Grauburgunder 2024, QbA, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde 1955 von Karl Pfaffmann gegründet. 1964 erfolgte die vollständige Umstellung des damaligen landwirtschaftlichen Mischbetriebs auf Weinbau. Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, während Markus Pfaffmann seit 1998 als verantwortlicher Kellermeister tätig ist. Rund 40 Hektar Rebfläche gehören zum Betrieb; neben Riesling bilden die weißen Burgundersorten einen besonderen Schwerpunkt.
Herkunft & Terroir
Die Trauben für den klassischen Grauburgunder stammen aus den Weinbergen des Weinguts rund um Walsheim und die angrenzenden Gemeinden. Die kalkhaltigen Böden der Region bieten für Grauburgunder sehr gute Voraussetzungen und fördern reife Frucht, Körper und eine feine mineralische Prägung. Das Weingut betont ausdrücklich, dass Grauburgunder auf den kalkhaltigen Böden der Pfalz besonders gut gedeiht.
Jahrgang 2024
Der 2024er wurde trocken mit 12,5 % vol. Alkohol, etwa 6 g/l Säure und 6,3 g/l Restzucker ausgebaut. Damit besitzt er eine angenehm moderate Alkoholstruktur und gleichzeitig genügend Säure für Frische.
Ausbau
Die Trauben werden mit sorgfältiger Pflege der Weinberge und Ertragsreduzierung erzeugt. Die Vinifikation erfolgt im Edelstahltank, wodurch die sortentypische Frische und Frucht im Vordergrund bleiben. Der Wein wird vegan produziert und mit Schraubverschluss abgefüllt.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Grauburgunder ausgesprochen fruchtbetont. Grüner Apfel, Williams-Birne und Mirabelle bilden den aromatischen Kern, ergänzt durch dezente exotische Anklänge. Die Frucht wirkt klar und saftig, ohne schwer oder breit zu erscheinen.
Am Gaumen
Frisch und unkompliziert mit angenehm animierender Säure. Die Birnen- und Apfelaromen setzen sich fort, während die Mirabelle für eine leicht gelbfruchtige Fülle sorgt. Die Säure ist gut eingebunden und verleiht dem Wein einen lebendigen Trinkfluss. Im Nachhall bleibt eine feine Fruchtigkeit mit leicht mineralischem Eindruck.
Aromatik
grüner Apfel
Williams-Birne
Mirabelle
gelbe Früchte
dezente exotische Frucht
feine Nussanklänge
leichte Mineralität
Auszeichnungen & Resonanz
Für den exakt genannten 2024er sind keine belastbaren Bewertungen von Falstaff, VINUM oder Eichelmann dokumentiert. Die aktuelle Community-Bewertung bei Vivino liegt bei 3,8/5 aus 51 Bewertungen.
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie für den frischen, unkomplizierten Genuss bestimmt. Das Weingut beziehungsweise der Fachhandel sieht den 2024er bis etwa 2027 in guter Trinkreife. Die Stärke liegt weniger in langer Flaschenentwicklung als in seiner saftigen Frucht und seinem unmittelbaren Trinkfluss.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas unterstützt die frische Apfel-, Birnen- und Mirabellenaromatik.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Fisch und Meeresfrüchten
Zander und Seezunge
hellem Geflügel
Schweinefleisch
mediterraner Küche
Spargel
Gemüsegerichten
mildem bis mittelkräftigem Käse
Das Weingut empfiehlt ihn ausdrücklich auch zu kräftigeren Meeresfrüchten, Jungwild und reifem Weichkäse.
Riesling trocken 2025 – Literflasche, QbA, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann wurde 1955 gegründet und entwickelte sich aus einem landwirtschaftlichen Mischbetrieb zu einem reinen Weinbaubetrieb. Heute wird das Weingut von Markus Pfaffmann geführt. Die Rebflächen liegen rund um Walsheim, Nußdorf und Knöringen in der Südpfalz. Riesling gehört zu den wichtigsten Rebsorten des Hauses. Der trockene Riesling in der Literflasche ist bewusst als unkomplizierter Alltagswein konzipiert. Er zeigt dabei bereits sehr deutlich die typische Pfälzer Rieslingfrucht und eignet sich sowohl zum puren Trinken als auch klassisch als Schorle. Das Weingut selbst beschreibt ihn als besonders fruchtbetonte Interpretation der Rebsorte.
Herkunft & Terroir
Die Trauben stammen aus der Pfalz rund um Walsheim. Für die Böden werden unter anderem Lössböden mit Kalkanteilen angegeben. Das warme, durch den Pfälzerwald geschützte Klima ermöglicht eine gute Reife der Rieslingtrauben und unterstützt die ausgeprägte Fruchtigkeit.
Jahrgang 2025
Der 2025er besitzt 12,5 % vol. Alkohol. Das Weingut beschreibt ihn als klar, saftig und fruchtbetont mit knackiger Rieslingfrische. Als optimale Serviertemperatur werden 8–10 °C und als Trinkreife jetzt bis 2028 angegeben.
Vinifikation & Ausbau
Die Trauben werden schonend verarbeitet und temperaturkontrolliert im Edelstahltank vergoren. Auch der weitere Ausbau erfolgt im Edelstahl auf der Feinhefe. Dadurch bleiben Primärfrucht, Frische und Sortentypizität im Vordergrund.
Verkostung
In der Nase dominieren Pfirsich, Apfel und Birne, ergänzt durch frische Zitrusnoten. Die Frucht wirkt klar und unmittelbar, ohne komplizierte Holz- oder Hefearomen.
Am Gaumen
Saftig und frisch mit knackiger Säure. Reifer Apfel und Pfirsich bilden den fruchtigen Kern, während Zitrus und eine leichte mineralische Note für Frische sorgen. Der Wein bleibt schlank und unkompliziert, besitzt aber genügend Saftigkeit und Frucht, um nicht dünn zu wirken. Der Abgang ist frisch, leicht mineralisch und animierend. Besonders seine unkomplizierte, durstlöschende Art macht ihn zu einem typischen Pfälzer Liter-Riesling.
Aromatik
weißer Pfirsich
reifer Apfel
Birne
Zitrone und Grapefruit
etwas Steinobst
dezente mineralische Noten
feine Kräuteranklänge
Auszeichnung
Für den Jahrgang 2025 ist eine Bewertung von 92 Punkten bei Wine in Black dokumentiert. Die Bewertung stammt aus einer Händlerverkostung und ist entsprechend als solche einzuordnen.
Reifepotenzial
Der Riesling ist in erster Linie für den jungen Genuss bestimmt. Das vom Weingut angegebene Trinkfenster reicht bis 2028. Die frische Säure hält ihn einige Jahre stabil, seine eigentliche Stärke liegt jedoch in der unmittelbaren Frucht und dem unkomplizierten Trinkfluss.
Servieren
Am besten bei 8–10 °C. Ein klassisches Rieslingglas oder ein unkompliziertes Weißweinglas reicht vollkommen aus. Besonders typisch für die Pfalz ist auch die Verwendung als Rieslingschorle – ideal an warmen Tagen und zur Garten- oder Terrassenküche.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
Pfälzer Brotzeit
Saumagen und Hausmacher Wurst
Gegrilltem Schweinefleisch
Geflügel
Fisch
Meeresfrüchten
leichten Gemüsegerichten
asiatischer Küche
süß-sauren Speisen
Gerade zu würzigen und unkomplizierten Gerichten funktioniert die frische Säure besonders gut.
Weissburgunder „Nussdorfer Bischofskreuz“ 2025, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim gehört zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Karl Pfaffmann füllte bereits 1955 seinen ersten eigenen Wein ab; 1964 wurde der ursprünglich gemischtwirtschaftliche Betrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, während Markus Pfaffmann als Kellermeister für den Ausbau verantwortlich ist. Die Weinberge umfassen rund 40 Hektar und liegen unter anderem in Nußdorf, Walsheim und Knöringen. Weißburgunder gehört zu den besonderen Schwerpunkten des Hauses.
Lage & Herkunft
Das Nußdorfer Bischofskreuz ist eine traditionsreiche Weinlage bei Nußdorf. Für den Weißburgunder bietet die Lage ein mildes Klima, viel Sonne und Böden mit Löss und Kalkanteilen. Die über 20 Jahre alten Reben tragen zur aromatischen Konzentration und zur mineralischen Komponente des Weins bei. Gerade Weißburgunder profitiert hier von der Verbindung aus warmer Südpfalz und kalkhaltigem Untergrund: Die Frucht bleibt reif und zugänglich, während Säure und Mineralität für Frische sorgen.
Jahrgang 2025
Der 2025er besitzt 12,5 % vol. Alkohol und wird trocken ausgebaut. Die verfügbaren Analysen nennen je nach Quelle etwa 5,5–6,3 g/l Säure und 6,3–6,5 g/l Restzucker. Damit bewegt sich der Wein im Bereich eines weich wirkenden, aber klar trockenen Weißburgunders.
Vinifikation & Ausbau
Der Wein wird im Edelstahltank ausgebaut. Das Weingut vergärt seine Weißweine kühl, aber nicht kalt, und lässt sie anschließend in Edelstahlbehältern reifen. Dadurch bleibt die sortentypische Frucht klar erhalten. Beim 2025er werden außerdem eine kurze Mazeration mit dem Most und eine anschließende schonende Pressung beschrieben. Die Reife auf der Feinhefe unterstützt Schmelz und Cremigkeit.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein frisch und unmittelbar zugänglich. Gelber Apfel, Birne und Zitrus bilden den Kern, ergänzt von einer dezenten exotischen Fruchtnote. Hinzu kommen Anklänge von Ananas, Nektarine und Zitronengras. Die Frucht wirkt nicht überladen, sondern klar und sauber. Eine dezente nussige Note erinnert bereits an die typische Weißburgunder-Aromatik.
Am Gaumen
Saftig, weich und elegant. Die Frucht wird von einer angenehm zurückhaltenden Säure begleitet. Dadurch besitzt der Wein eine geschmeidige Textur und wirkt trotz seiner Frische nicht spitz. Besonders charakteristisch ist der cremige Schmelz, der durch die Feinhefelagerung unterstützt wird. Im weiteren Verlauf kommen Zitrus und Grapefruit hinzu, während eine dezente Mineralität für zusätzlichen Zug sorgt. Der Abgang ist frisch, leicht säuerlich und animierend.
Aromatik
gelber Apfel
Birne
Nektarine
Ananas
Zitrone
Zitronengras
dezente exotische Früchte
Grapefruit
feine Mandel- und Nussnoten
leichte Mineralität
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie auf Frische und frühen Trinkgenuss ausgelegt. Für den 2025er wird ein Trinkfenster bis etwa 2028–2030 angegeben. Mit etwas Flaschenreife können sich die Fruchtaromen abrunden und stärker in Richtung reifer Birne, gelbem Apfel und dezenter Nussigkeit entwickeln.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas unterstützt die frische Frucht und den cremigen Schmelz.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
Zanderfilet mit Kräutersauce
gedünstetem Fisch
Spargel mit Sauce Hollandaise
Meeresfrüchten
hellem Geflügel
Kalbfleisch
Pasta mit hellen Saucen
sommerlichen Salaten
Gemüseaufläufen mit Käse
Die Kombination mit Zander, Spargel und überbackenem Gemüse wird auch vom Weingut ausdrücklich empfohlen.
Grauburgunder trocken „Nußdorfer Bischofskreuz“ 2025, QbA, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde von Karl Pfaffmann gegründet, der bereits 1955 erstmals eigenen Wein auf die Flasche brachte. 1964 wurde der ursprünglich landwirtschaftliche Mischbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Gut von Helmut Pfaffmann und seinem Sohn Markus geprägt; Markus Pfaffmann ist seit 1998 verantwortlicher Kellermeister. Die Rebflächen umfassen rund 40 Hektar und liegen unter anderem in Nußdorf, Walsheim und Knöringen. Der Nußdorfer Bischofskreuz gehört zu den charakteristischen Weinbergen des Hauses. Der Grauburgunder dieser Herkunft ist ein klassischer, trocken ausgebauter Qualitätswein und gehört zum festen Sortiment des Weinguts.
Lage & Terroir
Die Lage Nußdorfer Bischofskreuz besitzt ein warmes Klima und eine für den Grauburgunder sehr geeignete Bodenstruktur. Für den 2025er werden Lössböden mit Kalkanteilen angegeben. Diese Kombination unterstützt die gute Reife der Trauben und bringt zugleich genügend Struktur und Frische mit. Gerade Grauburgunder profitiert hier von den warmen Bedingungen: Die Sorte kann ihre typische gelbfruchtige, körperreiche Aromatik entwickeln, ohne dass der Wein seine Frische verliert.
Jahrgang 2025
Der 2025er wurde mit 12,5 % vol. Alkohol ausgebaut. Die Säure ist mit 5,5 g/l eher moderat, der Restzucker liegt bei 6,3 g/l. Dadurch entsteht ein trockener Wein mit weicher, runder Frucht und ausgewogenem Zucker-Säure-Spiel.
Vinifikation & Ausbau
Das Weingut vergärt seine Weißweine kühl, aber nicht kalt und lässt sie anschließend im Edelstahl reifen. Dieser Ausbau bewahrt die klare Frucht und sorgt für einen unkomplizierten, frischen Stil. Beim 2025er Bischofskreuz steht daher nicht Holz, sondern die Verbindung aus reifer Frucht, Frische und cremiger Textur im Vordergrund.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtbetont. Apfel und Birne bilden den Kern, ergänzt durch Quitte und Zitrus. Dazu kommen exotische Anklänge von Ananas und Mango sowie feine Mandel- und Akazienblütennoten. Die Frucht wirkt reif und großzügig, ohne marmeladig zu werden.
Am Gaumen
Saftig, weich und vollmundig. Die Birnen- und Apfelfrucht setzt sich am Gaumen fort und wird von Quitte, reifem Pfirsich und einer feinen exotischen Frucht begleitet. Eine dezente Säure sorgt für Frische, während ein feiner Schmelz den Wein rund und geschmeidig wirken lässt. Im Nachhall kommen leicht mineralische und würzige Nuancen hinzu. Die Gesamtwirkung ist harmonisch, zugänglich und fruchtintensiv, ohne schwer zu erscheinen.
Aromatik
Birne
Apfel
Quitte
reifer Pfirsich
Ananas
Mango
Zitruszesten
Mandel
Akazienblüte
feine Würze
dezente Mineralität
Auszeichnungen
Für den Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare Bewertung eines großen unabhängigen Weinführers für genau diese Abfüllung dokumentiert. Eine aktuelle Händlerbewertung liegt bei 87/100 Punkten. Das ist als zusätzliche Orientierung interessant, sollte aber klar als Händlerbewertung und nicht als Bewertung eines etablierten Weinführers verstanden werden.
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie für den frischen und unkomplizierten Genuss konzipiert. Das Weingut nennt für den 2025er eine Trinkreife von jetzt bis 2029. Seine Stärke liegt dabei weniger in einer langen Entwicklung als in der Kombination aus reifer Frucht, Cremigkeit und animierender Frische.
Servieren
Optimal bei 8–10 °C.
Ein mittelgroßes Weißweinglas ist ideal. Der Wein benötigt keine längere Belüftung und kann direkt nach dem Öffnen serviert werden.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Zander
Seezunge
Forelle
gebratenem Fisch
cremigem Hühnerfrikassee
Geflügel
Spargel
milden Gemüsegerichten
Risotto
Bergkäse
Das Weingut empfiehlt den Wein ausdrücklich zu Bergkäse, zarten Fischgerichten wie Zander und Seezunge sowie cremigem Hühnerfrikassee.
Secco Carlo rosé, Deutscher Perlwein, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann ist fest in Walsheim in der Südpfalz verwurzelt. Die Familie betreibt dort seit Generationen Weinbau; heute führt Markus Pfaffmann das Weingut gemeinsam mit seiner Familie. Die Weinberge liegen in und um Walsheim sowie in den angrenzenden Gemeinden der Südlichen Weinstraße. Traditionelle Lagen wie Walsheimer Silberberg, Nussdorfer Kirchenstück und Knöringer Hohenrain bilden die Grundlage des Sortiments. Der Carlo Rosé gehört zur unkomplizierten, feinperligen Secco-Linie des Hauses. Der Wein ist offiziell als „Deutscher Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure“ ausgewiesen und wird trocken angeboten.
Stil & Herkunftscharakter
Der Carlo Rosé steht weniger für einen bestimmten Einzellagencharakter als für den fruchtbetonten, leichten Stil der Südpfalz. Die sonnenverwöhnten Weinberge bringen reife rote Frucht hervor, während die Kohlensäure für Frische und Leichtigkeit sorgt. Als Rebsorten werden Spätburgunder und Blauer Portugieser angegeben.
Vinifikation
Der Perlwein wird trocken ausgebaut und anschließend mit Kohlensäure versetzt. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, wodurch die Primärfrucht erhalten bleibt. Je nach aktueller Abfüllung liegen Alkohol und analytische Werte leicht unterschiedlich; die aktuelle Weingutsexpertise nennt 11 % vol., während Händlerangaben teilweise 11,5 % vol. ausweisen.
Verkostung
Im Glas zeigt sich ein helles, frisches Rosé. Die Perlage ist fein und unkompliziert, der Duft ausgesprochen fruchtbetont. Im Vordergrund stehen junge Erdbeeren und saftiger Apfel, begleitet von Limette und einer zarten Kräuterwürze. Die Frucht wirkt frisch und saftig, nicht marmeladig oder schwer.
Am Gaumen
Leicht, lebendig und erfrischend. Die feine Kohlensäure verstärkt den fruchtigen Eindruck und macht den Wein ausgesprochen trinkanimierend. Erdbeere und Apfel werden von frischer Limette begleitet; im Nachhall kommt eine dezente Kräuterwürze hinzu. Trotz der Bezeichnung trocken besitzt der Carlo Rosé eine deutlich fruchtige, weiche Wirkung. Die aktuelle Expertise beschreibt ihn ausdrücklich als leichten Rosé mit frischem Limetten- und Kräuternachhall.
Aromatik
junge Erdbeere
roter Apfel
Limette
rote Beeren
dezente Kräuterwürze
frische, sommerliche Frucht
Reifepotenzial
Der Carlo Rosé ist eindeutig für den jungen Trinkgenuss konzipiert. Die aktuelle Weingutsexpertise nennt ein Trinkfenster von jetzt bis 2027. Die Stärke liegt in Frische, Frucht und Perlage – eine längere Lagerung ist nicht vorgesehen.
Servieren
Sehr kalt bei 6–8 °C servieren.
Ideal als Aperitif, auf der Terrasse oder zu unkomplizierten sommerlichen Gerichten.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Bruschetta
Mozzarella mit Tomaten und Pesto
Antipasti
mediterranen Salaten
Meeresfrüchtesalat
Garnelen
leichten Fischgerichten
sommerlichen Gemüsegerichten
Geflügel
Erdbeer- und Beerenvorspeisen
Das Weingut empfiehlt insbesondere mediterrane Antipasti sowie Salat mit Meeresfrüchten.
Secco Carlo weiss, Deutscher Perlwein, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann hat seinen Sitz in Walsheim in der Südpfalz. Namensgeber und Gründer war Karl Pfaffmann, heute wird das Familienweingut von Markus Pfaffmann mit Unterstützung der Familie geführt. Die Weinberge liegen rund um Walsheim und in benachbarten Gemeinden der Südlichen Weinstraße. Zu den traditionellen Herkünften zählen unter anderem Walsheimer Silberberg, Nussdorfer Kirchenstück und Knöringer Hohenrain. Das Wissen um die unterschiedlichen Böden und geeigneten Rebsorten wird innerhalb der Familie weitergegeben. Der Secco Carlo ist dabei bewusst als unkomplizierter, fruchtbetonter Perlwein konzipiert. Der Name und die Gestaltung spielen mit einem südländischen Lebensgefühl und dem Gedanken des entspannten Genusses.
Herkunft & Stil
Als Deutscher Perlwein stammt der Carlo aus der Pfalz und wird mit zugesetzter Kohlensäure versehen. Er unterscheidet sich damit von klassisch flaschengärenden Sekten: Im Mittelpunkt stehen Frucht, Frische und die unkomplizierte Perlage. Bei der aktuellen Abfüllung werden je nach Quelle unterschiedliche Rebsortenangaben genannt. Vinomi führt Müller-Thurgau, Silvaner und Morio-Muskat, während andere Händler Kerner beziehungsweise Kerner und Riesling angeben. Eine eindeutige aktuelle Sortenzusammensetzung lässt sich daher nicht belastbar festlegen.
Geschmack & Aromatik
Der Carlo zeigt eine ausgesprochen fruchtbetonte, offene Aromatik. Zitrus, Apfel und Mandarine werden von exotischer Ananas und Limette ergänzt. Die feine Kohlensäure verstärkt den frischen Eindruck und macht den Perlwein besonders leicht zugänglich.
Aromatik
Apfel
Zitrone und Limette
Mandarine
Ananas
Zitrusfrüchte
feine florale Anklänge
leichte Muskatwürze
frische, saftige Frucht
Am Gaumen
Leicht, frisch und lebendig mit feiner Perlage. Die Frucht steht klar im Vordergrund, während die Säure für Erfrischung sorgt. Je nach aktueller Abfüllung wird der Wein als trocken beziehungsweise halbtrocken beschrieben; die verfügbaren Produktdaten schwanken zudem beim Restzucker deutlich. Für die sensorische Einordnung ist deshalb vor allem die fruchtig-frische, weich zugängliche Stilistik maßgeblich. Der Alkohol liegt bei etwa 11,5 % vol. und unterstützt den leichten Charakter.
Perlage
Die Kohlensäure ist fein und angenehm integriert. Sie wirkt weniger streng oder cremig als bei einem hochwertigen Sekt, sondern bewusst frisch und unkompliziert. Dadurch eignet sich der Carlo besonders gut als Aperitif und für gesellige Anlässe.
Servieren
Am besten sehr gut gekühlt bei 6–8 °C. Ein schlankes Sekt- oder Weißweinglas genügt. Nach dem Öffnen sollte der Perlwein möglichst frisch getrunken werden.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
leichten Vorspeisen
frischen Salaten
Räucherlachs
Garnelen mit Aioli
Sushi
Fingerfood
milden Antipasti
sommerlichen Gemüsegerichten
Auch als unkomplizierter Aperitif funktioniert der Carlo hervorragend.
Sauvignon Blanc 2025, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann gehört zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Bereits 1955 wurde der erste eigene Wein auf Flaschen gefüllt; 1964 wurde der ursprünglich gemischte Landwirtschaftsbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute bewirtschaftet das Weingut rund 32 Hektar Rebfläche in und um Walsheim. Markus Pfaffmann ist seit Ende der 1990er-Jahre für den Keller verantwortlich. Der Sauvignon Blanc gehört inzwischen fest zum Sortenspektrum des Hauses. Die Rebsorte wird in Deutschland erst seit wenigen Jahrzehnten in größerem Umfang angebaut und hat sich in der Pfalz besonders gut etabliert. Karl Pfaffmann interpretiert sie ausgesprochen fruchtbetont und frisch.
Herkunft & Weinberg
Walsheim liegt im Bereich der Südlichen Weinstraße und gehört zur Großlage Bischofskreuz. Für den Sauvignon Blanc wird eine leicht südexponierte, frostgeschützte Hanglage genutzt. Die Böden werden als eher mager und trocken beschrieben und weisen Kalk- und Sandanteile auf. Diese Bedingungen unterstützen die aromatische Ausprägung der Sorte, ohne den Wein schwer wirken zu lassen. Das warme Klima der Südpfalz bringt reife Frucht, während die Höhenlage und die eher trockenen Böden genügend Frische bewahren.
Jahrgang 2025
Der 2025er wurde mit 12,5 % vol. Alkohol und trockenem Geschmacksprofil abgefüllt. Die aktuelle Expertise des Weinguts empfiehlt eine Trinktemperatur von 9–11 °C und sieht die Trinkreife bis etwa 2029.
Vinifikation & Ausbau
Die Trauben werden zunächst für etwa sechs Stunden auf der Maische belassen, wodurch zusätzliche Aromastoffe aus den Beerenhäuten gewonnen werden. Anschließend erfolgt eine schonende Pressung und eine kontrollierte Vergärung bei ungefähr 18 °C. Der weitere Ausbau erfolgt reduktiv im Edelstahltank, wodurch die frische, sortentypische Aromatik erhalten bleibt.
Verkostung
In der Nase zeigt der 2025er eine sehr typische Sauvignon-Blanc-Aromatik. Stachelbeere und Cassis verbinden sich mit Holunderblüte, Limette und grünen, kräuterigen Nuancen. Dazu kommen Anklänge von frisch gemähtem Gras und etwas Paprika. Gleichzeitig besitzt der Wein eine deutlich exotische Seite mit gelben Früchten und reiferer Fruchtaromatik. Dadurch wirkt er nicht ausschließlich grün oder vegetabil, sondern ausgewogen zwischen Frische und reifer Frucht.
Am Gaumen
Frisch, klar und saftig. Die Frucht steht deutlich im Vordergrund, während die charakteristische Säure für Spannung und Trinkfluss sorgt. Grüne Sauvignon-Noten bleiben eher im Hintergrund und werden von gelber und exotischer Frucht abgefedert. Das Mundgefühl ist leichtfüßig und unkompliziert, gleichzeitig besitzt der Wein genügend Struktur für die Begleitung von Speisen. Im Finale bleiben Frucht und frische Säure angenehm lange präsent.
Aromatik
Stachelbeere
Cassis
Holunderblüte
Limette
Mandarine
Maracuja
gelbe Früchte
frisch gemähtes Gras
Paprika
feine Kräuterwürze
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie auf Frische und jugendliche Frucht ausgelegt. Die Weingutsexpertise nennt ein Trinkfenster bis 2029. Seine stärkste Phase liegt dabei in den ersten Jahren nach der Abfüllung, wenn Stachelbeere, Zitrus, Cassis und exotische Frucht besonders deutlich hervortreten.
Servieren
Optimal bei 9–11 °C. Ein mittelgroßes Weißweinglas unterstützt die aromatische Sauvignon-Blanc-Typizität. Eine längere Belüftung ist nicht erforderlich.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Meeresfrüchten
Garnelen mit Aioli
Räucherlachs
Sushi
frischen Salaten
Gemüse-Quiche
Risotto
Spargel
Ziegenkäse
asiatischer und indischer Küche
Gerade die Kombination aus frischer Säure und aromatischer Frucht macht ihn auch zu einem sehr guten Aperitifwein.
Grauburgunder 2025 – Literflasche, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde von Karl Pfaffmann aufgebaut, der 1955 erstmals eigenen Wein auf die Flasche brachte. 1964 wurde der ursprünglich landwirtschaftliche Mischbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Familienweingut von Helmut Pfaffmann geführt; Markus Pfaffmann ist seit 1998 als Kellermeister verantwortlich. Die Weinberge umfassen rund 40 Hektar in Walsheim, Nußdorf und Knöringen. Der Betrieb gehört zu den etablierten Erzeugern der Südpfalz und ist besonders für seine zugänglichen, sortentypischen Burgunderweine bekannt. Der Grauburgunder in der Literflasche ist dabei bewusst auf unkomplizierten, fruchtbetonten Trinkgenuss ausgerichtet.
Herkunft & Terroir
Die Trauben stammen aus warmen Südpfälzer Lagen. Für einen frühzeitig gelesenen Grauburgunder ist insbesondere der Kalkgehalt der Böden wichtig: Er unterstützt die Ausbildung einer klaren Burgunderaromatik und bewahrt trotz des warmen Klimas die Frische. Das Weingut beschreibt die Südpfalz ausdrücklich als besonders geeignet für Grauburgunder mit jugendlich-frischer Frucht.
Jahrgang 2025
Der 2025er besitzt 12,5 % vol. Alkohol und ist trocken ausgebaut. Die verfügbare Produktinformation weist rund 6–7 g/l Restzucker und etwa 6,1–6,2 g/l Säure aus. Damit zeigt sich der Wein trocken, aber nicht karg, sondern mit einer angenehm saftigen Frucht.
Vinifikation & Ausbau
Der Wein wird im Edelstahltank ausgebaut. Der temperaturkontrollierte Ausbau bewahrt die frische Frucht und sorgt für einen klaren, unkomplizierten Stil. Der Schraubverschluss unterstreicht die Ausrichtung auf Frische und unkomplizierten Genuss. Der Wein wird zudem als vegan geführt.
Verkostung
In der Nase dominieren frische Zitrusnoten sowie saftige grüne und gelbe Äpfel. Dazu kommt eine dezente gelbfruchtige Burgundernote. Die Aromatik ist bewusst nicht überreif oder schwer, sondern jugendlich und frisch.
Am Gaumen
Saftig, weich und unkompliziert mit dezenter Säure. Die Apfelfrucht steht im Vordergrund, begleitet von Zitrus und einer leichten, burgundischen Würze. Der Wein besitzt genügend Frische, um trotz seiner runden Frucht animierend zu bleiben. Die Literflasche ist dabei weniger auf Komplexität als auf Trinkfluss, Sortentypizität und Vielseitigkeit ausgelegt.
Aromatik
grüner Apfel
gelber Apfel
Jonagold
Zitrus
Limette
Quitte
dezente gelbe Frucht
feine Burgunderwürze
Reifepotenzial
Der Wein ist für den jungen Genuss bestimmt. Das Weingut gibt für den aktuellen 2025er eine Trinkreife bis etwa 2028 an. Die Frische und Primärfrucht stehen klar im Mittelpunkt; eine längere Lagerung würde daher nicht den eigentlichen Charakter des Weines verbessern.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein normales Weißweinglas genügt vollkommen. Nach dem Öffnen direkt trinkbereit.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Feldsalat
Kürbissuppe
Quiche
Gemüsegerichten
Putenschnitzel
hellem Geflügel
Zander
Seezunge
Wildlachs
cremigen Fischsaucen
mildem Bergkäse
Das Weingut empfiehlt ihn ausdrücklich zu Feldsalat, Kürbissuppe, Putenschnitzel und Wildlachs mit Bärlauch-Wein-Sahnesauce.
Pinot Gris Alkoholfrei, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann ist seit 1955 als Flaschenweinerzeuger in Walsheim tätig. Heute wird der Familienbetrieb von Markus Pfaffmann geprägt. Rund 32 Hektar Rebfläche werden bewirtschaftet; der Schwerpunkt liegt neben Riesling besonders auf den weißen Burgundersorten. Walsheim liegt in der Südpfalz, wo das milde Klima und kalkhaltige Böden günstige Bedingungen für aromatische, fruchtbetonte Weißweine schaffen. Der Pinot Gris Alkoholfrei gehört zum aktuellen Sortiment des Hauses und zeigt, dass die klassische Burgunderkompetenz auch auf die alkoholfreie Weinbereitung übertragen wird. Das Weingut selbst führt ihn unter den weiteren Weißweinen als Artikel Nr. 429.
Rebsorte & Herstellung
Die Bezeichnung Pinot Gris steht für Grauburgunder. Die Trauben werden schonend verarbeitet und zunächst klassisch zu Wein vergoren. Anschließend wird der Alkohol entzogen. Der Grundwein wird dabei im Edelstahltank ausgebaut, um die frische Frucht und die klare Burgunderaromatik zu bewahren. Der Alkoholgehalt liegt bei unter 0,5 % vol.; der Wein enthält etwa 32 g/l Restzucker und 6 g/l Säure. Dadurch ist er recht weich und fruchtbetont angelegt.
Verkostung
In der Nase präsentiert sich der Pinot Gris unmittelbar fruchtig. Birne, Quitte und reifer Apfel bilden den aromatischen Kern, dazu kommen frische Zitronennoten. Andere Verkostungsnotizen ergänzen Melone und dezente florale Anklänge.
Am Gaumen
Saftig und weich mit deutlich gelbfruchtiger Ausrichtung. Die moderate Säure sorgt für Frische, während die Restsüße dem Wein eine merkliche Rundung verleiht. Die Textur wird als cremig beschrieben. Im Nachhall bleiben Birne, reifer Apfel und Zitrusfrucht präsent. Durch den fehlenden Alkohol besitzt der Wein naturgemäß weniger Wärme und Struktur als ein klassischer Grauburgunder. Dafür steht der unmittelbare, unkomplizierte Trinkgenuss im Vordergrund.
Aromatik
Birne
Quitte
reifer Apfel
Zitrone
Melone
dezente florale Noten
gelbe Frucht
Stil
Fruchtbetont · weich · cremig · frisch · alkoholfrei
Der Wein ist nicht auf maximale Trockenheit oder mineralische Komplexität ausgerichtet, sondern auf einen harmonischen, saftigen und leicht zugänglichen Stil. Die Kombination aus 32 g/l Restzucker und 6 g/l Säure erklärt den runderen, leicht lieblichen Eindruck.
Servieren
Am besten bei 8–10 °C in einem mittelgroßen Weißweinglas. Eine Belüftung ist nicht erforderlich.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
gegrilltem Fisch
Meeresfrüchten
Sushi
leichten asiatischen Gerichten
süß-sauren Speisen
sommerlichen Salaten
mildem Geflügel
Frischkäse
leichten Desserts
Auch als unkomplizierter Aperitif funktioniert er sehr gut.
Reifepotenzial
Der Pinot Gris ist für zeitnahen Genuss konzipiert. Die Frische und Primärfrucht stehen klar im Mittelpunkt. Eine längere Lagerung bietet gegenüber dem jungen Trinkstadium wenig Vorteile.
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2024, QW, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde von Karl Pfaffmann gegründet, der 1955 erstmals eigene Weine auf die Flasche brachte. 1964 wurde der zuvor gemischte Landwirtschaftsbetrieb vollständig auf Weinbau umgestellt. Heute wird das Familienweingut von Helmut Pfaffmann geführt; Sohn Markus Pfaffmann ist seit 1998 als Kellermeister verantwortlich. Rund 40 Hektar Rebfläche gehören zum Betrieb, darunter der Walsheimer Silberberg. Die weißen Burgundersorten zählen zu den besonderen Schwerpunkten des Hauses.
Herkunft & Terroir
Der Chardonnay stammt aus der Einzellage Walsheimer Silberberg, die vom Weingut ausdrücklich als bevorzugte Burgunderlage bezeichnet wird. Charakteristisch ist der hohe Kalk- beziehungsweise Muschelkalkanteil im Boden. Dieses Terroir bietet dem Chardonnay eine gute Grundlage für reife Frucht, Körper und zugleich mineralische Spannung. Die Bezeichnung Selection steht bei Pfaffmann für eine konsequente Qualitätsarbeit im Weinberg. Durch Ertragsreduzierung und sorgfältige Laub- und Grünschnittarbeiten sollen gesunde, aromatisch konzentrierte Trauben erzeugt werden.
Jahrgang 2024
Der 2024er besitzt 13,5 % vol. Alkohol, 6,9 g/l Säure und 5,4 g/l Restzucker. Trotz der moderaten Restsüße wird der Wein als trocken wahrgenommen. Die Säure sorgt für Frische, während der Extrakt dem Chardonnay Körper und Schmelz gibt.
Vinifikation & Ausbau
Die Trauben werden aromaschonend verarbeitet und temperaturkontrolliert vergoren. Anschließend verbringt der Chardonnay etwa vier Monate auf der Feinhefe im Tank. Dadurch können sich die Fruchtaromen stabilisieren und gleichzeitig zusätzliche Cremigkeit und Textur entwickeln. Der Ausbau erfolgt überwiegend im Edelstahl und damit bewusst frucht- und terroirorientiert, ohne einen dominierenden Barriquecharakter.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein intensiv und ausgesprochen fruchtbetont. Mango, Ananas und Honigmelone werden von gelber Aprikose, Apfel und Limette begleitet. Dazu kommen feine Walnuss- und Kräuternoten. Andere Verkostungsnotizen ergänzen Mirabelle, rosa Grapefruit und Zitrone.
Am Gaumen
Körperreich, weich und saftig. Die exotische Frucht steht zunächst im Mittelpunkt, wird aber von einer angenehmen Säure und einer zunehmenden mineralischen Spannung aufgefangen. Der Feinhefeausbau sorgt für einen cremigen, samtigen Schmelz, ohne dass der Wein schwer wirkt. Im Nachhall kommen gelber Apfel, Mango, Limette und eine dezente nussige Würze zusammen. Die Mineralität wird gegen Ende deutlicher und verleiht dem Wein zusätzlichen Zug.
Aromatik
Mango
Ananas
Honigmelone
gelbe Aprikose
Mirabelle
gelber Apfel
Limette und Zitrone
rosa Grapefruit
Papaya
Walnuss
feine Kräuter
salzige Mineralität
Auszeichnungen
Für den exakt genannten 2024er Chardonnay Selection Walsheimer Silberberg ist derzeit keine belastbare Bewertung eines großen Weinführers eindeutig dokumentiert. Das Weingut selbst weist jedoch für seine Chardonnay-Weine des Hauses sehr gute Bewertungen aus: Der 2020 Walsheimer Silberberg Chardonnay Grande Réserve erhielt beispielsweise 90 Punkte im VINUM Weinguide 2024 und 91 Punkte bei Falstaff 2024. Diese Bewertungen beziehen sich ausdrücklich auf die Grande Réserve und nicht auf den hier beschriebenen Selection-Jahrgang 2024.
Reifepotenzial
Der Wein ist in erster Linie auf Frische und mittelfristige Entwicklung ausgelegt. Für den 2024er wird ein Trinkfenster bis etwa 2029 angegeben. Mit zunehmender Reife dürften sich Mango und tropische Frucht etwas zurückziehen und stärker gelbe Apfelfrucht, Nuss, Kräuter und mineralische Komponenten hervortreten.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes bis etwas größeres Weißweinglas bringt sowohl die exotische Frucht als auch den cremigen Schmelz gut zur Geltung.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
gegrillten Garnelen
Avocado-Mango-Salat
Parmaschinken mit Honigmelone
Kalbssteak mit Pfifferlingssauce
Thai-Curry mit Hähnchen
gebratenem Fisch
Jakobsmuscheln
Geflügel
cremigen Pasta- und Risottogerichten
mildem bis mittelkräftigem Käse
Die genannten Kombinationen mit Garnelen, Avocado-Mango-Salat, Parmaschinken, Kalb und Thai-Curry werden auch vom Weingut beziehungsweise Fachhandel empfohlen
Chardonnay Selection trocken Walsheimer Silberberg 2025, QW, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim wurde 1955 von Karl Pfaffmann gegründet. Was zunächst noch als landwirtschaftlicher Mischbetrieb geführt wurde, entwickelte sich ab 1964 vollständig zum Weinbaubetrieb. Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, Kellermeister ist Markus Pfaffmann. Rund 40 Hektar Rebfläche gehören zum Betrieb; Chardonnay und andere Burgundersorten zählen zu den besonderen Schwerpunkten. Die Selection steht für die gehobene Linie des Hauses. Beim Walsheimer Silberberg wird gezielt der Standort als Herkunft herausgearbeitet: konsequente Ertragsreduzierung, viel Handarbeit und eine späte, gesunde Ausreifung bilden die Grundlage für den Wein.
Lage & Terroir
Der Walsheimer Silberberg gilt innerhalb des Pfaffmann-Portfolios als bevorzugte Burgunderlage. Der hohe Kalk- beziehungsweise Muschelkalkanteil des Bodens schafft günstige Voraussetzungen für Chardonnay. Das Terroir verbindet Wärme und gute Ausreifungsbedingungen mit einer mineralischen Komponente, die dem Wein Struktur und Frische gibt. Gerade Chardonnay profitiert hier von der Kombination aus reifer Frucht und kalkiger Mineralität. Der Standort ermöglicht einen kräftigen, aber nicht überladenen Stil.
Jahrgang 2025
Der 2025er besitzt 13,5 % vol. Alkohol, 6,9 g/l Säure und 5,4 g/l Restzucker. Trotz der trockenen Geschmacksrichtung besitzt er damit eine dezente Fruchtrundung und wirkt nicht streng oder karg.
Vinifikation & Ausbau
Nach der aromaschonenden, gekühlten Gärung reift der Chardonnay etwa vier Monate auf der Feinhefe im Tank. Dadurch können sich die Fruchtaromen stabil entwickeln und gleichzeitig mehr Cremigkeit und Mundfülle entstehen. Der Ausbau erfolgt ohne dominierenden Holzeinsatz und stellt damit Frucht und Herkunft in den Vordergrund.
Verkostung
Im Duft zeigt sich der Wein intensiv fruchtbetont. Mango, Ananas, gelbe Aprikose und herzhafter Apfel bilden das aromatische Zentrum. Dazu kommen frische Limette und eine dezente nussige Würze. Die Frucht wirkt reif und saftig, ohne marmeladig zu werden. Besonders die Kombination aus exotischer Frucht und Limette gibt dem Wein einen frischen Gegenpol.
Am Gaumen
Körperreich, saftig und cremig. Die feine Säure sorgt für Frische, während die Reife der Frucht und das Hefelager einen weichen, samtigen Eindruck erzeugen. Eine dezente mineralische Note verleiht dem Chardonnay zusätzlichen Zug. Der Abgang ist lang und wird vor allem von Fruchtextrakt und einem cremigen Schmelz getragen. Der Stil ist eher großzügig und rund als streng mineralisch.
Aromatik
Mango
Ananas
gelbe Aprikose
reifer Apfel
Limette
Honigmelone
Walnuss
dezente mineralische Noten
cremiger Hefeschmelz
Auszeichnungen
Für den exakt genannten Jahrgang 2025 ist derzeit keine belastbare Bewertung von Falstaff, VINUM oder Eichelmann dokumentiert. Das Weingut selbst wird jedoch von den großen Weinführern regelmäßig ausgezeichnet. Im Vinum Weinguide 2025 erhielt beispielsweise der 2022er Walsheimer Silberberg Chardonnay Grande Réserve 90 Punkte; bei Falstaff wurde der 2020er Grande Réserve Chardonnay mit 91 Punkten bewertet. Diese Bewertungen beziehen sich ausdrücklich auf andere Jahrgänge beziehungsweise die höher eingestufte Grande Réserve und sind daher nicht auf den 2025er Selection zu übertragen.
Reifepotenzial
Der Chardonnay ist bereits jung sehr zugänglich. Das Weingut nennt ein Trinkfenster von jetzt bis 2030. Die nächsten Jahre dürften die Frucht etwas abrunden und die nussigen sowie mineralischen Komponenten stärker hervortreten lassen. Seine größte Stärke liegt allerdings in der Kombination aus Frische, saftiger Frucht und cremigem Schmelz.
Servieren
Ideal bei 8–10 °C. Ein mittelgroßes bis etwas größeres Weißweinglas ist empfehlenswert. Eine längere Belüftung ist nicht notwendig.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
gegrillten Garnelen
Avocado-Mango-Salat
Parmaschinken mit Honigmelone
Kalbssteak mit Pfifferlingsauce
Thai-Curry-Hähnchen
gebratenem Fisch
Jakobsmuscheln
Geflügel
cremigem Risotto
milden Gemüsegerichten
Das Weingut empfiehlt insbesondere Garnelen, Avocado-Mango-Salat, Kalbssteak mit Pfifferlingsauce und Thai-Curry-Hähnchen.
Riesling Auslese Walsheimer Silberberg edelsüß 2019 – halbe Flasche, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim gehört zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Edelsüße Rieslinge haben im Betrieb einen besonderen Stellenwert: Die Vinothek führt eine eigene Palette von Auslesen über Beerenauslesen bis hin zur Trockenbeerenauslese, jeweils aus dem Walsheimer Silberberg. Der Walsheimer Silberberg ist damit eine zentrale Herkunft für die edelsüßen Rieslinge des Hauses. Besonders die Verbindung von warmer Südhanglage und kalkhaltigem Untergrund schafft die Voraussetzungen für konzentrierte, zugleich säurefrische Rieslinge.
Lage & Terroir
Der Silberberg umgibt Walsheim großflächig und gehört zur Großlage Bischofskreuz. Die Weinberge liegen am Südhang; der Boden besteht aus Lösslehm mit Muschelkalkanteilen in tieferen Schichten. Für eine edelsüße Auslese ist diese Kombination besonders günstig: Der Lösslehm unterstützt die Wasserversorgung und Fülle, während der Muschelkalk zur mineralischen Spannung beiträgt. Die warme Südexposition begünstigt die späte Reife und die Entwicklung konzentrierter Fruchtaromen.
Jahrgang 2019
Der Riesling wurde mit 9,5 % vol. Alkohol, 9 g/l Säure und 128,5 g/l Restzucker analysiert. Diese Werte zeigen sehr deutlich, worauf die Stilistik beruht: hohe natürliche Süße trifft auf eine ausgesprochen kräftige Rieslingsäure. Die halbe Flasche mit 0,375 l ist für eine solche konzentrierte Auslese ideal – kleine Menge, große aromatische Intensität.
Vinifikation & Ausbau
Die Trauben wurden sehr reif und selektiv gelesen. Die Verarbeitung erfolgte zügig und ohne Kühlung, um einen schnellen und kontrollierten Gärverlauf zu unterstützen. Anschließend wurde der Wein reduktiv im Edelstahltank ausgebaut. Der Edelstahl bewahrt dabei die klare Rieslingfrucht und verhindert, dass Holznoten die feine Balance aus Süße, Säure und Frische überlagern.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein ausgesprochen fruchtbetont und konzentriert. Reife Aprikose, Honigmelone und sonnenverwöhnte Zitrusfrucht stehen im Mittelpunkt, begleitet von feinen Honignoten. Mit zunehmender Belüftung wirkt die Frucht noch dichter und saftiger. Der Duft besitzt bereits eine leichte Reifeankündigung, bleibt aber klar und sortentypisch.
Am Gaumen
Vollmundig, opulent und zugleich erstaunlich frisch. Die hohe Restsüße sorgt für Fülle und einen fast cremigen Eindruck, während die kräftige Säure den Wein auffängt und ihm Spannung verleiht. Besonders überzeugend ist das Zusammenspiel von Fruchtextrakt, Süße und Säure. Der Wein wirkt dadurch nicht schwer, sondern lebendig und saftig. Im Finale bleibt eine Kombination aus reifer Frucht, Zitrusfrische und feiner mineralischer Würze zurück.
Aromatik
reife Aprikose
Pfirsich
Honigmelone
kandierte Zitrusfrucht
Honig
gelbe Früchte
feine Kräuterwürze
dezente Mineralität
Auszeichnungen
Der 2019er wurde bei Meininger's Best of Riesling 2023 mit 93 Punkten bewertet und erreichte den 2. Platz in der Kategorie „Riesling edelsüß“. Auch das Weingut selbst führt diese Auszeichnung in seiner Übersicht. Dort wird der Wein zusätzlich mit 92 Punkten bei Meininger's Best of Riesling 2024 angegeben; die unterschiedliche Punktzahl dürfte auf unterschiedliche Verkostungs- beziehungsweise Bewertungsdurchgänge zurückgehen. Im VINUM Weinguide 2023 wurde die Auslese außerdem besonders hervorgehoben; dort wird sie als ausgesprochen erfrischend und bemerkenswert charaktervoll beschrieben.
Reifepotenzial
Die Kombination aus 128,5 g/l Restzucker und 9 g/l Säure bietet eine hervorragende Grundlage für lange Flaschenreife. Die ursprünglich angegebene Trinkempfehlung reicht bis etwa 2030. Aufgrund der Konzentration und Säure kann sich der Wein auch darüber hinaus interessant entwickeln. Mit zunehmender Reife dürften Aprikose und exotische Frucht stärker von kandierten Zitrusnoten, Honig, getrockneten Früchten und komplexeren mineralischen Nuancen ergänzt werden.
Servieren
Optimal bei 8–10 °C. Ein kleines bis mittelgroßes Weißweinglas ist ausreichend. Nach dem Öffnen sollte der Wein einige Minuten Luft bekommen.
Speisenbegleitung
Besonders passend zu:
Foie gras und Leberpastete
kräftigen Terrinen
Blauschimmelkäse
gereiftem Hartkäse
Aprikosen- und Pfirsichdesserts
Crème brûlée
Fruchttartes
Desserts mit Mango oder Passionsfrucht
Auch pur als Abschluss eines Menüs funktioniert die halbe Flasche hervorragend. Das Weingut beziehungsweise der Fachhandel empfiehlt ausdrücklich Leberpastete mit herzhaftem Salat und Kürbiskernöl sowie fruchtige Desserts und gereiften beziehungsweise Blauschimmelkäse
Grauburgunder trocken Walsheimer Silberberg Selection 2025, QW, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim zählt zu den etablierten Familienweingütern der Südpfalz. Der Betrieb wird heute von Markus Pfaffmann geführt und verbindet traditionelle Weinbereitung mit einer modernen, qualitätsorientierten Stilistik. Besonders die Burgundersorten gehören zu den Schwerpunkten des Hauses. Der Walsheimer Silberberg steht für eine hochwertige, auf Herkunft ausgerichtete Interpretation des Grauburgunders. Die Bezeichnung „Selection“ verweist auf eine besonders sorgfältige Traubenauswahl und einen anspruchsvolleren Ausbau innerhalb des Sortiments.
Lage & Terroir
Der Silberberg bei Walsheim liegt in der warmen Südpfalz. Die Weinberge profitieren vom milden Klima der Region und von der guten Sonneneinstrahlung. Prägend sind kalk- und lösshaltige Böden, die dem Grauburgunder sowohl Substanz als auch eine gewisse mineralische Spannung verleihen. Gerade Grauburgunder kann unter diesen Bedingungen eine schöne Verbindung aus reifer gelber Frucht, cremiger Textur und würziger Mineralität entwickeln.
Jahrgang 2025
Der 2025er steht noch ganz am Anfang seiner Entwicklung. Der warme südpfälzische Standort begünstigt eine aromatisch reife Frucht, während eine frühzeitige und sorgfältige Lese darauf zielt, die Frische zu bewahren. Die Stilistik ist trocken, kraftvoll und zugänglich, ohne den Wein unnötig schwer erscheinen zu lassen.
Vinifikation & Ausbau
Für die Selection werden besonders gesunde und reife Trauben ausgewählt. Der Ausbau ist auf die Verbindung von Frucht, Schmelz und Struktur ausgerichtet. Beim Grauburgunder steht dabei weniger eine ausgeprägte Holzaromatik als vielmehr eine geschmeidige, würzige Textur im Mittelpunkt.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein mit reifer, gelber Frucht. Birne und gelber Apfel verbinden sich mit Pfirsich und dezenten nussigen Anklängen. Dazu kommen feine Kräuter- und Würznoten. Mit etwas Luft gewinnt der Wein an Tiefe und zeigt die für hochwertigen Grauburgunder typische Verbindung aus Frucht, Nussigkeit und leicht mineralischer Würze.
Am Gaumen
Trocken, saftig und kraftvoll. Die gelbe Frucht wirkt reif und dicht, wird aber von einer frischen Säure begleitet. Dazu kommt eine cremige Textur mit feinem Schmelz. Typisch für die Sorte zeigt sich eine dezente nussige Würze, während der Abgang angenehm trocken und leicht mineralisch ausklingt. Die Balance zwischen Frucht, Schmelz und Frische macht den Wein ausgesprochen vielseitig.
Aromatik
gelber Apfel
Birne
Pfirsich
Mirabelle
etwas Zitrus
Haselnuss
Mandel
feine Kräuterwürze
dezente Mineralität
Reifepotenzial
Der Wein ist vor allem für den Genuss in seiner jugendlichen Frische gedacht. Die Substanz und die Säure ermöglichen jedoch eine Entwicklung über einige Jahre. Mit zunehmender Reife können sich die Fruchtaromen in Richtung reifer Birne und gelber Früchte entwickeln, während nussige und würzige Komponenten stärker hervortreten.
Servieren
Ideal bei 10–12 °C in einem mittelgroßen Weißweinglas. Eine kurze Belüftung kann die nussigen und würzigen Komponenten zusätzlich hervorheben.
Speisenbegleitung
Sehr passend zu:
gebratenem Zander
Lachs und Forelle
Geflügel
Kalbfleisch
Spargel
Kürbis
Pilzgerichten
Risotto
Pasta mit hellen Saucen
Flammkuchen
mildem bis mittelkräftigem Käse
Riesling Trockenbeerenauslese Walsheimer Silberberg edelsüß 2015 – halbe Flasche, KARL PFAFFMANN, Walsheim/Südliche Weinstraße – Pfalz
Geschichte & Herkunft
Das Weingut Karl Pfaffmann in Walsheim steht seit Generationen für einen klassisch-pfälzischen, fruchtbetonten Weinstil. Edelsüße Rieslinge gehören zu den besonderen Stärken des Hauses; das Weingut führt aus dem Walsheimer Silberberg regelmäßig Auslese, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese. Diese Serie macht die unterschiedlichen Prädikatsstufen besonders anschaulich. Der Walsheimer Silberberg ist dabei eine der wichtigsten Herkünfte des Hauses. Gerade bei den edelsüßen Rieslingen verbindet sich die ausgeprägte Fruchtfülle der Pfalz mit der für Riesling entscheidenden Säure.
Lage & Terroir
Der Silberberg bei Walsheim ist von kalkhaltigem Löss-Lehm geprägt. Dieser Boden kann Wasser gut speichern und unterstützt eine gleichmäßige Reife der Trauben. Für eine Trockenbeerenauslese ist die Kombination aus Wärme, hoher physiologischer Reife und ausreichender Säure besonders wertvoll.
Jahrgang 2015
Der 2015er gehört zu den außergewöhnlich konzentrierten edelsüßen Weinen des Hauses. Die Trauben wurden mit einer enormen Mostkonzentration von 290 °Oechsle gelesen. Der Wein besitzt lediglich 6 % vol. Alkohol, wodurch die konzentrierte Süße von einer bemerkenswerten Leichtigkeit begleitet wird.
Vinifikation
Die Trockenbeerenauslese wurde aus rosinenartig eingetrockneten Trauben gewonnen. Der Ausbau erfolgte im Stahltank, wodurch die reine Frucht und die präzise Säurestruktur erhalten bleiben. Gerade bei einer derart konzentrierten TBA ist dieser puristische Ausbau sinnvoll: Statt zusätzlicher Holz- oder Röstaromen steht die Essenz des Rieslings im Mittelpunkt.
Verkostung
In der Nase zeigt sich der Wein ausgesprochen klar und intensiv. Die Aromatik geht deutlich in die exotische Richtung: Ananas, Mango, Papaya und Mandarine bilden den Kern. Die Frucht wirkt dabei nicht schwer oder marmeladig, sondern erstaunlich präzise und frisch. Mit zunehmender Reife kommen voraussichtlich kandierte Zitrusfrucht, getrocknete Aprikose, Honig und würzige Nuancen stärker hinzu.
Am Gaumen
Extrem konzentriert und süß, zugleich von einer markanten Säure getragen. Die Süße besitzt dadurch Spannung und wirkt nicht klebrig. Besonders bemerkenswert ist der niedrige Alkohol, der den Wein trotz seiner enormen Konzentration erstaunlich leicht erscheinen lässt. Die Frucht ist exotisch und dicht, während die Säure für Frische sorgt. Der Abgang ist lang, konzentriert und klar. Falstaff bezeichnete den Wein bereits bei der Verkostung 2016 als außergewöhnlich klar und perfekt ausbalanciert.
Aromatik
Ananas
Mango
Papaya
Mandarine
kandierte Zitrusfrucht
Aprikose
Honig
getrocknete Früchte
feine mineralische Würze
Auszeichnungen
Der 2015er Walsheimer Silberberg Riesling Trockenbeerenauslese erhielt 94 Punkte bei Falstaff. Die Verkostung fand am 25. November 2016 statt. Besonders hervorgehoben wurden die tropische Frucht, die außergewöhnliche Klarheit und die Balance ohne überladene Süßwirkung. Auch die generelle Reputation der Silberberg-Edelsüßweine ist ausgezeichnet: Das Weingut verweist auf zahlreiche Prämierungen seiner Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen.
Reifepotenzial
Ein Wein dieser Konzentration besitzt ein sehr großes Reifepotenzial. Die Kombination aus extrem hohem Mostgewicht, Süße und lebendiger Säure ermöglicht eine lange Entwicklung. Die Fachhandelsangabe sah den Wein bis etwa 2030 in guter Trinkreife. Angesichts der außergewöhnlichen Konzentration und des Alters ist er heute bereits sehr interessant, muss aber keineswegs als am Ende seiner Entwicklung betrachtet werden. Mit weiterer Reife verschiebt sich die Aromatik zunehmend von frischer Tropenfrucht zu kandierter Orange, getrockneter Aprikose, Honig, Safran und komplexen mineralischen beziehungsweise würzigen Tönen.
Servieren
Bei 8–10 °C servieren. Ein kleines bis mittelgroßes Süßweinglas ist ideal. Nach dem Öffnen lohnt es sich, den Wein etwas im Glas zu beobachten: Die Aromatik kann sich deutlich auffächern.
Speisenbegleitung
Hervorragend zu:
Gänseleber und Foie gras
Blauschimmelkäse
gereiftem Hartkäse
Aprikosen- und Pfirsichdesserts
Tarte Tatin
Crème brûlée
Mango und Passionsfrucht
Desserts mit karamellisierten Früchten
feinem Gebäck
Ebenso überzeugend als kleines Glas zum Abschluss eines Menüs.
Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können. Mehr Informationen ...Mit Klick auf „[Zustimmen / Alles akzeptieren / etc.]“ erteilen Sie Ihre Einwilligung auch in die Weitergabe über Ihr Verhalten in unserem Shop an unseren Partner, die shopware AG (Ebbinghoff 10, 48624 Schöppingen, Deutschland), die diese Daten Ihnen nicht persönlich zuordnen kann, sie aber zu eigenen Zwecken (z.B. Produktverbesserungen, Marktverhaltensanalysen) verarbeiten darf.