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Benito Ferrara

Benito Ferrara - Vulkanische Eleganz aus Kampanien

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Campania Greco IGP "Due Chicchi" 2024
6136006-24N
Campania Greco IGP „Due Chicchi“ 2024 Benito Ferrara – Tufo / Avellino, Irpinia, Kampanien Der Due Chicchi 2024 ist die unkomplizierte, frische Greco-Interpretation von Benito Ferrara. Anders als die großen Greco di Tufo DOCG des Hauses ist er als Campania IGP klassifiziert und wird aus 85 % Greco und 15 % Coda di Volpe erzeugt. Die Trauben stammen aus Tufo-Petruro auf etwa 400 Metern Höhe und kalkreichen Lehmböden. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich der 2024er in einem hellen, leuchtenden Strohgelb. Die Nase ist ausgesprochen frisch und animierend: gelbfleischige Früchte, Zitrus und weiße Blüten bestimmen das Bouquet. Dazu kommen feine mineralische Anklänge, die an die kalkreichen Böden der Irpinia erinnern. Am Gaumen präsentiert sich der Wein trocken, saftig und frisch. Die gelbe Frucht sorgt für eine angenehme Fülle, während die lebendige Säure den Wein leicht und trinkfreudig hält. Die Fruchtaromatik bestätigt sich am Gaumen, ohne übermäßig opulent zu werden. Der Ausbau im Edelstahl bewahrt bewusst die klare, frische Sortenaromatik; anschließend reift der Wein noch mehrere Monate auf der Feinhefe und weitere 1–2 Monate auf der Flasche. Ein unkomplizierter, aber charaktervoller Greco: fruchtig, frisch, trocken und mit schönem mineralischem Zug. Der Due Chicchi stammt aus dem Herzen der Greco-di-Tufo-Landschaft. Benito Ferrara ist ein traditionsreiches Familienweingut in Tufo, einer der wichtigsten Gemeinden für Greco in der Irpinia. Die Familie Ferrara ist seit Jahrhunderten in Tufo ansässig; heute bewirtschaftet das Gut rund 25 Hektar, wobei die Greco-Weinberge in Tufo und die Aglianico-Lagen in Montemiletto liegen. Für den Due Chicchi stammen die Trauben aus Tufo-Petruro, aus Weinbergen in etwa 400 Metern Höhe mit kalkhaltigen Lehmböden. Die Ausrichtung nach Osten/Südosten unterstützt eine gute aromatische Reife bei gleichzeitig frischer Stilistik. Die Besonderheit: Der Wein besteht zwar überwiegend aus Greco, wird aber durch 15 % Coda di Volpe ergänzt. Dadurch entsteht ein etwas weicherer und zugänglicherer Stil als bei einem streng aus Greco vinifizierten Greco di Tufo DOCG. Die Vinifikation erfolgt sehr schonend mit sanfter Pressung und konsequentem Schutz vor Sauerstoff. Anschließend bleibt der Wein 4–5 Monate im Edelstahl auf der Feinhefe, bevor er noch 1–2 Monate in der Flasche ruht. Perfekt zu Antipasti, Meeresfrüchten, Garnelen, Muscheln, gegrilltem Fisch und leichter Pasta mit Fisch oder Gemüse. Auch hervorragend zu hellem Fleisch und mittelkräftigem Käse – die Frische und trockene Art machen ihn vielseitig einsetzbar. Serviertemperatur: etwa 8–10 °C. 

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Fiano di Avellino DOCG Sequenzha 2022
6136003-22N
Fiano di Avellino DOCG „Sequenzha“ 2022 Benito Ferrara – Tufo / Avellino, Irpinia, Kampanien Der Sequenzha 2022 ist der Fiano di Avellino von Benito Ferrara und zeigt die Rebsorte in einer eleganten, mineralischen und ausgesprochen strukturierten Interpretation. Die Trauben stammen nicht aus Tufo, sondern aus Lapio, einer der historischen Kernzonen des Fiano di Avellino. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich der 2022er in einem brillanten Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase verbindet er gelbe Früchte mit feinen Kräutern und gerösteter Haselnuss. Gerade diese nussige Note ist charakteristisch für den Wein und verleiht ihm eine elegante, leicht cremige Tiefe. Am Gaumen präsentiert sich der Fiano trocken, frisch und mineralisch, dabei harmonisch und mit schöner Struktur. Die Frucht wirkt reif und saftig, während die lebendige Säure für Spannung sorgt. Dazu kommt eine feine, fast salzige Mineralität. Die Textur ist geschmeidig und samtig, ohne an Präzision zu verlieren. Der 2022er besitzt bereits eine schöne innere Reife, wirkt aber keineswegs müde – im Gegenteil: Die Frische hält den Wein ausgesprochen lebendig. Das Finale ist lang, mineralisch und leicht nussig, mit gelber Frucht und gerösteter Haselnuss. Ein sehr eleganter Fiano: trocken, mineralisch und strukturiert mit der typischen nussigen Tiefe der Rebsorte.Fiano ist eine der großen weißen Rebsorten Kampaniens – und Lapio ihr historisches Zentrum. Für den Sequenzha verwendet Benito Ferrara 100 % Fiano aus Weinbergen in Lapio auf etwa 500 Metern Höhe. Die Reben sind rund 30–40 Jahre alt und stehen auf einer Mischung aus Lehm sowie kalkhaltigen Lehmböden. Die Trauben werden von Hand gelesen.Die Höhenlage sorgt für kühle Nächte und damit für die wichtige Frische des Fiano. Gleichzeitig ermöglichen die langen Reifezeiten eine ausgeprägte aromatische Entwicklung.Im Keller wird der Most nach einer schonenden Pressung unter konsequentem Sauerstoffschutz vergoren. Anschließend reift der Wein 4–5 Monate im Edelstahl auf der Feinhefe, die regelmäßig aufgerührt wird, bevor er noch 1–2 Monate in der Flasche weiterreift.Der 2022er zeigt damit sehr schön, warum Fiano zu den lagerfähigeren italienischen Weißweinen zählt: Frische, Mineralität und nussige Komplexität können sich mit zunehmender Reife immer stärker miteinander verbinden. Perfekt zu Fisch, Meeresfrüchten, Jakobsmuscheln, Garnelen, Risotto, Pasta mit hellen Saucen und hellem Fleisch. Besonders schön zu Fisch mit cremigen Saucen, gebratenem Zander oder Wolfsbarsch und zu Kalbfleisch. Auch Frischkäse und mittelreifer Käse passen hervorragend zur nussigen, mineralischen Struktur. Serviertemperatur: etwa 9–11 °C.

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Irpinia Aglianico DOC "Vigna Quattro Confini" 2021
6136004-21N
Irpinia Aglianico DOC „Vigna Quattro Confini“ 2021 Benito Ferrara – Tufo / Avellino, Irpinien, Kampanien Der Vigna Quattro Confini 2021 ist ein charaktervoller, zugleich erstaunlich geschmeidiger 100 % Aglianico aus den Hügeln von Montemiletto in der Irpinia. Benito Ferrara erzeugt ihn als bewusst zugänglicheren Aglianico neben dem wesentlich kraftvolleren Taurasi aus derselben Einzellage. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich der 2021er in einem intensiven Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase stehen Sauerkirsche, Maraska-Kirsche und dunkle Waldbeeren im Vordergrund, begleitet von Veilchen, mediterranen Kräutern und feinen Gewürznoten. Mit etwas Luft kommen dezente balsamische Nuancen sowie ein Hauch Vanille hinzu. Am Gaumen zeigt sich der Aglianico trocken, frisch und samtig. Die dunkle und rote Frucht wird von einer lebendigen Säure getragen, während die Tannine bereits angenehm eingebunden wirken. Der Wein besitzt durchaus Struktur, bleibt aber saftig und elegant, anstatt schwer und wuchtig zu wirken. Besonders schön ist die Kombination aus Kirsche, Veilchen, feiner Würze und mineralischer Frische. Der offizielle Ausbau erfolgt überwiegend in Edelstahl; für den 2021er wird zusätzlich ein Teil-Ausbau in gebrauchten französischen Barriques angegeben. Ein Aglianico mit Charakter und Tiefe, aber ohne die Härte, die junge Aglianicos manchmal zeigen können.Der Vigna Quattro Confini ist Aglianico aus einer besonderen Höhenlage der Irpinia. Die Trauben stammen aus Montemiletto, etwa 500–600 Meter über dem Meeresspiegel, von südwestlich ausgerichteten Weinbergen auf kalkhaltigen Lehmböden. Die Reben sind rund 22 Jahre alt und werden von Hand in kleinen 14-kg-Kisten gelesen. Benito Ferrara ist ein traditionsreiches Familienweingut mit Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert. Die Familie Ferrara ist seit Jahrhunderten in Tufo ansässig; heute bewirtschaftet das Gut rund 25 Hektar, wobei die Aglianico-Weinberge in Montemiletto liegen. Der interessante Punkt beim Vigna Quattro Confini: Aus derselben Lage entsteht auch der Taurasi DOCG, der jedoch höher gelegen ist und deutlich später gelesen sowie länger und im französischen Barrique ausgebaut wird. Der Irpinia Aglianico wird früher gelesen und reift wesentlich stärker auf seine Frucht und Frische hin. Damit ist der 2021er gewissermaßen die zugänglichere Visitenkarte der Lage: Aglianico mit der typischen Würze und Struktur, aber bereits in einer sehr schönen Trinkphase. Perfekt zu Pasta al forno, Lasagne, Ragù, gegrilltem Fleisch, Lamm, Schweinebraten, Schmorgerichten und mittelkräftigem bis gereiftem Käse. Besonders überzeugend zu Carne alla brace – die frische Säure schneidet schön durch die Röstaromen und das Tannin greift die Fleischstruktur auf. Serviertemperatur: etwa 16–18 °C.

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Greco di Tufo DOCG Terra d'Uva 2024
6136002-24N
Greco di Tufo DOCG „Terra d’Uva“ 2024 Benito Ferrara – Tufo / Avellino, Irpinia, Kampanien Der Terra d’Uva 2024 ist ein klassischer 100 % Greco aus Tufo und gehört zu den charaktervollen Weißweinen der Irpinia. Er verbindet weiße und gelbe Frucht, florale Aromen, lebendige Säure und eine ausgeprägte mineralische Salzigkeit mit der für Greco typischen feinen Bittermandelnote. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich der 2024er in einem leuchtenden Strohgelb mit goldenen Reflexen. Die Nase ist intensiv und vielschichtig: weißer Pfirsich, Birne und Zitrusfrüchte treffen auf Akazienblüten und Holunderblüte. Dazu kommen feine Kräuternoten von Thymian und Salbei sowie eine deutlich mineralische, fast kalkige Nuance. Am Gaumen präsentiert sich der Greco trocken, saftig und ausgesprochen mineralisch. Die reife Frucht wird von einer feinnervigen, lebendigen Säure getragen. Gleichzeitig besitzt der Wein eine angenehme Fülle und einen schönen Fruchtextrakt, sodass er nicht schlank, sondern mittelkräftig und strukturiert wirkt. Im Nachhall kommt die für Greco charakteristische feine Bittermandelnote zum Vorschein. Sie verbindet sich mit der salzigen Mineralität und gibt dem Wein einen sehr eigenständigen Charakter. Das Finale ist lang, mineralisch und leicht kräuterig, mit Zitrus, weißem Pfirsich und Mandel. Ein klassischer Greco di Tufo mit viel Frische und mineralischer Spannung – kraftvoll genug für die Küche, dabei präzise und animierend. Tufo ist eine der großen Heimatgemeinden des Greco di Tufo. Benito Ferrara ist seit Generationen in Tufo verwurzelt. Die Familie Ferrara lebt dort seit Jahrhunderten; heute liegen die Greco-Weinberge des Weinguts in der Fraktion San Paolo, die als besonders geeignet für Greco gilt.Der Terra d’Uva stammt aus einer rund 450–600 Meter hoch gelegenen Weinbergslage auf mineralreichen Kalk-Lehm-Böden. Die Trauben werden von Hand gelesen und nach einer schonenden Pressung unter möglichst geringem Sauerstoffkontakt verarbeitet.Anschließend bleibt der Wein mehrere Monate im Edelstahl auf der Feinhefe, die regelmäßig aufgerührt wird. Danach folgt noch eine kurze Flaschenreife. So bleibt die Frucht klar, während die Feinhefe für zusätzliche Textur und Schmelz sorgt.Der 2024er ist damit ein sehr schönes Beispiel für die klassische Stilistik des Greco di Tufo: Frucht und Frische auf der einen Seite, Mineralität und die charakteristische Mandelwürze auf der anderen. Perfekt zu Antipasti, Meeresfrüchten, Muscheln, Garnelen, Krustentieren, Fisch, Meeresfrüchte-Pasta und Risotto.Auch hervorragend zu gebratenem Zander, Wolfsbarsch oder Dorade sowie zu hellem Fleisch und Frischkäse. Serviertemperatur: etwa 9–11 °C.

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Greco di Tufo DOCG Vigna Cicogna 2025
6136001-25N
Greco di Tufo DOCG „Vigna Cicogna“ 2025 Benito Ferrara – Tufo / Avellino, Irpinia, Kampanien Der Vigna Cicogna 2025 ist die Einzellagen-Interpretation des Greco di Tufo von Benito Ferrara – präzise, mineralisch und mit deutlich mehr Tiefe als ein einfacher, fruchtbetonter Weißwein. Er wird aus 100 % Greco aus der eigenen Lage Vigna Cicogna in Tufo erzeugt. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich der 2025er in einem intensiven Strohgelb. Die Nase ist kraftvoll und zugleich fein: weißer Pfirsich, Zitrusfrucht und gelbe Früchte verbinden sich mit Salbei, Thymian und weißen Blüten. Dazu kommen ausgeprägte mineralische und leicht schwefelige Nuancen, die dem Wein seinen unverwechselbaren Charakter geben. Am Gaumen präsentiert sich der Greco trocken, vollmundig und ausgesprochen mineralisch. Die lebendige Säure sorgt für Frische, während die reife Frucht und die kräftige Struktur dem Wein viel Substanz verleihen. Typisch für Greco di Tufo ist der salzige, leicht herbe Zug, der sich bis ins Finale zieht. Dort erscheint die charakteristische Bittermandelnote, begleitet von Zitrus und mineralischer Würze. Ein großer, strukturierter Greco di Tufo – kraftvoll, trocken und mineralisch mit enormer gastronomischer Spannung. Vigna Cicogna ist die besondere Greco-Einzellage von Benito Ferrara. Die Lage befindet sich in Tufo, in der Fraktion San Paolo, dem Kerngebiet des Greco di Tufo. Die Reben stehen auf etwa 400–450 Metern Höhe und sind rund 30 bis 60 Jahre alt. Der Boden besteht aus einer Mischung aus Lehm, Sand und Kalk, durchzogen von schwefelhaltigen Adern – ein wesentlicher Grund für die markante Mineralität des Weins.Die Trauben werden Mitte Oktober von Hand in kleinen Kisten gelesen. Nach schonender Pressung wird der Most möglichst konsequent vor Sauerstoff geschützt. Anschließend reift der Wein 5–7 Monate im Edelstahl auf der Feinhefe, die regelmäßig aufgerührt wird, gefolgt von einer kurzen Flaschenreife.Dadurch bleibt die Frucht klar, während die Feinhefe zusätzliche Fülle und Schmelz verleiht. Die eigentliche Besonderheit kommt jedoch aus der Lage: Die kalkreichen und schwefelhaltigen Böden prägen den Wein mit einer tiefen, salzig-mineralischen Spannung.Der 2025er ist noch jung und entsprechend frisch und präzise. Er besitzt aber bereits die für Vigna Cicogna typische Kombination aus Kraft, Mineralität und der feinen Bittermandelnote. Perfekt zu Ein hervorragender Wein zur anspruchsvollen mediterranen Küche: Austern, Hummer, Langusten, Garnelen, Jakobsmuscheln, gegrilltem Fisch, Fischsuppen und Meeresfrüchte-Pasta.Auch sehr schön zu Sushi, Krustentieren, Fisch vom Grill und gereiftem oder mittelaltem Käse. Serviertemperatur: etwa 9–11 °C.

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Taurasi DOCG Vigna Quattro Confini 2020
6136005-20N
Taurasi DOCG „Vigna Quattro Confini“ 2020 Benito Ferrara – Tufo / Avellino, Irpinia, Kampanien Der Vigna Quattro Confini Taurasi 2020 ist der große Aglianico von Benito Ferrara: kraftvoll, tief und zugleich erstaunlich elegant. Die Trauben stammen aus einer Einzellage in Montemiletto auf etwa 600–700 Metern Höhe und wachsen auf kalkhaltigen Lehmböden. Es handelt sich um 100 % Aglianico. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich der 2020er in einem dichten Rubinrot mit granatroten Reflexen. Die Nase ist intensiv und komplex: dunkle Waldbeeren, Brombeere, Maraska-Kirsche und Pflaume verbinden sich mit Veilchen, Süßholz und würzigen Noten. Dazu kommen feine Anklänge von Sandelholz, Teer und mediterranen Kräutern. Am Gaumen zeigt der Taurasi seine ganze Klasse: voll, warm und kraftvoll, dabei erstaunlich geschmeidig. Die reife dunkle Frucht wird von einer lebendigen Säure und einem dichten, aber samtigen Tannin getragen. Die 2020er Ausgabe besitzt eine beeindruckende Balance zwischen Kraft, Frucht, Säure und Gerbstoff. Würzige Aromen von orientalischen Gewürzen und Süßholz verleihen zusätzliche Tiefe. Der Ausbau in gebrauchten französischen Barriques über rund 30 Monate, gefolgt von mindestens sechs Monaten Flaschenreife, erklärt die feinen Holz-, Würz- und balsamischen Nuancen, ohne dass der Wein vom Holz dominiert wird. Das Finale ist sehr lang, würzig und mineralisch, mit dunkler Frucht, Lakritz und feinen Kräutern. Ein klassischer Taurasi mit viel Substanz – kraftvoll und langlebig, aber dank reifer Tannine bereits wunderbar zugänglich.„Vigna Quattro Confini“ ist die besondere Aglianico-Lage von Benito Ferrara. Das Weingut Benito Ferrara ist tief in der Irpinia verwurzelt. Die Familie lebt seit Jahrhunderten in Tufo; heute bewirtschaftet das Gut rund 25 Hektar, wobei die Greco-Weinberge in Tufo und die Aglianico-Lagen in Montemiletto liegen.Für den Taurasi werden die Trauben aus der Vigna Quattro Confini deutlich später gelesen als für den gleichnamigen Irpinia Aglianico. Die Lese erfolgt Ende Oktober, wenn die phenolische Reife erreicht ist. Die Trauben werden von Hand in kleinen 14-kg-Kisten gelesen.Der Wein wird zunächst im Edelstahl vergoren und anschließend lange in französischen Barriques ausgebaut. Dadurch bekommt der Aglianico Zeit, seine mächtigen Tannine zu integrieren und zusätzliche Komplexität zu entwickeln.Der Unterschied zum Irpinia Aglianico „Vigna Quattro Confini“ ist entsprechend deutlich: Während dieser früher gelesen und im Wesentlichen im Edelstahl ausgebaut wird, bekommt der Taurasi mehr Reifezeit und deutlich mehr Fass- und Flaschenreife. Der Jahrgang 2020 ist deshalb ein Wein mit echtem Lagerpotenzial, aber bereits heute ein hervorragender Begleiter zu kräftiger Küche. Perfekt zu Ein Wein für die große, herzhafte Küche: Rinderbraten, Brasato al Barolo, geschmorte Rinderbacken, Lamm, Wildschwein, Reh, Wildragout und kräftige Pasta mit Ragù. Auch hervorragend zu gereiftem Pecorino, Parmigiano oder anderen Hartkäsen. Die Kombination aus Frucht, Säure und Tannin funktioniert besonders gut mit gegrilltem oder geschmortem Fleisch. Serviertemperatur: etwa 17–18 °C. Öffnen: idealerweise 1–2 Stunden vor dem Genuss bzw. vorsichtig dekantieren.

Inhalt: 0.75 Liter (54,53 €* / 1 Liter)

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Benito Ferrara: Greco di Tufo aus dem Herzen Irpiniens

Das familiengeführte Weingut Benito Ferrara zählt zu den profilierten Erzeugern des Greco di Tufo. In der kleinen Gemeinde Tufo in der Provinz Avellino entstehen charaktervolle Weißweine, die für mineralische Spannung, kraftvolle Struktur und ein bemerkenswertes Reifepotenzial stehen.

Die Familie Ferrara ist seit Jahrhunderten mit dem Ort und seinen Weinbergen verbunden. Heute wird das Weingut von Gabriella Ferrara gemeinsam mit ihrem Mann Sergio geführt. Im Mittelpunkt stehen die autochthonen Rebsorten Kampaniens: Greco, Fiano und Aglianico.

Das Aushängeschild des Hauses ist der Vigna Cicogna Greco di Tufo DOCG. Er stammt aus einer familieneigenen Einzellage mit alten Reben und schwefelhaltigen, kalkreichen Böden. Der Wein verbindet die typische Kraft des Greco mit Frische, salziger Mineralität und dem charakteristischen, leicht herben Mandelton im Finale.


Eine Familiengeschichte seit Generationen

Die Familie Ferrara lebt nach Angaben des Weinguts seit rund fünf Jahrhunderten in Tufo. Die eigentliche Geschichte des Weinbaubetriebs reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück und wird von der Familie mit dem Jahr 1860 verbunden.

Aus einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb mit ursprünglich rund 2,5 Hektar entwickelte sich im Laufe der Generationen ein Weingut mit etwa 25 Hektar Rebfläche.

Die Entwicklung erfolgte schrittweise und blieb stets eng mit dem Familienbesitz verbunden. Statt sich über Zukäufe aus weit entfernten Gebieten zu vergrößern, konzentrierte sich Benito Ferrara auf die traditionellen Weinberge rund um Tufo und Montemiletto.

Heute führt Gabriella Ferrara das Weingut gemeinsam mit ihrem Mann Sergio. Damit bleibt Benito Ferrara ein unabhängiger Familienbetrieb, dessen Identität unmittelbar mit der Landschaft Irpiniens verbunden ist.

1860: Beginn der dokumentierten Familientradition
Familie: Ferrara
Heutige Leitung: Gabriella Ferrara und Sergio
Sitz: Frazione San Paolo in Tufo
Region: Irpinia, Kampanien
Rebfläche: rund 25 Hektar
Wichtigste Rebsorten: Greco, Fiano und Aglianico


Tufo im Herzen Kampaniens

Das Weingut liegt in der Gemeinde Tufo in der Provinz Avellino. Die Gegend gehört zur historischen Landschaft Irpinia im gebirgigen Hinterland Kampaniens.

Irpinia unterscheidet sich deutlich vom verbreiteten Bild des heißen, trockenen Süditaliens. Die Landschaft ist von den südlichen Apenninen geprägt und besitzt ein vergleichsweise kühles, kontinentales Klima.

Viele Weinberge liegen mehrere Hundert Meter über dem Meeresspiegel. Die Sommer können warm sein, doch die Nächte bleiben häufig kühl. Im Winter sind Frost und Schnee keine Seltenheit.

Die deutlichen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht verlangsamen die Reife der Trauben. Dadurch können Greco und Aglianico ihre Aromen vollständig entwickeln, ohne ihre natürliche Säure zu verlieren.

Diese klimatischen Bedingungen sind eine wichtige Grundlage für die charakteristische Frische und Lagerfähigkeit der Weine von Benito Ferrara.


Greco di Tufo DOCG

Greco di Tufo DOCG gehört zu den bedeutendsten Weißweinherkünften Süditaliens. Das kleine Anbaugebiet liegt nördlich von Avellino und umfasst neben Tufo nur wenige weitere Gemeinden.

Im Mittelpunkt steht die alte weiße Rebsorte Greco. Sie bringt strukturierte, kraftvolle und säurebetonte Weißweine hervor, die häufig ein größeres Reifepotenzial besitzen als viele andere italienische Weißweine.

Der Name der Herkunft verweist auf die Gemeinde Tufo. Gleichzeitig erinnert er an den vulkanisch geprägten Tuffstein, der in der Region vorkommt und traditionell für den Bau von Häusern und Kirchen verwendet wurde.

Typischer Greco di Tufo zeigt Aromen von Zitrusfrüchten, gelbem Apfel, Pfirsich, Kräutern und weißen Blüten. Hinzu kommen häufig rauchige, steinige oder salzige Noten.

Besonders charakteristisch ist ein leicht herber, an Bittermandel erinnernder Nachhall. Dieser verleiht den Weinen zusätzliche Spannung und macht sie zu ausgezeichneten Speisebegleitern.


Die Weinberge von Benito Ferrara

Der größte Teil der Weinberge befindet sich in der Frazione San Paolo innerhalb der Gemeinde Tufo. Diese Lage gilt als besonders geeignet für die Rebsorte Greco.

Weitere Parzellen für Greco liegen unter anderem bei Petruro. Die Aglianico-Weinberge befinden sich in Montemiletto, südöstlich von Tufo.

Die Rebflächen liegen je nach Herkunft auf etwa 400 bis 700 Metern über dem Meeresspiegel. Damit profitieren die Trauben von einer langen Vegetationsperiode und ausgeprägten Temperaturunterschieden.

Die Reben werden überwiegend im Guyot-System an Drahtrahmen erzogen. Die einzelnen Weinberge werden von Hand gelesen und getrennt nach Herkunft und gewünschtem Weinstil verarbeitet.

Besondere Bedeutung besitzt die Einzellage Vigna Cicogna. Aus ihr stammt der bekannteste Greco di Tufo des Hauses.


Die Böden von Tufo

Die Böden rund um Tufo sind äußerst vielfältig. Ton, Sand und Kalk wechseln sich mit mineralreichen Gesteinsschichten ab.

Eine Besonderheit sind die schwefelhaltigen Adern im Untergrund. Der Abbau von Schwefel spielte in Tufo über lange Zeit eine wichtige wirtschaftliche Rolle und hat auch die Landschaft geprägt.

Im Weinberg Vigna Cicogna wachsen die Reben auf gemischten ton-, sand- und kalkhaltigen Böden mit darunterliegenden schwefelhaltigen Schichten.

Diese kargen und mineralreichen Böden begrenzen die Wuchskraft der Reben. Die Wurzeln müssen tief in den Untergrund eindringen, um Wasser und Nährstoffe zu finden.

Die Weine entwickeln dadurch eine ausgeprägte mineralische Struktur. Sie wirken häufig salzig, rauchig und leicht steinig und besitzen auch in warmen Jahren eine bemerkenswerte Frische.


Greco: Kraftvoller Weißwein aus Kampanien

Greco gehört zu den ältesten und eigenständigsten weißen Rebsorten Süditaliens. Sie besitzt eine relativ dicke Beerenschale und reift vergleichsweise spät.

Aus Greco entstehen keine leichten, neutralen Weißweine. Die Sorte bringt meist strukturierte, körperreiche Weine mit einer ausgeprägten Säure und einer leicht griffigen Textur hervor.

Typische Aromen sind Grapefruit, Zitrone, Limette, gelber Apfel, Pfirsich, Aprikose und Honigmelone. Hinzu kommen mediterrane Kräuter, Blüten und mineralische Noten.

Mit zunehmender Flaschenreife kann Greco komplexere Aromen von Honig, getrockneten Kräutern, kandierten Zitrusfrüchten, Wachs und Nüssen entwickeln.

Aufgrund seiner Kraft und Struktur wird Greco gelegentlich als ein Weißwein beschrieben, der sich beinahe wie ein Rotwein verhält. Gerade die Weine von Benito Ferrara zeigen diese Verbindung aus Substanz, Mineralität und Frische besonders deutlich.


Vigna Cicogna: Das Aushängeschild des Weinguts

Der Vigna Cicogna Greco di Tufo DOCG ist der bekannteste Wein von Benito Ferrara und wird ausschließlich aus Trauben der gleichnamigen Einzellage erzeugt.

Der Weinberg liegt in der Gemeinde Tufo auf etwa 400 bis 450 Metern über dem Meeresspiegel. Die Parzelle ist nach Osten und Westen ausgerichtet.

Die Rebstöcke sind je nach Teilstück ungefähr 30 bis 60 Jahre alt. Die alten Reben bringen kleine Mengen konzentrierter Trauben hervor und besitzen tief reichende Wurzeln.

Der Boden besteht aus Ton, Sand und Kalk. Im Untergrund befinden sich schwefelhaltige Adern, die den besonderen mineralischen Charakter der Lage mitprägen.

Vigna Cicogna wird zu 100 Prozent aus Greco erzeugt. Die Trauben werden etwa Mitte Oktober von Hand gelesen und in kleinen Kisten mit einem Fassungsvermögen von ungefähr 14 Kilogramm in den Keller transportiert.


Schonende Verarbeitung des Vigna Cicogna

Nach der manuellen Lese werden die Trauben vorsichtig gepresst. Verwendet wird vor allem der frei ablaufende, besonders feine Most.

Während der Verarbeitung wird der Most konsequent vor Sauerstoff geschützt. Dadurch sollen die natürliche Frische und die feinen Aromen des Greco erhalten bleiben.

Die Klärung erfolgt durch natürliche Sedimentation. Gröbere Bestandteile setzen sich dabei ohne aggressive technische Eingriffe am Boden des Tanks ab.

Der Ausbau erfolgt vollständig im Edelstahltank. Der Wein bleibt ungefähr fünf bis sieben Monate auf der Feinhefe.

Die Feinhefe wird regelmäßig aufgerührt. Dieses als Bâtonnage bezeichnete Verfahren verleiht dem Wein zusätzliche Textur, Tiefe und ein cremigeres Mundgefühl.

Nach der Füllung reift Vigna Cicogna noch etwa ein bis zwei Monate in der Flasche, bevor er in den Verkauf gelangt.


Wie schmeckt Vigna Cicogna?

Vigna Cicogna besitzt eine strohgelbe Farbe und ein kraftvolles, dennoch präzises Bouquet.

Je nach Jahrgang zeigen sich Zitrusschale, Grapefruit, gelber Apfel, Pfirsich, Aprikose und reife Melone. Hinzu kommen Kräuter, weiße Blüten und feine Gewürznoten.

Am Gaumen wirkt der Wein dicht und strukturiert. Die reife Frucht wird von einer lebendigen Säure und einer tiefen mineralischen Spannung getragen.

Der Ausbau auf der Feinhefe verleiht ihm eine geschmeidige Textur, ohne seine Frische zu überdecken.

Im langen Finale zeigen sich salzige und steinige Nuancen sowie der für Greco typische Eindruck von Bittermandel.

Vigna Cicogna kann bereits jung genossen werden, besitzt jedoch genügend Substanz und Säure, um sich über mehrere Jahre positiv zu entwickeln.


Terra d’Uva Greco di Tufo

Der Terra d’Uva Greco di Tufo DOCG wird ebenfalls vollständig aus Greco erzeugt. Im Gegensatz zum Vigna Cicogna stammen die Trauben jedoch aus mehreren Weinbergen.

Die Parzellen liegen bei Tufo und Petruro auf etwa 500 Metern Höhe. Die Rebstöcke sind je nach Weinberg ungefähr drei bis 50 Jahre alt.

Die Böden bestehen überwiegend aus mineralreichem Ton und Kalk. Die Trauben werden Anfang bis Mitte Oktober gelesen.

Nach einer schonenden Pressung wird der Most vor Sauerstoff geschützt und natürlich geklärt. Anschließend reift der Wein vier bis sieben Monate auf der regelmäßig aufgerührten Feinhefe im Edelstahltank.

Terra d’Uva zeigt florale und fruchtige Aromen, eine trockene, harmonische Struktur und einen charakteristischen Bittermandelton im Finale.

Im Vergleich zum Vigna Cicogna ist Terra d’Uva meist etwas unmittelbarer und zugänglicher. Dennoch besitzt auch dieser Wein die typische Kraft und Mineralität des Greco di Tufo.


Der Unterschied zwischen Vigna Cicogna und Terra d’Uva

Beide Weine werden zu 100 Prozent aus Greco erzeugt und vollständig im Edelstahltank auf der Feinhefe ausgebaut. Dennoch besitzen sie einen unterschiedlichen Charakter.

Vigna Cicogna stammt aus einer einzelnen familieneigenen Lage mit 30 bis 60 Jahre alten Reben und schwefelhaltigen Bodenschichten. Der Wein wirkt besonders konzentriert, mineralisch und langlebig.

Terra d’Uva wird aus mehreren Weinbergen in Tufo und Petruro erzeugt. Er zeigt die Herkunft Greco di Tufo auf eine etwas zugänglichere, fruchtbetontere Weise.

Vigna Cicogna steht damit für die präzise Interpretation einer einzelnen Lage, während Terra d’Uva die Vielfalt unterschiedlicher Greco-Parzellen miteinander verbindet.


Sequenzha Fiano di Avellino

Neben Greco di Tufo erzeugt Benito Ferrara mit Sequenzha auch einen Fiano di Avellino DOCG.

Fiano gehört neben Greco zu den bedeutendsten weißen Rebsorten Irpiniens. Die Sorte wirkt häufig etwas feiner, duftiger und runder als Greco.

Typische Aromen sind Birne, gelber Apfel, Zitrusschale, weiße Blüten, Kräuter und Haselnuss. Mit zunehmender Reife können Honig-, Wachs- und Röstnoten hinzukommen.

Während Greco vor allem durch Kraft, Säure und eine griffige Struktur geprägt wird, zeigt Fiano häufig mehr Eleganz und aromatische Feinheit.

Sequenzha ergänzt das Sortiment von Benito Ferrara deshalb um eine zweite, eigenständige Interpretation der großen weißen Rebsorten Kampaniens.


Aglianico aus Montemiletto

Die roten Trauben des Weinguts stammen aus Weinbergen in Montemiletto. Dort kultiviert Benito Ferrara die traditionsreiche Rebsorte Aglianico.

Die Weinberge liegen je nach Wein auf etwa 500 bis 700 Metern über dem Meeresspiegel. Sie sind nach Südwesten ausgerichtet und besitzen ton- und kalkhaltige Böden.

Aglianico gehört zu den bedeutendsten roten Rebsorten Süditaliens. Die Sorte reift spät und bringt farbintensive, strukturierte Rotweine mit kräftiger Säure und ausgeprägten Tanninen hervor.

Typische Aromen sind Sauerkirsche, Brombeere, Pflaume, Veilchen, Pfeffer, Kräuter und dunkle Erde.

Die Höhenlage von Montemiletto bewahrt Frische und unterstützt eine langsame, gleichmäßige Reife.


Vigna Quattro Confini Irpinia Aglianico

Der Vigna Quattro Confini Irpinia Aglianico DOC wird vollständig aus Aglianico erzeugt.

Die Trauben stammen aus einem Weinberg in Montemiletto auf etwa 500 bis 600 Metern Höhe. Die ungefähr 22 Jahre alten Reben wachsen auf ton- und kalkhaltigen Böden.

Die Ernte erfolgt Anfang Oktober von Hand in kleinen Kisten. Nach dem Entrappen werden die Trauben für einige Tage auf der Maische vergoren.

Der Wein wird im Edelstahltank ausgebaut und anschließend zwei bis drei Monate in der Flasche verfeinert.

Dadurch bleibt der ursprüngliche Fruchtcharakter des Aglianico besonders deutlich erhalten. Im Duft zeigen sich rote Waldbeeren, Sauerkirsche und Veilchen.

Am Gaumen wirkt der Wein frisch, weich und einladend. Er zeigt die zugänglichere Seite des Aglianico, ohne die typische Würze und Struktur der Rebsorte zu verlieren.


Vigna Quattro Confini Taurasi

Der Vigna Quattro Confini Taurasi DOCG ist der anspruchsvollste Rotwein von Benito Ferrara.

Die Trauben stammen aus Weinbergen in Montemiletto auf etwa 600 bis 700 Metern Höhe. Die Südwestausrichtung sorgt für ausreichend Sonneneinstrahlung, während die Höhenlage die natürliche Säure bewahrt.

Die Lese findet erst Ende Oktober statt, wenn die Trauben ihre vollständige phenolische Reife erreicht haben.

Nach der Gärung im Edelstahltank reift der Wein in französischen Barriques. Anschließend folgt eine zusätzliche Flaschenreife von etwa sechs Monaten.

Der Taurasi zeigt Waldbeeren, Sauerkirschen, rote Blüten und insbesondere Veilchen. Hinzu kommen Gewürze und feine Röstaromen aus dem Holzfass.

Am Gaumen wirkt der Wein kraftvoll und umhüllend. Reife Tannine werden von einer frischen, mineralischen Struktur getragen.

Vigna Quattro Confini Taurasi besitzt ein gutes Reifepotenzial und kann über viele Jahre zusätzliche Komplexität entwickeln.


Die Weinlinien von Benito Ferrara

Das Sortiment von Benito Ferrara konzentriert sich auf die autochthonen Rebsorten und geschützten Herkünfte Irpiniens.

Vigna Cicogna Greco di Tufo DOCG: Einzellagenwein aus alten Greco-Reben mit ausgeprägter Mineralität
Terra d’Uva Greco di Tufo DOCG: Greco aus mehreren Weinbergen rund um Tufo und Petruro
Sequenzha Fiano di Avellino DOCG: Strukturierter Weißwein aus der Rebsorte Fiano
Due Chicchi Campania Greco IGP: Alternative Interpretation der Rebsorte Greco
Vigna Quattro Confini Irpinia Aglianico DOC: Fruchtbetonter Aglianico aus Montemiletto
Vigna Quattro Confini Taurasi DOCG: Im Holzfass gereifter Spitzenrotwein aus Aglianico
Campania Aglianico IGP: Zugänglicher Rotwein aus der regionalen Rebsorte
Campania Rosato IGP: Frischer Roséwein aus Aglianico


Die Stilistik der Weine von Benito Ferrara

Die Weine von Benito Ferrara stehen für eine klare und herkunftsbezogene Stilistik.

Die Weißweine werden überwiegend im Edelstahltank ausgebaut. Dadurch bleiben Frucht, Säure und der mineralische Charakter der Böden unverfälscht erhalten.

Ein längerer Kontakt mit der Feinhefe verleiht den Greco-Weinen zusätzliche Struktur und Geschmeidigkeit. Auf einen prägenden Holzausbau wird bei Vigna Cicogna und Terra d’Uva verzichtet.

Die Weine wirken kraftvoll, ohne schwer zu sein. Die reife Frucht wird von einer lebendigen Säure und einer ausgeprägten mineralischen Würze ausbalanciert.

Bei den Rotweinen steht Aglianico in unterschiedlichen Entwicklungsstufen im Mittelpunkt. Der Irpinia Aglianico bleibt fruchtbetont und frisch, während der Taurasi durch den Barriqueausbau mehr Tiefe, Würze und Reifepotenzial erhält.


Internationale Anerkennung

Der Vigna Cicogna gehört zu den international besonders beachteten Greco-di-Tufo-Weinen.

Fachmedien heben regelmäßig seine Verbindung aus reifer Frucht, seidiger Textur, mineralischer Spannung und lebendiger Säure hervor.

Vinous bewertete den Vigna Cicogna 2022 mit 91 Punkten und beschrieb einen zugleich reichen und präzisen Wein mit Melone, Aprikose und salziger Mineralität.

Auch Decanter würdigte verschiedene Jahrgänge des Einzellagenweins. Die Bewertungen unterstreichen die eigenständige Stilistik und das Reifepotenzial des Greco aus Tufo.

Der Jahrgang 2024 wurde in einer internationalen Fachveröffentlichung als besonders typischer Greco di Tufo hervorgehoben und mit einem empfohlenen Entwicklungszeitraum von mehreren Jahren beschrieben.


Was macht Benito Ferrara besonders?

Benito Ferrara verbindet eine jahrhundertealte Familiengeschichte mit einer besonders präzisen Interpretation der Rebsorte Greco.

Das Weingut sitzt unmittelbar in Tufo und bewirtschaftet einen großen Teil seiner Greco-Weinberge in der Frazione San Paolo, einem der geschätzten Bereiche der Herkunft.

Die Einzellage Vigna Cicogna besitzt alte Reben, kalk-, ton- und sandhaltige Böden sowie schwefelhaltige Adern im Untergrund.

Handlese, kleine Transportkisten, Sauerstoffschutz und der lange Ausbau auf der Feinhefe bewahren die natürliche Frische und verleihen den Weinen zugleich Substanz.

Das Sortiment konzentriert sich auf Greco, Fiano und Aglianico. Dadurch bleibt die Identität Irpiniens in jedem Wein klar erkennbar.


Benito Ferrara bei vinus.shop

Bei vinus.shop steht vor allem der Vigna Cicogna Greco di Tufo DOCG im Mittelpunkt.

Der Wein richtet sich an Genießer, die einen kraftvollen und mineralischen italienischen Weißwein mit Struktur und Reifepotenzial suchen.

Vigna Cicogna passt hervorragend zu Fisch, Meeresfrüchten, Muscheln, gegrilltem Oktopus und kräftig gewürzten mediterranen Gerichten.

Auch zu Pasta mit Meeresfrüchten, Risotto, hellem Fleisch, gereiftem Käse und der traditionellen Küche Kampaniens ist er ein vielseitiger Begleiter.

Aufgrund seiner Struktur kann er auch Speisen begleiten, für die leichte Weißweine zu zurückhaltend wären.


Greco di Tufo als langlebiger Weißwein

Die Weißweine von Benito Ferrara zeigen, dass große italienische Weißweine nicht ausschließlich aus dem Norden des Landes stammen.

Greco di Tufo verbindet kräftige Frucht und einen strukturierten Körper mit lebendiger Säure und mineralischer Spannung.

Jung zeigt sich Vigna Cicogna mit Zitrusfrucht, Pfirsich, Kräutern und salzigen Noten. Mit zunehmender Reife entwickeln sich Honig, Wachs, getrocknete Kräuter und kandierte Früchte.

Diese Entwicklung macht Greco di Tufo zu einem interessanten Wein für den Keller. Hochwertige Jahrgänge können über viele Jahre reifen und gewinnen dabei häufig an Tiefe und Komplexität.


Benito Ferrara: Herkunftsweine aus Tufo und Montemiletto

Das Weingut Benito Ferrara gehört zu den traditionsreichen Familienbetrieben Irpiniens. Seit Generationen ist die Familie mit den Weinbergen rund um Tufo verbunden.

Heute bewirtschaftet der Betrieb rund 25 Hektar und konzentriert sich auf die regionalen Rebsorten Greco, Fiano und Aglianico.

Vigna Cicogna zeigt das Potenzial einer einzelnen Greco-Lage mit alten Reben und mineralreichen, schwefelhaltigen Böden. Terra d’Uva interpretiert die Herkunft etwas zugänglicher, während Sequenzha die feinere Seite des Fiano präsentiert.

Die Aglianico-Weine aus Montemiletto ergänzen das Sortiment um frische, fruchtbetonte Rotweine und einen strukturierten Taurasi mit Reifepotenzial.

Wer authentische Weine aus Kampanien mit klarer Herkunft und familiärer Handschrift sucht, findet bei Benito Ferrara eine der interessantesten Adressen für Greco di Tufo.

Die Weine von Benito Ferrara jetzt bei vinus.shop entdecken – charaktervoller Greco di Tufo und Aglianico aus dem Herzen Irpiniens.


Häufig gestellte Fragen zu Benito Ferrara

Wo liegt das Weingut Benito Ferrara?

Das Weingut liegt in der Frazione San Paolo in der Gemeinde Tufo. Tufo befindet sich in der Provinz Avellino in der italienischen Region Kampanien.

Wer führt das Weingut Benito Ferrara?

Das Familienweingut wird von Gabriella Ferrara gemeinsam mit ihrem Mann Sergio geführt.

Seit wann betreibt die Familie Ferrara Weinbau?

Die Familie lebt seit mehreren Jahrhunderten in Tufo. Die dokumentierte Geschichte des Weinbaubetriebs wird vom Weingut bis zum Jahr 1860 zurückgeführt.

Wie groß ist das Weingut Benito Ferrara?

Das Weingut bewirtschaftet rund 25 Hektar Rebfläche in Tufo und Montemiletto.

Wofür ist Benito Ferrara bekannt?

Benito Ferrara ist vor allem für hochwertigen Greco di Tufo bekannt. Das Aushängeschild ist der Einzellagenwein Vigna Cicogna.

Welche Rebsorten baut Benito Ferrara an?

Die wichtigsten Rebsorten sind Greco, Fiano und Aglianico.

Was ist Vigna Cicogna?

Vigna Cicogna ist eine familieneigene Einzellage in Tufo und zugleich der Name des bekanntesten Greco di Tufo von Benito Ferrara.

Wie alt sind die Reben im Weinberg Vigna Cicogna?

Die Greco-Reben sind je nach Teilstück ungefähr 30 bis 60 Jahre alt.

Auf welcher Höhe liegt Vigna Cicogna?

Der Weinberg liegt auf etwa 400 bis 450 Metern über dem Meeresspiegel.

Welche Böden besitzt Vigna Cicogna?

Die Böden bestehen aus Ton, Sand und Kalk. Im Untergrund befinden sich schwefelhaltige mineralische Adern.

Wie wird Vigna Cicogna ausgebaut?

Der Wein reift fünf bis sieben Monate im Edelstahltank auf der Feinhefe. Die Hefe wird regelmäßig aufgerührt. Anschließend folgt eine kurze Flaschenreife.

Wird Vigna Cicogna im Holzfass ausgebaut?

Nein. Der Wein wird vollständig im Edelstahltank ausgebaut, damit Frucht, Säure und Mineralität klar erhalten bleiben.

Wie schmeckt Vigna Cicogna?

Der Wein zeigt Zitrusfrüchte, gelben Apfel, Pfirsich, Kräuter und mineralische Noten. Typisch sind außerdem ein salziger Eindruck und Bittermandel im Finale.

Was ist der Unterschied zwischen Vigna Cicogna und Terra d’Uva?

Vigna Cicogna stammt aus einer einzelnen Lage mit alten Reben. Terra d’Uva wird aus mehreren Greco-Weinbergen in Tufo und Petruro erzeugt und wirkt meist etwas zugänglicher.

Kann man Greco di Tufo lagern?

Ja. Hochwertiger Greco di Tufo besitzt durch seine Säure und Struktur ein gutes Reifepotenzial. Vigna Cicogna kann sich über mehrere Jahre positiv entwickeln.

Was ist der typische Geschmack von Greco di Tufo?

Greco di Tufo zeigt häufig Zitrusfrüchte, gelben Apfel, Pfirsich, Kräuter und mineralische Noten. Charakteristisch ist ein leicht herber Mandelton im Abgang.

Produziert Benito Ferrara auch Fiano?

Ja. Sequenzha ist der Fiano di Avellino DOCG des Weinguts.

Produziert Benito Ferrara auch Rotwein?

Ja. Aus Aglianico erzeugt das Weingut unter anderem den Vigna Quattro Confini Irpinia Aglianico und den Vigna Quattro Confini Taurasi.

Woher stammen die Aglianico-Trauben?

Die Aglianico-Weinberge befinden sich in Montemiletto in der Provinz Avellino.

Wie wird der Taurasi von Benito Ferrara ausgebaut?

Der Vigna Quattro Confini Taurasi wird im Edelstahltank vergoren und anschließend in französischen Barriques ausgebaut. Danach reift er weitere sechs Monate in der Flasche.

Arbeitet Benito Ferrara biologisch?

Eine allgemein gültige offizielle Bio-Zertifizierung für das gesamte Sortiment ist in den verwendeten Informationen des Weinguts nicht ausgewiesen. Die Weine sollten daher nicht ohne aktuelle Bestätigung als Bioweine bezeichnet werden.

Zu welchem Essen passt Vigna Cicogna?

Vigna Cicogna passt zu Fisch, Meeresfrüchten, Muscheln, Oktopus, Pasta, Risotto, hellem Fleisch und gereiftem Käse.

Wo kann man Wein von Benito Ferrara kaufen?

Ausgewählte Weine von Benito Ferrara sind bei vinus.shop erhältlich.