Secco Carlo rosé, Deutscher Perlwein, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann ist fest in Walsheim in der Südpfalz verwurzelt. Die Familie betreibt dort seit Generationen Weinbau; heute führt Markus Pfaffmann das Weingut gemeinsam mit seiner Familie. Die Weinberge liegen in und um Walsheim sowie in den angrenzenden Gemeinden der Südlichen Weinstraße. Traditionelle Lagen wie Walsheimer Silberberg, Nussdorfer Kirchenstück und Knöringer Hohenrain bilden die Grundlage des Sortiments. Der Carlo Rosé gehört zur unkomplizierten, feinperligen Secco-Linie des Hauses. Der Wein ist offiziell als „Deutscher Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure“ ausgewiesen und wird trocken angeboten.
Stil & Herkunftscharakter
Der Carlo Rosé steht weniger für einen bestimmten Einzellagencharakter als für den fruchtbetonten, leichten Stil der Südpfalz. Die sonnenverwöhnten Weinberge bringen reife rote Frucht hervor, während die Kohlensäure für Frische und Leichtigkeit sorgt. Als Rebsorten werden Spätburgunder und Blauer Portugieser angegeben.
Vinifikation
Der Perlwein wird trocken ausgebaut und anschließend mit Kohlensäure versetzt. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, wodurch die Primärfrucht erhalten bleibt. Je nach aktueller Abfüllung liegen Alkohol und analytische Werte leicht unterschiedlich; die aktuelle Weingutsexpertise nennt 11 % vol., während Händlerangaben teilweise 11,5 % vol. ausweisen.
Verkostung
Im Glas zeigt sich ein helles, frisches Rosé. Die Perlage ist fein und unkompliziert, der Duft ausgesprochen fruchtbetont. Im Vordergrund stehen junge Erdbeeren und saftiger Apfel, begleitet von Limette und einer zarten Kräuterwürze. Die Frucht wirkt frisch und saftig, nicht marmeladig oder schwer.
Am Gaumen
Leicht, lebendig und erfrischend. Die feine Kohlensäure verstärkt den fruchtigen Eindruck und macht den Wein ausgesprochen trinkanimierend. Erdbeere und Apfel werden von frischer Limette begleitet; im Nachhall kommt eine dezente Kräuterwürze hinzu. Trotz der Bezeichnung trocken besitzt der Carlo Rosé eine deutlich fruchtige, weiche Wirkung. Die aktuelle Expertise beschreibt ihn ausdrücklich als leichten Rosé mit frischem Limetten- und Kräuternachhall.
Aromatik
junge Erdbeere
roter Apfel
Limette
rote Beeren
dezente Kräuterwürze
frische, sommerliche Frucht
Reifepotenzial
Der Carlo Rosé ist eindeutig für den jungen Trinkgenuss konzipiert. Die aktuelle Weingutsexpertise nennt ein Trinkfenster von jetzt bis 2027. Die Stärke liegt in Frische, Frucht und Perlage – eine längere Lagerung ist nicht vorgesehen.
Servieren
Sehr kalt bei 6–8 °C servieren.
Ideal als Aperitif, auf der Terrasse oder zu unkomplizierten sommerlichen Gerichten.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Bruschetta
Mozzarella mit Tomaten und Pesto
Antipasti
mediterranen Salaten
Meeresfrüchtesalat
Garnelen
leichten Fischgerichten
sommerlichen Gemüsegerichten
Geflügel
Erdbeer- und Beerenvorspeisen
Das Weingut empfiehlt insbesondere mediterrane Antipasti sowie Salat mit Meeresfrüchten.
Rosé „DRINK PINK [NACHSCHLAG]“ 2025
Christian Stahl – Auernhofen, Maindreieck, Franken
Der „DRINK PINK [NACHSCHLAG]“ 2025 ist ein moderner, unkomplizierter Franken-Rosé mit frischer roter Frucht, saftiger Säure und sehr hohem Trinkfluss. Der Name ist Programm: ein Rosé, der weniger auf Schwere und Komplexität als auf Frische, Spaß und den nächsten Schluck setzt.
Charakter & Verkostung
In der Nase Erdbeere, Himbeere und rote Johannisbeere, dazu ein Hauch von Kirsche und rosa Grapefruit. Feine florale Nuancen geben zusätzliche Frische. Am Gaumen trocken, leicht und saftig, mit knackiger Säure und lebendiger roter Frucht. Die Textur bleibt schlank und frisch, mit einer feinen mineralischen Note im Hintergrund. Das Finale ist fruchtig, zitrisch und animierend.
Ein unkomplizierter, moderner Rosé mit viel Frische – gemacht für den nächsten Schluck.
Stil
Der „DRINK PINK“ ist kein schwerer, gastronomischer Rosé, sondern ein frischer Allrounder für unkomplizierte Genussmomente.
Sein Aromenspektrum:
Erdbeere → Himbeere → rote Johannisbeere → Grapefruit → frische Säure
Dadurch wirkt er eher knackig und saftig als cremig oder süß.
Jahrgang 2025
Als junger 2025er steht der Wein ganz im Zeichen der Primärfrucht und Frische.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 7–9 °C
Gut gekühlt servieren – idealerweise frisch aus dem Kühlschrank, aber nicht eiskalt.
Perfekt zu
Der Rosé ist ausgesprochen vielseitig:
Antipasti
Bruschetta
Pizza
Flammkuchen
Pasta
sommerliche Salate
gegrilltes Gemüse
Geflügel
leichte Fischgerichte
Garnelen
Sushi
mediterrane Küche
Ziegenkäse
Besonders schön zu Pizza mit Gemüse und luftgetrocknetem Schinken. Auch als Aperitif, Terrassenwein oder Begleiter zum Grillabend ist er ideal.
Pinot Noir Rosé trocken 2025, SEEHOF / FLORIAN FAUTH, Westhofen/Wonnegau – Rheinhessen
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Seehof der Familie Fauth in Westhofen gehört zu den profilierten Familienbetrieben Rheinhessens. Florian Fauth prägt den Stil des Hauses mit klaren, geradlinigen Weinen und einem ausgeprägten Fokus auf die kalkreichen Böden der Westhofener Weinberge. Neben Riesling bilden die Burgundersorten einen wichtigen Schwerpunkt des Sortiments. Der Pinot Noir Rosé wird bewusst als eigenständiger Wein erzeugt und nicht als Nebenprodukt der Rotweinbereitung. Bereits im Weinberg werden die Spätburgunderreben gezielt für die Roséproduktion bewirtschaftet. Die einzelnen Partien werden separat vinifiziert und erst anschließend nach den Vorstellungen des Kellermeisters assembliert.
Lage & Terroir
Der Wein stammt aus der kalkreichen Westhofener Umgebung. Als Boden wird kalkhaltiger Lehm angegeben. Diese Böden verleihen dem Rosé neben Frische auch eine feine steinige und salzige Spannung.
Jahrgang 2025
Der 2025er wurde mit 12,0 % vol. Alkohol, 6,1 g/l Säure und rund 2,8 g/l Restzucker ausgebaut. Damit präsentiert er sich klar trocken, frisch und leichtfüßig.
Vinifikation & Ausbau
Verwendet wird zu 100 % Spätburgunder. Die Trauben werden früh gelesen und ohne längere Maischestandzeit direkt abgepresst. Die einzelnen Partien werden zunächst separat ausgebaut und anschließend zur endgültigen Cuvée zusammengeführt. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank; abgefüllt wird mit Schraubverschluss. Der Wein ist vegan erzeugt. Die direkte Pressung bewahrt die helle Farbe und sorgt dafür, dass Frische und feine Pinot-Frucht im Mittelpunkt stehen.
Verkostung
Im Glas zeigt sich ein helles, leuchtendes Apricot bis Lachsrosa. Die Nase verbindet nicht zu reifen Pfirsich mit Grapefruit und Blutorange. Dazu kommen Nektarine, etwas Rhabarber und zarte rote Beeren. Eine feine Würze hält die Frucht bewusst zurück und lenkt den Fokus stärker auf Mineralität und Frische.
Am Gaumen
Trocken, saftig und ausgesprochen animierend. Die Säure wirkt fein und lebendig, ohne spitz zu werden. Der Wein besitzt für einen Rosé eine bemerkenswerte Struktur und zeigt dadurch mehr Griff und Spannung als ein rein fruchtbetonter Sommerwein.Grapefruit, Blutorange und Nektarine verbinden sich mit einer zarten Beerenfrucht und einer klaren kalkig-mineralischen Komponente. Das Finale bleibt frisch, leicht salzig und erstaunlich nachhaltig.
Aromatik
Pfirsich
Nektarine
Grapefruit
Blutorange
Erdbeere und Himbeere
rote Beeren
Rhabarber
feine Kräuterwürze
kalkige Mineralität
Auszeichnungen
Für den Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare Bewertung eines großen unabhängigen Weinführers für genau diesen Wein dokumentiert. Das Fachpublikum beschreibt den Wein jedoch ausdrücklich als strukturierten, intensiven und sehr animierenden Rosé.
Reifepotenzial
Der Pinot Noir Rosé ist auf Frische und frühen Trinkgenuss ausgelegt. Als Trinkfenster werden etwa 2026 bis 2028 angegeben. Seine Stärke liegt klar in der jugendlichen Frucht, der lebendigen Säure und dem mineralischen Zug.
Servieren
Am besten gut gekühlt bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißwein- oder Roséglas ist ideal. Eine längere Belüftung ist nicht notwendig.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
gegrilltem Lachs
Garnelen und Meeresfrüchten
sommerlichen Salaten
Antipasti
gegrilltem Geflügel
mediterranem Gemüse
leichten Pastagerichten
mildem Weichkäse
Auch als Aperitif und zu einer sommerlichen Küche funktioniert er hervorragend.
Grenache, Cinsault, Syrah, Cabernet Sauvignon & Carignan. Zitrusfrüchte, reife Nektarinen und frische Feigen, floral; im Mund klar, saftig und belebend, mit weißfruchtigem Finish. Die Provence läßt grüßen.
Cabernet & Zweigelt Rosé 2022, QW SEHER, Platt/Zellerndorf – Weinviertel
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Wolfgang Seher hat seinen Sitz in Platt im Retzer Land im Weinviertel und wurde 1968 gegründet. Heute werden rund 14 Hektar bewirtschaftet, davon etwa 9 Hektar in Platt und 5 Hektar in Obermarkersdorf. Neben den klassischen Weinviertler Weißweinsorten gehören auch Zweigelt, Pinot Noir, Cabernet Sauvignon, Merlot und Barbera zum Sortiment. Der Betrieb arbeitet naturnah und setzt auf Begrünung, Kompost und möglichst schonende Bewirtschaftung der Weinberge.Der „Cabernet & Zweigelt Rosé“ ist eine trocken ausgebaute Rosé-Cuvée aus den roten Sorten Zweigelt und Cabernet. Der Wein gehört zur fruchtbetonten, unkomplizierten Seite des Hauses und verbindet die saftige Beerenfrucht des Zweigelt mit der würzigeren Cabernet-Komponente.
Lage & Terroir
Die Weinberge in Platt liegen in einer geschützten Kessellage. Vorherrschend sind kalkhaltige Lehm- und Lössböden, die sowohl für die Burgundersorten als auch für die Rotweinsorten des Weinguts gute Bedingungen bieten. Das eher kühle Weinviertler Klima unterstützt bei den Rotweinen und Rosés eine frische, elegante Frucht und bewahrt die Weine vor übermäßiger Schwere.
Jahrgang 2022
Der 2022er wurde trocken mit 11,7 % vol. Alkohol, 5,3 g/l Säure und 1,0 g/l Restzucker ausgebaut. Damit ist er leichtfüßig, trocken und auf Frische und Trinkfluss ausgerichtet.
Vinifikation & Ausbau
Die Rosé-Cuvée wird aus Zweigelt und Cabernet erzeugt. Die allgemein beschriebene Kellerarbeit des Weinguts setzt bei den Rotweinsorten auf eine schonende Verarbeitung sowie Gärung in Edelstahltanks beziehungsweise offenen Bottichen; anschließend werden die Rotweine nach dem biologischen Säureabbau im Tank oder Barrique ausgebaut. Für den 2022er Rosé selbst ist ein Ausbau im Edelstahl die naheliegende und stilistisch passende Einordnung, eine konkrete technische Angabe zum exakten Ausbau ist in den verfügbaren Quellen jedoch nicht eindeutig dokumentiert.
Verkostung
Im Duft zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtbetont. Zarte rote Farbe begleitet Aromen von weißer und schwarzer Johannisbeere sowie Himbeere. Die Beerenfrucht wirkt frisch, klar und saftig, ohne in eine marmeladige Richtung zu gehen.
Am Gaumen
Frisch, fruchtig und saftig mit leichtem Körper. Die lebendige Säure sorgt für Spannung und Trinkfluss, während die Beerenaromen den Wein weich und zugänglich wirken lassen. Die trockene Ausrichtung bleibt klar erkennbar; der geringe Restzucker unterstützt lediglich die Fruchtwirkung. Der Nachhall ist unkompliziert, frisch und animierend.
Aromatik
Himbeere
weiße Johannisbeere
schwarze Johannisbeere
rote Beeren
zarte Kräuterwürze
frische, saftige Frucht
dezente mineralische Anklänge
Auszeichnungen
Für den exakt genannten Jahrgang 2022 ist keine belastbare externe Punktbewertung von Falstaff, VINUM oder Gault&Millau dokumentiert. Der Händler führt den Wein entsprechend ohne externe Bewertung.Das Weingut selbst ist allerdings im Falstaff Weinguide vertreten und wird dort mit drei Sternen geführt; diese Auszeichnung bezieht sich auf den Betrieb und nicht auf den konkreten Rosé-Jahrgang.
Reifepotenzial
Der Wein ist klar auf den jungen Trinkgenuss ausgerichtet. Seine Stärke liegt in der frischen Beerenfrucht und der lebendigen Säure. Für eine längere Flaschenlagerung ist er nicht konzipiert; der 2022er sollte daher vor allem aufgrund seiner Frische und Saftigkeit genossen werden.
Servieren
Ideal bei 7–9 °C. Ein mittelgroßes Weißwein- oder Roséglas bringt die Fruchtaromatik am besten zur Geltung. Eine Belüftung ist nicht erforderlich.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
leichten Blattsalaten
Salaten mit Garnelen oder Krabben
gegrilltem Lachs
Forelle und anderen leichten Fischgerichten
Kalbsgerichten
sommerlichem Gemüse
mediterranen Vorspeisen
leichten Pasta-Gerichten
Muskat Rosé 2025, LEON GOLD, Weinstadt-Gundelsbach/Remstal – Württemberg
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Leon Gold liegt in Weinstadt-Gundelsbach im Remstal und wurde 2015 gegründet. Leon Gold bewirtschaftet die Weinberge konsequent biologisch-dynamisch und ist seit 2016 Demeter-zertifiziert. Inzwischen umfasst die Rebfläche rund 18 Hektar. Die Weine entstehen mit besonderem Augenmerk auf Biodiversität, Handarbeit und einer klaren, eigenständigen Herkunftscharakteristik.Der Muskat Rosé gehört zu den eigenständigen, unverwechselbaren Weinen des Hauses. Grundlage ist Muskat-Trollinger, eine traditionelle württembergische Spezialität mit ausgeprägter aromatischer Muskatnote. Der Wein verbindet diese alte schwäbische Rebsorte mit einer modernen, bewusst unkomplizierten Rosé-Stilistik.
Lage & Terroir
Die Weinberge von Leon Gold liegen in den Steillagen rund um Gundelsbach. Geologisch prägen Keuperschichten mit Gipskeuper, Schilfsandstein, Kieselsandstein und buntem Mergel die Rebflächen. Das Zusammenspiel aus Kleinklima, exponierten Weinbergen und biologisch-dynamischer Bewirtschaftung bildet die Grundlage für charaktervolle Weine mit eigenständiger Mineralität. Beim Muskat Rosé steht allerdings weniger eine einzelne Lage als die typische Sortenaromatik des Muskat-Trollingers im Mittelpunkt.
Jahrgang 2025
Der Jahrgang 2025 wurde mit 11,5 % vol. Alkohol, 6,9 g/l Säure und 9 g/l Restzucker abgefüllt. Damit bewegt sich der Wein im feinherben Bereich: Die Säure sorgt für Frische und Zug, während die moderate Restsüße die intensive Muskat- und Fruchtaromatik abrundet.
Vinifikation & Ausbau
Der Wein wird biologisch erzeugt und als Gutswein geführt. Die vorhandenen technischen Angaben weisen einen Schraubverschluss aus. Der Ausbau ist klar auf Frische, Frucht und die unverwechselbare Aromatik des Muskat-Trollingers ausgerichtet.
Verkostung
Bereits die Farbe unterstreicht den eigenständigen Charakter: zartes Altrosa mit pinken Reflexen. In der Nase steht unmittelbar die typische Muskatnote im Vordergrund. Dazu gesellen sich Muskatblüte, Granatapfel, Piment d’Espelette und eine sehr feine, fast ölige Anmutung, die an Himbeerkernöl erinnert. Die Aromatik ist intensiv, aber nicht schwer. Gerade die Verbindung aus floraler Würze, roten Früchten und pikanten Gewürzanklängen macht den Wein ungewöhnlich charaktervoll.
Am Gaumen
Saftig und fruchtbetont mit einer angenehm würzig-herben Kontur. Die Frucht steht unmittelbar im Mittelpunkt, wird aber von der frischen Säure und einer dezenten phenolischen Struktur ausbalanciert. Der feinherbe Charakter sorgt für Rundung, ohne den Wein breit erscheinen zu lassen. Im Finale bleibt eine Kombination aus roten Früchten, Muskatwürze und leicht pikanter Kräuter- beziehungsweise Gewürzprägung zurück. Der Nachhall ist fruchtfüllig und animierend.
Aromatik
Muskatblüte
Granatapfel
Himbeere
rote Beeren
feine florale Noten
Piment d’Espelette
würzige Kräuter
dezente pikante Nuancen
leicht ölige, nussig-fruchtige Anklänge
Auszeichnungen
Der Muskat Rosé 2025 erhielt 89 Punkte bei VINUM. Damit ist für den exakt genannten Jahrgang eine belastbare externe Bewertung dokumentiert.
Bemerkenswert ist außerdem der Erfolg des Weinguts bei der Württemberger Weinmeisterschaft „Edition Rosé 2025“: Leon Gold gewann die Abstimmung zum Rosé-Meister 2025. Im dafür zusammengestellten Verkostungspaket war der Muskat Rosé des Weinguts allerdings der Jahrgang 2024; die Auszeichnung darf daher nicht als direkte Jahrgangsprämierung des 2025ers verstanden werden.
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie auf Frische und unmittelbaren Trinkgenuss ausgelegt. Die Kombination aus lebendiger Säure und moderater Restsüße hält ihn für einige Jahre stabil; aktuell wird ein Trinkfenster bis etwa 2031 angegeben. Seine größte Stärke liegt jedoch in der jugendlichen Muskat-, Beeren- und Blütenaromatik.
Servieren
Ideal bei etwa 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißwein- oder Roséglas bringt die aromatische Muskatnote besonders schön zur Geltung.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
sommerlichen Salaten
leichten asiatischen Gerichten
Thai-Küche
vietnamesischer Küche
würzigem Geflügel
Grillgemüse
orientalisch gewürzten Vorspeisen
milden Currys
fruchtig-pikanten Gerichten
als Aperitif
Verkostungsnotiz
In der Nase sehr aromatisch: Filigranes Gitterwerk aus reifen Waldfrüchten, Kirschen, Himbeeren, bei appetitanregender Frische, etwas Limette und Rhabarber. Ein sehr frischer, klarer und eleganter Rosé!
Frisch, ausgewogen und von eleganter Kühle – ein Rosé mit Charakter und großem Trinkvergnügen
Rosé trocken 2025 (Bio), PHILIPP KUHN, Laumersheim/Deutsche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Philipp Kuhn in Laumersheim gehört zu den renommierten Betrieben der Pfalz und ist Mitglied im VDP. Philipp Kuhn übernahm den Familienbetrieb Anfang der 1990er-Jahre und entwickelte ihn konsequent zu einem qualitätsorientierten Weingut mit starkem Fokus auf Riesling und Burgundersorten. Die Weinberge liegen vor allem rund um Laumersheim und in den kalkgeprägten Herkünften der nördlichen Pfalz. Der Rosé ist als trockener Gutswein auf unkomplizierten, frischen Trinkgenuss ausgerichtet und zeigt die fruchtbetonte Seite der roten Rebsorten des Hauses.
Herkunft & Terroir
Die Trauben stammen aus verschiedenen Weinbergen des Weinguts. Die kalkreichen Böden rund um Laumersheim verleihen auch den leichteren Weinen eine gewisse mineralische Frische und sorgen dafür, dass die Frucht nicht breit oder schwer wirkt. Beim Rosé steht allerdings weniger der einzelne Boden im Mittelpunkt als die Kombination aus reifer Beerenfrucht, Frische und einem klaren, trockenen Ausbau.
Jahrgang 2025
Der 2025er präsentiert sich jung, frisch und ausgesprochen trinkanimierend. Der Jahrgang bringt eine saftige Frucht und eine lebendige Säure mit. Durch den trockenen Ausbau bleibt der Wein schlank und präzise, ohne an Fruchtfülle zu verlieren.
Vinifikation & Ausbau
Für den Rosé werden rote Trauben schonend verarbeitet, sodass ein hellfarbiger, frischer Most entsteht. Der Ausbau erfolgt auf Frische und Frucht ausgerichtet und bewahrt die natürliche Beerenaromatik. Die biologische Bewirtschaftung steht dabei für einen möglichst naturnahen Umgang mit den Weinbergen.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein frisch und fruchtbetont. Rote Beeren stehen im Vordergrund, begleitet von feinen Zitrusnoten und einer leicht floralen Würze. Erdbeere und Himbeere verleihen ihm einen sommerlichen Charakter.
Am Gaumen
Saftig, trocken und leichtfüßig. Die rote Frucht wirkt frisch und klar, während die lebendige Säure für Spannung sorgt. Ein feiner mineralischer Zug gibt dem Wein zusätzlichen Halt. Der Abgang ist erfrischend, fruchtig und animierend. Kein schwerer oder breit angelegter Rosé, sondern ein klarer, trockener Stil mit viel Trinkfluss.
Aromatik
Erdbeere
Himbeere
rote Johannisbeere
rote Kirsche
Grapefruit
Zitrusfrucht
feine florale Noten
dezente Mineralität
Reifepotenzial
Der Wein ist für den jungen Genuss gedacht. Seine Stärken liegen in Frische, Frucht und unkompliziertem Trinkfluss. Am besten innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre genießen.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißwein- oder Roséglas ist vollkommen ausreichend.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
mediterranen Salaten
Antipasti
gegrilltem Gemüse
Bruschetta
Garnelen
gegrilltem Fisch
sommerlichen Pastagerichten
Geflügel
mild gewürzten asiatischen Gerichten
leichten Grillgerichten
Auch als Aperitif eignet sich der trockene Rosé hervorragend.
Aglianico Rosato del Sannio DOP „Nafris“ 2025
Janare – La Guardiense, Benevento, Kampanien
Der Nafris 2025 ist die elegante Rosé-Interpretation der großen kampanischen Rebsorte Aglianico. Er verbindet die würzige Persönlichkeit des Aglianico mit einer frischen, saftigen und ausgesprochen animierenden Rosé-Stilistik. Der Wein stammt aus dem Sannio Beneventano, einer Region mit vielfältigen Böden – von alluvialen Terrassen über vulkanisch geprägte Plateaus bis zu alten Mergelhängen.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der 2025er in einem leuchtenden, kräftigen Rosé mit zart kirschfarbenen Reflexen. Die Nase ist frisch und fruchtbetont: Kirsche, Himbeere und rote Johannisbeere verbinden sich mit feinen floralen Anklängen und einem Hauch mediterraner Kräuter. Am Gaumen präsentiert sich der Nafris trocken, saftig und lebendig. Die rote Frucht wirkt frisch und klar, begleitet von einer animierenden Säure. Gleichzeitig besitzt der Aglianico genug Struktur, um dem Rosé etwas mehr Tiefe und Charakter zu verleihen als einem einfachen, leichten Sommerwein. Die feine Würze der Rebsorte bleibt dabei im Hintergrund präsent und sorgt für einen herzhaften, leicht mineralischen Zug. Das Finale ist frisch, fruchtig und trocken, mit roter Beerenfrucht und einer angenehm würzigen Note.
Ein charaktervoller Rosé: frisch und leichtfüßig genug für den Sommer, aber mit der Struktur und Würze eines echten Aglianico.Nafris zeigt Aglianico einmal von seiner leichten und frischen Seite.
La Guardiense gehört zu den bedeutenden Weinproduzenten des Sannio bei Benevento. Die Linie Janare wurde entwickelt, um die charakteristischen Rebsorten dieser Landschaft – insbesondere Falanghina und Aglianico – terroirgeprägt herauszustellen.Aglianico ist normalerweise für dunkle Farbe, kräftige Struktur und markantes Tannin bekannt. Für den Nafris wird die Rebsorte dagegen so verarbeitet, dass ihre rote Frucht und Frische im Mittelpunkt stehen.Das Ergebnis ist ein Rosé, der nicht versucht, Aglianico zu verleugnen: Hinter der frischen Beerenfrucht bleibt die typische Würze der Rebsorte erkennbar. Genau das macht ihn interessanter als einen rein auf Frucht und Leichtigkeit ausgelegten Rosé.Der Jahrgang 2025 ist entsprechend jung, frisch und unmittelbar zugänglich. Die aktuelle Verfügbarkeit des 2025ers ist auch im Fachhandel bereits ausgewiesen.
Perfekt zu
Antipasti, Prosciutto, Salumi, Bruschetta, Pizza, Pasta mit Tomatensauce und gegrilltem Gemüse.Besonders schön zu gegrilltem Fisch, Garnelen, Thunfisch, mediterranen Salaten und hellem Fleisch.Durch seine würzige Struktur passt der Nafris auch hervorragend zu Pizza mit Salami oder scharfem Gemüse.
Serviertemperatur: etwa 8–10 °C.
Cerasuolo d’Abruzzo DOC „Contesa“ 2024 (Bio)
Contesa – Collecorvino, Pescara, Abruzzen
Der Cerasuolo d’Abruzzo 2024 von Contesa ist ein klassischer, biologisch erzeugter Rosato aus 100 % Montepulciano. Die Trauben stammen aus der jungen Lage in Collecorvino auf etwa 250 Metern Höhe, deren kalk- und tonhaltige Böden dem Wein Frische und Struktur verleihen. Das Besondere ist die extrem kurze Maischestandzeit: Die Schalen bleiben nur wenige Stunden auf dem Most – gerade lang genug, um die charakteristische leuchtende kirschrosa Farbe des Cerasuolo zu gewinnen. Anschließend reift der Wein rund drei Monate im Edelstahl.
Charakter & Verkostung
Im Glas leuchtet der 2024er in einem kräftigen, brillanten Kirsch- bis Himbeerrosa. Diese intensive Farbe ist typisch für Cerasuolo d’Abruzzo und unterscheidet ihn deutlich von den sehr blassen Rosé-Stilen der Provence. In der Nase zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtbetont und klar. Reife Erdbeeren, Himbeeren und saftige rote Kirschen stehen im Mittelpunkt, begleitet von einer feinen floralen Note, die an Rosenblüten erinnert. Dazu kommt eine dezente mediterrane Würze. Am Gaumen ist der Contesa Cerasuolo 2024 trocken, saftig und erstaunlich substanzreich. Rote Beeren und Kirsche werden von einer lebendigen Säure getragen, die dem Wein Frische und Trinkfluss verleiht. Die Frucht bleibt klar und präzise, während ein feiner mineralischer Zug für zusätzliche Spannung sorgt. Anders als ein leichter Terrassenrosé besitzt dieser Cerasuolo durchaus Struktur und gastronomisches Gewicht. Der Montepulciano bringt genügend Körper mit, um ihn nicht nur als Aperitif, sondern auch als vielseitigen Speisenbegleiter einzusetzen. Das Weingut beschreibt ihn entsprechend als trocken und anhaltend. Das Finale ist frisch, trocken und fruchtig, mit Kirsch- und Himbeernoten und einer feinen mineralischen Würze.
Ein charaktervoller Cerasuolo – intensiv in der Farbe, saftig im Geschmack und wunderbar vielseitig zur Küche.Der „Wein einer Nacht“ – so kurz ist sein Kontakt mit den Schalen.
Contesa bezeichnet seinen Cerasuolo als den „Wein einer Nacht“, weil die Montepulciano-Schalen nur wenige Stunden auf dem Most verbleiben. Diese kurze Mazeration ist entscheidend: Sie extrahiert gerade genug Farbe und Aromatik, ohne den Wein so stark zu prägen wie einen Rotwein. Danach wird er im Edelstahl ausgebaut, um die Frische und Reinheit der Frucht zu bewahren.
Die Weinberge liegen in Collecorvino auf kalkhaltig-tonigen Böden und werden im Guyot erzogen. Die Lese erfolgt Ende September; der fertige Wein besitzt 13 % vol. Alkohol.
Damit verkörpert der Contesa Cerasuolo sehr schön die eigenständige Identität des Abruzzen-Rosato: deutlich farbintensiver und strukturierter als viele internationale Rosé-Stile, zugleich frisch, trocken und ausgesprochen trinkanimierend.
Perfekt zu
Antipasti, Salumi, Pizza, Pasta mit Tomatensugo, gegrilltem Fisch, Thunfisch, leichten Fleischgerichten und regionalen Spezialitäten der Abruzzen.
Fräulein Rosé 2025, MAYER AM PFARRPLATZ, Wien – Niederösterreich
Geschichte & Herkunft
Mayer am Pfarrplatz ist eines der traditionsreichen Wiener Weingüter und hat seinen Sitz am historischen Pfarrplatz in Döbling. Das Haus verbindet klassischen Wiener Weinbau mit einem modernen, qualitätsorientierten Sortiment. Heute zählen neben Wiener Gemischtem Satz auch Riesling, Grüner Veltliner und Pinot Noir zu den wichtigen Sorten des Weinguts. Das „Fräulein Rosé“ ist als trockener Rosé aus Wiener Pinot Noir konzipiert und gehört zu den charakteristischen Roséweinen des Hauses. Der Jahrgang 2025 wird als österreichischer Qualitätswein geführt und besteht zu 100 % aus Pinot Noir.
Herkunft & Weinberge
Für den 2025er wurden ausgewählte Pinot-Noir-Trauben aus Wiener Weingärten verwendet. Die Trauben stammen damit aus dem Weinbaugebiet der Stadt Wien und verbinden die dortigen warmen, geschützten Bedingungen mit der für Pinot Noir wichtigen Frische.
Jahrgang 2025
Der Wein besitzt 12 % vol. Alkohol und wird trocken ausgebaut. Seine Stilistik ist klar auf Frische, Eleganz und unkomplizierten Trinkfluss ausgerichtet.
Vinifikation & Ausbau
Die ausgewählten Pinot-Noir-Trauben wurden Mitte September gelesen und unter önologischem Know-how aus Aix-en-Provence verarbeitet. Der Ausbau erfolgte im Stahltank, wodurch die Frische und klare Frucht erhalten bleiben.
Verkostung
Im Glas zeigt sich der 2025er in zartem Lachsrosa. Die Nase ist fein und animierend geprägt von Waldbeeren und Ribisel. In der aktuellen Falstaff-Verkostung kommen zusätzlich Erdbeerkonfit, ein Hauch eingelegte Kirsche und Orangenzesten zum Ausdruck.
Am Gaumen
Saftig, elegant und ausgesprochen ausgewogen. Die rote Beerenfrucht wirkt frisch und präzise, ergänzt von einer dezenten Fruchtsüße im Kern. Die Säure ist harmonisch eingebunden und gibt dem Wein Spannung, während eine feine Mineralität das Finale prägt. Falstaff beschreibt den 2025er als rotbeerig, elegant und mineralisch mit frischem Abgang.
Aromatik
Erdbeere
Waldbeeren
Ribisel
rote Kirsche
feine Orangenzeste
dezente Kräuterwürze
mineralische Nuancen
Auszeichnungen
Der 2025er erhielt im Falstaff-Tasting vom 12. Juni 2026 91 Punkte. Besonders hervorgehoben werden die zarte Kräuterwürze, Erdbeerkonfit, eingelegte Kirsche, Ribisel, die feine Fruchtsüße und der mineralisch-frische Abgang. Darüber hinaus führt das Weingut für den Jahrgang 2025 eine Goldmedaille bei der Wiener Landesweinbewertung für das „Fräulein Rosé“ an.
Reifepotenzial
Der Wein ist für den jungen Genuss bestimmt. Seine Stärken liegen in der frischen Beerenfrucht, der lebendigen Säure und dem unmittelbaren Trinkfluss. Eine längere Flaschenreife steht nicht im Vordergrund; am besten kommt der 2025er jung und gut gekühlt zur Geltung. Der aktuelle Weingutsauftritt ordnet ihn entsprechend einer kurzen Lagerfähigkeit zu.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Rosé- oder Weißweinglas unterstützt die feine Pinot-Noir-Frucht. Perfekt für Terrasse, Sommerabende und unkomplizierte Tischrunden.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
Antipasti
Prosciutto und milden Wurstwaren
gegrilltem Fisch
Garnelen
mediterranen Salaten
Tomaten- und Gemüsegerichten
Pasta mit leichten Saucen
Geflügel
Sushi
mildem Ziegenkäse
Spring Break Rosé vom Zweigelt 2023 (Bio), HERBERT ZILLINGER, Ebenthal – Weinviertel
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Herbert Zillinger in Ebenthal im Weinviertel wird seit 1998 von Herbert Zillinger geführt. Der Betrieb bewirtschaftet rund 12 Hektar Rebfläche und verfolgt konsequent einen biologischen beziehungsweise biodynamischen Weinbau. Zillinger arbeitet mit Spontangärung, möglichst schonender Kellertechnik und verzichtet bei vielen Weinen auf Schönung und Filtration. Der „Spring Break“ verkörpert diese naturverbundene Philosophie in besonders unkomplizierter und trinkfreudiger Form. Der Name „Spring Break“ spielt augenzwinkernd auf die amerikanischen Semesterferien an und steht für einen Rosé, der den Übergang in die warme Jahreszeit mit Frische und unkompliziertem Trinkvergnügen begleitet. Gleichzeitig bleibt er stilistisch klar vom klassischen, stark fruchtbetonten Rosé entfernt und zeigt etwas mehr Würze und Phenolik.
Lage & Terroir
Die Trauben stammen aus dem Weinviertel rund um Ebenthal. Der Boden wird für den Jahrgang 2023 als Lösslehm angegeben. Die mächtigen Lössablagerungen des Weinviertels bilden eine gute Grundlage für fruchtbetonte, saftige Weine mit ausgeprägter Frische.
Jahrgang 2023
Der Jahrgang besitzt 11 % vol. Alkohol, 6 g/l Säure und 1 g/l Restzucker. Damit präsentiert sich der Rosé ausgesprochen leichtfüßig, trocken und animierend. Die Säure sorgt für Frische und Trinkfluss, während der geringe Restzucker die Frucht unterstützt, ohne den Wein süß erscheinen zu lassen.
Vinifikation & Ausbau
Der Wein wird aus 100 % Zweigelt bereitet. Die Vinifikation erfolgt spontan, anschließend reift der Rosé ohne Schönung und Filtration im Edelstahltank. Der Wein ist vegan und wird mit Schraubverschluss abgefüllt. Die minimalistische Kellerarbeit unterstreicht den naturweinorientierten Stil des Hauses.
Verkostung
Im Glas zeigt sich ein zartes Himbeerrot. Die Nase ist frisch und verführerisch mit roten Kirschen, Waldbeeren und feinen kräuterigen Nuancen. Dazu gesellen sich leichte mineralische Anklänge. Die Frucht bleibt dabei klar und ungekünstelt. Charakteristisch ist die Verbindung von Frucht und Würze: Neben roten Beeren treten pfeffrige und kräuterige Noten hervor, wodurch der Rosé mehr Tiefe erhält als ein rein fruchtorientierter Sommerwein.
Am Gaumen
Frisch, saftig und ausgesprochen animierend. Die feingliedrige Säure verleiht dem Wein Zug, während eine dezente Phenolik beziehungsweise ein leicht herber Gerbstoffgriff für Struktur sorgt. Rote Frucht, Kräuter und eine sanfte Fruchtsüße verbinden sich zu einem unkomplizierten, aber charaktervollen Gaumeneindruck. Das Finale bleibt fruchtig, würzig und überraschend nachhaltig. Gerade die leichte Herbe macht den Wein gastronomisch interessant und verhindert einen allzu süßlich wirkenden Eindruck.
Aromatik
rote Kirsche
Himbeere
Waldbeeren
Erdbeere
Rhabarber
Minze
Kräuter
pfeffrige Würze
feine mineralische Noten
Auszeichnungen
Für den exakt genannten 2023er ist in den aktuell verfügbaren Quellen keine belastbare große externe Punktbewertung dokumentiert. Die Fachbeschreibungen betonen vor allem die hohe Trinkfreude, die saftige Frucht, die lebendige Säure und den naturbelassenen Ausbau.
Reifepotenzial
Der „Spring Break“ ist in erster Linie auf jugendliche Frische und unmittelbaren Trinkgenuss ausgelegt. Für den Jahrgang 2023 wurde ein Trinkfenster bis etwa 2028 angegeben. Seine Stärke liegt jedoch klar in der frischen roten Frucht, der animierenden Säure und dem unkomplizierten Charakter. Eine lange Flaschenreife ist für diesen Stil nicht erforderlich.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Nicht zu kalt servieren, damit neben der Frucht auch die Kräuterwürze und die feine Phenolik zur Geltung kommen. Dekantieren ist nicht erforderlich.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
sommerlichen Blattsalaten
mediterranen Salaten
gegrilltem Fisch
Garnelen und Meeresfrüchten
Pasta mit Gemüse
Antipasti
leichter Jause
gegrilltem Geflügel
Gemüse vom Grill
leichten regionalen Gerichten
Gerade zum Grillen funktioniert die Kombination aus roter Frucht, Säure und leichter Gerbstoffstruktur ausgesprochen gut.
„C’D’C“ Rosato Sicilia DOC 2023
Baglio del Cristo di Campobello – Campobello di Licata, Agrigento | Sizilien
Der C’D’C Rosato 2023 ist ein eleganter sizilianischer Rosé aus Nero d’Avola und Syrah. Er verbindet die saftige rote Frucht des Nero d’Avola mit der würzigen Frische des Syrah. Anders als viele mediterrane Rosés wirkt er nicht breit oder süßlich, sondern trocken, präzise und angenehm mineralisch.
Charakter & Verkostung
Im Glas leuchtet der C’D’C in einem zarten, klaren Lachsrosa. Die Nase ist frisch und animierend: Walderdbeeren, Himbeeren und rote Johannisbeeren treffen auf rosa Grapefruit und Zitruszesten. Dazu kommen feine florale Nuancen und ein Hauch mediterraner Kräuter. Am Gaumen zeigt er sich trocken, saftig und lebendig. Die rote Beerenfrucht wirkt frisch und klar, getragen von einer präzisen Säure. Eine feine salzige Mineralität sorgt für zusätzlichen Zug. Im Finale bleiben Himbeere, Grapefruit und rote Johannisbeere mit einer angenehm frischen, leicht würzigen Note.
Ein eleganter, mediterraner Rosé – trocken, frisch und wunderbar trinkanimierend.C’D’C gehört zur modernen, eleganten Weinlinie von Baglio del Cristo di Campobello. Die Cuvée verbindet Nero d’Avola, die große rote Leitsorte Siziliens, mit Syrah.Das Weingut liegt bei Campobello di Licata in der Provinz Agrigento, unweit der Südküste Siziliens. Die Weinberge profitieren von viel Sonne, trockener mediterraner Wärme und den kühlenden Meereswinden.Die kalk- und gipshaltigen Böden der Weinberge spielen eine wichtige Rolle für die Stilistik: Sie helfen dabei, trotz der Wärme Frische und mineralische Spannung zu bewahren.Für den Rosé werden die Trauben besonders schonend verarbeitet. Der Most erhält nur einen kurzen Kontakt mit den Traubenschalen, wodurch die zarte Farbe und die feine rote Frucht entstehen. Anschließend erfolgt die temperaturkontrollierte Gärung, überwiegend im Edelstahl, um die Frische und aromatische Präzision zu erhalten.Der Nero d’Avola bringt Erdbeere, Himbeere und saftige rote Frucht, während der Syrah Frische und eine feine Pfeffer- und Kräuterwürze beisteuert.
Das Ergebnis ist ein Rosé, der sich sowohl als unkomplizierter Sommerwein als auch als ernsthafter Speisenbegleiter eignet.
Perfekt zu
Der C’D’C Rosato ist ausgesprochen vielseitig:
Antipasti
Prosciutto und luftgetrockneter Schinken
Caprese
mediterrane Salate
gegrilltes Gemüse
Fisch und Meeresfrüchte
Garnelen
Thunfisch
Pasta mit Tomaten und Gemüse
Pizza
leichte Geflügelgerichte
frische und junge Käse
Besonders schön zu gegrillten Garnelen mit Zitrone und Kräutern: Die rote Frucht des Rosé sorgt für Substanz, während Säure und Mineralität das Gericht frisch und leicht wirken lassen.
Auch zu Pizza mit San-Marzano-Tomaten und Büffelmozzarella ist er ein hervorragender Begleiter.
Serviertemperatur: etwa 8–10 °C.
„C’D’C’“ Rosato Sicilia DOC 2025
Baglio del Cristo di Campobello – Campobello di Licata, Agrigento | bio
Der C’D’C’ Rosato 2025 zeigt den Nero d’Avola einmal von seiner eleganten, hellen Seite. Anders als beim vorherigen Jahrgang handelt es sich 2025 um 100 % Nero d’Avola – nicht um eine Cuvée mit Syrah. Der Wein ist biologisch zertifiziert und wurde im März 2026 abgefüllt bzw. für den Verkauf freigegeben.
Charakter & Verkostung
Im Glas leuchtet der C’D’C’ in einem zarten, klaren Roséton. Die Nase ist ausgesprochen fein und frisch: Hagebutte, Walderdbeeren und Himbeeren verbinden sich mit roter Pflaume und einer dezenten mineralischen Note. Dazu kommen feine aromatische Kräuter, die dem Wein einen mediterranen Akzent geben. Am Gaumen präsentiert er sich trocken, saftig und lebendig. Die rote Frucht wirkt frisch und präzise, während eine fragrante Säure für Spannung sorgt. Im Hintergrund zeigt sich eine zarte salzige Mineralität. Das Finale ist leicht, frisch und angenehm würzig, mit Himbeere, Walderdbeere und einem feinen mineralisch-salzigen Nachhall.
Ein ausgesprochen eleganter Nero-d’Avola-Rosé – frisch, feinwürzig und mit schönem mediterranem Trinkfluss.Der C’D’C’ Rosato gehört zur jüngeren, zugänglicheren Weinlinie von Baglio del Cristo di Campobello. Die aktuelle 2025er Version rückt dabei ganz bewusst die sizilianische Rebsorte Nero d’Avola in den Mittelpunkt.Die Weinberge des Gutes liegen bei Campobello di Licata in der Provinz Agrigento. Die Reben wachsen in hügeligem Gelände auf etwa 250 bis 400 Metern Höhe. Die Böden sind mittelgründig und von Kalk und Gips geprägt – eine wichtige Grundlage für die mineralische Spannung des Weins.Die Trauben für den Jahrgang 2025 wurden in der zweiten Augusthälfte von Hand in kleinen Kisten gelesen. Nach dem Entrappen und Anquetschen wird das Lesegut auf etwa 12 °C gekühlt und ungefähr drei Stunden auf den Schalen mazeriert. Anschließend wird sanft gepresst.Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert. Danach bleibt der Wein vier Monate auf der Feinhefe im Edelstahl, wobei wöchentlich aufgerührt wird. Anschließend folgt noch etwa zweimonatige Flaschenreife. Holz kommt nicht zum Einsatz – entsprechend klar bleibt die Frucht.Der 2025er besitzt 12 % vol., eine Gesamtsäure von 5,90 g/l und einen pH-Wert von 3,05. Insgesamt wurden 14.480 Flaschen erzeugt. Der 2025er ist mit seinem reinsortigen Nero d’Avola noch klarer auf rote Frucht, Frische und mineralische Eleganz ausgerichtet.
Perfekt zu
Seine Frische und feine Frucht machen ihn ausgesprochen vielseitig:
Thunfisch-Tatar
Lachs und Fisch-Carpaccio
Garnelen und Krustentiere
gegrillter Fisch
Pasta mit Meeresfrüchten
mediterrane Antipasti
Caprese
Tomatensalat
gegrilltes Gemüse
Pizza
Couscous mit Gemüse
leichte Geflügelgerichte
frische und junge Käse
Besonders schön ist die Kombination mit Thunfisch-Tatar mit Zitrone, Kapern und Kräutern: Die rote Frucht des Nero d’Avola gibt dem Gericht etwas mehr Tiefe, während Säure und salzige Mineralität für Frische sorgen.
Auch zu gegrilltem Fisch oder Garnelen funktioniert der C’D’C’ hervorragend.
Serviertemperatur: 10–12 °C
Pinot Noir Rosé „Haus Klosterberg“ 2024 · trocken · QbA
Markus Molitor – Bernkastel-Kues / Mittelmosel
Ein frischer, trockener Pinot-Noir-Rosé mit klarer roter Frucht, feiner Würze und der für die Mosel typischen animierenden Säure. Der „Haus Klosterberg“ ist unkompliziert zugänglich, besitzt aber genug Struktur, um auch als Speisenbegleiter zu funktionieren.
Charakter & Verkostung
In der Nase Erdbeere, Himbeere und rote Johannisbeere, dazu Kirsche, etwas Grapefruit und feine florale Noten. Am Gaumen trocken, saftig und frisch, mit lebendiger Säure und klarer Beerenfrucht. Eine dezente mineralische Note gibt dem Rosé zusätzliche Spannung. Im Finale frisch, fruchtig und leicht würzig, mit Erdbeere, Himbeere und einem angenehm trockenen Nachhall.
Ein animierender, trockener Rosé mit viel Frische und unkompliziertem Trinkfluss.
Aromatik
Erdbeere → Himbeere → rote Johannisbeere → Kirsche → Grapefruit → Blüten → feine Mineralität
Jahrgang 2024
Der 2024er steht ganz auf Frische, Frucht und Trinkfreude. Er sollte jung und gut gekühlt getrunken werden.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027/28Serviertemperatur: 8–10 °C
Passt besonders gut zu
Tapas
Antipasti
gegrilltem Fisch
Garnelen
Sushi
Salaten
mediterraner Küche
Geflügel
mildem Ziegenkäse
sommerlicher Grillküche
Besonders schön zu gegrillten Garnelen mit Kräutern und Zitronen. Auch zu Flammkuchen mit Ziegenkäse und roten Zwiebeln ist die Kombination sehr stimmig.
Verkostungsnotiz: 2023 Txakoli Rosé D. O. Getariako Txakolina, Bodega de Txakoli Txomin Dieser schlanke Rosé präsentiert sich in einem zarten Lachston und verführt mit einer feinen Zitrusnote, die an sonnenverwöhnte Orangen erinnert. In der Nase gesellen sich Aromen von süßen Walderdbeeren und zarten Blüten hinzu, untermalt von subtilen mineralischen Nuancen und einer Prise weißem Pfeffer.Am Gaumen entfaltet sich ein Feuerwerk aus saftiger Frucht und spritziger Säure, die durch eine dezente Perlage noch verstärkt wird. Wie ein erfrischendes Bad im Meer prickelt sie auf der Zunge und hinterlässt ein Gefühl von Leichtigkeit und Lebensfreude. Ein Hauch von Salz unterstreicht die maritime Frische und macht diesen Rosé zum perfekten Begleiter für laue Sommerabende, gesellige Stunden mit Freunden oder einfach zwischendurch.Er erzeugt einen ungeheuren Trinkfluss und hinterlässt Lust auf mehr. Ein Rosé, der die Seele des Sommers einfängt und jeden Moment zu etwas Besonderem macht.
Chiaretto Riviera del Garda Classico DOC Valtènesi „Rosaluce“ 2025
Pasini San Giovanni – Raffa di Puegnago del Garda, Lombardei | bio
Der Rosaluce 2025 ist der neue Name für den traditionsreichen Chiaretto von Pasini San Giovanni, früher als „Il Chiaretto“ bekannt. Er stammt aus der Valtènesi am Westufer des Gardasees und verbindet saftige rote Frucht mit floraler Finesse, feiner Mineralität und charakteristischer Salzigkeit.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der 2025er in einem leuchtenden Korallenrosa. Die Nase ist intensiv und duftig: Himbeere und Erdbeere treffen auf Primel und Veilchen, ergänzt durch einen feinen Hauch von Zitrusfrucht. Am Gaumen präsentiert sich der Rosaluce frisch, saftig und ausgewogen. Die rote Beerenfrucht wirkt klar und animierend, während eine weiche Mineralität und ausgeprägte Salzigkeit für Spannung und Länge sorgen. Der Wein besitzt dabei mehr Substanz und gastronomische Tiefe, als seine zarte Farbe zunächst vermuten lässt. Ein eleganter, mineralischer Chiaretto mit saftiger Frucht – leichtfüßig, aber ausgesprochen charaktervoll.
Rosaluce ist der klassische Chiaretto von Pasini San Giovanni und zugleich ein Stück Valtènesi-Tradition.
Der neue Name wurde für den Jahrgang 2025 eingeführt und verweist auf das besondere Licht der Valtènesi-Hügel, die sich zum Sonnenaufgang hin öffnen. Zuvor wurde der Wein schlicht „Il Chiaretto“ genannt.Die Cuvée besteht aus Groppello, Barbera, Marzemino und Sangiovese. Die Trauben stammen aus den Lagen von Raffa und Picedo und werden biologisch bewirtschaftet. Pasini San Giovanni arbeitet seit Jahren biologisch; die Rebflächen umfassen rund 36 Hektar in der Valtènesi und im Lugana-Gebiet.Der Chiaretto folgt der traditionellen Valtènesi-Idee des „vino di una notte“ – des Weins einer Nacht: Die roten Trauben bleiben nur sehr kurz mit ihren Schalen in Kontakt. Dadurch entsteht die charakteristische zarte Farbe, während Frische, Duft und Saftigkeit erhalten bleiben.Das Ergebnis ist ein Rosé, der deutlich mehr als ein einfacher Sommerwein ist. Seine salzige Mineralität und Länge machen ihn zu einem ernsthaften Begleiter der mediterranen Küche. Ein Händler beschreibt ihn sogar als Rosé mit einem gewissen Reifepotenzial von ein bis vier Jahren.
Perfekt zu
Der Rosaluce ist ausgesprochen vielseitig:
Fisch aus dem Gardasee
Fischsuppen und Bouillabaisse
Garnelen und Meeresfrüchte
Pasta und Risotto
Salumi
Antipasti
helles Fleisch
gegrilltes Gemüse
Pizza
Besonders schön ist die Kombination mit Fischsuppe oder gegrilltem Seefisch: Die saftige Beerenfrucht bringt Frische, während die salzige Mineralität wunderbar mit Fisch und Meeresfrüchten harmoniert. Pasini empfiehlt ihn außerdem ausdrücklich zu ersten Gängen, Fischsuppen, weißem Fleisch, Salumi und Seefisch.
Serviertemperatur: etwa 10–12 °C.
Verkostungsnotiz:Leuchtend-helles Lachsfarben mit provenzalischer Rosétönung. In der Nase expressives Duft-Potpourri der Provence: Aromatische Zitrusfrüchte, sonnenverwöhnte Erdbeeren, vollreife Aprikosen und weiße Pfirsiche, eingebettet in die Würze sommerlicher Wildkräuter der Provence. Am Gaumen voll-mundig, sehr seidig weich und elegant, mineralisch mit feinherber Trockenheit und animierender Säure. Ein außerordentlich feiner, vielschichtiger Wein mit mineralisch salzigem Abgang und einem seidig weichen Finish. Saint André de Figuière - La Londe les Maures, ProvenceDas Familienweingut wurde von dem energischen und leidenschaftlichen Alain Combard gegründet. Er begann seine Winzer-Karriere im Chablis, wo er zusammen mit seinem Freund Michel Laroche sehr erfolgreich Wein produzierte. 22 Jahre später kehrte er in seine Heimat Provence zurück, um dort Saint André de Figuière zu übernehmen.Schon bald erntete er großes Lob für seine Weiss- und Rotwein. Dennoch richtete er das Weingut sehr früh auf die Produktion von Rosés aus und der Erfolg gibt ihm heute recht.Alain Combards Respekt vor der Natur spiegelt sich in der Arbeitsweise und Philosophie wieder. Es wird konsequent nach ökologischen Weinbau-Richtlinien gearbeitet und die Linie "Vielle Vigne" ist nach dem ECOCERT-Label zertifiziert. Demzufolge wird auf die Verwendung jeglicher chemischer Produkte verzichtet und so insbesondere das empfindliche Gleichgewicht des Bodens bestens geschützt. Das ist sicherlich ein wesentlicher Faktor für die großartigen Weine der Familie Combard.
Chiaretto Riviera del Garda Classico DOC 2025
Marangona – Pozzolengo, Lombardei | bio
Der Chiaretto 2025 von Marangona ist ein wunderbar feiner, trockener Rosé vom südlichen Gardasee. Die Cuvée aus Groppello (50 %), Marzemino (30 %), Barbera (10 %) und Sangiovese (10 %) zeigt die typische Garda-Chiaretto-Stilistik: hell, floral, saftig und mineralisch. Die Trauben stammen aus biologischem Anbau.
Charakter & Verkostung
Im Glas leuchtet der 2025er in einem zarten, hellen Lachsrosa. Die Nase ist ausgesprochen fein und duftig: Rosenblüten und frische Minze treffen auf Walderdbeeren und Himbeeren, dazu kommen Kamille und ein Hauch frisches Heu. Am Gaumen präsentiert sich der Chiaretto trocken, leicht und knackig frisch. Saftige Erdbeere und Sauerkirsche verbinden sich mit Orangenschale und einem Hauch weißem Pfirsich. Die lebendige Säure sorgt für Spannung, während eine salzig-kalkige Mineralität dem Wein erstaunlich viel Tiefe gibt. Im Finale kommt eine feine, erfrischende Bitterkeit hinzu, die an Bitter Lemon erinnert.
Ein filigraner, präziser Rosé mit viel Frische und echtem Herkunftscharakter – leichtfüßig, aber keineswegs banal.Marangona liegt in Pozzolengo, mitten im Lugana-Gebiet nahe dem südlichen Gardasee. Das Weingut setzt auf alte Weinberge und eine bewusst puristische Weinbereitung – Simplicity, Purity, Elegance. Die Weinberge für den Chiaretto stehen auf kalkhaltigen Lehmböden, die Reben sind im Schnitt etwa 25 Jahre alt.Für den Chiaretto verwendet Marangona die klassischen roten Sorten des Gardasees: Groppello, Marzemino, Sangiovese und Barbera. Die Trauben werden direkt gepresst beziehungsweise nur sehr kurz mit den Schalen in Kontakt gebracht und anschließend wie ein Weißwein vinifiziert. Gärung und Ausbau erfolgen im Stahltank.Damit folgt der Wein der traditionellen Chiaretto-Idee des Gardasees: Die kurze Schalenkontaktzeit ergibt die zarte Farbe, während Frische und florale Frucht im Mittelpunkt bleiben. Die offizielle DOC-Beschreibung charakterisiert den Chiaretto entsprechend als trocken, saftig und harmonisch, mit floralen und roten Fruchtnoten.Der 2025er ist dabei besonders klar und trinkanimierend. Er wurde von Lobenberg mit 92 Punkten bewertet; die dortige Verkostung hebt vor allem die Kombination aus roten Beeren, Zitrus, kalkiger Mineralität und frischer Präzision hervor.
Perfekt zu
Dieser Chiaretto ist ein hervorragender Aperitif, funktioniert aber genauso gut bei Tisch:
Antipasti und Salumi
Sushi und Sashimi
gegrilltes Gemüse
Sardinen und Fisch vom Gardasee
leichte Pasta mit Tomate
Bruschetta
Pizza
Geflügel und leicht gewürzte helle Fleischgerichte
Gerade Pizza, mediterranes Gemüse und gegrillter Fisch sind tolle Kombinationen: Die Säure und salzige Mineralität bringen Frische, ohne die Speisen zu überdecken.
Serviertemperatur: etwa 8–10 °C.
Verkostungsnotiz:Helles, leuchtendes Lachsrosa. In der Nase vibrierender Duft nach kleinen, roten Früchten und Zitrusnoten. Am Gaumen schmeichelnde Aprikosenfrucht und Rote Pampelmuse, saftig und animierend, präsente, gut eingebundene Säure. Frischer Abgang, der Lust auf mehr macht.Saint André de Figuière - La Londe les Maures, ProvenceDas Familienweingut wurde von dem energischen und leidenschaftlichen Alain Combard gegründet. Er begann seine Winzer-Karriere im Chablis, wo er zusammen mit seinem Freund Michel Laroche sehr erfolgreich Wein produzierte. 22 Jahre später kehrte er in seine Heimat Provence zurück, um dort Saint André de Figuière zu übernehmen.Schon bald erntete er großes Lob für seine Weiss- und Rotwein. Dennoch richtete er das Weingut sehr früh auf die Produktion von Rosés aus und der Erfolg gibt ihm heute recht.Alain Combards Respekt vor der Natur spiegelt sich in der Arbeitsweise und Philosophie wieder. Es wird konsequent nach ökologischen Weinbau-Richtlinien gearbeitet und die Linie "Vielle Vigne" ist nach dem ECOCERT-Label zertifiziert. Demzufolge wird auf die Verwendung jeglicher chemischer Produkte verzichtet und so insbesondere das empfindliche Gleichgewicht des Bodens bestens geschützt. Das ist sicherlich ein wesentlicher Faktor für die großartigen Weine der Familie Combard.
Chiaretto Riviera del Garda Classico DOC 2023
Marangona – Pozzolengo, Lombardei | biologischer Anbau
Der Chiaretto 2023 von Marangona ist ein ausgesprochen feiner, trockener Garda-Rosé, der nicht auf vordergründige Frucht, sondern auf Frische, Saftigkeit und Eleganz setzt. Marangona vinifiziert hierfür rote Trauben aus Groppello, Marzemino, Sangiovese und Barbera nach kurzem Kontakt mit den Schalen. Der Wein wird im Edelstahl ausgebaut und stammt aus biologischem Anbau.
Charakter & Verkostung
Im Glas zeigt sich der Chiaretto in einem zarten, leuchtenden Rosé. Die Nase ist fein und animierend: Erdbeere, Himbeere und rote Johannisbeere verbinden sich mit floralen Anklängen und einer dezenten würzig-kräuterigen Note. Am Gaumen ist er trocken, saftig und herrlich frisch. Die rote Frucht wirkt klar und leichtfüßig, während die lebendige Säure für Spannung sorgt. Dazu kommt eine feine salzige Mineralität, die typisch für die Garda-Chiaretto-Stilistik ist. Die kurze Maischezeit gibt dem Wein gerade genug Struktur, ohne ihn schwer oder tanninbetont wirken zu lassen. Das Ergebnis ist ein eleganter, ausgesprochen trinkfreudiger Rosé mit gastronomischem Anspruch. Die offizielle Beschreibung der DOC betont ebenfalls die Kombination aus floralen und roten Fruchtnoten, Saftigkeit und harmonischer Frische.
Marangona liegt in Pozzolengo, mitten im Lugana-Gebiet, nur wenige Kilometer vom Gardasee entfernt. Das Weingut arbeitet mit alten Weinbergen und verfolgt einen bewusst reduzierten Stil, den es selbst mit den Begriffen „Simplicity, Purity, Elegance“ beschreibt.
Für den Chiaretto werden Groppello, Marzemino, Sangiovese und Barbera verwendet. Die roten Trauben werden nur kurz mit den Schalen in Kontakt gebracht und anschließend weiß gekeltert. Dadurch entsteht die zarte Farbe, während die Frische und die feine Aromatik erhalten bleiben. Die Gärung und der Ausbau erfolgen im Stahltank. Die Weinberge stehen auf kalkhaltigen Lehmböden, die dem Wein zusätzlichen mineralischen Zug geben.
Das Ergebnis unterscheidet sich deutlich von vielen modernen, stark fruchtbetonten Rosés: Der Marangona Chiaretto wirkt trocken, saftig und kulinarisch, mit genug Struktur, um ihn nicht nur als Aperitif, sondern als echten Speisenbegleiter einzusetzen.
Perfekt zu
Besonders schön zu:
Antipasti und Salumi
Pizza
Pasta mit Tomaten- oder Gemüsesaucen
gegrilltem Fisch
Garnelen und Meeresfrüchten
mediterranen Salaten
Geflügel
gegrilltem Schweinefleisch
jungem und mittelgereiftem Käse
Die offizielle lombardische Beschreibung empfiehlt Chiaretto ausdrücklich vom Aperitif über Gemüse und Antipasti bis zu Fisch, hellem Fleisch, Salumi und Pizza.
Serviertemperatur: etwa 8–10 °C.
Chiaretto di Bardolino DOC „Rodon“ 2025
Le Fraghe – Cavaion Veronese, Venetien Bio
Der Rodon 2025 ist der charaktervolle Rosé von Le Fraghe und zeigt die elegante Seite des Chiaretto vom Gardasee: hell, trocken, zitrisch und rotfruchtig, mit feiner Würze und einer ausgeprägten Frische. Kein süßlicher Rosé, sondern ein ernsthafter und ausgesprochen vielseitiger Speisenbegleiter.
Charakter & Verkostung
Im Glas leuchtet er in einem zarten Lachs- bis Zwiebelschalenrosa. Die Nase ist frisch und animierend: Himbeere, Walderdbeere und rote Johannisbeere, dazu Grapefruit, rosa Zitrusfrüchte und feine florale Noten. Im Hintergrund zeigen sich dezente Kräuter und eine leicht mineralische Note. Am Gaumen wirkt der Rodon trocken, schlank und sehr saftig, mit einer präzisen Säure und feiner, fast salziger Mineralität. Die rote Frucht bleibt klar und frisch, während Zitrusnoten für zusätzliche Spannung sorgen. Das Finale ist trocken, zitrisch und leicht würzig, mit schöner Länge und einem sehr animierenden Nachhall.
Ein ausgesprochen frischer, trockener Chiaretto – elegant, salzig und gastronomisch statt bonbonhaft.
Herkunft & Terroir
Le Fraghe liegt in Cavaion Veronese am östlichen Gardasee. Das Mikroklima wird stark vom See geprägt: Die warmen Tage fördern die Reife der Trauben, während die nächtliche Abkühlung für Frische und aromatische Präzision sorgt. Der Chiaretto basiert traditionell auf den roten Rebsorten des Bardolino-Gebiets, allen voran Corvina, ergänzt durch weitere lokale Sorten. Die Weinberge stehen auf Moränenböden, die durch die Gletscherbewegungen des Gardasees entstanden sind. Kies, Sand und mineralische Komponenten sorgen für gute Drainage und unterstützen die feine, salzige Mineralität des Weins.
Ausbau
Der Rodon wird sehr schonend und mit möglichst wenig Extraktion vinifiziert. Ziel ist es, die helle Farbe und die frische Aromatik zu bewahren. Der Most bleibt nur kurz mit den Traubenschalen in Kontakt, bevor die temperaturkontrollierte Gärung erfolgt. Der weitere Ausbau erfolgt überwiegend im Edelstahl, damit Frische, Zitrusnoten und die feine rote Frucht im Vordergrund bleiben. Le Fraghe arbeitet biologisch, mit besonderem Augenmerk auf lebendige Böden und einen möglichst natürlichen Ausdruck des Terroirs.
Jahrgang 2025
Der 2025er ist ganz klar ein Wein für den jungen Genuss. Seine Stärke liegt in Frische und aromatischer Direktheit. Er sollte nicht zu lange gelagert werden – die lebendige Säure und die klare Frucht machen ihn jetzt besonders attraktiv.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 8–10 °C Dekantieren: nicht erforderlich.
Tipp: Nicht eiskalt servieren. Bei etwa 9 °C kommen Frucht, Kräuter und Mineralität deutlich besser zur Geltung.
Perfekt zu
Der Rodon ist extrem vielseitig und eignet sich hervorragend als Sommer- und Terrassenwein:
Antipasti
Prosciutto und Salumi
Vitello tonnato
Carpaccio
gegrillter Fisch
Garnelen
Meeresfrüchte
Sushi
leichte Pasta
Risotto
Pizza
mediterrane Gemüsegerichte
Ziegenkäse
Besonders schön: gegrillte Garnelen mit Zitronen-Kräuteröl. Zitrusfrucht und Säure greifen die Aromen des Gerichts auf, während die salzige Mineralität für Frische sorgt.
Auch Vitello tonnato ist eine hervorragende Kombination: Der trockene, säurebetonte Chiaretto schneidet elegant durch die cremige Sauce.
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