Gemischter Satz 2025 (Bio), ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Niederösterreich
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Ecker-Eckhof liegt in Mitterstockstall am Wagram, unweit von Kirchberg am Wagram. Der Familienbetrieb kann auf mehr als 400 Jahre Weinbautradition zurückblicken und wird heute von Bernhard Ecker geprägt. Die Weine stehen für klare Herkunft, Präzision, Finesse und Langlebigkeit; bereits die Gutsweine sollen den Charakter des Wagrams über Boden, Seehöhe und Rebsorten klar vermitteln. Der Betrieb arbeitet biologisch. Der Gemischte Satz 2025 ist ein klassischer österreichischer Gemischter Satz und damit ausdrücklich keine Cuvée. Mehrere Rebsorten wachsen gemeinsam im Weingarten, werden gemeinsam gelesen und in einem gemeinsamen Arbeitsgang verarbeitet und vinifiziert. Beim Ecker-Eckhof sind es im Jahrgang 2025 Grüner Veltliner, Roter Veltliner, Müller-Thurgau, Riesling, Roter Traminer, Sauvignon Blanc und Frühroter Veltliner.
Lage & Terroir
Die Trauben stammen aus den Wagramer Weingärten Bromberg und Wasn. Die Gutsweine des Hauses werden rund um den Höhenzug Wagram erzeugt und sind stark von den typischen Lössböden der Region geprägt. Die Höhenlage und das vom Wagram geprägte Mikroklima bilden die Grundlage für Weine mit reifer Frucht, feiner Würze und lebendiger Säure. Der Löss verleiht dem Gemischten Satz eine saftige, weiche Fruchtfülle, während die verschiedenen Rebsorten für zusätzliche aromatische Vielschichtigkeit sorgen.
Jahrgang 2025
Der Gemischte Satz 2025 wird mit 11,5 % vol. Alkohol angeboten. Der Wein ist damit bewusst leichtfüßig und sehr trinkanimierend angelegt. Das Weingut beschreibt den neuen Jahrgang als geprägt von klarer Frucht, feiner Würze, animierender Säure, moderatem Alkohol und lebendigem Trinkfluss.
Vinifikation & Ausbau
Die sieben Rebsorten werden bereits im Weingarten als traditioneller Gemischter Satz gemeinsam kultiviert und gemeinsam geerntet. Anschließend werden sie gemeinsam verarbeitet und vinifiziert. Für den 2025er erfolgt der Ausbau klassisch im Edelstahltank, wodurch Frische, Frucht und die Sortenvielfalt klar erhalten bleiben. Der Wein wird mit Schraubverschluss abgefüllt. Der Ausbau ist damit ganz auf Frische und Trinkfluss ausgerichtet und verzichtet auf zusätzliche Holzaromen.
Verkostung
Im Duft präsentiert sich der 2025er frisch und ausgesprochen zugänglich. Tropische Frucht steht im Mittelpunkt, begleitet von kräuterigen und würzigen Nuancen. Durch die Kombination verschiedener Sorten entsteht ein vielseitiges Bouquet, das zwischen gelber Frucht, Zitrus, Kräutern und einer feinen floralen Würze pendelt. Die Aromatik wirkt klar und saftig, ohne übermäßig exotisch oder schwer zu werden.
Am Gaumen
Herzhaft fruchtig, frisch und saftig. Die feingliedrige Säure sorgt für Spannung und einen animierenden Trinkfluss, während der Fruchtextrakt dem Wein genügend Substanz gibt. Feiner Schmelz rundet das Mundgefühl ab. Der Nachhall bleibt frisch und lebendig, mit gelbfruchtigen, kräuterigen und leicht würzigen Eindrücken. Die offizielle Beschreibung des Jahrgangs betont genau diese Verbindung aus klarer Frucht, Würze, Säure und moderatem Alkohol.
Aromatik
tropische Früchte
gelbe Frucht
Apfel und Birne
Zitrus
feine Kräuter
würzige Nuancen
dezente florale Anklänge
leicht mineralische Eindrücke
Auszeichnungen
Für den exakt genannten Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare externe Punktebewertung eines großen Weinführers auffindbar. Der 2025er ist als aktueller Jahrgang auf der Weingutsseite gelistet; Bewertungen für ältere Jahrgänge sollten nicht auf die 2025er Abfüllung übertragen werden. Bemerkenswert ist allerdings die mehrfach dokumentierte qualitative Positionierung des Weinguts Ecker-Eckhof im Wagram und die wiederholte Auszeichnung seiner Weine auf nationaler und internationaler Ebene.
Reifepotenzial
Der Gemischte Satz ist in erster Linie auf jungen Trinkgenuss und Frische ausgerichtet. Seine Stärke liegt in der klaren Frucht, der lebendigen Säure und dem unkomplizierten Trinkfluss. Am besten kommt der Wein in den ersten Jahren nach der Abfüllung zur Geltung.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas bringt die Frucht und die Kräuterwürze gut zur Geltung. Eine Belüftung ist nicht erforderlich.
Speisenbegleitung
Sehr vielseitig einsetzbar zu:
kalten Vorspeisen
Aufstrichen und leichten Jausen
Rindfleischsalat
Schinken und milden Wurstwaren
Spargel
sommerlichen Salaten
gegrilltem Gemüse
leichten Fischgerichten
Sushi
asiatisch gewürzten Gerichten
Die weiße Rebsorte Roter Veltliner stammt aus dem ehemaligen Habsburgerreich Österreich-Ungarn. Sie gilt in Österreich als Leitsorte, die ihre Gene an viele Sorten weitergegeben hat. Eine Verwandtschaft zum Grünen Veltliner besteht nicht. – Renekloden- und Birnenfrucht, zarte Wiesenkräuter sowie nussige Noten; feinwürzig, mit gewisser Exotik und angenehm erfrischender Säurestruktur. Sowohl solo ein großer Spaßmacher, wie auch als universeller Speisenbegleiter.
Verkostungsnotiz:Von der Toplage Schlossberg, Helles Gelb, typisch mit zart nussigen Aromen, Bukett nach Blütenhonig, herzhaft und geschliffen, fein abgestimmt am Gaumen, ausgewogen und vollmundig im Abgang Weingut Ecker (Eckhof), Kirchberg am Wagram, Wagram Das Weingut "Ecker - Eckhof", mit Sitz im idyllischen Weinort Mitterstockstall, liegt eingebettet in den Lösshängen des Wagrams. Der Name des seit mehr als 400 Jahren bestehenden Familienbetriebs leitet sich von der Lage des Weingutes an einer Wegkreuzung und dem Familiennamen "Ecker" ab.Dass der heutige Betriebsleiter Bernhard Ecker großen Wert auf Tradition legt, spiegelt sich schon im Logo des Weinguts wieder. Der Großvater, Johann Ecker, war einer der letzten Weingartenhüter von Stockstall, deren Aufgabe es war, die Trauben zu bewachen. Der „Hüterstern“, das gemeinsame Erkennungsmerkmal, ist fester Bestandteil des "Ecker-Logos".24 Hektar Weinreben stehen Bernhard Ecker zur Verfügung. Dabei ist der Grüne Veltliner Feder führend im umfangreichen Sortiment, im Weißweinbereich ergänzt durch Riesling, Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Roter Veltliner, Frühroter Veltliner und Gelber Muskateller. Auf 30% der Anbaufläche stehen für die Rotwein St. Laurent, Zweigelt und Blauer Burgunder im Ertrag. Top-Lagen des Betriebs sind Mordthal, Steinberg, Schlossberg, und Hundsberg.Die Erhaltung der Natur ist ein besonderes Anliegen von Bernhard Ecker. Daher werden die Weinberge naturnah und umweltschonend bewirtschaftet. Sein ehrgeiziges Ziel ist es , mit möglichst geringen Eingriffen, neben leichteren, fruchtigen Sommerweinen, für die Region typische Weisswein und dichte, harmonische Rotwein von internationaler Spitzenqualität zu erzeugen.
Grüner Veltliner „Schlossberg“ 2022, QW (Bio), ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Wagram
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Ecker-Eckhof in Mitterstockstall bei Kirchberg am Wagram blickt auf eine Weinbautradition zurück, die bis ins Jahr 1580 nachweisbar ist. Bernhard Ecker führt den Familienbetrieb in dritter Generation und übernahm 2005 die Verantwortung für das Weingut. Die Rebflächen umfassen rund 24 Hektar. Seit 2019 wird biologisch-organisch gearbeitet; der Jahrgang 2022 ist der erste offiziell biozertifizierte Jahrgang des Betriebes. Der Schlossberg gehört zu den wichtigen Wagramer Herkünften des Hauses. Der Grüner Veltliner wird als Wagram DAC Ried Schlossberg geführt und steht exemplarisch für die Verbindung von kraftvoller Veltliner-Frucht mit dem charakteristischen Lössboden des Wagrams.
Lage & Terroir
Die Ried Schlossberg liegt auf rund 240 Metern Seehöhe in einer sanft nach Süden geneigten Hanglage. Charakteristisch ist ein mächtiger Lössboden, wie er für den Wagram prägend ist. Löss ermöglicht eine gute Wasserversorgung und begünstigt körperreiche, zugleich fein strukturierte Weine. Beim Schlossberg verbindet sich diese Bodenstruktur mit dem südlich ausgerichteten Standort. Das erklärt die reife Frucht und die cremige Textur, während die natürliche Säure für Frische und Spannung sorgt.
Jahrgang 2022
Der 2022er wurde trocken ausgebaut und besitzt 13 % vol. Alkohol, 6,0 g/l Säure und etwa 1,5 g/l Restzucker. Damit präsentiert er sich klar trocken, aber mit genügend Reife und Substanz.
Vinifikation & Ausbau
Der Wein wird im Edelstahltank ausgebaut. Dadurch bleiben Frucht, Würze und die typische Veltliner-Frische klar erhalten. Der Schraubverschluss unterstützt den frischen, präzisen Charakter. Trotz des reduzierten Ausbaus besitzt der Wein durch das reife Lesegut und den Lössboden eine bemerkenswerte Dichte und Cremigkeit.
Verkostung
Im Duft zeigt der 2022er eine reife, gelbfruchtige Aromatik. Gelbes Kernobst trifft auf feine tropische Nuancen, insbesondere Mango und einen Hauch Papaya. Dazu kommen Blütenhonig und kandierte Orangenzesten. Eine dezente Würze gibt dem Bouquet zusätzliche Tiefe, ohne die klare Frucht zu überdecken.
Am Gaumen
Saftig, kraftvoll und zugleich elegant. Die gelbe Apfelfrucht wird von einer fein eingebundenen Säure getragen. Die Textur wirkt cremig und geschmeidig, bleibt aber durch die Mineralität klar konturiert. Im Nachhall treten würzige und leicht salzige Nuancen hervor. Besonders gelungen ist das Verhältnis zwischen Fruchtfülle und Frische: Der Wein wirkt substanzreich, ohne schwer zu werden. Das Finale ist mineralisch, zart salzig und nachhaltig.
Aromatik
gelber Apfel
reife gelbe Kernfrucht
Mango
Papaya
kandierte Orangenzeste
Blütenhonig
feine Kräuter- und Würznoten
mineralische Anklänge
zart salziger Nachhall
Auszeichnungen
Der Jahrgang 2022 erhielt bei Falstaff 93 Punkte. Peter Moser beschrieb ihn als saftig und elegant, mit cremiger Textur, feiner Säurestruktur, mineralischem Nachhall und sicherem Reifepotenzial. Bei einer früheren Verkostung wurde der Wein bereits mit 92 Punkten bewertet. Vinoterra führt den Wein ebenfalls mit 92 Punkten Falstaff; für die aktuelle Beschreibung ist die spätere Verkostung mit 93 Punkten maßgeblich.
Reifepotenzial
Der Wein ist bereits sehr zugänglich, besitzt aber genügend Substanz für einige weitere Jahre. Vinoterra nennt ein Trinkfenster bis etwa 2028; Falstaff bestätigt ausdrücklich ein sicheres Reifepotenzial. Mit weiterer Flaschenreife können sich die gelben Fruchtaromen stärker in Richtung reifer Apfel, Quitte, kandierte Zitrusfrucht und würzig-mineralische Noten entwickeln.
Servieren
Optimal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas bringt die Frucht und die cremige Textur gut zur Geltung. Eine kurze Belüftung ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
Wiener Schnitzel
gebratenem Kalb
Kalbsbries
Tafelspitz
Backhendl
gebratenem oder gegrilltem Fisch
Forelle und Saibling
Spargel
Gemüsegerichten
österreichischer Hausmannskost
asiatischer Küche mit moderater Würze
Besonders interessant ist die Kombination mit Kalbsbries, die auch ausdrücklich als Speiseempfehlung für diesen Wein genannt wird
Roter Veltliner „Mordthal“ 2023, QW (Bio), ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Wagram
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Ecker-Eckhof in Mitterstockstall bei Kirchberg am Wagram blickt auf eine lange Weinbautradition zurück: Die Familie ist nachweislich seit 1580 im Weinbau tätig. Bernhard Ecker übernahm 2005 das Familienweingut und entwickelte den Betrieb konsequent weiter. Zwischen 2010 und 2018 wurde die Rebfläche auf rund 24 Hektar erweitert. Seit 2019 erfolgt die Bewirtschaftung biologisch-organisch; die Weine ab dem Jahrgang 2022 sind offiziell biozertifiziert. Roter Veltliner besitzt bei Ecker-Eckhof einen besonderen Stellenwert. Das Weingut bezeichnet die Sorte ausdrücklich als eine seiner wichtigsten Wagramer Spezialitäten. Trotz der rötlichen Beerenhaut handelt es sich um eine Weißweinsorte, da die Schalen keine Anthocyane enthalten.
Lage & Terroir
Das Mordthal liegt in der Gemeinde Ruppersthal auf etwa 290 Metern Seehöhe. Historisch wird die Riede mit einer steinzeitlichen Jägersiedlung in Verbindung gebracht. Die Reben stehen auf mächtigen Lössböden mit hohem Kalkanteil. Diese Kombination ist charakteristisch für den Wagram und verleiht dem Roter Veltliner eine ausgeprägte Fruchtfülle, gleichzeitig aber auch Struktur und mineralische Spannung. Gerade beim Roter Veltliner ist der kalkreiche Lössboden von großer Bedeutung: Er unterstützt die natürliche Fülle der Sorte, ohne dass der Wein schwer oder breit wirken muss.
Jahrgang 2023
Der 2023er wurde mit 13,5 % vol. Alkohol, rund 6,5 g/l Säure und 2,5 g/l Restzucker ausgebaut. Damit ist er trocken und besitzt gleichzeitig genügend Säure für Frische und einen lebendigen Trinkfluss.
Vinifikation & Ausbau
Der Wein wurde im Edelstahltank ausgebaut. Damit bleibt die sortentypische Frucht klar erhalten, während der Einfluss von Holz vollständig zurücktritt. Die biologische Bewirtschaftung und der zurückhaltende Ausbau unterstützen einen klaren, präzisen Ausdruck von Rebsorte und Herkunft.
Verkostung
Im Duft zeigt der 2023er eine ausgesprochen attraktive, reife Frucht. Melone und Maracuja verbinden sich mit kandierter Orangenschale und einem feinen Hauch Blütenhonig. Dazu kommt eine dezente Anisnote, die dem Bouquet eine interessante würzige Facette verleiht. Weitere Verkostungsnotizen nennen Kumquat und gelben Pfirsich sowie Pomelo und Mandarine. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Aromenspiel zwischen gelber Frucht, Zitrus, exotischen Nuancen und feiner Würze.
Am Gaumen
Saftig, elegant und körperreich, ohne schwer zu wirken. Die reife Tropenfrucht wird von einer gut integrierten Säure getragen. Eine feine Phenolik beziehungsweise Gerbstoffstruktur sorgt für zusätzlichen Griff und macht den Wein besonders spannend. Der Fruchtschmelz wirkt weich und harmonisch, während die kalkige Herkunft für einen festen mineralischen Unterbau sorgt. Im langen Finale kommen kandierte Orange, Kumquat und Mandarine nochmals deutlich zum Ausdruck.
Aromatik
Melone
Maracuja
gelber Pfirsich
kandierte Orangenschale
Kumquat
Mandarine und Pomelo
Blütenhonig
Anis
feine Kräuterwürze
kalkig-mineralische Anklänge
Auszeichnungen
Der Jahrgang 2023 erhielt von Falstaff 93 Punkte. Die Verkostung vom 24. Juni 2024 hebt insbesondere Melone, Maracuja, Blütenhonig, kandierte Orangenschale und Anis sowie die saftige, elegante und komplexe Art hervor. Auch bei einer Verkostung von „schauvorbei“ wurde der Wein mit 93 Punkten geführt; dort stehen kandierte Orange, Kumquat und gelber Pfirsich sowie die körperreiche, balancierte Struktur im Vordergrund.
Reifepotenzial
Der 2023er ist bereits sehr zugänglich, besitzt durch Säure, Extrakt und kalkgeprägte Struktur aber auch ein gutes Entwicklungspotenzial. Bei entsprechender Lagerung kann er sich über mehrere Jahre weiterentwickeln. Die Frucht dürfte dabei zunehmend von kandierten Zitrusnoten, Nussigkeit, Kräuterwürze und mineralischen Komponenten ergänzt werden.
Servieren
Ideal bei etwa 10–12 °C. Ein etwas größeres Weißweinglas bringt die komplexe Frucht und die würzigen Nuancen besonders gut zur Geltung. Eine längere Belüftung ist nicht erforderlich.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
Meeresfrüchten
gegrillten Garnelen
gebratenem Fisch
Jakobsmuscheln
Gerichten mit Trüffel
Geflügel mit hellen Saucen
cremigem Risotto
Spargel
asiatisch gewürzten Fisch- und Gemüsegerichten
Weichkäse
Roter Veltliner „Steinberg“ 2024, Bio, ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Wagram, Österreich
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Ecker-Eckhof in Kirchberg am Wagram wird in dritter Generation geführt. Bernhard Ecker übernahm den Betrieb 2006 und hat ihn kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2022 wird biologisch bewirtschaftet. Ein besonderes Augenmerk des Hauses gilt dem Roten Veltliner, der mit rund sieben Hektar Rebfläche zu den wichtigsten Rebsorten des Weinguts zählt. Der Betrieb versteht diese Sorte als eine seiner wesentlichen Wagramer Spezialitäten. Der Rote Veltliner „Steinberg“ stammt aus der gleichnamigen Riede und gehört zu den charaktervollsten Weinen des Hauses. Die Riede gilt als Hausberg beziehungsweise zentrale Herkunft für den Roten Veltliner und bringt durch Boden, warme Exposition und die späte Reife der Sorte besonders konzentrierte Weine hervor.
Lage & Terroir
Die Riede Steinberg liegt auf etwa 320 Metern Seehöhe zwischen Ruppersthal und Großweikersdorf und ist südöstlich ausgerichtet. Der Name ist Programm: Der Untergrund besteht aus Ur- beziehungsweise Gesteinsverwitterungsboden, der die Weine mit einer markanten mineralischen Komponente ausstattet. Der warme, luftige Standort entspricht den besonderen Ansprüchen des Roten Veltliners. Die Rebsorte benötigt einen gut durchlüfteten, warmen Platz und dankt die lange Vegetationsperiode mit einer ausgeprägten aromatischen und extraktreichen Struktur.
Jahrgang 2024
Der 2024er wurde trocken mit 13,5 % vol. Alkohol, 6,0 g/l Säure und 4,5 g/l Restzucker ausgebaut. Die Kombination aus reifer Frucht, markanter Säure und moderatem Restzucker ergibt einen saftigen, aber klar strukturierten Wein.
Vinifikation & Ausbau
Die Trauben werden schonend verarbeitet und als ganze Trauben gepresst. Die Vergärung erfolgt kontrolliert im Edelstahltank. Anschließend reift der Wein sechs Monate auf der Hefe in einem großen, neutralen Akazienfass. Der Holzeinsatz bleibt dadurch aromatisch zurückhaltend und dient vor allem der Textur und zusätzlichen Komplexität. Der Ausbau verbindet die Präzision des Edelstahls mit der cremigeren, strukturierenden Wirkung des großen Holzfasses. Der Wein wird mit Schraubverschluss abgefüllt.
Verkostung
Im Duft zeigt sich der 2024er sehr vielschichtig. Frische Williamsbirne, gelber Apfel und reife Reineclauden treffen auf Wiesenkräuter und feinen Blütenhonig. Dazu kommen exotische Anklänge von Ananas und eine dezente Tabak- und Würzkomponente. Die aktuelle Falstaff-Verkostung beschreibt zusätzlich eine fein floral unterlegte Birnenfrucht, etwas Mango und mineralische Nuancen. Das Bukett wirkt dadurch zugleich frisch, reif und ausgesprochen einladend.
Am Gaumen
Saftig und kraftvoll, mit einer ausgeprägt stoffigen Textur. Die reife gelbe Frucht wird von einer gut integrierten Säure getragen. Besonders charakteristisch ist die Verbindung von Extraktfülle und mineralisch-salzigem Zug. Der Wein besitzt genügend Dichte, um gastronomisch ernst genommen zu werden, bleibt durch seine Säure aber frisch und animierend. Im Finale treten feine Zitrusnoten, Mineralität und ein angenehm salziger Nachhall hervor. Falstaff beschreibt den Wein als bereits gut antrinkbar und hebt die extraktsüße Textur, die integrierte Säure und den salzigen Abgang hervor.
Aromatik
Williamsbirne
gelber Apfel
Reineclauden
Mango
Ananas
Grapefruit
Blütenhonig
Wiesenkräuter
feine Tabak- und Würznoten
mineralische und salzige Nuancen
Auszeichnungen
Der Jahrgang 2024 erhielt im Falstaff-Tasting vom 13. Februar 2026 93 Punkte. Peter Moser beschreibt ihn als floral, fruchtig und mineralisch mit stoffiger Textur, integriertem Säurebogen und salzigem Nachhall. Bereits bei der Vorverkostung am 30. Juni 2025 wurde der Wein mit 92–94 Punkten geführt. Auch Vinaria hebt die Qualität des 2024ers hervor und beschreibt ihn mit kaltem Rauch, gerösteter Walnuss, Ananas, Melone, wachsiger Textur und langem Abgang.
Reifepotenzial
Der Wein ist bereits jung sehr zugänglich, besitzt aber durch Säure, Extrakt und seine mineralische Herkunft ein gutes Entwicklungspotenzial. Für den 2024er wird eine Trinkfähigkeit bis etwa 2030 angegeben. Mit zunehmender Reife dürften sich die Fruchtaromen stärker in Richtung reifer gelber Früchte, Honig, Nuss und würziger, leicht wachsiger Komponenten entwickeln. Gerade die Kombination aus Säure und Extrakt ist für die weitere Entwicklung günstig.
Servieren
Ideal bei 9–11 °C. Ein mittelgroßes bis größeres Weißweinglas unterstützt die vielschichtige Frucht- und Würzaromatik. Eine kurze Belüftung kann dem Wein zusätzliche Tiefe verleihen.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Zander und anderem Edelfisch
Krustentieren und Meeresfrüchten
gebratenem oder gegrilltem Fisch
kräftigen Spargelgerichten
asiatischer Küche
Gemüsegerichten mit hellen, würzigen Saucen
Pilzgerichten
Kalbsschnitzel mit Zitronenjus
gereiftem Weichkäse
würzigem Hart- und Schnittkäse
Für den Wein werden insbesondere asiatische Gerichte, Edelfisch, Meeresfrüchte, Krustentiere, Spargel, Pilze und würziger Käse empfohlen.
Roter Veltliner „Steinberg“ Große Reserve 2024 (Bio), ECKER-ECKHOF, Kirchberg am Wagram – Wagram
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Ecker-Eckhof in Mitterstockstall bei Kirchberg am Wagram wird in dritter Generation von Bernhard Ecker geführt. Der Familienbetrieb besteht seit mehr als 400 Jahren und bewirtschaftet heute rund 24 Hektar. Bernhard Ecker übernahm das Weingut 2006 und hat den Betrieb kontinuierlich weiterentwickelt. Seit 2022 wird biologisch gearbeitet. Eine besondere Bedeutung besitzt der Rote Veltliner, der rund sieben Hektar der Rebfläche einnimmt und zu den wichtigsten Spezialitäten des Hauses zählt. Die „Steinberg Große Reserve“ bildet eine der anspruchsvollsten Interpretationen dieser für den Wagram charakteristischen Rebsorte. Die Riede Steinberg gehört zu den wichtigsten Spitzenlagen des Weinguts.
Lage & Terroir
Die Riede Steinberg liegt am Wagram auf einer warmen, südöstlich ausgerichteten Hanglage. Die Reben stehen auf mächtigen Lössböden mit sandigen Anteilen, teils hohem Kalkgehalt und darunter beziehungsweise eingelagertem Urgesteinsverwitterungsmaterial. Die Lage befindet sich auf etwa 320 bis 340 Metern Seehöhe und profitiert von einem warmen bis heißen Mikroklima. Der Löss verleiht dem Roten Veltliner Substanz und eine charakteristische, fast cremige Textur, während Kalk und mineralische Komponenten für Spannung und einen langen, steinigen Nachhall sorgen. Der warme Standort ermöglicht eine vollständige Ausreifung der spät reifenden Rebsorte.
Jahrgang 2024
Der 2024er besitzt 13,5 % vol. Alkohol und 3,5 g/l Restzucker. Er präsentiert sich trocken, kraftvoll und zugleich von einer fein ausbalancierten Säure getragen. Falstaff beschreibt den Jahrgang als saftig, elegant und engmaschig mit guter Länge und weiterem Reifepotenzial.
Vinifikation & Ausbau
Die Trauben werden schonend als ganze Trauben gepresst. Der Wein wird zunächst im Edelstahl vinifiziert und anschließend über einen langen Zeitraum im großen Holzfass ausgebaut. Für den Jahrgang 2024 werden 16 Monate Reife im großen Holzfass angegeben; andere Produktunterlagen konkretisieren den Ausbau als Akazienholzfass auf der Feinhefe. Die Abfüllung erfolgt mit Naturkork. Der lange Ausbau verleiht dem Wein zusätzliche Tiefe, Schmelz und Würze. Akazienholz eignet sich besonders gut für den Roten Veltliner, weil es Struktur und cremige Textur unterstützt, ohne eine so dominante Holzprägung wie kleinere neue Barriques zu erzeugen.
Verkostung
Im Duft zeigt sich der 2024er ausgesprochen vielschichtig. Reife gelbe Birne verbindet sich mit feinen floralen Anklängen und einem Hauch Mango. Dazu kommen mineralische Nuancen, Akazienhonig und, mit zunehmender Belüftung, geröstete Nüsse und eine zart wachsige Komponente. Vinaria ergänzt die Aromatik um gekochte Apfelschale und feine Würze.
Am Gaumen
Saftig, dicht und elegant, dabei engmaschig strukturiert. Weißes Kernobst und gelbe Frucht treffen auf eine finessenreiche Säure, die den kraftvollen Körper präzise ausbalanciert. Die Textur wirkt konzentriert und geschmeidig, ohne breit zu werden. Besonders charakteristisch ist die Verbindung aus natürlicher Extraktsüße, feiner Säure und mineralischem Zug. Im Finale bleibt der Wein lange präsent, mit gelber Frucht, Würze und einem leicht salzigen, steinigen Eindruck. Falstaff bescheinigt ihm ausdrücklich gute Länge und weiteres Reifepotenzial.
Aromatik
reife gelbe Birne
gekochte Apfelschale
Pfirsich
Mango
Akazienhonig
feine Blütennoten
geröstete Nüsse
dezente wachsige Anklänge
feine Würze
mineralisch-steinige Noten
Auszeichnungen
Der Jahrgang 2024 erhielt bei Falstaff 94 Punkte. Peter Moser beschreibt einen Wein mit reifer gelber Birnenfrucht, Mango, floralen und mineralischen Nuancen sowie saftiger, eleganter und engmaschiger Struktur. Bei A la Carte wird der 2024er mit 96 Punkten geführt.
Reifepotenzial
Der Wein besitzt ein sehr gutes Lagerpotenzial. Falstaff hebt ausdrücklich die weitere Entwicklungsfähigkeit hervor; im Fachhandel wird ein Trinkfenster bis etwa 2038 angegeben. Mit zunehmender Reife dürften sich die Primärfruchtaromen stärker mit nussigen, honigartigen, würzigen und mineralischen Komponenten verbinden. Gerade die Kombination aus Extrakt, Säure, Kalk und langem Holzaufenthalt bietet hierfür ein stabiles Fundament.
Servieren
Ideal bei 10–12 °C. Aufgrund seiner Dichte und aromatischen Tiefe empfiehlt sich ein großzügiges Weißweinglas. Nach dem Öffnen profitiert der Wein von etwas Luft, besonders um die nussigen, honigartigen und mineralischen Nuancen vollständig zu entfalten.
Speisenbegleitung
Hervorragend zu:
kräftigen Spargelgerichten
Edelfisch und Steinbutt
Hummer und Krustentieren
asiatischer Küche
aromatischen Fischgerichten mit Gewürzen
Pilzgerichten
Trüffelgerichten
Wildgeflügel
Kalbfleisch
würzigem Hartkäse
Auch zu kräftigerem Rindfleisch kann dieser substanzreiche Rote Veltliner bestehen und damit eine ungewöhnliche Alternative zu Rotwein bilden.
Weingut Ecker – Eckhof: Die Löss-Spezialisten vom Wagram
Willkommen beim Weingut Ecker, das in Kirchberg am Wagram beheimatet ist und unter der Leitung von Bernhard Ecker zu den verlässlichsten Größen der Region zählt. Das Weingut, oft auch als Ecker-Eckhof bekannt, steht für eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und eine Weinbereitung, die ohne Schnörkel auskommt – klar, präzise und tief im Boden verwurzelt.
Terroir: Die Kraft des Löss
Das Herzstück der Arbeit auf dem Weingut Ecker ist das einzigartige Terroir des Wagrams. Hier findet ihr Bedingungen vor, die weltweit ihresgleichen suchen:
Lössböden: Die bis zu 20 Meter tiefen Lössschichten speichern Wasser und Nährstoffe perfekt. Dies verleiht den Weinen ihre typische Cremigkeit, Schmelz und eine feine, gelbe Fruchtaromatik.
Top-Lagen: Bernhard Ecker bewirtschaftet renommierte Rieden wie Steinberg, Mordthal und Schlossberg. Jede dieser Lagen bringt ihre eigene mineralische Facette in die Weine ein.
Nachhaltigkeit: Als zertifiziertes Mitglied von „Nachhaltig Austria“ legt das Weingut großen Wert auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen, um die Lebendigkeit der Böden für die nächsten Generationen zu erhalten.
Spezialitäten: Roter Veltliner & Grüner Veltliner
Wenn ihr das Weingut Ecker entdecken wollt, kommt ihr an den beiden Veltliner-Varietäten nicht vorbei:
Roter Veltliner: Er ist die seltene Spezialität des Wagrams. Bernhard Ecker gilt als einer der Meister dieser Sorte. Freut euch auf Weine mit enormer Lagerfähigkeit, die durch Noten von reifen Äpfeln, Mandeln und eine feine Würze bestechen.
Grüner Veltliner: Vom süffigen Gebietswein bis hin zur gehaltvollen Lagenreserve – der Grüne Veltliner zeigt hier am Wagram seine volle Pracht mit dem typischen „Pfefferl“ und viel Schmelz am Gaumen.
Klarheit und Charakter in jeder Flasche
Die Philosophie vom Weingut Ecker ist simpel, aber effektiv: Die Qualität entsteht im Weingarten, im Keller wird sie nur noch bewahrt. Das Ergebnis sind Weine, die durch ihre Sortentypizität und ihre ehrliche Art überzeugen. Ob ihr einen frischen Weißwein für den Sommer sucht oder einen gehaltvollen Speisenbegleiter für den Abend – bei Ecker werdet ihr fündig.
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