Rosé „DRINK PINK [NACHSCHLAG]“ 2025
Christian Stahl – Auernhofen, Maindreieck, Franken
Der „DRINK PINK [NACHSCHLAG]“ 2025 ist ein moderner, unkomplizierter Franken-Rosé mit frischer roter Frucht, saftiger Säure und sehr hohem Trinkfluss. Der Name ist Programm: ein Rosé, der weniger auf Schwere und Komplexität als auf Frische, Spaß und den nächsten Schluck setzt.
Charakter & Verkostung
In der Nase Erdbeere, Himbeere und rote Johannisbeere, dazu ein Hauch von Kirsche und rosa Grapefruit. Feine florale Nuancen geben zusätzliche Frische. Am Gaumen trocken, leicht und saftig, mit knackiger Säure und lebendiger roter Frucht. Die Textur bleibt schlank und frisch, mit einer feinen mineralischen Note im Hintergrund. Das Finale ist fruchtig, zitrisch und animierend.
Ein unkomplizierter, moderner Rosé mit viel Frische – gemacht für den nächsten Schluck.
Stil
Der „DRINK PINK“ ist kein schwerer, gastronomischer Rosé, sondern ein frischer Allrounder für unkomplizierte Genussmomente.
Sein Aromenspektrum:
Erdbeere → Himbeere → rote Johannisbeere → Grapefruit → frische Säure
Dadurch wirkt er eher knackig und saftig als cremig oder süß.
Jahrgang 2025
Als junger 2025er steht der Wein ganz im Zeichen der Primärfrucht und Frische.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2027 Serviertemperatur: 7–9 °C
Gut gekühlt servieren – idealerweise frisch aus dem Kühlschrank, aber nicht eiskalt.
Perfekt zu
Der Rosé ist ausgesprochen vielseitig:
Antipasti
Bruschetta
Pizza
Flammkuchen
Pasta
sommerliche Salate
gegrilltes Gemüse
Geflügel
leichte Fischgerichte
Garnelen
Sushi
mediterrane Küche
Ziegenkäse
Besonders schön zu Pizza mit Gemüse und luftgetrocknetem Schinken. Auch als Aperitif, Terrassenwein oder Begleiter zum Grillabend ist er ideal.
Walters Spätburgunder 2021
Weingut Josef Walter – Bürgstadt, Franken
Der Walters Spätburgunder 2021 steht für einen klassisch-eleganten Bürgstadter Pinot Noir: saftige rote Frucht, feine Würze, lebendige Säure und geschmeidiges Tannin. Im Vergleich zu den beiden 2020er Weinen „Bürgstadt“ und „J“ Centgrafenberg wirkt er eher frisch, zugänglich und geradlinig.
Charakter & Verkostung
In der Nase Sauerkirsche, rote Johannisbeere und Himbeere, dazu etwas Waldbeere, Veilchen und feine Kräuterwürze. Mit Luft kommen dezente erdige und würzige Nuancen hinzu. Am Gaumen trocken, saftig und elegant, mit klarer roter Frucht und einer lebendigen Säure. Das Tannin ist fein und gut eingebunden, gibt dem Wein aber genügend Struktur. Im Hintergrund zeigen sich Kirsche, Kräuter und eine leicht erdige Würze. Das Finale ist frisch, trocken und würzig, mit schöner roter Frucht und feinem Tannin.
Ein schlanker, eleganter Spätburgunder mit viel Trinkfluss und klassischer Pinot-Noir-Finesse.
Jahrgang 2021
Der Jahrgang bringt eine besonders schöne Kombination aus Frische und Struktur. Die Säure sorgt für Spannung, während die inzwischen etwas gereifte Frucht dem Wein zusätzliche Rundung gibt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2031 Serviertemperatur: 15–17 °CEtwa 15–20 Minuten Luft im Glas sind empfehlenswert.
Perfekt zu
Seine frische, rote Frucht und das feine Tannin machen ihn sehr vielseitig:
Ente
Perlhuhn
Kalb
Schweinefilet
Pilze
gebratene Gemüse
Linsen
Pasta mit Pilzen
Flammkuchen
mildes Wild
gereifter Käse
Besonders passend zu Entenbrust mit Pilzen und Kräutern. Auch Tagliatelle mit Steinpilzen und Parmesan funktioniert hervorragend.
Ausführliche Verkostungsnotiz
Der Rubin Carnuntum Zweigelt 2023 von ARTNER zeigt die österreichische Paradesorte in einer besonders trinkfreudigen, zugleich substanzreichen Interpretation. Die Trauben stammen aus den Höfleiner Rieden Steinäcker, Aubühl und Bühlweingarten, von 10 bis 25 Jahre alten Rebstöcken. Die schottrigen Lehmböden und Lössauflagen verleihen dem Wein Frische, Würze und eine angenehm kernige Struktur.
Im Glas leuchtet der Wein kräftig rubinrot mit violetten Reflexen. Die Nase wird von intensiver Weichsel- und Brombeerfrucht geprägt, ergänzt durch dunkle Beeren und eine feine Kräuterwürze. In der aktuellen Falstaff-Verkostung kommen zudem Preiselbeeren und ein dezenter tabakiger Ton zum Vorschein.
Am Gaumen präsentiert sich der 2023er saftig, frisch und kernig, mit animierender Säure und einer angenehm griffigen Struktur. Die dunkle Frucht bleibt präzise und geradlinig, während feine würzige und mineralische Noten für zusätzliche Tiefe sorgen. Der Abgang ist kräftig, frisch und mineralisch. Falstaff bewertet den Wein mit 90 Punkten und beschreibt ihn als bereits gut zugänglich; zuvor wurde er mit 91 Punkten verkostet.Der Ausbau in gebrauchten Barriques gibt dem Zweigelt zusätzlichen Halt und eine dezente Würze, ohne seine charakteristische Kirschfrucht zu überdecken.
Die Geschichte des Weins
Das Weingut ARTNER ist seit Generationen in Höflein verwurzelt; die Geschichte des Familienbetriebs reicht bis ins Jahr 1650 zurück. Seit den 1980er-Jahren liegt der Fokus konsequent auf charaktervollen Qualitätsweinen aus Carnuntum. Heute bewirtschaftet die Familie rund 45 Hektar und setzt einen Schwerpunkt auf die regionaltypischen roten Sorten Zweigelt und Blaufränkisch. Seit dem Jahrgang 2021 ist der Betrieb bio-zertifiziert.
Der Rubin Carnuntum ist einer der Klassiker des Hauses und zugleich ein Carnuntum DAC. Für den 2023er werden die besten Zweigelt-Trauben aus mehreren Höfleiner Rieden miteinander verbunden. Damit vereint der Wein unterschiedliche Facetten der Carnuntumer Böden: Die Ried Steinäcker ist von kiesigen Schottern eines alten Donaulaufs geprägt, während die Aubühl tiefgründige, kalkhaltige Sedimente und Löss aufweist. Die Nähe zur Donau sorgt zusätzlich für nächtliche Abkühlung und unterstützt die Frische der Weine.
ARTNER versteht den Rubin Carnuntum bewusst als klassischen, vielseitigen Zweigelt, der Frucht, Würze und Trinkfluss miteinander verbindet. Die aktuelle Vinaria-Beschreibung charakterisiert den 2023er als dunkel-fruchtig, würzig, kernig und stoffig – mit gutem Zug und Entwicklungspotenzial.
Speisenempfehlung
Der Rubin Carnuntum ist ein hervorragender Alltags- und Gastronomiewein, besonders wenn kräftige Frucht auf herzhafte Küche trifft. Klassisch österreichisch passt er zu Tafelspitz mit Rösterdäpfeln, Wiener Schnitzel vom Kalb oder gebratenem Schweinekotelett.
Seine Weichselfrucht harmoniert besonders schön mit Entenbrust, geschmortem Rind oder Wildgerichten mit fruchtiger Komponente. Ebenso überzeugend ist die Kombination mit Pasta all'amatriciana, Lasagne, Pizza mit Salami oder würziger Salsiccia. Auch zu Burgern und gegrilltem Fleisch macht der saftige Zweigelt eine sehr gute Figur.
St. Magdalener Classico Südtirol DOC 2024
Franz Gojer | Glögglhof – Bozen, Südtirol
Der St. Magdalener Classico 2024 von Franz Gojer ist ein sehr typischer, eleganter Vernatsch aus dem warmen Bozner St.-Magdalena-Gebiet. Er zeigt die Rebsorte von ihrer besonders charmanten Seite: hellfruchtig, saftig, würzig und mit feinem Tannin. Der Jahrgang wurde von Falstaff mit 92 Punkten bewertet.
Charakter & Verkostung
Im Glas helles Kirschrot mit violetten Reflexen. Die Nase ist zunächst zurückhaltend, öffnet sich dann mit roter Johannisbeere, Kirsche und Cranberry. Dazu kommt eine für Vernatsch typische, feine Bittermandelnote. Am Gaumen präsentiert sich der Wein saftig und mittelkräftig, mit frischer Säure und weichen, harmonischen Gerbstoffen. Die rote Frucht bleibt klar und unverfälscht, während eine feine Würze für zusätzliche Tiefe sorgt. Das Finale ist fruchtig, würzig und angenehm lang.
Ein wunderbar trinkanimierender St. Magdalener: elegant, frisch und samtig statt schwer.
Herkunft & Terroir
Die Trauben stammen aus dem klassischen St.-Magdalener-Anbaugebiet rund um Bozen, aus etwa 300 bis 450 Metern Höhe. Das Terroir ist geprägt von glazialen Moränenböden und verwittertem Porphyr. Die sandigen, gut durchlüfteten Böden erwärmen sich schnell und passen hervorragend zu den warmen, mediterran geprägten Lagen von St. Magdalena. Genau dieses warme Mikroklima gibt dem Vernatsch seine charakteristische reife rote Frucht und geschmeidige Art. Das Weingut beschreibt St. Magdalena als eine der wichtigsten Grundlagen für hochwertigen Vernatsch und betont den eigenständigen Herkunftscharakter der Weine.
Rebsorten & Ausbau
Der 2024er ist eine Cuvée aus Vernatsch und Lagrein. Die Trauben werden von Hand gelesen und schonend verarbeitet. Die kontrollierte Gärung erfolgt im Stahltank, anschließend reift der Wein im großen Holzfass. Dadurch bleibt die Frucht im Vordergrund, während das Holz für zusätzliche Rundung und Struktur sorgt.
Alkohol: 13 % vol.
Jahrgang 2024
Der 2024er ist ein frischer, zugänglicher Jahrgang. Seine weichen Gerbstoffe und die lebendige Säure machen ihn bereits jetzt sehr trinkfreudig. Er ist kein Wein, der lange Kellerreife braucht – im Gegenteil: Seine Stärke liegt in der Frische und unmittelbaren Trinkbarkeit.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: nicht notwendig.
Leicht gekühlt serviert, zeigt er besonders schön seine Frische und rote Frucht.
Perfekt zu
Hier zeigt sich die große Stärke des St. Magdalener: Er ist ein außergewöhnlich vielseitiger Speisenwein.
Südtiroler Marende mit Speck und Käse
Schüttelbrot
italienische Antipasti
Pizza
Pasta mit Tomatensauce
gegrillter Fisch
Forelle
Lamm
Kalbsrücken
Geflügel
leichte Wildgerichte
Franz Gojer selbst hebt die enorme Vielseitigkeit hervor und beschreibt den St. Magdalener als Wein, der sich zu sehr unterschiedlichen Speisen hervorragend eignet.
Mein Favorit: eine klassische Südtiroler Marende mit Speck, Bergkäse und Schüttelbrot. Die saftige Kirschfrucht und feine Bittermandel des Weins funktionieren wunderbar mit der Würze des Specks.
Noch überraschender: gegrillte Forelle mit Kräutern. Die frische Säure und das leichte Tannin sind hier wesentlich spannender als ein schwerer Rotwein.
Spätburgunder „Bürgstadt“ 2020
Weingut Josef Walter – Bürgstadt, Franken
Der Spätburgunder „Bürgstadt“ 2020 vom Weingut Josef Walter steht für einen klassischen, eleganten Franken-Pinot Noir. Bürgstadt im fränkischen Untermain ist besonders für seine Rotweine bekannt – und der 2020er verbindet rote Beerenfrucht, feine Würze und seidige Gerbstoffe mit einer schönen Reife.
Charakter & Verkostung
In der Nase Sauerkirsche, rote Johannisbeere und Himbeere, dazu feine Noten von Waldbeeren, getrockneten Kräutern und Gewürzen. Mit etwas Luft zeigen sich dezente Anklänge von Tabak, Erde und Holz. Am Gaumen trocken, elegant und saftig, mit klarer roter Frucht und einer feinen, gut eingebundenen Säure. Die Tannine wirken feinkörnig und geschmeidig, geben dem Wein aber genügend Struktur. Dazu kommen Kirsche, Kräuterwürze und eine dezente erdige Mineralität. Das Finale ist mittel bis lang, trocken und würzig, mit anhaltender Sauerkirsche und feinen Röstaromen.
Ein eleganter, klassischer Spätburgunder mit schöner Balance zwischen Frucht, Würze und feinem Tannin.
Jahrgang 2020
Der 2020er bringt eine schöne Verbindung aus Reife und Frische mit. Die Frucht ist bereits etwas gereifter und runder, während die Säure dem Wein weiterhin Spannung gibt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2030 Serviertemperatur: 15–17 °C
Vor dem Genuss etwa 20–30 Minuten Luft geben. Bei einem gereiften Pinot Noir würde ich nicht unbedingt dekantieren, sondern ihn langsam im Glas entwickeln lassen.
Typische Aromatik
Sauerkirsche → Himbeere → rote Johannisbeere → Waldbeeren → Kräuter → Gewürze → Erde
Die Aromatik bleibt dabei eher elegant und fein als dunkel oder opulent.
Perfekt zu
Spätburgunder ist ein hervorragender Begleiter zu:
Ente
Gans
Perlhuhn
Reh
Wildgeflügel
Kalbfleisch
Schweinefilet
Pilzgerichten
geschmortem Gemüse
Linsen
gereiftem Hartkäse
Besonders schön zu Entenbrust mit Pilzen und einer leicht fruchtigen Sauce. Auch Wildgeflügel mit Kräutern und Wurzelgemüse passt hervorragend.
Spätburgunder „J“ Centgrafenberg 2020
Weingut Josef Walter – Bürgstadt, Franken
Der Spätburgunder „J“ Centgrafenberg 2020 ist die anspruchsvollere und tiefgründigere Interpretation des Bürgstadter Pinot Noir von Josef Walter. Der Centgrafenberg gehört zu den charakterprägenden Weinbergen Bürgstadts und verleiht dem Wein zusätzliche Kraft, mineralische Würze und strukturelle Tiefe, ohne dass die für Pinot Noir wichtige Eleganz verloren geht.
Charakter & Verkostung
In der Nase dunkle und rote Kirschen, Himbeere und rote Johannisbeere, dazu Waldbeeren und feine florale Noten. Mit etwas Luft kommen getrocknete Kräuter, Gewürze, Erde und dezente Röstaromen hinzu. Am Gaumen trocken, konzentriert und elegant. Die Frucht ist dunkler und intensiver als beim einfachen „Bürgstadt“, begleitet von einer lebendigen Säure und feinkörnigem, reifem Tannin. Dazu kommen steinige Mineralität, Kräuterwürze und dezente Holznoten, die dem Wein zusätzliche Tiefe geben. Das Finale ist lang, trocken und würzig, mit anhaltender Kirsche, Mineralität und feinem Tannin.
Ein charaktervoller Bürgstadter Pinot Noir mit Tiefe, Struktur und schöner Finesse. Der „J“ Centgrafenberg ist damit eindeutig der Wein für den großen Rotweingenuss und die anspruchsvollere Küche.
Jahrgang 2020
Der Wein befindet sich jetzt in einer sehr schönen Phase: Die Primärfrucht beginnt sich mit würzigen und erdigen Reifearomen zu verbinden, während die Säure weiterhin für Frische sorgt.
Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033 Serviertemperatur: 15–17 °C
Etwa 30 Minuten Luft im Glas oder eine vorsichtige Belüftung können ihm guttun.
Perfekt zu
Durch seine größere Struktur passt er hervorragend zu:
Reh
Hirsch
Wildschwein
Entenbrust
Gans
Perlhuhn
geschmortem Kalb
Rinderrouladen
Pilzgerichten
Trüffel
kräftigem Gemüse
gereiftem Hartkäse
Besonders spannend zu Reh mit Pilzen, Wacholder und Wurzelgemüse. Auch Entenbrust mit Kirschen und Selleriepüree ist eine hervorragende Kombination.
Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können. Mehr Informationen ...Mit Klick auf „[Zustimmen / Alles akzeptieren / etc.]“ erteilen Sie Ihre Einwilligung auch in die Weitergabe über Ihr Verhalten in unserem Shop an unseren Partner, die shopware AG (Ebbinghoff 10, 48624 Schöppingen, Deutschland), die diese Daten Ihnen nicht persönlich zuordnen kann, sie aber zu eigenen Zwecken (z.B. Produktverbesserungen, Marktverhaltensanalysen) verarbeiten darf.