Funaro
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Funaro: Biologische Weine aus der Valle del Belìce in Sizilien
Die Cantina Funaro gehört zu den interessanten jungen Familienweingütern Westsiziliens. In Santa Ninfa, im Herzen der Valle del Belìce in der Provinz Trapani, erzeugt die Familie biologische Weine, die traditionelle sizilianische Rebsorten mit moderner Kellertechnik und einem konsequenten Nachhaltigkeitsgedanken verbinden.
Die Familie Funaro blickt auf drei Generationen landwirtschaftlicher Tätigkeit zurück. Im Jahr 2003 machten Tiziana, Clemente und Giacomo Funaro aus dieser landwirtschaftlichen Tradition ein eigenständiges Weinbauprojekt. Heute bewirtschaftet die Familie rund 85 Hektar landwirtschaftliche Fläche, davon etwa 60 Hektar Weinberge und 15 Hektar Olivenhaine. Die Rebflächen liegen in Santa Ninfa und Salemi auf Höhen zwischen etwa 150 und 450 Metern.
Funaro setzt dabei konsequent auf biologische Bewirtschaftung. Seit 2011 sind sowohl das landwirtschaftliche Unternehmen als auch die Kellerei bio-zertifiziert. Die Weinberge werden ohne synthetische Pflanzenschutzmittel bewirtschaftet, die Trauben von Hand gelesen und möglichst schnell in die Kellerei gebracht.
Besonders interessant ist die Vielfalt der Rebsorten. Neben sizilianischen Sorten wie Grillo, Catarratto, Inzolia, Zibibbo, Nero d’Avola und Perricone kultiviert Funaro auch Chardonnay, Müller-Thurgau, Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon. So entstehen frische Weißweine, charaktervolle Rotweine, maischevergorene Naturweine und Schaumweine nach der klassischen Flaschengärung.
Die Geschichte von Funaro
Die Geschichte von Funaro beginnt mit einer landwirtschaftlichen Familientradition, die bereits über drei Generationen zurückreicht. Weinbau und Olivenanbau waren lange Zeit Teil der familiären Landwirtschaft, bevor die Geschwister Tiziana, Clemente und Giacomo Funaro beschlossen, daraus ein modernes Weinunternehmen zu entwickeln.
Im Jahr 2003 begann das eigenständige Weinbauprojekt Funaro. Die drei Geschwister brachten dabei unterschiedliche Kompetenzen und Persönlichkeiten in das Unternehmen ein. Giacomo koordiniert die Arbeit des Teams, Clemente ist insbesondere für den internationalen Vertrieb verantwortlich, während Tiziana gemeinsam mit Elena den administrativen Bereich betreut. Im Weinberg und Keller arbeitet ein eigenes Team unter anderem mit dem Önologen Rosario zusammen.
Ein wichtiger Schritt folgte 2011. In diesem Jahr wurden sowohl der landwirtschaftliche Betrieb als auch die Kellerei bio-zertifiziert. Gleichzeitig wurde die neu errichtete Kellerei in Santa Ninfa zum Zentrum der Weinproduktion.
Die Kellerei wurde 2018 durch ein zweites, baugleiches Gebäude erweitert. Damit reagierte Funaro auf das Wachstum des Betriebs und schuf zusätzliche Kapazitäten für Vinifikation, Lagerung und Ausbau. Heute können die Trauben der eigenen Weinberge vollständig in der eigenen Kellerei verarbeitet werden.
2003: Beginn des eigenständigen Weinbauprojekts Funaro
2011: Bio-Zertifizierung von Landwirtschaft und Kellerei
2011: Fertigstellung der ersten Kellereistruktur
2018: Erweiterung der Kellerei um ein zweites Gebäude
Familie: Funaro
Heutige Leitung: Tiziana, Clemente und Giacomo Funaro
Ort: Santa Ninfa, Provinz Trapani
Region: Valle del Belìce, Westsizilien
Landwirtschaftliche Fläche: rund 85 Hektar
Rebfläche: rund 60 Hektar
Olivenhaine: rund 15 Hektar
Höhenlagen: etwa 150 bis 450 Meter über dem Meeresspiegel
Die Familie Funaro
Funaro ist bis heute ein Familienunternehmen. Die drei Geschwister Tiziana, Clemente und Giacomo stehen im Mittelpunkt des Projekts und verbinden die landwirtschaftliche Tradition ihrer Familie mit einem modernen Verständnis von Weinbau und Unternehmensführung.
Die Familie versteht Weinproduktion als Gemeinschaftsarbeit. Im Weinberg kümmert sich ein eigenes Team um die Reben und die Arbeiten während des Jahres. Im Keller übernimmt der Önologe Rosario gemeinsam mit seinem Team die Vinifikation und den Ausbau. Verwaltung und Vertrieb liegen ebenfalls innerhalb des Familienunternehmens.
Diese Struktur ermöglicht Funaro, die gesamte Produktionskette selbst zu kontrollieren. Von der Pflege der Reben über die Lese und Vinifikation bis zur Reifung und Abfüllung bleibt der Weg der Trauben in den Händen des eigenen Betriebs.
Damit verbindet Funaro die persönliche Handschrift eines Familienweinguts mit den technischen Möglichkeiten einer modernen Kellerei.
Santa Ninfa und die Valle del Belìce
Die Kellerei Funaro liegt in Santa Ninfa auf einer kleinen Anhöhe, von der aus sich der Blick über die Valle del Belìce öffnet. Die Kellerei befindet sich auf rund 404 Metern Höhe.
Die Valle del Belìce im Westen Siziliens gehört zu den bedeutenden landwirtschaftlichen Regionen der Insel. Zwischen Santa Ninfa und Salemi liegen die Weinberge von Funaro in einer Landschaft, die vom mediterranen Klima und von warmen, trockenen Sommern geprägt ist.
Die unterschiedlichen Höhenlagen der Rebflächen ermöglichen dabei verschiedene Bedingungen für die Reife der Trauben. Die Weinberge reichen von etwa 150 Metern bis auf rund 450 Meter über dem Meeresspiegel.
Besonders interessant ist die Kombination aus Wärme und Höhenlage. Sizilien bietet grundsätzlich viel Sonne und hohe Temperaturen, doch die höher gelegenen Weinberge können einen Teil dieser Wärme durch kühlere Bedingungen ausgleichen. Für die Reben bedeutet dies die Möglichkeit, aromatische Reife mit einer ausreichenden Frische zu verbinden.
Die Nähe zur historischen Weinbauregion rund um Salemi und Santa Ninfa ist zugleich ein wichtiger Bestandteil der Identität von Funaro. Das Weingut versteht seine Weine ausdrücklich als Ausdruck der Eigenart und Persönlichkeit dieses sizilianischen Landes.
Die Weinberge von Funaro
Die Familie besitzt insgesamt rund 85 Hektar landwirtschaftliche Fläche. Davon entfallen etwa 60 Hektar auf Weinberge, weitere 15 Hektar auf Olivenhaine; hinzu kommen Ackerflächen und Obstbäume. Die Weinberge befinden sich in den Gemeinden Santa Ninfa und Salemi.
Die Höhenlagen reichen von etwa 150 bis 450 Metern. Dadurch unterscheiden sich die einzelnen Parzellen hinsichtlich Temperatur, Reifeverlauf und Bodenstruktur.
Die Trauben werden von Hand gelesen. In trockenen Jahren kann Funaro auf gesammeltes Wasser zurückgreifen, um die Reben bei Bedarf mit einer gezielten Bewässerung zu unterstützen. Das Unternehmen bezeichnet diese Bewässerung ausdrücklich als Not- beziehungsweise Unterstützungsbewässerung und nutzt dafür vorhandene Wasserspeicher.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf niedrigen Erträgen und einer möglichst sorgfältigen Bestimmung des optimalen Lesezeitpunkts. Die Trauben sollen mit ihrer jeweils charakteristischen Aromatik und physiologischen Reife in den Keller gelangen.
Salemi: Mergel, Kies und die weißen Rebsorten
Ein Teil der wichtigsten Weißweinlagen von Funaro befindet sich im Gebiet von Salemi. Hier stammen unter anderem die Trauben für Pinzeri und die Grillo Riserva Collezione di Famiglia.
Die Grillo-Reben für diese beiden Weine wachsen auf etwa 140 Metern Höhe. Der Boden besitzt eine typische mergelige Struktur, ist reich an organischer Substanz und weist ein kiesiges Gerüst auf, das in der Region als „Cuti“ bezeichnet wird.
Diese Bedingungen bilden die Grundlage für die charaktervolle Interpretation des Grillo bei Funaro. Während Pinzeri die frische, fruchtige und florale Seite der Rebsorte zeigt, verbindet die Riserva dieselbe Rebsorte mit mehr Tiefe und Struktur durch den Ausbau im großen französischen Holzfass.
Auch Catarratto wird in Salemi angebaut. Die Trauben für Mondura stammen aus etwa 140 Metern Höhe von Böden mit organischer Substanz und dem für die Gegend typischen kiesigen Untergrund.
Das älteste Inzolia-Weinberg von Funaro
Eine besondere Stellung besitzt der Inzolia-Weinberg, aus dem die Trauben für La Vecchietta stammen.
Die Reben wurden bereits 1993 gepflanzt und gehören damit zu den ältesten Weinbergen des Betriebs. Die Parzelle liegt bei Salemi auf etwa 150 Metern Höhe. Der Boden besitzt eine schluffig-tonige Struktur und ist reich an organischer Substanz.
La Vecchietta wird bewusst anders vinifiziert als die klassischen, klar filtrierten Weißweine des Hauses. Nach einer kurzen Maischestandzeit auf den Schalen wird die Inzolia sanft gepresst. Die Gärung erfolgt im temperaturkontrollierten Edelstahltank, anschließend reift der Wein in Akazienholz. Abgefüllt wird er ohne Filtration.
Das Ergebnis ist ein Weißwein mit intensiver Farbe, reifer Frucht und einer eigenständigen, leicht oxidativ wirkenden Aromatik. Birnen- und Apfelkonfitüre, kandierte Früchte und balsamische Anklänge treffen auf einen trockenen, breiten und harmonischen Gaumen.
Biologischer Weinbau seit 2011
Biologischer Weinbau ist ein zentraler Bestandteil der Philosophie von Funaro. Seit 2011 sind die landwirtschaftlichen Flächen und die Kellerei bio-zertifiziert.
Im Weinberg verzichtet die Familie auf synthetische chemische Pflanzenschutzmittel. Stattdessen setzt sie auf organische Düngung, Gründüngung und ökologische Strukturen innerhalb der Weinberge.
Auch die Begrenzung der Wasserressourcen spielt eine Rolle. Die vorhandenen Wasserspeicher werden insbesondere in trockenen Jahren für gezielte Bewässerungsmaßnahmen genutzt. Dadurch kann die Familie die Reben während extremer Trockenperioden unterstützen, ohne den Wasserverbrauch unnötig auszuweiten.
Die biologische Philosophie endet nicht am Weinberg. Die Kellerei ist insgesamt auf einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck ausgerichtet.
Eine Kellerei mit konsequentem Nachhaltigkeitsgedanken
Die Kellerei von Funaro wurde von Beginn an mit Blick auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entwickelt.
Ein integriertes Photovoltaiksystem und eine Solarthermieanlage unterstützen die Energieversorgung. Die Gebäude besitzen eine thermische Außenisolierung, während die unterirdisch angelegte Barriquekellerei ein natürlich günstiges Mikroklima für den Ausbau der Rotweine schafft.
Besonders interessant ist die Abwasseraufbereitung. Funaro nutzt ein Verfahren der natürlichen Pflanzenklärtechnik, bei dem unter anderem vulkanisches Filtergestein und Schilfpflanzen eingesetzt werden. Das gereinigte Wasser kann anschließend wieder für die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen verwendet werden.
Auch beim Flaschengewicht achtet das Weingut auf möglichst leichte Glasflaschen. Damit sollen sowohl der Materialverbrauch als auch die mit dem Transport verbundenen Emissionen reduziert werden.
Nachhaltigkeit ist bei Funaro damit nicht lediglich ein Marketingbegriff. Sie umfasst Weinbau, Wasserwirtschaft, Energieversorgung, Kellertechnik und Verpackung.
Die wichtigsten Rebsorten
Funaro verbindet ein breites Spektrum sizilianischer autochthoner Rebsorten mit ausgewählten internationalen Sorten.
Zu den wichtigsten heimischen Rebsorten gehören:
Grillo: Zitrusfrucht, Melone, Pfirsich, florale Aromen und eine ausgeprägte Frische
Catarratto: Zitrusfrucht, tropische Früchte, Struktur und lebendige Säure
Inzolia: Birne, Apfel, Kräuter und mediterrane Würze
Zibibbo: Intensive florale und exotische Aromatik
Nero d’Avola: Dunkle Beerenfrucht, Würze, Struktur und mediterrane Wärme
Perricone: Pflaume, Gewürze, Frische und weiche Tannine
Ergänzt wird das Sortiment durch internationale Rebsorten wie Chardonnay, Müller-Thurgau, Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon.
Diese Kombination erlaubt Funaro, unterschiedliche Facetten Siziliens abzubilden – von frischen, aromatischen Weißweinen über komplexe Riserva-Weine bis zu würzigen Rotweinen und Schaumweinen.
Grillo: Die wichtigste weiße Identitätsrebsorte
Grillo nimmt bei Funaro eine besondere Stellung ein. Die Familie bezeichnet die Rebsorte selbst als einen wichtigen Teil ihrer Identität.
Die Sorte eignet sich hervorragend für das warme sizilianische Klima. Bei Funaro wird sie sowohl in einer frischen, im Edelstahltank ausgebauten Interpretation als auch als komplexere Riserva erzeugt.
Pinzeri zeigt die klassische aromatische Seite des Grillo. Der Wein besitzt Aromen von gelber Melone und Pfirsich, ergänzt durch florale Noten. Durch die Gärung bei etwa 15 °C und den anschließenden Ausbau auf der Hefe entsteht ein weicher, voller und lang anhaltender Weißwein.
Die Riserva Collezione di Famiglia geht einen Schritt weiter. Nach der Gärung im Edelstahltank reift sie ein Jahr in großen französischen Eichenfässern und wird regelmäßig aufgerührt. Dadurch entstehen zusätzliche Noten von Limette, Grapefruit, Patisserie und Ingwer, während die Frische und salzige Spannung erhalten bleiben.
Die wichtigsten Weine von Funaro
Das Sortiment von Funaro umfasst heute eine breite Palette biologischer Weine und Schaumweine. Dazu gehören unter anderem Grillo, Catarratto, Inzolia, Zibibbo, Chardonnay, Nero d’Avola, Syrah und Perricone. Ergänzt wird das Programm durch verschiedene nicht filtrierte Weine und Metodo-Classico-Schaumweine.
Besonders charakteristisch sind die Cru- beziehungsweise Spitzenweine des Hauses, darunter Collezione di Famiglia, La Vecchietta, Pinzeri, Omnis, Pile della Ciaula und Fontana dei Grilli.
Pinzeri: Grillo mit Frucht und Frische
Pinzeri gehört zu den charakteristischen Weißweinen von Funaro. Der Wein wird aus biologisch angebautem Grillo aus Salemi erzeugt und trägt die Herkunft DOC Sicilia.
Die Trauben werden Ende August beziehungsweise Anfang September von Hand in den kühlen Morgenstunden gelesen. Nach sorgfältiger Selektion werden sie unter Sauerstoffausschluss gepresst. Dafür verwendet Funaro eine pneumatische Presse, die mit Stickstoff gesättigt wird.
Die Gärung erfolgt im Edelstahltank bei rund 15 °C und dauert etwa zwölf Tage. Anschließend bleibt der Wein bis zur Abfüllung auf der Hefe.
Im Glas zeigt Pinzeri eine intensive strohgelbe Farbe mit leicht grünlichen Reflexen. Der Duft verbindet gelbe Melone und Pfirsich mit floralen Noten. Am Gaumen wirkt der Wein weich und voll, besitzt aber gleichzeitig eine klare Frische und eine lange aromatische Persistenz.
Pinzeri wurde mehrfach ausgezeichnet. Der Jahrgang 2024 erhielt beim Concours Mondial de Bruxelles 2025 eine Goldmedaille; der Jahrgang 2025 wurde zudem bei 5 StarWines mit 92 Punkten bewertet.
Collezione di Famiglia: Grillo Riserva
Die Collezione di Famiglia ist die anspruchsvollere Interpretation des Grillo bei Funaro. Die Trauben stammen aus denselben charakteristischen Weinbergen bei Salemi und wachsen auf mergeligen, kiesreichen Böden.
Nach der reduktiven Pressung und der temperaturkontrollierten Gärung im Stahltank reift der Wein ein Jahr in großen französischen Eichenfässern. Regelmäßiges Batonage sorgt dafür, dass der Wein seine aromatische Frische und seine salzige Spannung bewahrt.
Aromatisch verbindet die Riserva Limette und Grapefruit mit gelber Melone und Pfirsich. Dazu kommen cremige Noten von Patisserie und feine Würze von Ingwer.
Am Gaumen besitzt sie mehr Volumen und Tiefe als der klassische Grillo, bleibt aber durch ihre Säure und salzige Struktur präzise.
Der Jahrgang 2022 wurde beim Concours Mondial de Bruxelles 2025 mit der Gran Medaglia d’Oro ausgezeichnet. Außerdem erhielt er 92 Punkte bei 5 StarWines sowie 92 Punkte von Wine Enthusiast.
La Vecchietta: Alte Inzolia, Maischekontakt und Akazienholz
La Vecchietta ist einer der eigenständigsten Weine von Funaro. Die Inzolia stammt aus dem ältesten Weinberg des Betriebs, der bereits 1993 angelegt wurde.
Die Trauben werden kurz auf den Schalen mazeriert und anschließend sanft gepresst. Nach der Gärung im Edelstahltank reift der Wein in Akazienholz. Die Abfüllung erfolgt ohne Filtration.
Im Duft zeigen sich Birne und Apfel in reifer, fast konfierter Form, dazu kandierte Früchte und feine balsamische Anklänge.
Am Gaumen wirkt La Vecchietta trocken, breit und harmonisch. Durch die Maischearbeit, das Akazienholz und die unfiltrierte Abfüllung besitzt der Wein deutlich mehr Textur als ein klassischer, leichter Inzolia.
Der Jahrgang 2023 erhielt in der Guida Bio 2026 fünf von fünf Blättern.
Mondura: Catarratto mit sizilianischer Frische
Mondura wird aus Catarratto aus dem Gebiet von Salemi erzeugt. Die Reben wachsen auf rund 140 Metern Höhe auf Böden mit organischer Substanz und dem für die Region typischen kiesigen „Cuti“-Untergrund.
Die Trauben werden in den kühlen Morgenstunden von Hand gelesen und anschließend unter Sauerstoffausschluss gepresst. Die temperaturkontrollierte Gärung erfolgt bei etwa 15 °C im Edelstahltank.
Mondura zeigt Zitrusfrüchte und tropische Früchte. Am Gaumen verbindet der Wein lebendige Frische mit bemerkenswerter Struktur und Länge.
Seine Säure verleiht ihm nicht nur Spannung, sondern auch ein gutes Potenzial für die Flaschenentwicklung. Der Jahrgang 2022 wurde in der Guida Bio mit fünf von fünf Blättern bewertet.
Fontana dei Grilli: Perricone aus Salemi
Fontana dei Grilli widmet sich einer weiteren sizilianischen Spezialität: Perricone.
Die Trauben stammen aus Salemi, wo die Weinberge auf etwa 200 Metern Höhe auf einem flachen, sehr skelettreichen und organisch geprägten Boden liegen.
Nach sorgfältiger Selektion werden die Trauben im Stahltank vergoren und rund zwölf Tage auf den Schalen mazeriert. Die Gärung erfolgt bei etwa 20 °C.
Ein Teil des Weins reift anschließend rund zwölf Monate in Eichenholz. Bei der späteren Assemblage werden 15 Prozent dieses im Holz gereiften Perricone mit dem im Stahltank ausgebauten Wein kombiniert.
Im Glas zeigt sich ein intensives Granatrot mit violetten Reflexen. Das Bouquet erinnert an Pflaumen und Gewürze. Am Gaumen ist der Wein frisch und harmonisch, mit weichen, reifen Tanninen.
Pile della Ciaula: Syrah mit mediterraner Würze
Pile della Ciaula gehört zu den kräftigeren Rotweinen des Hauses. Der biologische Syrah zeigt die internationale Rebsorte in einer klar sizilianischen Interpretation.
Der Wein besitzt eine intensive rubinrote Farbe mit violetten Reflexen. Aromatisch stehen reife rote Früchte und Gewürze im Mittelpunkt, ergänzt durch dezente Vanille.
Der Ausbau erfolgt rund zehn Monate in Barriques und großen Holzfässern. Anschließend bekommt der Wein zusätzliche Zeit zur Flaschenreife. Dadurch verbindet er die Frucht des Syrah mit einer weicheren, runden Struktur.
Omnis: Nero d’Avola mit Tiefe
Omnis konzentriert sich auf die wichtigste rote Identitätsrebsorte Siziliens: Nero d’Avola.
Der Wein zeigt eine intensive rubinrote Farbe und ein komplexes Bouquet mit schwarzem Pfeffer, Leder, Lakritz sowie feinen Vanille- und Röstaromen.
Im Ausbau verbindet Funaro Barriques und große Holzfässer mit einer anschließenden längeren Flaschenreife. Dadurch entsteht ein Rotwein mit Konzentration und Würze, der zugleich weich und harmonisch wirken soll.
Omnis passt besonders gut zu kräftiger sizilianischer Küche, geschmortem Fleisch und gereiftem Käse.
Zibibbo und die unfiltrierten Weine
Neben den klassischen, klar definierten Weinstilen beschäftigt sich Funaro auch mit maischevergorenen und unfiltrierten Weinen.
Dazu gehören unter anderem Zibibbo Macerato, Inzolia non filtrato und La Vecchietta. Die Weine zeigen, dass biologische Produktion bei Funaro nicht mit einem einzigen Stil gleichgesetzt wird.
Gerade die unfiltrierten Weine erlauben mehr Textur und eine intensivere Auseinandersetzung mit den natürlichen Eigenschaften der Traube. Bei La Vecchietta wird diese Idee mit dem Ausbau im Akazienholz kombiniert.
Metodo Classico: Schaumwein aus Sizilien
Funaro erzeugt neben stillen Weinen auch Schaumweine nach der klassischen Flaschengärung.
Besonders wichtig ist dabei Chardonnay. Das Projekt für Metodo Classico wurde laut Funaro bereits seit 2010 entwickelt. Die Flaschengärung und die Reifung auf der Hefe finden in einem eigens dafür eingerichteten, unterirdischen Bereich der Kellerei statt, in dem eine konstante Temperatur von etwa 15 °C herrscht.
Zum Sortiment gehören unter anderem Metodo Classico Brut und Extra Brut aus Chardonnay sowie ein Dosaggio Zero aus Grillo.
Der Chardonnay Metodo Classico verbindet die Frische der Rebsorte mit den typischen Noten der Hefereifung. Funaro beschreibt beim Brut feine Perlage, Hefe und Brotkruste sowie einen vollen, ausgewogenen Geschmack mit elegantem säurebetontem Finale.
Damit zeigt das Weingut eine weitere Seite Siziliens: Die Insel kann nicht nur aromatische Weißweine und kraftvolle Rotweine hervorbringen, sondern auch feinperlige Schaumweine mit klassischer Flaschengärung.
Die Stilistik von Funaro
Die Weine von Funaro verbindet eine klare mediterrane Herkunft mit einem modernen, präzisen Ausbau.
Bei den Weißweinen stehen Frucht, Frische und Sortentypizität im Vordergrund. Grillo zeigt Melone, Pfirsich, Zitrusfrucht und florale Noten. Catarratto bringt Zitrus- und Tropenfrucht mit lebendiger Säure. Inzolia kann – je nach Ausbau – von klassisch-frisch bis breit, würzig und texturreich interpretiert werden.
Die Rotweine besitzen mehr Wärme und Würze. Nero d’Avola und Perricone bringen dunkle Frucht und mediterrane Struktur, während Syrah zusätzliche Pfeffer- und Gewürznoten liefert.
Holz wird gezielt eingesetzt. Bei der Grillo Riserva dient das große französische Holzfass vor allem dazu, Volumen und Komplexität zu entwickeln, ohne die Frische der Rebsorte zu überdecken. Bei den Rotweinen sorgt der Ausbau in Barriques und großen Fässern für zusätzliche Würze, Weichheit und Struktur.
Charakteristisch ist außerdem die Kombination aus moderner Kellertechnik und traditionellen Elementen. Stickstoffpressung, temperaturkontrollierte Gärung und moderne Kellertechnik stehen neben Maischekontakt, Holzreifung, Hefelager und klassischer Flaschengärung.
Internationale Anerkennung
Funaro hat in den vergangenen Jahren wiederholt internationale und nationale Auszeichnungen erhalten.
Besonders erfolgreich waren die beiden Grillo-Weine des Hauses. Die Grillo Riserva Collezione di Famiglia 2022 erhielt beim Concours Mondial de Bruxelles 2025 die Gran Medaglia d’Oro. Pinzeri 2024 wurde beim gleichen Wettbewerb mit Gold ausgezeichnet.
Auch die Bewertungen in den italienischen Weinführern unterstreichen die Entwicklung des Hauses. Pinzeri erhielt über mehrere Jahrgänge hinweg hohe Bewertungen, ebenso Mondura und La Vecchietta.
Die Auszeichnungen sind dabei vor allem deshalb interessant, weil sie verschiedene Stilrichtungen des Hauses betreffen: vom frischen Grillo über die im Holz gereifte Riserva bis zum unfiltrierten Inzolia.
Was macht Funaro besonders?
Funaro verbindet mehrere Eigenschaften, die das Weingut innerhalb Siziliens interessant machen.
Familientradition: Die heutige Kellerei entstand aus einer über drei Generationen gewachsenen landwirtschaftlichen Familiengeschichte.
Biologischer Weinbau: Landwirtschaft und Kellerei sind seit 2011 bio-zertifiziert.
Valle del Belìce: Die Weinberge liegen in Santa Ninfa und Salemi in einer für den Weinbau geprägten Landschaft Westsiziliens.
Vielfalt der Rebsorten: Autochthone Sorten wie Grillo, Catarratto, Inzolia, Zibibbo, Nero d’Avola und Perricone werden mit internationalen Rebsorten kombiniert.
Nachhaltige Kellerei: Photovoltaik, Solarthermie, thermische Isolierung, leichte Flaschen und natürliche Abwasseraufbereitung sind Teil des ökologischen Konzepts.
Eigene Trauben: Die Trauben der eigenen Weinberge werden von Hand gelesen und in der eigenen Kellerei verarbeitet.
Moderner Ausbau: Funaro verbindet temperaturkontrollierte Vinifikation und reduktive Pressung mit Holzreife, Hefelager und klassischer Flaschengärung.
Grillo-Kompetenz: Mit Pinzeri und Collezione di Famiglia zeigt Funaro zwei unterschiedliche und überzeugende Interpretationen dieser sizilianischen Leitrebsorte.
Funaro bei vinus.shop
Die Weine von Funaro sind besonders interessant für Weinliebhaber, die Sizilien abseits der großen bekannten Namen entdecken möchten.
Der Einstieg gelingt mit einem frischen Grillo wie Pinzeri oder einem charaktervollen Catarratto wie Mondura. Wer mehr Tiefe sucht, findet mit der Grillo Riserva Collezione di Famiglia einen komplexeren Weißwein mit Holzreife und Hefelager.
La Vecchietta richtet sich an Weinfreunde, die eigenständige, unfiltrierte Weine mit Maischekontakt und Holzreife suchen.
Bei den Rotweinen zeigen Omnis, Pile della Ciaula und Fontana dei Grilli unterschiedliche Facetten der sizilianischen Rotweinwelt – von Nero d’Avola über Syrah bis zum traditionsreichen Perricone.
Und wer Sizilien einmal von einer anderen Seite kennenlernen möchte, kann mit einem Metodo Classico aus Chardonnay oder Grillo die Schaumweinkompetenz von Funaro entdecken.
Sizilien modern und biologisch interpretiert
Funaro steht für eine Generation sizilianischer Weingüter, die ihre Herkunft nicht verleugnet, sondern mit modernen Methoden neu interpretiert.
Die Familie Funaro arbeitet in der Valle del Belìce mit einer bemerkenswerten Vielfalt an Rebsorten und Lagen. Grillo, Catarratto, Inzolia, Zibibbo, Nero d’Avola und Perricone stehen für die Eigenständigkeit Siziliens, während Chardonnay und Syrah zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.
Besonders überzeugend ist die Verbindung aus biologischem Weinbau und technischer Präzision. Die Trauben werden von Hand gelesen, sorgfältig selektiert und mit unterschiedlichen Methoden vinifiziert. Dabei reicht das Spektrum vom reduktiven Edelstahlausbau über Holzreife und Hefelager bis zu Maischekontakt und klassischer Flaschengärung.
Die nachhaltige Ausrichtung der Kellerei geht dabei deutlich über den Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel hinaus. Energiegewinnung, Wasseraufbereitung, Gebäudetechnik und Flaschengewicht werden ebenfalls unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet.
Funaro: Biologische Weine aus der Valle del Belìce
Funaro verbindet drei Generationen landwirtschaftlicher Familientradition mit einem modernen Verständnis von biologischem Weinbau.
Seit dem Beginn des eigenständigen Weinprojekts im Jahr 2003 haben Tiziana, Clemente und Giacomo Funaro das Unternehmen zu einer eigenständigen Adresse für biologische Weine aus Westsizilien entwickelt. Die Bio-Zertifizierung seit 2011 und die konsequente Ausrichtung der Kellerei auf Nachhaltigkeit bilden dabei das Fundament.
Auf rund 60 Hektar Weinbergen in Santa Ninfa und Salemi wachsen sowohl sizilianische Klassiker wie Grillo, Inzolia, Catarratto, Zibibbo, Nero d’Avola und Perricone als auch Chardonnay und Syrah.
Besonders die Weine aus Grillo zeigen, wie präzise Funaro die eigene Herkunft interpretiert. Pinzeri steht für Frische und Frucht, während die Collezione di Famiglia mit Holzreife, Hefelager und zusätzlicher Komplexität eine anspruchsvollere Seite der Rebsorte zeigt.
Mit La Vecchietta, den Perricone- und Nero-d’Avola-Rotweinen sowie den Metodo-Classico-Schaumweinen erweitert Funaro das Bild einer modernen sizilianischen Kellerei, die Tradition und Innovation miteinander verbindet.
Wer biologische Weine aus Sizilien sucht, die Herkunft, Rebsortentypizität und nachhaltige Produktion miteinander verbinden, findet bei Funaro eine besonders interessante Adresse aus der Valle del Belìce.
Häufig gestellte Fragen zu Funaro
Wo liegt das Weingut Funaro?
Die Cantina Funaro liegt in Santa Ninfa in der Provinz Trapani, im Herzen der Valle del Belìce. Die Kellerei befindet sich auf einer kleinen Anhöhe und liegt auf rund 404 Metern über dem Meeresspiegel.
Wer führt Funaro?
Das Weingut wird von den Geschwistern Tiziana, Clemente und Giacomo Funaro geführt. Sie haben 2003 gemeinsam das eigenständige Weinbauprojekt Funaro entwickelt.
Wann wurde Funaro gegründet?
Das eigenständige Weinunternehmen Funaro entstand im Jahr 2003. Die Familie selbst blickt allerdings auf eine landwirtschaftliche Tradition von drei Generationen zurück.
Ist Funaro biologisch?
Ja. Landwirtschaft und Kellerei sind seit 2011 bio-zertifiziert. Die Weinberge werden ohne synthetische chemische Pflanzenschutzmittel bewirtschaftet.
Wie groß ist Funaro?
Die Familie bewirtschaftet rund 85 Hektar landwirtschaftliche Fläche. Davon entfallen etwa 60 Hektar auf Weinberge und 15 Hektar auf Olivenhaine.
Wo liegen die Weinberge von Funaro?
Die Weinberge liegen in den Gemeinden Santa Ninfa und Salemi. Die Rebflächen befinden sich auf Höhen zwischen etwa 150 und 450 Metern über dem Meeresspiegel.
Welche Rebsorten baut Funaro an?
Zu den wichtigsten autochthonen Sorten gehören Grillo, Catarratto, Inzolia, Zibibbo, Nero d’Avola und Perricone. Außerdem werden Chardonnay, Müller-Thurgau, Syrah, Merlot und Cabernet Sauvignon kultiviert.
Was ist die wichtigste weiße Rebsorte von Funaro?
Eine besonders wichtige Rolle spielt Grillo. Funaro erzeugt daraus sowohl den frischen Pinzeri als auch die im großen französischen Holzfass gereifte Collezione di Famiglia.
Was ist Pinzeri?
Pinzeri ist ein biologischer Grillo aus der DOC Sicilia. Die Trauben stammen aus Salemi und werden reduktiv gepresst, bei etwa 15 °C im Edelstahltank vergoren und anschließend auf der Hefe ausgebaut.
Was ist Collezione di Famiglia?
Collezione di Famiglia ist die Grillo Riserva von Funaro. Nach der Gärung im Edelstahltank reift der Wein ein Jahr in großen französischen Eichenfässern und wird regelmäßig auf der Feinhefe aufgerührt.
Was ist La Vecchietta?
La Vecchietta ist ein biologischer, unfiltrierter Inzolia aus dem ältesten Weinberg von Funaro. Die Reben wurden 1993 gepflanzt. Nach kurzer Maischegärung reift der Wein in Akazienholz und wird ohne Filtration abgefüllt.
Was ist Mondura?
Mondura ist ein biologischer Catarratto aus Salemi. Der Wein wird im Edelstahltank vergoren und ausgebaut. Er verbindet Zitrus- und Tropenfrucht mit lebendiger Säure und guter Struktur.
Welche roten Rebsorten spielen bei Funaro eine Rolle?
Nero d’Avola, Perricone und Syrah gehören zu den wichtigsten roten Sorten des Hauses. Daraus entstehen unter anderem Omnis, Fontana dei Grilli und Pile della Ciaula.
Was ist Fontana dei Grilli?
Fontana dei Grilli ist ein biologischer Perricone aus Salemi. Der Wein wird auf der Maische vergoren und teilweise im Eichenholz ausgebaut. Er zeigt Pflaume, Gewürze, Frische und weiche, reife Tannine.
Was ist Pile della Ciaula?
Pile della Ciaula ist ein biologischer Syrah. Der Wein reift rund zehn Monate in Barriques und großen Fässern und anschließend in der Flasche. Er zeigt reife rote Früchte, Gewürze und dezente Vanillenoten.
Was ist Omnis?
Omnis ist ein biologischer Nero d’Avola von Funaro. Der Wein besitzt ein würziges Bouquet mit schwarzem Pfeffer, Leder und Lakritz sowie feinen Vanille- und Röstaromen. Der Ausbau erfolgt in Barriques und großen Holzfässern mit anschließender Flaschenreife.
Produziert Funaro auch Schaumwein?
Ja. Funaro erzeugt mehrere Schaumweine nach der klassischen Flaschengärung, insbesondere aus Chardonnay. Außerdem gibt es einen Metodo Classico aus Grillo. Das Projekt für klassische Flaschengärung wird seit etwa 2010 entwickelt.
Was macht die Kellerei von Funaro nachhaltig?
Die Kellerei nutzt unter anderem Photovoltaik, Solarthermie und thermische Gebäudeisolierung. Außerdem werden die Abwässer über ein natürliches Pflanzenklärsystem gereinigt und können anschließend für die Bewässerung genutzt werden.
Werden die Trauben bei Funaro von Hand gelesen?
Ja. Funaro beschreibt die manuelle Lese als wichtigen Bestandteil der Qualitätsarbeit. Die Trauben werden möglichst schnell in die Kellerei gebracht und dort separat verarbeitet.
Wo kann man Weine von Funaro kaufen?
Ausgewählte biologische Weine von Funaro sind bei vinus.shop erhältlich.
Welche Funaro-Weine eignen sich zum Einstieg?
Für den Einstieg bieten sich Pinzeri als frischer Grillo, Mondura als strukturierter Catarratto oder ein Rotwein wie Fontana dei Grilli aus Perricone an. Wer die anspruchsvollere Seite des Hauses kennenlernen möchte, sollte die Grillo Riserva Collezione di Famiglia oder La Vecchietta probieren.
Welche Speisen passen zu Funaro-Weinen?
Die Weißweine passen besonders gut zu Fisch, Meeresfrüchten, Pasta, Gemüse und mediterranen Vorspeisen. La Vecchietta eignet sich durch ihre Struktur auch zu sizilianischen Antipasti, Suppen und Käse. Die Rotweine harmonieren mit Pasta mit kräftigen Saucen, Fleischgerichten und gereiftem Käse.
Was macht Funaro für Weinliebhaber besonders interessant?
Funaro bietet eine ungewöhnlich große stilistische Bandbreite innerhalb eines biologisch arbeitenden Familienweinguts. Von frischem Grillo über im Holz gereifte Riserva und unfiltrierte Inzolia bis zu Perricone, Nero d’Avola, Syrah und Metodo Classico lässt sich die Vielfalt Siziliens anhand eines einzigen Produzenten entdecken.