
Spargel
leichten Gemüsegerichten
Geflügel mit hellen Saucen
Salaten mit Zitrusdressing
asiatisch inspirierter Küche
Ziegenkäse
Riesling feinherb 2024, QW, SEEHOF / FLORIAN FAUTH, Westhofen/Wonnegau – Rheinhessen
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Seehof der Familie Fauth hat seinen Sitz in Westhofen und zählt zu den renommierten Betrieben des Wonnegau. Florian Fauth steht für terroirgeprägte Weine mit einem besonderen Schwerpunkt auf Riesling und Burgundersorten. Die Qualität der Weine wird wesentlich durch die kalkreichen Westhofener Lagen geprägt; auch die Basisweine sollen bereits die typische Handschrift des Hauses erkennen lassen. Das Weingut weist für seine Weine zahlreiche Auszeichnungen und positive Bewertungen renommierter Weinführer aus. Der Riesling feinherb 2024 ist als Qualitätswein ein zugänglicher Vertreter der Seehof-Kollektion und verbindet die natürliche Säure des Rieslings mit einer bewusst eingesetzten, fein eingebundenen Restsüße. Das Ergebnis ist ein fruchtbetonter, unkomplizierter Wein mit viel Trinkfluss.
Lage & Terroir
Die Trauben stammen aus Weinbergen auf Kalkstein mit Lehm und Löss. Dieses Terroir verbindet gute Wasserspeicherung mit einer klaren mineralischen Komponente und schafft die Grundlage für einen Riesling mit saftiger Frucht und präziser Säure. Der Kalkanteil verleiht dem Wein eine dezente steinige Würze, während Lehm und Löss für Frucht und eine gewisse Rundung sorgen. Dadurch wirkt der Riesling trotz seiner Frische nicht schlank oder spitz.
Jahrgang 2024
Für den 2024er werden in den verfügbaren Quellen unterschiedliche Analysewerte angegeben. Das Wonnegauer Magazin nennt 11,5 % vol. Alkohol, 14,5 g/l Restzucker und 8,3 g/l Säure. Eine aktuelle Fachhandelsquelle nennt dagegen 11 % vol., 19,8 g/l Restzucker und 7,4 g/l Säure. Die Angaben des Wonnegauer Magazins sind als regionale Veröffentlichung mit direktem Bezug zum Wein besonders relevant. Unabhängig von der Abweichung zeigen beide Datenreihen klar den Stil: feinherb, säurefrisch und mit genügend Restsüße für einen saftigen, harmonischen Gesamteindruck.
Vinifikation & Ausbau
Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank. Dadurch bleibt die Primärfrucht klar erhalten und die natürliche Frische des Rieslings steht im Vordergrund. Der Wein ist auf unkomplizierten Trinkgenuss und einen präzisen, frischen Sortenausdruck ausgerichtet.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein hell und frisch. Zitrusfrucht und Apfel stehen im Vordergrund, begleitet von einer leicht kräuterigen und herb-mineralischen Würze. Die Aromatik wirkt klar und animierend, ohne übermäßig süß oder exotisch zu erscheinen.
Am Gaumen
Saftig und feinfruchtig mit lebendiger Säure. Die Restsüße ist deutlich wahrnehmbar, bleibt aber gut eingebunden und verleiht dem Wein eine weiche, harmonische Mitte. Dazu kommen pflanzlich-würzige und mineralische Anklänge sowie ein feiner Schmelz.Der Nachhall ist frisch und angenehm nachhaltig. Gerade das Wechselspiel aus Rieslingsäure und zarter Süße macht den Wein ausgesprochen trinkanimierend. Das Wonnegauer Magazin beschreibt ihn als feingliedrigen, unbeschwerten Riesling und als vielseitigen Speisenbegleiter.
Aromatik
grüner und reifer Apfel
Zitrone und Zitruszeste
helle Pfirsichnoten
feine Kräuter
dezente mineralische Würze
leicht pflanzliche Nuancen
saftige gelbe Frucht
Auszeichnungen
Für den exakt genannten Jahrgang 2024 ist derzeit keine belastbare externe Punktbewertung eines großen Weinführers dokumentiert. Die verfügbaren Quellen konzentrieren sich auf Analysewerte und sensorische Beschreibung. Frühere Veröffentlichungen zum Weingut dokumentieren jedoch die kontinuierlich sehr gute Bewertung seiner Rieslinge durch Gault&Millau, Wein-Plus und Eichelmann. Diese Auszeichnungen beziehen sich auf das Weingut beziehungsweise frühere Kollektionen und nicht auf den 2024er Riesling feinherb.
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie für den frischen und unkomplizierten Genuss bestimmt. Die Kombination aus hoher Rieslingsäure und Restsüße ermöglicht dennoch eine gewisse Flaschenentwicklung. Für den 2024er wird ein Trinkfenster bis etwa 2031 angegeben. Mit etwas Reife können sich die Apfel- und Zitrusnoten stärker in Richtung reifer gelber Frucht, Kräuter und dezenter mineralischer Würze entwickeln.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Rieslingglas unterstützt Frucht und Säure. Eine längere Belüftung ist nicht notwendig.
Speisenbegleitung
Sehr vielseitig zu:
Fisch mit cremigen Saucen
Forelle und Saibling
gebratenem oder gedünstetem Fisch
Königin-Pastete
Geflügel in heller Sauce
Spargel
asiatischer Küche mit leichter Schärfe
süß-sauer gewürzten Gerichten
würzigen vegetarischen Speisen
Gerade die feinherbe Balance macht ihn auch zu einem sehr guten Begleiter für Gerichte, bei denen trockene Rieslinge schnell streng wirken können. Die Fachhandelsangaben nennen ausdrücklich Fischgerichte mit cremiger Sauce und Königin-Pastete.
Verkostungsnotiz:Dichtes strahlendes Kirschrot mit violetten Reflexen. In der Nase intensive Aromen von Zwetschgen, Brombeer- und Himbeerkom-pott, Spuren von Kakao, Toffee und Tabak, umrahmt von leichten Unterholztönen sowie unterschwellige Noten getoasteten Brotes. Am Gaumen wieder herausragende, komplexe Frucht- und feine Holznuancen, mit vibrierender Frische und cremiger Extraktsüße gesegnet. Ein eleganter und harmonischer Wein mit langanhaltendem Nachhall und animierenden, charmant-süßen Nuancen. Bodega Pago de Larrainzar - Ayegui, NavarraPago de Larrainzar ist ein modernes Familienweingut, das seinen Sitz auf einem schönen, historischen Gelände in der Nähe eines Klosters hat. Vor 150 Jahren hat der Ururgroßvater des heutigen Eigentümers in Ayegui - einem Örtchen, das am Jakobsweg gelegen ist - erste Reben gepflanzt und damit den Grundstock für dieses Traditionshaus gelegt. Die Goldmedaille für einen hervorragenden Tempranillo-Wein, der 1929 auf der Weltausstellung in Barcelona geehrt wurde, bezeugt das weinbauliche Können der Familie. Einige Jahre war das Gut allerdings in einen „Dornröschenschlaf“ gefallen, bis Miguel Canalejo - damals ein erfolgreicher Unternehmer in Pamplona - einen passionierten Traum verwirklichte, nämlich das alte Weingut wieder zum Leben zu erwecken.2001 war die Zeit reif, die unterbrochene Familientradition des Weinbaus fortzusetzen. So begann man 2002 mit dem Bau eines modernen Kellereigebäudes, das nach den Plänen des lokalen Architekten, Fernando Redón Huici, Gewinner des 2003 Principe de Viana Award for Arts, konzipiert wurde. Zwei von Miguels Kindern, Miguel Canalejo Lasarte (Technischer Direktor) und Irene Canalejo Lasarte (Marketing und Verkauf) stehen ihm zur Seite. Zu ihrer Unterstützung holten sie Alberto Alcantarilla Morales als Außenbetriebsleiter und den bekannten Önologen, Ignacio de Miguel Poch, mit ins Team.Heute gehören 17 Hektar Weinberge zum Besitz, mit den Sorten Tempranillo, Garnacha, Merlot und Cabernet Sauvignon bepflanzt. Das Weingut hat verschiedene Klone der französischen und spanischen Sorten selektioniert und arbeitet versuchsweise mit unterschiedlichsten Erziehungsmethoden, um die Ergebnisse im Weinberg zu optimieren. Neueste Erkenntnisse werden dabei in Einklang mit den Erfahrungen über das Land selbst gebracht. Können, Sorgfalt und intensive Arbeit im Weinberg sind eine solide Basis für beste Trauben.Die sortenrein ausgebauten Weine des Weinguts werden letztlich nach vielfältigen Verkostungsversuchen zu drei unnachahmlichen Cuvées komponiert: Pago de Larrainzar, Raso de Larrainzar und Angel de Larrainzar. Sie sind allesamt exklusiv in ihrer Zusammenstellung, elegant und ausgewogen balanciert.Zum 10-jährigen Wiederbestehen des Weinguts wurde 2013 die Cuvée „Angel de Larraizar“ kreiert. Sie ist eine Hommage an den Gründer des Weinguts, an „Angel“ Larrainzar, den Urgroßvater der Familie. Die Familie Larrainzar ist überzeugt, dass sich in dieser Cuvée Tradition und Moderne perfekt verbunden haben, und so zum Ausdruck einer lebendigen Vergangenheit werden. Der „Angel de Larrainzar ist ein körperreicher Wein mit außerordentlicher Frische, der großes Trinkvergnügen bereitet.
Cabernet Veneto IGT 2023
Cavazza – Vicenza, Venetien
Der Cabernet Veneto IGT 2023 von Cavazza ist ein klassisch-venetischer Cabernet Sauvignon mit roter und dunkler Frucht, feiner Kräuterwürze und balsamischer Frische. Kein schwerer, internationaler Cabernet, sondern ein eher schlanker, unkomplizierter und gastronomischer Rotwein. Die Kellerei baut ihn auf den Colli Berici bei Vicenza an.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt er ein leuchtendes Rubinrot. Die Nase ist typisch Cabernet, aber angenehm zugänglich: Waldbeeren, Brombeere und Heidelbeere, dazu Unterholz, etwas Minze und feine krautige Noten. Die aktuelle technische Beschreibung von Cavazza nennt außerdem balsamische Nuancen und Marasca-Kirsche. Am Gaumen ist der 2023er trocken, frisch und mittelkräftig, mit einer guten Säure und griffigem, aber nicht übermäßig schwerem Tannin. Dunkle Beeren und Kirsche werden von einer angenehm balsamischen Kräuterfrische begleitet. Das Finale ist saftig, würzig und von guter Länge, mit schwarzer Frucht und einem Hauch Minze.
Ein geradliniger Cabernet mit italienischer Leichtigkeit: fruchtig, kräuterwürzig, frisch und angenehm tanninbetont.
Herkunft & Terroir
Die Cabernet-Reben wachsen auf den Colli Berici in der Provinz Vicenza, konkret in den Hügellagen der Gemeinde Alonte. Cavazza kultiviert Cabernet Sauvignon dort bereits seit den 1980er-Jahren. Die Böden sind kalkhaltig und eisenreich. Diese geologische Grundlage ist typisch für die Hügel rund um Vicenza und unterstützt die Verbindung aus Frucht, Würze und mineralischer Frische.
Rebsorte & Ausbau
Der Wein besteht aus 100 % Cabernet Sauvignon. Die Reben werden im Guyot erzogen und sind durchschnittlich etwa 20 Jahre alt. Die Lese erfolgt in der zweiten Oktoberhälfte. Die Trauben werden vollständig entrappt und verbringen etwa acht Tage auf der Maische. Die Gärung erfolgt bei rund 24 °C im Edelstahl, anschließend wird die Reife für einige Monate in Betontanks fortgesetzt. Der bewusste Verzicht auf einen dominanten Holzausbau ist hier ein Vorteil: Cabernet-Frucht, Kräuter und Frische bleiben im Vordergrund.
Jahrgang 2023
Der 2023er ist als junger Cabernet jetzt sehr zugänglich. Er besitzt genügend Säure und Tannin, um nicht flach zu wirken, ist aber nicht auf jahrzehntelange Lagerung ausgelegt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 16–18 °C Dekantieren: nicht notwendig; 20–30 Minuten Luft im Glas reichen.
Die aktuelle technische Angabe nennt 12,5 % vol., 5,3 g/l Gesamtsäure und 4 g/l Restzucker.
Perfekt zu
Sein größter Trumpf ist die unkomplizierte Kombination mit italienischer Küche:
Salumi
Salsiccia
gegrilltes Fleisch
Rind
Kalb
Pasta mit Fleischsauce
Lasagne
Ravioli mit kräftiger Füllung
Polenta mit Ragù
Ofengerichte
Besonders passend: Tagliatelle mit Ragù alla bolognese. Die Säure hält die Kombination frisch, während Cabernet-Frucht und Kräuterwürze mit Fleisch und Tomate harmonieren.
Auch gegrillte Salsiccia mit Polenta ist eine sehr stimmige Kombination.
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