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Château de Tracy

Château de Tracy - Spitzen Weine von der Loire

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Château de Tracy
Pouilly Fumé Château de Tracy 2025 AOC halbe Flasche
3077001-25HF
Pouilly Fumé Château de Tracy 2025 AOC halbe Flasche

Inhalt: 0.375 Liter (42,40 €* / 1 Liter)

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Château de Tracy
Pouilly Fumé AOC "Mademoiselle de T" 2025
3077002-25N
Verkostungsnotiz Der Mademoiselle de T 2025 ist ein charaktervoller Pouilly Fumé, der die aromatische Seite des Sauvignon Blanc betont, ohne dabei seine Herkunft aus dem Loiretal zu verleugnen. Im Duft zeigt sich eine intensive, klar konturierte Frucht mit Zitrone und Limette, dazu Passionsfrucht, reife Zitrusfrucht und feine exotische Anklänge. Die für Sauvignon Blanc typische grüne Aromatik bleibt dabei eher elegant im Hintergrund und wird von würzigen und mineralischen Nuancen begleitet. Mit zunehmender Belüftung dürfte sich die Frucht weiter öffnen und von Grapefruit, tropischen Früchten und einer feinen floralen Würze ergänzt werden. Die Stilistik von Mademoiselle de T ist traditionell etwas expressiver und zugänglicher als die großen, stärker terroirgeprägten Pouilly-Fumé des Hauses. Am Gaumen verbindet der 2025er Frische mit einer angenehm saftigen Textur. Die Säure sorgt für Spannung und einen klaren Zug, während die Frucht den Wein geschmeidig und trinkanimierend hält. Im Nachhall kommen die für Pouilly Fumé so reizvollen Zitrusschalen-, Kräuter- und mineralischen Noten stärker zur Geltung. Eine feine salzige bzw. steinige Anmutung gibt dem Wein zusätzlichen Halt. Das Terroir von Château de Tracy ist dabei besonders interessant: Das Gut arbeitet mit unterschiedlichen Böden aus Feuerstein, Kimmeridgien-Kalk und weiteren kalkhaltigen Formationen. Mademoiselle de T stammt von jüngeren Reben aus verschiedenen Terroirs; das Weingut beschreibt die Trauben für diese Cuvée als mechanisch gelesen. Die historische Stilistik der Cuvée bestätigt diesen Eindruck. Der Château-de-Tracy-Jahrgang 2019 wurde von VINUM mit 16/20 Punkten bewertet, während der 2023er Château de Tracy in der VINUM-Datenbank 92/100 Punkte erhielt. Für Mademoiselle de T selbst liegen ältere internationale Bewertungen vor: Wine Enthusiast bewertete den 2017er mit 88 Punkten und den 2019er mit 89 Punkten. Für den 2025er würde ich daher bewusst keine Punktzahl nennen. Entscheidend ist vielmehr seine Kombination aus aromatischer Sauvignon-Typizität, Frische, exotischer Frucht und mineralischem Loire-Charakter. Die Geschichte des Weins Château de Tracy gehört zu den traditionsreichsten Familienweingütern der Loire. Die Geschichte der Familie reicht weit zurück: Bereits 1396 wird der Erwerb des Weinbergs „Champs de Cris“ urkundlich erwähnt. Dieser Weinberg gehört noch heute zum Gut. Seit 1952 wurde das Weingut von Comte und Comtesse Alain d'Estutt d'Assay neu aufgebaut; heute wird Château de Tracy von Juliette d'Assay geführt. Das Gut umfasst rund 33 Hektar an den Hängen rund um das Château sowie im Bereich von Vilmoy. Die Weinberge liegen nördlich innerhalb der Appellation Pouilly Fumé und profitieren von ihrer Lage über der Loire. Besonders prägend sind die unterschiedlichen geologischen Formationen: Feuersteinböden, Kimmeridgien-Kalk und kalkreiche Böden. Château de Tracy nutzt diese Vielfalt gezielt, um unterschiedliche Facetten des Sauvignon Blanc herauszuarbeiten. Mademoiselle de T ist dabei der zugänglichere Sauvignon des Hauses. Die Trauben stammen von jüngeren Reben aus verschiedenen Terroirs und werden laut Château de Tracy mechanisch gelesen. Die Cuvée verbindet damit verschiedene Boden- und Parzellencharaktere und bringt einen ausgesprochen aromatischen, fruchtbetonten Pouilly Fumé hervor. Interessant ist, dass die Weine von Château de Tracy trotz der ausgeprägten Sauvignon-Aromatik immer auf Frische und mineralische Präzision ausgerichtet sind. Das Weingut beschreibt seine Arbeitsweise als auf eine möglichst authentische Wiedergabe der eigenen Terroirs ausgerichtet und setzt dabei auf eine natürliche, terroirfreundliche Weinbereitung. Speisenempfehlung Mademoiselle de T ist ein hervorragender gastronomischer Begleiter, insbesondere überall dort, wo Frische, Kräuter, Zitrus und feine Salzigkeit gefragt sind. Sehr klassisch und nahezu ideal ist er zu Ziegenkäse, etwa einem warmen Crottin de Chavignol mit Blattsalat, Walnüssen und einer leichten Zitronenvinaigrette. Die Säure des Weins nimmt die Frische des Salats auf und bildet einen reizvollen Kontrast zur Cremigkeit des Käses. Zu Fisch empfehle ich gebratenen Zander mit Zitronenbutter, Fenchel und Kräuteröl. Die Zitrusnoten des Weins greifen die Sauce auf, während seine Frische die leichte Fettigkeit der Butter ausbalanciert. Sehr schön funktioniert der Wein auch zu Jakobsmuscheln mit Erbsencreme, Grapefruit und gerösteten Mandeln. Die exotisch-zitrische Aromatik des Sauvignon findet hier mehrere direkte Brücken. Für die vegetarische Küche bietet sich grüner Spargel mit pochiertem Ei, Kerbel und Parmesan an. Alternativ passt er hervorragend zu Artischocken, Kräuter-Risotto oder gebratenem Fenchel. Auch zu asiatischen Gerichten ist der Wein interessant: Ceviche vom Wolfsbarsch mit Limette, Koriander und Chili oder Thai-Garnelen mit Zitronengras und Ingwer greifen seine Zitrus- und Kräuteraromatik besonders schön auf.

Inhalt: 0.75 Liter (31,87 €* / 1 Liter)

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Château de Tracy
Pouilly Fumé AOC "Château de Tracy" 2025
3077001-25N
Verkostungsnotiz Der Château de Tracy Pouilly Fumé 2025 ist die anspruchsvollere, terroirgeprägte Pouilly-Fumé-Cuvée des Hauses und stammt aus einer Selektion der ältesten Reben des Weinguts. Der Jahrgang verbindet zwei der prägenden Terroirs von Château de Tracy: Kimmeridgien-Mergel und Kalkböden, die für Volumen und Textur sorgen, sowie Feuerstein-Tonböden, die Tiefe, Mineralität und den charakteristischen salzigen Zug einbringen. Im Glas zeigt sich der Wein klar und brillant mit hellem Goldton. Das Bouquet ist ausgesprochen präzise und zugleich vielschichtig. Zunächst stehen frische Birne, weißer Pfirsich und Zitronenzeste im Vordergrund. Mit Luft entwickelt sich der Wein weiter und gewinnt an Würze: Anis, feine Lakritznoten und eine subtile rauchige Feuerstein-Note treten hervor. Gerade diese Verbindung aus reifer Frucht und steiniger Würze macht den Wein deutlich komplexer als einen rein fruchtbetonten Sauvignon Blanc. Am Gaumen beginnt der 2025er frisch, dynamisch und ausgesprochen präzise. Die natürliche Konzentration der kleinen Beeren verleiht ihm Substanz, ohne ihn schwer wirken zu lassen. Die Frucht wird von einer klaren Säure getragen und bekommt durch die kalkigen Böden eine feine Spannung. Gleichzeitig sorgt der Anteil der Feuerstein-Terroirs für Tiefe, mineralischen Grip und einen salzigen Eindruck. Besonders schön ist die Textur: Der Wein besitzt durchaus Volumen und Stoff, bleibt aber stets straff und frisch. Die Sauvignon-Blanc-Typizität zeigt sich nicht vordergründig in aggressiver grüner Aromatik, sondern in Zitrusfrische, Kräuterwürze und präziser Spannung. Die rauchige Note wirkt dabei eher fein und erinnert an nassen Feuerstein als an deutliches Holz oder Röstaromen. Das Finale ist lang, trocken, salzig und mineralisch. Zitrone und Zitruszeste verbinden sich mit der feinen Rauchigkeit und einem steinigen Nachhall. Genau hier zeigt sich die Herkunft besonders deutlich: Der Wein endet nicht einfach fruchtig, sondern mit einem kühlen, mineralischen Zug, der zum nächsten Schluck animiert. Der 2025er besitzt damit eine bemerkenswerte Balance aus Frucht, Konzentration, Säure, Textur und Mineralität. Er ist bereits jung sehr attraktiv, besitzt aber genügend Struktur für einige Jahre Flaschenentwicklung. Die Geschichte des Weins Château de Tracy gehört zu den traditionsreichen Häusern von Pouilly-sur-Loire. Die Geschichte des Weinbergs lässt sich bis 1396 zurückverfolgen; seit 1586 ist das Château mit der Familie d'Estutt d'Assay verbunden. Heute führt Juliette d'Assay das Familienweingut und hat seit der Übernahme 2012 die nachhaltige Ausrichtung des Betriebs weiterentwickelt. Das Weingut liegt in Tracy-sur-Loire, hoch über der Loire und gegenüber von Sancerre. Der Sauvignon Blanc steht hier ganz im Mittelpunkt. Besonders wichtig ist die geologische Vielfalt der Weinberge: Kimmeridgien-Mergel und Kalkböden bringen Volumen, Körper und Textur, während Argile à Silex, also Feuerstein-Tonböden, für Mineralität, Tiefe und Salzigkeit sorgen. Für den Château de Tracy werden die ältesten Sauvignon-Blanc-Reben des Hauses selektiert. Der 2025er soll dadurch die beiden wichtigsten Terroirtypen des Gutes besonders deutlich miteinander verbinden. Das Ergebnis ist kein ausschließlich aromatischer Sauvignon, sondern ein Wein, bei dem Herkunft und Textur mindestens ebenso wichtig sind wie die Frucht. Die nachhaltige Bewirtschaftung des Gutes ist mit HVE Niveau 3 zertifiziert. Auch international genießt Château de Tracy einen sehr guten Ruf. Der Jahrgang 2023 erhielt bei Decanter 96 Punkte und eine Goldmedaille; Bettane & Desseauve führt das Weingut im Guide 2026 mit drei Sternen. Wine Enthusiast führt Château de Tracy ebenfalls als empfohlenes Weingut. Diese Bewertungen beziehen sich ausdrücklich auf das Weingut bzw. ältere Jahrgänge und nicht auf den 2025er. Ausführliche Speisenempfehlung Dieser Pouilly Fumé ist aufgrund seiner Konzentration, Säure und salzigen Mineralität ein hervorragender Speisenwein. Er verträgt deutlich mehr als nur leichte Vorspeisen. Klassisch und besonders stimmig ist er zu Jakobsmuscheln mit Zitronenbutter, Fenchel und etwas Kerbel. Die Frische des Weins nimmt die Zitrone auf, während seine Textur genügend Substanz für die cremige Sauce besitzt. Sehr schön ist auch gegrillte Dorade mit Zitronenöl, Fenchel und Kräutern. Die salzige Mineralität des Weins greift die maritime Komponente auf, während Zitrus und Kräuter eine direkte aromatische Verbindung herstellen. Zu Zander mit Beurre blanc, Lauch und gerösteten Haselnüssen zeigt der Wein seine gastronomische Stärke: Die Säure schneidet durch die Sauce, die mineralische Struktur hält dem Fisch stand und die nussigen Komponenten finden einen schönen Gegenpol in den würzigen, leicht lakritzigen Noten des Weins. Ein hervorragender vegetarischer Partner ist Spargel mit Morcheln, Kerbel und einer leichten Rahmsauce. Hier trifft die Frische des Sauvignon auf die erdigen Aromen der Morcheln und die cremige Textur der Sauce. Auch Risotto mit Jakobsmuscheln, Zitrone und Parmesan funktioniert ausgezeichnet. Der Wein besitzt genügend Körper für das Risotto und gleichzeitig genügend Säure, um die Cremigkeit auszugleichen. Bei Käse ist die Kombination mit Crottin de Chavignol besonders naheliegend. Aber auch gereifter Ziegenkäse oder würziger Schafskäse passen hervorragend. Für die asiatische Küche würde ich ihn zu Sashimi vom Hamachi mit Yuzu, gedämpftem Wolfsbarsch mit Ingwer und Frühlingszwiebel oder Jakobsmuscheln mit Limette und Koriander einsetzen.

Inhalt: 0.75 Liter (37,33 €* / 1 Liter)

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Château de Tracy
Pouilly Fumé AOC Haute Densité du Château de Tracy 2023 (bio)
3077003-23N
Verkostungsnotiz Der Haute Densité 2023 ist die konzentrierteste und strukturell anspruchsvollste Sauvignon-Blanc-Interpretation des Château de Tracy. Schon die Herkunft macht den Charakter verständlich: Die Cuvée stammt aus einer gerade einmal rund einen Hektar großen Parzelle auf dem Plateau der Champs de Cri, geprägt von Kimmeridgium- und Portland-Kalkstein. Die Besonderheit liegt zudem in der extremen Pflanzdichte von bis zu 17.000 Rebstöcken pro Hektar. Dadurch stehen den einzelnen Rebstöcken nur sehr begrenzte Ressourcen zur Verfügung, die Wurzeln werden zu tiefem Wachstum angeregt und die Erträge drastisch reduziert. 2023 wurden lediglich 3.880 Flaschen erzeugt. Im Glas zeigt sich der Wein klar und hellgelb mit goldenen Reflexen. Das Bouquet verbindet die für Sauvignon Blanc typische grüne, würzige Aromatik mit einer deutlich reiferen und komplexeren Dimension: Buchsbaum, frische Kräuter, Holunderblüte und Rhabarber treffen auf Limette, Mirabelle und Birne. Dazu kommen feine Anklänge von Lakritz und weißem Pfeffer. Die Aromatik wirkt dabei nicht plakativ, sondern präzise und tief gestaffelt. Am Gaumen zeigt sich der eigentliche Unterschied zum klassischen Pouilly-Fumé des Hauses. Der Auftakt ist geradlinig und fokussiert, dann baut sich eine für Sauvignon ungewöhnlich dichte, fast cremig wirkende Textur auf. Die Säure hält die Kraft souverän in Balance und verleiht dem Wein Spannung. Stachelbeere und Zitrusfrucht werden von einer steinigen, kalkigen und leicht jodigen Mineralität begleitet. Mit zunehmender Belüftung gewinnt der Wein an Tiefe und wirkt weniger frisch-fruchtig als vielmehr strukturiert, salzig und terroirgeprägt. Der Ausbau unterstützt diese Wirkung, ohne den Sauvignon-Charakter zu überdecken. Nach der Handlese und sorgfältiger Selektion erfolgt eine schonende Pressung; die Gärung findet temperaturkontrolliert in Beton und Edelstahl statt. Anschließend reift der Wein über einen langen Zeitraum, teilweise in älteren Eichenfässern und zu einem kleineren Teil in neuen Fässern, begleitet von regelmäßigem Bâtonnage. Die technische Dokumentation des Château nennt für 2023 14 Monate Ausbau und einen Extrakt von 20 g/l – Werte, die die ungewöhnliche Dichte und das Volumen des Weines erklären. Der Jahrgang 2023 brachte dafür sehr gute Voraussetzungen: Ein milder, niederschlagsreicher Winter füllte die Wasserreserven der Böden auf; ein sonniger Frühling und warmer Sommer ermöglichten eine gute und gleichmäßige Reife. Das Ergebnis ist ein Sauvignon Blanc, der reif und konzentriert wirkt, dabei aber seine Loire-typische Frische und Präzision bewahrt. Im langen Finale verbinden sich Limette, Stachelbeere, Kalk, feine Würze und eine salzige Mineralität. Der Nachhall ist lang, trocken und leicht pfeffrig. Gerade diese Kombination aus Konzentration, Säure und mineralischer Spannung macht den Haute Densité zu einem Wein, der nicht nur über Frucht funktioniert, sondern über Textur, Herkunft und Tiefe. Die Geschichte des Weins Die Geschichte des Château de Tracy reicht weit zurück. Bereits 1396 ist der Weinbau auf dem Besitz dokumentiert. Die heutige Familiengeschichte begann 1952 mit dem Wiederaufbau des Gutes durch Comte und Comtesse Alain d’Estutt d’Assay. Heute wird das Château von Juliette d’Assay geführt. Die Philosophie des Hauses ist klar auf eine möglichst unverfälschte Wiedergabe der unterschiedlichen Terroirs und auf einen schonenden, natürlichen Umgang mit Weinberg und Wein ausgerichtet. Der Haute Densité nimmt innerhalb der Kollektion eine Sonderstellung ein. Er stammt aus einer kleinen Parzelle auf dem Plateau der Champs de Cri, einem hochwertigen Kalksteinterroir. Die extrem hohe Pflanzdichte – bis zu 17.000 Rebstöcke je Hektar – ist für die Appellation außergewöhnlich. Die Reben konkurrieren stärker um Wasser und Nährstoffe und werden dadurch zu tieferem Wurzelwachstum angeregt. Der Ertrag wird auf nur wenige Trauben pro Stock begrenzt. Genau diese Bedingungen erklären die ungewöhnliche Konzentration des Weins. Während die klassischen Pouilly-Fumé des Hauses unterschiedliche Terroirs miteinander verbinden, steht beim Haute Densité die Tiefe des Kalksteins und die besondere Bewirtschaftungsform einer einzelnen Parzelle im Mittelpunkt. Das Château beschreibt die Cuvée deshalb selbst als Wein von seltener Komplexität und mit besonderem Lagerpotenzial. Die 2023er Produktion blieb mit lediglich 3.880 Flaschen ausgesprochen klein. Speisenempfehlung Dieser Pouilly-Fumé verlangt nach Speisen, die seine Säure, Mineralität und Dichte aufnehmen können. Besonders überzeugend ist die Kombination mit Meeresfrüchten und Krustentieren, bei denen die salzige Mineralität des Weins hervorragend zur Geltung kommt. Gastronomisch besonders spannend wäre eine gegrillte Langoustine mit Zitronen-Beurre-blanc, Fenchel und leicht geröstetem Sauerteig. Die Süße der Langoustine nimmt die Frucht des Sauvignon auf, während Zitrone und Fenchel seine Frische und Kräuteraromatik spiegeln. Ebenso passend sind Flusskrebse mit Kräuterbutter, pochierter Hecht mit Beurre blanc, Zander mit Petersilienwurzel und Zitronenbutter oder ein hochwertiges Saiblingsfilet mit Erbsen, Kerbel und einer leichten Weißweinsauce. Auch Spargel funktioniert hervorragend – beispielsweise weißer Spargel mit pochiertem Ei, Morcheln und einer reduzierten Sauce Hollandaise. Die Säure des Weins schneidet durch die cremige Sauce, während die kalkige Mineralität einen spannenden Kontrapunkt zum erdigen Morchelton bildet. Wer es klassisch französisch mag, serviert ihn zu Crottin de Chavignol, idealerweise leicht gereift. Der Ziegenkäse und Sauvignon Blanc gehören zu den großen regionalen Kombinationen der Loire. Auch Geflügel mit heller Sauce, etwa Maispoularde mit Estragon und gebratenen Artischocken, kann hervorragend funktionieren. Durch seine Dichte besitzt der Haute Densité genügend Substanz, um auch anspruchsvollere Gerichte zu begleiten.  

Inhalt: 0.75 Liter (74,00 €* / 1 Liter)

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Pouilly Fumé AOC 101 rangs 2020
3077004-20N
Verkostungsnotiz Der 101 Rangs 2020 ist die besonders konzentrierte und tiefgründige Interpretation des Sauvignon Blanc von Château de Tracy. Für diese Cuvée werden ausschließlich Trauben der ältesten Sauvignon-Blanc-Reben des Weinguts verwendet. Die historische Parzelle liegt auf einem der herausragenden Argile-à-Silex-Terroirs, also auf einer Verbindung aus tonreichen Böden und Feuerstein. Genau diese Herkunft prägt den Wein mit einer ausgeprägten mineralischen Spannung und dem für Pouilly-Fumé so charakteristischen Feuersteinprofil. Im Glas zeigt sich der 2020er goldgelb mit goldenen Reflexen. Das Bouquet beginnt ausgesprochen intensiv und zunächst eher würzig-grün: Buchsbaum, schwarze Johannisbeerknospe und süße Mandel stehen neben frischer Zitrone. Mit zunehmender Belüftung wird der Wein deutlich komplexer und öffnet sich zu kandierter Orange, Aprikosengelee, grünem Pfeffer und Basilikum. Die Aromatik verbindet damit die typische Sauvignon-Blanc-Würze mit reifer, fast exotischer Frucht und einer zunehmend mediterran anmutenden Kräuterwürze. Am Gaumen besitzt der Wein einen frankierten, präzisen Auftakt, der von Zitrusfrucht und exotischeren Mangoanklängen getragen wird. Die Säure baut sich im Verlauf des Gaumens zunehmend auf und gibt dem Wein seine vertikale Spannung. Gleichzeitig sorgt der Extrakt für Substanz und verhindert, dass die Frische schlank oder eindimensional wirkt. Die Textur ist fein ziseliert, mineralisch und dicht, mit Anklängen von Borretsch und einer zunehmend salzigen Würze. Der 2020er verbindet damit Reife und Frische, Konzentration und Präzision. Der Feuersteincharakter des Argile-à-Silex-Terroirs wirkt nicht als vordergründige Rauchigkeit, sondern als mineralische Tiefe und salzige Spannung. Der Nachhall ist ausgesprochen lang, floral und salin. Gerade diese Kombination aus reifer Frucht, Kräuterwürze, Säurezug und Mineralität macht den Wein zu einem sehr eigenständigen und langlebigen Pouilly-Fumé. Der Jahrgang 2020 zeigt sich dabei bereits mit deutlicher Reife, besitzt aber genügend Säure, Struktur und Konzentration für weitere Entwicklung. Der aktuelle Charakter liegt zwischen der expressiven Frucht des reifen Sauvignon Blanc und der zunehmend komplexen, mineralisch-würzigen Seite eines gereiften Pouilly-Fumé. Die Geschichte des Weins 101 Rangs ist eine der Spitzen-Cuvées des Château de Tracy. Der Name steht für eine streng selektierte Parzelle mit den ältesten Sauvignon-Blanc-Reben des Weinguts. Diese historische Anlage befindet sich auf einem besonders charaktervollen Argile-à-Silex-Boden, einer für Pouilly-Fumé wichtigen Verbindung aus Ton und Feuerstein. Die alten Reben liefern naturgemäß weniger Trauben, dafür aber eine außergewöhnliche Konzentration und Tiefe. Das Weingut bezeichnet 101 Rangs als seine „cuvée parcellaire“ und führt sie als einen der herausragenden Weine seiner Pouilly-Fumé-Kollektion. Die Produktion des Jahrgangs 2020 war mit lediglich rund 3.100 Flaschen ausgesprochen klein. Die Stilistik des Weins lebt von der Verbindung aus Sauvignon-Blanc-Typizität und Herkunft. Die für die Rebsorte typischen grünen und zitrischen Aromen treffen auf die reifere Frucht des Jahrgangs und die mineralisch-salzige Signatur des Silex-Terroirs. So entsteht kein vordergründig aromatischer Sauvignon, sondern ein strukturierter, komplexer und entwicklungsfähiger Pouilly-Fumé. Château de Tracy verfolgt inzwischen einen nachhaltigen Weg: Das Weingut ist HVE-zertifiziert; der gesamte Weinberg wird biodynamisch bewirtschaftet, und ab dem Jahrgang 2023 ist die biologische Zertifizierung vorgesehen. Speisenempfehlung Dieser Pouilly-Fumé verlangt nach Gerichten, die seine Säure, Mineralität und salzige Länge aufnehmen können. Besonders stark ist er zu Produkten aus dem Meer. Auf gastronomischem Niveau passt er hervorragend zu Austern mit Zitronenöl und Gurke, zu einem Tatar vom bretonischen Wolfsbarsch mit Yuzu und Kräutern oder zu Jakobsmuscheln mit Fenchel, Zitrusfrüchten und einer leichten Beurre blanc. Die salzige Mineralität des Weins harmoniert ebenso mit gegrilltem Steinbutt oder Saint-Pierre, insbesondere wenn das Gericht mit Kräutern, Zitrone oder einer reduzierten Sauce begleitet wird. Sehr schön ist auch die Verbindung zu Hummer mit Estragon und Zitrone, zu Langoustinen mit Kräuterbutter oder zu einem präzise gewürzten Ceviche vom Wolfsbarsch. Die kräuterwürzige Sauvignon-Aromatik unterstützt zudem grünen Spargel mit pochiertem Ei und Morcheln oder einen Risotto mit Spargel und Ziegenkäse. Wer den Wein zu Fleisch einsetzen möchte, sollte auf helle, fein aromatische Gerichte setzen: Kalbsrücken mit Kräutern, Kalbsfilet mit einer leichten Zitronenjus oder Geflügel mit Estragon sind deutlich stimmiger als kräftige oder stark gewürzte Fleischgerichte. Auch zu Sushi, Sashimi und hochwertigen Meeresfrüchte-Gerichten funktioniert der Wein hervorragend. Das Weingut selbst nennt unter anderem marinierte oder geräucherte Fische, Austern, Meeresfrüchte, Ceviche, Tartare, Sushi, Sashimi, Carpaccio, Hummer, Langusten, Flusskrebse, Wolfsbarsch, Steinbutt, Seezunge, Heilbutt, Saint-Pierre, Seeteufel, gegrilltes helles Fleisch, Kalb und grünen Spargel als passende Begleiter.

Inhalt: 0.75 Liter (74,00 €* / 1 Liter)

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Château de Tracy
Pouilly Fumé Château de Tracy 2025 AOC - Magnum (bio)
3077001-25M
Pouilly Fumé Château de Tracy 2025 AOC - Magnum (bio)

Inhalt: 1.5 Liter (37,33 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

56,00 €*
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Château de Tracy
Pouilly Fumé AOC 101 rangs 2017
3077004-17N
Verkostungsnotiz Der 101 Rangs 2017 gehört zur Spitzenklasse der Pouilly-Fumé-Weine von Château de Tracy. Er stammt aus einer streng selektierten Auswahl der ältesten Sauvignon-Blanc-Reben des Weinguts, die auf der Butte de Tracy auf einem besonderen Argile-à-Silex-Terroir stehen – einem von Ton geprägten Boden mit Feuerstein. Die südwestlich ausgerichtete Parzelle liefert nur kleine Mengen, dafür aber Trauben mit außergewöhnlicher Konzentration und mineralischer Prägung. Bereits die Farbe zeigt die Reife des Weins: leuchtendes Goldgelb mit silbrigen Reflexen. Das Bouquet ist ausgesprochen intensiv und entwickelt sich mit Luft in mehreren Schichten. Zunächst treten reife exotische Früchte wie Mango und Passionsfrucht hervor, danach folgen Basilikum, Zitrusfrüchte, Rhabarber und eine feine Würze von grünem Pfeffer. Dazu kommen Anklänge von geriebener Kokosnuss, Vanille und mit zunehmender Reife eine nussige Komponente. Die Aromatik verbindet damit die typische Würze des Sauvignon Blanc mit der Konzentration alter Reben und den warmen, reifen Fruchtaromen des Jahrgangs. Am Gaumen zeigt der 2017er zunächst Frische und Präzision, besitzt aber gleichzeitig deutlich mehr Substanz als ein klassischer, leichter Pouilly-Fumé. Grapefruit, Limette, Yuzu und Bergamotte sorgen für den zitrischen Säurezug, während die reife Frucht und die fleischige Textur dem Wein Volumen geben. Die Säure ist präsent und trägt den Wein über den gesamten Gaumen, ohne ihn kantig wirken zu lassen. Besonders charakteristisch ist die dichte, intensiv strukturierte Textur. Die Verbindung aus alter Rebanlage, niedriger Produktion und sorgfältigem Ausbau bringt einen Sauvignon hervor, der nicht ausschließlich über seine Aromatik funktioniert, sondern über Struktur und Länge. Die Holznoten bleiben dabei im Hintergrund und ergänzen den Wein eher durch cremige und würzige Nuancen, als dass sie seine Herkunft überdecken. Die neunmonatige Reife in 29-hl-Holzbehältern aus älterem Holz sowie 500-Liter-Fässern dient vor allem der Textur und weiteren Komplexität. Im Finale wird der Wein zunehmend salzig, mineralisch und spannungsvoll. Gerade hier zeigt sich die Signatur des Silex-Terroirs besonders deutlich. Die Frucht zieht sich zurück, während Zitrus, Kräuter, Gewürze und eine feine Feuersteinmineralität nachklingen. Der Abgang ist lang und präzise. Wine Enthusiast bewertete den 2017er mit 95/100 Punkten und beschrieb ihn als reif und konzentriert, mit Säure, Gewürzen, grüner Frucht und Zitrus, die von einer intensiven Textur zusammengehalten werden. Jancis Robinson vergab 17,5/20. Beide Einschätzungen bestätigen damit die besondere Kombination aus Reife, Konzentration, Frische und Struktur. Der 2017er ist heute kein jugendlich-aromatischer Sauvignon mehr, sondern ein gereifter, komplexer und gastronomischer Pouilly-Fumé, bei dem die Mineralität und die Textur zunehmend wichtiger werden als reine Frucht. Die Geschichte des Weins Die Geschichte des Château de Tracy reicht weit zurück. Historische Dokumente belegen Weinbau auf dem Besitz seit mehr als 600 Jahren. Das Weingut liegt oberhalb der Loire bei Tracy-sur-Loire und verfügt über Weinberge rund um das Château sowie in Vilmoy. Die unterschiedlichen geologischen Formationen – insbesondere Silex, tonige Silex-Böden und Kimmeridgien-Kalk – bilden die Grundlage für die verschiedenen Pouilly-Fumé-Cuvées. Der 101 Rangs ist die prestigereichste und zugleich rarste dieser Cuvées. Für ihn werden ausschließlich Trauben aus der ältesten Weinbergsparzelle des Château ausgewählt. Der Name verweist auf die besondere historische Anlage der Reben. Das Weingut selbst beschreibt die Produktion als ausgesprochen vertraulich; je nach Jahrgang entstehen nur etwa 1.500 bis 2.000 Flaschen. Die Silex-Böden verleihen dem Sauvignon Blanc dabei eine besondere Feinheit und Mineralität. 2017 war für die Region ein herausfordernder Jahrgang, der insbesondere durch Frühjahrsfrost geprägt wurde. Die Produktion des Château wurde dadurch deutlich beeinträchtigt. Der verbliebene Wein zeigt jedoch eine bemerkenswerte Konzentration. Eine zeitgenössische Besprechung charakterisiert den Jahrgang mit Zitrone, Pfeffer und exotischer Frucht sowie als fruchtig, straff, strukturiert und lang anhaltend. Die Weinbereitung des 101 Rangs erfolgt mit großer Präzision: Handlese, erste Selektion bereits im Weinberg ausschließlich auf Basis der ältesten Reben und anschließend eine zweite, besonders strenge Sortierung im Keller. Die Trauben werden langsam und schonend gepresst; die einzelnen Partien werden getrennt in einem 29-hl-Holzfass aus zehn Jahre altem Holz und 500-Liter-Fässern vinifiziert. Anschließend reift der Wein neun Monate in diesen Holzgebinden. Damit ist der 101 Rangs kein Sauvignon Blanc, der allein über Primäraromatik definiert wird. Vielmehr geht es um Herkunft, alte Reben, Textur, Mineralität und Reifefähigkeit. Speisenempfehlung Der gereifte 2017er verlangt nach Gerichten mit ausreichend aromatischer Tiefe. Gleichzeitig sollte die Küche seine Säure und salzige Mineralität aufgreifen. Besonders elegant ist die Kombination mit Tatar vom Wolfsbarsch oder Steinbutt mit Yuzu, Limette und Kräutern. Die Zitrusaromatik des Gerichts greift die Frische des Sauvignon Blanc auf, während die Textur des Fisches mit der dichten Struktur des Weins harmoniert. Sehr klassisch funktioniert der Wein zu Austern, insbesondere zu großen, fleischigen Exemplaren. Noch spannender wird die Kombination mit Austern mit Gurke, Apfel und einem leichten Kräuteröl, weil die salzige Mineralität des Silex-Terroirs die maritime Aromatik unmittelbar aufnimmt. Zu warmen Fischgerichten empfiehlt sich Steinbutt mit Champagnerschaum, Fenchel und Zitrone, Seezunge mit brauner Butter und Kapern oder Heilbutt mit Beurre blanc und grünem Spargel. Die Säure des Weins schneidet durch die cremige Sauce, während die mineralische Länge die feine Süße des Fisches auffängt. Auch Jakobsmuscheln mit Sellerie, Zitrus und Haselnuss sind eine ausgezeichnete Wahl. Hier entsteht eine besonders interessante Verbindung zwischen der nussigen Reife des Weins, seinen Zitrusaromen und der leicht süßlichen Textur der Muschel. Die ausgeprägte Kräuter- und Würzkomponente macht ihn außerdem zu einem hervorragenden Begleiter von grünem Spargel mit Morcheln und pochiertem Ei oder einem Spargelrisotto mit Parmesan und Kerbel. Wer ihn mit Fleisch servieren möchte, sollte auf feine, helle Aromen setzen: Kalbsfilet mit Estragon, Maispoularde mit Kräutern oder Kalbsbries mit einer leichten Zitrusjus funktionieren besser als kräftige Fleischgerichte. Auch eine etwas exotischere Küche ist möglich: Sashimi vom Hamachi, Jakobsmuscheln mit Yuzu, gedämpfter Wolfsbarsch mit Ingwer und Frühlingszwiebeln oder ein fein gewürztes Thai-Ceviche greifen die Zitrus-, Kräuter- und Mineralitätskomponenten des Weins hervorragend auf.    

Inhalt: 0.75 Liter (106,00 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

79,50 €*
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Château de Tracy: Das legendäre Familienweingut aus Pouilly-Fumé an der Loire

Wer die Welt der großen französischen Weißweine entdecken möchte, kommt an Château de Tracy nicht vorbei. Dieses außergewöhnliche Familienweingut aus der Appellation Pouilly-Fumé im Herzen von Frankreich zählt zu den historisch bedeutendsten und qualitativ besten Erzeugern von Sauvignon Blanc weltweit. Seit über 600 Jahren wird auf denselben Lagen Wein erzeugt – eine Kontinuität, die ihresgleichen sucht.


600 Jahre Geschichte: Die Wurzeln von Château de Tracy

Die Geschichte von Château de Tracy reicht urkundlich bis ins Jahr 1396 zurück. Ein im Archiv des Gutes aufbewahrtes Manuskript aus diesem Jahr belegt den Kauf des Weinbergs „Les Champs de Crix" – und dieser Weinberg ist bis heute mit Reben bepflanzt und im Besitz des Domaines. Das ist lebendige Weingeschichte.

Den entscheidenden Grundstein legte François Stutt, dessen Vorfahren aus Schottland nach Frankreich kamen, um König Karl VII. im Hundertjährigen Krieg zu unterstützen. 1586 heiratete François Stutt die Herrin von Tracy und verband damit zwei Familienlinien für die Ewigkeit. Im modernen Zeitalter wurde das Gut 1952 von Graf und Gräfin Alain d'Estutt d'Assay neu aufgebaut und erweitert. Heute führt deren jüngste Tochter, Juliette d'Assay, das Weingut mit ebenso viel Leidenschaft wie Präzision – und setzt den Geist der Exzellenz konsequent fort, der diese Familie seit Jahrhunderten prägt.


Das Terroir: Feuerstein, Kalk und Kimmeridgian – das Fundament der Klasse

Das Weingut erstreckt sich über rund 33 Hektar Rebfläche auf zwei unterschiedlichen Terroirs: die Hänge unmittelbar rund ums Schloss auf der Butte de Tracy mit ihren legendären Silex-Böden (Feuerstein-Lehm), sowie die Lagen von Vilmoy einige Kilometer entfernt mit Kimmeridgischem Kalkstein – einem Juragestein, das reich an fossilen Austernschalen ist und Weinen von seltener Tiefe und Struktur hervorbringt.

Genau dieser Wechsel zwischen den beiden Bodentypen macht Château de Tracy einzigartig: Der Feuerstein-Anteil schenkt dem Sauvignon Blanc eine unvergleichliche Mineralität, jene typisch rauchige Note, die dem Pouilly-Fumé seinen Namen gegeben hat. Der Kalkstein hingegen sorgt für Eleganz, Frische und eine außergewöhnliche Alterungsfähigkeit. Zusammen entstehen Weine, die sowohl jung ihre Frucht zeigen als auch nach Jahren im Keller an Komplexität gewinnen.

Das gesamte Domaine wird nach den Prinzipien eines naturnahen Weinbaus bewirtschaftet. Seit mehr als zwei Jahrzehnten verfolgt das Gut konsequent einen Ansatz, der das natürliche Gleichgewicht des Ökosystems schützt. 2014 erhielt das Weingut das renommierte Label HVE (Haute Valeur Environnementale) – ein Beweis für die ernsthafte Nachhaltigkeitsphilosophie des Hauses.


Die Weine: Vier Cuvées, ein gemeinsamer Geist

Alle Weine von Château de Tracy stammen zu 100 % vom eigenen Gut und werden ausschließlich aus Sauvignon Blanc vinifiziert – der einzigen zugelassenen Rebsorte der Appellation Pouilly-Fumé. Juliette d'Assay erntet ausschließlich von Hand, und manche Parzellen werden bis zu fünfmal selektiv gelesen, um exakt die gewünschte Reife zu erzielen. Die Vinifikation erfolgt möglichst naturbelassen, jede Parzelle wird separat ausgebaut und in Edelstahltanks ausgebaut. Vier Cuvées stehen im Portfolio:

  • Mademoiselle de T – Die zugängliche, fruchtige Einstiegscuvée: aromatisch, lebendig und verführerisch. Der ideale Einstieg in die Welt von Tracy.
  • Château de Tracy – Die klassische Hauscuvée. Trauben von rund 28 Jahre alten Reben von Champs de Crix und Tracy-Hill ergeben einen ausdrucksstarken, komplexen Pouilly-Fumé mit präziser Mineralität.
  • Haute Densité – Eine Einzellagen-Cuvée von außergewöhnlich dicht gepflanzten Rebzeilen. Das Ergebnis: konzentrierte Aromatik, Tiefe und beeindruckende Länge.
  • 101 Rangs – Die Prestige-Cuvée des Hauses. Benannt nach den 101 Rebzeilen der besten Parzelle auf Silex-Boden, erzeugt sie einen Wein von höchster Präzision und Lagerpotenzial.

Geschmacksprofil: Was erwartet euch im Glas?

Ein Château de Tracy Pouilly-Fumé präsentiert sich typischerweise in leuchtendem Hellgelb mit silbrigen Reflexen. Die Nase ist komplex und ausdrucksstark: intensive Aromen von Zitrusfrüchten (Grapefruit, Limette), tropischen Früchten wie Mango und Passionsfrucht werden von einer unverwechselbaren Mineralität begleitet – Feuerstein, Kreide, ein Hauch Rauch. Am Gaumen zeigt der Wein straffe Säure, präzise Frucht und einen langen, mineralisch-salinen Abgang. Diese Weine sind hervorragende Begleiter zu Meeresfrüchten, Ziegenkäse, gegrilltem Fisch und delikater Küche – ein wahrer „Gastronomie-Sauvignon", wie Juliette d'Assay ihre Weinphilosophie selbst treffend beschreibt.


Weinbau-Philosophie: Demut vor der Natur, Treue zum Terroir

Die Devise von Château de Tracy lautet: höchstmögliche Treue gegenüber dem Terroir, minimale Eingriffe im Keller. Juliette d'Assay setzt auf Masseleselektion bei der Rebstockerneuerung – d. h. das Gut kultiviert seine eigenen alten Klone, um sowohl die genetische Vielfalt als auch die aromatische Komplexität zu bewahren. Das schützt das Weingut vor Klimaveränderungen und ermöglicht es, die ancestrale Typizität des Pouilly-Fumé lebendig zu halten. „Einen Wein von Tracy zu verkosten bedeutet auch, Geschichte zu verkosten" – und dieser Satz trifft es auf den Punkt.


Château de Tracy besuchen: Ein Erlebnis für Weinliebhaber

Das Weingut hat sich seit 2016 das Label „Vignobles et Découvertes" erworben und bietet Besuchern ein vielfältiges Erlebnisprogramm: von der klassischen Kellerführung mit Weinprobe über geführte Spaziergänge durch die Weinberge bis hin zu exklusiven Picknick-Erlebnissen direkt zwischen den Reben mit Blick auf die Loire. Das Château liegt in Tracy-sur-Loire, rund fünf Kilometer östlich der bekannten Appellation Sancerre – eine wunderbare Kombination für eine Weinreise durch das Loire-Tal in Frankreich.

Lasst euch von der Magie von Château de Tracy verzaubern – einem Weingut, das Jahrhunderte der Geschichte, einzigartiges Terroir und die leidenschaftliche Handschrift einer Familie in jedem Glas vereint. Entdeckt jetzt unsere Auswahl an Sauvignon Blanc Weinen aus Pouilly-Fumé und der gesamten Loire.