Verkostungsnotiz:Funkelndes, dichtes Rubinrot mit purpurnen Reflexen. In der Nase verführerischer, frischer Duft nach Kirschen, reifen dunklen und roten Waldbeeren sowie Preiselbeeren, Anklänge würziger Kräuter. Am Gaumen sehr saftig und fruchtbetont, vollmundig, mit feingliedriger Säure und mildem Tannin.Bodegas y Viñedos Artuke, Rioja Alavesa, SpanienDer kleine Familienbetrieb Bodegas y Viñedos Artuke liegt nahe dem Dorf Baños de Ebro in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Rioja und umfasst etwa 22 Hektar an Rebfläche. Gegründet wurde das Weingut von Miguel Blanco im Jahr 1991, als er sich entschied, statt einfachem Bulk-Wein (Fass-, bzw. Tankware) Qualitätswein zu produzieren und flaschenweise abzufüllen. Heute leiten seine beiden Söhne Arturo und Kike, die beiden Namensgeber, die Geschicke des Unternehmens. Beide sind Mitglieder der Vereinigung "Rioja'n'Roll, einem Zusammenschluss junger Produzenten, die sich zum Ziel gesetzt haben, einzigartige Weine zu machen, die Ausdruck ihres jeweilgen, individuellen Terroirs sind. Beseelt von dieser Vision führten die Beiden eine akribische Untersuchung der Böden in ihren 32 Parzellen durch, die sich in Baños de Ebro, Ábalos and San Vicente de la Sonsierra befinden. Die Rebgärten liegen meist in einer Höhe zwische 500 - 630 Metern und sind im Schnitt 30 Jahre alt. Jüngste Herausforderung jedoch ist eine kürzlich erworbene Rebanlage namens "El Cerro de las Mulas" (Berg der Maulpferde), an den Ausläufern des Cantabrischen Gebirges. Hier in etwa 730 Metern über dem Meeresspiegel, auf felsigen, kargen Böden kultivieren die Blancos nach biodynamischen Grundsätzen Tempranillo. Auch hier verzichten die Beiden auf drahtrahmengestütze Erziehungssysteme. Alle Rebstöcke auch in den Junganlagen, werden als Buschweine kultiviert. Wir sind gespannt auf die daraus resultierenden Weine. Die aktuelle Kollektion dieser talentierten, leidenschaftlichen Winzer jedenfalls, hat uns voll überzeugt.
Verkostungsnotiz:Mittleres, leuchtendes Purpurrot. In der Nase feiner Blütenduft (weiße Blüten und Veilchen), zarte Kirscharomen sowie Hagebutte, Toast-, Kaffee- und Vanilleanklänge. Am Gaumen angenehme Nuancen roter Früchte, ausdrucksvoll, frisch und gut strukturiert, rund und harmonisch, Säure und Tannine schön ausgereift. Ein unkomplizierter Wein mit cremigem Abgang, der an Karamell erinnert.Hacienda El TerneroDie 250 Hektar große Hacienda El Ternero liegt mit 60 Hektar Ertragsweingärten (weitere 60 Hektar Neuanlagen), Olivenbäumen (3 ha) und bewaldetem Hügel-land sehr idyllisch im Herzen des Rioja Alta auf einer Höhe von 650 m über dem Meeresspiegel. Innerhalb der Rioja-Gemeinden von Sajazarra, Anguciana, Galbárruli und Villalba, in der Nähe der Obarenesberge, befinden sich die Weinberge von El Ternero. Verwaltungstechnisch gehört das Gut allerdings, als Enklave in Burgos, zu Castilla y Leon.Die Anfänge der Hacienda El Ternero gehen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die Ländereien zum Zisterzienzerkloster Santa María de Herrera gehörten. Der Name „El Ternero“ (deutsch: Kalb) geht auf die Tätigkeit der mittelalterlichen Mönche zurück, die u.a. mit der Aufzucht von Kälbern ihren Unterhalt bestritten. Mit den feinen Kalbsleder-Erzeugnissen wurden die Schreibstuben der umliegenden Klöster für kostbare Manuskriptarbeiten beliefert. Um Wein für kirchliche Zeremonien zu keltern, betrieben schon die Mönche Weinbau, was zahlreiche Dokumente aus dieser Zeit bezeugen. Als 1835 die Säkularisation spanischer Klöster begann, wurde auch der ursprüngliche Klosterbesitz in das Eigentum eines adligen Lords überführt, und das Dorf Ternero begründet. Vier wohlhabende, baskische Familien erwarben Ende des 19. Jahrhunderts das Gut mit seinen Ländereien, um dort an den Wochenenden dem Jagdvergnügen nachgehen zu können.Der heutige Besitzer ist Fernando García Alcubilla, Spross einer Familie aus dem Rioja (Logroño), der sich 2009 seinen langgehegten Traum vom eigenen Weingut verwirklichte. Inspiriert durch seinen Großvater, der als Manager bekannter Rioja-Weingüter arbeitete, vergingen mehr als 10 Jahre bis Fernando García Alcubilla auf der Suche nach einem geeigneten Weingut sein Herz an die Hacienda El Ternero verlor.Von den umliegenden Bergen vor extremer, winterlicher Kälte geschützt, gedeihen hier u.a. die Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Viura. In dem günstigen Mikroklima entwickelt sich auf lehmigen und Kalkstein haltigen Böden ein eher atlantischer Stil von Riojaweinen, der durch eine attraktive Aromatik, ein geschmeidiges Mundgefühl und durch eine angenehme Säure charakterisiert wird. El Ternero-Weine bestechen zudem mit ihrer zurückhaltend-eleganten Art, die durch feinkörnige Tannine und nur leichtes Toasten der Barriquefässer harmonisch ergänzt und vollendet werden.Die Hacienda El Ternero nutzt für kellerwirtschaftliche und administrative Zwecke auch heute noch viele der historische Klostergebäude, eine alte Schule, ein Hospital und eine Herberge für Pilger des Jakobwegs, sowie eine Eremitage. In diesen alten Gemäuern reifen die Erzeugnisse von El Ternero, wie in alten Zeiten, in französischen Barriques zu einem der besten Weine des Rioja.Der D.O.Ca. Rioja Control Board hat das Weinjahr 2015 offiziell als “sehr gut” eingestuft. 2015 war der früheste Lesebeginn in der Geschichte des Rioja. Die zügige Lese der durchwegs gesunden und vollreifen Trauben brachte hervorragende Ergebnisse, sowohl in Menge als auch in Qualität! Die Weine dieses Jahrgangs sind durch eine außergewöhnliche Frische und Eleganz geprägt, ergänzt durch ein ausgezeichnetes Reifungspotential.
Ein frischer, saftiger Rioja mit klarer Frucht und moderner Stilistik. In der Nase dominieren rote Kirschen, Himbeeren und ein Hauch Veilchen. Am Gaumen lebendig und zugänglich, mit feinem Tannin, animierender Säure und einer subtil würzigen Note. Der kleine Anteil Viura bringt zusätzliche Frische und Eleganz.
el Ternero Crianza Selección Rioja DOCa 2019 – Hacienda El Ternero
Dieser Rioja erzählt eine etwas andere Geschichte als viele seiner klassischen Vertreter. Hacienda El Ternero liegt auf rund 650 Metern Höhe, geschützt von den Obarenes-Bergen, und genau diese Höhenlage bringt eine bemerkenswerte Frische in den Wein. Der 2019er ist zu 100 % Tempranillo und verbindet reife Frucht mit der feinen Würze französischer Eiche – elegant, eher kühl als opulent und mit viel innerer Spannung.
Im Duft zunächst reife rote Früchte, allen voran Kirsche und rote Beeren. Mit etwas Luft kommen florale Noten hinzu, dazu feine Vanille, balsamische Würze und ein Hauch dunkler Gewürze. Die 16 Monate im französischen Barrique sind präsent, aber angenehm zurückhaltend – eher als würziger Rahmen denn als dominantes Holzaroma. Die offizielle Verkostungsnotiz beschreibt genau diese Entwicklung von floralen Aromen hin zu reifer roter Frucht.
Am Gaumen zeigt der 2019er seine eigentliche Stärke. Die Frucht ist saftig und reif, gleichzeitig sorgt die markante Säure für Spannung und Frische. Feinkörniges Tannin gibt Struktur, ohne den Wein auszutrocknen. Dazu kommen balsamische Nuancen, etwas Vanille und eine dezente Würze aus der Fassreife. Die Kombination wirkt ausgesprochen harmonisch: klassischer Rioja-Charakter, aber mit einer angenehm schlanken, präzisen Linie.
Der Nachhall ist lang und feinwürzig, mit roter Frucht, balsamischen Noten und einem Hauch Vanille. Kein Rioja, der über Kraft und Holz überzeugen möchte, sondern einer, der mit Balance, Frische und feiner Eleganz punktet. Gerade die Höhenlage von El Ternero gibt ihm dabei eine besondere Spannung.
Dieser Rioja hat mehr Höhenlage als Schwere.
Während Rioja schnell mit reifer Frucht und viel Holz verbunden wird, zeigt der el Ternero Selección eine deutlich feinere Seite. Die Weinberge auf rund 650 Metern und das von den Obarenes-Bergen beeinflusste Mikroklima verleihen dem Tempranillo Frische und Spannung. Dazu kommt der bewusst zurückhaltende Einsatz französischer Eiche.
Das Ergebnis ist ein Rioja, bei dem Frucht, Säure und Holz nicht gegeneinander arbeiten, sondern ineinandergreifen. Genau darin liegt die Handschrift von Hacienda El Ternero.
Verkostungsnotiz:Leuchtendes, intensives Rotviolett. In der Nase üppiger Duft saftiger Schwarzkirschen, von Cassis und eingemachten, dunklen Früchten, daneben Anklänge von Lakritz und mineralisch-würzigen Noten, unterlegt von tabakigen und feinen Espressonuancen. Am Gaumen fleischig-komplex, konzentriert und gut ausbalanciert, mit fleischiger Frucht, sowie balsamischen Anklängen, Mokka, Orangenzesten und frisch gemahlener Pfeffer, komplex und feingliedrig strukturiert, mit gewisser Frische, gut eingebundene, reife Tannine, angenehme Holzwürze neben Gewürznuancen von Kakao, Vanille und wieder Lakritz sowie einer mineralischen Facette. Langes, feinwürziges Finale. Bodegas Elias Mora - Santiuste, ToroDie Bodega wurde im Jahr 2000 gegründet und ist nach dem früheren Besitzer der Weinberge, Elias Mora, benannt. Heute leitet Victoria Benavides den Betrieb. Sie hat sich völlig der Rebsorte “Tinta de Toro” verschrieben, einer genetischen Variante des Tempranillo, die seit rund 600 Jahren in der Region bekannt ist.Die wurzelechten Reben wachsen auf sehr kargen Böden mit viel Kies an der Oberfläche und einer dünnen Kalkschicht darunter.Extrem kontinentales Klima und Höhen von über 800 Metern kennzeichnen das besondere Terroir. Voraussetzungen für elegante, fruchtbetonte und dichte Weine mit gut stützender Säure und feinem Tanningerüst. Hinzu kommt, dass trotz geringen Niederschlagsmenge von nur 400mm Regen/Jahr nicht künstlich bewässert wird.Die Bodega konzentriert sich auf drei Weine “Vinas Elias Mora”, “Elias Mora Crianza” und “Gran Elias Mora”. In großen Jahren wird zudem der aussergewöhnliche und limitierte “V2 Premium” produziert.
Der „Pies Negros“ Tinto 2023 vom Weingut Artuke aus Baños de Ebro besticht durch intensive Aromen von dunklen Beeren, feiner Würze und samtigen Tanninen – ein eleganter, charaktervoller Rioja mit Ausdrucksstärke.
el Ternero Reserva Rioja D.O.Ca. 2016 – Hacienda El Ternero
Dieser Reserva 2016 zeigt eine besonders schöne Seite der Rioja: Reife ohne Schwere, Würze ohne Übermaß und ein Tannin, das nach Jahren in der Flasche zunehmend seidig geworden ist. Die Trauben stammen aus den eigenen Weinbergen von Hacienda El Ternero in der Rioja Alta, rund um die auf etwa 650 Metern gelegene Finca. Das von den Obarenes-Bergen beeinflusste, eher atlantische Klima bringt Frische in den Tempranillo – und genau diese Frische hält den Wein auch nach Jahren lebendig.
Im Duft zeigt sich zunächst eine intensive, reife Frucht: dunkle Kirschen, Brombeeren und Heidelbeeren, dazu etwas eingekochte Sauerkirsche. Mit Luft kommen balsamische und würzige Nuancen hinzu – schwarze Olive, Minze, Thymian und ein Hauch geräucherte Paprika. Dahinter liegt feine Vanille aus der französischen Eiche, die inzwischen wunderbar in die Frucht integriert ist.
Am Gaumen besitzt der 2016er eine bemerkenswerte Balance. Die dunkle Frucht wirkt saftig und konzentriert, bleibt aber von einer lebendigen Säure getragen. Die lange Reife in französischen Barriques gibt dem Wein Struktur und feine würzige Tiefe; gleichzeitig hat die Flaschenreife das Tannin deutlich abgerundet. Es entsteht ein dicht gewobenes, samtiges Mundgefühl, bei dem Holz und Frucht nicht gegeneinander arbeiten, sondern ineinandergreifen.
Der Nachhall ist lang und ausgesprochen animierend. Dunkle Beeren, balsamische Kräuter und eine feine Vanillewürze bleiben lange präsent, während die Säure dem Wein bis zum letzten Schluck Spannung gibt. Ein gereifter Rioja, der seine Kraft nicht mehr zeigen muss, sondern durch Ruhe und Balance überzeugt.Dieser Rioja erzählt nicht mehr von Holz – sondern von Zeit.
Der 2016er durfte lange reifen: Die Trauben wurden von Hand gelesen und 15–20 Tage mazeriert; anschließend erfolgte die malolaktische Gärung teilweise in neuen französischen Barriques, bevor der Wein insgesamt rund 20 Monate im Fass reifte. Dazu kam weitere Flaschenreife.
Heute ist genau das der Reiz des Weins: Die Eiche ist nicht verschwunden, aber sie hat ihre anfänglich markante Rolle abgelegt und sich in Vanille, Würze und balsamische Tiefe verwandelt. Das Tannin wirkt fein und geschliffen, die dunkle Frucht bleibt saftig.
Und darunter liegt die eigentliche Handschrift von Hacienda El Ternero: die Höhenlage und der atlantische Einfluss der Rioja Alta. So bekommt ein klassischer Rioja Reserva trotz seiner Reife eine bemerkenswerte Frische.
Hacienda El Ternero
Die 250 Hektar große Hacienda El Ternero liegt mit 60 Hektar Ertragsweingärten (weitere 60 Hektar Neuanlagen), Olivenbäumen (3 ha) und bewaldetem Hügel-land sehr idyllisch im Herzen des Rioja Alta auf einer Höhe von 650 m über dem Meeresspiegel. Innerhalb der Rioja-Gemeinden von Sajazarra, Anguciana, Galbárruli und Villalba, in der Nähe der Obarenesberge, befinden sich die Weinberge von El Ternero. Verwaltungstechnisch gehört das Gut allerdings, als Enklave in Burgos, zu Castilla y Leon.
Die Anfänge der Hacienda El Ternero gehen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die Ländereien zum Zisterzienzerkloster Santa María de Herrera gehörten. Der Name „El Ternero“ (deutsch: Kalb) geht auf die Tätigkeit der mittelalterlichen Mönche zurück, die u.a. mit der Aufzucht von Kälbern ihren Unterhalt bestritten. Mit den feinen Kalbsleder-Erzeugnissen wurden die Schreibstuben der umliegenden Klöster für kostbare Manuskriptarbeiten beliefert. Um Wein für kirchliche Zeremonien zu keltern, betrieben schon die Mönche Weinbau, was zahlreiche Dokumente aus dieser Zeit bezeugen. Als 1835 die Säkularisation spanischer Klöster begann, wurde auch der ursprüngliche Klosterbesitz in das Eigentum eines adligen Lords überführt, und das Dorf Ternero begründet. Vier wohlhabende, baskische Familien erwarben Ende des 19. Jahrhunderts das Gut mit seinen Ländereien, um dort an den Wochenenden dem Jagdvergnügen nachgehen zu können.
Der heutige Besitzer ist Fernando García Alcubilla, Spross einer Familie aus dem Rioja (Logroño), der sich 2009 seinen langgehegten Traum vom eigenen Weingut verwirklichte. Inspiriert durch seinen Großvater, der als Manager bekannter Rioja-Weingüter arbeitete, vergingen mehr als 10 Jahre bis Fernando García Alcubilla auf der Suche nach einem geeigneten Weingut sein Herz an die Hacienda El Ternero verlor.
Von den umliegenden Bergen vor extremer, winterlicher Kälte geschützt, gedeihen hier u.a. die Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Viura. In dem günstigen Mikroklima entwickelt sich auf lehmigen und Kalkstein haltigen Böden ein eher atlantischer Stil von Riojaweinen, der durch eine attraktive Aromatik, ein geschmeidiges Mundgefühl und durch eine angenehme Säure charakterisiert wird. El Ternero-Weine bestechen zudem mit ihrer zurückhaltend-eleganten Art, die durch feinkörnige Tannine und nur leichtes Toasten der Barriquefässer harmonisch ergänzt und vollendet werden.
Die Hacienda El Ternero nutzt für kellerwirtschaftliche und administrative Zwecke auch heute noch viele der historische Klostergebäude, eine alte Schule, ein Hospital und eine Herberge für Pilger des Jakobwegs, sowie eine Eremitage. In diesen alten Gemäuern reifen die Erzeugnisse von El Ternero, wie in alten Zeiten, in französischen Barriques zu einem der besten Weine des Rioja.
Der D.O.Ca. Rioja Control Board hat das Weinjahr 2015 offiziell als “sehr gut” eingestuft. 2015 war der früheste Lesebeginn in der Geschichte des Rioja. Die zügige Lese der durchwegs gesunden und vollreifen Trauben brachte hervorragende Ergebnisse, sowohl in Menge als auch in Qualität! Die Weine dieses Jahrgangs sind durch eine außergewöhnliche Frische und Eleganz geprägt, ergänzt durch ein ausgezeichnetes Reifungspotential.
Verkostungsnotiz:Kräftiges, brilliantes Rubinrot, in der Nase verführerische, vielschichtige Aromen roter Beeren, Kirsche und Brombeere, dezente Fenchel- und Lakritztöne, gut eingebundene Röstaromen, Anklänge Vanille und weißer Schokolade. Am Gaumen dichte, satte Beerenfrucht, viel Schmelz und Extrakt, leicht florale Noten, Schokolade, Kokos und Vanille zeigen sich, feinkörniges Tannin, Anklänge von Kaffee, ein charaktervoller Wein, mit würzig-animierendem Nachklang. Bodegas Muga - Haro, Rioja Die Bodega Muga besitzt 70 ha eigene Weinberge in denbesten Lagen, im nördlichsten Bereich von La Rioja, im von den Flüssen Oja und Tirón gebildeten Tal, das zum Untergebiet Rioja Altas gehört. Das Weingut selbst befindet sich direkt am altehrwürdigen Bahnhof in Haro, dem Ausgangspunkt des Weinbaus in der Rioja.Tradition wird bei Muga großgeschrieben. Seit Jahrzehnten leistet man sich eine eigene Küferei, in der sämtliche Barriques für die Fassreifung in Handarbeit hergestellt werden. Mechanische Pumpvorgänge werden fast gänzlich vermieden und die Schönung der Weine erfolgt wie vor hundert Jahren mit Hühner-Eiweiß. Ruhe und Gelassenheit ist das Motto. Das Ergebnis sind klassische, stilbildende Weine von Weltruf.
Verkostungsnotiz:Dichtes, glänzendes Kirschrot mit violetten Reflexen, in der Nase wunderbarer, vielschichtiger Duft nach dunklen Waldbeeren: Brombeeren, Cassis, Blaubeeren, begleitet von kräutrig-würzigen Tönen, Tabak und Zedernholz, Anklänge von dunkler Schokolade. Am Gaumen straff und engmaschig, viel gereifte, saftige Frucht und straffes, feinkörniges Tannin, mineralische Eindrücke, ein tiefgründiger, kraftvoller Wein, voll Eleganz und mit langem Nachhall.Bodegas y Viñedos Artuke, Rioja Alavesa, SpanienDer kleine Familienbetrieb Bodegas y Viñedos Artuke liegt nahe dem Dorf Baños de Ebro in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Rioja und umfasst etwa 22 Hektar an Rebfläche. Gegründet wurde das Weingut von Miguel Blanco im Jahr 1991, als er sich entschied, statt einfachem Bulk-Wein (Fass-, bzw. Tankware) Qualitätswein zu produzieren und flaschenweise abzufüllen. Heute leiten seine beiden Söhne Arturo und Kike, die beiden Namensgeber, die Geschicke des Unternehmens. Beide sind Mitglieder der Vereinigung "Rioja'n'Roll, einem Zusammenschluss junger Produzenten, die sich zum Ziel gesetzt haben, einzigartige Weine zu machen, die Ausdruck ihres jeweilgen, individuellen Terroirs sind. Beseelt von dieser Vision führten die Beiden eine akribische Untersuchung der Böden in ihren 32 Parzellen durch, die sich in Baños de Ebro, Ábalos and San Vicente de la Sonsierra befinden. Die Rebgärten liegen meist in einer Höhe zwische 500 - 630 Metern und sind im Schnitt 30 Jahre alt. Jüngste Herausforderung jedoch ist eine kürzlich erworbene Rebanlage namens "El Cerro de las Mulas" (Berg der Maulpferde), an den Ausläufern des Cantabrischen Gebirges. Hier in etwa 730 Metern über dem Meeresspiegel, auf felsigen, kargen Böden kultivieren die Blancos nach biodynamischen Grundsätzen Tempranillo. Auch hier verzichten die Beiden auf drahtrahmengestütze Erziehungssysteme. Alle Rebstöcke auch in den Junganlagen, werden als Buschweine kultiviert. Wir sind gespannt auf die daraus resultierenden Weine. Die aktuelle Kollektion dieser talentierten, leidenschaftlichen Winzer jedenfalls, hat uns voll überzeugt.
Verkostungsnotiz:Leuchtendes, intensives Rotviolett. In der Nase üppiger Duft saftiger Schwarzkirschen, von Cassis und eingemachten, dunklen Früchten, daneben Anklänge von Lakritz und mineralisch-würzigen Noten, unterlegt von tabakigen und feinen Espressonuancen. Am Gaumen fleischig-komplex, konzentriert und gut ausbalanciert, mit fleischiger Frucht, sowie balsamischen Anklängen, Mokka, Orangenzesten und frisch gemahlener Pfeffer, komplex und feingliedrig strukturiert, mit gewisser Frische, gut eingebundene, reife Tannine, angenehme Holzwürze neben Gewürznuancen von Kakao, Vanille und wieder Lakritz sowie einer mineralischen Facette. Langes, feinwürziges Finale.Bodegas Elias Mora - Santiuste, ToroDie Bodega wurde im Jahr 2000 gegründet und ist nach dem früheren Besitzer der Weinberge, Elias Mora, benannt. Heute leitet Victoria Benavides den Betrieb. Sie hat sich völlig der Rebsorte “Tinta de Toro” verschrieben, einer genetischen Variante des Tempranillo, die seit rund 600 Jahren in der Region bekannt ist.Die wurzelechten Reben wachsen auf sehr kargen Böden mit viel Kies an der Oberfläche und einer dünnen Kalkschicht darunter.Extrem kontinentales Klima und Höhen von über 800 Metern kennzeichnen das besondere Terroir. Voraussetzungen für elegante, fruchtbetonte und dichte Weine mit gut stützender Säure und feinem Tanningerüst. Hinzu kommt, dass trotz geringen Niederschlagsmenge von nur 400mm Regen/Jahr nicht künstlich bewässert wird.Die Bodega konzentriert sich auf drei Weine “Vinas Elias Mora”, “Elias Mora Crianza” und “Gran Elias Mora”. In großen Jahren wird zudem der aussergewöhnliche und limitierte “V2 Premium” produziert.
Verkostungsnotiz:Tiefdunkles Purpurrot mit sehr dichtem Rand und violetten Reflexen. In der Nase intensiv und dicht zugleich, üppige Beerenfrucht (Brombeere, Blaubeere, Holunder), Likör von schwarzen Kirschen, daneben Noten getrockneter Früchte. Am Gaumen würzig und mineralisch, Graphit- und Unterholzanklänge, Noten von Toffee, Röstaromen und Vanille, insgesamt viel Frucht, sehr komplex, mit mineralischen Noten, Graphit und Unterholz, fleischige, bereits gut integrierte Tannine und gut eingebundenes Holz. Ein ausdrucksstarker, großer Wein mit tollem Finish!Bodegas Elias Mora - Santiuste, ToroDie Bodega wurde im Jahr 2000 gegründet und ist nach dem früheren Besitzer der Weinberge, Elias Mora, benannt. Heute leitet Victoria Benavides den Betrieb. Sie hat sich völlig der Rebsorte “Tinta de Toro” verschrieben, einer genetischen Variante des Tempranillo, die seit rund 600 Jahren in der Region bekannt ist.Die wurzelechten Reben wachsen auf sehr kargen Böden mit viel Kies an der Oberfläche und einer dünnen Kalkschicht darunter.Extrem kontinentales Klima und Höhen von über 800 Metern kennzeichnen das besondere Terroir. Voraussetzungen für elegante, fruchtbetonte und dichte Weine mit gut stützender Säure und feinem Tanningerüst. Hinzu kommt, dass trotz geringen Niederschlagsmenge von nur 400mm Regen/Jahr nicht künstlich bewässert wird.Die Bodega konzentriert sich auf drei Weine “Vinas Elias Mora”, “Elias Mora Crianza” und “Gran Elias Mora”. In großen Jahren wird zudem der aussergewöhnliche und limitierte “V2 Premium” produziert.
Verkostungsnotiz:Kräftiges Rubinrot. In der Nase satte Waldbeerenaromen. Schön eingebundene Röstaromen, Vanille. Am Gaumen konzentrierte satte Beerenfrucht mit kräuterigen, mineralischen sowie schokoladigen Noten. Geschmeidige Tannine. Sehr eleganter Wein, mit würzig-warmem Abgang und langem Nachhall. Bodegas Muga - Haro, Rioja Die Bodega Muga besitzt 70 ha eigene Weinberge in denbesten Lagen, im nördlichsten Bereich von La Rioja, im von den Flüssen Oja und Tirón gebildeten Tal, das zum Untergebiet Rioja Altas gehört. Das Weingut selbst befindet sich direkt am altehrwürdigen Bahnhof in Haro, dem Ausgangspunkt des Weinbaus in der Rioja.Tradition wird bei Muga großgeschrieben. Seit Jahrzehnten leistet man sich eine eigene Küferei, in der sämtliche Barriques für die Fassreifung in Handarbeit hergestellt werden. Mechanische Pumpvorgänge werden fast gänzlich vermieden und die Schönung der Weine erfolgt wie vor hundert Jahren mit Hühner-Eiweiß. Ruhe und Gelassenheit ist das Motto. Das Ergebnis sind klassische, stilbildende Weine von Weltruf.
Verkostungsnotiz:Kräftiges, leuchtendes Kirschrot mit violetten Reflexen. In der Nase feine Aromen reifer, dunkler Waldbeeren, Würzaromen, sowie zarte Vanilleanklänge. Am Gaumen frisch und ausge wogen, von harmonischer, dicht gewobener Struktur, wieder Assoziationen dunkler Früchte, daneben balsamische Noten, von einer ausgewogenen Säure flankiert. Ein kraftvoller Rioja mit langem, animierendem Nachhall. Hacienda El TerneroDie 250 Hektar große Hacienda El Ternero liegt mit 60 Hektar Ertragsweingärten (weitere 60 Hektar Neuanlagen), Olivenbäumen (3 ha) und bewaldetem Hügel-land sehr idyllisch im Herzen des Rioja Alta auf einer Höhe von 650 m über dem Meeresspiegel. Innerhalb der Rioja-Gemeinden von Sajazarra, Anguciana, Galbárruli und Villalba, in der Nähe der Obarenesberge, befinden sich die Weinberge von El Ternero. Verwaltungstechnisch gehört das Gut allerdings, als Enklave in Burgos, zu Castilla y Leon.Die Anfänge der Hacienda El Ternero gehen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die Ländereien zum Zisterzienzerkloster Santa María de Herrera gehörten. Der Name „El Ternero“ (deutsch: Kalb) geht auf die Tätigkeit der mittelalterlichen Mönche zurück, die u.a. mit der Aufzucht von Kälbern ihren Unterhalt bestritten. Mit den feinen Kalbsleder-Erzeugnissen wurden die Schreibstuben der umliegenden Klöster für kostbare Manuskriptarbeiten beliefert. Um Wein für kirchliche Zeremonien zu keltern, betrieben schon die Mönche Weinbau, was zahlreiche Dokumente aus dieser Zeit bezeugen. Als 1835 die Säkularisation spanischer Klöster begann, wurde auch der ursprüngliche Klosterbesitz in das Eigentum eines adligen Lords überführt, und das Dorf Ternero begründet. Vier wohlhabende, baskische Familien erwarben Ende des 19. Jahrhunderts das Gut mit seinen Ländereien, um dort an den Wochenenden dem Jagdvergnügen nachgehen zu können.Der heutige Besitzer ist Fernando García Alcubilla, Spross einer Familie aus dem Rioja (Logroño), der sich 2009 seinen langgehegten Traum vom eigenen Weingut verwirklichte. Inspiriert durch seinen Großvater, der als Manager bekannter Rioja-Weingüter arbeitete, vergingen mehr als 10 Jahre bis Fernando García Alcubilla auf der Suche nach einem geeigneten Weingut sein Herz an die Hacienda El Ternero verlor.Von den umliegenden Bergen vor extremer, winterlicher Kälte geschützt, gedeihen hier u.a. die Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Viura. In dem günstigen Mikroklima entwickelt sich auf lehmigen und Kalkstein haltigen Böden ein eher atlantischer Stil von Riojaweinen, der durch eine attraktive Aromatik, ein geschmeidiges Mundgefühl und durch eine angenehme Säure charakterisiert wird. El Ternero-Weine bestechen zudem mit ihrer zurückhaltend-eleganten Art, die durch feinkörnige Tannine und nur leichtes Toasten der Barriquefässer harmonisch ergänzt und vollendet werden.Die Hacienda El Ternero nutzt für kellerwirtschaftliche und administrative Zwecke auch heute noch viele der historische Klostergebäude, eine alte Schule, ein Hospital und eine Herberge für Pilger des Jakobwegs, sowie eine Eremitage. In diesen alten Gemäuern reifen die Erzeugnisse von El Ternero, wie in alten Zeiten, in französischen Barriques zu einem der besten Weine des Rioja.Der D.O.Ca. Rioja Control Board hat das Weinjahr 2015 offiziell als “sehr gut” eingestuft. 2015 war der früheste Lesebeginn in der Geschichte des Rioja. Die zügige Lese der durchwegs gesunden und vollreifen Trauben brachte hervorragende Ergebnisse, sowohl in Menge als auch in Qualität! Die Weine dieses Jahrgangs sind durch eine außergewöhnliche Frische und Eleganz geprägt, ergänzt durch ein ausgezeichnetes Reifungspotential.
Verkostungsnotiz:Dunkles Kirschrot mit schwarzroten Reflexen. In der Nase sehr subtil mit vielschichtigen Aromen: Würzanklänge, mineralische und unterholzige Noten, frische tiefdunkle Früchte, fein unterstützt von gut dosiertem Holz mit Aromen von Süßholz, Kakao und feinen Röstnoten. Am Gaumen beeindruckend lebendig, ausgewogen mit feinem Schmelz. Ein toller und unglaublich nachhaltiger Wein. Bodegas Elias Mora - Santiuste, ToroDie Bodega wurde im Jahr 2000 gegründet und ist nach dem früheren Besitzer der Weinberge, Elias Mora, benannt. Heute leitet Victoria Benavides den Betrieb. Sie hat sich völlig der Rebsorte “Tinta de Toro” verschrieben, einer genetischen Variante des Tempranillo, die seit rund 600 Jahren in der Region bekannt ist.Die wurzelechten Reben wachsen auf sehr kargen Böden mit viel Kies an der Oberfläche und einer dünnen Kalkschicht darunter.Extrem kontinentales Klima und Höhen von über 800 Metern kennzeichnen das besondere Terroir. Voraussetzungen für elegante, fruchtbetonte und dichte Weine mit gut stützender Säure und feinem Tanningerüst. Hinzu kommt, dass trotz geringen Niederschlagsmenge von nur 400mm Regen/Jahr nicht künstlich bewässert wird.Die Bodega konzentriert sich auf drei Weine “Vinas Elias Mora”, “Elias Mora Crianza” und “Gran Elias Mora”. In großen Jahren wird zudem der aussergewöhnliche und limitierte “V2 Premium” produziert.
Verkostungsnotiz:Strahlendes, kräftiges Kirschrot mit violetten Reflexen, in der Nase delikater, komplexer Duft nach Brombeeren, Cassis und Heidelbeeren, begleitet von kräutrig-würzigen Tönen, Tabak und Zedernholz, Anklänge von dunkler Schokolade. Am Gaumen dicht und vollmundig, viel gereifte, saftige Frucht, mürbes Tannin, deutliche Mineralität. Ein ausdrucksvoller, eleganter Wein mit großartigen Entwicklungspotential und langem fruchtig-würzigem Abgang.Bodegas y Viñedos Artuke, Rioja Alavesa, SpanienDer kleine Familienbetrieb Bodegas y Viñedos Artuke liegt nahe dem Dorf Baños de Ebro in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Rioja und umfasst etwa 22 Hektar an Rebfläche. Gegründet wurde das Weingut von Miguel Blanco im Jahr 1991, als er sich entschied, statt einfachem Bulk-Wein (Fass-, bzw. Tankware) Qualitätswein zu produzieren und flaschenweise abzufüllen. Heute leiten seine beiden Söhne Arturo und Kike, die beiden Namensgeber, die Geschicke des Unternehmens. Beide sind Mitglieder der Vereinigung "Rioja'n'Roll, einem Zusammenschluss junger Produzenten, die sich zum Ziel gesetzt haben, einzigartige Weine zu machen, die Ausdruck ihres jeweilgen, individuellen Terroirs sind. Beseelt von dieser Vision führten die Beiden eine akribische Untersuchung der Böden in ihren 32 Parzellen durch, die sich in Baños de Ebro, Ábalos and San Vicente de la Sonsierra befinden. Die Rebgärten liegen meist in einer Höhe zwische 500 - 630 Metern und sind im Schnitt 30 Jahre alt. Jüngste Herausforderung jedoch ist eine kürzlich erworbene Rebanlage namens "El Cerro de las Mulas" (Berg der Maulpferde), an den Ausläufern des Cantabrischen Gebirges. Hier in etwa 730 Metern über dem Meeresspiegel, auf felsigen, kargen Böden kultivieren die Blancos nach biodynamischen Grundsätzen Tempranillo. Auch hier verzichten die Beiden auf drahtrahmengestütze Erziehungssysteme. Alle Rebstöcke auch in den Junganlagen, werden als Buschweine kultiviert. Wir sind gespannt auf die daraus resultierenden Weine. Die aktuelle Kollektion dieser talentierten, leidenschaftlichen Winzer jedenfalls, hat uns voll überzeugt.
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