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Verus Vinogradi

Badische Weltklasse-Weine aus dem Kaiserstuhl

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Karl H. Johner
Rivaner 2024
1066002-24N
Rivaner 2024 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Rivaner 2024 von Karl H. Johner ist die unkomplizierte, frische Seite des Kaiserstuhls: leicht, saftig, aromatisch und animierend. Ein Wein, der weniger über Tiefe und Reife als über Frische, klare Frucht und Trinkfluss kommt. Charakter & Verkostung In der Nase grüner Apfel, Birne, Zitrusfrüchte und weiße Blüten, dazu ein Hauch von Kräutern und frischer Traube. Am Gaumen trocken, leichtfüßig und saftig, mit moderater Säure und einer angenehm frischen Frucht. Dazu kommen dezente mineralische Nuancen. Der Abgang ist frisch, unkompliziert und animierend. Ein klassischer, moderner Rivaner – leichtfüßig, fruchtig und sehr trinkanimierend. Jahrgang 2024 Der 2024er ist besonders schön für den jungen, frischen Genuss. Hier geht es nicht um lange Lagerung, sondern um die unmittelbare Aromatik. rinkfenster: jetzt bis etwa 2026–2027 Serviertemperatur: 7–9 °C Am besten jung trinken und gut gekühlt servieren. Perfekt zu Sein leichter Charakter macht ihn zu einem sehr vielseitigen Essensbegleiter: Spargel leichte Salate Gemüsegerichte Fisch Meeresfrüchte Forelle Sushi leichte Pasta Flammkuchen Ziegenfrischkäse Frischkäse leichte badische Küche Besonders schön zu weißem Spargel mit zerlassener Butter. Auch als Aperitif funktioniert er hervorragend.

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Karl H. Johner
Weißer Burgunder & Chardonnay 2023 - halbe Flasche
1066004-23HF
Weißer Burgunder & Chardonnay 2023 – 0,375 l Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Die Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay verbindet zwei Burgunderrebsorten zu einem besonders harmonischen, cremigen und zugleich frischen Weißwein. Der Weißburgunder bringt Eleganz und Frische, der Chardonnay zusätzliche Körperfülle, Schmelz und gelbe Frucht. Charakter & Verkostung In der Nase gelber Apfel, Birne und weißer Pfirsich, dazu Zitrusfrucht, Mirabelle und weiße Blüten. Mit etwas Luft kommen feine Mandel-, Kräuter- und dezente nussige Noten hinzu. Am Gaumen trocken, saftig und geschmeidig. Die Frucht wirkt reif und klar, während die Säure für Frische sorgt. Der Chardonnay gibt der Cuvée zusätzlichen Schmelz und Körper, ohne dass der Wein schwer erscheint. Das Finale ist frisch, leicht nussig und feinwürzig, mit anhaltender gelber Frucht. Eine sehr ausgewogene Burgunder-Cuvée: elegant genug für den Aperitif, aber substanzreich genug für die Küche. Jahrgang 2023 Der warme Jahrgang bringt eine schöne aromatische Reife und Fülle. Gleichzeitig besitzt die Cuvée genügend Säure, um frisch und ausgewogen zu bleiben. In der Halbflasche dürfte sie jetzt besonders zugänglich sein. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2029 Serviertemperatur: 8–10 °C Nicht zu kalt servieren – bei etwa 9–10 °C kommen die Burgunderaromen und die cremige Textur besser zur Geltung. Perfekt zu Die Cuvée ist gastronomisch ausgesprochen vielseitig: Spargel gebratener Zander Saibling Forelle Wolfsbarsch Garnelen Jakobsmuscheln Geflügel Kalb Risotto Pasta mit hellen Saucen Gemüsegerichte Flammkuchen milde Käsesorten Besonders schön zu gebratenem Saibling mit Kräutern und Zitronenbutter. Auch Spargel mit Kalbsrücken funktioniert hervorragend.

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Karl H. Johner
Weißer Burgunder 2024
1066012-24N
Weißer Burgunder 2024 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Weiße Burgunder 2024 von Karl H. Johner ist ein eleganter, präziser Weißwein mit feiner gelber Frucht, Zitrusfrische und einer angenehm cremigen Textur. Im Vergleich zum Rivaner wirkt er deutlich strukturierter und gastronomischer, bleibt aber wunderbar trinkanimierend. Charakter & Verkostung In der Nase Birne, grüner Apfel und weißer Pfirsich, dazu Zitrone, Limette und weiße Blüten. Feine Mandel- und Kräuternoten ergänzen das Aromenspiel. Am Gaumen trocken, klar und saftig, mit lebendiger, gut eingebundener Säure. Die Frucht ist präzise und elegant, begleitet von einer feinen cremigen Textur und dezenter Mineralität. Im Finale zeigt er Zitrus, gelben Apfel und eine feine nussige Würze. Ein geradliniger, eleganter Weißburgunder mit Frische und Substanz. Jahrgang 2024 Der 2024er steht für einen frischen, präzisen Stil. Die Säure gibt dem Wein Spannung und macht ihn zu einem sehr guten Speisenbegleiter. Er ist bereits jung zugänglich, kann sich aber noch einige Jahre harmonisch weiterentwickeln. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2030 Serviertemperatur: 8–10 °C Mit etwas Temperatur – etwa 10 °C – zeigt er mehr seiner feinen Burgunder-Textur. Perfekt zu Der Weiße Burgunder ist ausgesprochen vielseitig: Spargel Forelle Zander Wolfsbarsch gebratener Saibling Garnelen Jakobsmuscheln Geflügel Kalb Gemüsegerichte Risotto Pasta mit hellen Saucen Flammkuchen Ziegenkäse Besonders passend: gebratener Zander mit Kräutern und Zitronenbutter. Auch weißer Spargel mit Kalbsrücken ist eine sehr schöne Kombination.

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Karl H. Johner
Blauer Spätburgunder 2021 - halbe Flasche
1066006-21HF
Blauer Spätburgunder 2021 – 0,375 l Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Blaue Spätburgunder 2021 von Karl H. Johner ist ein klassischer, eleganter Kaiserstühler Pinot Noir im kleinen Format. Er verbindet saftige rote Beerenfrucht, feine Würze und seidiges Tannin mit der für Spätburgunder typischen Frische. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt er ein leuchtendes Rubinrot. Die Nase ist geprägt von roter Kirsche, Himbeere und Erdbeere, ergänzt durch feine florale und würzige Noten. Dazu kommen Anklänge von Waldbeeren, Kräutern und etwas Unterholz. Am Gaumen wirkt der 2021er trocken, saftig und elegant, mit einer schönen Frische und feinkörnigem Tannin. Die rote Frucht steht im Vordergrund, während dezente Würz- und Erdnoten für Tiefe sorgen. Das Finale ist mittel bis lang, frisch und feinwürzig, mit anhaltender Kirschfrucht. Ein eleganter, klassischer Spätburgunder – eher fein und saftig als schwer und kraftvoll. Herkunft & Stil Karl H. Johner sitzt in Bischoffingen am Kaiserstuhl. Das warme, sonnenreiche Klima des Kaiserstuhls bietet hervorragende Bedingungen für Spätburgunder. Gleichzeitig können die unterschiedlichen Böden und Höhenlagen für genügend Frische sorgen. Das ist für Pinot Noir entscheidend: Trotz des warmen badischen Klimas soll der Wein Spannung und Säure behalten. Der Stil von Karl H. Johner ist entsprechend nicht auf maximale Kraft ausgerichtet, sondern auf Frucht, Eleganz und Trinkfluss. Jahrgang 2021 Der 2021er ist jetzt sehr schön zugänglich. Die primäre Frucht hat sich bereits etwas mit würzigen und erdigen Noten verbunden, während die Säure für Frische sorgt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2030 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: nicht zwingend; 20 Minuten Luft im Glas reichen meist. Gerade beim kleinen Format würde ich ihn eher leicht gekühlt servieren. Bei 15 °C wirkt die Frucht besonders präzise und frisch. Perfekt zu Spätburgunder ist ein hervorragender Speisenbegleiter: Ente Gans Perlhuhn Kalb Schweinefilet Wildgeflügel Reh Pilzgerichte Risotto mit Pilzen Pasta mit Pilzen gebratener Lachs mildes Wild mittelkräftiger Käse Besonders schön ist Entenbrust mit Pilzen und einer leichten Jus. Die rote Frucht des Pinot Noir ergänzt das Fleisch, während die Säure die Sauce auffängt. Auch Pilzrisotto passt hervorragend.

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Karl H. Johner
Grauer Burgunder 2023
1066003-23N
Grauer Burgunder 2023 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Graue Burgunder 2023 von Karl H. Johner ist ein typischer Kaiserstühler Vertreter seiner Rebsorte: saftig, harmonisch und vielseitig, mit reifer gelber Frucht, feiner Würze und angenehmer Frische. Er verbindet die Kraft, die man von badischem Grauburgunder erwartet, mit einer für Johner typischen Eleganz. Charakter & Verkostung Im Glas zeigt sich ein helles Goldgelb mit leicht silbernen Reflexen. In der Nase dominieren reife Birne, gelber Apfel und Quitte, begleitet von Noten von Mirabelle, Melone und einem Hauch Zitrusfrucht. Dazu kommen feine Anklänge von Mandeln, Kräutern und dezenter Würze. Am Gaumen wirkt der Wein trocken, saftig und mittelkräftig, mit geschmeidiger Textur und harmonischer Säure. Die Frucht ist präsent, ohne üppig zu werden, und wird von einer feinen mineralischen Note begleitet. Das Finale ist fruchtbetont, ausgewogen und angenehm lang. Ein klassischer, eleganter Grauburgunder mit viel Trinkfluss und breiter gastronomischer Einsetzbarkeit. Herkunft Die Trauben stammen aus den Weinbergen rund um Bischoffingen am Kaiserstuhl. Der Kaiserstuhl zählt zu den wärmsten Weinregionen Deutschlands und bietet ideale Bedingungen für Burgundersorten. Die vulkanisch geprägten Böden und das sonnenreiche Klima sorgen für reife Frucht, während kühle Nächte die notwendige Frische bewahren. Jahrgang 2023 Der Jahrgang 2023 zeigt sich beim Grauburgunder besonders gelungen: klare Frucht gute Balance zwischen Reife und Frische harmonische Struktur sehr zugänglicher Stil Der Wein bereitet bereits jung viel Freude, besitzt aber genügend Substanz für einige Jahre Flaschenreife. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2030 Serviertemperatur: 8–10 °C Perfekt zu Grauburgunder gehört zu den vielseitigsten Speisenbegleitern überhaupt: Kalbfleisch Geflügel Schweinefilet Spargelgerichte Pilzgerichte Pasta mit Rahmsaucen Risotto Fisch Lachs Meeresfrüchte Quiche mildere Käsesorten Besonders gelungen ist die Kombination mit Kalbsrücken in leichter Rahmsauce oder einem Pilzrisotto. Auch zu einer klassischen badischen Küche mit Kalb und Gemüse passt er hervorragend.  

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Karl H. Johner
Grauer Burgunder 2024
1066003-24N
Grauer Burgunder 2024 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Graue Burgunder 2024 von Karl H. Johner präsentiert sich als frischer, präziser und eleganter Kaiserstühler Grauburgunder. Gegenüber dem 2023er liegt der Akzent stärker auf Frische, klarer Frucht und animierendem Trinkfluss, ohne die für die Rebsorte typische saftige Substanz zu verlieren. Charakter & Verkostung In der Nase Birne, gelber Apfel, Quitte und Mirabelle, dazu feine Zitrusnoten. Dahinter zeigen sich dezente Kräuter-, Mandel- und mineralische Nuancen. Am Gaumen trocken, saftig und harmonisch, mit reifer gelber Frucht, einer angenehm lebendigen Säure und geschmeidiger Textur. Der Wein wirkt ausgewogen und klar, ohne schwer oder breit zu werden. Das Finale ist frisch, fruchtig und feinwürzig, mit einer schönen mineralischen Spannung. Ein moderner, eleganter Grauburgunder mit viel Frische und hervorragendem Trinkfluss. Jahrgang 2024 Der 2024er wirkt im Vergleich zum Grauen Burgunder 2023 etwas frischer und präziser. 2023 → reifer, runder, etwas voller 2024 → frischer, klarer, lebendiger und geradliniger Für Liebhaber eines eher schlanken und gastronomischen Grauburgunders ist der 2024er besonders interessant. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2028–2030 Serviertemperatur: 8–10 °C Herkunft Karl H. Johner liegt in Bischoffingen am Kaiserstuhl. Das warme Kaiserstühler Klima sorgt für aromatische Reife und Substanz, während die Weinbergslagen und die kühleren Nächte die Frische bewahren. Die vulkanisch geprägten Böden tragen zusätzlich zur Struktur und mineralischen Anmutung bei. Perfekt zu Ein ausgesprochen vielseitiger Speisenbegleiter: Spargel Kalb Geflügel Schweinefilet Fisch Lachs Garnelen Meeresfrüchte Pilzgerichte Risotto Pasta mit hellen Saucen Flammkuchen Quiche mildere Käse Besonders schön zu Spargel mit Kalbsmedaillons oder Pilzrisotto. Durch seine Frische funktioniert er auch hervorragend zu gebratenem Fisch mit Zitronen- oder Kräuterbutter.

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Karl H. Johner
Beerenauslese Saint Patrick 2021 - halbe Flasche
1066012-21HF
Beerenauslese „Saint Patrick“ 2021 – 0,375 l Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Die Beerenauslese „Saint Patrick“ 2021 von Karl H. Johner ist ein edelsüßer, konzentrierter Dessertwein aus dem Kaiserstuhl. Die halbe Flasche passt perfekt zum Stil: viel aromatische Intensität auf kleinem Volumen, dazu eine schöne Balance aus Süße und Säure. Charakter & Verkostung In der Nase zeigt sich eine üppige, reife Frucht mit Noten von gelben Früchten, Honig und kandierten Zitrusfrüchten. Dazu kommen florale und leicht exotische Anklänge. Am Gaumen ist der Wein süß, konzentriert und cremig, aber nicht plump. Eine tragende Säure sorgt dafür, dass die hohe Süße lebendig bleibt. Typisch für eine gute Beerenauslese ist die Kombination aus Botrytiswürze, reifer Frucht und feiner Honignote. Das Finale ist lang, süß und fruchtbetont, mit einer schönen Frische im Nachhall. Ein konzentrierter, eleganter Süßwein mit viel Frucht und ausreichend Säure für Balance. Herkunft Karl H. Johner gehört zu den bekannten Qualitätsweingütern am Kaiserstuhl. Die Weinberge rund um Bischoffingen profitieren vom warmen, sonnenreichen Klima des Kaiserstuhls. Für eine Beerenauslese werden sehr reife, edelfaule Beeren selektiert. Die Botrytis cinerea – die sogenannte Edelfäule – entzieht den Beeren Wasser und konzentriert dadurch Zucker, Säure und Aromastoffe. Die Ernte erfolgt entsprechend sehr selektiv und von Hand. Was macht die Beerenauslese besonders? Bei einer Beerenauslese werden nur besonders reife, teilweise von Edelfäule befallene Beeren verwendet. Dadurch entstehen die typischen Aromen von: Honig kandierten Früchten getrockneten Aprikosen reifen gelben Früchten Zitruskonfit manchmal Safran und Botrytiswürze Das Entscheidende ist aber die Säure. Sie verhindert, dass ein solcher Wein lediglich süß und schwer wirkt. Jahrgang 2021 Der 2021er ist inzwischen wunderbar trinkbar und beginnt, neben seiner Frucht auch erste Reifearomen zu zeigen. Eine gute Beerenauslese besitzt allerdings eine sehr lange Lebensdauer. Bei optimaler Lagerung kann sie sich noch über viele Jahre, teilweise Jahrzehnte, entwickeln. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2040+ Serviertemperatur: 8–10 °C Dekantieren: nicht erforderlich. Vor dem Servieren ruhig etwas Temperatur annehmen lassen. Zu kalt wirkt ein edelsüßer Wein schnell aromatisch verschlossen. Perfekt zu Die klassische Begleitung sind natürlich Desserts, aber die besten Kombinationen sind oft überraschend: Foie gras Blauschimmelkäse Roquefort Gorgonzola gereifter Ziegenkäse Apfel- oder Birnentarte Crème brûlée Panna cotta Aprikosendesserts Tarte Tatin frische Früchte dunkle Schokolade Besonders schön ist Blauschimmelkäse mit etwas Birne oder Feigensenf. Die Süße des Weins nimmt die salzige Würze des Käses auf, während die Säure für Balance sorgt. Auch Tarte Tatin wäre eine hervorragende Kombination.

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Karl H. Johner
Weißer Burgunder & Chardonnay 2024
1066004-24N
Weißer Burgunder & Chardonnay 2024 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Die Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay verbindet die elegante, frische Art des Weißburgunders mit dem Schmelz und der Substanz des Chardonnay. Der 2024er wirkt dabei besonders klar, frisch und präzise, mit feiner gelber Frucht und einer schönen, cremigen Burgunder-Textur. Charakter & Verkostung In der Nase Birne, grüner und gelber Apfel, weißer Pfirsich und Mirabelle, dazu Zitrone und Limette. Feine Noten von weißen Blüten, Mandeln und Kräutern geben zusätzliche Komplexität. Am Gaumen trocken, saftig und elegant, mit einer lebendigen Säure und feinem Schmelz. Die Frucht wirkt klar und präzise, während der Chardonnay für etwas mehr Körper und Cremigkeit sorgt. Das Finale ist frisch, zitrisch und feinwürzig, mit einem angenehm nussigen Nachhall. Eine ausgewogene Burgunder-Cuvée, die Frische und Schmelz sehr schön miteinander verbindet. Die Geschichte des Weins Karl H. Johner steht am Kaiserstuhl für einen konsequent qualitätsorientierten, burgundisch geprägten Weinbau. Das Credo des Hauses lautet „Qualität entsteht im Weinberg“. Handarbeit, intensive Laubarbeit, Ertragsregulierung und eine sorgfältige Selektion des Leseguts bilden die Grundlage der Weine. Für die Cuvée werden Weißburgunder und Chardonnay aus verschiedenen Weinbergen rund um Bischoffingen miteinander verbunden. Die Lössböden und das Vulkanverwitterungsgestein des Kaiserstuhls liefern dabei unterschiedliche Komponenten: Frucht und Geschmeidigkeit treffen auf Würze und mineralische Struktur. Im Keller setzt Johner auf eine Kombination aus Edelstahl und gebrauchten 500-Liter-Barriques. 70 % des Weins reifen im Edelstahl, 30 % im Barrique. Die lange Lagerung auf der Feinhefe gibt dem Wein seinen zusätzlichen Schmelz und seine stoffige, leicht cremige Textur. Die erste Teilmenge des 2024ers wurde im Februar 2026 abgefüllt. Jahrgang 2024 2024 → frisch, geradlinig, zitrisch und präzise Damit ist der 2024er besonders interessant als Speisenwein. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2031 Serviertemperatur: 8–10 °C Herkunft Karl H. Johner liegt in Bischoffingen am Kaiserstuhl. Das warme Klima sorgt für reife Burgunderfrucht und Substanz. Gleichzeitig bewahren die Weinbergslagen und kühleren Nächte die nötige Säure und Frische. Gerade die Kombination aus Weißburgunder und Chardonnay funktioniert hier sehr gut: Der Kaiserstuhl bringt genügend Reife für den Chardonnay, während der Weißburgunder für Eleganz sorgt. Perfekt zuDie Kombination aus Frische, Schmelz und dezenter Holzwürze macht den Wein zu einem ausgesprochen vielseitigen Auch zu Geflügel und Kalb zeigt er seine Stärke: Maispoularde mit cremiger Geflügeljus, Kalbsrücken mit Morcheln oder gebratene Perlhuhnbrust mit Selleriepüree. Vegetarisch harmoniert er mit Spargel, Kürbis, Pilzen und cremigen Risotti, etwa einem Risotto mit Steinpilzen und Parmesan. Ein sehr vielseitiger Wein für die Küche: Spargel Zander Saibling Forelle Wolfsbarsch Garnelen Jakobsmuscheln Geflügel Kalb Risotto Pasta mit hellen Saucen Gemüsegerichte Flammkuchen milde Käsesorten Besonders schön: gebratener Zander mit Zitronenbutter und Kräutern. Auch weißer Spargel mit Kalbsrücken ist eine hervorragende Kombination.

Inhalt: 0.75 Liter (21,33 €* / 1 Liter)

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Karl H. Johner
Grauer Burgunder "X" 2023
1066011-23N
  Grauer Burgunder „X“ 2023 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Graue Burgunder „X“ 2023 von Karl H. Johner ist eine hochwertige, charaktervolle Selektion mit deutlich mehr Tiefe und Komplexität als der klassische Graue Burgunder. Der warme Jahrgang 2023 bringt reife gelbe Frucht, während der Ausbau für Struktur, Cremigkeit und Würze sorgt. Charakter & Verkostung In der Nase reife Birne, gelber Apfel, Quitte und Mirabelle, dazu Aprikose und gelbe Pflaume. Dahinter zeigen sich feine Mandel-, Kräuter- und Gewürznoten, ergänzt von einer dezenten mineralischen Anmutung. Am Gaumen trocken, konzentriert und kraftvoll, dabei bemerkenswert präzise. Die reife Frucht wird von einer lebendigen Säure getragen. Die Textur ist cremig und dicht, ohne schwer oder breit zu wirken. Im Finale kommen gelbe Frucht, Nuss und feine Würze zusammen. Der Nachhall ist lang und bleibt angenehm frisch. Ein substanzreicher Grauburgunder mit Tiefe und großer gastronomischer Klasse. „X“ – die besondere Qualität Der „X“ ist deutlich mehr als ein klassischer Grauburgunder für den unkomplizierten Genuss. Im Mittelpunkt stehen: Konzentration Struktur cremige Textur mineralische Spannung Würze Länge Reifepotenzial Dadurch bewegt er sich stilistisch eher in Richtung eines großen, gastronomischen Weißweins als eines klassischen Alltags-Grauburgunders. Jahrgang 2023 Der warme Jahrgang sorgt für reife, großzügige Frucht und viel Substanz. Gleichzeitig besitzt der Wein genügend Säure, um die Konzentration auszubalancieren. Jetzt bereits sehr attraktiv, dürfte er mit einigen Jahren Flaschenreife zusätzliche nussige und würzige Nuancen entwickeln. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2031–2034 Serviertemperatur: 9–11 °C Dekantieren: 15–30 Minuten können ihm guttun. Am besten nicht eiskalt servieren: Mit zunehmender Temperatur gewinnt der „X“ deutlich an Komplexität. Perfekt zu Dieser Wein verlangt nach einer etwas anspruchsvolleren Küche: Steinbutt Wolfsbarsch gebratener Zander Hummer Jakobsmuscheln Kalbsrücken Kalbsbries Geflügel mit Rahmsauce Morcheln Steinpilze Trüffel cremiges Risotto Pasta mit Pilzen kräftiger Spargel gereifter Bergkäse Besonders spannend wäre Steinbutt mit Morcheln und Beurre blanc. Die cremige Textur des Weins nimmt die Sauce auf, während seine Säure für Spannung sorgt.

Inhalt: 0.75 Liter (24,27 €* / 1 Liter)

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Karl H. Johner
Blauer Spätburgunder 2021
1066006-21N
Blauer Spätburgunder 2021 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Blaue Spätburgunder 2021 von Karl H. Johner ist ein eleganter, klassisch badischer Pinot Noir mit saftiger Kirschfrucht, feiner Würze und seidigem Tannin. Die 0,75-l-Flasche bietet gegenüber der zuvor genannten Halbflasche etwas mehr Raum für Entwicklung im Glas. Charakter & Verkostung In der Nase stehen rote Kirsche, Himbeere und Erdbeere im Vordergrund, begleitet von Waldbeeren, feinen Kräutern und dezenten erdigen Noten. Am Gaumen ist er trocken, frisch und geschmeidig. Die rote Frucht wirkt saftig und präzise, dazu kommen feinkörniges Tannin und eine lebendige Säure. Im Hintergrund zeigen sich würzige und leicht erdige Nuancen. Das Finale ist feinwürzig, frisch und angenehm anhaltend. Ein eher feiner und trinkanimierender Spätburgunder als ein schwerer Kraftwein. Herkunft Das Weingut Karl H. Johner befindet sich in Bischoffingen am Kaiserstuhl. Die warme, sonnenreiche Region gehört zu den besten deutschen Gebieten für Spätburgunder. Gerade beim Pinot Noir ist die Balance zwischen Reife und Frische entscheidend. Der Kaiserstuhl liefert genügend Wärme für reife Frucht, während die Weinberge gleichzeitig die notwendige Säure und Spannung bewahren können. Jahrgang 2021 Der Jahrgang ist inzwischen in einer sehr schönen Trinkphase: Die Primärfrucht ist noch präsent, wird aber zunehmend von würzigen und leicht erdigen Reifearomen ergänzt. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2031 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: 20–30 Minuten können ihm guttun. Ich würde ihn nicht zu warm servieren. Bei etwa 15 °C kommen Frische, Kirsche und die feine Pinot-Noir-Würze besonders schön zur Geltung. Perfekt zu Ein sehr vielseitiger Essenswein: Entenbrust Gans Perlhuhn Reh Kalb Schweinefilet Pilzgerichte Pilzrisotto Pasta mit Waldpilzen gebratener Lachs mildere Wildgerichte mittelkräftiger Käse Meine erste Wahl wäre Entenbrust mit Pilzen und einer leichten Jus. Auch Kalbsrücken mit Morcheln wäre eine hervorragende Kombination: Die feine Würze des Pinot Noir verbindet sich mit den Pilzaromen, während die Säure für Frische sorgt.  

Inhalt: 0.75 Liter (26,67 €* / 1 Liter)

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Karl H. Johner
Blauer Spätburgunder 2022
1066006-22N
Blauer Spätburgunder 2022 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Blaue Spätburgunder 2022 von Karl H. Johner ist ein klassischer, eleganter Kaiserstühler Pinot Noir mit saftiger roter Frucht, feiner Würze und geschmeidigem Tannin. Gegenüber dem 2021er wirkt der 2022er etwas reifer, runder und fruchtbetonter, bleibt aber angenehm frisch. Charakter & Verkostung In der Nase zeigen sich rote Kirsche, Sauerkirsche, Himbeere und Erdbeere, ergänzt durch dunklere Beeren. Dahinter liegen feine Noten von Veilchen, Kräutern, Unterholz und dezenter Würze. Am Gaumen ist der Wein trocken, saftig und mittelkräftig. Die Frucht wirkt reif und klar, die Säure gibt Spannung und Frische. Das Tannin ist feinkörnig und geschmeidig, ohne den Wein schwer wirken zu lassen. Im langen Nachhall verbinden sich Kirsche, Waldbeeren und feine Gewürznoten. Ein harmonischer, fruchtbetonter Spätburgunder mit klassischer Pinot-Noir-Frische. Die Geschichte des Weins Karl H. Johner gehört zu den Pionieren des modernen badischen Weinbaus. Nach seinem Önologie-Studium in Geisenheim und zehn Jahren Tätigkeit in England gründete er 1985 gemeinsam mit seiner Frau Irene das eigene Weingut in Bischoffingen. Seine große Leidenschaft galt von Beginn an den Burgundersorten und insbesondere der Frage, wie sich badischer Pinot Noir qualitativ an großen Vorbildern aus dem Burgund orientieren kann. Der konsequente Einsatz von Barriques war am Kaiserstuhl damals noch ungewöhnlich. Herkunft Karl H. Johner liegt in Bischoffingen am Kaiserstuhl, einer der traditionsreichsten Pinot-Noir-Regionen Deutschlands. Der Kaiserstuhl bringt durch sein warmes Klima sehr gute Voraussetzungen für reife, aromatische Spätburgundertrauben. Gleichzeitig sorgen die Höhenlagen und die unterschiedlichen Böden für die nötige Frische und Struktur. Jahrgang 2022 Der 2022er präsentiert sich etwas sonniger und reifer als der 2021er. Die rote Frucht steht stärker im Vordergrund, während die Tannine bereits angenehm zugänglich wirken. Er ist jetzt sehr schön zu trinken, muss aber nicht sofort geleert werden. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2029–2032 Serviertemperatur: 14–16 °C Dekantieren: etwa 20–30 Minuten, vor allem bei der jungen Flasche. Nicht zu warm servieren – um 15 °C wirkt er besonders elegant und saftig. Perfekt zu Der Wein ist ausgesprochen vielseitig: Entenbrust Perlhuhn Gans Kalb Reh Schweinefilet Pilzgerichte Pilzrisotto Pasta mit Waldpilzen gebratener Lachs Gemüse mit Röstaromen mittelkräftiger Käse Seine elegante Struktur und das feinkörnige Tannin machen den Wein zu einem hervorragenden Begleiter von Lamm, Geflügel und kräftigeren Fleischgerichten. Besonders stimmig sind Lammrücken mit Kräuterkruste, gebratene Wachtel mit Pilzen oder klassischer Rinderbraten mit dunkler Jus. Auch zu Wildgeflügel, Entenbrust mit Kirschen oder gebratenen Waldpilzen funktioniert der Wein sehr schön. Für eine vegetarische Kombination bietet sich ein cremiges Steinpilzrisotto mit Parmesan und Kräutern an.

Inhalt: 0.75 Liter (26,67 €* / 1 Liter)

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Karl H. Johner
Grauer Burgunder "SJ" 2022
1066005-22N
Grauer Burgunder „SJ“ 2022 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Graue Burgunder „SJ“ 2022 von Karl H. Johner ist die anspruchsvollere und konzentriertere Interpretation des Grauburgunders aus dem Hause Johner. Er verbindet die reife Frucht des Kaiserstuhls mit mehr Tiefe, Struktur, Würze und Länge als der klassische Graue Burgunder. Charakter & Verkostung In der Nase zeigen sich reife Birne, gelber Apfel, Quitte und Mirabelle, dazu etwas Aprikose und gelbe Pflaume. Feine Noten von Mandeln, Kräutern und mineralischer Würze sorgen für zusätzliche Komplexität. Am Gaumen wirkt der Wein trocken, kraftvoll und zugleich elegant. Die Frucht ist konzentriert und reif, begleitet von einer gut integrierten Säure. Die Textur ist cremig und dicht, ohne schwerfällig zu werden. Im langen Finale kommen gelbe Frucht, Nuss, Kräuter und eine feine mineralische Würze zusammen. Ein charaktervoller Grauburgunder mit viel Substanz, Tiefe und gastronomischer Klasse. Was macht den „SJ“ besonders? Im Vergleich zum normalen Grauen Burgunder 2023/2024 ist der SJ stärker auf Selektion, Konzentration und Komplexität ausgelegt. Während der klassische Grauburgunder vor allem durch Frische und Trinkfluss überzeugt, bringt der SJ mehr: Körper Konzentration cremige Textur Würze Länge Reifepotenzial Er eignet sich daher nicht nur als Aperitif oder unkomplizierter Essenswein, sondern kann einen ganzen anspruchsvollen Gang begleiten. Jahrgang 2022 Der warme Jahrgang bringt dem SJ eine reife, großzügige Frucht und viel Substanz. Durch seine Struktur hat der Wein inzwischen eine schöne erste Reife entwickelt, besitzt aber noch genügend Reserven. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2033 Serviertemperatur: 9–11 °C Dekantieren: nicht zwingend; 15–20 Minuten Luft im Glas sind empfehlenswert. Interessant ist, dass er mit etwas Temperatur deutlich an aromatischer Tiefe gewinnt. Deshalb nicht zu kalt servieren. Perfekt zu Dieser Grauburgunder verträgt deutlich kräftigere Gerichte als ein einfacher Grauburgunder: Kalbsrücken Kalbsbries Geflügel mit Rahmsauce gebratener Steinbutt Wolfsbarsch Lachs Hummer Jakobsmuscheln Steinpilze Morcheln Trüffelgerichte Risotto Pasta mit Pilzen kräftiger Spargel gereifter Bergkäse Besonders spannend: Steinbutt mit Beurre blanc und Morcheln. Die cremige Textur des SJ nimmt die Sauce auf, während die Säure genügend Spannung gegen die Reichhaltigkeit des Gerichts liefert.

Inhalt: 0.75 Liter (33,33 €* / 1 Liter)

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Karl H. Johner
Pinot Noir "Bischoffinger Steinbuck" 2020
1066007-20N
Pinot Noir „Bischoffinger Steinbuck“ 2020 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Pinot Noir „Bischoffinger Steinbuck“ 2020 ist ein lagengeprägter, anspruchsvoller Spätburgunder von Karl H. Johner. Gegenüber dem SJ steht hier die Herkunft und die mineralische Präzision noch stärker im Vordergrund: feine rote Frucht, Würze, Struktur und eine elegante, kühle Spannung. Charakter & Verkostung In der Nase rote und dunkle Kirsche, Himbeere und Waldbeeren, dazu Veilchen, getrocknete Kräuter und feine Gewürze. Mit etwas Luft kommen Unterholz, erdige Nuancen und eine dezente rauchig-mineralische Note hinzu. Am Gaumen trocken, konzentriert und präzise, mit einer sehr schönen Balance zwischen reifer Frucht und Frische. Das Tannin ist fein und griffig, die Säure sorgt für Spannung und Länge. Der Nachhall ist lang, würzig und mineralisch, mit anhaltender Kirsch- und Waldbeerenfrucht. Ein terroirgeprägter Pinot Noir mit Finesse und Struktur – weniger auf bloße Frucht, stärker auf Tiefe und Herkunft ausgerichtet. Die Lage „Bischoffinger Steinbuck“ Der Steinbuck gehört zu den renommierten Weinbergslagen rund um Bischoffingen. Der Name ist Programm: Die Lage ist von steinigen, vulkanisch geprägten Böden des Kaiserstuhls beeinflusst. Solche Böden können Wärme speichern und gleichzeitig Weine mit ausgeprägter Struktur und mineralischer Spannung hervorbringen.Gerade beim Spätburgunder ist diese Kombination interessant: Wärme → reife Frucht Steinige Böden → Struktur und Spannung Kaiserstühler Klima → aromatische Reife Das Ergebnis ist ein Pinot Noir, der trotz seiner Kraft nicht breit oder schwer wirkt. Jahrgang 2020 2020 ist für Spätburgunder ein sehr interessanter Jahrgang. Der Wein besitzt heute bereits erste Reife, gleichzeitig ist die Frucht noch sehr präsent. Das macht den Steinbuck 2020 momentan besonders spannend. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2033–2037 Serviertemperatur: 15–17 °C Dekantieren: etwa 30–60 Minuten, abhängig von der Flasche. Ich würde ihn nach dem Öffnen zunächst probieren. Ein guter Pinot Noir dieser Klasse kann sich über mehrere Stunden im Glas deutlich verändern. Perfekt zu Der Steinbuck 2020 verlangt nach etwas anspruchsvolleren Gerichten: Rehrücken Hirsch Fasan Entenbrust Taube Kalbsrücken Rinderfilet Steinpilze Morcheln Trüffel Pilzrisotto geschmorte Waldgerichte gereifter Comté gereifter Bergkäse Rehrücken mit Steinpilzen und einer dunklen Jus wäre meine erste Wahl. Auch Taube mit Pilzen passt hervorragend, weil die erdigen Pinot-Noten die dunkleren Aromen des Gerichts aufnehmen.

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Karl H. Johner
Blauer Spätburgunder SJ 2018
1066008-18N
Blauer Spätburgunder SJ 2018 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Blauer Spätburgunder „SJ“ 2018 von Karl H. Johner ist eine deutlich anspruchsvollere und reifere Pinot-Noir-Abfüllung als der klassische Blaue Spätburgunder. Der Jahrgang 2018 bringt heute eine schöne Verbindung aus reifer roter Frucht, Würze, seidigem Tannin und ersten komplexen Reifearomen. Charakter & Verkostung In der Nase zeigt sich eine elegante Pinot-Noir-Aromatik mit reifen Kirschen, Sauerkirsche, Himbeere und Waldbeeren. Dazu kommen mit zunehmender Luft Veilchen, getrocknete Kräuter, Unterholz und dezente erdige Würze. Die Reife des Jahrgangs bringt zusätzliche Nuancen von getrockneten Blüten, Tabak und feiner balsamischer Würze. Am Gaumen ist der SJ trocken, mittelkräftig bis kräftig und ausgesprochen geschmeidig. Die Frucht wirkt reifer und tiefer als beim einfachen Blauen Spätburgunder. Die Säure sorgt weiterhin für Spannung, während das Tannin inzwischen fein eingebunden und samtig wirkt. Das Finale ist lang, würzig und elegant, mit Kirsche, Waldbeeren und einem Hauch Unterholz. Ein gereifter, klassischer Pinot Noir mit viel Finesse – eher komplex und elegant als opulent. „SJ“ – die besondere Abfüllung Der SJ steht bei Karl H. Johner für eine besondere Spätburgunder-Selektion und ist qualitativ deutlich über dem einfachen Guts- bzw. Ortswein angesiedelt. Hier geht es weniger um unmittelbare Frucht und unkomplizierten Trinkfluss, sondern um: Tiefe komplexe Pinot-Noir-Aromatik feinere Tanninstruktur längeren Ausbau längeres Reifepotenzial Dadurch passt der Wein besonders gut in die Kategorie „großer badischer Spätburgunder“. Jahrgang 2018 Der Jahrgang 2018 war in Deutschland von einem warmen, sehr sonnigen und trockenen Vegetationsverlauf geprägt. Das zeigt sich heute im Wein: Die Frucht ist reif und großzügig, ohne dass der Wein seine Pinot-Noir-Eleganz verlieren muss.Nach rund acht Jahren Flaschenreife ist der SJ jetzt hervorragend trinkbar. Gleichzeitig besitzt er noch genügend Struktur für weitere Entwicklung. Trinkfenster: jetzt bis etwa 2030–2035 Serviertemperatur: 15–17 °C Dekantieren: ca. 30–45 Minuten, bei einer gut erhaltenen Flasche zunächst vorsichtig. Bei älteren Pinot Noirs würde ich eher sanft belüften als lange und aggressiv dekantieren. Perfekt zu Der SJ darf anspruchsvollere Gerichte begleiten: Rehrücken Hirsch Entenbrust Fasan Perlhuhn Kalbsrücken Rinderfilet Steinpilze Morcheln Trüffelgerichte kräftiges Pilzrisotto gereifter Comté gereifter Bergkäse Besonders schön wäre Rehrücken mit Steinpilzen und einer konzentrierten Jus. Die reife Kirschfrucht des Pinot Noir nimmt die Wildaromen auf, während die feine Säure und das gereifte Tannin die dunkle Sauce ausbalancieren.

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Karl H. Johner
Blauer Spätburgunder "SJ" 2020
1066008-20N
Blauer Spätburgunder „SJ“ 2020 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der Blauer Spätburgunder „SJ“ 2020 ist die anspruchsvollere Pinot-Noir-Abfüllung von Karl H. Johner. Im Vergleich zum SJ 2018 präsentiert sich der 2020er heute frischer, präziser und straffer, mit sehr schöner Balance zwischen reifer Kirschfrucht, Würze und feinem Tannin. Charakter & Verkostung Die Nase zeigt rote und dunkle Kirsche, Himbeere und Waldbeeren, dazu feine florale Noten von Veilchen. Mit etwas Luft kommen getrocknete Kräuter, Unterholz, Gewürze und eine dezente erdige Würze hinzu. Am Gaumen ist der Wein trocken, elegant und strukturiert. Die Frucht ist konzentriert, aber nicht schwer. Eine lebendige Säure verleiht dem Wein Spannung, während das feinkörnige Tannin für Länge und Struktur sorgt. Der Abgang ist lang, feinwürzig und mineralisch, mit anhaltender Kirsch- und Waldbeerenfrucht. Ein präziser, eleganter Pinot Noir mit Tiefe und sehr gutem Reifepotenzial. 2020 gegenüber 2018 Die beiden SJ-Jahrgänge sind besonders interessant nebeneinander: SJ 2018 reifer und wärmer großzügigere Frucht weichere, rundere Textur bereits stärker entwickelte Reifearomen jetzt sehr zugänglich SJ 2020 frischer und straffer präzisere Säure etwas dunklere Frucht mehr Spannung und Struktur noch deutlich mehr Entwicklungspotenzial Wenn der 2018er bereits die elegante Reife zeigt, ist der 2020er momentan der jugendlichere und spannungsvollere Wein. Jahrgang 2020 Der Jahrgang 2020 brachte in Deutschland einen insgesamt warmen, aber nicht so üppigen Charakter wie 2018. Gerade beim Spätburgunder kann das zu sehr schönen Weinen mit Frische, Struktur und aromatischer Präzision führen. Der SJ 2020 befindet sich jetzt in einer guten ersten Trinkphase, dürfte aber mit weiterer Flaschenreife deutlich komplexer werden. Trinkfenster: etwa 2026–2035 Serviertemperatur: 15–17 °C Dekantieren: ca. 30–45 Minuten. Bei einer hochwertigen Pinot-Noir-Flasche würde ich nach dem Öffnen zunächst ein Glas probieren und die Entwicklung beobachten. Herkunft & Stil Karl H. Johner arbeitet in Bischoffingen am Kaiserstuhl, einer der besten deutschen Regionen für Spätburgunder. Die warme Lage ermöglicht reife Trauben, während die unterschiedlichen Böden und Weinbergslagen für die notwendige Säure und mineralische Spannung sorgen. Beim SJ geht es nicht um maximale Extraktion, sondern um Tiefe, Präzision und Eleganz. Perfekt zu Der SJ 2020 passt zu Gerichten mit feiner, aber aromatischer Struktur: Rehrücken Hirsch Entenbrust Fasan Perlhuhn Kalbsrücken Steinpilze Morcheln Trüffel Pilzrisotto Rinderfilet gereifter Comté gereifter Bergkäse Meine erste Wahl wäre Rehrücken mit Steinpilzen und einer dunklen, nicht zu süßen Jus.

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Karl H. Johner
Blauer Spätburgunder "SJ" 2022
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Blauer Spätburgunder „SJ“ 2022 Karl H. Johner – Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden Der „SJ“ 2022 ist die anspruchsvollere Spätburgunder-Selektion von Karl H. Johner. Gegenüber dem normalen Blauen Spätburgunder 2022 zeigt er mehr Tiefe, Konzentration und Struktur, bleibt dabei aber typisch Pinot Noir: elegant, frisch und feinwürzig. Charakter & Verkostung In der Nase reife rote und dunkle Kirsche, Himbeere und Waldbeeren, dazu Veilchen, Kräuter und feine Gewürznoten. Mit etwas Luft kommen Unterholz, erdige Nuancen und dezente balsamische Töne hinzu. Am Gaumen trocken, saftig und präzise, mit reifer Frucht, lebendiger Säure und feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin. Der Wein besitzt deutlich mehr Druck als der einfache Blaue Spätburgunder, ohne schwer oder alkoholisch zu wirken. Das Finale ist lang, würzig und von dunkler Kirschfrucht getragen. Ein kraftvoller, aber eleganter Kaiserstühler Pinot Noir mit viel Spannung. Der Jahrgang 2022 Der warme Jahrgang bringt dem SJ eine reife, großzügige Frucht, gleichzeitig bewahrt der Wein genügend Säure für Frische und Balance. Im Vergleich zu den anderen SJ-Jahrgängen: 2018: reifer, weicher, bereits deutlich tertiärer 2020: straffer, kühler wirkend, präziser 2022: fruchtbetonter, voller und großzügiger, aber mit guter Spannung Der 2022er ist damit momentan der zugänglichste der drei SJ-Jahrgänge, besitzt aber noch erhebliches Entwicklungspotenzial. rinkfenster: etwa 2027–2035 Serviertemperatur: 15–17 °C Dekantieren: ca. 30–45 Minuten; zunächst ein Glas probieren und dann entscheiden. Perfekt zu Der SJ 2022 verträgt durchaus kräftigere Speisen: Rehrücken Hirsch Entenbrust Fasan Perlhuhn Kalbsrücken Rinderfilet Steinpilze Morcheln Trüffelgerichte kräftiges Pilzrisotto gereifter Comté gereifter Bergkäse Besonders stimmig: Rehrücken mit Steinpilzen und dunkler Jus.

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Weingut Karl H. Johner: Burgunderweine mit Charakter vom Kaiserstuhl in Baden

Das Weingut Karl H. Johner in Vogtsburg-Bischoffingen am Kaiserstuhl gehört zu den prägenden Pionieren des modernen badischen Qualitätsweinbaus. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 steht das Familienweingut für kraftvolle, elegante und charaktervolle Weine, die sich an den großen Vorbildern des französischen Burgunds orientieren. Besonders mit seinen Spätburgundern, Grauburgundern, Weißburgundern und Chardonnays hat sich das Weingut einen Namen gemacht.

Hinter dieser Entwicklung steht Karl Heinz Johner, der gemeinsam mit seiner Frau Irene nach langjähriger Tätigkeit im Ausland in seine badische Heimat zurückkehrte. Sein Ziel war damals ungewöhnlich: Er wollte am Kaiserstuhl Rotweine erzeugen, die sich durch Konzentration, Tiefe, Struktur und Eleganz von den verbreiteten, eher leicht ausgebauten Weinen der Region unterschieden. Die Inspiration dafür fand er im Burgund, dessen Pinot-Noir-Weine ihn nachhaltig beeindruckt hatten.

Heute verbindet die Familie Johner traditionelle Weinbergsarbeit mit einer eigenständigen, international geprägten Weinphilosophie. Konsequente Ertragsreduzierung, sorgfältige Handlese, strenge Traubenselektion und eine präzise Weinbereitung bilden die Grundlage. Das Ergebnis sind ausdrucksstarke Burgunderweine vom Kaiserstuhl, die Frucht, Kraft und Eleganz miteinander verbinden. Mit dem Johner Estate in Neuseeland hat die Familie ihre Leidenschaft für hochwertige Weine zudem auf die andere Seite der Welt getragen.

Die Geschichte des Weinguts Karl H. Johner

Die Geschichte des Weinguts beginnt im Jahr 1985. Nach rund zehn Jahren beruflicher Tätigkeit im Ausland gründeten Karl Heinz Johner und seine Frau Irene in ihrem Heimatort Bischoffingen ein eigenes Weingut.

Karl Heinz Johner hatte seine Ausbildung an der renommierten Weinbauschule in Geisenheim absolviert und anschließend wertvolle Erfahrungen in England gesammelt. Dort war er an der Entwicklung des englischen Weinbaus beteiligt und lernte die internationale Weinwelt aus einer neuen Perspektive kennen.

Besonders die großen Burgunderweine Frankreichs wurden für ihn zum Maßstab. Pinot Noir, Chardonnay und die Philosophie eines konsequent qualitätsorientierten Weinbaus prägten seine Vorstellungen.

Als Johner nach Baden zurückkehrte, dominierte am Kaiserstuhl vielerorts noch ein anderer Weinstil. Rotweine wurden häufig vergleichsweise leicht und unkompliziert ausgebaut. Eine aufwendige Vinifikation mit niedrigen Erträgen, intensiver Maischearbeit und Barriqueausbau war keineswegs selbstverständlich.

Karl Heinz Johner wollte dies verändern. Er begann, die Weinberge konsequent auf Qualität auszurichten und entwickelte Rotweine mit größerer Konzentration, ausgeprägter Struktur und internationalem Anspruch.

Seine Methoden stießen zunächst auf Skepsis. Sowohl unter Winzerkollegen als auch bei den zuständigen Behörden wurden seine Vorstellungen kritisch betrachtet. Doch Johner blieb seinem Weg treu.

Mit der Zeit entwickelte sich das junge Familienweingut zu einem der bekannten Wegbereiter eines neuen deutschen Rotweinstils. Die Weine fanden zunehmend Anerkennung bei Fachleuten und Weinliebhabern.

Damit gehört Karl Heinz Johner zu jener Generation von Winzern, die entscheidend dazu beigetragen hat, dass deutscher Spätburgunder heute international als anspruchsvoller Pinot Noir wahrgenommen wird.

Karl Heinz Johner: Ein Pionier des modernen deutschen Rotweins

Karl Heinz Johner zählt zu den Persönlichkeiten, die den deutschen Rotweinbau seit den 1980er-Jahren nachhaltig beeinflusst haben.

Sein Ansatz war für die damalige Zeit ungewöhnlich. Statt möglichst hohe Erträge anzustreben, konzentrierte er sich auf die Qualität der einzelnen Trauben. Durch sorgfältige Weinbergsarbeit, gezielte Ertragsreduzierung und eine intensive Selektion sollte das vorhandene Potenzial der Reben besser ausgeschöpft werden.

Besonders wichtig war ihm die Erkenntnis, dass große Rotweine bereits im Weinberg entstehen. Die Kellertechnik kann eine hochwertige Traube unterstützen, aber keine fehlende Qualität ersetzen.

Bei seinen Spätburgundern orientierte er sich an den großen Pinot-Noir-Weinen des Burgunds. Dabei ging es nicht darum, französische Weine einfach zu kopieren. Vielmehr wollte Johner zeigen, dass der Kaiserstuhl mit seinem warmen Klima und seinen besonderen Böden eigenständige Rotweine von internationalem Format hervorbringen kann.

Seine Weine sollten Kraft besitzen, ohne schwerfällig zu wirken. Konzentration sollte mit Eleganz verbunden werden, reife Frucht mit einer harmonischen Tanninstruktur.

Dieser Ansatz prägte nicht nur die Entwicklung des eigenen Weinguts. Er war zugleich Teil eines grundlegenden Wandels im deutschen Qualitätsweinbau.

Die Familie Johner und die nächste Generation

Das Weingut Karl H. Johner ist bis heute eng mit der Familie verbunden.

Neben Karl Heinz und Irene Johner spielt insbesondere ihr Sohn Patrick Johner eine wichtige Rolle in der Geschichte und Weiterentwicklung des Unternehmens.

Patrick sammelte internationale Erfahrungen, unter anderem während eines Praktikums in den Adelaide Hills in Australien. Gemeinsam mit seinem Vater beschäftigte er sich intensiv mit den Möglichkeiten, hochwertige Pinot-Noir-Weine auch außerhalb Europas zu erzeugen.

Diese internationale Perspektive führte die Familie schließlich nach Neuseeland. Dort entdeckten Karl Heinz und Patrick Johner klimatische Bedingungen, die für anspruchsvolle Burgunderrebsorten besonders interessant erschienen.

Die Familie verbindet damit zwei unterschiedliche Weinwelten: den traditionsreichen Kaiserstuhl in Baden und die vergleichsweise junge, dynamische Weinregion Wairarapa in Neuseeland.

Das gemeinsame Fundament bleibt die Leidenschaft für präzise Weinbergsarbeit, sorgfältige Vinifikation und Weine mit eigenständigem Charakter.

Bischoffingen am Kaiserstuhl: Die Heimat des Weinguts

Das Weingut befindet sich in Vogtsburg-Bischoffingen, einer der traditionsreichen Weinbaugemeinden am Kaiserstuhl.

Der Kaiserstuhl liegt im Südwesten Baden-Württembergs, westlich von Freiburg im Breisgau und unweit der französischen Grenze. Die Region gehört zum Weinbaugebiet Baden und ist insbesondere für ihre Burgunderrebsorten bekannt.

Geologisch handelt es sich beim Kaiserstuhl um ein ehemaliges Vulkangebiet. Seine Landschaft ist geprägt von Hügeln, steilen Weinbergen, Terrassen und mächtigen Lössablagerungen.

Das Klima zählt zu den wärmsten Deutschlands. Die geschützte Lage in der Oberrheinebene, zahlreiche Sonnenstunden und vergleichsweise milde Temperaturen schaffen hervorragende Voraussetzungen für den Weinbau.

Besonders Spätburgunder, Grauburgunder und Weißburgunder profitieren von diesen Bedingungen.

Die Wärme ermöglicht eine gute physiologische Reife der Trauben. Gleichzeitig können geeignete Hanglagen, unterschiedliche Bodenstrukturen und eine sorgfältige Bewirtschaftung dafür sorgen, dass die Weine ihre Frische und Eleganz bewahren.

Für Karl Heinz Johner bietet der Kaiserstuhl damit ideale Voraussetzungen, um seine Vorstellung von ausdrucksstarken Burgunderweinen zu verwirklichen.

Vulkanische Böden und Löss: Das Terroir des Kaiserstuhls

Die Böden des Kaiserstuhls gehören zu den besonderen geologischen Merkmalen der Region.

Der vulkanische Ursprung des Gebirges hat unterschiedliche Gesteinsformationen hinterlassen. Dazu gehören unter anderem vulkanische Verwitterungsböden und mineralreiche Gesteinsschichten.

Große Teile des Kaiserstuhls sind außerdem von mächtigen Lössablagerungen bedeckt, die während der Eiszeiten entstanden sind.

Löss ist ein feinkörniges Sediment, das Wasser und Nährstoffe gut speichern kann. In Verbindung mit Lehm entstehen tiefgründige Böden, die den Reben eine zuverlässige Versorgung ermöglichen.

Die vulkanisch geprägten Böden können dagegen andere Wachstumsbedingungen schaffen. Je nach Standort unterscheiden sich Wasserverfügbarkeit, Wärmespeicherung und Durchwurzelbarkeit.

Diese Vielfalt erlaubt es, verschiedene Rebsorten gezielt auf geeigneten Standorten anzubauen.

Für die Weine von Johner ist nicht allein die Bodenart entscheidend, sondern das Zusammenspiel von Klima, Hanglage, Rebsorte, Ertragsmenge und sorgfältiger Weinbergsarbeit.

Die Weinberge des Weinguts Karl H. Johner

Das Weingut bewirtschaftet Weinberge auf mehreren Gemarkungen rund um den Kaiserstuhl.

Die Rebflächen verteilen sich auf zahlreiche einzelne Parzellen, die unterschiedliche Böden, Hangneigungen und klimatische Bedingungen besitzen.

Zu den bekannten Herkunftsbezeichnungen im Sortiment gehören der Bischoffinger Steinbuck und der Oberrotweiler Eichberg.

Die verschiedenen Standorte ermöglichen es, sowohl klassische Burgunderweine als auch besondere Lagen- und Selektionsweine zu erzeugen.

Ein zentrales Element der Weinbergsarbeit ist die bewusste Begrenzung der Erträge. Statt möglichst viele Trauben pro Rebstock zu produzieren, konzentriert sich das Weingut auf eine ausgewogene Reife und aromatische Konzentration.

Dafür werden die Reben während der Vegetationsperiode intensiv betreut. Die Laubwand wird gepflegt, die Traubenzone bei Bedarf entblättert und überschüssige Trauben werden entfernt.

Diese Maßnahmen verbessern die Belüftung der Trauben und können eine gleichmäßigere Reife unterstützen.

Die Weinlese erfolgt von Hand. Anschließend werden die Trauben sorgfältig sortiert, damit möglichst nur gesundes und hochwertiges Lesegut in den Keller gelangt.

Grüne Lese und kompromisslose Qualitätsorientierung

Ein besonders wichtiger Bestandteil der Philosophie von Karl Heinz Johner ist die sogenannte grüne Lese.

Bei dieser Maßnahme werden bereits während der Vegetationsperiode ausgewählte Trauben entfernt, bevor sie vollständig ausgereift sind.

Dadurch verteilt sich die Leistungsfähigkeit der Rebe auf eine geringere Anzahl von Trauben. Ziel ist eine bessere Reifeentwicklung und eine höhere Konzentration der verbleibenden Beeren.

Die grüne Lese gehört heute bei vielen hochwertigen Weingütern zum festen Bestandteil der Weinbergsarbeit. Als Johner in den 1980er-Jahren damit begann, war eine derart konsequente Ertragsregulierung jedoch keineswegs selbstverständlich.

Auch die Handlese spielt eine wichtige Rolle. Sie ermöglicht eine gezielte Auswahl der Trauben und eine schonende Verarbeitung.

Für das Weingut gilt der Grundsatz, dass die Qualität des fertigen Weins bereits lange vor der Ernte entschieden wird.

Die Verbindung aus sorgfältiger Laubarbeit, niedrigen Erträgen, präziser Bestimmung des Lesezeitpunkts und strenger Selektion bildet die Grundlage für die charaktervolle Stilistik des Hauses.

Die wichtigsten Rebsorten von Karl H. Johner

Das Weingut besitzt ein bemerkenswert vielseitiges Rebsortenspektrum.

Nach eigenen Angaben kultiviert Johner acht weiße und neun rote Rebsorten. Besonders wichtig sind die klassischen Burgundersorten, die am Kaiserstuhl hervorragende Bedingungen vorfinden.

Weiße Rebsorten: Rivaner, Auxerrois, Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Riesling und Gewürztraminer.

Rote Rebsorten: Blauer Spätburgunder, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Dorsa, Cabernet Dorio, Cabernet Cubin, Cabernet Mitos, 36er und Dakapo.

Im Mittelpunkt stehen Spätburgunder beziehungsweise Pinot Noir sowie Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay.

Daneben ermöglichen die internationalen Rebsorten und unterschiedlichen Kreuzungen die Erzeugung eigenständiger Rotweincuvées.

Diese Vielfalt zeigt die Experimentierfreude des Weinguts und seine Bereitschaft, die Möglichkeiten des Kaiserstuhls über die klassischen Rebsorten hinaus zu erkunden.

Spätburgunder: Das Herzstück des Weinguts Johner

Keine Rebsorte ist so eng mit der Geschichte des Weinguts verbunden wie Spätburgunder.

Die international als Pinot Noir bekannte Sorte gehört zu den anspruchsvollsten roten Rebsorten der Welt. Ihre dünnen Beerenschalen, ihre Empfindlichkeit gegenüber Witterungseinflüssen und ihre besondere Reaktion auf unterschiedliche Standorte stellen hohe Anforderungen an den Winzer.

Gleichzeitig besitzt Pinot Noir die Fähigkeit, besonders elegante und komplexe Rotweine hervorzubringen.

Karl Heinz Johner erkannte dieses Potenzial früh und machte die Rebsorte zum Mittelpunkt seiner Arbeit.

Sein Vorbild waren die großen Rotweine des Burgunds. Dort entstehen aus Pinot Noir Weine, die Frucht, Struktur, Finesse und Reifepotenzial miteinander verbinden.

Am Kaiserstuhl entwickelte Johner eine eigenständige Interpretation dieser Stilistik.

Die Trauben werden sorgfältig von Hand gelesen, entrappt und während der Maischegärung behutsam verarbeitet. Ziel ist es, Farbe, Frucht und Tannine in einem ausgewogenen Verhältnis zu extrahieren.

Je nach Wein und Qualitätsstufe erfolgt anschließend eine Reifephase im Eichenholz.

Die Spätburgunder von Johner zeigen häufig Aromen von reifen Kirschen, dunklen Beeren, feinen Gewürzen und gelegentlich schokoladigen oder erdigen Nuancen.

Am Gaumen verbinden sie Konzentration mit einer geschmeidigen Tanninstruktur und einer harmonischen Säure.

Pinot Noir vom Kaiserstuhl: Burgundische Inspiration aus Baden

Der Pinot Noir vom Kaiserstuhl zeigt die grundlegende Handschrift des Hauses.

Die warme Region ermöglicht eine gute Reife der Spätburgundertrauben. Gleichzeitig sorgt die sorgfältige Weinbergsarbeit dafür, dass Frucht und Struktur in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Johner legt großen Wert auf den richtigen Erntezeitpunkt. Entscheidend ist nicht allein der Zuckergehalt, sondern auch die Reife der Schalen und Kerne sowie das Verhältnis von Frucht, Säure und Tanninen.

Die Trauben werden schonend verarbeitet. Während der Gärung wird der Tresterhut regelmäßig untergetaucht, damit die gewünschten Inhaltsstoffe kontrolliert aus den Beerenschalen gelöst werden.

Die Weine zeigen typischerweise eine intensive Kirschfrucht, dunkle Beeren und eine feine Würze.

Der Ausbau im Holz kann zusätzliche Komplexität und eine geschmeidige Struktur verleihen.

Damit steht der Pinot Noir vom Kaiserstuhl für die Verbindung aus badischer Herkunft und der internationalen Burgunderphilosophie des Weinguts.

Bischoffinger Steinbuck: Spätburgunder aus einer besonderen Lage

Der Bischoffinger Steinbuck gehört zu den bekannten Lagenbezeichnungen im Sortiment von Karl H. Johner.

Die Lage befindet sich bei Bischoffingen am Kaiserstuhl und besitzt damit unmittelbaren Bezug zur Heimat des Weinguts.

Mit dem Pinot Noir Bischoffinger Steinbuck zeigt Johner, wie sich ausgewähltes Lesegut aus einer bestimmten Herkunft in einem eigenständigen Wein ausdrücken kann.

Die sorgfältige Ertragsregulierung, eine konsequente Selektion der Trauben und die aufwendige Kellerarbeit bilden die Grundlage für die Qualität.

Im Vergleich zu einfacheren Spätburgundern steht bei einem solchen Lagenwein stärker die Verbindung aus Konzentration, Struktur und Reifepotenzial im Mittelpunkt.

Der Steinbuck ist damit ein interessantes Beispiel für den Anspruch des Weinguts, das Potenzial einzelner Kaiserstühler Weinberge herauszuarbeiten.

Blauer Spätburgunder SJ: Die Selektion Johner

Eine besondere Stellung im Sortiment besitzt der Blaue Spätburgunder SJ.

Die Abkürzung SJ steht für Selektion Johner und kennzeichnet hochwertige Selektionsweine des Hauses.

Bei diesen Weinen stehen besonders sorgfältig ausgewählte Trauben und eine anspruchsvolle Vinifikation im Mittelpunkt.

Der Spätburgunder SJ zeigt eine konzentrierte Interpretation der Rebsorte. Typische Aromen reichen von dunklen Kirschen und reifen Beeren bis zu würzigen und erdigen Noten.

Die Reife im Eichenholz unterstützt die Entwicklung zusätzlicher Komplexität und einer harmonischen Tanninstruktur.

Am Gaumen besitzt der Wein eine ausgeprägte Fülle und Dichte, soll dabei aber die für hochwertige Pinot-Noir-Weine wichtige Eleganz bewahren.

Die Selektion Johner verdeutlicht besonders eindrucksvoll die ursprüngliche Vision des Gründers: Spätburgunder vom Kaiserstuhl mit Tiefe, Struktur und internationalem Anspruch.

Oberrotweiler Eichberg: Ein weiterer Ausdruck des Kaiserstuhls

Mit dem Oberrotweiler Eichberg besitzt das Weingut eine weitere bekannte Herkunft im Bereich seiner hochwertigen Spätburgunder.

Die Lage befindet sich bei Oberrotweil und gehört zur abwechslungsreichen Weinlandschaft des Kaiserstuhls.

Der Eichberg steht für eine eigenständige Herkunft, deren Eigenschaften durch die Arbeit im Weinberg und die anschließende Vinifikation herausgearbeitet werden können.

Johner hat in der Vergangenheit auch hochwertige Spätburgunder-Selektionen aus dieser Lage erzeugt.

Gerade die Möglichkeit, unterschiedliche Parzellen und Lagen separat zu betrachten, gehört zu den Stärken des Weinguts.

Sie erlaubt es, die Vielfalt des Kaiserstuhls nicht nur über verschiedene Rebsorten, sondern auch über die Herkunft einzelner Weine erlebbar zu machen.

Grauburgunder: Kraft, Schmelz und badische Eleganz

Neben Spätburgunder gehört Grauburgunder zu den wichtigsten Rebsorten des Kaiserstuhls.

Die Sorte, international als Pinot Gris bekannt, ist eine natürliche Mutation des Pinot Noir und besitzt rötlich bis grauviolett gefärbte Beerenschalen.

Das warme Klima Badens bietet hervorragende Voraussetzungen für eine gute Traubenreife.

Bei Johner entstehen daraus Weine mit einer ausgeprägten Frucht, angenehmer Fülle und einer harmonischen Struktur.

Typische Aromen sind reife Birnen, Äpfel, Melonen und gelegentlich exotische Früchte.

Am Gaumen zeigt der Grauburgunder häufig einen cremigen Schmelz und eine angenehme Kraft, ohne seine Frische vollständig zu verlieren.

Diese Verbindung aus Fülle und Eleganz macht Grauburgunder zu einem vielseitigen Speisenbegleiter.

Die Weine passen besonders gut zu Geflügel, gebratenem Fisch, Pasta und Gerichten mit cremigen Saucen.

Grauer Burgunder SJ: Die anspruchsvolle Selektion

Mit dem Grauen Burgunder SJ zeigt das Weingut eine besonders hochwertige Interpretation dieser klassischen badischen Rebsorte.

Für die Selektion stehen die Qualität des Leseguts und eine sorgfältige Verarbeitung im Vordergrund.

Die Weine können durch eine längere Reifephase und den gezielten Einsatz von Holz zusätzliche Tiefe und Struktur entwickeln.

Typisch sind reife Fruchtaromen, eine ausgeprägte Fülle und eine harmonische Verbindung von Frucht und Würze.

Die Selektion richtet sich an Weinliebhaber, die Grauburgunder nicht nur als unkomplizierten Alltagswein verstehen, sondern seine Möglichkeiten als komplexen, gehaltvollen Weißwein entdecken möchten.

Damit zeigt Johner, dass die Burgunderphilosophie des Hauses nicht auf Rotweine beschränkt ist.

Weißburgunder und Chardonnay: Eine besondere Cuvée

Eine der interessantesten Besonderheiten des Weinguts ist die Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay.

Nach eigenen Angaben entwickelte Johner bereits 1993 eine eigenständig vermarktete Cuvée dieser beiden Rebsorten und gehörte damit zu den Vorreitern einer damals ungewöhnlichen Kombination in Deutschland.

Die Trauben stammen aus unterschiedlichen Weinbergen, überwiegend von Löss- und Lehmböden.

Weißburgunder bringt eine elegante, eher zurückhaltende Aromatik sowie Schmelz und Fülle mit. Chardonnay ergänzt die Cuvée um zusätzliche Frucht und Struktur.

Typische Aromen reichen von Äpfeln und Birnen bis zu Zitrusfrüchten und feinen Ananasnoten.

Ursprünglich wurde die Cuvée vollständig in gebrauchten Barriques vergoren und ausgebaut. Seit 2003 setzt das Weingut stärker auf die natürliche Frucht der Rebsorten.

Nach den veröffentlichten Angaben erfolgt deshalb nur noch ein Teil der Gärung und Reifung im Barrique. Der übrige Wein wird so ausgebaut, dass die sortentypische Aromatik stärker im Vordergrund steht.

Eine längere Reifephase auf der Feinhefe verleiht dem Wein zusätzlichen Schmelz und Komplexität.

Das Ergebnis ist ein charaktervoller Weißwein, der die Eleganz des Weißburgunders mit der Struktur des Chardonnay verbindet.

Chardonnay SJ: Burgundische Weißweinkultur am Kaiserstuhl

Der Chardonnay SJ gehört zu den anspruchsvollen Weißweinen des Weinguts.

Chardonnay ist eine der wichtigsten weißen Rebsorten des Burgunds und besitzt eine außergewöhnliche Fähigkeit, unterschiedliche Böden, klimatische Bedingungen und Ausbauformen widerzuspiegeln.

Am Kaiserstuhl findet die Rebsorte ein vergleichsweise warmes Klima, das eine gute Traubenreife ermöglicht.

Für hochwertige Chardonnay-Weine ist die Balance zwischen Frucht, Säure, Struktur und Holzeinfluss entscheidend.

Die Weine von Johner zeigen häufig Aromen von Äpfeln, Zitrusfrüchten und Ananas. Je nach Ausbau können feine würzige Noten und dezente Anklänge von Vanille hinzukommen.

Der Einsatz von Holz soll dabei nicht die Frucht überdecken, sondern dem Wein zusätzliche Tiefe verleihen.

Mit seiner Verbindung aus reifer Frucht, Struktur und Eleganz repräsentiert Chardonnay SJ die burgundisch inspirierte Weißweinphilosophie des Hauses.

Weißer Burgunder SJ: Finesse und Struktur

Auch Weißburgunder besitzt innerhalb der Selektion Johner einen besonderen Stellenwert.

Die Rebsorte gehört zu den klassischen Burgundersorten und bringt häufig elegante Weine mit feiner Frucht und harmonischer Säure hervor.

In den warmen Lagen des Kaiserstuhls entwickelt Weißburgunder eine angenehme Reife und Fülle.

Bei sorgfältiger Ertragsregulierung und einer präzisen Weinbereitung können daraus besonders strukturierte und komplexe Weißweine entstehen.

Typische Aromen sind Birnen, Äpfel, Zitrusfrüchte und feine nussige Noten.

Der Weißburgunder SJ steht für eine anspruchsvolle Interpretation der Rebsorte, bei der nicht allein Frische, sondern auch Textur, Länge und Reifepotenzial eine wichtige Rolle spielen.

Sauvignon Blanc, Auxerrois und weitere Weißweine

Obwohl das Weingut besonders für seine Burgunderweine bekannt ist, umfasst das Sortiment auch weitere interessante weiße Rebsorten.

Sauvignon Blanc bringt aromatische Weine hervor, die je nach Reifegrad und Jahrgang Noten von Stachelbeeren, Zitrusfrüchten, Kräutern und exotischen Früchten zeigen können.

Auxerrois gehört zur Burgunderfamilie und besitzt eine eher dezente Frucht sowie eine weiche, harmonische Struktur. Die Rebsorte eignet sich besonders für elegante, zugängliche Weißweine.

Rivaner beziehungsweise Müller-Thurgau steht für eine frische, unkomplizierte Seite des Sortiments. Die Weine zeigen häufig florale und feinfruchtige Aromen.

Riesling bringt eine lebendige Säure und eine charakteristische Frucht mit. Auch wenn die Sorte am Kaiserstuhl nicht dieselbe Bedeutung besitzt wie an Mosel oder Rhein, bietet sie interessante Möglichkeiten.

Gewürztraminer ergänzt das Sortiment um eine besonders aromatische Rebsorte, die häufig durch Rosenblüten, exotische Früchte und würzige Noten geprägt ist.

Die Vielfalt dieser Rebsorten zeigt, dass sich Johner nicht ausschließlich auf die klassischen Burgundersorten beschränkt.

Merlot und Cabernet Sauvignon: Internationale Rebsorten in Baden

Neben Spätburgunder kultiviert das Weingut auch Merlot und Cabernet Sauvignon.

Diese international verbreiteten Rebsorten besitzen andere Eigenschaften als Pinot Noir.

Merlot bringt häufig eine weiche, fruchtbetonte Struktur mit Aromen von Pflaumen, Kirschen und dunklen Beeren hervor.

Cabernet Sauvignon ist dagegen für seine kräftigere Tanninstruktur, dunkle Frucht und sein häufig ausgeprägtes Reifepotenzial bekannt.

In Kombination können beide Sorten interessante Rotweincuvées ergeben, bei denen Fruchtfülle, Struktur und Würze miteinander verbunden werden.

Die warmen Bedingungen des Kaiserstuhls bieten grundsätzlich gute Voraussetzungen für die Reife dieser Sorten, wobei die Ergebnisse stark vom jeweiligen Jahrgang abhängen.

Mit dem Anbau internationaler Rotweinrebsorten zeigt Johner seine Offenheit gegenüber unterschiedlichen Weinstilen und seine Bereitschaft, das Potenzial der Region weiter auszuloten.

Rotwein Cuvée Maximilian: Eine eigenständige Interpretation

Die Rotwein Cuvée Maximilian gehört zu den bekannten Weinen des Hauses.

Sie steht für die Möglichkeit, unterschiedliche rote Rebsorten zu einem harmonischen Gesamtbild zu verbinden.

Während bei sortenreinem Spätburgunder der Charakter einer einzelnen Rebsorte im Mittelpunkt steht, erlaubt eine Cuvée eine andere Herangehensweise.

Frucht, Tanninstruktur, Würze und Fülle können durch die Zusammenstellung verschiedener Partien gezielt aufeinander abgestimmt werden.

Die Cuvée Maximilian zeigt damit eine weitere Seite der Weinphilosophie von Johner: den Anspruch, nicht nur sortentypische Weine, sondern auch eigenständige Rotweinkompositionen zu erzeugen.

Rosé Luise und Blanc de Noir

Das Sortiment wird durch Roséweine und Blanc de Noir ergänzt.

Der Rosé Luise gehört zu den bekannten Roséweinen des Hauses. In dokumentierten Jahrgängen wurde er als Cuvée aus Spätburgunder und Merlot erzeugt.

Typisch sind fruchtige Aromen von Erdbeeren, roten Beeren und gelegentlich schwarzen Johannisbeeren.

Am Gaumen zeigt sich ein harmonischer, fruchtbetonter Stil mit angenehmer Fülle.

Ein Blanc de Noir wird dagegen aus roten Trauben erzeugt, deren Saft nur kurz oder möglichst gar nicht mit den farbgebenden Beerenschalen in Kontakt kommt.

So entsteht ein heller Wein, der die Frische eines Weißweins mit bestimmten strukturellen Eigenschaften roter Rebsorten verbinden kann.

Diese Weine zeigen die Vielseitigkeit der Burgunderrebsorten und erweitern das Sortiment um frische, unkomplizierte Genussmöglichkeiten.

Die moderne Kellerei in Bischoffingen

Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Weinguts war der Bau einer neuen Kellerei.

Im Jahr 1991 begann die Familie Johner mit der Errichtung des Gebäudes in Bischoffingen.

Ziel war es, die technischen Voraussetzungen für eine besonders schonende Traubenverarbeitung zu schaffen.

Gleichzeitig sollte das Gebäude architektonisch zum Ort passen und die Ortseinfahrt aufwerten.

Es entstand eine markante, beinahe klosterartig wirkende Kellerei mit Turm, weit ausladenden Dächern und massivem Mauerwerk.

Die Anlage verbindet eine traditionelle architektonische Erscheinung mit den Anforderungen einer modernen Weinproduktion.

Für Johner ist der Keller kein Ort, an dem aus durchschnittlichen Trauben große Weine gemacht werden sollen. Vielmehr geht es darum, das Potenzial hochwertiger Trauben durch präzise Verarbeitung zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Maischegärung und Barriqueausbau

Besonders bei den Spätburgundern spielt die Weinbereitung eine wichtige Rolle.

Pinot Noir besitzt vergleichsweise dünne Beerenschalen und verlangt deshalb eine besonders behutsame Verarbeitung.

Nach der Handlese und Selektion werden die Trauben schonend entrappt. Anschließend erfolgt die Maischegärung in geeigneten Gärbehältern.

Während dieser Phase wird der Tresterhut regelmäßig untergetaucht. Dadurch können Farbe, Aromen und Tannine kontrolliert aus den Beerenschalen gelöst werden.

Für bestimmte Pinot-Noir-Weine beschreibt Johner eine gesamte Maischestandzeit von ungefähr vier Wochen.

Im Anschluss erfolgt die Reifung im Eichenholz. Für einzelne hochwertige Spätburgunder dokumentiert das Weingut einen Ausbau von rund zwölf Monaten in neuen Barriques.

Der Holzausbau kann zusätzliche Struktur und Komplexität verleihen. Gleichzeitig unterstützt er die Entwicklung und Harmonisierung der Tannine.

Entscheidend ist die Balance: Das Holz soll die natürliche Frucht und die Herkunft des Weins ergänzen, nicht vollständig überdecken.

Selektion Johner: Die hochwertigen Weine des Hauses

Die Bezeichnung Selektion Johner, abgekürzt SJ, steht für besonders anspruchsvolle Weine des Weinguts.

Im Mittelpunkt stehen sorgfältig ausgewählte Trauben, eine konsequente Qualitätsorientierung und eine Weinbereitung, die auf Struktur, Komplexität und Reifepotenzial ausgerichtet ist.

Zu den dokumentierten Selektionsweinen gehören unter anderem:

Blauer Spätburgunder SJ – konzentrierter Pinot Noir mit Tiefe, dunkler Frucht und strukturierter Eleganz.

Grauer Burgunder SJ – gehaltvoller Grauburgunder mit Fülle, Schmelz und komplexer Aromatik.

Weißer Burgunder SJ – eleganter Weißburgunder mit Struktur und Reifepotenzial.

Chardonnay SJ – anspruchsvoller Chardonnay mit reifer Frucht, feiner Würze und ausgewogenem Holzeinsatz.

Die SJ-Weine zeigen besonders deutlich den ursprünglichen Anspruch des Gründers, hochwertige Weine mit internationalem Format zu erzeugen.

Johner Estate in Neuseeland: Weinbau auf zwei Kontinenten

Eine außergewöhnliche Besonderheit der Familie Johner ist ihr Engagement in Neuseeland.

Nachdem Karl Heinz Johner und sein Sohn Patrick internationale Erfahrungen gesammelt hatten, beschäftigten sie sich intensiv mit den Weinbaubedingungen der südlichen Hemisphäre.

Besonders die Region Wairarapa auf der Nordinsel Neuseelands weckte ihr Interesse.

Das vergleichsweise kühle und trockene Klima bietet interessante Voraussetzungen für Pinot Noir und weitere anspruchsvolle Rebsorten.

Im Jahr 2001 erwarb die Familie Land am Ruamahunga River und begann mit dem Aufbau des Johner Estate.

Die Weinberge wurden unter anderem mit Pinot Noir, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Riesling und weiteren internationalen Rebsorten bepflanzt.

Damit entstand ein zweites Weingut, das die europäische Weinphilosophie der Familie mit den besonderen klimatischen Bedingungen Neuseelands verbindet.

Die Familie kann dadurch Erfahrungen aus zwei sehr unterschiedlichen Weinregionen miteinander vergleichen und ihre Kenntnisse über Rebsorten, Weinbergsarbeit und Vinifikation weiterentwickeln.

Wairarapa und Gladstone: Die zweite Heimat der Familie Johner

Das Johner Estate liegt in der Weinregion Wairarapa, insbesondere im Gebiet Gladstone.

Wairarapa befindet sich im Süden der neuseeländischen Nordinsel und ist für hochwertige Pinot-Noir-Weine bekannt.

Das Klima unterscheidet sich deutlich vom warmen Kaiserstuhl. Kühlere Temperaturen, eine lange Vegetationsperiode und ausgeprägte Temperaturunterschiede können eine langsame Reife der Trauben begünstigen.

Besonders Pinot Noir profitiert von diesen Bedingungen.

Die Familie Johner überträgt ihre Erfahrungen aus Baden auf die neuseeländischen Weinberge, berücksichtigt dabei aber die eigenständigen Eigenschaften der Region.

Die Weine sollen nicht einfach Kopien ihrer deutschen Pendants sein. Vielmehr geht es darum, die unterschiedlichen klimatischen und geologischen Voraussetzungen erkennbar zu machen.

So verbindet die Familie zwei Weinregionen, die auf unterschiedliche Weise hervorragende Bedingungen für Burgunderrebsorten bieten.

Zwei Weinlesen pro Jahr: Ein internationaler Erfahrungsschatz

Die Arbeit auf zwei Kontinenten bietet der Familie Johner eine ungewöhnliche Möglichkeit.

Während in Deutschland die Weinlese im Herbst stattfindet, werden die Trauben in Neuseeland aufgrund der umgekehrten Jahreszeiten im europäischen Frühjahr geerntet.

Dadurch kann die Familie innerhalb eines Jahres zwei unterschiedliche Vegetationsperioden und Weinlesen begleiten.

Diese Erfahrung ermöglicht einen intensiven Vergleich von Jahrgängen, klimatischen Bedingungen und Rebsorten.

Besonders bei Pinot Noir und Chardonnay ist der Austausch zwischen beiden Weinregionen interessant.

Die Verbindung von Kaiserstuhl und Wairarapa unterstreicht den internationalen Charakter des Familienunternehmens.

Gleichzeitig bleibt das badische Weingut in Bischoffingen der historische Ursprung dieser außergewöhnlichen Entwicklung.

Die Stilistik der Weine von Karl H. Johner

Die Weine von Karl H. Johner besitzen eine charakteristische Handschrift, die sich durch Konzentration, reife Frucht, Struktur und Eleganz auszeichnet.

Bei den Rotweinen steht insbesondere Pinot Noir im Mittelpunkt. Die Weine zeigen häufig intensive Kirsch- und Beerenaromen, feine Würze und eine harmonische Tanninstruktur.

Der Barriqueausbau kann zusätzliche Komplexität verleihen, soll aber die natürliche Frucht nicht überdecken.

Bei den Weißweinen spielen Fülle, Schmelz und eine ausgewogene Säure eine wichtige Rolle.

Grauburgunder und Weißburgunder zeigen die klassische badische Burgunderstilistik. Chardonnay ergänzt das Sortiment um eine international geprägte Rebsorte mit großem Potenzial für komplexe Weißweine.

Die Selektionsweine besitzen häufig zusätzliche Konzentration und Struktur.

Das gemeinsame Ziel bleibt jedoch immer die Balance zwischen Kraft und Eleganz.

Was macht das Weingut Karl H. Johner besonders?

Pionier des modernen deutschen Rotweins: Karl Heinz Johner gehörte zu den frühen Vertretern eines international orientierten, qualitätsbewussten Spätburgunderstils.

Gründung 1985: Das Familienweingut entstand nach langjähriger internationaler Erfahrung von Karl Heinz und Irene Johner.

Burgund als Vorbild: Pinot Noir und Chardonnay sowie die Philosophie großer Burgunderweine prägen das Weingut seit seiner Gründung.

Kaiserstuhl als Heimat: Die warmen Lagen rund um Bischoffingen bieten hervorragende Voraussetzungen für hochwertige Burgunderrebsorten.

Konsequente Ertragsreduzierung: Grüne Lese, sorgfältige Laubarbeit und gezielte Traubenselektion gehören zu den zentralen Qualitätsmaßnahmen.

Handlese: Die Trauben werden von Hand gelesen und sorgfältig sortiert.

Selektion Johner: Die SJ-Weine stehen für besonders anspruchsvolle Interpretationen von Spätburgunder, Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay.

Bekannte Lagen: Bischoffinger Steinbuck und Oberrotweiler Eichberg gehören zu den dokumentierten Herkünften hochwertiger Spätburgunder.

Moderne Kellerei: Der 1991 begonnene Neubau wurde speziell für eine schonende Traubenverarbeitung konzipiert.

Internationales Familienprojekt: Mit dem Johner Estate in Neuseeland betreibt die Familie Weinbau auf zwei Kontinenten.

Die Weine von Karl H. Johner im Überblick

Das Sortiment des Weinguts umfasst eine breite Auswahl an Weißweinen, Rotweinen, Roséweinen und hochwertigen Selektionen. Zu den bekannten und dokumentierten Weinen gehören:

Rivaner – frischer, zugänglicher Weißwein mit feiner Frucht und floralen Noten.

Weißweincuvée Christine – eigenständige Weißweinkomposition des Hauses.

Auxerrois – eleganter Weißwein mit dezenter Frucht und weicher Struktur.

Grauer Burgunder – klassischer Kaiserstühler Grauburgunder mit Birnenfrucht, Fülle und Schmelz.

Grauer Burgunder SJ – anspruchsvolle Selektion mit zusätzlicher Konzentration und Struktur.

Weißer Burgunder & Chardonnay – traditionsreiche Cuvée mit eleganter Frucht und feinem Schmelz.

Weißer Burgunder SJ – hochwertiger Weißburgunder mit Finesse und Reifepotenzial.

Chardonnay SJ – komplexer Chardonnay mit reifer Frucht und ausgewogenem Holzeinsatz.

Sauvignon Blanc – aromatischer Weißwein mit frischen Kräuter- und Fruchtnoten.

Rosé Luise – fruchtbetonter Roséwein, in dokumentierten Jahrgängen aus Spätburgunder und Merlot.

Blanc de Noir – heller Wein aus roten Trauben mit frischer, harmonischer Stilistik.

Spätburgunder vom Kaiserstuhl – charaktervoller Pinot Noir mit reifer Kirschfrucht.

Blauer Spätburgunder – strukturierter Rotwein mit dunklen Beeren, Würze und feinem Tannin.

Blauer Spätburgunder SJ – hochwertige Pinot-Noir-Selektion mit Konzentration und Eleganz.

Pinot Noir Bischoffinger Steinbuck – anspruchsvoller Spätburgunder aus einer bekannten Kaiserstühler Lage.

Rotwein Cuvée Maximilian – eigenständige Rotweinkomposition mit Frucht und Struktur.

Merlot & Cabernet Sauvignon – international inspirierte Rotweincuvée mit dunkler Frucht und kräftigerer Struktur.

Die tatsächliche Verfügbarkeit einzelner Weine und Jahrgänge kann variieren.

Karl H. Johner bei vinus.shop

Die Weine von Karl H. Johner gehören zu den spannenden Vertretern des hochwertigen badischen Weinbaus.

Besonders Weinliebhaber, die charaktervolle Burgunderweine mit reifer Frucht, Struktur und Eleganz schätzen, finden im Sortiment des Kaiserstühler Familienweinguts interessante Entdeckungen.

Der Grauburgunder zeigt die klassische, gehaltvolle Seite Badens. Mit seiner reifen Frucht und seinem angenehmen Schmelz eignet er sich hervorragend zu Geflügel, Fisch und cremigen Pastagerichten.

Die Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay verbindet Eleganz und Fülle. Sie harmoniert besonders gut mit gebratenem Fisch, hellem Fleisch und anspruchsvollen vegetarischen Gerichten.

Der Chardonnay SJ richtet sich an Genießer, die komplexe Weißweine mit Struktur und einem fein abgestimmten Holzeinsatz bevorzugen.

Bei den Rotweinen steht der Spätburgunder im Mittelpunkt. Seine Kirschfrucht, feine Würze und harmonischen Tannine machen ihn zu einem vielseitigen Begleiter von Geflügel, Kalbfleisch, Pilzgerichten und mildem Wild.

Wer eine besonders anspruchsvolle Interpretation des Pinot Noir sucht, sollte die Weine der Selektion Johner entdecken.

Mit ihrem eigenständigen Stil zeigen die Weine von Karl H. Johner, warum der Kaiserstuhl zu den interessantesten Herkunftsregionen für hochwertige Burgunderweine in Deutschland gehört.

Karl H. Johner und die Entwicklung des badischen Qualitätsweinbaus

Die Geschichte des Weinguts Karl H. Johner ist eng mit der Entwicklung des modernen deutschen Rotweins verbunden.

Als Karl Heinz Johner 1985 sein Weingut gründete, war die Vorstellung eines konzentrierten, im Barrique ausgebauten Spätburgunders mit internationalem Anspruch in Deutschland noch keineswegs selbstverständlich.

Johner gehörte zu den Winzern, die diese Vorstellungen konsequent verfolgten und damit neue Maßstäbe setzten.

Sein Ansatz beruhte auf der Überzeugung, dass hochwertige Weine nur durch kompromisslose Arbeit im Weinberg entstehen können.

Die Begrenzung der Erträge, die sorgfältige Auswahl des Leseguts und eine präzise Weinbereitung wurden zu zentralen Bestandteilen seiner Philosophie.

Heute sind viele dieser Maßnahmen im hochwertigen deutschen Weinbau etabliert.

Das Weingut Karl H. Johner bleibt deshalb nicht nur wegen seiner Weine interessant, sondern auch wegen seiner Rolle innerhalb der Entwicklung des deutschen Qualitätsweinbaus.

Weingut Karl H. Johner: Badische Burgunderweine mit internationalem Anspruch

Das Weingut Karl H. Johner verbindet die besonderen klimatischen Bedingungen des Kaiserstuhls mit einer Weinphilosophie, die seit ihrer Entstehung vom Burgund inspiriert ist.

Seit 1985 steht die Familie Johner für hochwertige Weine, konsequente Weinbergsarbeit und eine eigenständige Interpretation klassischer Rebsorten.

Spätburgunder bildet das Herzstück des Hauses. Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay ergänzen das Sortiment um anspruchsvolle Weißweine mit Fülle, Struktur und Eleganz.

Mit der Selektion Johner zeigt das Weingut das Potenzial besonders sorgfältig ausgewählter Trauben und einer aufwendigen Vinifikation.

Das internationale Engagement in Neuseeland unterstreicht die besondere Perspektive der Familie und ihre Leidenschaft für hochwertige Burgunderweine.

Karl H. Johner steht für badische Weine mit Charakter – kraftvoll, elegant, qualitätsorientiert und fest mit dem Kaiserstuhl verbunden.

Entdeckt ausgewählte Weine des Weinguts Karl H. Johner bei vinus.shop und erlebt die besondere Verbindung aus badischer Herkunft, burgundischer Inspiration und internationaler Weinkultur.

Häufig gestellte Fragen zum Weingut Karl H. Johner

Wo liegt das Weingut Karl H. Johner?

Das Weingut befindet sich in Vogtsburg-Bischoffingen am Kaiserstuhl im Weinbaugebiet Baden. Die Postadresse lautet Gartenstraße 20, 79235 Vogtsburg-Bischoffingen.

Wann wurde das Weingut Karl H. Johner gegründet?

Das Weingut wurde 1985 von Karl Heinz Johner und seiner Frau Irene gegründet.

Wer ist Karl Heinz Johner?

Karl Heinz Johner ist ein deutscher Winzer und einer der Pioniere des modernen badischen Rotweinbaus. Er orientierte sich früh an hochwertigen Burgunderweinen und entwickelte am Kaiserstuhl einen eigenständigen, international geprägten Weinstil.

Warum gilt Karl Heinz Johner als Weinbaupionier?

Johner gehörte zu den frühen Vertretern einer konsequent qualitätsorientierten Spätburgunderproduktion mit niedrigen Erträgen, intensiver Weinbergsarbeit und anspruchsvollem Barriqueausbau.

Welche Rebsorten baut Karl H. Johner an?

Zu den wichtigsten Rebsorten gehören Spätburgunder, Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Auxerrois, Rivaner, Riesling, Gewürztraminer, Merlot und Cabernet Sauvignon. Hinzu kommen weitere rote Rebsorten.

Wofür ist das Weingut Karl H. Johner besonders bekannt?

Das Weingut ist insbesondere für seine hochwertigen Spätburgunder beziehungsweise Pinot-Noir-Weine sowie seine anspruchsvollen Burgunderweißweine bekannt.

Was bedeutet Selektion Johner beziehungsweise SJ?

Die Abkürzung SJ steht für Selektion Johner. Sie bezeichnet hochwertige Selektionsweine des Hauses, darunter Spätburgunder, Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay.

Was ist der Bischoffinger Steinbuck?

Der Bischoffinger Steinbuck ist eine Weinlage am Kaiserstuhl. Das Weingut hat aus dieser Herkunft hochwertige Pinot-Noir-Weine erzeugt.

Was ist der Oberrotweiler Eichberg?

Der Oberrotweiler Eichberg ist eine Weinlage bei Oberrotweil am Kaiserstuhl. Sie gehört zu den dokumentierten Herkünften anspruchsvoller Spätburgunder des Weinguts.

Welche Böden gibt es am Kaiserstuhl?

Der Kaiserstuhl besitzt vulkanisch geprägte Böden sowie weitverbreitete Löss- und Lehmböden. Die unterschiedlichen Bodenverhältnisse tragen zur Vielfalt der Weinstile bei.

Warum eignet sich der Kaiserstuhl besonders für Burgunderweine?

Das warme Klima, zahlreiche Sonnenstunden und die vielfältigen Böden schaffen günstige Bedingungen für Spätburgunder, Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay.

Werden die Trauben bei Karl H. Johner von Hand gelesen?

Ja. Das Weingut legt großen Wert auf Handlese und eine sorgfältige Selektion der Trauben.

Was bedeutet grüne Lese?

Bei der grünen Lese werden vor der vollständigen Reife ausgewählte Trauben entfernt. Dadurch soll die Qualität und Konzentration der verbleibenden Trauben verbessert werden.

Werden die Spätburgunder von Johner im Barrique ausgebaut?

Ja. Bei verschiedenen Spätburgundern gehört der Ausbau im Eichenholz zur Weinbereitung. Dauer und Anteil neuer Fässer können je nach Wein und Jahrgang unterschiedlich sein.

Was zeichnet den Spätburgunder von Karl H. Johner aus?

Die Weine verbinden häufig reife Kirsch- und Beerenfrucht mit feiner Würze, einer harmonischen Tanninstruktur und einer eleganten, konzentrierten Stilistik.

Was ist das Besondere an der Cuvée Weißburgunder und Chardonnay?

Johner entwickelte nach eigenen Angaben bereits 1993 eine eigenständig vermarktete Cuvée aus beiden Rebsorten. Sie verbindet die Fülle des Weißburgunders mit der Frucht und Struktur des Chardonnay.

Was zeichnet den Chardonnay SJ aus?

Der Chardonnay SJ ist eine hochwertige Selektion mit reifer Frucht, komplexer Struktur und einem gezielten Holzeinsatz. Typische Aromen sind Apfel, Zitrusfrüchte, Ananas und feine Würze.

Was zeichnet den Grauburgunder von Johner aus?

Der Grauburgunder zeigt häufig Aromen von Birnen und Melonen sowie eine ausgeprägte Fülle und einen harmonischen Schmelz.

Gibt es bei Karl H. Johner auch Roséwein?

Ja. Zum dokumentierten Sortiment gehören der Rosé Luise sowie Blanc-de-Noir-Weine.

Was ist das Johner Estate in Neuseeland?

Das Johner Estate ist das zweite Weinbauprojekt der Familie in der Region Wairarapa auf der Nordinsel Neuseelands. Die Familie begann 2001 mit dem Aufbau der Weinberge.

Welche Rebsorten werden beim Johner Estate angebaut?

Zu den angebauten Sorten gehören unter anderem Pinot Noir, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Riesling, Syrah, Merlot und Cabernet Franc.

Warum betreibt die Familie Johner Weinbau in Deutschland und Neuseeland?

Die Familie möchte die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen beider Regionen nutzen und hochwertige Weine mit eigenständigem Herkunftscharakter erzeugen. Durch die entgegengesetzten Jahreszeiten finden die Weinlesen zu unterschiedlichen Zeiten statt.

Ist das Weingut Karl H. Johner biologisch zertifiziert?

Das Weingut beschreibt eine konsequent qualitätsorientierte Bewirtschaftung mit intensiver Weinbergsarbeit, Ertragsreduzierung und Handlese. Eine aktuelle Bio-Zertifizierung für das badische Weingut sollte nicht ohne entsprechenden Nachweis angenommen werden.

Welche Speisen passen zu den Weinen von Karl H. Johner?

Spätburgunder harmoniert mit Geflügel, Kalbfleisch, Pilzen und Wild. Grauburgunder passt zu Fisch, Geflügel und cremigen Gerichten. Chardonnay und Weißburgunder eignen sich besonders zu gebratenem Fisch und hellem Fleisch.

Kann man das Weingut Karl H. Johner besuchen?

Ja. Das Weingut bietet Weinverkauf und Verkostungsmöglichkeiten in Bischoffingen. Die Zufahrt zur Probierstube erfolgt über den Sinnweg 12. Für aktuelle Öffnungszeiten und besondere Verkostungen empfiehlt sich eine vorherige Kontaktaufnahme.

Wo kann man Weine von Karl H. Johner kaufen?

Ausgewählte Weine des Weinguts Karl H. Johner sind bei vinus.shop erhältlich.